DE226201C - - Google Patents

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DE226201C
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Germany
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sleeve
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bushing
shaft
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DENDAT226201D
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65CLABELLING OR TAGGING MACHINES, APPARATUS, OR PROCESSES
    • B65C1/00Labelling flat essentially-rigid surfaces
    • B65C1/04Affixing labels, e.g. wrap-around labels, to two or more flat surfaces of a polyhedral article
    • B65C1/042Affixing labels, e.g. wrap-around labels, to two or more flat surfaces of a polyhedral article using two or more applicators, e.g. cooperating rollers or brushes
    • B65C1/045Affixing labels, e.g. wrap-around labels, to two or more flat surfaces of a polyhedral article using two or more applicators, e.g. cooperating rollers or brushes acting one after the other

Landscapes

  • Labeling Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 226201 KLASSE 81 b. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 12. Oktober 1909 ab.
Die Erfindung betrifft eine Maschine, die
dazu dient, Stoff o. dgl. Streifen über den Deckel von Färb- o. dgl. Büchsen zu kleben, um diese so staubdicht zu verschließen und ein Lösen des Deckels zu verhindern.
Die Maschine kennzeichnet sich im wesentlichen dadurch, daß die Büchse, nachdem der Stoffstreifen über den Deckel gebracht und oben auf diesen aufgepreßt ist, durch einen
ίο Schieber in einen darüber befindlichen Schacht eingeschoben wird, der an zwei gegenüberliegenden Seiten mit Bürsten und an den beiden anderen, sich gegenüberliegenden Seiten mit der Breite der Schmalseite der Büchse entsprechenden Zungen besetzt ist, und in welchem die überstehenden Enden des Streifens nach unten gebogen werden, derart, daß seitlich über die Büchse hinausragende Lappen verbleiben, und daß weiter die in den Schacht eingeschobene Büchse durch die nächstfolgende, durch den Schieber nach oben bewegte Büchse in die Bahn eines weiteren Schiebers bewegt wird, bei dessen Verschiebung zuerst ein unter dem Einfluß von Federn stehender Falter freigegeben wird, der durch die Federn gegen die an der einen Seite überstehenden Lappen bewegt wird und diese seitwärts umbiegt, und wobei der Schieber bei seiner Weiterbewegung die Büchse zwischen nachgiebig gelagerte Rollen, die die an der anderen Seite überstehenden Lappen nach der Seite um und über die zuvor umgebogenen Lappen biegen, und ferner in einen seitlich mit Bürsten ausgekleideten Kanal bewegt. Die Einrichtung ist einfacher Art, der Streifen wird dabei aber so zum Ankleben gebracht, daß er sich faltenlos und dicht an den Deckel und unterhalb des Deckelrandes trotz des hier vorhandenen Absatzes an die Büchse anschmiegt, so daß die Büchse sicher luftdicht verschlossen wird.
Die Zeichnung zeigt eine Ausführungsform der neuen Maschine.
Fig. ι zeigt sie in Seitenansicht unter Weglassung verschiedener nicht zum Wesen der Erfindung gehörender Teile. Die Fig. 2 bis 4 stellen einen Teil der Maschine in Vorder- und Seitenansicht und in Draufsicht dar. Die Fig. 5 bis 8 veranschaulichen die verschiedenen Arbeitsstadien beim Überkleben des Streifens.
Die Stoff- o. dgl. Streifen 1 befinden sich in einem Stapel 2, über dem eine prismatische Trommel 3 angeordnet ist, die in nicht dargestellter Weise absatzweise gedreht wird. Bei ihrer Drehung wird die Trommel an einer Klebstoffauf tragewalze 4 vorbeibewegt und so mit Klebstoff versehen. Kommt die Trommel mit der mit Klebstoff versehenen Seite über den Stapel 2, so wird dieser durch eine nicht dargestellte Vorrichtung nach oben und gegen die betreffende Seite gepreßt, wodurch der zu oberst liegende Streifen an der Trommel anhaftet und von dieser bei ihrer Weiterdrehung mitgenommen wird. Von der Trommel wird dann der Streifen durch eine Zange 5, die in nicht dargestellter AVeise in horizontaler Richtung hin und her bewegt wird, erfaßt und über eine Blechbüchse 6 gelegt. Die Zuführung der Blechbüchen erfolgt mittels eines endlosen Transportbandes 7, das die Büchsen einzeln auf einen in vertikaler Richtung verschiebbaren Schieber 8 schiebt. Die Verschiebung
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des letzteren erfolgt von der Welle 9 aus, auf der eine Kurvenscheibe, 10 sitzt, in deren Nut ein . an dem Maschinengestell drehbarer Hebel 11 mit einer Rollen' greift. Der Hebel 11 ist an seinem ^anderen Ende durch eine verstellbare Gelenkstange 12 mit einem an dem .. Schieber 8 befestigten Arm 15,verbunden. Sobald der Streifen 1. durch.die Zange 5 auf die auf den Schieber 8 geschobene Büchse 6 aufgelegt ist, wird ein Andrückhebel 13 durch Federn F, entgegen deren Wirkung er, zuvor mit-■ tels eines von einer auf der Welle 9 sitzenden, nicht weiter dargestellten Kurvenscheibe beeinflußten Hebels 14 außer Berührung mit der Büchse gehalten wurde, gedreht und mit seinem einen ein elastisches Polster 16 tragenden Arm oben auf die Büchse 6 gepreßt, so daß der Streifen oben an den Deckel D der Büchse angeklebt wird. Nach erfolgtem Aufpressen des Streifens und nachdem zuvor die Zange 5 weiter nach rechts bewegt ist (Fig. ι), wird der Hebel 13 mit seinem Andrückarm nach oben und aus der Bahn des Schiebers 8 bewegt, der jetzt durch die Nasenscheibe 10 und den Hebei 11 nach oben und mit der auf ihm ruhenden Büchse 6 in einen Schacht geschoben wird. Der Schacht ist an zwei gegenüberliegenden Seiten mit Bürsten 17, an den beiden rechtwinklig hierzu sich befindenden Seiten dagegen mit zweckmäßig nachgiebigen oder federnden Zungen 18 besetzt. Diese Zungen entsprechen in ihrer Breite genau der Breite . der Schmalseiten der Büchse. Beim Einschieben der Büchse in den Schacht werden infolgedessen in bekannter Weise die überstehenden Enden α und b nach unten gebogen, derart, daß unter Bildung eines scharfen Falzes an den Breitseiten der Büchse beiderseits überstehende Lappen verbleiben (Fig. 6). Die an den Breitseiten nach unten und über den Deckelrand gebogenen Enden α werden durch die Bürsten dicht an den Deckel und unterhalb des Deckels, trotz des hier vorhandenen Absatzes, dicht an die Büchse angepreßt.
Durch den Schieber 8, der inzwischen wieder in seine Anfangslage zurückgegangen war, wird nun eine weitere Büchse 6 nach oben bewegt und durch diese die sich im Schacht befindende Büchse aus diesem heraus und in die Bahn eines Schiebers 19 bewegt, der von der Welle 9 aus mittels einer Nasenscheibe 20 und eines Hebelgestänges 21 in horizontaler Richtung hin und her bewegt wird. Die Büchse befindet sich in dieser Lage außerdem noch mit ihrem oberen Ende in der Bewegungsbahn eines U - förmigen Falters 22, der mit Stangen 22' in Armen 23 geführt ist und für gewöhnlich durch den Schieber 19, entgegen der Wirkung von Federn 24, in der in Fig. 2 in ausgezogenen Linien gezeichneten Stellung gehalten wird. Wird der Schieber 19 aus dieser Stellung nach links in die durch gestrichelte Linien angedeutete Stellung bewegt (Pfeilrichtung), so gibt er den Falter 22 frei, und dieser wird durch die Federn 24 mitseinen, Schenkeln oder Fingern 22ffi gegen die an der einen Breitseite nach entgegengesetzten Richtungen überstehenden Lappen c bewegt, wodurch die Lappen c über die schmale Seite der Büchse gebogen werden (Fig. 7). Die Bewegung des Falters 22 wird durch Anschläge 25, mit welchen die Führungsstangen 22' gegen die Arme 23 treffen, begrenzt. Der Schieber 19 setzt dagegen seine Bewegung fort. Er trifft hierbei gegen die Büchse und schiebt diese zwischen zwei nachgiebig angeordnete Walzen 26. Diese sind auf Schlitten 27 angeordnet, die mittels Schlitze und in diese eingreifender, an dem Maschinengestell befestigter Stifte 28 geführt; werden. Die Schlitten 27 stehen unter dem Einfluß von Federn 29, durch die die Walzen 26 mit den Schlitten nach innen bewegt werden. Durch die Walzen 26 werden die an der anderen Breitseite der Büchse seitlich überstehenden g5 Lappen d in bekannter Weise umgebogen und auf die Schmalseite und auf die zuvor umgebogenen Lappen c gepreßt (Fig. 8). Der Schieber 19 geht danach wieder zurück, wobei er auch den Falter 22, entgegen der Wirkung der Federn 24, in die alte Lage zurückbewegt. Durch die bei der Wiedervorwärtsbewegung des Schiebers 19 zwischen die Walzen 26 bewegte Büchse wird die sich zwischen diesen befindende Büchse in einen Kanal 30 bewegt, der seitlich oben mit Bürsten 31 ausgekleidet ist. Diese Bürsten streichen, in bekannter Weise die über die Schmalseiten gebogenen Lappen c und d dicht an den Deckel und unterhalb dieses an die Büchse an, so daß sowohl an den Breit- als auch an den Schmalseiten die Büchse dicht verschlossen bzw. der Deckel abgedichtet wird.
Die weiteren in den Kanal 30 eingeschobenen Büchsen schieben die Büchse allmählich durch den Kanal hindurch und aus diesem heraus, und sie kann dann auf eine Transportbahn oder auf eine Gleitrinne bewegt werden, die sie einem Sammelbehälter zuführt.

Claims (1)

  1. Pate nt-An spRu CH:
    Maschine zum Überkleben von Tucho. dgl. Streifen über · den Deckel . von Büchsen, dadurch gekennzeichnet, daß die Büchse, nachdem zuvor der mit Klebstoff versehene Streifen oben auf sie aufgelegt und angepreßt worden ist, durch einen auf und ab beweglichen Schieber (8) in einen darüber befindlichen Schacht befördert wird, wobei mittels an zwei gegenüberliegenden Seiten des Schachtes angeord-
    neter Bürsten (17) und mittels zweier an den zu diesen Seiten rechtwinkligen Seiten des Schachtes angeordneter, der Breite der Schmalseiten der Büchse entsprechender federnder Faltzungen (18) die überstehenden Enden (a, b) des Streifens nach unten gebogen werden, derart, daß unter Bildung eines scharfen Falzes an beiden Breitseiten der Büchse seitwärts überstehende Lappen verbleiben, worauf die Büchse durch eine von dem Schieber (8) nach dessen Rückgang eingeführte neue Büchse aus dem Schacht heraus und vor einen weiteren, in horizontaler Richtung hin und her beweglichen Schieber (19) gehoben wird, der sie, nachdem während seiner Bewegung auf die Büchse zu durch einen von ihm für gewöhnlich zurückge-. haltenen, unter der Wirkung von Federn (24) stehenden, gleichfalls hin und her beweglichen Falter (22, 22°) die an der einen Breitseite der Büchse seitlich überstehenden Enden (c) des Streifens über die Schmalseiten der Büchse umgebogen wurden, nach der durch Anschläge (25) erfolgten Unterbrechung der Bewegung des Falters (22,22°) zwischen nachgiebig angeordneten Rollen (26), die hierbei die an der anderen Breitseite der Büchse überstehenden Lappen (d) auf die Schmalseiten der Büchse umbiegen, hindurch in einen Kanal (30) schiebt, in welchem durch Bürsten (31) die über die Schmalseiten gebogenen Lappen an den Deckel und die Büchse angestrichen und so an allen Stellen dicht angeklebt werden.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102016012300A1 (de) * 2016-10-17 2018-04-19 Focke & Co. (Gmbh & Co. Kg) Zigarettenpackung sowie Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen derselben

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102016012300A1 (de) * 2016-10-17 2018-04-19 Focke & Co. (Gmbh & Co. Kg) Zigarettenpackung sowie Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen derselben
EP3526139B1 (de) 2016-10-17 2021-06-09 Focke & Co. (GmbH & Co. KG) Zigarettenpackung sowie verfahren und vorrichtung zum herstellen derselben

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