DE95038C - - Google Patents
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- B31B50/26—Folding sheets, blanks or webs
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- B31B2105/00—Rigid or semi-rigid containers made by assembling separate sheets, blanks or webs
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- B31B2120/00—Construction of rigid or semi-rigid containers
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- Making Paper Articles (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 54: Papiererzeugnisse.
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Maschine zur Herstellung von Papphüllen für
Zündholzschachteln, welche nach beiden Seiten hin ausgezogen werden können.
-Die Maschine erstreckt sich sowohl auf das Falten der Papptafel, als auch auf das Zusammenkleben.
Beiliegende Zeichnungen stellen eine Maschine gemä'fs vorliegender Erfindung dar, und
zwar zeigt:
Fig. i, einen Verticallängsschnitt nach Linie ι-i der Fig. 2,
Fig. 2 eine Draufsicht.
. Fig. 3 ist eine Endansicht der Maschine, theilweise im Schnitt.
Fig. 4 ist ein Querschnitt nach Linie 4-4 der Fig. 2 und veranschaulicht besonders die
Vorrichtung zum Transportiren und Leimen der Papptafeln.
Fig. 5 ist, ein Querschnitt nach Linie 5-5 der Fig. 2 und veranschaulicht besonders die
Vorrichtung zur Formgebung der Papphüllen.
Fig. 6 ist ein anderer Verticallängsschnitt nach Linie 6-6 der Fig. 2 und veranschaulicht
besonders die Vorrichtung zum Transportiren djer. Papphüllen.
• Fig. 7 zeigt die Vorrichtung zum Bestreichen der Papptafeln mit Klebestoff und die zugehörige
Antriebsvorrichtung im Aufrifs.
Fig. 8 zeigt im Längsschnitt den Antriebsmechanismus für eine Vorrichtung zum Stempeln
der Papptafeln, welche in Verbindung mit der Maschine zur Verwendung kommen kann.
Fig. 9 bis 16 veranschaulichen die Arbeitsweise
der Haupttheile der Maschine, und
Fig. 17 bis 20 veranschaulichen die auf einander
folgenden Phasen bei der Herstellung einer Papphülle.
Die Maschine setzt sich aus drei wesentlichen Theilen zusammen. Dies sind:
erstens die Zuführungsvorrichtung für die Papptafeln, in Verbindung mit einer Klebevorrichtung,
mittels welcher ein Rand der Papptafeln mit Klebestoff bestrichen wird , und gegebenenfalls mit einer Stempelvorrichtung;
zweitens die Formvorrichtung mit allem ihren Beiwerk, wie die seitliche Führung, der eigentliche
Faltmechanismus und der Erhitzer, und ■ drittens dieTransportvorrichtung für die fertiggeformten
Papphüllen.
Die Zuführungsvorrichtung und die Transportvorrichtung sind parallel zu einander angeordnet,
während die Formvorrichtung, welche diese beiden Vorrichtungen mit einander verbindet,
senkrecht zu denselben angeordnet ist.
Die im Format der abgewickelten Papphüllen zugeschnittenen Papptafeln sind in einem Behälter
A aufgestapelt (Fig. 1, 2 und 4), dessen Boden von zwei festen Platten b und b1 (Fig. 4)
gebildet wird, aufweiche sich die aufgestapelten Papptafeln stützen, und welche zwischen sich
eine Oeffnung α freilassen. Ein auf den Stapel aufgebrachtes Gewicht a2 preist diesen gegen
die Platten b und bl. Diese Platten b und b1
bilden die obersten Stufen zweier festen geneigten Bahnen B und B1, die aus einzelnen
Stufen zusammengesetzt sind. Zwischen diesen Bahnen befindet sich eine dritte geneigte Bahn C,
die sich ebenfalls aus Stufen c zusammensetzt, jedoch mit Bezug auf die festen Bahnen inter-
mittirend hin- und herbewegt werden kann. Die Anzahl der Stufen für die drei Bahnen
ist beliebig; das einzige, was hierbei zu bemerken ist, ist, däfs die Breite x4 der Stufen
genau gleich der Breite xs der Papptafeln (Fig. 17) sein mufs, und dafs die Länge yl
der drei Ebenen zusammen in der Querrichtung gleich der Länge y der Papptafeln sein mufs.
Ferner sind die Stufen c höher als die Stufen b und bl, und zwar um einen Betrag, welcher
der Dicke der Papptafeln entspricht. Die festen Bahnen B und B1 besitzen Wangen δ2 und b3,
welche einen schrägen Kanal bilden, in welchem die Papptafeln fortbewegt werden.
Ist die Maschine in Ruhe, so befinden sich die Stufen der durch eine Feder r (Fig. 1) nach
hinten gedrückten beweglichen Bahn C hinter den Stufen der festen Bahnen B und B1. In
dieser Ruhestellung ruhen die aufgestapelten Papptafeln auf den obersten Stufen b und b\
und die oberste Stufe c der beweglichen Bahn befindet sich hinter dem Tafelstapel und ist
bereit, die unterste Papptafel vorwärts zu stofsen.
Die bewegliche Bahn C ist unten mit einer Stange D versehen, welche zwischen zwei
Scheibenpaaren d und d1 gleiten kann; die
Feder r, welche beständig bestrebt ist, die Bahn C rückwärts zu drücken, sitzt auf dieser
Stange D und letztere ist an ihrem vorderen Ende mit einem oscillirenden Hebel D1 verbunden,
dessen Endscheibe d2 sich auf eine Daumenscheibe d3 stützt, welche auf eine Querwelle
T aufgekeilt ist. Der Zweck dieser Daumenscheibe und des Hebels D1 ist, zu bestimmter
Zeit die bewegliche Bahn C vorwärts zu ziehen.
Unter dem Einflufs der Hin - und Herbewegung der beweglichen Bahn C wird die
unterste Papptafel auf die direct darunter befindlichen Stufen der festen Bahnen gestofsen
(Fig. 9), und da sich bei jeder Bewegung der Bahn C dieser Vorgang wiederholt, und zwar
nicht nur bezüglich der ersten Papptafel, sondern auch für alle nachfolgenden, so ergiebt
sich hieraus, dafs alle festen Stufen mit Papptafeln bedeckt sind, die bei jeder Bewegung
der Bahn C um eine Stufe abwärts steigen. Die Papptafeln werden also von dem obersten
Theil der festen Bahnen -B und B1 an von
Stufe zu Stufe bis zum untersten Theil derselben vorwärts bewegt, um alsdann der Reihe
nach in schräger Richtung in eine Aussparung χ (Fig. 10) zu fallen.
Seitlich von dem oberen Theil der festen Bahn B1 ist ein Klebestoff behälter I? angeordnet,
in welchen ein Bausch oder Schwamm e eintaucht, der zu einer Stange e1 gehört, die mit
einem Winkelhebel e2 verbunden ist. Der andere Arm dieses Hebels e2 steht mit einer
Stange e3 in Eingriff, die zu der beweglichen Bahn C gehört. Unter dem Einflufs der intermittirenden
Bewegung dieser Bahn erhält die Stange e1 und demgemäfs auch der Schwamm e
eine intermittirende Auf- und Abbewegung. Der Schwamm e ist dazu bestimmt, bei seiner
Aufwärtsbewegung Klebestoff auf den unteren vorstehenden Theil (Fig. 4) der untersten Papptafel
des in dem Behälter A befindlichen Stapels aufzutragen. Der mit Klebestoff versehene Rand
(Fig. ι j) hat Zeit, sich gut vollzusaugen, was
erforderlich ist, da die Papptafel alle Stufen der Zufübrungsvorrichtung durchlaufen mufs, bevor
sie einer weiteren Operation unterworfen wird.
Die derart mit Klebestoff versehenen Papptafeln fallen der Reihe nach in die Aussparung x,
und zwar in dem Augenblick, wo die bewegliche Bahn C sich vorwärts bewegt. Da nun
diese Bahn selbst eine ähnliche Aussparung x1 besitzt, so fällt die Papptafel gleichzeitig in
diese hinein (Fig. 10). Geht nun die bewegliche Bahn zurück, so wird die Papptafel mittels
eines Knaggens x2, welcher zu der beweglichen Bahn gehört, ergriffen (Fig. 11) und
wird hierbei derart gedreht, dafs ihr mit Klebestoff bestrichener Rand, der anfangs nach unten
gerichtet war, sich nunmehr oben befindet. Die auf diese Weise umgedrehte Papptafel
ruht nunmehr auf dem Boden der Aussparung χ (Fig. 1), die von zwei Platten gebildet wird,
welche denen der Stufen b und bl gleichen;
dann wird sie durch den Knaggen x2 der beweglichen Bahn vorwärts gestofsen (Fig. 12),
während gleichzeitig eine neue Papptafel in die Aussparung xx1 hineinfällt. Die vorwärtsgestofsene
Papptafel legt sich auf eine Tafel t, an deren Ende sich eine feste Leiste eines
Führungsbackens f1 befindet (Fig. 2 und 5), dessen entgegengesetztes Ende mit eipem oscillirenden
Hebel F verbunden ist, der durch eine in geeigneter Weise auf der Querwelle T
aufgekeilte Daumenscheibe F1 bewegt wird. Die Daumenscheibe und der Hebel F haben
den Zweck, den Backen f1 und demgemäfs der Leiste f eine intermittirende Hin- und Herbewegung
zu ertheilen, so dafs diese Leiste die auf der Tafel t liegende Papptafel vor sich
herstöfst. Die Papptafel wird also in rechtwinkliger Richtung zur Achse der geneigten
Bahnen verschoben und gelangt nunmehr zur Falzvorrichtung.
Bevor die Papptafel durch die Leiste_/weiterbefördert
wird, kann gewünschtenfalls mittels eines Stempels an einer geeigneten Stelle ein
Zeichen, eine Vignette oder irgend eine bestimmte Marke aufgeprefst werden. Dieser
Stempel (Fig. 2, 3 und 5), welcher keine besonderen Merkmale aufweist, kann beispielsweise
aus einer Scheibe g bestehen, welche mit der eingravirten Marke versehen ist und
auf einem Support G sitzt, der zu einer verticalen Stange G1 gehört, die in geeigneter
Weise geführt ist und durch einen Winkel-
hebel g1 (Fig. 8) mit einer auf der Querwelle T
aufgekeilten Daumenscheibe g'2 in Verbindung steht. Eine Feder r1 ist beständig bestrebt,
die Stempelscheibe g wieder in ihre obere Stellung zurückzuführen.
Die durch die Leiste f vorwärts geschobene Papptafel gelangt nunmehr auf ein U-förmiges
Stück H, um gefaltet und zusammengeklebt zu werden. Dieses Stück H ist hohl, und in
seinem Innern ist eine Wärmvorrichtung angeordnet die aus einer Düse h bestehen kann,
welche durch ein' biegsames Rohr mit einer Gasleitung in Verbindung steht. Das Stück H
sitzt oben auf einer Stange H1, die in geeigneter Weise geführt ist und unter der Einwirkung
einer auf der Querwelle T aufgekeilten Daumenscheibe h1 steht. Durch diese Daumenscheibe
kann das Stück H gehoben werden, worauf eine Feder r2 dasselbe stets wieder
abwärts bringt. Ueber dem Stück H befindet sich ein Kern /, dessen Durchmesser etwas
geringer ist als die lichte Weite der centralen Höhlung des Stückes H. Dieser Kern ist fest
auf dem Tisch der Maschine aufgekeilt, jedoch nur an einem seiner Enden. Wird das Stück H
gehoben, so dringt der Kern in der in Fig. 13 veranschaulichten Weise in dasselbe ein. Da
sich nun die Papptafel in dem Augenblick auf •das Stück H gelegt hatte, wo dasselbe abwärts
ging, so folgt hieraus, dafs sie sich zwischen den beiden Stücken eingeschlossen befindet
und dafs sie beim Aufsteigen des Stückes H in der in Fig. 19 veranschaulichten Weise gefaltet
wird. Die Erwärmung des Stückes H sichert die Haltbarkeit der erzeugten Falten.
Die beiden Enden der Papptafel bleiben hierbei oberhalb des Stückes H vorstehen (Fig. 1 3).
Diese Enden werden hierauf durch die zu jeder Seite des Stückes H angeordneten Greiferarme J und K nach einander niedergedrückt.
Die Greiferarme sitzen auf Hebeln j und k (Fig. 3), die mit Stangen J1 und K1 verbunden
sind. Diese Stangen sind in geeigneter Weise geführt und stehen unter der Einwirkung von
Daumenscheiben j1 und kl, welche auf die
Querwelle T aufgekeilt sind. Die Scheiben jl
und kl bewegen die Stangen J1 und K1 aufwärts,
während Federn r3 und r* beständig bestrebt sind, dieselben abwärts zu ziehen.
Unter dieser Einwirkung und unter Berücksichtigung des Umstandes, dafs die Daumenscheiben
derart aufgekeilt sind, dafs sie nach einander zur Wirkung kommen, ergiebt sich,
dafs die Enden der Papptafel eins nach dem andern auf den in dem Stück //eingeschlossenen
Kern /niedergedrückt werden (Fig. 14 und 15). Das Ende, welches mit dem Klebestoff versehen
ist, wird zuletzt niedergedrückt, so dafs es auf das andere Ende aufgeklebt wird.
Die Papphülle ist nunmehr fertig und das Stück H wird gesenkt. Die Papphülle befindet
sich jedoch noch immer auf dem Kern /. Auf diesem Kern ist mit freier Reibung eine
Muffe i angeordnet, welche mit einem Ende eines Hebels P verbunden ist, der an seinem
anderen Ende mit einer auf der Querwelle T aufgekeilten Daumenscheibe il in Berührung
steht. Unter der Einwirkung dieser Daumenscheibe il kann die Muffe i in der Pfeilrichtung
(Fig. 6) auf dein Kern / bewegt werden, während eine Feder r5 beständig bestrebt ist, die
Muffe i rückwärts zu ziehen. Bei dieser Verschiebung stöfst die Muffe 2 die fertige Papphülle
vor sich her und diese gleitet auf dem Kern / vorwärts, um alsdann sofort von einer
sich drehenden Scheibe L ergriffen zu werden, welche die Hülle vorschiebt und gleichzeitig
das Zusammenkleben der oberen Falten vervollständigt, während seitliche Scheiben / und ll
die Hülle an den Seiten festhalten und einem eventuellen Oeffnen oder Durchbiegen derselben
vorbeugen. Die Scheibe L wird uaunterbrochen gedreht und kann dies z. B. durch
einen Riemen geschehen, welcher über Scheiben 12 und 13 läuft (Fig. 3 und 6), von welchen
die eine auf die Achse der Scheibe L,. die andere auf die Antriebswelle T1 der Maschine
aufgekeilt ist. Diese Antriebswelle T1 erhält ihre Bewegung von der Scheibe P und
überträgt dieselbe auf die Welle T mittels Zahnräder P1 und P2. Die Scheibe P kann
mit einer Frictions- oder einer anderen Kupplung versehen werden, um die Maschine ausschalten
zu können, und die Querwelle T kann mit einem Handrad V versehen werden, um
die Maschine auch von Hand antreiben zu können.
Die Papphüllen werden auf dem Kern, auf welchem sie ein ununterbrochenes Band bilden,
vorwärts geschoben, um alsdann am Ende desselben in einen passenden Behälter zu fallen.
Die Maschine kann für jede Schachtelgröfse eingerichtet werden und die Anordnung und
Bewegung der Hauptbestandtheile der Maschine kann in jeder beliebigen geeigneten Weise vorgenommen
werden.
Claims (1)
- Patent-Ansprüche:i. Maschine zur Herstellung von Papphüllen für Zündholzschachteln und dergl., dadurch gekennzeichnet, dafs die in einem Behälter (A) aufgestapelten Papptafeln durch die Hin- und . Herbewegung einer beweglich angeordneten stufenförmigen Bahn (C) von Stufe zu Stufe, zweier seitlichen festen Bahnen (B und B1), wobei jede Tafel gleichzeitig an einer über die oberste Stufe vorstehenden Kante mit Klebestoff versehen wird, abwärts geführt werden, am Ende der stufenförmigen Bahnen eine derartige Wendung erhalten, dafs die mit Klebestoff versehene Seite nach oben zu liegen kommt, und darauf einerFalzvorrichtung zugeführt werden, in welcher sie eine auf- und abgehende Hülse (H) unter Zuhülfenahme von Greiferarmen (J und K) über einen festen Kern (J) als Dorn zu Papphüllen formt und zusammenklebt, die schliefslich im fertigen Zustande auf dem festen Kern (J) weitergeschoben werden, um am Ende desselben die Maschine zu verlassen.Eine Ausführungsform der durch Anspruch ι geschützten Maschine, gekennzeichnet durch Aussparungen (x und x1) am unteren Ende der Bahnen (B, B1 und C), sowie durch einen Knaggen (x1) am unteren Ende der beweglichen Bahn (C), unter deren Einflufs die Papptafeln eine nach der anderen gewendet, auf eine Tafel (t) gebracht und von dort mittels einer Leiste (f) zu der Falzvorrichtung hin befördert werden.
Eine Ausführungsform der durch Anspruch ι geschützten Maschine, gekennzeichnet durch eine Falzvorrichtung, bestehend aus einem hohlen, U-förmigen und in geeigneter Weise erwärmten Stück (H), welches bei der Aufwärtsbewegung ein festes Formstück (J) umfafst und dabei die Seitentheile der zwischen beiden liegenden Papptafeln aufbiegt, während zwei Faltklappen (J und K) nach einander die vorstehenden Enden der Papptafel um- bezw. auf einander legen und zusammenkleben.Eine Ausführungsform der durch Anspruch ι geschützten Maschine, gekennzeichnet durch eine auf dem Formstück (J) verschiebbare Muffe (i), welche die auf dem Formstück (J) befindlichen Papphüllen so weit vorwärts schiebt, bissie von. einer rotirenden Scheibe (L) ergriffen werden, welche die Hüllen weiterführt und das Zusammenhaften der auf einander geklebten Enden sichert, während seitlich angeordnete Scheiben (I und ll) die Seiten der Hüllen stützen.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE95038C true DE95038C (de) | 1900-01-01 |
Family
ID=366322
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT95038D Expired DE95038C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE95038C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1197312B (de) * | 1960-08-04 | 1965-07-22 | Roller Fa A | Faltdorn zur Herstellung von Streichholzaussenschachteln aus Kartonzuschnitten |
-
0
- DE DENDAT95038D patent/DE95038C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1197312B (de) * | 1960-08-04 | 1965-07-22 | Roller Fa A | Faltdorn zur Herstellung von Streichholzaussenschachteln aus Kartonzuschnitten |
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