DE65748C - Typenschreibmaschine - Google Patents

Typenschreibmaschine

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DE65748C
DE65748C DENDAT65748D DE65748DC DE65748C DE 65748 C DE65748 C DE 65748C DE NDAT65748 D DENDAT65748 D DE NDAT65748D DE 65748D C DE65748D C DE 65748DC DE 65748 C DE65748 C DE 65748C
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DE
Germany
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type
push rod
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT65748D
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English (en)
Original Assignee
D. B. ADAMSON in 80 Hartington Road , Liverpool, England
Publication of DE65748C publication Critical patent/DE65748C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41JTYPEWRITERS; SELECTIVE PRINTING MECHANISMS, i.e. MECHANISMS PRINTING OTHERWISE THAN FROM A FORME; CORRECTION OF TYPOGRAPHICAL ERRORS
    • B41J1/00Typewriters or selective printing mechanisms characterised by the mounting, arrangement or disposition of the types or dies
    • B41J1/22Typewriters or selective printing mechanisms characterised by the mounting, arrangement or disposition of the types or dies with types or dies mounted on carriers rotatable for selection

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  • Labeling Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES :
PATENTAMTXt
Diese Erfindung bezieht sich auf eine Typenschreibmaschine, bei welcher die Typen auf einem biegsamen Typenbande 10, Fig. 1 und 10, angeordnet sind, das auf einer Typentrommel 11 angebracht ist und nach Art eines endlosen Bandes um Führungsrollen 12 und 13 über der Druckstange 44 und unter dem Druckcylinder 1 fortläuft. Wenn das zum Abdruck zu bringende Schriftzeichen sich über der Druckstange 44 befindet, so wird der Abdruck durch eine Bewegung der Druckstange nach oben veranlafst.
Die Typen sind in drei parallelen Reihen auf dem Streifen 10 angeordnet, der eine seitliche Bewegung ausführen kann, um jede der Reihen unter den Druckcylinder bringen zu können.
Die Maschine hat ebenso viel Tastenhebel 23, Fig. 2, als Schriftzeichen bezw. Typen in der längsten Reihe des Typenbandes vorkommen. Beim Niederdrücken irgend eines der Tastenhebel wird das entsprechende Schriftzeichen über die Druckstange 44 gebracht, indem der Tastenhebel einen Hebel 38 niederdrückt, welscher die Welle 11J der Trommel 11 , Fig. 6, um den entsprechenden Winkel dreht.
Der Papierschlitten wird durch den Zuführungsmechanismus (Fig. ι und 3) gleichzeitig vorgeführt und der Abdruck durch Auslösung eines Hebels 41 vollzogen, welcher der Stange 44 eine nach oben gerichtete Bewegung mittheilt.
Fig. ι ist eine Ansicht der Maschine,
Fig. 2 der Grundrifs,
Fig. 3 eine Seitenansicht,
Fig. 4 eine Seitenansicht im theilweisen Schnitt nach der Linie A-A von Fig. 2,
Fig. 5 eine theilweise Oberansicht,
Fig. 6 eine Seitenansicht, ähnlich der Fig. 4; eine Taste ist hier in niedergedrückter Lage dargestellt,
Fig. 7 eine Einzeldarstellung der Feststellvorrichtung für den Hebelrahmen 38,
Fig. 8 eine Seitenansicht des Typenrahmens, welche Details zeigt, die sich auf den Typenstreifen beziehen,
Fig. 9 die Oberansicht von Fig. 8,
Fig. 10 eine Seitenansicht des Typenrahmens als entgegengesetzte Ansicht von Fig. 8,
Fig. 11 eine Endansicht bezw. Querschnitt nach der Linie B-B von Fig. 10,
Fig. 12 ein Detail der Befestigung des Typenstreifens ;
Fig. 13 und 14 zeigen eine Modification der Tastenhebel;
Fig. 15 veranschaulicht in Einzeldarstellung die Schalt- und Bremsvorrichtung, und
Fig. 16 zeigt in Einzeldarstellung die Anschlageinrichtung, um den Papierschlitten am Ende jeder Druckzeile vom Typenband abzuheben.
Bei den Schnitten ist die Richtung;, in welcher dieselben dargestellt sind, durch Pfeile ersichtlich gemacht. ;
Der Druckcylinder 1, Fig. 1 und 2, welcher einen Bezug von Gummi oder anderem passenden Material hat, ist an seinen Enden drehbar gelagert und mit einem Sperrrad 2 der
Klinke 3 und dem gerauhten Rad 4 (Fig. 3) ausgestattet, um den Zwischenraum zwischen den Zeilen herzustellen. Führungen 5 und 37 halten und führen das Papier (Fig. 1). Die Lager des Druckzylinders sind auf einem Schlitten 6, dem Papierschitten, angeordnet, der parallel zur Achse des Cylinders verschoben werden kann, um die Spatienbildung zwischen den Buchstaben und Worten möglich zu machen.
Die Papierzuführung bezw. die Bewegung des Papierschlittens erfolgt in folgender Weise: Der Papierschlitten 6 gleitet auf einem festen Rahmenwerk 7 von ausreichender Höhe, um den Typenrahmen 8 vertical unter dem Druckcylinder anbringen zu können. Dieser Typenrahmen 8 besteht aus zwei leichten Seitenrahmen (Fig. 8, 9, 10 und 11), die in geringem Abstand von einander starr verbunden sind, und ist auf Stiften 9 und 91 angebracht, so dafs er axial längs der Stifte um ein kurzes Stück verschoben werden kann.
Die Typen, von denen für jedes Schriftzeichen eine besondere vorgesehen ist, sind seitlich neben einander in drei parallelen Reihen auf einem biegsamen Band 10 aus Leder etc. angeordnet. Dieses Typenband (Fig. 1, 8 und 10) mufs so angeordnet werden, dafs eine Dehnung desselben möglichst ausgeschlossen ist.
Eine der drei Typenreihen besteht aus kleinen Schriftzeichen und einigen Interpunktionszeichen, und eine weitere Typenreihe enthält die entsprechenden grofsen Buchstaben und andere weniger häufige Interpunktionszeichen; die letzte, zweckmäfsig mittlere Typenreihe enthält die Zahlen und verbleibenden Schriftzeichen. Die Anordnung der Typen kann natürlich nach Bedarf geändert werden. Die Typen erhalten gleiche Abstände in jeder Reihe, und in jedem Falle werden je drei Typen, die bezw. zu den drei Typenreihen gehören, genau einander gegenüber angeordnet.
Die Typen können aus Gummi oder anderem Material hergestellt werden, welches die nothwendige Härte und Biegsamkeit besitzt; sie bilden ein Stück mit dem biegsamen Streifen, der in diesem Falle mit einem Stück Zeug etc. zwecks Verhinderung der Dehnung hinterlegt werden sollte.
Es hat sich auch als vortheilhaft und bequem herausgestellt, die Typen aus Metall und als ein Stück mit einer leichten Platte herzustellen, welche die Typen verbindet. Diese Platte wird alsdann auf einen biegsamen Streifen geklebt und das Metall alsdann zwischen den Typen durchgeschnitten, um diese zu trennen und die Biegsamkeit des Streifens wieder herzustellen. In diesem Falle kann eine genaue Lage der Typen auf dem Typenstreifen gesichert werden, eine Bedingung, die für die gute Arbeitsweise der Maschine wesentlich ist.
Der Typenstreifen 10, welcher an jeder Seite über die Typen vorsteht, wird an dem einen Ende durch eine Oese 7 5, Fig. 12, auf einen Stift einer leichten Trommel 11, Fig. 8, gehakt, die zwischen den Seitentheilen des Typenrahmens 8 drehbar ist. Der Streifen wird alsdann zwischen den Seiten des Typenrahmens hindurch über eine Leitrolle 12 geführt, die auf dem Typenrahmen drehbar angebracht ist, und geht alsdann über eine zweite Rolle 13, welche als Feststellrolle bezeichnet werden soll, deren Lager in einen Schlitz des Typenrahmens geführt und durch die gegabelten Enden des Hebels 14 umfafst werden. Der letztere ist so durch das Gewicht 141 belastet, dafs er die Rolle 13 von der Trommel 11 zu entfernen und das Band zu spannen bestrebt ist. Die Rolle 13 hat ein mit Ausschnitten versehenes Rad 15, Fig. 10, auf ihrer Welle; in diese Ausschnitte greift ein Sperrstück 16, wenn die Rolle 13 nach diesem hin bewegt wird; der Zweck dieser Einrichtung wird im Verlaufe der Beschreibung dargelegt werden. Der Typenstreifen wird, nachdem er um die Rolle 13 geführt ist, nach der Trommel 11 zurückgeleitet, und das andere Ende wird auf den Stift gehakt, an welchem das erste Ende des Streifens befestigt wurde.
Zwischen den Rollen 12 und 13 geht der Typenstreifen über eine Druckstange 44, Fig. 10, welche von einem Druckhebel 45 vorsteht, der bei 47 an dem Typenrahmen drehbar befestigt ist. Der Abdruck erfolgt, wenn die betreffende Type über der Druckstange sich befindet, indem der Druckhebel in einer noch näher zu beschreibenden Weise bewegt wird, um die Druckstange zu heben. In dieser Weise wird auf dem Papier ein Abdruck derjenigen Type erzeugt, die gerade über der Druckstange und vertical unter der Achse des Druckcylinders liegt.
Wie erwähnt, sind die Typen auf dem Typenbande in drei parallelen Reihen angeordnet, und damit jede der drei Reihen in die für den Abdruck geeignete Lage kommt, d. h. vertical unter die Achse des Druckcylinders gebracht werden kann , kann der Typenrahmen, wie erwähnt, eine axiale Bewegung auf den Stiften 9 und 91 machen. Die axiale Lage des Typenrahmens wird durch einen Hebel 17, Fig. 1, bestimmt, welcher durch eine Welle 18 und zwei gegenüberliegende Fingerplatten 19 und 191, Fig. 2, derart bewegt wird, dafs, wenn eine Fingerplatte niedergedrückt wird, die Maschine gr-ofse Buchstaben druckt, während beim Niederdrücken der anderen kleine Buchstaben zum Abdruck kommen. Erfolgt ein solches Niederdrücken nicht, so werden die mittleren Schriftzeichen gedruckt. Diese Fingerplatten 19 sind entsprechend bezeichnet , und es ist eine Federklinke 20,
Fig. ι, vorgesehen, um den Typenrahmen in ■der einen oder anderen der drei Lagen zu halten, sowie ein Hebel 20J (Fig. 3), der zwischen Stiften läuft und die Bewegung begrenzt.
Die Typen werden (Fig. 8) durch eine Farbwalze 21 gefärbt, welche von einem schwingenden Arm 22 getragen wird, der an dem Typenrahmen drehbar angebracht ist und auf den Typen leicht ,aufliegt; die Typen gehen also unter der Farbwalze fort und färben sich zwischen den einzelnen Abdrucken.
Es ist ersichtlich, dafs der Tastenmechanismus (Fig. 4 und 6) drei Bewegungen zum Abdrucken zu bewerkstelligen hat; zunächst hat er die betreffende Type über die Druckstange zu bringen, alsdann hat er den Hochgang der Druckstange zur Vollziehung des Abdruckes zu veranlassen und schliefslich mufs er den Papierschlitten nach jedem Abdruck bewegen.
In Folgendem soll beschrieben werden, wie diese Bewegungen bewerkstelligt werden.
Die Tastenhebel 23, Fig. 4 und 5, von denen die Maschine so viel hat, als Typen in der längsten Reihe auf dem Typenbande vorhanden sind, sind auf der Welle 24 drehbar angebracht, in den festen Kammplatten 25 geführt und werden für gewöhnlich durch die Federn 26 nach oben gedrückt; ihre Bewegung wird durch die Schiene 27 und die Kammplatte 25 begrenzt.
Die Bewegung zur Weiterführung des Papierschlittens zwischen den Abdrücken wird mittelst eines Zuführungshebelrahmens 28, Fig. 4 und 6, bewerkstelligt, der auf der oscillirenden Welle 281 am hinteren Ende der Maschine drehbar angebracht ist. Die vordere Seite dieses Rahmens bildet eine horizontale Schiene 28", Fig. 5 und ι, die sich unter alle Tastenhebel erstreckt und durch jeden Tastenhebel in gleicher Weise niedergedrückt wird, wenn man den Tastenhebel.ganz niederdrückt. Der Rahmen 28 wird gegen einen Anschlag (der in der Zeichnung nicht dargestellt ist) durch eine Feder 72 (Fig. 2) gedrückt. Die Bewegung von 28 wird auf eine Welle 29, Fig. 3, mittelst eines Hebels 30, Fig. 4 und 6, übertragen, der auf einen Hebel 33 der Welle 29 wirkt. Der Hebel 30 ist auf der Welle 28' vorgesehen und mit 28 durch das Glied 301 verbunden (Fig. 4).
Die Bewegung der Welle 29 veranlafst eine Bewegung der Zuführungsklinke 31, Fig. 3, 15, welche mit der Zahnstange 32 des Papierschlittens in Eingriff steht, und zwar geschieht dies durch Vermittelung des Hebels 50, Fig. 1, der Verbindungsstange 34 und des Klinkenhebels 35. Der Klinkenhebel 35 findet seinen Anschlag in dem Stift 51, der in einem Schlitz des Hebels läuft und an dem Träger 52 des Maschinengestelles befestigt ist. , Der Hebel 35 hat auch einen Nasenansatz 54, welcher eine Bremse auf der Trommel 11 bethätigt, wie später beschrieben werden soll. ,
Damit der Papierschlitten in fester Läge erhalten wird, während der Abdruck erfolgt, wird ein fester Stift 58, Fig. 3, an einem; Arm 59 des Trägers 52 vorgesehen,, so dafs, wenn der Klinkenhebel 35 am Ende, seines Vorwärtshubes angelangt ist, die Klinke 31 unter dem Stift 58 festgeklemmt wird und so die Zuführungsstange und danach auch den Papierschlitten während des Drückens in fester Lage hält.
Die Vorschubklinke 31 ist nach Fig. 1 5 am Ende ihres Vorwärtshubes angelangt und liegt unter dem Stift 58, so dafs die Zahnstange und der Papierschlitten in fester Lage gehalten werden.
Die Welle 29 kann unabhängig von dem Rahmen 28 mittelst einer Fingerplatte 36 und eines Hebels 55 bewegt werden (Fig. 1 und 2), um die Zwischenräume zwischen Worten zu bilden. Der Papierschlitten kann nach oben umgelegt werden, um das Geschriebene ansehen zu können; wenn der Schlitten in dieser Lage ist, löst (Fig. 1) die Papierführung 37 die Zuführungsklinke 31 (durch Druck auf den Stift 48) aus der Zahnstange 32 aus, so dafs der Papierschlitten beliebig nach der einen oder anderen Richtung vorgeschoben werden kann.
Die Bewegung, um die betreffende Type über die D.ruckstange zu bringen, wird durch einen Hebelrahmen 38, Fig. 4, 5 und 6, erzeugt, der dem Rahmen 28 sehr ähnlich und ebenfalls hinten an der Maschine auf der Welle 28 1 lose angebracht ist. Wie der Rahmen 28 wird auch er gegen einen Anschlag durch eine Feder 73 nach oben gedrückt. An dem einen Ende der freien Seite von 38 ist ein Zahnbogen 39 concentrisch mit 28 l befestigt, der mit einem Zahnrad 40 auf der Welle 11J der Trommel 11 in Eingriff steht. Hebelrahmen 38 trägt eine Schiene 38', welche unter alle Tasten tritt; sie wird niedergedrückt, wenn irgend eine Taste niedergedrückt wird.
Das Mafs des Niederganges ist für jeden Tastenhebel verschieden, und dies.wird erreicht, indem die obere Seite der Schiene 38' unter die Tastenhebeln die entsprechende Form erhält (Fig. 1), so dafs der freie Raum zwischen der oberen Seite der Schiene und der unteren Seite der Tastenhebel, wenn alle in ihrer höchsten Lage sich befinden, für jeden Tastenhebel verschieden ist. Da alle Tastenhebel gleichmäfsig beim Drücken niedergedrückt werden, so ist klar, dafs jeder einen verschiedenen Niedergang der Schiene und dementsprechend eine verschiedene Drehung der Trommel 11 und Verschiebung des Typenstreifens 10 veranlafst.
Da das Mafs, um welches der Rahmen 38 niedergedrückt wird, veränderlich ist, so kann ein Anschlag zur Begrenzung des Niederganges nicht angewendet werden; um also den Rahmen festzustellen, wenn die Tastenhebel in ihrer tiefsten Stellung sich befinden, wird jeder Tastenhebel (Fig. 7) mit einem Haken 74, versehen, der, sobald der Tastenhebel niedergeht, mit der vortretenden Kante 38", in Eingriff kommt und so den Tastenhebel und den Rahmen 38 gemeinsam feststellt.
Jeder Tastenhebel dient im allgemeinen für drei Schriftzeichen, und dasjenige Schriftzeichen, das zum Abdruck kommt, hängt von der Lage von 19 und 191, Fig. 1, ab. Die Räume zwischen der Schiene 38J und den einzelnen Tastenhebeln sind so adjustirt, dafs beim vollen Niederdrücken irgend eines Tastenhebels die betreffende Type in die für den Abdruck genau passende Lage gezogen wird. Beim Hochgang der Taste bringt die Feder 73 den Rahmen 38 in seine höchste Stellung, und der Typenstreifen wird damit in die* normale Lage zurückgeführt (Fig. 4).
Die Trommel ι 1 ist mit einer Bremse (Fig. 3) versehen, welche momentan gerade dann in Thätigkeit tritt, ehe noch die bezügliche Type über die Druckstange kommt.
Die Bremse besteht (Fig. 3 und 8) aus einem Bremsklotz 60, welcher an einem Zapfen 61 durch den Hebel 62 angebracht ist. Der letztere ist so durch das Gewicht 63 belastet, dafs der Block 60 für gewöhnlich innen vom Rand der Trommel 11 absteht. Der Hebel 64 ist an dem Hebel 62 angelenkt und seine Bewegung wird durch den Anschlag 65 in der Weise begrenzt, dafs, wenn die Nase 54 auf dem Klinkenhebel 35 nach unten geht, der Hebel 62 bewegt wird und der Bremsblock 60 in momentane Berührung mit der Trommel 11 gebracht wird, so dafs letztere festgestellt wird. Wenn dagegen der Klinkenhebel nach oben geht, so dreht sich der Hebel 64 um seinen Drehpunkt und bethätigt die Bremse nicht.
Es ist ersichtlich, dafs, obwohl die Trommel 11 momentan festgestellt wird, sie sich doch ein kleines weiteres Stück bewegen könnte, als nothwendig ist, um den Typenstreifen in die zum Abdruck erforderliche genaue Lage zu bringen. Der Klinkenhebel 35 ist nach Fig. 15 am Ende seines Hubes, und es ist die Nase 54 in momentane Berührung mit dem Hebel 64 gekommen, und es ist dadurch eine Bewegung des Hebels 62 veranlafst worden, so dafs der Bremsblock 60 die Typentrommel sofort stillsetzt. Wenn der Ansatz 54 an dem Hebel 64 vorbei ist, ist der Bremsblock von der Trommel wieder abgehoben.
Um nun die betreffende Type über der Druckstange mit absoluter Genauigkeit einzustellen , hat (Fig. ι ο und 11) die Feststellrolle 13 eine Anzahl Stifte an der Umfläche, die in Löcher des Typenstreifens passen, und das Rad 15 hat eine geeignete Anzahl Ausschnitte, so dafs, wenn die Druckstange den Typenstreifen beim Abdruck hebt und die Rolle 13 dadurch eingezogen wird, einer der Ausschnitte mit dem Sperrstück 16 in Eingriff kommt. Die Löcher in dem Typenbande werden durch Unterlagsplatten aus Metall verstärkt, die oben auf dem Streifen befestigt sind, und die Löcher gehen, wo sie unter die Metallhinterlage kommen, zwischen den Typen durch den Streifen hindurch.
Die Bewegung für den Abdruck auf dem Papier wird durch das Niederdrücken der Tasten in folgender Weise bewerkstelligt:
Unter dem Typenrahmen 8 ist (Fig. 4 und 6) ein Abzugshebel 41 drehbar mit dem Hauptrahmen der Maschine verbunden; ein Arm dieses Hebels trägt eine Klinke 42, die mit einem Stift 43, Fig. 1, auf dem Druckhebel 45, Fig. 10 und 11, in Eingriff treten und letzteren nach oben um einen geringen Ausschlagwinkel schwingen kann, wenn der Hebel bewegt wird. Dieser Abzugshebel 41 ist durch ein Gewicht 41x belastet, welches den Hebel nach vorwärts zu treiben trachtet; er wird jedoch durch die Klinke 46 zurückgehalten. Mit dieser wird er nach dem Hub nach vorn durch den Stift 56 des Hebels 30 wieder in Eingriff gebracht, indem dessen Stift 56 mit Ansatz 57 des Hebels 41 in Eingriff kommt.
Beim Niedergang irgend einer Taste und gerade sobald sie ihre tiefste Stellung erreicht und die betreffende Type in die für den Abdruck richtige Lage gelangt ist, löst der herabhängende Arm 30" des Hebels 30, Fig. 6, welcher gegen eine Stellschraube 49, Fig. 2, drückt, die Halteklinke 46 aus dem Abzugshebel, welcher nun unter dem Einflufs des Gewichts 41α nach vorn springt, wobei seine Klinke 42 mit dem Stift 43 auf dem Hebel 45 in Eingriff kommt, ihn nach oben schwingt und so durch Heben der Druckstange den Abdruck vollzieht (Fig. 10).
Der Hub des Abzugshebels nach vorn ist sehr schnell, und ist die Einrichtung derart getroffen, dafs die Typen, selbst dann, wenn eine Taste auch nur sehr langsam niedergedrückt wird, mit dem Papier nur immer in momentanen Contact gebracht werden. Beim Hochgehen der Taste kommt (Fig. 4) der Stift 56 des Hebels 30 mit dem Ansatz 57 auf dem Abzugshebel in Eingriff und bewegt ihn in seine normale Lage zurück, wo er wieder mit der Halteklinke 46, bis für den nächsten Abdruck, in Eingriff kommt (Fig. 3).
Während des Rückhubes des Abzugshebels giebt die Klinke 42, welche mit dem Stift 43 auf dem Druckhebel in Eingriff kommt, nach und passirt denselben, ohne ihn zu heben.
Die Maschine ist (Fig. 3) mit einer Glocke 66, einem Hammer 6j und adjustirbaren Abzug 68 versehen, um die Glocke anzuschlagen. Ein Stift 69, Fig. 3, welcher in das betreffende Loch einer Löcherreihe gesteckt wird, bestimmt den Anfang der Druckzeilen.
Um die Möglichkeit auszuschliefsen, dafs versehentlich mehrere Abdrücke am Ende einer Zeile über einander vollzogen werden, wird an dem Papierschlitten ein. Ansatz 75, Fig. 16, angebracht, der unmittelbar nach Vollziehung des letzten Abdruckes in der Zeile auf einen festen Anschlag 76 aufläuft und so den Papierschlitten von den Typen abhebt.
Fig. 13 und 14 zeigen eine geänderte Ausführungsform der Tastenhebel, wodurch die Nothwendigkeit der Kammplatten 25 vermieden wird. Jeder Tastenhebel hat einen* verstärkten Theil 70 und die Enden 71 sind ebenfalls verstärkt; der Ansatz 70 hat'eine Länge gleich dem Hub der Tastenhebel, so dafs jeder durch die benachbarten geführt wird. Nach Einpassen der Hebel wird eine Schiene unter die Tastenhebel gebracht, um ihren Niedergang zu begrenzen.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι . Eine Typenschreibmaschine, bei welcher die Typen in zwei oder mehr Reihen auf einem um die Trommel 11 und über die Druckstange 44 geführten biegsamen Typenbande 10 angeordnet sind, das durch die Fingerplatten 19, 191 zur Einstellung einer der Typenreihen vertical unter dem Druckcylinder in der Bandbreite verstellbar ist und durch einen unter den Tasten liegenden Hebelrahmen 38 mittelst Zahngetriebes 39, 40 in der Längsrichtung eingestellt wird, derart, dafs beim Niederdrücken einer Taste die entsprechende Type über die Druckstange 44 gezogen wird, worauf der Abdruck dadurch erfolgt, dafs der Hebelrahmen 28, 30 den Hebel 41 auslöst, der unter dem Einflufs seines Gewichts 41 τ nach vorwärts schnellt und dabei die Druckstange 44 anhebt, während durch Eingriff der Haken 74 der Tastenhebel mit dem Hebelrahmen 38 die Einstellung der Typenstreifen vorbereitet wird, deren genaue Einstellung durch die Bremse 60 erfolgt, die sich nach Bethätigung durch den Knaggen 54 und nach Eingriff des festen Sperrstückes 16 mit dem Feststellrad 15 gegen die Trommel 11 legt.
    Bei der durch Anspruch 1. gekennzeichneten Typenschreibmaschine ein verschiebbarer Papierschlitten, welcher durch die Zuführungsklinke (3 i, Fig. 3) bewegt wird, die mit der Zahnstange (32) des Schlittens während der Vollziehung des Abdruckes durch den festen Stift (58) in Eingriff.gehalten wird, wobei der Papierschlitten zur Freilegung der Schrift nach oben geklappt werden kann, in welcher Lage eine Freigabe durch die Papierführung (37) erfolgt, die auf dem Stift (48) aufliegt und so die Zuführungsklinke (31) auslöst.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
DENDAT65748D Typenschreibmaschine Expired - Lifetime DE65748C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5579796A (en) * 1995-12-15 1996-12-03 Mallo; Mark D. Automobile shelter structure

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5579796A (en) * 1995-12-15 1996-12-03 Mallo; Mark D. Automobile shelter structure

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