DE527240C - Buchschreibmaschine mit mehreren Schreibplatten - Google Patents

Buchschreibmaschine mit mehreren Schreibplatten

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DE527240C
DE527240C DEE37609D DEE0037609D DE527240C DE 527240 C DE527240 C DE 527240C DE E37609 D DEE37609 D DE E37609D DE E0037609 D DEE0037609 D DE E0037609D DE 527240 C DE527240 C DE 527240C
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DE
Germany
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plate
writing
plates
fed
carbon paper
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DEE37609D
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ELLIOTT FISCHER Co
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41JTYPEWRITERS; SELECTIVE PRINTING MECHANISMS, i.e. MECHANISMS PRINTING OTHERWISE THAN FROM A FORME; CORRECTION OF TYPOGRAPHICAL ERRORS
    • B41J3/00Typewriters or selective printing or marking mechanisms characterised by the purpose for which they are constructed
    • B41J3/28Typewriters or selective printing or marking mechanisms characterised by the purpose for which they are constructed for printing downwardly on flat surfaces, e.g. of books, drawings, boxes, envelopes, e.g. flat-bed ink-jet printers

Landscapes

  • Replacement Of Web Rolls (AREA)

Description

  • Buchschreibmaschine mit mehreren Schreibplatten Gegenstand der Erfindung ist eine Buchschreibmaschine mit von Rollen oder in gefaltetem Zustand zuzuführendem Schreibpapier und von Rollen zuzuführendem Kohlepapier mit mehreren Schreibplatten, über denen eine einzige Schreibvorrichtung arbeitet. Diese Vorrichtung soll die Anfertigung von Tabellen u. dgl. auf gleich- oder verschiedenartigen Bogen ermöglichen.
  • Gegenüber bekannten ähnlichen Ausführungen besteht der besondere Fortschritt des Erfindungsgegenstandes darin, daß nach der Erfindung die Anordnung der verschiedenen Schreibplatten für die gemeinsame Schreibvorrichtung auf engstem Raume derart durchgeführt ist, daß sie vollkommen unabhängig voneinander zu bedienen sind, während bei den bekannten Ausführungsformen die einzelnen Platten nicht - voneinander unabhängig sind.
  • Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß jede Schreibplatte einen Schneidbügel sowie vordere und hintere Befestigungsklemmen besitzt, die für jede Platte, unabhängig von der anderen Platte, durch je einen Fußhebel mittels eines unter der Platte liegenden Hebelsystems von der Platte abzulieben sind. Dabei sind als gemeinsame Lagerung für die Hebelsysteme zum Auslösen der Befestigungsklemmen und der Schneidbügel zwei Lagerwellen vorgesehen, die sich unter beiden Platten hindurch erstrecken. Für die Ausführungsformen, bei welchen das Kohlepapier in bekannter Weise von seitlich der Schreibplatte gelagerten Rollen zugeführt wird, ist an dem zwischen den beiden Schreibplatten liegenden Mittelsteg je eine Auskehlung für jede Schreibplatte angeordnet, in die je eine am hinteren Ende des Mittelstegs drehbar gelagerte Klemmleiste zum Befestigen des für jede Platte unabhängig zuzuführenden Kohlepapiers eingelegt und mittels Riegels festgehalten werden kann.
  • Eine Ausführungsform der Erfindung ist in den Zeichnungen beispielsweise dargestellt. Abb. z zeigt eine Maschine nach der Erfindung in Vorderansicht. Einzelne Teile des Gestells sind dabei fortgelassen.
  • Abb. a ist ein Schnitt zur Erläuterung der Anordnung und Wirkungsweise eines Kohlepapierhalters.
  • Abb. 3 zeigt in Ansicht von unten den vorderen Teil des Plattenrahmens mit den beiden Platten. Da die beiden Vorrichtungen zum Bewegen der Platten genau gleich sind, ist nur eine dargestellt.
  • In Abb.4 ist die Einrichtung zum Beschreiben verschieden breiter Papierbänder bei Verwendung quergespannten Kohlepapiers dargestellt.
  • Auf dem Gestell z ist der Plattenrahmen z angebracht, auf' dem der Zeilenschaltrahmen 3 in der Längsrichtung vor- und rückwärts verschiebbar angeordnet ist. Auf diesem ist quer zum Plattenrahmen der Wagen d. mit der üblichen Schreibvorrichtung beweglich.
  • Der Plattenrahmen a besteht aus zwei Seitenleisten 5 und 6 und einer- mittleren Leiste 7. Diese sind zwischen ihren beiden Enden durch eine Quexstange 8 verbunden, deren Enden mit den Seitenleisten verschraubt sind. Zwischen den Seitenleisten und der Mittelleiste des Rahmens sind, mit diesen durch Bolzen fest verbunden, zwei vordere, gehäuseartige Querglieder i o und i i vorgesehen. In den beiden so entstehenden Rahmenöffnungen liegen die beiden flachen Schreibplatten 12 und 13, die in lotrechter Richtung beweglich sind. In gehobener Stellung liegen die Platten in der Schreibebene und stehen in fester Berührung mit den vorderen und hinteren Plattenklemmen 15 und 16. Die Klemmen 16 sind einstellbar an dem Rahmenquerglied 8 befestigt (Abb. 3) und liegen auf der Platte an ihrem hinteren Ende auf.
  • Die beiden Platten sind unabhängig voneinander befestigt und beweglich; sie werden durch je eine Einrichtung zum Festlegen bzw. Freigeben der Papierbogen gehoben bzw. gesenkt, die folgendermaßen ausgebildet ist: Unten ist zwischen den beiden Seiten des Gestelles i eine Querwand ig vorgesehen, an welcher die getrennt zu bedienenden Fußhebel 2o und 21 zur Bewegung der beiden Platten angebracht sind. An den vorderen Querstücken i o und i i des Rahmens sind nach hinten zu je zwei Augen 22 angebracht, welche mit C)ffnungen mit etwas Spiel unten an der Platte befestigte Stifte 23 umfassen. Auf diesen sitzen Federn 24., welche die Platte gegen die Augen drücken, jedoch eine geringe Bewegung des vorderen Endes der Platte zulassen, wenn das hintere Ende der Platte von den hinteren Klemmen gesenkt wird.
  • Die vorderen Klemmen 15 sind an Winkelarmen 15" befestigt, welche lose auf der unter beiden Platten durchgehenden Querwelle 17 sitzen. Die Klemmen 15 werden durch Federn i 5b heruntergezogen, die einerseits am Plattenrahmen, andererseits an kurzen, an den Armen i 5a befestigten Armen 15e angreifen. Auf die Oberkante der vorderen Stangen io und i i legt sich ein Schneidbügel 25, der längs der Plattenvorderkante vorgesehen und an Schwenkarmen 27 angebracht ist, die auf der Welle 17 sitzen und mit nach hinten vorstehenden Armen 28 verbunden sind, die wieder mit abwärts gerichteten Armen 29 starr verbunden sind, an welchen die Rückzugsfedern 3o der Platte angreifen. Die Federn 30 sind an ihrem hinteren Ende an den Winkelhebeln 31 befestigt, die unter dem hinteren Plattenende auf der gleichfalls unter beiden Platten durchgehenden Welle 18 sitzen. An diesen Hebeln 31 befinden sich Tragrollen 33, welche das hintere Ende der Platte in gehobener Stellung gegen die hinteren Plattenklemmen drücken. Zwei Hebe135 sind an der Welle 18 schwenkbar befestigt und durch Bolzen 3.4 mit den Armen 28 verbunden; in der Mitte sind sie durch eine Querstange 36 verbunden, an welcher schwenkbar ein Bügel 37 sitzt, dessen vordere Enden unter die Welle i7 greifen. Das hintere Ende dieses Bügels ist durch eine Kette 38 mit dem am Gestell befestigten Fußhebel2o bzw. 21 verbunden. Wenn nun der Maschinenschreiber den Fußhebel niedertritt, so wird der Bügel 37 heruntergezogen, wobei die Welle 17 als Drehpunkt dient und die Stange 36 die Kraft auf die Arme 35 überträgt, um diese herabzudrücken; dadurch werden die Arme 28 nach unten und dementsprechend die Arme 27 nach oben geschwenkt, so daß der Schneidbüge125 so hoch angehoben wird, daß der Maschinenschreiber die vorderen Enden der Papierbänder erfassen kann, um dann das Papier vorzuziehen. Die vorderen Klemmen 15 werden beim Schwenken der Arme i 5a von der Platte abgehoben. Zu diesem Zweck stoßen nach einer bestimmten Bewegung des Abschneiders die Klinken 4.1 an die an den Armen i 5a vorgesehenen Stifte 15e; die weitere Bewegung der Arme 27 hebt dann die Arme 15a und damit die vorderen Klemmen gegen den Widerstand der Federn 15b an. Die schwenkbare Anordnung der Klinken 41 ermöglicht es, wenn dies gewünscht wird, nur eine Klemme 15 in der beschriebenen Weise anzuheben, die andere dagegen festgeklemmt zu lassen. Die hinteren Klemmen 16 werden durch Absenken der Platte freigegeben. Zu diesem Zwecke arbeiten unten an der Platte vorgesehene Hebel 42 mit seitwärts nach innen zu an den Armen 35 vorstehenden Stiften zusammen. Gewöhnlich stehen die Stifte 43 oben in den Schlitzen der Hebel 42, so daß bei der Bewegung des Bügels 37 zum Anheben des Schneidbügels die Stifte d.3 zunächst sich in den Schlitzen der Hebel 42, bewegen; sie erreichen das Ende ihres toten Ganges, wenn die Klinken 4.1 gegen die Arme 15a stoßen. Wenn daher der Schneidbügel ein gewisses Stück hochgehoben ist, werden bei weiterem Herabdrücken des Fußhebels 21 die vorderen und hinteren Plattenklemmen freigegeben, die einen durch Abheben von der Platte, die anderen durch Absenken der Platte von den Klemmen.
  • Beim Vorziehen des Papiers ragen Maßzeiger 44 über seine Kanten hervor und geben so dem Maschinenschreiber an, wie weit er das Papier vorzuziehen hat, um beim Senken des Abschneiders 25 die Bogen mittels der Schneidkante 26 genau richtig abzuschneiden.
  • An den Außenseiten des Plattenrahmens sitzen auf an vorderen und hinteren Lagerarmen 5o und 51 abnehmbar gelagerten Wel- ]en 4.9 Kohlepapierrollen .47 und 4.8 (Abb. 4.), von denen eine Reihe von Bändern durch Drehen der Handrädchen 6o abgerollt wird. Jeder Platte wird Kohlepapier von je einer der beiden Rollen zugeführt. Dazu ist es notwendig, das freie Ende des Kohlepapiers so zu befestigen, daß der Maschinenschreiber es lösen kann, wenn er neues Kohlepapier von der Rolle abziehen will, um das verbrauchte oder beschädigte Stück zu ersetzen. Auf der Oberkante der mittleren Rahmenleiste 7 ist deshalb eine ausgekehlte Platte 69 vorgesehen, in welcher sich zwei Kohlepapierklemmen 7 o aus Federmetall befinden, deren hintere Enden bei 71 in einem Schlitz 72 der Leiste 7 drehbar befestigt sind. Diese Klemmen werden zum Befestigen des Kohlepapiers auf die Platte 69 aufgelegt und mit ihren vorderen Enden durch auf der Platte 69 verschiebbar angeordnete Riegel 73, die über die Enden der Klemmen hinübergreifen, festgehalten. Die Teile der Kohlepapierbänder über der Platte sind von den Papierbändern a durchschossen. Die Teile des Kohlepapiers zwischen der Platte und den Rollen werden durch längliche Öffnungen der Rahmenseitenteile und über Führungen 62 geführt, die an den Seitenteilen befestigt und von den Offnlnlgen winklig zur Schreibebene aufgebogen sind, wo sie bei 63 abgerundet sind, um das Kohlepapier an dieser Stelle, dem Übergang von der schrägen zur waagerechten Ebene, glatt zu führen.
  • Die Einrichtung nach Abb. q. ist für übereinandergefaltete Papierbänder bestimmt. Dies sind Sätze von Papierbändern, die vor-und rückwärts gefaltet in einem Behälter liegen und mittels an jeder Seite des Plattenrahmens gelagerter Führungsrollen 68 über die Platte geführt werden. Die von dem Behälter kommenden Papierbänder werden zunächst durch eine Glätt- und Trennvorrichtung 67 geführt, welche die Falten glattdrückt und die einzelnen Papierbänder trennt, ehe sie die hintere Kante des Kohlepapiers erreichen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Buchschreibmaschine mit von Rollen oder in gefaltetem Zustand zuzuführendem Schreibpapier und von Rollen zuzuführendem Kohlepapier mit mehreren Schreibplatten, über denen eine einzige Schreibvorrichtung arbeitet, dadurch gekennzeichnet, claß jede Schreibplatte einen Schneidbügel (25) sowie vordere und hintere Befestigungsklemmen (15, 16) besitzt, die für jede Platte unabhängig von der anderen Platte durch je einen Fußliebel (2o, 21) mittels eines unter der Platte liegenden, mit Anschlägen und Vorsprüngen zum Auslösen der einzelnen Vorrichtungen versehenen Hebelsystems von der Platte abzuheben sind. z. Buchschreibmaschine nach Anspruch i, bei welcher das Kohlepapier von seitlich der Schreibplatten gelagerten Rollen zugeführt wird, dadurch gekennzeichnet, daß an dem zwischen den beiden Schreibplatten liegenden Mittelsteg (69) je eine Auskehlunk für jede Schreibplatte angeordnet ist, in die je eine am hinteren Ende des Mittelstegs drehbar gelagerte Klemmleiste (70) zum Befestigen des jeder Platte unabhängig von der anderen zuzuführenden Kohlepapiers eingelegt und mittels eines Riegels (73) festgehalten werden kann. 3. Buchschreibmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Rahmen, in welchem die Schreibplatten angeordnet sind und durch dessen zum Festhalten der Klemmleisten und zur Lagerung der mittleren Befestigungsklemmen dienenden Mittelsteg die beiden Platten voneinander getrennt werden, zwei unter beiden Platten durchgehende Wellen (17, 18) gelagert sind, die als gemeinsame Lager für die beiden Hebelsysteme zum .auslösen der Befestigungsklemmen und der Schneidbügel dienen.
DEE37609D 1925-12-31 1928-06-23 Buchschreibmaschine mit mehreren Schreibplatten Expired DE527240C (de)

Priority Applications (4)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US78692A US1679835A (en) 1925-12-31 1925-12-31 Double-platen manifolding machine
FR656233D FR656233A (fr) 1925-12-31 1928-06-22 Machine à copier au carbone à double platine
DEE37609D DE527240C (de) 1928-05-29 1928-06-23 Buchschreibmaschine mit mehreren Schreibplatten
CH136942D CH136942A (de) 1928-05-29 1928-06-27 Schreib- und Tabelliermaschine mit flacher Schreibplatte.

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB1572328A GB317916A (en) 1928-05-29 1928-05-29 Improvements in typewriters and like machines of the flatplaten type
DEE37609D DE527240C (de) 1928-05-29 1928-06-23 Buchschreibmaschine mit mehreren Schreibplatten

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE527240C true DE527240C (de) 1931-06-15

Family

ID=25973559

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEE37609D Expired DE527240C (de) 1925-12-31 1928-06-23 Buchschreibmaschine mit mehreren Schreibplatten

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CH (1) CH136942A (de)
DE (1) DE527240C (de)

Also Published As

Publication number Publication date
CH136942A (de) 1929-12-15

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