DE93206C - - Google Patents

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DE93206C
DE93206C DENDAT93206D DE93206DA DE93206C DE 93206 C DE93206 C DE 93206C DE NDAT93206 D DENDAT93206 D DE NDAT93206D DE 93206D A DE93206D A DE 93206DA DE 93206 C DE93206 C DE 93206C
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B26HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
    • B26DCUTTING; DETAILS COMMON TO MACHINES FOR PERFORATING, PUNCHING, CUTTING-OUT, STAMPING-OUT OR SEVERING
    • B26D3/00Cutting work characterised by the nature of the cut made; Apparatus therefor
    • B26D3/14Forming notches in marginal portion of work by cutting

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Handling Of Sheets (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Den Gegenstand vorliegender Erfindung bildet eine Registerbeschneidemaschine mit schrittweise bewegter Auflegefläche für das zu beschneidende Buch, bei welcher diese Auflegefläche die eine Seite einer drehbaren Schiene bildet, und deren andere Fläche mit Typen versehen ist, um nach erfolgtem Beschneiden durch Umlegen der Schiene den Registerrand bedrucken zu können.
Auf beiliegender Zeichnung ist:
Fig. ι die Maschine in der Vorderansicht,
Fig. 2 in der oberen Ansicht und Fig. 3 in der Endansicht, wobei einzelne Theile fortgelassen und andere gebrochen gezeigt sind.
Fig. 4 und 5 zeigen in der oberen Ansicht bezw. im Querschnitt die drehbare Schiene H, deren eine Seite gemäfs vorliegender Erfindung die schrittweise vorbewegte Auflegefläche für das zu beschneidende Buch bildet, während ihre andere Fläche mit Typen versehen ist, so dafs diese nach erfolgtem Beschneiden durch einfaches Umlegen der Schiene den betreffenden Aufdruckstellen des Registerrandes gegenüber gebracht werden Und dieselben bedrucken können.
Zum Ausschneiden der Registerränder dient ein im senkrechten Sinne hin- und herbewegliches Messer A. Die in entsprechenden Lagern geführte Gleitstange, an deren Ende das Messer befestigt ist, wird mittels Fufstrittes B bewegt, an dem ein Gegengewicht B1 dahin wirkt, das Messer selbsttätig nach oben zu heben, nachdem es durch Niederdrücken des Fufstrittes herabbewegt und der Fufstritt wieder nachgelassen worden ist. Während des Beschneidens eines Buches (Fig. 2), sowie auch während des Bedrückens desselben wird das Buch auf dem Tische C durch eine Klemmvorrichtung festgehalten.
Diese besteht aus einem Klemmhebel D, der in verschiedenen Höhelagen, entsprechend der Dicke des Buches oder Papierhaufens, durch den in einen Schlitz £"-eintretenden Zapfen d mit aufgeschraubter Mutter verstellbar eingerichtet ist und. mittels eines Excenters F nach unten gegen die Tischplatte festgelegt werden kann. Die Tischplatte C2 läfst sich in der · Längenrichtung auf dem Theile G des Maschinengestelles G1 verschieben. Am Rande dieser Tischplatte ist unmittelbar unterhalb des Messers eine ihrem Querschnitte nach rechteckige Schiene H in den Consolen h drehbar gelagert. Die eine Fläche h" (Fig. 5) dieser Schiene wird beim Ausschneiden der Register- ränder verwendet und ist zu diesem Zweck mit einer Bekleidung von Leder, Filz oder dergleichen versehen, während eine zweite zum Bedrucken der Registerränder dienende Fläche so eingerichtet ist, dafs an derselben Typen i befestigt werden können.. Aufserdem besitzt die Stange Sperrzähne /.
Wenn beim Ausschneiden der Registerränder sich die Unterlagfläche h" (Fig. 5) der Schiene H oben befindet, wird der auf der Druckfläche
der Stange befindliche Typensatz i bei jeder Bewegung der Tischplatte durch ein Farbwerk mit Farbe versehen. Die Farbwalzen J1 befinden sich an einem Hebel K (Fig. 3), welcher bei K1 an der durch den Fufstritt bewegten Stange L angelenkt ist. L1 bezeichnet eine Farbleitung gewöhnlicher Art. Wenn zwei verschiedene Farben verwendet werden, so sind zwei Farbwalzen erforderlich. In diesem •Falle mufs dahin Vorkehrung getroffen werden, dafs die Farbwalzen nicht bei jeder wechselweisen Bewegung der Tischplatte mit den Typen in Berührung kommen.
Zu diesem Zweck ist am Maschinengestell ein Zahnrad M derart gelagert, dafs bei jeder Abwärtsbewegung des Hebels K (welcher durch die Feder N auf das Zahnrad zu gezogen wird) durch den Eingriff desselben mit einem niedrigen Zahn des Zahnrades M der Hebel daran gehindert wird, so weit nach unten zu gehen, um eine Berührung der Farbwalze mit der Type der Schiene H zu ermöglichen, während bei der folgenden Bewegung, wenn der höhere Zahn des Zahnrades M mit dem Hebel zusammenwirkt, dieser. so weit nach unten geht, dafs die Farbwalze die Typen berührt. Die Wirkungsweise der Maschine ist folgende: Das mit Registerausschnitten zu versehende und mit den Buchstaben A bis Z zu bedruckende Buch C1 (Fig. 2) wird mit der zu bedruckenden Fläche nach unten auf die Tischplatte gelegt, so dafs sich der dem Buchstaben A entsprechende Randtheil zu Unterst und der mit dem Buchstaben Z zu bedruckende zu oberst befindet. Das Buch wird alsdann an der Tischplatte festgeklemmt, nachdem man vorher den Hebel D, entsprechend der Höhenlage der " Tischplatte, eingestellt und ihn dann umgelegt hat, so dafs die daran befindliche Platte D1 (Fig. 1) auf der Papierfläche liegt. Das Ende des Hebels D befindet sich nun unter dem Excenter F, und indem man letzterem eine •Vierteldrehung ertheilt, wird der Hebel D veranlafst, das Buch in der in Fig. 2 gezeigten Lage festzuklemmen. Nunmehr wird der Fufstritt B nach unten gedrückt, während die obersten, dem Registerbuchstaben Z entsprechenden Blätter zurückgehalten werden, da diese nicht ausgeschnitten zu werden brauchen und deshalb der Wirkung des Messers entrückt bleiben müssen. Das Messer geht nach unten und schneidet von den übrigen Blättern den Registerrand aus. Nach jedem einzelnen Schnitt wird die Tischplatte durch das Zusammenwirken der Klaue O mit den an der Schiene H vorgesehenen Sperrzähnen J bei der ,Aufwärtsbewegung des Fufstrittes B vorgeschoben. Nachdem zunächst die von dem Messer erreichbaren obersten Blätter, welche für den Buchstaben Y bestimmt sind, ausgeschnitten worden sind, werden diese bei Seite gebogen und dadurch aufserhalb des Bereiches des Messers gebracht, während die übrigen auf der Tischplatte liegen bleiben. Man drückt nunmehr den Fufstritt abermals hinab, so dafs das Messer den folgenden Ausschnitt vollführt u. s. w., bis sämmtliche Ausschnitte hervorgebracht sind. Die Tischplatte wird dabei jedesmal beim Hinaufgehen des Fufstrittes um die entsprechende Entfernung vorgeschoben und bei der darauf folgenden Abwärtsbewegung wird ein Ausschnitt erzeugt.
Wenn die Tischplatte am Ende ihrer Bewegungsbahn angelangt ist und sämmtliche Ausschnitte gemacht worden sind, dreht man mittels des Handgriffes h' (Fig. 4) die Schiene H herum und bringt dadurch die mit den inzwischen mit Farbe versehenen Typen i beisetzte Seite der Stange, nach oben. Hierauf zieht man die Tischplatte zurück und prefst das Buch mittels hierzu vorgesehener, in der Zeichnung aber fortgelassener Rollen gegen die Typen, wodurch das Buch an den entsprechenden Stellen den Aufdruck der Registerbuchstaben erhält.
Wie aus Fig. 3 ersichtlich, wird die rechteckige Schiene H durch ein elastisches Band H' oder eine andere federnde Vorrichtung nach unten gegen seine Auflagerung gedrückt gehalten, behält aber dabei ein solches Mafs von Beweglichkeit, dafs sie herumgedreht werden kann.

Claims (3)

  1. Pa tent-A nsprüche:
    ι . Registerbeschneidemaschine mit schrittweise bewegter Auflegefläche für das zu beschneidende Buch, dadurch gekennzeichnet, dafs diese Auflegefläche die eine Seite einer drehbaren Schiene (H) bildet, deren andere Fläche mit Typen (i) versehen ist, so dafs diese nach erfolgtem Beschneiden durch einfaches Umlegen der Schiene den betreffenden Aufdruckstellen des Registerrandes gegenüber gebracht werden und dieselben bedrucken können.
  2. 2. Eine Ausführungsform der Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dafs bei der während des Ausschneidens erfolgenden Vorschubbewegung der StangefjF/J die an der Seite derselben befindlichen Typen (i) durch eine Farbwalze (J) mit Farbe versehen werden.
  3. 3. Eine Ausführungsform der Maschine nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet^ dafs ein mit Zähnen von unter einander wechselnder Länge versehenes Zahnrad (M) mit dem Hebel (K) des Farbwerkes so zusammenwirkt, dafs nur bei jeder zweiten Hubbewegung, wobei ein längerer Zahn auf den Hebel wirkt, dieser die Farbwalze
    mit den Typen in Berührung bringt und sie mit Farbe versieht, während bei den dazwischen erfolgenden Hubbewegungen ein kürzerer Zahn in Wirkung tritt und den Hebel des Farbwerkes nur so weit bewegt, dafs eine Berührung der Typen seitens der Farbwalze unterbleibt, zu dem Zweck, bei Verwendung von Farbwalzen mit verschiedenen Farben bei einem Arbeitsgange die Walze mit einer und derselben Farbe auf jede zweite Type wirken zu lassen.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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