DE526142C - Verfahren und Maschine zur Herstellung von Schachteln aus einem Hauptteil und zwei daran durch Klebestreifen befestigten Seitenteilen - Google Patents

Verfahren und Maschine zur Herstellung von Schachteln aus einem Hauptteil und zwei daran durch Klebestreifen befestigten Seitenteilen

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DE526142C
DE526142C DEH123308D DEH0123308D DE526142C DE 526142 C DE526142 C DE 526142C DE H123308 D DEH123308 D DE H123308D DE H0123308 D DEH0123308 D DE H0123308D DE 526142 C DE526142 C DE 526142C
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Description

  • Verfahren und Inaschine zur Herstellung von Schachteln aus einem Hauptteil und zwei daran durch Klebestreifen befestigten Seitenteilen Ein bekanntes Verfahren zur Herstellung von Schachteln aus Pappkarton o. dgl. besteht in dem Gebrauch eines einzigen Hauptstückes des Materials, welches den Boden der Schachtel bildet und dessen Enden im rechten Winkel nach aufwärts gefaltet werden, um die Seiten der Schachtel zu bilden, sowie eines Paares kürzerer besonderer Seitenstücke, die an den gegenüberliegenden Kanten des Hauptstückes durch Streifen gummierten Papiers oder Stoffs befestigt werden, um die anderen Wände der Schachtel darzustellen. Das Zusammenfügen der Teile zu einer Schachtel wird gewöhnlich auf besonderen Maschinen vorgenommen, und zwar mittels mehrerer Einzeloperationen. Zunächst wird jedes Seitenstück im rechten Winkel am Hauptstück durch einen Streifen gummierten Papiers von ungefähr der gleichen Länge wie das Seitenstück befestigt, wobei die Seitenstücke nacheinander in der gleichen Maschine verbunden werden. Sodann werden die Enden des Hauptstückes nach aufwärts gefaltet und ihre Kanten an den Kanten der Seitenstücke durch andere gummierte Streifen befestigt, was vollkommen getrennt in verschiedenen Operationen vor sich geht. Die Herstellung von Schachteln gemäß oben dargestelltem Verfahren ist verhältnismäßig langwierig und kostspielig.
  • Durch das Verfahren gemäß der Erfindung soll die Herstellung solcher Schachteln ähnlicher Art wie die obenerwähnten beschleunigt, gleichzeitig die einzelnen Verfahrensschritte wirtschaftlicher gestaltet werden, ohne die Qualität der hergestellten Schachteln zu beeinträchtigen.
  • Die Erfindung umfaßt eine Folge von Operationen, die sämtlich durch ein und dieselbe Maschine vorgenommen werden oder von einer Gruppe mechanisch zusammengefügter Einzelmaschinen, in welcher die Kanten der beiden Seitenstücke zuerst mit dem Hauptstück durch gummierte Streifen vereinigt werden, welche sich über die ganze Länge des Hauptstückes erstrecken. Die Teile der gummierten Streifen, welche über die Kante des Hauptstückes überhängen, werden, nachdem die Seitenstücke befestigt worden sind, dazu verwandt, die Kanten der gefalteten Teile in der darauffolgenden Faltoperation zu sichern.
  • Im besonderen umfaßt die Erfindung die nachstehende Operationsfolge, nämlich A das Bringen eines Paares von Papp- o. dgl. Seitenstücken und eines Hauptstückes in die geeignete Stellung zueinander in derselben horizontalen Ebene, B das Befestigen der Seitenteile am Hauptteil durch Klebstreifen, welche sich über die ganze Länge des Hauptstückes erstrecken und über das Hauptstück überhängen, C die Druckoperation, die Haupt- und Seitenstücke sowie die Klebstreifen zwecks Erzielung guter Verbindung einem geeigneten Druck unterwirft und D das Falten der Seitenstücke und Endteile des Hauptstückes und das Vereinigen der gefalteten Kanten miteinander durch die überhängenden Teile der Klebstreifen.
  • Mit der Bezeichnung Schachtel ist gewöhnlich der Hauptteil gemeint, aber wenn die Schachtel mit einem Deckel versehen ist, der in ähnlicher Weise wie der Hauptteil hergestellt wird, umfaßt die Bezeichnung Schachtel jeden der beiden Teile.
  • Eine Maschine zur Ausführung des Verfahrens ist auf den Zeichnungen beispielsweise veranschaulicht.
  • Abb. i ist eine Draufsicht auf drei Streifen aus Pappe oder anderem Stoff, die in der entsprechenden Stellung zueinander stehen. Diese Stellung haben sie, bevor die Klebstreifen zur Anbringung kommen.
  • Abb.2 zeigt die Anbringung der gummierten Streifen. ' Abb.3 ist eine perspektivische Ansicht der fertigen Schachtel.
  • Abb. ¢ zeigt in Seitenansicht die erfindungsgemäße Maschine, auf der die in Abb. i bis 3 gezeigten Stücke gerichtet und zu einer Schachtel verfertigt werden.
  • Abb. 5, 6 und 7 geben wieder Seitenansicht, Querschnitt und Draufsicht auf den rechten Teil der Maschine, Abb. 8, 9 und i o auf den Mittelteil, Abb. i i, 12 und 13 auf den linken Teil der Maschine gemäß Abb. 4.. Die Seitenansichten der Abb. 5, 8 und i i sind so gezeichnet, daß, wenn sie nebeneinandergelegt werden, die Maschine gemäß Abb. q. in größerem Maßstab erkennbar ist.
  • Abb. i q. ist ein Querschnitt, der den Hauptteil des den Papierstreifen schneidenden Getriebes wiedergibt, Abb. 15 eine Seitenansicht dieses Getriebes. Bevor auf die Maschine selbst eingegangen wird, sei mit Bezug auf die Abb. i bis 3 das Herstellungsverfahren gemäß der Erfindung kurz skizziert.
  • Bei der Herstellung der Schachtel werden drei Stücke benötigt, nämlich ein langes Stück a und zwei kurze Stücke b (Abb. i). Das lange Stück a bildet den Boden und zwei Wände der Schachtel und die kürzeren Stücke b die beiden anderen Wände. Die drei Stücke sind zuerst in die richtige Lage gemäß Abb. i zueinander gebracht. In dieser Stellung werden sie miteinander durch zwei Klebstreifen c verbunden (Abb. 2). Jeder Streifen ist auf seiner Unterseite gummiert und erstreckt sich über die ganze Länge des Teiles a; er haftet also am Teil a und mit einem gewissen Teil seiner Länge, nämlich mit seiner Mitte, am Teil b. An jeder Seite des Teiles b hängt ein. Teil des Klebstreifens über. Nun wird der Klebstreifen gegen die Teile a und b gedrückt, um ein sicheres Anhaften zu gewährleisten. Darauf werden die so verbundenen Teile gefaltet, wobei die benachbarten Kanten der Teile a und b, die in Abb.2 im rechten Winkel zueinander stehen, aneinander gebracht werden. Hierbei überlappen jetzt die überhängenden Teile des Klebstreifens c die benachbarten Teile der Kanten b. Diese überhängenden Kanten werden am Ende der Operation dicht gegen die Teile b gedrückt, und die Schachtel, wie sie Abb.3 wiedergibt, ist nunmehr fertig. Die beiden Stirnwände und der Boden der Schachtel sind dann gebildet durch den Teil a, die beiden langen Seitenwände durch die Teile b. Die Teile a und b sind verbunden durch die Streifen c. Während der sogenannten Faltoperation und beim Drücken des überhängenden Teiles der Streifen c gegen die Außenseite der Teile b werden die Klebstreifen bei jeder Ecke d der Schachtel (Abb. 3) gleichfalls gefaltet bzw. umgeschlagen, aber jeder Streifen c erstreckt sich längs eines Paares der vertikalen Kanten und einer Kante des Bodens der Schachtel (vgl. Abb.3).
  • In Abb. q. sind vier Operationsvorgänge zu unterscheiden, die durch die Buchstaben A, B, C, D angegeben werden. Im Teil A werden die Pappstücke für die Herstellung der Schachtel auf dem Boden der Maschine aufgestapelt. Von hier werden die Stücke selbsttätig vorwärts bewegt, wie noch unten näher därgelegt wird, nach dem Abschnitt B, wo die drei Pappstücke in die geeignete Stellung zueinander gelangen - und die gummierten Streifen aufgebracht werden. Vom AbschnittB kommen die drei Stücke a, b, die nun durch die Streifen c miteinander verbunden sind, zum Abschnitt C, wo sie einem Drucke unterworfen werden, der die hinreichende Anhaftung der Streifen c an den Teilen a, b gewährleistet. Die Stücke bewegen sich dann vorwärts zum Abschnittb, wo die Faltoperation vorgenommen wird. Nach dem Falten ist die Schachtel fertiggestellt, gelangt aus der Maschine heraus und wird fortgenommen.
  • Es sei jetzt der eben in großen Zügen wiedergegebene Arbeitsvorgang in jedem der vier Abschnitte näher erläutert.
  • - Man beginnt mit dem Abschnitt A, der in den Abb. 5, 6 und 7 wiedergegeben ist. Zwei Stapel schmaler Kartons b und ein Haufen großer Kartons a sind auf das Bett der Maschine gebracht und liegen zwischen den Winkelstücken e, f, g, h, i, f, k, 1. Ein Satz kleiner Kartons b wird gehalten an drei Kanten durch die Winkelstücke e, f, g, der gegenüberliegende Satz der Karten b an den drei Kanten der Winkelstücke i, k, 1. Die großen Papierkartons a liegen an den Winkelstücken g, h, i, f ;und auf dem Streifen in. Die Teile f, h, f, l ,sind verstellbar zueinander angeordnet mittels der Stangen n, o, p, g, die sämtlich auf einer Querstange r angebracht sind und durch Schrauben s festgehalten werden können. Jedes des Winkelglieder hat an seinem unteren Ende einen Fuß, auf welchem der Stapel der Karten aufruht. Aber die Glieder e, g, i, k sind unmittelbar über dem Boden oder Fuß mit einem Schlitz versehen, durch den der unterste Karton in Vorwärtsrichtung weitergestoßen werden kann. Das Abnehmen der einzelnen Karten von jedem Stapel in Vorwärtsrichtung erfolgt durch gleitbare Stößer i, u, v, iv, die auf Gleitbahnen x sitzen, die wiederum durch einen Lenker y, Hebel z, Stange 2 von einem Exzenter 3 auf Welle 4 betätigt werden. Wenn die Gleitbahn x sich in Vorwärtsrichtung bewegt, wirken die beiden Stößer t, w auf den untersten Karton im Stapel der kleineren Pappdeckel b, die beiden Stößer aa, v auf das unterste Stück im Stapel der größeren Kartenre. Während dieser Vorwärtsbewegung wird das untere Stück von jedem Stapel vorwärts gestoßen zwischen schnell umlaufenden Rollen 5, 6, die durch eine Kette 7, Zahnräder 8, 9 ebenfalls von der Welle 4 aus angetrieben werden. Sobald die vorderen Enden der jeweilig unteren Stücke jedes Stapels durch die Rollen 5, 6 erfaßt sind, werden sie schnell durch die Rollen weiterbefördert, um in den nächsten Abschnitt B zu gelangen. Dieser Vorgang ist teils in den Abb.5, 6, 7, teils in den Abb. 8, 9, i o dargestellt. An geeigneten Stellen sind auf dem Bett der Maschine Förderketten io, 11, 12, 13 vorgesehen (Abb. 7). Jede dieser Ketten hat entsprechend angeordnete Vorsprünge oder Förderer 14, die hinter die hinteren Kanten der Pappkartons fassen. Die Ketten laufen über Räder 15, 16, 17, 18 und werden gleichzeitig; wie folgt, angetrieben. Auf der Welle 19 der Räder 15 ist ein Zahnrad 2o vorgesehen, das in Eingriff steht mit einem größeren Rad 21 auf der Spindel 22. Diese Spindel trägt ein Sperrrad 23, das mit einer Schaltklinke 24 in Verbindung gebracht werden kann, die wiederum durch einen Hebel 25 von einer Stange 26 aus in Bewegung gesetzt wird. Die Stange 26 ist mit einem genuteten und schrittweise beweben Gliede 27 verbunden, das wiederum eine Rolle 28 hat, die mit einem Kamm 29 der Welle 4 in Verbindung gebracht werden kann. Um die Bewegung der Ketten genau durch das Sperrklinkengetriebe zu regeln, hat die Welle 22 eine Stoppplatte 33, die mit einem Sperrzahn 34 zusammenarbeitet. Jener Sperrzahn kann unter seiner eigenen Schwere in einen der Einschnitte der Platte 33 fallen. Die Klinke wird durch das mit der Sperrklinke 24 verbundene Teil 35 angehoben und außer Wirkung gesetzt. Sobald die Klinke 24 sich dem Ende jener wirksamen Bewegung nähert, wird die Sperrklinke 34 frei, um auf die Scheibe 33 zu wirken. Wenn die Klinke 24 sich dem Ende ihrer Leerbewegung nähert, dann hebt sich der Teil 35 und bringt die Sperrklinke 34 außer Tätigkeit. Die Bewegung, die den Ketten bei jedem Operationsvorgang erteilt wird, reicht aus, um die Pappkartons in die geeignete Stellung in dem zweiten Abschnitt des Operationsvorganges zu bringen, und die Förderer 14 auf den einzelnen Ketten sind so angeordnet, daß die Stücke b an der Mitte des Stückes a zu liegen kommen, wie dies in Abb. i wiedergegeben ist.
  • Entsprechend der Stellung der Vorsprünge 14 auf den verschiedenen Ketten werden die Vorsprünge, welche die Stücke-b fördern, vor den Vorsprüngen liegen, welche das Stücka befördern, so daß die Stücke in die richtige Lage zueinander gelangen (Abb. i). Während der Vorwärtsbewegung der Stückea, b durch die Vorsprünge 14 gleiten die Längskanten jener Stücke an den Führungen 30, 31 entlang, durch welche sie am Bett der Maschine gehalten werden.
  • Um die sichere Lage der Teile a, b zueinander zu wahren, werden die Stücke a, b in der richtigen Stellung durch Anschläge 36,37 zum Halten gebracht. Diese befinden sich an einer Stange 38, der eine Aufundabbewegung erteilt werden kann, um ein Heben und Senken der Anschläge 36, 37 herbeizuführen. Die Stange 38 hat vor den Anschlägen 36, 37 ein anderes Paar von Anschlägen 39, 4o, die im nächsten Operationsvorgang zur Anwendung kommen und später beschrieben werden. Stange 38 sitzt in einem Arm 41, der in Führung 42- gleiten kann. Die vertikale Bewegung wird dem Arm 41 durch einen Lenker 43 und Hebel 44 erteilt, welcher mit einer Daumenscheibe 45, der Welle 46 zusammenarbeitet. Diese Welle überträgt die Bewegung auf Welle 4, mit welcher sie durch Kettenräder 47, 48 und Ketten 49 verbunden ist.
  • Die Klebstreifen c sind an den oberen Enden von Trägern 5o in Spulen aufgewickelt. Jeder Streifen wird von dort über eine Hilfsrolle 51 (Abb. 5) und eine Endführungsrolle 52 geführt, von dort über Rollen 53, 54 zu einer nässen Rolle 55, welche in einem Wasserbade 56 umläuft. Der Streifen gelangt dann über die Rollen 57, 58 herab zu einer Rolle 59, die mit einem Griffgliede 6o in Verbindung steht. Wie aus der Zeichnung hervorgeht, wird der Streifen gezwungen, in verhältnismäßig langer Bahn zwischen den Teilen 57 und 59 umzulaufen, um den angefeuchteten Klebstoff hinreichend klebrig und zähe werden zu lassen und so ein schnelles Anhaften der einzelnen Pappkartons aneinander zu bewerkstelligen. Wenn der Streifen unter der Rolle 59 hindurchgegangen ist, liegt das vordere Ende des Streifens auf einer Metallklinge 61. Die Rolle 59 ruht in einer Gleitbahn 62, die in horizontaler Richtung in. der Führung 63 bewegt werden kann. Diese Führung hat auf ihrer Unterseite einen senkrechten Fortsatz 64; der zwischen Führungen 65 beweglich ist. Die Führung 65 ist am Bett der Maschine festgemacht. Die Gleitbahn 62 wird längs der Führung 63 durch eine Zahnstange 66 bewegt, die durch einen Arm 67 hindurchgeht, der wiederum an der Welle 68 eines Zahnrades 69 angelenkt ist. Das Zahnrad 69 kämmt mit der Zahnstange 66. Rad 69 läuft unterbrochen um. Es steht in Verbindung mit dem Zahnrad 7o, das auf der Welle 68 sitzt, durch eine Zahnstange 71. Diese Zahnstange 71 wird durch einen Arm 72 geführt, der gelenkig auf der Welle 68 sitzt. Die Zahnstange 71 wird durch einen Winkelhebel 73 betätigt, der seine Bewegung von einer Nokkenscheibe 74 auf der Welle 46 erhält. Bevor die Gleitbahn 62 vorwärts bewegt wird von der Stellung gemäß Abb.4 und 5, um das vordere Ende des Streifens c vorzubewegen, wird sie zunächst leicht angehoben, um eineBerührung der vorderen Enden der Streifen mit den Kartonstücken. am Bett der Maschine zu vermeiden. Diese Bewegung wird durch einen Lenker 75 und 76 von einem Kamm 78 auf der Welle 4 hervorgerufen. Durch die Vorwärtsbewegung der Gleitbahn 62 entlang der Führung 63 wird das vordere Ende des Papierstreifens vorgetragen, bis es einen Greifer 79 erreicht. Der Greifer 79 (deren zwei in gleicher Flucht mit dem Papierstreifen vorgesehen sind) wird durch Teil 8o bewegt, der in senkrechter Richtung in der Führung 81 auf-und nieder gehen kann. Diese Bewegung wird durch ein Paar Kniehebel 82 erreicht. Der untere Hebe18z sitzt an einer Führung 81, während der obere frei in einem Schlitz der Führung gleiten kann und an dem Tei18o befestigt ist. Auf die Mitte des Kniehebels 82 wirkt ein Hebel 83, der über Hebel 84, Lenker 85 an einem Hebel 86 sitzt, welcher durch einen Kamm 87 der Welle 46 bewegt wird. Bei einer Bewegung des Hebels 83 wird der Kniehebel geradegestreckt und zwingt auf diese Weise den Greifer, sich vom Tisch zu erheben. Bei der entgegengesetzten Bewegung des Hebels 83 wird der Kniehebel freigegeben, und der Greifer kann sodann unter der Wirkung seiner eigenen Schwere auf den Tisch herabfallen. In Verbindung mit der Rolle 59 auf Tei162 ist ein Hebe188 angeordnet, der eine Rolle 89 trägt und eine Druckrolle 9o über jedem Streifen. Das vordere Ende der Streifen muß unterhalb des Greifers 79 hindurchgehen, und deshalb ist ersichtlich, daß, bevor dies geschehen kann, die Rollego hochgehoben werden muß. Das wird dadurch erreicht, daß auf der Gleitbahn 8o ein Keil 91 vorgesehen ist, der durch die obere Rolle 89 des Hebels 88 betätigt werden kann. Durch die Wechselwirkung des Keils 91 und der Rolle 89 wird der Hebel 88 geschwungen und veranlaßt hierbei, daß die Rollego sich hebt. Auch das untere Ende des Greifers 79 wird verdreht, um zu gestatten, daß die Rolle 9o hindurchgeht. Das vordere Ende des Papierstreifens kann jetzt unter den Greifer gelangen. Bei der Herabbewegung des Greifers wird das vordere Ende jedes Papierstreifens und die Mitte des Kartenstückes a zwischen dem Greifer und dem Tisch gehalten. Während des Rückganges des Teils 62 läuft die Rolle 89 die geneigte Fläche des Keiles herab und läßt auf diese Weise die Rolle 9o in Berührung mit dem Streifen kommen. Die Rolle 9o dient während der Rückwärtsbewegung des Teiles 62 dazu, den Klebstreifen dicht an die benachbarten Teile der Kartonstreifen tc und b zu drücken. Während dieser Bewegung des Teiles 62 wird der Papierstreifen aufgeklebt und macht keine Bewegung. Wenn der Teil 62 die in Abb. 4 dargestellte Anfangsstellung erreicht, werden die beiden Papierstreifen abgeschnitten. Nahebei jedem Papierstreifen befindet sich,-ein Schneidmesser 92, das an einer Gleitbahn 93 sitzt (Abb. 15). Diese Gleitbahn kann in horizontaler Richtung auf einer anderen geeigneten Gleitbahn 94 bewegt werden, die wiederum für sich in Auf- und Abwärtsrichtung auf einer Führung 95 gleiten kann. An einem Paar Fortsätze 96 auf der Gleitbahn 94 sitzen gelenkig ein Paar Hebel 97, die an einem Ende die Teile 93 ergreifen und mit dem anderen auf eine Stange 98 wirken. Teil 94 trägt gleichfalls eine Gleitbahn 99, an der die Stange 98 sitzt. Ferner sind zwei Messer 92 durch eine Querstange Zoo verbunden: Die Querstange loo greift über einen Lenker 1o1 an einem Heber 1 oz an, der wiederum seine Bewegung durch einen Nocken 103 der Welle 4 erhält. Die Querstange 98 und die Gleitbahn, welche sie trägt; sind durch einen Lenker 104 mit einem Hebel 165 verbunden, welcher wiederum seine Bewegung durch eine Nockenscheibe 166 der Welle 4 erhält. Das untere Ende des Teiles der Gleitbahn 94, welche sich entlang der festen Führung 95 erstreckt, erfährt seine Bewegung über die Hebel 167, 168, 169 von einer Scheibe 170 der Welle 4. Ausgehend von der Stellung der Teile in Abb. 14 und 15 bewegen sich die Gleitbahn 94 und damit die Messer 92 in Aufwärtsrichtung, bis die Spalte in jedem Messer gegenüber der Kante des benachbarten Streifens zu liegen kommt. Sowohl die Gleitbahn als auch die Messer bleiben jetzt in Ruhe, während die Querstange 98 auf die Hebel97 wirkt und die Messer einwärts bewegt, so daß die maulartigen Teile der Messer quer zu den Streifen liegen. In dieser Stellung werden die Messer in Abwärtsrichtung zu den Papierstreifen bewegt, indem der oben beschriebene Mechanismus auf die Querstange ioo wirkt, wobei die Streifen abgeschnitten werden. Während die Messer stillstehen, kehrt die Gleitbahn 94 in ihre Ursprungsstellung zurück, und während dieser Bewegung gelangt auch die Querstange 98 wieder in ihre Normallage, wodurch die Gleitbahn 93 voneinander fortbewegt wird unter der Wirkung der Federn 171. Das Getriebe besitzt jetzt die Anfangsstellung.
  • Von dem Abschnitt B werden die nunmehr durch ein Paar von Klebstreifen c verbundenen Teile a, b durch die Ketten i o in den Operationsabschnitt C gebracht, wo auf die gummierten Streifen ein Druck ausgeübt wird, um ihr sicheres Anhaften an den Stücken a und b zu erzielen. Die geeignete Stellung der Pappstücke im Abschnitt C wird bewirkt durch die obenerwähnten Anschläge 39, 40, wobei auf die Stücke b der Anschlag 4o und auf die Stückea der Anschlag39 wirkt. Um das erforderliche Pressen der Streifen c zu erzielen, wird ein Paar Stangen io6 benutzt, und diese sind so geformt, daß sie auf solche Teile der Streifen c drücken, welche wirksam mit den Teilen a, b verbunden sind, d. h. die Stangen io6 sind an jedem Ende so ausgebildet, daß sie einen Druck auf die überhängenden Teile der Streifen c vermeiden. Die Stangen io6 werden durch Stangen 107 bewegt, die sich an einem Querstück io8 befinden, dessen Ende wiederum in Vertikalrichtung zwischen Führungen iog an beiden gegenüberliegenden Seiten der Maschine gleiten kann. Dem Querstück iog wird durch den Arm i io Bewegung erteilt; letzterer wird durch einen Exzenter i i i auf der Welle 46 betätigt. Zwischen dem Querstück io8 und den Stangen i o6 sind Federn 112 auf den Stäben 107 gelagert. Diese Federn dienen dazu, den auf die Klebstreifen und die Pappkartons ausgeübten Druck zu beschränken. Es versteht sich, daß, wenn die Kartonstücke und Streifen unterhalb der Eisen i o6 liegen, letztere eine Abwärtsbewegung vollführen und hierbei einen Druck auf die Streifen c und die Stücke a, b ausüben, um ein sicheres Anhaften aneinander zu erreichen.
  • Von der letztbeschriebenen Stellung gelangen die Kartonstücke durch die Kette zum letzten Abschnitt D. Die Vorwärtsbewegung der Stücke a, b erfolgt hauptsächlich durch die Vorsprünge 14 auf der Kette io, aber entsprechend dem eigenartigen letzten Arbeitsvorgang ist es nicht tunlich, die Kette zur Vervollständigung der Fortbewegung der Kartonstücke auch weiterhin zu benutzen. Die Vervollständigung wird durch einen Sperrhaken i 13 auf einer Gleitschiene 114 bewirkt, die durch Hebel i 15, 116 und Nockenscheibe 117 auf der Welle 46 bewegt wird. Wie schon gesagt, besteht derArbeitsvorgang, welcher im Abschnitt D vor sich geht, darin, daß die Enden des Streifens a und die Seitenstreifen b gefaltet werden, und zwar im rechten Winkel, wobei die überhängenden Enden des gummierten Streifens c mit den Kanten der Teile b zusammengefügt werden. Dies wird unter Benutzung von entsprechenden Faltwerkzeugen, wie folgt, herbeigeführt: Ein rechtwinkliger Plunger i 18 liegt innerhalb einer Öffnung im Maschinenbett und mit seiner Oberseite in gleicher Ebene mit dem Bett. Die Maße des Plungers entspre-. chen dem inneren Raummaß der zu fertigenden Schachtel. Die Mitte des Kartonstückes a wird zuerst erfaßt zwischen einem Druckstück i i9 und der Oberseite des Plungers 118. Das Druckstückiig wird durch Stangen i 2o geführt und mittels eines Hebels 121 und einer Stange 122 eines Hebels 123 und einer Nockenscheibe 124 auf der Welle 125 gehoben und gesenkt. Welle 125 wird durch Welle 46 und Zahnräder 172 getrieben. über den Plunger wird ein Faltwerkzeug in der Form einer umgestülpten Schachtel geführt, wobei das innere Raummaß mit den inneren Dimensionen der Schachtel übereinstimmt. Das Faltwerkzeug besteht aus zwei festen Seitenteilen 126 und einem Paar angelenkter Seitenteile 127. Das Faltwerkzeug als Ganzes sitzt auf einer Querstange 128, die an Seitenstangen 129 angeordnet ist. Letztere gleiten innerhalb Führungen i3o unter der Wirkung der Lenker i3i, des Hebels 132 und der Nockenscheibe 133 auf der Welle 125- Während des Hebens des Plungers i 18 und des Druckstückes i 19 wird das Faltwerkzeug gezwungen, herabzugehen, um zu pressen oder herunterzufalten die Teile b und die Enden des Teiles a gegen die Seitenwände des Plungers. Das Faltwerkzeug läßt die Vertikalkanten der Schachtel in solcher Stellung, daß auf sie die Werkzeuge 124 einen Sonderdruck ausüben können. Von letzteren sind vier vorgesehen. Jedes erhält zwei Bewegungen, eine parallele zur Längsachse der Maschine, die andere quer dazu. Die Druckwerkzeuge 134 sind paarweise angeordnet, und jedes Paar sitzt auf einer Stange 136, die durch die Gleitbahn 137 hindurchgehen. Die Gleitbahn 137 kann sich in entgegengesetzten Richtungen auf der Stange 136 bewegen. Auch die Enden der Stange ruhen in Führungen 138, um die erforderliche Kreuzbewegung der Druckwerkzeuge 134 zu erhalten.
  • Nachdem die Kartonstücke gefaltet sind, werden die Druckwerkzeuge 134 in Tätigkeit gesetzt, um ein Falten der überstehenden Teil-- der Klebstreifen c herbeizuführen in Verbindung mit den Seiten der Teile b. Die Bewegung jedes Drückerpaares 134 gegen das andere auf der Stange i36 wird mittels der Lenker 138 vollführt. Einer dieser Lenker sitzt am Hebel 14o, der durch einen Lenker 141, Hebel 142, Querstange 143 mit einem Hebel 144 und einem anderen Lenker 139 verbunden ist. Der Hebel 144 erhält seine Bewegung über einen Hebel 145, Lenker 146, Hebel 147 und Daumenscheibe 148 von der Welle 46. Die Bewegung jeder Stange 136, auf welcher ein Paar der Druckwerkzeuge 134 sitzt, wird durch einen Kniehebel, einen Hebel 15 o und eine auf der Welle 12 5 sitzende Daumenscheibe 151 bewirkt. Mit Hilfe der Druckwerkzeuge 134 werden nicht nur die überhängenden Teile der gummierten Streifen c gegen die Seitenteile b gefaltet, sondern sie werden auch fest angedrückt, um ein vollständiges Kleben zu erreichen. Bei diesem Faltvorgang wird die Falte d in jeder Ecke (Abb.3) völlig selbsttätig gebildet, ohne die Inanspruchnahme von Hilfswerkzeugen. Bei der Entfernung der Druckwerkzeuge vom Plunger fort und der Rückbewegung des Plungers selbst in die Normallage steht die fertiggestellte Schachtel in unigekehrter Stellung, auf dem Maschinentisch. Die Aufundniederbewegung des Plungers 118 wird mittels einer Vertikalstange 159 bewirkt, die in einer Führung 16o gleitet und ihre Bewegung über einen Lenker 161, Hebel 162 und Daumenscheibe 163 von der Welle 46 erhält.
  • Die Herausnahme der Schachtel aus der Maschine erfolgt durch einen Ausheber I52, der durch eine Zahnstange 153 geführt wird (Abb. 8), welche wiederum in Eingriff steht mit einem Rad 154. Rad 154 wird gedreht durch das koaxial angeordnete Rad 15 5, welches durch eine sich in senkrechter Richtung bewegende Zahnstange 156 zum Umlaufen gebracht wird. Die Zahnstange 156 sitzt an einem Hebel 15.7, der von der Welle 46 aus mittels der Daumenscheibe 158 seine Stellung: verändert. Es sei hervorgehoben, daß während des Arbeitens der Maschine die Kartonstücke in beständiger Folge durch die Maschine gehen, und dementsprechend befindet sich in jedem der Abschnitte A, B, C, D ein Satz von Kartonstücken a, b. Die Arbeitsvorgänge, welche in jenen einzelnen Abschnitten erfolgen und welche oben in zusammenhängender Folge beschrieben wurden, erfolgen gleichzeitig an verschiedenen Stücken a, b. Die wesentlichen Merkmale der Erfindung betreffen das Getriebe, welches in direkten Kontakt mit den Kartonstücken a, b. und den gummierten Streifen c kommt. Die verschiedenen Daumenscheiben und Hebelwerke, welche diese einzelnen Teile bewegen, sind untergeordneter Art und können naturgemäß mannigfach verändert werden. Hinsichtlich der Daumenscheibe ist noch zu sagen, daß diese so hergerichtet werden kann, daß sie positive Bewegungen nach beiden Richtungen auf die Hebelwerke ausübt, oder es mögen die eigentlichen Bewegungen in einer Bewegung von den Daumenscheiben vorgenommen weden, während die Rückbewegungen durch die' eigene Schwere der betreffenden Elemente oder durch Federn erfolgen kann.

Claims (7)

  1. PATI:NTANSI'RÜCHls: 1. Verfahren zur Herstellung von Schachteln aus einem Hauptteil, dessen Länge gleich der des Schachtelbodens zusätzlich der Gesamthöhe zweier sich an gegenüberliegende Ränder des Bodens ansetzender Seitenwände ist, und aus zwei weiteren, vom Hauptteil getrennten, sich an die verbleibenden Ränder des Bodens ansetzenden Seitenwänden, unter Benutzung von die Eckenheftung bewirkender Klebestreifen, dadurch gekennzeichnet, daß Streifen (c) von der Gesamtlänge des Hauptteiles (a) zur Anwendung kommen, deren über die Ränder der mit dem Hauptteil (a) aus einem Stück bestehenden Seitenwände in bekannter Weise überragende Teile die losen Schachtelwandteile (b) sowohl an ihrer unteren wie an ihren beiden Seitenkanten mit dem Hauptteil (a) verbinden.
  2. 2. Maschine zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die sich über die ganze Länge des Hauptteiles zu erstreckenden Klebestreifen (c), bevor sie zu den Schachtelteilen (a, b) gelangen, um mit Klemmen (6o) versehene Rollen (59), an die sich Unterstützungs- bzw. Zugplatten (61) für die jeweils, freien Randenden anschließen, geleitet werden, die in zwecks Vorbei- Lassens der Schachtelteile (a, b) seitens der Rollen (59) ein geringes Maß senkrecht bewegbaren Schlitten (6z) angeordnet sind, welche außerdem um die Länge eines Schachtelmittelteiles (a) vor- und zurückschiebbar sind.
  3. 3. Maschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schlitten (62), um ihre Aufundniederbewegung zu ermöglichen, mit Hilfe von Zahnstangen (66) vor und zurück bewegt werden, die durch Führungen (67) in Eingriff mit den entsprechenden Zahnrädern oder Sektoren (69) erhalten werden, die um die Achsen (68) dieser Räder schwingen können.
  4. 4. Maschine nach Ansprüchen 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Schlitten (62) heb- und senkbare Rollen (9o) angeordnet sind, die während der Vorwärtsbewegung der Klebestreifen (c) ein gewisses Maß oberhalb der Schachtelteile (a, b) gehalten und darauf auf sie gesenkt werden, so daß sie während des Rückganges des Schlittens (62) die an ihren freien Enden nunmehr durch Greifer (79) festgehaltenen Klebestreifen (c) auf die Schachtelteile (a, b) andrücken.
  5. 5. Vorrichtung zum Durchschneiden der die Schachtelteile (a, b) zusammenhaltenden Klebestreifen (c) bei Maschinen zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß unbew egbar an der Unterseite des Maschinentisches eine abwärts gerichtete Geradführung (95) für eine waagerecht und quer zur Maschine befindliche Gleitbahn (94) angeordnet ist, an der die durch ebenfalls von ihr getragene Winkelhebel (97) in entgegengesetzten Richtungen verschiebbaren Halter (93) für die zum Durchschneiden der Klebestreifen (c) dienenden Messer sitzen, wobei die gleichzeitige Bewegung beider Winkelhebel (97), um die Messer in und außer Bereich der Klebestreifen (c) zu bringen, durch eine waagerechte, auf ihre waagerechten Arme einwirkende Stange (98) erzielt wird, die unter dem Einfluß einer umlaufenden Kurvenscheibe gehoben und gesenkt wird, während das Emporbewegen der Messer über die Ebene der Bänder durch Heben der Gleitbahn (94) mittels eines Daumens und die rasche abwärts folgende Schneidebewegung der Messer, welche an ihren Haltern (93) auf-und abschiebbar sitzen und miteinander durch eine Querstange (i oo) verbunden sind, durch einen anderen Daumen bewirkt wird.
  6. 6. Vorrichtung zum endgültigen Befestigen der auf die Schachtelteile (a, b) aufgewalzten Bänder (c) nach Ansprüchen 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Leisten (io6) von der Gesamtlänge des Hauptteiles (a), welche jedoch die frei überhängenden Teile der Bänder (c) unberührt lassen, unter Zwischenschaltung von Federn durch ein gemeinsames, unter dem Einfluß von Exzentern stehendes und senkrecht geführtes Querstück auf die Bänder gepreßt werden.
  7. 7. Maschine zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Schachtelteile (a, b), nachdem das Mittelstück des Hauptteiles (a) durch eine auf dasselbe gesenkte Platte (i i9) belastet worden ist, durch einen sich unter dem Mittelstück befindenden Plunger (118), dessen waagerechte und senkrechte Abmessungen denen der herzustellenden Schachtel entsprechen, gehoben werden, und daß gleichzeitig vier Wangen (126, 127), welche einen den Abmessungen der Schachtel entsprechenden Raum zwischen sich frei lassen, gesenkt werden, daß alle vier Schachtelwände sich an die Seitenflächen des Plungers anlegen. B. Maschine nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß nach dem Heranfalten der Schachtelseitenwände an den Plunger ( i 18) vier geradlinig geführte Backen (134), von denen je zwei sich einander entgegen bewegen, so ein gewisses Maß an den beiden einander parallelen Seitenwänden (b) entlang geführt werden, daß die frei überstehenden Teile des Streifens an diese Wände herangefaltet und gleichzeitig angedrückt werden. 9. "Maschine nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß nach dem Fertigstellen der Schachtel die Wangen (126, 127) derart gehoben werden, daß, nachdem auch der Kolben (i 18) bis zur Vergleichung seiner Oberfläche mit der des Tisches herabgegangen ist, ein Ausstößer die Schachtel aus dem Bereich der Faltwerkzeuge befördern kann.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1019546B (de) * 1954-01-02 1957-11-14 Jagenberg Werke Ag Verfahren und Vorrichtung zum Verbinden von Schachtelecken mittels Klebestreifen
DE102007063164A1 (de) * 2007-12-19 2009-08-27 Wilhelm Bahmüller, Maschinenbau Präzisionswerkzeuge GmbH Vorrichtung zur Zusammenführung mehrerer Kartons

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DE1019546B (de) * 1954-01-02 1957-11-14 Jagenberg Werke Ag Verfahren und Vorrichtung zum Verbinden von Schachtelecken mittels Klebestreifen
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