DE414927C - Vorrichtung zur Herstellung von Haarspangen - Google Patents

Vorrichtung zur Herstellung von Haarspangen

Info

Publication number
DE414927C
DE414927C DEK89076D DEK0089076D DE414927C DE 414927 C DE414927 C DE 414927C DE K89076 D DEK89076 D DE K89076D DE K0089076 D DEK0089076 D DE K0089076D DE 414927 C DE414927 C DE 414927C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
slide
gripper
carriage
moved
rivet
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEK89076D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
GEORG KNOLLMANN
Original Assignee
GEORG KNOLLMANN
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by GEORG KNOLLMANN filed Critical GEORG KNOLLMANN
Priority to DEK89076D priority Critical patent/DE414927C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE414927C publication Critical patent/DE414927C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29DPRODUCING PARTICULAR ARTICLES FROM PLASTICS OR FROM SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE
    • B29D21/00Producing hair combs or similar toothed or slotted articles
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29CSHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
    • B29C43/00Compression moulding, i.e. applying external pressure to flow the moulding material; Apparatus therefor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Shaping Of Tube Ends By Bending Or Straightening (AREA)

Description

  • Vorrichtung zur Herstellung von Haarspangen. Die den Gegenstand der Erfindung bildende Vorrichtung dient zur Herstellung von Haarspangen, insbesondere von sogenannten Libellen, aus geraden Zelluloidstäbchen.
  • Die neue Vorrichtung ermöglicht, die Stäbchen in einer Wärme mit großer Schnelligkeit in die fertigen Spangen überzuführen, ohne daß es nötig ist, die Enden der gebogenen Spangen in einer besonderen Vorrichtung zu durchbohren und von Hand zu vernieten. Dies geschieht dadurch, daß ein verschiebbarer, U-förmig ausgebildeter Greifer ein auf Maß geschnittenes Stäbchen aus eincin Vorratsbehälter entnimmt und es um einen feststehenden Dorn herumbiegt, worauf es durch zwei Seitenstempel zu einem Oval zusammengedrückt wird, dessen Enden darauf gelocht und durch einen Niet oder einen Stift miteinander verbunden werden. Um das richtige Zusammenarbeiten der verschiedenen Teile der Vorrichtung zu gewährleisten, werden die Seitenstempel und der in dem einen dieser Stempel verschiebbare Lochstempel sowie der im anderen Stempel verschiebbare Nietenführungsstempel von dem Schlitten, der den Greifer trägt, unter Vermittlung von Hebeln in die Arbeitslage bewegt. Damit diese Hebel während der Rückwärtsb; wegun` des Greifers die Seitenstempel nicht antreiben können, werden die Hebel durch ein am Greiferschlitten verschiebbares Klötzchen gesteuert, das bei der die Biegearbeit verrichtenden Bewegung des S;-hiittens mit diesem gekuppelt und während der Rückwärtsbewegung des Schlittens von diesem abgekuppelt wird.
  • In der Zeichnung ist die Erfindung veranschaulicht, und zwar -zeigt: Abb. i eine Seitenansicht, Abb.2 eine Oberansicht und Abb.3 bis 5 Einzelteile.
  • Die auf Maß geschnittenen Stäbchen 7 (Abb. 2) aus Zelluloid o. dgl. liegen in einem Vorratsbehälter i, in dem sie durch warmes Wasser weich erhalten werden. In diesen Behälter i, der nach der Maschine zu mit einem schräg ansteigenden Boden versehen ist, ragt ein bügelartig ausgebildeter Greifer hinein, der ein um ein gewisses Stück im Behälter vorgeschobenes Stäbchen 7 erfaßt, über den Behälterrand leerüberführt und es dann um einen aufwärts ragenden Dorn 3 herumbiegt. Dieser Greifer 2 ist an einem zweiarmigen Hebel 4. befestigt, der mit einem an seinem hinteren Ende angebrachten Führungsstift 5 in eine feststellende Kurvennut 6 hineinragt, unter der "vVirkung einer Feder 14 i Abb. i) stellt und um einen Zapfen 8 an einem Schlitten 9 (Abb. 2) drehbar ist. Dieser in Führungen io einer Tischplatte i i verschiebbare Schlitten 9 wird durch eine Zugstange 12 von einem in beliebiger Weise hin und herbewegten Lenker i ; angetrieben. Die in eine feste Schiene 62 eingearbeitete Kurvennut 6 ist so gestaltet, daß der zusammen mit dem Schlitten 9 verschobene Greifer 2 ein Stäbchen 7 aus dem Behälter i über den Rand hinweg und in die richtige Lage zum Dorn 3 zu führen vermag. Der Dorn 3, der etwa auf halber Höhe stufenförmig abgesetzt ist, weist an dieser Stufe 31 (Abb.5) eine Ausschweifung 3= auf, in die das Stäbchen 7 hineingedrückt werden muß, damit es, von der Seite gesehen, eine kurvenförmige Gestalt erhält. Nachdem das Stäbchen 7, im Grundriß betrachtet, um den Dorn 3 eine U-förmige Gestalt erhalten hat, fällt von oben ein Formstück 15 (Abb. i und 2) auf den Dorn 3, das mit einer entsprechend ausgeschweiften Gegenform 16 das U-förmige Stäbchen 7 der Stufe 31 anpaßt. Dieses Formstück 15 ist am Ende eines einarmigen Hebels 17 (Abb. i) befestigt, der an der Tischplatte i i um einen Zapfen 18 verschwenkbar ist. Seitlich an dem Arm i; ist ein Haken 19 befestigt, an den zwei Zugglieder 2o, 21 angreifen. Diese Zugglieder 2o, 21, die durch Öffnungen 22, 23 (Abb. 2) der Tischplatte i i nach unten hindurchragen, sind an den Enden zweier Schieber 24, 25 befestigt, die durch umlaufende Daumenscheiben 26 (Abb. i) abwechselnd in Richtung des eingezeichneten Pfeiles y zurückgezogen werden. Das Zugglied 21 ist von dem Haken i9 aus über ein° in einem feststehenden Lagerbock 64 (Abb. 2) angeordnete Rolle 65 (Abb. i) geführt. Wird beispielsweise der Schieber 24 zurückgezogen, so schlägt der Arm 17 aus seiner in Abb. i und 2 dargestellten aufrechten Lage auf den Dorn 3 herab und bringt das Stäbchen 7 in die entsprechende gekrümmte Form. Fast zu gleicher Zeit wirken von den Seiten zwei Stempel 27, 28 (Abb. 2), die die freien Enden der Schenkel des U-förmig gebogenen Stäbchens ; zu einem Oval zusammenbringen. Die Stempel 27, 28 sind in Parallelführungen 29, 3o, die sich auf der Tischplatte i i befinden, beweglich. Zum Antrieb dieser Stempel 27, 28 dienen in einfacher Weise zwei zweiarmige Hebel 31, ;2, die um aufrechtstehende Zapfen 33, 34 drehbar sind und die von dem den Greifer 2 tragenden Schlitten 9 gesteuert werden. Diese Hebel 31, 32, die unter der Wirkung von Federn 35, 36 stehen, werden in Richtung der Pfeile x durch ein Querhaupt 37 verschwenkt, das bei der Verschiebung des Schlittens 9 in Richtung des Pfeiles z mitgenommen wird. Damit dieses Querhaupt 37 bei der Rückwärtsbewegung die Stempel 27, 28 nicht beeinflussen kann, ist es all einem Klötzchen 38 (Abb. 3) befestigt, das bei der die Biegearbeit verrichtenden Bewegung des Schlittens 9 mit diesem gekuppelt, während es für die Rückwärtsbewegung des Schlittens von diesem abgekuppelt wird. Zu dem Zweck ist das Klötzchen 38 in einer senkrecht zur Tischplatte stehenden Führung 39 am Schlitten 9 verschiebbar angeordnet. Das Klötzchen 38 ist außerdem an zwei Zugfedern 4o aufgehängt, die durch einen Galgen 41 mit dem Schlitten 9 in Verbindung stehen. In der in Abb.3 wiedergegebenen Tieflage wird das Klötzchen 38 durch eine mit einer Nase 42 versehene Blattfeder 43 gehalten, die an dem Galgen 41 festgeschraubt ist. Wird der Schlitten 9 in Richtung des Pfeiles z verschoben, so nimmt der das durch die Feder 43 in der Tieflage gehaltene Klötzchen 38 und demzufolge auch das Querhaupt 37 mit.
  • Die äußeren Enden des Querhauptes 37 treffen dabei zunächst gegen die einwärts gekrümmten Enden der zweiarmigen Hebel 31, 32 und verschwenken deren Vorderenden unter Mitnahme der Stempe127, 28 in Richtung der Pfeile x. Bei der weiteren Verschiebung des Schlittens 9 gelangen die Enden des Querhauptes 37 nacheinander auch an die weiter vorspringenden Enden 44, 45 der Hebel .16, 47, die ebenfalls unter der Wirkung von Federn :18, 49 stehen. Dabei wird von dem Querhaupt 37 zunächst das vorspringende Ende :14 des Hebels .16 getroffen, der daraufhin um den aufrechtstelienden Zapfen 3.1 verdreht wird. Das vordere Ende ;o diese Hebels .16 trifft dabei gegen einen Zapfen 51 (Abb. 2 und 4.) eines Schiebers 52, der in dem Stempel 28 geführt ist. Das vordere, nach dem Dorn 3 zu liegende Ende dieses Schiebers 52 ist mit einer Nadel 5.-, versehen, die bei der Vorwärtsbewegung die Enden des zu einem Oval zusammengepreßten Stäbchens 7 durchsticht. Das Querhaupt 37, das nach der Beeinflussung des Hebels 4.6 gcgcii das vorspringende Ende 4.5 des Hebels 47 trifft, verschwenkt diesen Hebel, so daß er unter Vermittlung eines Stiftes 54 einen Schieber 55 vorwärts bewegt, der im Stempel 27 verschiebbar gelagert ist. Dieser Schieber 55 stößt einen in einen Schlitz 56 eingeführten Niet 57 in die von der Nadel 53 geschaffene Durchbohrung der Enden des Stäbchens 7.
  • Bevor der Greifer 2 däs Stäbchen 7 um den Dorn ; herumbiegt, wird in einen Längsschlitz 58 des Dornes 3 (Abb. 5) ein Verschlußbügel 59 so eingelegt, daß dessen Längsschlitz an der Stelle liegt, an der der Niet 57 durch die offenen Enden des zu einem Oval zusammeng ebo-enen Stäbchens Hindurchgeführt wird. Der durch den Schieber 55 eingeführte Niet vereinigt also die Spange mit ihrem Verschlußbügel.
  • Wenn der Schlitten 9 seine äußerste Endlage erreicht, dann tritt ein fester Stift 6o in einen nach unten offenen Ausschnitt 61 (Abb. 3) des Klötzchens 38 hinein und drückt die Blattfeder .13 zurück, so daß sie das mit dem Schlitten 9 gekuppelte Klötzchen 38 freigibt. Infolgedessen können die Federn .1o das Klötzchen hochlieben, bis es an der Unterseite der Führungsschiene 62 (Abb. i) anliegt. Wird dabei der Schlitten 9 in seine in Abb. i wiedergegebene Lage zurückgeführt, so drängt die entsprechend kurvenförmig ausgebildete untere Kante 63 dieser Schiene 62 das Klötzchen allmählich nach unten, bis es in seiner tiefsten Lage von der Nase 42 der Blattfeder 43 wieder gefangen wird. Da bei dieser Rückwärtsbewegung des Schlittens 9 auch das Querhaupt 37 sich wieder von den unteren Enden der übereinanderliegenden Hebel ; i, 32, .16, .17 entfernt, so könn::i die Federn 35, 36, .18, .19 die Hebel wicd,#r in ihre Ausgangslage zurückbringen. Federn sorgen dafür, daß sowohl die Stempe127, 28 als auch die Schieber 52, 55 wieder in die Ausgangslage zurückgelangen. Durch die Rückwärtsbewegung des Schiebers 25 wird auch der Arm 17 in seine in Abb. i wiedergegebene Ausgangslage zurückgebracht, da das Zugglied 21 den Arm 17 nach der Rolle 65 zu zurückzieht, wobei gleichzeitig der feste Lagerbock 64. als Anschlag für die aufrechte Lage des Armes 17 dienen kann. Endlich ist durch die Rückwärtsbewegung des Schlittens 9 auch der Greifer 2 wieder in seine Anfangsstellung gebracht, so daß er aufs neue ein Stäbchen aus dem Behälter i zur Weiterverarbeitung entnehmen kann.
  • Der Antrieb des Schlittens 9 und der Schieber 2.1, 25 ist derart gegeneinander abzustimmen, daß -der Schieber 24. den Arm 17 erst dann auf den Dorn 3 auftreffen läßt, wenn der Greifer 2 das Stäbchen im wesentlichen um den Dorn herumgebogen hat, während der Schieber 25 den Arm 17 schon dann wieder nach oben abhebt, ehe der Greifer 2 wieder in seine Anfangslage zurückgekehrt ist.

Claims (3)

  1. PATENT-ANSPRÜCiiE: i. Vorrichtung zur Herstellung von Haarspangen aus Zelluloidstäbchen, dadurch gekennzeichnet, daß ein verschiebbarer, U-förmig ausgebildeter Greifer (2') ein auf Maß geschnittenes Stäbchen (7) aus einem Vorratsbehälter (i) entnimmt und es um einen feststehenden Dorn (3) herumbiegt, worauf es durch zwei Seitenstempel (27, 28) zu einem Oval zusammengedrückt wird, dessen Enden darauf gelocht und durch einen Niet (57) oder einen Stift miteinander verbunden werden.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenstempel (27, 28) von dem den Greifer (a) tragenden Schlitten (9) unter Vermittlung von Hebeln (31, 32) in die Arbeitslage bewegt werden.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Lochstempel (52) und der Nietzuführungsstempel (55) an oder in den von dem Schlitten (9) in die Arbeitslage bewegten Seitenstempeln (27, 28) parallel verschiebbar gelagert sind. Vorrichtung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebsliebel (31, 32, 46, ,f7) für die Stempel (27, 28, 52, 55) durch ein am Greifer-Schlitten (9) verschiebbares Klötzchen (38) gesteuert werden, das bei der die Biegearbeit verrichtenden Bewegung des Schlittens mit diesem gekuppelt ist und während der Rückwärtsbewegung des Schlittens (9) von diesem abgekuppelt wird.
DEK89076D 1924-04-02 1924-04-02 Vorrichtung zur Herstellung von Haarspangen Expired DE414927C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEK89076D DE414927C (de) 1924-04-02 1924-04-02 Vorrichtung zur Herstellung von Haarspangen

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEK89076D DE414927C (de) 1924-04-02 1924-04-02 Vorrichtung zur Herstellung von Haarspangen

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE414927C true DE414927C (de) 1925-06-10

Family

ID=7236434

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEK89076D Expired DE414927C (de) 1924-04-02 1924-04-02 Vorrichtung zur Herstellung von Haarspangen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE414927C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3923013A1 (de) Handbetaetigter hefter
DE414927C (de) Vorrichtung zur Herstellung von Haarspangen
DE2952183C2 (de) Vorrichtung zum Ausrichten einer Reihe von Lochungen eines Blätterpacks
DE722402C (de) Heftapparat
DE643469C (de) Zange zum Einziehen von zweiteiligen Ohrmarken
DE839630C (de) Zange zum Vernieten zweiteiliger Ohrmarken zur Tierkennzeichnung
DE274146C (de)
DE224141C (de)
AT92729B (de) Vorrichtung zur Herstellung von Riemenverbindungen.
DE562251C (de) Nietmaschine
DE260753C (de)
DE281509C (de)
DE243163C (de)
DE504919C (de) Maschine zur Befestigung von Druckknopf- oder anderen Knopfteilen an Stoff, Leder u.dgl.
DE121361C (de)
DE232275C (de)
DE170857C (de)
DE48678C (de) Neuerungen an Maschinen zur Herstellung- von Zündbolzschachteln
DE173916C (de)
DE958C (de) Verfahren zur Herstellung von Fuchsschwanzketten und zwei hierbei angewendete Maschinen. Fr. Roediger & J. STAHL in Hanau, bezw. Pforzheim
DE166759C (de)
DE1503051C (de) Magazin für ein Gerät zum Eintreiben von Befestigungsmitteln
DE137536C (de)
DE677809C (de) Einrichtung zum Herstellen eines rechteckigen Halseinsatzes aus einem laengs gestreckten Halsstreifen fuer das Einsetzen in Schachtelunterteile
DE265789C (de)