DE157806C - - Google Patents
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- DE157806C DE157806C DENDAT157806D DE157806DA DE157806C DE 157806 C DE157806 C DE 157806C DE NDAT157806 D DENDAT157806 D DE NDAT157806D DE 157806D A DE157806D A DE 157806DA DE 157806 C DE157806 C DE 157806C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B31—MAKING ARTICLES OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER; WORKING PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
- B31D—MAKING ARTICLES OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER, NOT PROVIDED FOR IN SUBCLASSES B31B OR B31C
- B31D1/00—Multiple-step processes for making flat articles ; Making flat articles
- B31D1/02—Multiple-step processes for making flat articles ; Making flat articles the articles being labels or tags
Landscapes
- Perforating, Stamping-Out Or Severing By Means Other Than Cutting (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Vorschubeinrichtung für den Papierstreifen an
Maschinen zur Herstellung von Anhängezetteln, bei welchen der Papierstreifen hochkant
gestellt durch die Maschine gezogen und nacheinander bedruckt, gelocht, an den Lochrändern
verstärkt, an der unteren Kante winklig ausgestoßen und schließlich im Scheitelpunkt
des winkligen Durchbruches durchschnitten wird.
Fig. ι zeigt die Maschine in der Vorderansicht, zum Teil im Schnitt.
Fig. 2 zeigt die Maschine im Grundriß.
Fig. 3 zeigt die Vorschubvorrichtung im vergrößerten Maßstabe mit durchschnittener
Klemmvorrichtung.
Fig. 4 ist dieselbe Vorrichtung im Grundriß,
zum Teil im Schnitt nach A-A der Fig. 3.
Fig. 5 ist die Festhaltevorrichtung in ihrer Ausbildung als Öseneinschlagvorrichtung.
Fig. 6 ist dieselbe Vorrichtung in der Arbeitsstellung während des Eindrückens der
Öse, zum Teil im Schnitt.
Fig. 7 stellt den fertigen Anhängezettel dar.
Die Maschine besteht aus dem Gestell P, an welches die Gleitbahn G der verstellbaren
Druckmaschine angefügt ist. Die Druckmaschine D ist in diesem Falle vor der Vorschubvorrichtung
angebracht, um sie gegebenenfalls von der Maschine entfernen zu können, wenn das Drucken des Anhängezettels
gesondert vorgenommen werden sollte. Auf dem Gestell P selbst ist die den Gegenstand
der Erfindung bildende Vorschubvorrichtung F angeordnet. Neben der Vorschubvorrichtung
P, ebenfalls auf dem Gestell P, liegt die Lochvorrichtung M, welche zu gleicher
Zeit das Aufkleben der Verstärkungsringe auf die Lochränder bewirkt. An gleicher Stelle
befindet sich die Leimvorrichtung· L für das Band 16, aus dem die Verstärkungsringe ausgestanzt
werden, mit dem Leimtopf 17 unter der Tischplatte des Gestelles P. Neben dieser
befinden sich die Festhaltevorrichtung N, die in ihrer Ausbildung als Ösenvorrichtung mit
zu der Erfindung gehört; dann folgt die Ausstoßvorrichtung O, welche durch Ausstoßen
dreieckiger Stücke die Abkantung des Anhängezettels veranlaßt, und schließlich die
Scherenvorrichtung 51, welche den Anhängezettel
im Scheitelpunkte des winklig liegenden Durchbruches vom Bande trennt. Sämtliche
Vorrichtungen sind einstellbar auf der Tischplatte der Maschine befestigt, um dadurch die
Herstellung von Anhängezetteln veränderlicher Breite zu ermöglichen. Dieser Bedingung
wird nicht nur durch die Einstellbarkeit der Vorrichtung genügt, sondern es muß die
Vorschubvorrichtung eine Ausführung erhalten, welche einen Wechsel des Hubes des
periodisch vorgeschobenen Bandes zuläßt.
Die Vorschubvorrichtung F besteht aus einem Rahmen, welcher dem Bande eine
sichere Führung verleiht. Da die Länge des Anhängezettels, also die Breite des Bandes,
ebenfalls veränderlich sein soll, so ist vorteilhaft der obere Führungssteg 3 in Schlitzen der
aufrecht stehenden Streben 20 einstellbar befestigt. Der Rahmen 2 erhält durch ein Kurbelgetriebe
eine hin- und hergehende Bewegung. Die drehende Bewegung des Antriebes R wird
auf die Lenkerstange 12 von unveränderlicher Länge übertragen, welche einerseits mit dem
Kurbelzapfen 14, andererseits mit dem am Rahmen befestigten Zapfen 15 verbunden ist.
Der Kurbelzapfen 14 ist in einer Führung der Kurbel 11 durch Muttergewinde im Gleitstück
21 und Schraube 13 verschiebbar eingefügt. Zapfen 15 ist in einer Schlitzführung 22 der
unteren Rahmenplatte ebenfalls einstellbar eingefügt. Der Wechsel erfolgt also durch
Änderung des Kurbelradius, die durch Einstellung des Kurbelzapfens 14 geschieht.
Da die Führung des Bandes 1 im Rahmen 2 zwanglos erfolgt, so ist eine besondere Klemmvorrichtung
nötig, welche beim Vorschub das Band 1 an den Rahmen 2 andrückt, beim
Rückgang des Rahmens 2 aber dasselbe freigibt, damit es in der gegebenen Stellung verbleiben
kann. Beim Rückgang des Rahmens 2 verschieben sich die Stege 3 lose auf den Kanten des Bandes 1. Die Klemmvorrichtung
selbst besteht aus einer Klemmplatte 4 (Fig. 3), welche mittels Kugelzapfens in einem Hebel 5
gelagert ist. Eine gegen das obere Ende des Hebels 5 drückende Feder 6 ist bestrebt, die
Klemmplatte gegen das Band 1 und dieses gegen den Rahmen 2 zu pressen. Die Lagerung
des Hebels 5 und der Feder 6 befindet sich in einem Arm am Rahmen 2. Das untere Ende
des Hebels 5 ist mit einer Laufrolle 7 versehen, und diese hat mit einer Führungsschiene
8 Berührung. Die Führungsschiene 8 wird durch eine Feder 9 ständig zurückgezogen.
In der zurückgezogenen Stellung der Schiene 8 erfolgt die Anpressung der Klemmplatte
4. Die Schiene 8 ist aber mit einer Schiene fest verbunden, an der ein aufrecht stehender Arm 23 mit Führungsrolle 24 angebracht
ist, der durch die Feder 9 mit einer Kurvenscheibe 10 in Berührung gehalten wird.
Die Kurvenscheibe 10 ist aus zwei Scheiben verschiedener Radien gebildet. Drückt der
Scheibenteil des größeren Radius gegen die Führungsrolle 24 des Armes 23, dann wird
die Schiene 8 vorgeschoben, dadurch der Hebel 5 gedreht und die Klemmplatte 4 von
dem Bande abgehoben. Der freie Rückgang des Vorschubrahmens kann nun vor sich gehen.
Nicht zu vermeidende Hindernisse in der engen Führungsrinne können eine nicht beabsichtigte
Klemmung des Bandes in dem Vorschubrahmen veranlassen, so daß das Band 1 beim Rückgang des Vorschubrahmens
mehr oder weniger zurückgezogen würde, wodurch Ungleichheiten in der Form des Anhängezettels
herbeigeführt werden würden. Um diesen Mangel zu beseitigen, ist eine besondere
Festhaltevorrichtung erforderlich, welche in die gestoßenen Löcher, deren Ränder
bereits verstärkt sind, eingreift. Die Lochvorrichtung selbst kann diesen Zweck, nicht
erfüllen, weil der Rückgang des Vorschubrahmens während des Lochens erfolgt und die
nicht verstärkten Lochränder dem Zug keinen genügenden Widerstand leisten, so daß ein
Einreißen der Löcher an dieser Stelle nicht ausgeschlossen ist. Die Notwendigkeit der
.Hinzufügung einer Vorrichtung, welche keinem besonderen Arbeitszwecke diente,
legte es nahe, diese Vorrichtung zu einem besonderen Arbeitszwecke, den die bekannten
Maschinen bisher nicht zuließen, auszubilden. Da es sich in der Praxis gezeigt hat, daß die
\^erstärkungsringe aus Papier an den Lochrändern im Gebrauch ihren Zweck nicht ganz
erfüllen, weil das Ausreißen der Löcher trotz der Verstärkungsringe nicht ausgeschlossen
war, so wurde die Festhaltevorrichtung als Öseneinschlagvorrichturig ausgebildet. Diese
Vorrichtung bietet in ihrer Ausführungsform selbst keine neuen Merkmale. Sie setzt sich
zusammen aus dem Einfüllbehälter 32 (Fig. 5), einer Zuführtmgstrommel 33 in
Verbindung mit einer Fallrinne 34 mit federndem Zangenende 36 zur ordnungsmäßigen Zuführung
der Ösen und einer Rüttelvorrichtung 35, welche die Aufgabevorrichtung auf einer
Führungsstange 31 rüttelnd auf- und abbewegt, und der Stanzvorrichtung. Auch die
Stanzvorrichtung besteht aus den bekannten Teilen des Greifers 29, 30 und der Preßteile 26,
27, 28, 37 und 38, welche in bekannter Weise durch Kurvenscheibe und Druckpreßhebel in
Tätigkeit gesetzt werden. Diese Ausbildung der Festlegevorrichtung in verschiebbarer
AVeise hat nicht nur den Vorteil zur Folge, daß die A'erstärkung der Lochränder . durch Einpressen
der Öse in die bereits durch Papierring'e verstärkten Löcher eine vollkommenere
ist, so daß ein Ausreißen der Löcher überhaupt nicht mehr stattfinden kann, sondern auch, daß
man eine weitere Maschine spart. Bisher kennt man nur Maschinen, welche die Lochränder
entweder durch Papierringe oder durch Ösen verstärkten; die neue Maschine aber gestattet
eine Verstärkung der Lochränder durch Ösen oder Papierringe oder durch Papierringe
und Ösen zusammen, ohne daß hierbei die Leistungsfähigkeit der Maschine in irgendwelcher
Weise herabgesetzt würde.
Claims (2)
- Paten t-An Sprüche:i. Maschine zur Herstellung von Anhängezetteln, bei welcher das Drucken, Lochen, Verstärken der Ringe, Abkanten der Ecken und Abtrennen der fertigen Zettel von einem hochkant durch die Maschine geführten Bande erfolgt, dadurch.3 —gekennzeichnet, daß eine Vorschubvorrichtung (F) mit einstellbarem Führungssteg (3) für jede Zettellänge durch ein Kurbelgetriebe (11 bis 15) mit veränderlichem Radius das Papierband entsprechend der wechselnden Breite der Anhängezettel mit veränderlichem Hube vorschiebt und der Rahmen (2) der Vorschubvorrichtung nach Lösung einer Klemmvorrichtung (4, 5,6) sich zwanglos an dem Papierbande (1) zurückbewegt, während eine Festhaltevorrichtung (26 bis 30) eine nicht beabsichtigte Rückbewegung des Bandes (1) verhindert.
- 2. Eine Ausführungsform der Maschine nach Patentanspruch 1 in der Weise, daß die Festhaltevorrichtung (26 bis 30) mit einer Öseiizuführungsvorrichtung (31 bis 36) bekannter Art verbunden ist, deren federndes Zangenende (36) die einzelnen Ösen den Festhaltestiften (28,29) zuführt, welche ihrerseits das Einpressen der Ösen in die vorgestoßenen Löcher des Zettels während des Rückganges des Vorschubrahmens (2) bewirken, zwecks Ermöglichung des Verstärkens der Lochränder durch Pappringe oder durch Ösen oder durch Pappringe u η d Ösen.Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.Berlin, gedruckt in der Reichsdruckerei.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE157806C true DE157806C (de) |
Family
ID=424040
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT157806D Active DE157806C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE157806C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3401945A (en) * | 1965-06-29 | 1968-09-17 | Electroacustic Gmbh | Sound-reproducing apparatus |
| FR2791455A1 (fr) * | 1999-03-25 | 2000-09-29 | Grille E | Procede d'obtention d'etiquettes d'etalage et etiquettes ainsi obtenues |
-
0
- DE DENDAT157806D patent/DE157806C/de active Active
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3401945A (en) * | 1965-06-29 | 1968-09-17 | Electroacustic Gmbh | Sound-reproducing apparatus |
| FR2791455A1 (fr) * | 1999-03-25 | 2000-09-29 | Grille E | Procede d'obtention d'etiquettes d'etalage et etiquettes ainsi obtenues |
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