DE234796C - - Google Patents
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- DE234796C DE234796C DENDAT234796D DE234796DA DE234796C DE 234796 C DE234796 C DE 234796C DE NDAT234796 D DENDAT234796 D DE NDAT234796D DE 234796D A DE234796D A DE 234796DA DE 234796 C DE234796 C DE 234796C
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B41—PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
- B41L—APPARATUS OR DEVICES FOR MANIFOLDING, DUPLICATING OR PRINTING FOR OFFICE OR OTHER COMMERCIAL PURPOSES; ADDRESSING MACHINES OR LIKE SERIES-PRINTING MACHINES
- B41L47/00—Details of addressographs or like series-printing machines
- B41L47/42—Printing mechanisms
- B41L47/46—Printing mechanisms using line-contact members, e.g. rollers, cylinders
Landscapes
- Sheets, Magazines, And Separation Thereof (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung betrifft eine Verbesserung und weitere Ausgestaltung der Erfindung gemäß
Patent 225102.
Sie besteht in einer Verbesserung der Konstruktion des Papierbehälters, die eine bequeme
und beliebige Vergrößerung von dessen Breite gestattet, in weiteren ■ Vorrichtungen
zur genaueren Einstellung der Papiere entsprechend ihrer Größe und Beschaffenheit und
in Verbesserungen der Mitnehmer und Steuervorrichtungen.
Einige Ausführungsbeispiele der Erfindung sind auf der Zeichnung in neun Figuren dargestellt.
Fig. ι ist eine Seitenansicht,
Fig. ι ist eine Seitenansicht,
Fig. 2 eine Draufsicht,
Fig. 3 eine Vorderansicht,
Fig. 4 ist ein Schnitt nach XIII-XIII der Fig. 3;
Fig. 5 zeigt
Vorrichtung für
und Steuerung;
Vorrichtung für
und Steuerung;
Fig. 6 ist ein
Fig. 3;
Fig. 7 zeigt die Druckvorrichtung und die
Fig. 3;
Fig. 7 zeigt die Druckvorrichtung und die
schaubildlich die Zuführungsdie Papiere nebst Antrieb
Schnitt nach VI-VI der dazugehörigen Teile der Papierzuführung im Schnitt in größerem Maßstabe ;
Fig. 8 zeigt einen Einzelteil der Fig. 7 gleichfalls in größerem Maßstabe im Schnitt;
Fig. 9 ist ein Schnitt nach XIX-XIX der Fig. 7.
Das Ausführungsbeispiel stellt eine kleine handliche Maschine dar, die, auf ein Pult gestellt,
bequem im Stehen öder Sitzen bedient werden kann.
Das Maschinengestell besteht aus den Seitenwangen i, der unteren, Bodenplatte 2, der
oberen Bettplatte 3 und zwei Konsolen 4. In die untere Platte 2 wird eine Typenplattenlade
eingeschoben, während die Bettplatte 3 parallele Nuten für die Förderketten 3' enthält.
Die Druckvorrichtung besteht im wesentlichen aus den Walzen 5 und 6, die auf den
Wellen 7 und 8 sitzen, wobei die Welle 8 senkrecht verstellbar angeordnet ist. Auf der
Welle 7 ist durch Vermittlung einer einseitig wirkenden Kupplung 18 die Kurbel 17 befestigt.
Die Walzen 5 und 6 sind durch ein Kegelrädergetriebe miteinander verbunden, das
in Fig. 3 dargestellt ist. Die Kegelräder befinden sich in einem zweiteiligen Gehäuse,
dessen unterer Teil 19 an der Welle 7 und dessen oberer Teil 20 an dem Lager 9 der
Welle 8 befestigt ist.
Der Papierbehälter ist gleichfalls verstellbar eingerichtet, so daß er die größten Briefumschläge
und die kleinsten Karten aufnehmen kann. Er kann vollständig zur Seite geschoben
werden und ist so eingerichtet, daß die Papiere entsprechend ihrer Beschaffenheit in
verschiedenen Winkeln aufgestellt werden können. Der Boden 23 des Behälters erstreckt
sich von einer Konsole 4 zur andern, so daß die Seitenwände 22 darauf verschoben werden
können. Der Behälter enthält zwei schräge Böden 24, 25 (Fig. 3), von denen 24 fest und
25 verstellbar ist. Diese Böden sind als Nürnberger Scheren ausgebildet, und zwar
ist der Boden 24 mit den Seitenwänden 22 fest verbunden und trägt an einzelnen Gliedern
gelenkig und verschiebbar verbundene Stangen 24', die als Gleitflächen für die Papiere
dienen. Die Schere 25 legt sich mit ihren Endzapfen 25' in die Löcher 22'" (Fig. 1)
der Seitenwände 22 ein, derart, daß je nach der Wahl der Löcher 22'" die Neigung der
Schere 25 geändert werden kann. Auch an dieser Schere befinden sich Stangen 25Λ zur
Auflage für die Papiere. Durch die verschiedene Einstellung der oberen Schere 25 können
die Papiere unter verschiedenen Winkeln zu den Druckwalzen eingestellt werden. Wenn
die obere Schere ganz entfernt ist, ruhen die Papiere unter dem größten Winkel nur auf
der unteren Schere auf.
Die Scheren bilden einen ausschieb- und zusammenklappbaren Boden des Papierbehälters,
wobei die Stangen 24' und 24^ jederzeit parallel zueinander die Papiere in gleichen
Abständen unterstützen.
Die Papierzuführung erfolgt selbsttätig. Zu diesem Zwecke befinden sich auf der Welle 8
zwei Walzen 26 von demselben Durchmesser wie die Druckwalze 6 mit darumgelegten
Gummibändern 27, ferner an dem Boden 23-des Papierbehälters Anschläge 28 und unter
der Walze Klinken 29. Anstatt auf langen Walzen können die Gummibänder 27 auch auf unabhängig voneinander einstellbaren
Scheiben befestigt sein.
Die Anschläge 28 liegen gewöhnlich an der oberen Druckwalze an. Sie können zu einem
einzigen fortlaufenden Stück vereinigt sein, sind jedoch zweckmäßig in mehrere Teile zerlegt,
die in einer Rinne 23'" des Bodens 23 verschiebbar eingelegt sind. Sie bestehen zweckmäßig aus Gummi mit einer Metalleinlage
zur Vergrößerung der Festigkeit. Die
Oo Gummibänder 27 und die Anschläge 28 sind
in der aus Fig. 7 ersichtlichen Weise gegeneinander versetzt angeordnet; außerdem ist
der Boden 23 so zu der oberen Druckwalze eingestellt, daß die Teile 27 und 28 übereinander
greifen.
Dadurch wird das jeweilig oberste Papier E' beim Hindurchgehen zwischen diesen Teilen
etwas gewellt, wobei seine wirksame Dicke vermehrt und das zweite Papier E" zurückgehalten
wird. Die Anschläge 28 können ferner entsprechend der Dicke des Papiers gegen die Walzen vorgeschoben bzw. von
ihnen entfernt, sowie auch in senkrechter Richtung verstellt werden.
Der Boden 23 des Papierbehälters ruht einerseits auf den Armen 31 und andererseits
auf den Stiften 30. Die Arme 31 legen sich um Exzenter 312, so daß ihre Höhenlage
durch Verdrehen der Exzenter eingestellt werden kann. Ein Teilrad 313 mit Zeiger 314
(Fig. 1) gestattet eine genaue Einstellung.
Während durch Verdrehen der Exzenter 312 der Boden 23 an seinem hinteren Ende gehoben
und gesenkt werden kann, wird er an seinem vorderen Ende durch senkrechtes, Verschieben
der Ständer 30 eingestellt. Zu diesem Zwecke ruhen die Ständer auf einem Exzenter
30', der von einer Welle 302 getragen wird (Fig. 4 und 6). Durch Verdrehen der Exzenter
30' wird demnach die Höhenlage der Stifte verändert und gleichzeitig der Boden 23 etwas
von und zu der Druckwalze bewegt. An dem Nocken sitzt ein Zahnrad 303, das mit einem
kleineren Rad 304 in Eingriff ist. Auf der Welle 305 dieses letzteren Rades sitzt ein mit
Teilung versehenes Handrädchen 306 mit Zeiger 307. Während des Betriebes suchen die
oberen Walzen 26 und 6 das oberste Papier herabzuziehen, in dem die Reibung zwischen
den Gummibändern 27 und dem Papier größer ist als die Reibung zwischen den einzelnen
Papieren. Es ist nun noch eine Vorrichtung nötig, durch welche die einzelnen Papiere zeitweise
festgehalten werden, bis eine neue Typenplatte angelangt ist. .105
Den Hauptteil dieser Bremsvorrichtung bilden die Klinken 29. Diese sind an ihrem
Ende aufwärts gebogen und liegen in ihrer oberen Stellung in der Ebene der Papiere,
diese dadurch festhaltend. Beim Herannahen einer Typenplatte senken sich die Klinken
und geben dadurch das Papier frei. Gewöhnlich genügen selbst für die breitesten Papiere
drei Klinken, von denen zwei über der Walze 5 liegen, die aus diesem Grunde mit Rillen 5'
versehen ist. Eine dritte Klinke kann in der Nähe der Konsolen 4 liegen. Die Klinken
sitzen mit ihren Armen 29'. fest, jedoch einstellbar auf der Welle 2g2. Sie werden durch
eine um die Welle 292 gelegte Feder 29s
(Fig. 4) gewöhnlich angedrückt. Ihr Hochheben geschieht durch einen auf der Welle 7
sitzenden Nocken 20.4 unter Vermittlung eines
Steuerhebels 29" (Fig. 5). Der Nocken 29*
enthält einen verstellbaren Teil 295, derart,
daß der unverschiebbare Teil des Nockens mit der Walze 5 fest verbunden, der verschiebbare
Teil jedoch auf der Welle 7 drehbar gelagert und mit dem unverschiebbaren Teil einstellbar verbunden ist.
Der Steuerhebel 29* ist elastisch, so daß
er als Feder zwischen dem Nocken und den Klinken wirkt. Auf den Klinken . sitzen
schwache Federn 29s, die. nachgeben, wenn
das Ende eines Papieres auftrifft (Fig. 7), jedoch das Papier von der Klinke lösen, wenn
die letztere heruntergegangen ist. Die Welle 29s ruht in länglichen Schlitzen 29° (Fig. 1
und 6), so daß sie zum Zwecke einer Einstellung der Klinke etwas verschoben werden
kann. Außerdem ist sie mit zwei Armen 2910 verbunden (Fig. 7), die auf einer Welle 2911
sitzen. Diese Welle ist in Konsolen 2912 gelagert. Durch Verdrehen der Nocken 2913
mittels eines Handrädchens 2914 können die
Klinken des weiteren zu den Walzen eingestellt werden. Die anderen Teile der Maschine,
die Typenplatten und ihr Behälter, die Typenplattenförderung und -Aufstapelelung
und die Färbeinrichtung entsprechen im wesentlichen der im Hauptpatent gezeigten
Anordnung und interessieren überdies für die vorliegende Erfindung nicht.
Die Wirkungsweise der Maschine ist im wesentlichen dieselbe wie die der Maschinenach
dem Hauptpatent.
Die Drehung der Kurbel 17 überträgt sich auf die beiden Druckwalzen, die Nocken 29'
und 29s, die Förderketten und die Aufstapelvorrichtung für die Typenplatten. Vor der
Ankunft der Typenplatte zu den Walzen hat die oberste Walze das. erste Papier über die
Anschläge 28 hinweg zu den Klinken 29 herabgezogen, die sich gerade in ihrer oberen
Lage befinden. Das erste Papier schiebt beim Passieren der Teile 27 und 28 das zweite Papier
von dem Einführungsspalt weg. Sobald die Typenplatte ankommt, werden die Klinken
durch die Nocken 29* und 29s gesenkt, das
Papier tritt zwischen die Walzen ein und noch vor Zusammentreffen mit der Typenplatte
auf der anderen Seite wieder etwas heraus. Beim Passieren der Walze erfolgt der Aufdruck. Darauf werden die Platte und
das Papier voneinander gesondert und für sich aufgestapelt. Inzwischen ist das zweite Papier
frei geworden, so daß es nunmehr mit der Walze in Berührung kommen kann. Die
gleichfalls inzwischen hochgegangenen Klinken halten das von den Gummibändern mitgenommene
zweite Papier fest, bis die nächste Typenplatte herankommt, worauf dann in der
oben geschilderten Weise der Aufdruck erfolgt.
Wenn alle Papiere von einer Sorte bedruckt sind, wird der Papierbehälter für eine andere
Papierbreite eingestellt. Einstellungen in der Zuführung, die hierdurch etwa nötig werden
sollten, werden durch Verdrehen der Handrädchen 2914, 313 und 3ο6 und gegebenenfalls
der Einstellschraube 13 bewirkt. Wenn der zweite Stoß Papier eine andere Länge hat,
wird der Nocken 29*, 29 s auf die vorher beschriebene
Weise verstellt. Bei Änderungen der Beschaffenheit oder der Stärke des Papieres kann ferner die selbsttätige Zuführung durch
die gleichfalls oben erwähnte Änderung des Abstandes zwischen den Gummibändern 27
und den Anschlägen 28 geregelt werden.
Claims (5)
1. Adressendruckmaschine, bei der die Typenplatten und die zu bedruckenden
Papiere selbsttätig aus entsprechenden Behältern herausgezogen und darauf gemeinsam
den Druckwalzen zugeführt werden, und bei der die Typenplatten nach dem
Drucken wieder in besondere Behälter abgelegt werden, nach Patent 225102, dadurch
gekennzeichnet, daß der mit verschiebbaren Seitenwänden (22) versehene Papierbehälter in der Breite veränderliche
Stützböden (24, 25) besitzt.
2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützböden (24, 25)
als Nürnberger Scheren ausgebildet sind, die senkrecht zu den Scheren (24, 25) an
deren einzelnen Gliedern angeordnete Leisten (24', 25") besitzen, welche zur weiteren
Unterstützung der Papiere dienen und mit Schlitzen zur Führung der Scherengelenke
versehen sind.
3. Maschine nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die die Papiere
aus dem Behälter herausziehenden Teile (27, 28), von denen die Teile (27) als um die obere Druckwalze (26) herumgelegte
Gummibänder und die Teile (28) als in einer Nut des Papierbehälterbodens verstellbar
eingelegte Gummianschläge ausgebildet sind, derart versetzt angeordnet sind, daß das jeweils unterste Papier beim
Hindurchgehen zwischen diesen Teilen seiner Stärke und Beschaffenheit entsprechend gewellt
werden kann.
4. Maschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der die Anschläge (28)
tragende Boden (23) des Papierbehälters an Armen (31) befestigt ist, deren Lage
zwecks genauer Einstellung des Spaltes zwischen den Friktionsteüen (27, 28) mittels
Nocken, Exzenter (31s) o. dgl. verändert werden kann.
5. Maschine nach Anspruch ι mit einer Bremsvorrichtung für die aus dem Behälter
herausgezogenen Papiere, dadurch gekennzeichnet, daß die auf einer gemeinsamen Achse (29s) befestigten, als Klinken (29)
ausgebildeten Bremsvorrichtungen, die von einem Nocken oder Exzenter (29*, 29s) in
schwingende Bewegung versetzt werden, an ihren aufwärtsgebogenen Enden mit Blattfedern (29s) versehen sind, die das
Lösen des Papiers von der abwärtsgehenden Klinke (29) erleichtern.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE234796C true DE234796C (de) |
Family
ID=494632
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT234796D Active DE234796C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE234796C (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1047796B (de) * | 1953-02-24 | 1958-12-31 | Davidson Corp | Rotationsgummidrucker |
| DE1079654B (de) * | 1957-04-27 | 1960-04-14 | Roto Werke A G | Adressendruckmaschine mit einem aus zwei umlaufenden Druckelementen, z. B. Drucksegmenten, bestehenden Druckwerk |
| US5284498A (en) * | 1992-11-12 | 1994-02-08 | A. Ahlstrom Corporation | Cylindrical filters in a tube sheet for cleaning high temperature gases |
-
0
- DE DENDAT234796D patent/DE234796C/de active Active
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1047796B (de) * | 1953-02-24 | 1958-12-31 | Davidson Corp | Rotationsgummidrucker |
| DE1079654B (de) * | 1957-04-27 | 1960-04-14 | Roto Werke A G | Adressendruckmaschine mit einem aus zwei umlaufenden Druckelementen, z. B. Drucksegmenten, bestehenden Druckwerk |
| US5284498A (en) * | 1992-11-12 | 1994-02-08 | A. Ahlstrom Corporation | Cylindrical filters in a tube sheet for cleaning high temperature gases |
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