AT138974B - Maschine zur Herstellung von zu Zünderstreifen zu verarbeitenden Hölzerstreifen aus Holz, Pappe od. dgl. - Google Patents

Maschine zur Herstellung von zu Zünderstreifen zu verarbeitenden Hölzerstreifen aus Holz, Pappe od. dgl.

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AT138974B
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Description


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  Maschine zur Herstellung von zu Zünderstreifen zu verarbeitenden Hölzerstreifen aus Holz, Pappe od. dgl. 



   Der Gegenstand der Erfindung ist eine Maschine zur Herstellung von zu Zünderstreifen zu verarbeitenden Hölzerstreifen aus Holz, Pappe od. dgl., deren Hölzer an dem einen Ende mit einem gemeinsamen Fussstreifen zusammenhängen, und die nach dem Tunken gewöhnlich an einer Hülle befestigt werden. Bei der Herstellung derartiger Hölzerstreifen wurde bisher meist in der Weise verfahren, dass ein langer Materialstreifen zwecks Ausstanzen der einzelnen Hölzer, Formens ihrer Spitzen, Schwächens der Hölzer am Fusse,   Druckens   der Reklame, Schränkens der Hölzer u. dgl. an den verschiedenen Bearbeitungsvorrichtungen vorbeigeführt wurde. Infolge der Elastizität des Materialstreifens war es jedoch schwierig, den Streifen in die erforderliche genaue Lage zu den Bearbeitungsvorrichtungen zu bringen.

   Diese Schwierigkeit wird umgangen, wenn, wie auch schon bekannt ist, bereits auf Länge zugeschnittene Materialstreifenstücke den Werkzeugen zugeführt werden. Mit der Maschine gemäss der Erfindung werden solche   Materialstreifenstücke   verarbeitet. Die Stücke werden in auf einer schrittweise bewegbaren Drehscheibe angeordnete Halter eingeschoben und dann von der Drehscheibe zu den verschiedenen Werkzeugen gefördert. Die Maschine ist einfach und arbeitet zuverlässig. 



   Die Zeichnungen veranschaulichen zwei beispielsweise   Ausführungsformen   der Maschine nach der Erfindung. In den Fig. 1-5 ist die eine Ausführungsform dargestellt. Fig. 1 ist eine Draufsicht, Fig. 2 
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 zu Fig. 3 gehörige Draufsicht, Fig. 5 ein Schnitt nach Linie 5-5 in Fig. 1. In den Fig. 6-9 ist das zweite Ausführungsbeispiel dargestellt. Fig. 6 ist eine Draufsicht, Fig. 7 ein lotrechter Schnitt nach Linie 7-7 in Fig. 6, Fig. 8 ein Schnitt nach Linie   8-8   in Fig. 6, Fig. 9 ein Schnitt nach Linie 9-9 in Fig. 6. 



   Bei beiden Ausführungsformen der Maschine besteht das Gestell aus zwei   Seitenböcken   1, 2 und einem diese verbindenden, im Grundriss H-förmigen Rahmen 3. Jeder Seitenbock trägt ein Führungs-   stück   4 bzw. 5 für zwei lotrecht bewegliche Balken, einen oberen 6 und einen unteren 7 (Fig. 3 und 5). 



  Die Balken werden durch   Gleitstücke   an den Führungsstücken 4, 5 gehalten und mittels zweier Paare Hebestangen   9,   10, von denen in Fig. 2 nur ein Paar gezeigt ist, von-und gegeneinander bewegt. Die Hebestangen sind an ihren oberen Enden durch Zapfen 11 bzw.   111   mit den an den Balken 6, 7 ausgebildeten Lagern 12 bzw.   121   gelenkig verbunden. Ihre gabelförmigen unteren Enden 13, 14 umgreifen die 
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 eine Scheibe 17, die auf jeder Seite mit einer Steuernut versehen ist. Mit den Steuernuten stehen an den Hebestangen   9,   10 gelagerte Rollen 18, 19 in Eingriff, so dass die Balken 6,7 beim Umlauf der Scheibe 17 auf-und abwärts bewegt werden. 



   Im Rahmen 3 ist eine lotrechte Achse 20 gelagert, an deren oberem Ende ein als kreisrunde 
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 in Winkelabständen von 60'angeordnete Halter für die Hölzerstreifenstücke. Jeder Halter besteht aus einer mit der Scheibe 21 fest verbundenen oder mit ihr aus einem   Stück   bestehenden unteren Platte 22 und einer oberen Platte 23. Diese ist an der Scheibe 21 angelenkt und wird durch eine an der Scheibe   21   befestigte Feder 24 gegen die untere Platte 22 gehalten. Die Achse 20 trägt unten ein Zahnrad 25, das mit einem doppelt so grossen Zahnrad 26 einer im Rahmen 3 gelagerten lotrechten Achse 27 in Eingriff steht. Die Achse 27 trägt unterhalb des Zahnrades 26 eine Scheibe 28, an deren Unterseite auf Zapfen zwölf Rollen 29 gelagert sind.

   Zwischen zwei dieser Rollen greift der Kurvensteg einer auf der Welle 15 

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 befestigten Scheibe 30. Der Steg ist so ausgebildet, dass die Scheibe 28 während eines Teiles einer vollen Umdrehung der Scheibe 30 in Ruhe bleibt, aber während des restlichen Teiles der Umdrehung der Scheibe 30   um einZwölftel einer Umdrehung gedreht wird, so dass der   Steg der Scheibe 30 in den Zwischenraum zwischen den nächsten zwei Rollen 29 gelangt. Durch das Zahnradgetriebe 26,25 wird bei jeder vollen Umdrehung der Scheibe 30 die Scheibe 21 um ein Sechstel einer Umdrehung geschaltet. 



   Die Balken 6,7, von denen der eine oberhalb und der andere unterhalb der Scheibe 21 angeordnet ist, tragen die zum Fertigstellen der   Hölzerstreifenstücke   erforderlichen Werkzeuge,   nämlich   ein oberes und ein unteres Stanzwerkzeug   31   bzw. 311 zum Stanzen der Enden der Hölzer sowie ein oberes und ein unteres Stanzwerkzeug 32 bzw. 321 zum Stanzen der Seitenkanten der Hölzer. Diese Paare von Stanzwerkzeugen haben in einem Kreis, dessen Mittelpunkt der Punkt 20 ist, einen Winkelabstand von   60 .   Das Einführen der Hölzerstreifenstücke in die Halter 22,23 findet in einer ersten, das Stanzen in einer zweiten und dritten und das Herausnehmen in einer vierten Arbeitslage statt. Das Einführen und das Herausnehmen erfolgt in radialer Richtung.

   Deshalb ist für die zum Einführen der   Holzerstreifenstücke   in die Halter dienende Vorrichtung und für die zum Herausnehmen der fertigen Hölzerstreifen aus den Haltern erforderliche Vorrichtung eine und dieselbe Bewegungseinrichtung verwendbar. Bei der in den Fig. 1 bis 5 dargestellten   Ausführungsform   sind die beiden Vorrichtungen an zwei Stangen 33,34 befestigt, welche in Führungen der Balken 6, 7 in deren Längsrichtung hin und her beweglich sind. Die hin und her gehende Bewegung wird von der Antriebswelle 15 abgeleitet, welche zu diesem Zweck eine Kurventrommel 35 trägt, in deren Steuernut eine Rolle 36 eingreift, die am unteren Ende eines bei 37 gelagerten doppelarmigen Hebels 38 angebracht ist, mit dessen anderem Ende ein Querstück 39 gelenkig verbunden ist.

   Dieses geht in eine vorzugsweise vierkantige Stange 40 über, die in Führungen   41,   42 der aus den Balken 6, 7 vorragenden Enden der Stangen 33,34 gleiten kann. Bei der Drehung der Kurventrommel 35 wird also dem Hebel   38,   dem   Querstück   39 und der Stange 40 eine Schwingbewegung und den Stangen 33,34 eine hin und her gehende Bewegung erteilt. Die von den Stangen 33,34 getragenen   Einführ-und   Herausnehmvorrichtungen erhalten demnach bei jeder Umdrehung der Antriebswelle 15 sowohl eine waagrechte als auch eine lotrechte Hin-und Herbewegung. 



   Bei der in den Fig. 1-5 dargestellten Maschine wird das   Hölzerstreifenmaterial   als ein Material- 
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 platte 43 bzw. 44. Diese Platten klemmen bei der Bewegung der Balken 6, 7 gegeneinander das Materialband 45 zwischen sich fest und nehmen es bei ihrer darauffolgenden Bewegung in der Richtung gegen die Scheibe 21 mit. Das Materialband, das von einer nicht dargestellten Rolle kommt. wird mit seinem 
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 gehalten wird. Das äusserste Ende des Materialbandes wird jedoch nicht vom Tisch getragen, denn dieser erstreckt sich nicht so weit nach vorn, sondern es wird nur von den Seitenführungen 46,47 geführt, so dass sich die Klemmplatten 43, 44 unbehindert an das Band anlegen können.

   Die obere Klemmplatte 43 ist unmittelbar an der im oberen Balken 6 verschiebbar gelagerten Stange 33 befestigt, wogegen die untere
Klemmplatte 44 von einer Konsole 52 federnd getragen wird, die an der im unteren Balken ? verschiebbar gelagerten Stange 34 befestigt ist (Fig. 3). Die Klemmplatte 44 ist in der Konsole 52 lotrecht verschiebbar und wird durch sie geführt, indem eine von der Konsole 52 nach oben ragende lotrechte Wand 53   (Fig.   4) in eine schwalbenschwanzförmige Ausnehmung der Klemmplatte 44 eingreift. An der Klemmplatte 44 sind ausserdem zwei Bolzen 54, 55 befestigt, welche in Bohrungen der Konsole 52 geführt sind.

   Die Bolzen 54,   55   sind von zwei zwischen der Klemmplatte 44 und der Konsole 52 vorgesehenen   Druekfedern     541,     551   um- geben, welche bewirken, dass das Materialband mit nachgiebigem Druck zwischen den Klemmplatten 43, 44 festgehalten wird. Die Klemmplatten sind in der Mitte ausgenommen. Mit den so gebildeten freien
Räumen schieben sich die Klemmplatten bei ihrer Bewegung gegen die Scheibe 21 hin über die Halter- platten 22,23. Auch die aufrechtstehende Wand 53 ist in'der Mitte ausgenommen, um das Vorbewegen der Klemmplatten gegen die Halter 22,23 nicht zu behindern. An der Konsole 52 bzw. an deren Wand 53 ist ein in   lotrechter'Richtung verschiebbares Abschneidmesser   56 gelagert.

   Die Schneide des Messers befindet sich normalerweise etwas unterhalb der Oberseite der Klemmplatte 44. Zur Führung des Messers sind an der Konsole 52 zwei Leisten 57, 58 angeordnet. Das Messer   trägt. unten   eine Rolle 59, die bei der hin und her gehenden Bewegung der Konsole 52 mit einem Anschlag 60 in Berührung tritt, welcher am
Ende eines auf der Unterseite des'Balkens 7 befestigten Armes 61 (Fig. 3) angeordnet ist. Die Ausnehmung in der oberen Klemmplatte 43 erstreckt sich nicht durch die ganze Platte, sondern wird gegen die Vor- schubrolle 50, 51 durch eine Wand 62 abgeschlossen, mit der das Messer 56 bei seiner Aufwärtsbewegung zusammenarbeitet. 



  Um die fertigen   Holzerstreifenstücke   aus   den   Haltern 22, 23 herauszunehmen, sind ein oberes und ein unteres   Herausnehmglied vorgesehen, welche   an den verschiebbaren Stangen 33,34 befestigt sind. 



   Das obere   Herausnehmglied besteht. aus einer Klemmplatte   63 (Fig, 2 und 5), die in ihrer Mitte eine durch- 

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 gehende Ausnehmung für den Eintritt der oberen Halterplatte 23 hat. Das untere Herausnehmglied besteht aus einer mit der Stange 34 fest verbundenen Konsole 64, die zwei Platten 65,66 trägt, welche zu beiden Seiten der Halter 22,23 angeordnet und an ihrer Oberseite mit Anschlägen 71, 72 versehen sind, die gegen die Kante des auf die Platten 65, 66 zu liegenden kommenden Hölzerstreifenstückes wirken können. 



   Gegenüber der Herausnehmeinrichtung ist ein Magazin 68 für die fertigen   Hölzerstreifenstücke   67 angeordnet. Die obere Mündung des Magazins befindet sich etwas unterhalb jener Ebene, in welcher sich 
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 zugekehrten Seite mit Ausnehmungen 69,70 (Fig. 5) für den Durchtritt der Platten 65, 66 versehen, so dass die Herausnehmglieder unbehindert in eine über dem Magazin befindliche Abgabelage gebracht werden können. Der obere Teil des Magazins steht lotrecht, wogegen der untere Teil in eine schräge oder waagrechte Lage abgebogen ist. 



   Die Wirkungsweise der Maschine ist folgende : Wenn die Klemmplatten 43,44 die in Fig. 2 dargestellte Lage einnehmen, sich also im grösstmöglichen Abstand von der Scheibe 21 befinden, befindet sich die vordere Kante des Materialbandes 45 gerade unterhalb bzw. oberhalb der rechten Kanten der
Klemmplatten.   Die Antriebe für die Balken 6, 7 und für die in ihnen verschiebbar gelagerten Stangen 33,   34 sind derart eingerichtet, dass sich die Balken zunächst gegeneinander bewegen, ohne dass die Stangen hiebei in ihrer Längsrichtung verschoben werden. Dadurch werden die Klemmplatten 43,   44   zum Anliegen an das Materialband 45 gebracht, so dass dieses mit einer von der Stärke der Federn 54\ 551 abhängigen Kraft zwischen den Platten festgeklemmt wird.

   Bei der darauffolgenden Verschiebung der Stangen 33,34 nach rechts (Fig. 1 und 2) nehmen die Klemmplatten das Materialband 45 in der Richtung gegen ein leeres Halterpaar 22,23 mit, welches während einer vorangegangenen Arbeitsstufe in die Einführungslage gedreht worden ist. Nachdem die Klemmplatten eine der Breite der Hölzerstreifen entsprechende Strecke   zurückgelegt   haben, stösst die Rolle 59 des Messers 56 gegen den Anschlag   60,   so dass das Messer 56 gehoben und ein   Hölzerstreifenstück   abgeschnitten wird. Durch die Rollen   50, 51   wird dann das Materialband in seiner Lage festgehalten, während das abgeschnittene   Hölzerstreifenstüek   von den Klemmplatten 43, 44 weiterbewegt wird.

   Schon bevor das Messer 56 in Wirksamkeit trat, waren die Platten 43,44 mit dem Materialband so weit gegen die Halter 22,23 vorbewegt worden, dass diese in die freien Räume der Platten hineingelangten, das Materialband also mit seinem vorderen Ende zwischen die Halter 22,23 eingeführt wurde. Bei der weiteren Bewegung der Klemmplatten wird dann das abgeschnittene Hölzerstreifenstück vollständig zwischen die Halter geschoben. Hierauf werden die Balken 6, 7 auseinanderbewegt, so dass die Klemmplatten ausser Eingriff mit dem   Hölzerstreifenstüek   kommen. Die Stangen 33,34 werden in ihre linke Endlage zurückbewegt. Gleichzeitig wird die Scheibe 21 um ein Sechstel einer Umdrehung gedreht. Hiedurch gelangt das   Hölzerstreifenstüek   zwischen die Stanzwerkzeuge   31,   311.

   Bei der darauffolgenden Bewegung der Balken gegeneinander kommen die Stanzwerkzeuge zur Wirkung und formen die Enden der Hölzer. Gleichzeitig wird auf die vorher beschriebene Weise ein neues Hölzerstreifen-   stück   zwischen jene Halter 22, 23 geschoben, die sich jetzt in der Einführstellung befinden. Die Balken werden dann wiederum auseinanderbewegt, wonach die Scheibe 21 um eine weitere Sechsteldrehung gedreht wird, so dass das   Hölzerstreifenstück   aus der Arbeitslage zwischen den Stanzwerkzeugen   31,   311 in die Arbeitslage zwischen den Stanzwerkzeugen 32, 321 gebracht wird. Bei der Arbeitsbewegung dieser Werkzeuge werden die Seitenkanten der Hölzer gestanzt.

   Hierauf werden die Balken abermals auseinanderbewegt, und das jetzt fertige   Hölzerstreifenstück   wird durch nochmalige Drehung der Scheibe 21 in die Herausnehmlage übergeführt. Nach vollzogener Drehung der Scheibe 21 befindet sich die Herausnehmvorrichtung, nämlich die Platten 63,   65,   66, in der in Fig. 2 dargestellten Lage, d. h. über bzw. unter dem   Hölzerstreifenstück.   Bei der darauffolgenden Zusammenführung der Balken 6,7 werden die Platte 63 und die Platten   65,   66 zum Anliegen an den ausserhalb der Halter 22, 23 befindlichen Teil des Hölzerstreifenstückes gebracht.

   Wenn die Stangen 33,34 dann nach rechts bewegt werden, wobei das Materialband auf die vorher beschriebene Weise vorgeschoben und ein abgeschnittenes   Hölzerstreifenstüek   in ein leeres Halterpaar eingebracht wird, legen sich die Anschläge   M,     "/2   gegen die Kante des HölzerstreifenStückes, wodurch dieses aus den Haltern herausgeschoben wird. Die Platten 63, 65, 66 bewegen sich hiebei in eine Lage gerade über dem Magazin   68,   wonach sie durch die lotrechte Bewegung der Balken auseinandergebracht werden. Dabei bewegen sich die Platten 65, 66 mit dem auf ihnen ruhenden Hölzer-   streifenstuek   in den Ausnehmungen 69, 70 der Wand des Magazins frei nach unten.

   Hiedurch werden die Unterseiten der Platten   65,   66 an die im Magazin schon vorhandenen Hölzerstreifenstücke angepresst, so dass diese im Magazin weitergeschoben'werden und für das neue   Hölzerstreifenstück   Platz gemacht wird. Bei der darauffolgenden Bewegung der Stange 34 und damit   auch der Konsole 64 und der Platten 65,   66 nach links wird das Hölzerstreifenstück durch die Wand des Magazins gehindert, diese Bewegung mitzumachen, so dass es im Magazin auf dem schon darin befindlichen Stapel von   Hölzerstreifenstüeken   liegenbleibt. Das Magazin wird von Zeit zu Zeit an seinem unteren Ende entleert. 



   Die in den Fig. 6-9 dargestellte Maschine unterscheidet sich von der oben beschriebenen bezüglich der Vorrichtungen zum Einführen der   Hölzerstreifenstucke   in die Halter, zum Herausnehmen der   fertigen Hölzerstreifenstücke aus   den Haltern und zum Sammeln dieser   Stücke.   Hier wird nicht ein 

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 voraus zurechtgeschnitten, in einem Magazin 84, aus welchem sie durch einen   Schieber" 85 in   die Halter eingeschoben werden. Die Vorrichtung zum Herausnehmen der   Hölzerstreifenstüeke   aus den Haltern besteht auch hier aus zwei gegeneinander beweglichen Platten. Hier kommt aber noch eine Arbeitsstufe, nämlich die   Schränkung   der fertigen Hölzerstreifenstücke, hinzu.

   Diese   Schränkung   wird von den das Herausnehmen der Stücke aus den Haltern besorgenden   Platten ausgeführt   und erfolgt gleichzeitig mit dem Herausnehmen der   Stücke.   Damit die   Stücke'die Schränkung   behalten, werden sie nicht wie bei der oben beschriebenen Maschine in einem Magazin gesammelt, sondern auf besondere   Förderstäbe   geschoben ; diese Arbeit wird gleichfalls von den erwähnten Platten ausgeführt. Die Balken tragen hier nur die Herausnehmvorrichtung, nicht aber auch die Einführvorrichtung, aber der Bewegungsantrieb ist für beide Vorrichtungen gemeinsam. 



   In die Steuernut der Trommel 35 der Antriebswelle 15 greift eine Rolle 361 eines in einer Konsole 371gelagerten Hebels 381 ein, dessen Schwingbewegungen in hin und her gehende Bewegungen der Stangen 33, 34 und des Schiebers 85 umgewandelt werden. Der Schieber 85'ist zwischen zwei vom Rahmen 3 getragenen Konsolen 80, 81 und zwischen auf diesen Konsolen angebrachten Führungsleisten 801,   811   verschiebbar gelagert. Das Magazin   84 ist mit Hilfe   von Querstangen 83, 83 auf den Konsolen 80, 81 befestigt. Das Magazin 84 und die Stangen 83 sind in Fig. 6 nicht dargestellt. Der Schieber 85 hat zwei Augen   86, 86   für den Zapfen   87,   der vom gabelförmigen Ende 88 des Hebels 381 umfasst wird.

   Am hinteren Teil des Schiebers 85 ist eine lotrechte Stange 89 befestigt, die durch zwei mit den Stangen 33,34 fest verbundene Lager 90, 91 hindurchgeführt ist. Durch diese Verbindung werden die Stangen 33, 34 gezwungen, unab- 
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 bei der Vorwärtsbewegung des Schiebers das unterste   Hölzerstreifenstück   aus dem Magazin mitnimmt. An dem der Scheibe 21 zugekehrten Ende hat der Schieber 85 eine mittlere Ausnehmung 93, damit er unbehindert gegen die in der Einführungslage befindlichen Halter 22, 23 vorbewegt werden kann. 



   Die Vorrichtung zum Herausnehmen der fertigen Hölzerstreifen aus den Haltern besteht aus zwei 
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 streifen 67   (Fig.   9) werden die-Hölzer dieses Streifens unter Einwirkung der Zähne 96 abwechselnd nach oben und unten gebogen, also   geschränkt.   Infolge des Eingriffes der Zähne in den Hölzerstreifen wird dieser von den Platten 94, 95 mitgenommen und aus den Haltern herausgezogen, wenn sich die Platten nach rechts (Fig. 7) bewegen. Die Platten bringen bei ihrer weiteren Bewegung den Hölzerstreifen auf eine Fördervorrichtung auf. Diese wird von einem lotrecht beweglichen Schieber 97 gebildet, der von zwei vom Lagerbock 2 getragenen Führungen   98,   99 geführt wird, welche zwischen die Seitenflanschen 100, 1001 bzw. 101, 1011 des Schiebers eingreifen.

   Vom Schieber 97 ragen zwei Reihen Nadeln 102 vor, auf welche die Hölzerstreifenstücke so aufgeschoben werden, dass je zwei Nadeln zwischen die beiden Reihen der geschränkten Hölzer gelangen (Fig. 9, oben). Zu diesem Zweck haben die Zähne 96 der Platten 94, 95 einander gegenüberliegende Ausnehmungen 103, die, wenn die Platten zusammengeführt sind, Kanäle   bilden, welche sich bei der Verschiebung der Platten gegen den Schieber 97 hin über die Nadeln 102 schieben,   Jedesmal, nachdem ein Hölzerstreifen auf ein Paar Nadeln 102 aufgeschoben worden ist, muss der Schieber 97 so weit in seiner Längsrichtung verschoben werden, dass ein neues Nadelpaar gerade gegenüber den Haltern 22, 23 zu liegen kommt.

   Zu diesem Zwecke ist am unteren Balken 7 ein schrittweise arbeitender Vorschubhaken   104 gelagert   (Fig. 9), der an jenen Teilen 106 (Fig. 6) der Nadeln der einen Nadelreihe angreift, die sich zwischen den Seitenflanschen 101 und 1011 des Schiebers 97 befinden. Um den Schieber in bestimmter Lage festzuhalten, ist an der Führung 98 ein Sperrhaken 105 (Fig. 6 und 7) vorgesehen, der in Eingriff mit den Teilen 106 der Nadeln der andern Nadelreihe kommt. 



   Die Wirkungsweise der Maschine, soweit sie sich von jener der vorher beschriebenen Maschine unterscheidet, ist folgende : Wenn sich der Schieber 85 in'der hinteren Lage (Fig.'6 und 7) befindet, ruht der im Magazin 84 vorhandene   Stapel von Hölzerstreifenstüeken   nur auf dem vorderen Teil des Schiebers. 



  Bei der Bewegung des Schiebers nach rechts wird das unterste Hölzerstreifenstück des Stapels von der Schulter 92 des Schiebers erfasst und mitgenommen, während die übrigen   Hölzerstreifenstücke   vom Magazin zurückgehalten werden. Bei der weiteren Bewegung des Schiebers wird das   Hölzerstreifenstüek   zwischen die federnden Halter 22, 23 geschoben. An dieser Bewegung wird der Schieber durch die Halter 22, 23 nicht behindert, da er bei 93 ausgenommen ist. Wenn sich der Schieber hierauf in seine urspringliche Lage   zurnckbewegt,   wird das   Hölzerstreifenstück   zwischen den Haltern zurückgelassen. Sodann befindet   sic 11   das nächste   Hölzerstreifenstück   in der   Einführungslage   vor der Schulter 92.

   Nachdem sich der Schieber so weit zurückbewegt hat, dass sich die Halter 22,23 ausserhalb der Ausnehmung 93 des Schiebers befinden, wird die Scheibe 21 um ein Sechstel einer Umdrehung gedreht, so dass das Hölzerstreifenstüek in die Arbeitslage zwischen den Stanzwerkzeugen 31, 311 gebracht wird und ein leeres Halterpaar in die Einführungslage gerade gegenüber dem Schieber gelangt. Nach weiterer zweimaliger Drehung der Scheibe 21 um 
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   befindet sich der fertig gestanzte Hölzerstreifen in der Lage, in welcher er geschränkt und auf den Förderschieber 91 übertragen werden soll. In der in Fig. 7 gezeigten Lage der Platten 94,95 befinden sich die Zähne 96 der Platten gerade gegenüber den Hölzern des Streifens. Wenn durch das Senken bzw. 



  Heben der Balken 6, 7 die Platten zusammengebracht werden, greifen deren Zähne ineinander. Dabei drücken die Zähne jeder Platte die Hölzer in die Zwischenräume zwischen den Zähnen der andern Platte hinein, so dass benachbarte Hölzer in entgegengesetzten Richtungen ausgebogen werden. Die Platten werden dann gegen den Förderschieber 97 hin verschoben, wobei sie durch ihren Eingriff mit dem Hölzerstreifen diesen mitnehmen und ihn unter Beibehaltung seiner Schränkung aus den Haltern ziehen. Der Förderschieber 97 steht derart, dass eines seiner Nadelpaare sich gerade gegenüber dem Hölzerstreifen befindet. Bei der Bewegung der Platten kommen daher diese Nadeln in die durch die Ausnehmungen 10ss gebildeten Kanäle und zwischen die zwei Reihen von entgegengesetzt ausgebogenen Hölzern zu liegen. 



  Am Ende der Bewegung der Platten ist der Hölzerstreifen ganz auf das Nadelpaar aufgeschoben. Hierauf werden die Platten so weit getrennt, dass ihre Zähne ausser. Eingriff mit dem Hölzerstreifen gelangen, wobei jedoch dessen Sehränkung durch die Nadeln aufrechterhalten wird. Die Platten werden dann in waagrechter Richtung so weit zurückbewegt, dass sie aus dem Bewegungsbereich der Nadeln des Schiebers kommen, wonach sie auseinanderbewegt werden, so dass die Scheibe 21 unbehindert verdreht werden kann. Während der Übertragung des Hölzerstrefens auf den Förderschieber wird dieser durch den Sperrhaken 105 in seiner Lage gehalten ; der Sperrhaken wirkt gegen den zwischen den Seitenflansehen 100, Isst1 des Schiebers gelegenen Teil 106 einer Nadel 102.

   Bei der Auseinanderführung der Platten durch Heben des Balkens 6 und Senken des Balkens 7 fällt der am Balken 1 gelagerte Vorschubhaken 104 unter den Teil 106 einer Nadel auf der andern Seite des Förderschiebers 97. Bei der darauffolgenden Zusammenführung der Balken, wobei der Balken 7 sich hebt, wird der Schieber 97 vom Vorschubhaken 104 mitgenommen und hierauf vom Sperrhaken 105 in seiner neuen Lage festgehalten. Auf diese Weise wird der Schieber schrittweise vorbewegt. Wenn der Schieber mit Hölzerstreifen voll besetzt ist, wird er aus den Führungen 98, 99 herausgenommen und ein leerer Schieber in die Führungen eingesetzt. 



  Bei der beschriebenen Ausführungsform wird also die Vorschubbewegung für den Förderschieber von der Auf-und Abwärtsbewegung der Balken abgeleitet. Diese Bewegung kann aber auch durch ein besonderes Getriebe unmittelbar von der Antriebswelle 15 abgeleitet werden. Statt lose Förderschieber zu verwenden, die, nachdem sie voll besetzt sind, ausgewechselt werden, kann auch eine Mehrzahl solcher Schieber zu einer Kette vereinigt werden. Die Kette wird dann von der Stanzmaschine weg zu den Einrichtungen zum Tränken, Paraffinieren, Tunken und Trocknen der Hölzerstreifen geleitet. 



  Die beiden dargestellten Ausführungsformen haben nur eine Drehscheibe mit den zugehörigen Einführungs-und Herausnehmvorrichtungen und Stanzwerkzeugen. Die Maschine kann aber mit Vorteil auch doppelt wirkend ausgeführt, d. h. mit zwei Drehscheiben, den dazu gehörigen Vorrichtungen und einem dazwischen liegenden gemeinsamen Magazin (oder einer gemeinsamen Fördervorrichtung) ausgerüstet werden ; dem Magazin (oder der Fördervorrichtung) werden die Hölzerstreifen abwechselnd von den beiden Drehscheiben weg zugeführt. 



  Bei der in den Fig. 1 bis 5 dargestellten Ausführungsform wird das Hölzerstreifenmaterial als   Band zugeführt und werden die fertigen Hölzerstreifen in einem Magazin gesammelt, während bei der in den Fig. 6 bis 9 dargestellten Ausführungsform die im voraus zurechtgeschnittenen Hölzerstreifenstücke aus einem Magazin durch einen Schieber in die Halter eingeschoben und die fertigen Hölzerstreifen   geschränkt   und auf einen   Förderschieber   gebracht werden.

   Es sind aber auch solche Ausführungen der   Maschine möglich,   bei denen das Hölzerstreifenmaterial als ein Band zugeführt und die fertigen Hölzerstreifen   geschränkt   und auf eine   Fördervorrichtung   gebracht werden, oder bei denen im voraus zurechtgeschnittene Hölzerstreifenstücke aus einem Magazin zugeführt und die fertigen Hölzerstreifen nicht   gesehränkt,   sondern nur in einem andern Magazin gesammelt werden. Die Schränkung der Hölzerstreifen braucht nicht unbedingt durch die Herausnehmvorrichtung ausgeführt werden, während die Hölzerstreifen sich in der Herausnehmlage befinden. Zum Ausführen der   Schränkung   kann auch zwischen der letzten Stanzlage und der Herausnehmlage eine besondere Arbeitslage vorgesehen werden.

   Die Anzahl der Arbeitslagen und die Lage derselben sind nicht auf die derdargestellten Ausführungsbeispiele beschränkt. 



   Statt die   Hölzerstreifenstücke   längs zweier gegenüberliegender Seiten zu stanzen, kann das Stanzen 
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 die Länge mehrerer fertiger Zünderstreifen haben ; das Zerschneiden der Hölzerstreifenstücke in einzelne Zünderstreifen erfolgt vorteilhaft erst nach dem Tunken und Trocknen. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCHE : 1, Maschine zur Herstellung von zu Zünderstreifen zu verarbeitenden Hölzerstreifen aus Holz, Pappe od. dgl., die aus mit einem gemeinsamen Fussstreifen zusammenhängenden Hölzern bestehen, gekennzeichnet durch eine schrittweise bewegbare Drehscheibe (21) mit daran in gleichen Winkelabständen angeordneten Haltern (22, 23) zum Halten von Materialstücken und durch im Bereiche der Halter an- geordnete Werkzeuge (31, 311, 32, 32\ 94, 95) zum Bearbeiten der von der Drehscheibe nacheinander in verschiedene Arbeitslagen gebrachten Materialstücke. <Desc/Clms Page number 6>
    2. Maschine nach Anspruch 1,'dadurch gekennzeichnet, dass die Halter aus je zwei unter Federdruck aneinanderliegenden Platten (22, 23) bestehen, zwischen welche die Materialstücke eingeschoben werden.
    3. Maschine nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch Mittel zum Vorschieben eines Materialbandes und zum Einführen des freien Endes des Bandes in die Halter und durch eine Schneidvorrichtung zum Abschneiden einzelner Stücke von dem Bande jeweils nach dem Einführen des Bandendes in einen Halter.
    4. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein Schieber die Materialstück aus einem Magazin in die Halter einschiebt.
    5. Maschine nach Anspruch 1 zur Herstellung von Hölzerstreifen, deren Hölzer an den freien Enden schmäler sind als an den übrigen Stellen, dadurch gekennzeichnet, dass das Ausstanzen der Hölzerenden und das Ausstanzen der Hölzer selbst durch verschiedene Werkzeuge (31, 311, 32, 321) in verschiedenen Arbeitslagen der Materialstück erfolgt.
    6. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eines der Werkzeuge ein Sehränk- werkzeug (94, 95) ist.
    7. Maschine nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine Vorrichtung zum Herausnehmen der fertigen Hölzerstreifen aus den Haltern und zum Befördern der Streifen in ein Magazin oder zu einer weiteren Fördervorrichtung.
    8. Maschine nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Herausnehmvorrichtung aus zwei von-und gegeneinander beweglichen Platten (94, 95) mit Reihen von ineinandergreifenden Zähnen (96) besteht, durch welche die Hölzerstreifen geschränkt und während der Überführung zur Fördervorrichtung im geschränkten Zustand erhalten werden.
    9. Maschine nach Anspruch 8, bei der die Fördervorrichtung Reihen von Nadeln aufweist, auf welche die geschränkten Hölzerstreifen aufgeschoben werden, dadurch gekennzeichnet, dass die Zähne (96) der Platten (94, 95) einander gegenüberliegende Ausnehmungen (103) für die Nadeln (102) der Fördervorrichtung haben.
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