DE226201C - - Google Patents
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- DE226201C DE226201C DENDAT226201D DE226201DC DE226201C DE 226201 C DE226201 C DE 226201C DE NDAT226201 D DENDAT226201 D DE NDAT226201D DE 226201D C DE226201D C DE 226201DC DE 226201 C DE226201 C DE 226201C
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- sides
- bushing
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Links
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65C—LABELLING OR TAGGING MACHINES, APPARATUS, OR PROCESSES
- B65C1/00—Labelling flat essentially-rigid surfaces
- B65C1/04—Affixing labels, e.g. wrap-around labels, to two or more flat surfaces of a polyhedral article
- B65C1/042—Affixing labels, e.g. wrap-around labels, to two or more flat surfaces of a polyhedral article using two or more applicators, e.g. cooperating rollers or brushes
- B65C1/045—Affixing labels, e.g. wrap-around labels, to two or more flat surfaces of a polyhedral article using two or more applicators, e.g. cooperating rollers or brushes acting one after the other
Landscapes
- Labeling Devices (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 226201 KLASSE 81 b. GRUPPE
Die Erfindung betrifft eine Maschine, die
dazu dient, Stoff o. dgl. Streifen über den Deckel von Färb- o. dgl. Büchsen zu kleben,
um diese so staubdicht zu verschließen und ein Lösen des Deckels zu verhindern.
Die Maschine kennzeichnet sich im wesentlichen dadurch, daß die Büchse, nachdem der
Stoffstreifen über den Deckel gebracht und oben auf diesen aufgepreßt ist, durch einen
ίο Schieber in einen darüber befindlichen Schacht
eingeschoben wird, der an zwei gegenüberliegenden Seiten mit Bürsten und an den beiden
anderen, sich gegenüberliegenden Seiten mit der Breite der Schmalseite der Büchse entsprechenden
Zungen besetzt ist, und in welchem die überstehenden Enden des Streifens nach unten gebogen werden, derart, daß seitlich
über die Büchse hinausragende Lappen verbleiben, und daß weiter die in den Schacht
eingeschobene Büchse durch die nächstfolgende, durch den Schieber nach oben bewegte
Büchse in die Bahn eines weiteren Schiebers bewegt wird, bei dessen Verschiebung zuerst
ein unter dem Einfluß von Federn stehender Falter freigegeben wird, der durch die Federn
gegen die an der einen Seite überstehenden Lappen bewegt wird und diese seitwärts umbiegt,
und wobei der Schieber bei seiner Weiterbewegung die Büchse zwischen nachgiebig
gelagerte Rollen, die die an der anderen Seite überstehenden Lappen nach der Seite um und
über die zuvor umgebogenen Lappen biegen, und ferner in einen seitlich mit Bürsten ausgekleideten
Kanal bewegt. Die Einrichtung ist einfacher Art, der Streifen wird dabei aber so
zum Ankleben gebracht, daß er sich faltenlos und dicht an den Deckel und unterhalb des
Deckelrandes trotz des hier vorhandenen Absatzes an die Büchse anschmiegt, so daß die
Büchse sicher luftdicht verschlossen wird.
Die Zeichnung zeigt eine Ausführungsform der neuen Maschine.
Fig. ι zeigt sie in Seitenansicht unter Weglassung verschiedener nicht zum Wesen der
Erfindung gehörender Teile. Die Fig. 2 bis 4 stellen einen Teil der Maschine in Vorder-
und Seitenansicht und in Draufsicht dar. Die Fig. 5 bis 8 veranschaulichen die verschiedenen
Arbeitsstadien beim Überkleben des Streifens.
Die Stoff- o. dgl. Streifen 1 befinden sich in einem Stapel 2, über dem eine prismatische
Trommel 3 angeordnet ist, die in nicht dargestellter Weise absatzweise gedreht wird. Bei
ihrer Drehung wird die Trommel an einer Klebstoffauf tragewalze 4 vorbeibewegt und so
mit Klebstoff versehen. Kommt die Trommel mit der mit Klebstoff versehenen Seite über
den Stapel 2, so wird dieser durch eine nicht dargestellte Vorrichtung nach oben und gegen
die betreffende Seite gepreßt, wodurch der zu oberst liegende Streifen an der Trommel anhaftet
und von dieser bei ihrer Weiterdrehung mitgenommen wird. Von der Trommel wird dann der Streifen durch eine Zange 5, die in
nicht dargestellter AVeise in horizontaler Richtung hin und her bewegt wird, erfaßt und über
eine Blechbüchse 6 gelegt. Die Zuführung der Blechbüchen erfolgt mittels eines endlosen
Transportbandes 7, das die Büchsen einzeln auf einen in vertikaler Richtung verschiebbaren
Schieber 8 schiebt. Die Verschiebung
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des letzteren erfolgt von der Welle 9 aus, auf
der eine Kurvenscheibe, 10 sitzt, in deren Nut
ein . an dem Maschinengestell drehbarer Hebel 11 mit einer Rollen' greift. Der Hebel 11
ist an seinem ^anderen Ende durch eine verstellbare
Gelenkstange 12 mit einem an dem .. Schieber 8 befestigten Arm 15,verbunden. Sobald
der Streifen 1. durch.die Zange 5 auf die
auf den Schieber 8 geschobene Büchse 6 aufgelegt ist, wird ein Andrückhebel 13 durch Federn
F, entgegen deren Wirkung er, zuvor mit-■ tels eines von einer auf der Welle 9 sitzenden,
nicht weiter dargestellten Kurvenscheibe beeinflußten Hebels 14 außer Berührung mit der
Büchse gehalten wurde, gedreht und mit seinem einen ein elastisches Polster 16 tragenden
Arm oben auf die Büchse 6 gepreßt, so daß der Streifen oben an den Deckel D der Büchse angeklebt
wird. Nach erfolgtem Aufpressen des Streifens und nachdem zuvor die Zange 5 weiter
nach rechts bewegt ist (Fig. ι), wird der Hebel 13 mit seinem Andrückarm nach oben
und aus der Bahn des Schiebers 8 bewegt, der jetzt durch die Nasenscheibe 10 und den Hebei
11 nach oben und mit der auf ihm ruhenden
Büchse 6 in einen Schacht geschoben wird. Der Schacht ist an zwei gegenüberliegenden
Seiten mit Bürsten 17, an den beiden rechtwinklig hierzu sich befindenden Seiten dagegen
mit zweckmäßig nachgiebigen oder federnden Zungen 18 besetzt. Diese Zungen
entsprechen in ihrer Breite genau der Breite . der Schmalseiten der Büchse. Beim Einschieben
der Büchse in den Schacht werden infolgedessen in bekannter Weise die überstehenden
Enden α und b nach unten gebogen, derart, daß unter Bildung eines scharfen Falzes an
den Breitseiten der Büchse beiderseits überstehende Lappen verbleiben (Fig. 6). Die an
den Breitseiten nach unten und über den Deckelrand gebogenen Enden α werden durch
die Bürsten dicht an den Deckel und unterhalb des Deckels, trotz des hier vorhandenen Absatzes,
dicht an die Büchse angepreßt.
Durch den Schieber 8, der inzwischen wieder in seine Anfangslage zurückgegangen
war, wird nun eine weitere Büchse 6 nach oben bewegt und durch diese die sich im Schacht
befindende Büchse aus diesem heraus und in die Bahn eines Schiebers 19 bewegt, der von
der Welle 9 aus mittels einer Nasenscheibe 20 und eines Hebelgestänges 21 in horizontaler
Richtung hin und her bewegt wird. Die Büchse befindet sich in dieser Lage außerdem
noch mit ihrem oberen Ende in der Bewegungsbahn eines U - förmigen Falters 22, der
mit Stangen 22' in Armen 23 geführt ist und für gewöhnlich durch den Schieber 19, entgegen
der Wirkung von Federn 24, in der in Fig. 2 in ausgezogenen Linien gezeichneten
Stellung gehalten wird. Wird der Schieber 19 aus dieser Stellung nach links in die durch gestrichelte
Linien angedeutete Stellung bewegt (Pfeilrichtung), so gibt er den Falter 22 frei,
und dieser wird durch die Federn 24 mitseinen,
Schenkeln oder Fingern 22ffi gegen die an der einen Breitseite nach entgegengesetzten
Richtungen überstehenden Lappen c bewegt, wodurch die Lappen c über die schmale Seite
der Büchse gebogen werden (Fig. 7). Die Bewegung des Falters 22 wird durch Anschläge
25, mit welchen die Führungsstangen 22' gegen die Arme 23 treffen, begrenzt. Der
Schieber 19 setzt dagegen seine Bewegung fort. Er trifft hierbei gegen die Büchse und
schiebt diese zwischen zwei nachgiebig angeordnete Walzen 26. Diese sind auf Schlitten
27 angeordnet, die mittels Schlitze und in diese eingreifender, an dem Maschinengestell
befestigter Stifte 28 geführt; werden. Die Schlitten 27 stehen unter dem Einfluß von Federn
29, durch die die Walzen 26 mit den Schlitten nach innen bewegt werden. Durch die Walzen 26 werden die an der anderen
Breitseite der Büchse seitlich überstehenden g5
Lappen d in bekannter Weise umgebogen und auf die Schmalseite und auf die zuvor umgebogenen
Lappen c gepreßt (Fig. 8). Der Schieber 19 geht danach wieder zurück, wobei
er auch den Falter 22, entgegen der Wirkung der Federn 24, in die alte Lage zurückbewegt.
Durch die bei der Wiedervorwärtsbewegung des Schiebers 19 zwischen die Walzen
26 bewegte Büchse wird die sich zwischen diesen befindende Büchse in einen Kanal 30
bewegt, der seitlich oben mit Bürsten 31 ausgekleidet ist. Diese Bürsten streichen, in bekannter
Weise die über die Schmalseiten gebogenen Lappen c und d dicht an den Deckel
und unterhalb dieses an die Büchse an, so daß sowohl an den Breit- als auch an den Schmalseiten
die Büchse dicht verschlossen bzw. der Deckel abgedichtet wird.
Die weiteren in den Kanal 30 eingeschobenen Büchsen schieben die Büchse allmählich
durch den Kanal hindurch und aus diesem heraus, und sie kann dann auf eine Transportbahn
oder auf eine Gleitrinne bewegt werden, die sie einem Sammelbehälter zuführt.
Claims (1)
- Pate nt-An spRu CH:Maschine zum Überkleben von Tucho. dgl. Streifen über · den Deckel . von Büchsen, dadurch gekennzeichnet, daß die Büchse, nachdem zuvor der mit Klebstoff versehene Streifen oben auf sie aufgelegt und angepreßt worden ist, durch einen auf und ab beweglichen Schieber (8) in einen darüber befindlichen Schacht befördert wird, wobei mittels an zwei gegenüberliegenden Seiten des Schachtes angeord-neter Bürsten (17) und mittels zweier an den zu diesen Seiten rechtwinkligen Seiten des Schachtes angeordneter, der Breite der Schmalseiten der Büchse entsprechender federnder Faltzungen (18) die überstehenden Enden (a, b) des Streifens nach unten gebogen werden, derart, daß unter Bildung eines scharfen Falzes an beiden Breitseiten der Büchse seitwärts überstehende Lappen verbleiben, worauf die Büchse durch eine von dem Schieber (8) nach dessen Rückgang eingeführte neue Büchse aus dem Schacht heraus und vor einen weiteren, in horizontaler Richtung hin und her beweglichen Schieber (19) gehoben wird, der sie, nachdem während seiner Bewegung auf die Büchse zu durch einen von ihm für gewöhnlich zurückge-. haltenen, unter der Wirkung von Federn (24) stehenden, gleichfalls hin und her beweglichen Falter (22, 22°) die an der einen Breitseite der Büchse seitlich überstehenden Enden (c) des Streifens über die Schmalseiten der Büchse umgebogen wurden, nach der durch Anschläge (25) erfolgten Unterbrechung der Bewegung des Falters (22,22°) zwischen nachgiebig angeordneten Rollen (26), die hierbei die an der anderen Breitseite der Büchse überstehenden Lappen (d) auf die Schmalseiten der Büchse umbiegen, hindurch in einen Kanal (30) schiebt, in welchem durch Bürsten (31) die über die Schmalseiten gebogenen Lappen an den Deckel und die Büchse angestrichen und so an allen Stellen dicht angeklebt werden.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE226201C true DE226201C (de) |
Family
ID=486769
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT226201D Active DE226201C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE226201C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102016012300A1 (de) * | 2016-10-17 | 2018-04-19 | Focke & Co. (Gmbh & Co. Kg) | Zigarettenpackung sowie Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen derselben |
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- DE DENDAT226201D patent/DE226201C/de active Active
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102016012300A1 (de) * | 2016-10-17 | 2018-04-19 | Focke & Co. (Gmbh & Co. Kg) | Zigarettenpackung sowie Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen derselben |
| EP3526139B1 (de) | 2016-10-17 | 2021-06-09 | Focke & Co. (GmbH & Co. KG) | Zigarettenpackung sowie verfahren und vorrichtung zum herstellen derselben |
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