DE2335358A1 - Automatische maschine zum transport und aufnaehen der signaturen in buechern - Google Patents

Automatische maschine zum transport und aufnaehen der signaturen in buechern

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    • B65H—HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H5/00—Feeding articles separated from piles; Feeding articles to machines
    • B65H5/30—Opening devices for folded sheets or signatures
    • B65H5/305—Opening devices for folded sheets or signatures comprising rotary means for opening the folded sheets
    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B42—BOOKBINDING; ALBUMS; FILES; SPECIAL PRINTED MATTER
    • B42B—PERMANENTLY ATTACHING TOGETHER SHEETS, QUIRES OR SIGNATURES OR PERMANENTLY ATTACHING OBJECTS THERETO
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Description

SMYTH RUROPEA S.ό.Α., Via T.De Cristoforis 3-5, Casale Monferrato (Alessandria) Italien
Automatische Maschine zum Transport und. Aufnähen der Signaturen in Büchern
Die automatischen Maschinen zum Transport und Aufnähen von Signaturen in Büchern umfassen bekanntlich die eigentliche Nähmaschine und eine im allgemeinen von einem Programmierer gesteuerte automatische Zuführvorrichtung. Die Nähmaschine umfaßt Organe zum Lochen der Signaturen-Rücken, Organe zum Annähen solcher Signaturen an andere Signaturen, sowie Vorrichtungen zum Kleben und automatischen Abschneiden des Fadens und zum Absetzen der bereits genähten Bücher. Ein weiterer wesentlicher Teil der Nähmaschine ist der sogenannte Sattel. Dieser bestefrfe^ims einem festen Teil, dem "Festen Sattel", der zu der "-Zone, in der genäht wird, seitlich versetzt ist, und einem beweglichen Teil, dem sogenannten "Beweglichen Sattel", der abwechselnd Drehbewegungen ausführt, und zwar zwischen einer Stellung, in der er mit dem festen Sattel in einer Linie liegt, worauf von oben die in einer je nach Typ der Signatur zu wählenden geeigneten Weise geöffneten Signaturen abgelegt werden, um dann von eigens hierfür vorgesehenen Transportvorrichtungen auf den beweglichen
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Sattel verschoben zu werden, und einer Stellung, in der er in der Zone liegt, in der die Locher und die Nähvorrichtunp-en wirken.
Bei den bekannten Systemen entnimmt die automatische Zuführeinrichtung bzw. der sogenannte Bogenanleger die Signaturen automatisch einem Magazin, öffnet sie in entsprechender Lapre und setzt sie auf den festen Sattel auf, von dem aus die Signaturen von den vorerwähnten Transportvorrichtungen auf den beweglichen Sattel transportiert werden, wenn letzterer in einer Linie mit dem festen Sattel liegt. Die automatische Zufuhreinrichtung wird im allgemeinen durch eine mechanische elektromechanische oder elektronische Programmieranlaere ergänzt, die ihre Arbeitsweise steuert.
Dieses System, das eine Verbesserung der halbautomatischen Einrichtungen darstellt, bei denen die Signaturen von Hand auf den festen Sattel gegeben werden, setzt die Verwendung von Transportvorrichtungen zum Verschieben der Signaturen entlang des festen Sattels und von diesem auf den beweglichen Sattel voraus. Es unterliegt außerdem gewissen Beschränkungen, deren wesentlichste darin besteht, daß es nicht möglich ist, die Leistungsfähigkeit der Nähmaschine voll auszunutzen, insbesondere, wenn es sich dabei um einen Maschinentyp handelt, der sich zum Aufnähen von Signaturen eignet, die eine große Länge in Richtung des Rückens haben.
Die bekannten Transportvorrichtungen können selbstverständlich nur eine Signatur zum beweglichen Sattel transportieren und dort richtig ablegen.
Durch die Erfindung wird die automatische Maschine für den Transport und das Aufnähen von Signaturen in Büchern erheblich
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vereinfacht und vielseitiger gemacht, was unter bestimmten Betriebsbedingungen eine beachtliche Erhöhiang der Produktivität zur Folge hat, we-'ι die automatische Zufuhrvorrichtung gegenüber der Nähmaschine so ausgebildet und angeordnet ist, daß sie die dem Magazin entnommenen Signaturen direkt auf den beweglichen Sattel legt, wenn dieser bei seinen wechselweisen Drehbewegungen die Ruhestellung erreicht, die zu derjenigen der Locherund Nähorgane im Winkel verschoben und dieser entgegengesetzt ist,
Bei einer zweckmäßigen Ausführungsform der Erfindung ist die automatische Zuführvorrichtung so ausgebildet, daß sie zwei nebeneinanderliegende Magazine umfaßt, von denen jedes Signaturen aufnehmen kann, deren in Richtung des Rückens ge'messene Länge kleiner als die halbe maximale Nutzlänge des beweglichen Sattels ist, sowie ein Vorrichtungspaar, das gleichzeitig und synchron mit der Nähmaschine betätigt wird und die Signaturen aus den beiden Magazinen herauszieht, öffnet, ins Register einsetzt und auf verschiedenen, durch einen kleinen Zwischenraum voneinander getrennten Abschnitten des beweglichen Sattels ablegt, wenn dieser die Stellung einnimmt, in der er sich den Nähorganen gegenüber befindet. Die automatische Zuführeinrichtung ist vorzugsweise vor der Nähmaschine und nicht neben der Nähmaschine aufzustellen.
Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung sind der nachfolgenden Beschreibung zu entnehmen, die sich auf einige als nicht einschränkendes Beispiel angegebene praktische Ausführungsformen bezieht, wie sie in den Zeichnungen veranschaulicht sind: Es zeigen:
FiF. 1 eine teilweise im Schnitt gezeichnete Seitenansicht der Maschine bzw. des Komplexes aus Zuführvorrichtung- ^Tähmaschine nach der Erfindung;
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Fig. 2 einen Schnitt längs der Linie II-II der Fig. 1;
Fig. 3 einen Längsschnitt durch die in einer anderen Arbeitsstellung stehende Maschine;
Fig. 4 einen Schnitt längs der fcinie IV-IV der Fig. 1; Fig. 5 einen Schnitt längs der Linie V-V der Fig. 1;
Fig. 6 eine Vorderansicht des beweglichen Sattels und der Vorrichtung für die seitliche Einstellung der Signaturen, von der Nähmaschine aus betrachtet in der einen Arbeitsstellung der Maschine;
Fig. 7 eine der Fig. 6 entsprechende Darstellung der Vorrichtung in einer anderen Arbeitsstellung;
Fig. 8 eine Vorderansicht des beweglichen Sattels der Nähmaschine und der Vorrichtung für das Sperren und Ordnen der Signaturen, von der Zuführeinrichtung aus betrachtet;
Fig. 9 und 10 Schnitte nach den Linien IX-IX und X-X der Fig. 8;
Fig. 11 eine perspektivische Ansicht einer konstruktiven Einzelheit der Zuführvorrichtung entsprechend einer Ausführungsvariante der Erfindung;
Fig. 12 eine schematische Seitenansicht und
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Fig. 13 einen schematischen Grundriß der Maschine, der den Weg der Signaturen zwischen den Stapeln der Zuführvorrichtung und dem Ausgang der Nähmaschine zeigt.
In sämtlichen Figuren sind einander entsprechende Teile mit den gleichen Bezugszeichen bezeichnet.
In den Zeichnungen bedeutet 1 im allgemeinen eine Bücher-Nähmaschine, deren festes Gestell untereinander parallele und voneinander abgesetzte Seitenwände 2 umfaßt; diese Seitenwände 2, die durch Querteile 2a verbunden sind, bestehen aus unteren Trägern 3, deren Oberteile Führungen für die allgemein mit 4 gekennzeichnete Signaturen-Zuführvorrichtung bilden. Die Zuführvorrichtung 4 umfaßt ein Gestell mit zwei Seitenwänden 5, die mit den Wänden 2 der Nähmaschine in einer Ebene liegen und untereinander durch die Querteile verbunden sind. Die Wände 5 der Zuführvorrichtung sind nach 1 und 3 mittels vertikaler Rollen 7 auf den Trägern 3 gelagert und haben auf diesen Trägern auch eine Führung aus horizontalen Rollen 8, die ebenfalls von den Wänden 5 getragen werden.
Die unteren Träger 3 gehen weit über die Zuführeinrichtung 4 hinaus, wenn letztere an der Nähmaschine anliegt, wie Fig. 1, 3 und 5 zeigen. Dies ist notwendig, damit die Zuführeinrichtung von der Nähmaschine entfernt werden kann, um bequemen Zugang zu dem Einrichtungen zu erhalten, die sich neben den einander gegenüberliegenden Teilen dieser Teile der Maschine befinden.
Durch Betätigen des an einer die Träger 3 verbindenden Traverse 10 befestigten Elektromotors 9 kann die Zuführeinrichtung nach Wunsch verstellt werden. Dieser Motor steuert über einen Schneckentrieb 11 und ein Schneckenrad die in der mittleren Längsebene des Komplexes liegende Schraube 12. Diese Schraube
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kann sich axial nicht bewegen und hält eine Mutter 13 fest, die an einem Ende der Muffe 14 befestigt ist, welche als Führung für den Kopf 12a dient, mit der Schraube 12 endet und deren anderes Ende an einer Traverse .6' des Gestells der Zuführvorrichtung 4 befestigt ist. Dreht der Motor 9 in der einen oder anderen Richtung, so kann damit die Zuführvorrichtung 4 an die Nähmaschine 1 angelegt bzw. von ihr entfernt werden. Das Gestell der Zuführvorrichtung trägt zwischen den Seitenwänden 5 und in der Nähe seiner der Nähmaschine 1 gegenüberliegenden Seite ein Signaturenstapelpaar 15, das in einem Magazinpaar untergebracht ist und mit dem Rücken zur Nähmaschine zeigt. Die Stapel sind auf der der mittleren Längsebene gegenüberliegenden Seite angeordnet und von dieser Ebene abgesetzt. Bei jedem der beiden Stapel 15 lassen sich die Rücken der auf Querstangen 16 ruhenden unteren Signaturen (siehe Fig. 3) durch Saugdüsenpaare 17 nach unten biegen, die von einer Querachse mit Bohrung 18 getragen werden, welche wechselweise Drehungen von etwa 90 vollführt, so daß die Saugdüsen zwischen den in den Fig. 1 bzw. 3 dargestellten äußersten Stellungen verschoben werden. Dadurch soll erreicht werden, daß jede der Signaturen S1 von einer Zange 19 erfaßt werden kann, die sich auf einer parallel zur Welle 18 angeordneten Welle 20 aufgekeilten Arm befindet und mit einem Nocken 21 verbunden ist, der ihr Schließen und öffnen bewirkt und der sich auf der Querachse 22 befindet, die wie die Achse 20 wechselweise Drehbewegungen zwischen den in den Fig. 1 und 3 dargestellten äußersten Stellungen vollführt und wie die Achsen 18 und 20 von den Wänden 5 getragen wird. Die Zangen 19 haben die Aufgaben, die Signaturen S1 von den Stapeln 15 von dem etwa 40° gegen die Horizontale geneigten oberen Zweig einer Transportvorrichtung zu bewegen, die in ihrer Gesamtheit mit 23 gekennzeichnet ist. Diese Transportvorrichtung umfaßt mehrere endlose Ketten 24, die sich dauernd in der mit dem Pfeil 25 angedeuteten Richtung bewegen und mit Mitnehmerzähnen 24a für die
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Signaturen versehen sind. Letztere liegen auf Leisten 26, die parallel zu den Ketten verlaufen und zwischen den oberen Trümern der zwischen den Getrieberädern 27 und 28 gespannten Ketten angeordnet sind. Die Zangen 19 legen die Signaturen S nicht direkt auf das obere Trum der Transportvorrichtung 23, sondern schieben sie in die Federzangen 29 ein, die am Ende der Arme 30 aufmontiert sind und sich mit der Querachse 31 drehen, so daß, wenn die Arme 30 angehoben sind (Fig. 3), die Zange 29, die von den sich öffnenden Zangen 19 nach unten gezogenen Signaturen anhalten und herausnehmen und sie auf die Leisten 26 ablegen, damit sie von den Zähnen 24a der Ketten 24 nach oben gedrückt werden können. Diese Ketten 24 werden von den Steuerzahnrädern 27 dauernd bewegt und drehen die Getrieberäder 32, die auf eine in Konsolen 34 drehbar gelagerte Welle 33 aufmontiert sind. Diese Konsolen ragen über die Kanten der der Nähmaschine 1 zugewandten Wände 5 hinaus. Auf der Welle 33 sind mehrere Scheiben 35 aufmontiert, die in ihrer Gesamtheit eine mit Zangenpaaren 36 bzw. 37 versehene Übertragungswalze bilden. Die -ersten dienen zum Ergreifen der Rücken der Signaturen und die zweiten zum Ergreifen der zu den Rücken parallel verlaufenden Kanten der unteren Hälfte Sp der Signaturen, die die Übertragungswalze erfaßt, sobald sie das obere Trum der Transportvorrichtung 23 verlassen, die im wesentlichen tangential zum Umfang der übertragungswalze liegt.
Über dem Endteil des oberen Trums der Transportvorrichtung 23, das sich in der Nähe der Übertragungswalze befindet, sind zwei im allgemeinen mit 38 gekennzeichnete Lockerungsvorrichtungen bekannter Bauart angeordnet, von denen jede die Aufgabe hat, die von einem einzigen der beiden Stapel 15 kommenden Signaturen zu öffnen. Sie umfassen je 4 Saugdüsen 39 , die von senkrecht zu den Wänden 5 angeordneten horizontalen Achsen getragen werden, welche wechselweise Drehbewegungen von etwa 90 voll-
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führen und von einer Programmiereinrichtung bekannter Bauart (nicht dargestellt) gesteuert werden, die auch den Sog der Saugdüsen in Abhängigkeit vom Typ der zu verarbeitenden Signaturen steuert.
Neben den weiter oben liegenden Saugdüsen 39 befindet sich in jeder Lockerungsvorrichtung eine Stange mit Kurbel 41, die von einer parallel zu den Achsen 40 angeordneten Achse 42 getragen wird, welche ebenfalls wechselweise Drehbewegungen vollführt. Diese Stange hat die Aufgabe, die oberen Hälften S, der Signaturen vorübergehend hochzuhalten, damit die Zangen 36 der übertragungswalze, die dem Rücken der unteren Hälften S, der Signaturen gegenüberliegenden Rand erfassen können. Die Zangen 37 sind so angeordnet, daß sie den Rücken der Signaturen in dem Augenblick erfassen, in dem diese die Transportvorrichtung 23 gerade verlassen. Die Drehung der verschiedenen Querachsen, die die beweglichen Organe der Zuführvorrichtung steuern, wird über bekannte nicht dargestellte Mittel von der Hauptsteuerachse 43 abgeleitet, der die Drehung von der Nähmaschine 1 (Fig. 5) über die Zahnräder 44, 45 und ein konisches Paar 46 sowie eine teleskopartig ausziehbare, parallel zur Schraube 12 liegende Längswelle 47, die sich alle außen an einer der Seitenwände 5 der Zuführvorrichtung 4 befinden, mitgeteilt wird. Die Nähmaschine wird vom Motor 48 gesteuert, der die Drehbewegung über einen Flaschenzug 49 und die vorderen Zahnräder 50, 51 und 52, die in der Nähe der mit der Wand 5 der Zuführvorrichtung nicht in einer Ebene liegenden 'Seitenwand der Nähmaschine angeordnet sind, auf die Querachse 53 überträgt, deren Enden drehbar in den Wänden 2 gelagert sind. Das Ende dieser Achse 53, das über das andere an den Wänden 2 herausragt, trägt ein vorderes Steuerzahnrad 54, das unter anderem in ein Zahnrad 55 eingreift, welches die Drehbewegung über ein Konuspaar 56 auf die Teleskopachse 47 überträgt. Letztere verlängert sich, wenn sich die
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Zuführvorrichtung 4 von der Nähmaschine 1 entfernt, in der in Fig. 5 gestrichelt dargestellten Weise.
Die Nähmaschine 1 umfaßt den sogenannten "beweglichen Sattel 57, der von zwei gleichen, parallel zu den Wänden 2 angeordneten Rippenarmen 58 getragen wird, die drehbar auf der Querachse 59 gelagert sind, welche sich ihrerseits in entsprechenden in den Wänden 2 vorgesehenen Lagern dreht und mit dem Zahnrad 51 starr verbunden ist. Die freien Enden der Arme 58 greifen über seitliche Rollen (nicht dargestellt), die von den Stiften 60 (siehe Fig. 3) gehalten werden, in die Nockenrillen 61 in den Seitenflächen ein, die mit zwei Scheiben 62 versehen sind, welche zwischen den Armen 58 und den benachbarten Wänden 2 angeordnet und auf die Welle 53 aufgekeilt sind.
Diese Nockenrille 61 und die Arme 58 sind so ausgebildet, daß sich der Sattel 57 periodisch zwischen zwei Stellungen hin und her bewegt, und zwar, zwischen einer Stellung (Fig. 3) in der sein oberstes Ende neben die Nähwerkzeuge 63 zu liegen kommt, die in bekannter Weise mit anderen Nähorganen zusammenwirken (nicht dargestellt) und vom beweglichen Sattel getragen werden, und einer Stellung (Fig. 1) in der die Oberkante des Sattels im wesentlichen auf der zu den Scheiben 35 der Übertragungswalze auf der Nähmaschinenseite tangential verlaufenden senkrechten Ebene liegt. Die Rille 61 ist außerdem so ausgebildet, daß der Sattel in den erwähnten Stellungen kurzzeitig zum Stillstand gebracht wird, um die Signaturen aufnehmen und auf die in der Entstehung befindlichen Bücher aufnähen zu können. Die Übertragungswalze läßt die von den Zangen 36 und gehaltenen Signaturen herab und öffnet diese Zangen, wenn sich die Rücken der Signaturen im wesentlichen auf der erwähnten, zu den Scheiben 35 tangential verlaufenden senkrechten Ebene
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befinden.
Die Maschine ist mit Vorrichtungen ausgestattet, die sicherstellen, daß sich die Signaturen gut ausgerichtet und in der richtigen Lage auf dem beweglichen Sattel 57 befinden, wenn dieser bei den Nähwerkzeugen 63 angehalten wird.
Diese Vorrichtungen umfassen vor allem die Schiene 64, die parallel zur Welle 59 angeordnet und in Führungen in der Sattelfläche verschiebbar gelagert und der Nähmaschine zugewendet ist. Über dieser Schiene liegen die oberen Hälften S^ der Signaturen, so daß die Schiene 64 nicht über diese Fläche hinausragt. Die Schiene 64 trägt zwei Dübel 65, die in einem Abstand voneinander angeordnet sind, der den Zwischenraum entspricht, welcher die einander entsprechenden Querkanten der beiden dem Sattel gleichzeitig zugeführten Signaturen während des Aufnähens dieser Signaturen auf Bücher voneinander trennen muß. Ein Ende der Schiene 64 ragt über den Sattel 57 hinaus und ist über ein Gelenk mit einem Kipphebel 66 verbunden, der in seiner Mitte an einem vom Sattel getragenen Stift 67 befestigt ist. Das andere Ende des Hebels 66 steht über die Rolle 68 mit einem Frontnocken 69 in Verbindung, deraif der auf die Welle aufmontierten Scheibe 70 ausgebildet ist. Die Teile sind so ausgebildet, daß die Schiene 64 dem Sattel 57 gegenüber (Fig. 6) wenn dieser gerade die Signaturen übernimmt (Fig. 1), eine Stellung einnimmt, in der die Dübel 65 etwas gegenüber der Stellung verschoben sind, in der sie die seitliche Einstellung der Signaturen sicherstellen. Die Drehbewegung der Welle 59 während des Stillstandes des Sattels in der erwähnten Stellung bewirkt eine Verschiebung der Schiene 64 und der darauf befindlichen Dübel 65 (Fig. 7) zum Arm 58, der demjenigen gegenüberliegt, bei dem die Scheibe 70 liegt, und veranlaßt die für das Nähen erforderliche seitliche Einstellung der Signaturen.
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Die Stellungen der Magazine 15, der Nähwerkzeuge 63 und der Führungen der beiderseits genähten Bücher (Fig. 13) zueinander sind Ste^Dstverständlich so berechnet, daß die seitliche Einstellung in der vorbeschriebenen Weise genügt, während die Rückkehr der Schiene 64 in die in Fig. 6 gezeigte Stellung jeweils durch Betätigung elastischer Teils (nicht dargestellt) sichergestellt wird,
Die vorgenannten Teile umfassen auch Mechanismen, die dafür sorgen, daß die Rücken der Signaturen an den gegenüberliegenden Seiten des Sattels 57 einwandfrei anliegen.
Diese Teile, die während der Verschiebung des Sattels zu den Nähvorrichtungen 63 hin in Tätigkeit treten, umfassen (Fig. 8 - 10) eine Welle 71, die parallel zur Schiene 64 angeordnet und auf Dübeln 72 drehbar gelagert ist, welche starr mit der Platte 73 verbunden sind, die von der oberen Hälfte So der Signaturen bedeckt werden muß und auf den Armen 58 verschiebbar gelagert ist. Auf der Platte 73 sind Zahnstangen
75 befestigt, die in Zahnsegmente 76 auf der Welle 77 eingreifen, die parallel zur Welle 59 angeordnet und auf den den Sattel 57 tragenden Armen drehbar gelagert ist. Eines der Segmente
76 ist mit einem Arm 78 starr verbunden, an dem ein Ende der Zugstange 79 mit einem Gelenk befestigt ist. Das andere Ende dieser Zugstange ist an einem der Arme 80 eines auf einem Stift 81 aufmontierten Winkelhebels befestigt, der seinerseits an einem der den Sattel tragenden Arme 58, der parallel zur Welle 59 liegt, befestigt ist. Der andere Arm 82 des Winkelhebels trägt eine Rolle 83, die mit einer auf der Welle aufgekeilten Nocke 84 in Verbindung steht. Eine Feder (nicht dargestellt) sorgt dafür, daß die Rolle 83 stets gut am Umfang des Nockens 84 anliegt.
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η.
Die Welle 71 trägt mehrere mit V-artig gebogenen Federn 86 gekoppelte Klingen 85, deren Kanten zur Platte 73 des Sattels zeigen. Die Welle 71 kann über einen darauf montierten Arm 87, eine Zugstange 88 und einen Winkelhebel 89, die dem Mechanismus 78/83 ähnlich sind, von dem ebenfalls auf der Welle 59 sitzenden Nocken 90 in Drehbewegung1 versetzt werden. Die Teile sind so angeordnet, daß die Klingen 85 und ihre Federn 86 nach der seitlichen Einstellung der Signaturen die unteren Hälften S2 der Signaturen gegen die Platte 73 des beweglichen Sattels 57 drücken und sie nach unten verschieben, so daß sie am Sattel anliegen. ,z
Dieser Vorgang wird selbstverständlich beendet, bevor der Sattel die Stellung (Fig. 3) erreicht, in der er anhält, um das Aufnähen der Signaturen auf die Büaher zu ermöglichen. Die Mechanismen nehmen dann die in den Fig·, 9 und 10 ausgezogen gezeichneten Stellungen ein.
Bei einer in den Fig. 11 und 12 dargestellten zweckmässigen Ausführun^svariante der Erfindung ist die Zuführvorrichtung mit einer Vorrichtung zum Aufbringen von Klebstreifen C auf die Stellen der Außenflächen der oberen Hälften S-, der
Signaturen versehen, die in der Nähe der Rücken D der Signaturen liegen. Zu diesem Zweck ist in der Nähe des oberster Endes der von den Scheiben 35 gebildeten Übertragungswalze eine feste, parallel zur Welle 33 liegenden Wanne 91 angeordnet. Diese Wanne dient zur Aufnahme von Klebstoff und ist gegebenenfalls mit Anwärmungsvorrfchtuneen (nicht dae:esteilt) versehen.
In der Wanne 91 befindet sich die Rolle 92, die auf die Welle 93 aufgesetzt ist, welche von einem Ketten- und Ritzeltrieb 94, der von der Welle 33 betätigt wird, in Drehbewegung gehalten
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wird. T)±e Welle 93 steuert über die Getriebe 65, 96 die Welle 97, an deren an den gegebenenfalls in geeigneter Weise vergrößerten Wänden 5 drehbar gelagerten Enden zwei Ritzel 98 aufmontiert sind, zwischen denen sich die Ketten 99 bewegen, die von weiteren auf der parallel zur Welle 97 liegenden und ebenfalls über der Übertragungswalze angeordneten Welle 101 aufmontierten Ritzel 100 gesteuert werden.
Die Ketten 99 tragen zwei parallel zu den Wellen 97 und 101 angeordnete Schienenpaare, die mit Spateln 103 versehen sind, welche während der dauernden Verschiebung der Schienen 102 in Richtung des Pfeils 104 am Umfang der Rolle 92 und somit an den Signaturen streifen und Klebstoff entnehmen und ihn streifenförmig auf den Rücken der Signaturen aufbringen.
Damit werden beim anschließenden Aufnähen der Signaturen diese gleichzeitig auf die entstehenden Bücher aufgeklebt, so daß das herkömmliche nach dem Nähen des Buches vorgenommene Aufkleben entfällt und der Buchherstellungszyklus sowie die erforderlichen Einrichtungen wesentlich vereinfacht werden.
Die Wirkungsweise der Maschine nach der Erfindung dürfte Fachleuten anhand der vorausgehenden Beschreibung ohne weiteres verständlich sein. Es wird daher auf eine weitere Erklärung im Einzelnen verzichtet und lediglich auf Fig. 13 verwiesen, aus der eindeutig hervorgeht, daß die Maschine in der Lage ist, gleichzeitig zwei Bücher zu nähen. In dieser Abbildung sind unter 105 die Signaturen in den Stellungen gezeigt, die sie beim Öffnen einnehmen. Unter 106 sind die Signaturen in den Stellungen dargestellt, in denen sie auf die Bühcer aufgenäht werden. 107 und 108 zeigen die Bücher beim Austritt aus der
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- 14 Nähmaschine.
Patentansprüche; - 15 -
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Claims (1)

  1. Patentansprüche
    1.J Automatische Maschine zum Transportieren und Aufnähen Ter Signaturen an Büchern, mit einer Zuführeinrichtung für die Signaturen, mit Vorrichtungen, die die Signaturen in ihrer Mittellinie öffnen und sie mit horizontal liegendem Rücken im geöffneten Zustand nach unten verschieben, und mit einer Nähmaschine, die mit einem beweglichen Sattel versehen ist, der sich in abwechselnder Richtung dreht, und zwar zwischen einer ersten Stellung, in der sein oberster Teil neben den vom stationären Teil der Nähmaschine getragenen Nähvorrichtungen liegt, und einer zweiten Stellung, die der ersten Stellung gegenüber in der Gegenrichtung des Vorschubs der Bücher in der Nähmaschine verschoben ist, dadurch gekennzeichnet , daß die Zuführeinrichtung der Signaturen der Nähmaschine gegenüber so angeordnet und mit dieser so koordiniert ist, daß die von der Zuführeinrichtung bearbeiteten Signaturen, wenn sie in bereits geöffnetem Zustand nach unten verschoben werden, direkt auf den beweglichen Sattel der Nähmaschine aufgesetzt werden. ,
    2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß die Signaturen in dem Augenblick auf den beweglichen Sattel aufgesetzt werden, in demdieser sich in der zweiten Stellung befindet.
    3. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zuführeinrichtung gegenüber derjenigen Seite der Nähmaschine angeordnet ist, auf der sich der bewegliche Sattel der letzteren befindet.
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    4. Maschine nach Anspruch 3» dadurch gekennzeichnet, daß die Zuführeinrichtung der Nähmaschine gegenüber verschiebbar ist.
    5. Maschine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Zuführeinrichtung über Führungsräder verschiebbar auf Stütz- und Führungsträgern gelagert ist, die mit dem Gestell der Nähmaschine starr verbunden sind.
    6. Maschine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß sich zwischen der Zuführeinrichtung und der Nähmaschine eine motorbetätigte Übertragung befindet, die die Annäherung und Entfernung der Zuführeinrichtung an die Nähmaschine bzw. von der Nähmaschine steuert.
    7. Maschine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Zuführeinrichtung vom Motor betätigt wird, der die Nähmaschine steuert und in letzterer untergebracht ist.
    8. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichn e t , daß die Zuführeinrichtung zwei Magazine für ebensoviele Signaturstapel, die an den gegenüberliegenden Seiten der mittleren Längsebene der Maschine angeordnet sind, sowie Zangen, die jeweils gleichzeitig eine Signatur aus jedem Magazin herausziehen und zum Ausgang transportieren, Vorrichtungen zum Öffnen der Signaturen und Vorrichtungen zum Absetzen dieser geöffneten Signaturen an bestimmten Stellen des beweglichen Sattels aufweist.
    9. Maschine nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine Vorrichtung, die einen Klebstoff auf einer der Außenflächen einer jeden Signatur in der Nähe der be-
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    treffenden Rücken aufbringt, bevor die Signaturen auf dem beweglichen Sattel der Nähmaschine abgesetzt werden.
    10. Maschine nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Nähmaschine Vorrichtungen für die seitliche Einstellung der gleichzeitig auf den beweglichen Sattel abgesetzten Signaturen umfaßt.
    13. Maschine nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet , daß die Nähmaschine Einrichtungen umfaßt, die bewirken, daß die Signaturen am oberen Ende des beweglichen Sattels anliegen, und die nach der seitlichen Einstellung der Signaturen in Tätigkeit treten.
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DE2335358A 1972-07-18 1973-07-11 Automatische Maschine zum Transport und Aufnähen der Signaturen in Büchern Expired DE2335358C3 (de)

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IT69329/72A IT964713B (it) 1972-07-18 1972-07-18 Perfezionamenti nelle macchine cucitrici automatiche a filo di refe

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DE2335358C3 DE2335358C3 (de) 1981-10-29

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ID=11311885

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE2335358A Expired DE2335358C3 (de) 1972-07-18 1973-07-11 Automatische Maschine zum Transport und Aufnähen der Signaturen in Büchern

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US (1) US3797419A (de)
JP (1) JPS5222565B2 (de)
BR (1) BR7305370D0 (de)
CA (1) CA984682A (de)
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