DE958C - Verfahren zur Herstellung von Fuchsschwanzketten und zwei hierbei angewendete Maschinen. Fr. Roediger & J. STAHL in Hanau, bezw. Pforzheim - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Fuchsschwanzketten und zwei hierbei angewendete Maschinen. Fr. Roediger & J. STAHL in Hanau, bezw. Pforzheim

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DE958C
DE958C DE000000000958DA DE958DA DE958C DE 958 C DE958 C DE 958C DE 000000000958D A DE000000000958D A DE 000000000958DA DE 958D A DE958D A DE 958DA DE 958 C DE958 C DE 958C
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  • Bending Of Plates, Rods, And Pipes (AREA)

Description

1877.
Klasse 49.
FR. ROEDIGER und J. STAHL in HANAU bezw. PFORZHEIM. Verfahren zur Herstellung von Fuchsschwanzketten und zwei hierbei angewendete Maschinen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 4. Juli 1877 ab.
Der Gegenstand der Erfindung ist die Construction von Maschinen zur Herstellung sogen. Fuchsschwanzketten (chaines ä colonnes) für Bijouteriegegenstände, sowie von Maschinen zur Erzeugung der Glieder zu solchen Ketten.
Seither hat man die ( 1 - förmigen Glieder aus Gold oder Metalldraht aufgebogen, sodann ■ an dem Stofse gelöthet und die einzelnen Glieder so ineinandergehängt, dafs sie Ketten von der Form bilden, wie sie auf Blatt I der beiliegenden Zeichnung in Fig. 6 dargestellt ist.
Das c 1 - förmige Glied wird durch eine Vorrichtung an den Enden aufgeweitet, so dafs es diese Q^O-Form erhält, und wird sodann so aufgebogen (_^ ^. Nun wird ein zweites Glied durch den erweiterten Theil durchgeschoben, T^y'Yp; alsdann ebenfalls an den Enden aufgeweitet und aufgebogen v%. Durch diese beiden Glieder wird nun ein drittes Glied durchgesteckt , wiederum an den Enden aufgeweitet und umgebogen, und so fortgefahren, dafs jedesmal das dritte Glied durch die Oesen der beiden vorhergehenden geschoben wird. Es entstehen dadurch Ketten von der in Fig. 6, Blatt I, gezeichneten Form.
Mit den nachstehend beschriebenen Maschinen werden die f ·> - förmigen Kettenglieder, statt ' aus Draht zusammengebogen und gelöthet, in der Weise angefertigt, dafs man einen runden Draht platt walzt, wodurch er diese Querschnittsform erhält %M%0 · Auf einer Durchstofsmaschine werden aus dem plattgewalzten
stanzt und durch eine zweite Stanze wird der so gelochte flache Draht in Stücke getheilt, welche nun die g==» - Form haben. Der Querschnitt der Glieder ist zwar nicht ganz kreisförmig, wie bei Gliedern, welche man aus gezogenem Draht angefertigt hat, allein die äufsere Kante ist schon abgerundet genug, da ihr beim Plattwalzen des runden Drahtes die Rundung auf der Seite erhalten bleibt; die inneren Kanten biegen sich durch das Stanzen etwas abwärts und werden dadurch oben etwas abgerundet φ£ΖΙ~^&· Beim Aufbiegen dieser Glieder gebraucht man den Kunstgriff, die einzelnen Glieder so ineinander zu schieben, dafs die abgerundeten Kanten nach aufsen und die scharfen nach innen zu liegen kommen. Die Ketten unterscheiden sich daher im Ansehen fast nicht von den Ketten, welche aus rundem Draht fabricirt werden.
Es kommen dreierlei Maschinen zur Anwendung :
1. Eine Maschine zum Plattwalzen des rund-, gezogenen Drahtes.
2. Eine Maschine zum Ausstanzen und Abschneiden der Kettenglieder.
3. Eine Maschine zum Einhängen der Glieder zu Fuchsschwanzketten.
Die unter 1 erwähnte Maschine ist nicht Gegenstand des Patentes, daher nicht gezeichnet.
I. Die Einhängemaschine (Blatt I).
Die erwähnten ausgestanzten Kettenglieder R sind auf einem Stahlfederband r (Fig. 1 und 2) aufgereiht. Das eine Ende des Bandes hängt in eine muldenförmige Vertiefung des Metallstückes S herab, welches auf dem feststehenden Körper G aufgeschraubt ist. Die in S ausgearbeitete Mulde verengt sich nach unten und wird unten so klein, dafs eben gerade ein Kettenglied mit seiner breiten Seite durchgeht. Den Boden der Mulde bildet das Stück G. An der Verbindungsfläche von »S1 und G ist von der Seite eine feine Nuth durchgefeilt, welche es ermöglicht, dafs eine an dem Schieberchen gi befestigte Stahlfederklinge, . von der Seite aus durchgeführt, das zu unterst liegende Glied auf der anderen Seite herausstöfst. Der Querschnitt der Stahlklinge entspricht in Breite und Dicke dem Querschnitt des Gliedes. An Stelle des herausgeschobenen Gliedes tritt durch das Gewicht der nachfolgenden ein anderes, welches beim nächsten Einfahren der Stahlklinge vorgeschoben wird.
Die Bewegung der Klinge geschieht auf folgende Weise:
Der in Schwalbenschwanzführung gehende Schieber E wird durch die Kurbel E2 mittelst der Pleuelstange E1 hin- und hergeschoben. Das Schieberchen g, zwischen dem Gufsstück G und dem Deckelchen ^2 genau geführt, wird durch die Feder gb nach links geschoben, sobald der Schieber E ebenfalls links geht und hiermit die Stellschraube in dem Support E4 die Bewegung nach links gestattet. Als Begrenzung der Bewegung des Schieberchens g
nach links dient die Mutter g6. Umgekehrt schiebt die Stellschraube den Schieber g bezw. die Stahlklinge nach rechts und hiermit ein Kettenglied unter dem Metallstück 5 hervor, um es der Einhängemaschine zur weiteren Bearbeitung zurecht zu legen.
Die Einhängemaschine zerfallt in zwei Hauptmechanismen; einen Mechanismus, um die Kettenglieder aufzuweiten, d. h. sie an den Enden soweit zu erweitern, dafs die nachträglich einzuschiebenden Glieder eingehängt werden können, und in einen Mechanismus, um die so erweiterten Glieder umzubiegen.
Ist das gerade Kettenglied von der Stahlklinge nach rechts geschoben, so dafs es in der Rinne. des Stahlcylinders F gerade unter die beiden Aufweitespitzen b b zu liegen kommt, so geht der Schieber E wieder nach links. Bei dieser Linksbewegung schiebt sich eine Knagge B2 mit ihrer schiefen Fläche b3 unter die Frictionsrolle b2 des Hebels B1, Fig. ι und 3, der auf die Ausweitespitzen b b wirkt, und treibt dieselben abwärts. Die Knaggen bewirken das Aufheben der Rollen nur, wenn sie von rechts nach links gegen dieselben geschoben werden. Sie lehnen sich dabei gegen einen kleinen Stift a4 bi, der ihre Drehung verhindert. Wenn sie nach der anderen Richtung unter den Rollen durchpassiren, legen sie sich flach, ohne eine Wirkung auf die Rollen auszuüben. Die Spitzen b b erweitern, vermöge ihrer konischen Gestalt, das Kettenglied, indem sie an den beiden Enden in dasselbe eindringen, und bereiten es so vor zur Aufnahme eines nachfolgend eingeschobenen Gliedes. Sobald die Erweiterungsspitzen eingedrungen sind, steigt die Frictionsrolle a2 des Hebels A1 auf die schiefe Fläche a3 der Knagge A2, hebt diesen Hebel A1 und treibt den Stift α abwärts. Dieser trifft auf die Mitte des Kettengliedes und biegt es hier abwärts in die Bohrung des Cylinders/. Weil die Kanten dieser Bohrung viel auszuhalten haben, sind hier zwei gut gehärtete Stahlleistchen bi b2 eingelegt.
Das Kettenglied hat nun seine richtige Abbiegung. Seine beiden aufgebogenen Enden reichen aus der Bohrung des Cylinders/ soweit heraus, dafs sie gerade noch weit genug hervorsehen, um zu gestatten, dafs beim weiteren Linksgehen des Schiebers E eine Stahlspitze, welche bei C6 an dem Schieber befestigt ist, in die vorher schon durch b b erweiterten Oesen des nun umgebogenen Kettengliedes eingetrieben wird.
Dies hat den Zweck, die Oesen des umgebogenen Kettengliedes für die Aufnahme eines von links ferner einzuschiebenden Gliedes vorzubereiten. Beim Rückwärtsgang des Schiebers E nach rechts findet dieses Einschieben auch statt und in der Folge wiederholt sich nun der oben beschriebene Procefs.
Noch ist eines Mechanismus zu erwähnen, welcher dazu dient, dafs das Kettenglied, wenn ,die an cB befestigte Ausweitespitze eindringt, einen Widerhalt findet. Hierzu dient der Hebel C. Beim Linksgang des Schiebers steigt die Rolle c2 nämlich auf die schiefe Fläche der Knagge f4 auf, der Hebel C dreht sich dadurch um seinen Drehpunkt C1, und ein gebogener, an C befestigter Haken c setzt sich vor das umgebogene Kettenglied, um zu verhindern, dafs es unter der Wirkung der seitlich eindringenden Aufweiteklinge sich seitwärts umlege.
An dem Winkelchen C1 ist noch eine zweite Knagge C3 befestigt, welche den Hebel C beim Gange des Schiebers E nach links abermals hebt und hiermit den Haken c abermals veranlafst, sich auf das von links eingeschobene Kettenglied aufzusetzen. Dieses wird dadurch verhindert, seine Lage zu ändern und ist nun in der Position, von den Aufweitespitzen b b aufgeweitet zu werden.
Es bleiben noch einige Details zu erklären. Die Führungen A und B für die Aufweitespitzen b b, bezw. den Umbiegstift a, sind schwalbenschwanzförmig (Fig. 3). Jede wird durch eine Spiralfeder d2 t in ihre Anfangsstellung zurückgezogen. Diese »Anfangsstellung wird begrenzt und regulirt durch eine Stellschraube «5 (die für den Hebel B ist nicht gezeichnet). An der Spitze eines jeden Hebels ist eine Schraube, welche auf einen vorstehenden Ansatz der betreffenden Schwalbenschwanzführung wirkt und diese hinabdrückt, sobald der Hebel hinten gehoben wird.
Was für die Knaggen A2 B2 gilt, in Bezug auf ihre Fähigkeit, sich nur nach einer Riehtung gegen die Frictionsrollen anzulehnen, gilt auch von den Knaggen cA und C3 ; denn diese sind ebenso construirt, wie die ersteren.
II. Die Durchstofsvorrichtung und die Einhängemaschine (Blatt II).
Der in einer besonderen Maschine platt gedrückte Draht α wird von einem Vorschiebmechanismus ruckweise in Hüben von der Länge eines Kettengliedes unter die Stanze geführt.
Zu seiner sicheren Führung läuft er durch einen Schlitz zwischen den beiden Stahlplatten cc1, wovon die' eine die Führung der Stanze, die andere die Lochplatte bildet. Die Stanze B (Fig. 1) stanzt aus dem Draht ein Loch heraus, entsprechend der inneren Oeffnung des Kettengliedes; die Stanze C trennt das beim vorhergehenden Hub der Stanze B gelochte Glied ab.
Die abgetrennten Glieder könnte man nun auf einem Stahlfederbande aufreihen, um sie in einer Maschine, wie auf Blatt I gezeichnet und oben beschrieben, zu Ketten zusammen zu hängen. Auf der combinirten Stanz- und Einhängemaschine dagegen wird das Einhängen der Glieder sofort nach ihrer Trennung vom Drahte bewirkt.
Der Einhängemechanismus unterscheidet sich im wesentlichen nicht von dem beschriebenen. Es sind da wieder die Aufweitespitzen, der Umbiegestift, die von der Seite eindringende Auf-
weitenadel, die Hebelchen mit den Frictionsrollen, welche sich gegen die Knaggen stützen etc.
Neu ist nur der - Mechanismus für das Einführen des Drahtes unter die Stanzen, sowie der Mechanismus, welcher das abgetrennte Kettenglied unter der Stanze wegnimmt, es herumdreht, dafs die Seite, welche vorher oben nun unten zu liegen kommt und es in dieser Stellung in die Einhängemaschine einschiebt.
Betrachten wir zunächst den Einschiebemechanismus für den Draht.
Der Draht kommt von der Seite her in das Gehäuse A. In diesem letzteren bewegt sich ein Körper A2, von einem Hebel A3 bewegt, in der Weise, dafs er zuerst eine Bewegung nach aufwärts macht, und dadurch den Draht mittelst der feilenartig aufgehauenen Stahlleiste gegen die nachgebenden Plättchen At und A5 andrückt. Während er fest anliegt und um den Draht fafst, macht er eine Bewegung gegen die Lochmaschine und führt den Draht nur eine Gliedlänge vorwärts. Sobald dies geschehen, sinkt der Körper A2 ein wenig herab, der Draht wird nun frei und der Körper geht leer zurück, um das beschriebene Spiel zu wiederholen.
A3 ist der Hebel, der den Körper A.2 bewegt. D1 der Excenter, welcher dem Hebel sowohl seine Seitenbewegung, als auch seine Bewegung aufwärts ertheilt. Die Federn D2 und D3 dienen dazu, den Hebel immer wieder auf die Anfangsstellung zurückzuführen. Das Gelenk D1, ist wegen der doppelten Bewegung des Hebels eine Gabel mit einem horizontalen Bolzen und mit einem Zapfen, der vertical durch die Platte des Gestelles geht. Der horizontale Bolzen dient für die Bewegung auf und ab, der verticale Drehungszapfen für die Seitenbewegung des Hebels.
Der Mechanismus, welcher das abgetrennte Kettenglied unter der Stanze wegnimmt und herumdreht, besteht aus folgenden Theilen. Auf dem Schieber E sind zwei kleine Lager g g angebracht, in denselben dreht sich eine kleine Welle gl (Fig. 4), an der ein Rädchen mit 8 Zähnen g2, sowie ein vierkantiges Prisma ^3 befestigt sind. Zwischen den Lagern sitzt der Körper h, Fig. 1 und 4, durch eine Stellschraube fest auf der Welle gl gehalten.
Wird der Schieber E hin- und hergeführt, so wird das Rädchen g2 veranlafst, in die Zähne der feststehenden Zahnstange g/t einzugreifen. Dasselbe mufs sich nun drehen. Der prismatische Körper ,^3 stöfst nun, wenn das Rädchen die Zahnstange bereits passirt hat, an eine feststehende Kante an und legt sich an dieser um, in eine horizontale Stellung. Beim Rückwärtsgange findet genau dasselbe statt, nur dafs das Prisma sich auf die entgegengesetzte Seite umlegt. Der Körper h wird dadurch gerade um i8o° gedreht und durch das platt aufliegende Prisma, sobald die Drehung vollendet ist, in der horizontalen Lage erhalten, während er entweder der Stanze zugeführt wird, um ein Kettenglied zu empfangen oder der Einfiihrungsmaschine genähert wird, um ein Glied dort abzugeben.
Der Körper h hat einen Schnabel mit einem dünnen Stahlfederplättchen ht . Zwischen diesen Schnabel und das Plättchen schiebt sich das Kettenglied ein und wird darin festgehalten. Der Schnabel macht nun eine Drehung von i8o° und wird mit seiner Spitze der Einhängemaschine genähert. Im richtigen Momente stöfst sodann das kleine Hebelchen h2 an eine Stellschraube h3 an, Fig. 4, und schiebt ein ganz kleines Stäbchen /?4 zwischen den Schnabel und das Federchen /?,. Dadurch wird das ■ Kettenglied herausgeschoben und just in die Stellung gebracht, welche es für die Aufweitespitzen der Einhängemaschine einnehmen mufs. Das Herumdrehen der Kettenglieder hat seinen guten Grund. Es wäre ja viel leichter, die Glieder der Stanze weg in horizontaler Richtung unter die Einhängemaschine zu führen. Weil nämlich beim Durchstanzen die oben befindlichen Kanten etwas abgerundet werden, so ist es wünschenswerth, diese Seite in der Kette nach aufsen zu bringen, weil dann die Kette aussieht, als wenn sie aus rundem Draht gemacht wäre.
Man könnte nun dies Abrunden der Kanten noch vollkommener machen, die Stanze so formen, dafs der obere Theil mit einer abgerundeten Kante die obere Seite des Kettengliedes berührt, während gleichzeitig die untere Kante in eine ausgearbeitete rundliche Vertiefung der Lochplatte eingedrückt wird, wie dies in Fig. 6 angedeutet ist.
Bei der Einhängemaschine, Blatt I, ist eines Hebelchens C erwähnt worden, an dessen Spitze ein gebogenes Aermchen c befestigt ist. Zweck dieses Aermchens ist, das unter die Einhängemaschine geschobene Kettenglied während der verschiedenen Operationen festzuhalten. Dies Festhalten geschieht einmal während eines kurzen Augenblickes, so lange das Glied noch gerade ist, sodann noch einmal, wenn die von der Seite eindringende Nadel durchfährt, um das Beiseitebiegen zu verhüten.
Dieser oben beschriebene Mechanismus ist in der auf Blatt I abgebildeten Maschine auch enthalten, aber nicht abgebildet. Seine Bewegung ist auch eine andere und zwar ganz analog der des Körpers h, Blatt I.
Eine an dem Hauptschieber E befestigte Zahnstange, in Verbindung mit zwei ähnlichen Anstofsflächen, greift nämlich beim Hin- und Hergehen in ein feststehendes Rädchen und dreht dieses. Dadurch dreht sich ein in Verbindung damit stehender Hebel mit der daran befestigten kleinen Tatze um i8o° herum, und zwar so, dafs die Tatze ganz genau auf das Kettenglied aufdrückt. Man hätte hierfür auch den auf Blatt I gezeichneten Mechanismus setzen können.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    . Die Darstellung der Kettenglieder für Fuchsschwanzketten (chaines ä colonnes) aus flach gewalztem Runddraht durch Ausstanzen der inneren Oeffnung und Abtrennen des ausgestanzten Gliedes vom Drahte, wie beschrieben.
    . Das Ausstanzen der Glieder mit einem, in Fig. ι und 6, Blatt II, abgebildeten Durchstofsapparat, um die rundliche Form der Kanten und das Ansehen der Ketten, wie von Runddraht gebildet, zu erzielen, wie beschrieben.
    . Der Einhängemechanismus, bestehend aus zwei Aufweitespitzen, welche von oben herab das gleichweite Kettenglied an den Enden aufweiten, um es zum Durchstecken eines folgenden Gliedes vorzubereiten, wie beschrieben.
    . Den Umbiegstift (mit seinem Bewegungsmechanismus), der von oben herab das Kettenglied zwischen zwei Stahlleisten in eine Vertiefung herabbiegt, so dafs die.beiden aufgeweiteten Enden des Gliedes sich nun vertical gegenüberstehen, wie beschrieben.
    5. Die Aufweitepadel, welche von der Seite her nach dem Umbiegen nochmals durch die Oehren von je zwei Gliedern fährt, um das dritte leicht durchstecken zu können, wie beschrieben.
    6. Die Maschine zum Einhängen von vorher ausgestanzten Kettengliedern in der Weise und in der eigenthümlichen Zusammensetzung der Theile, wie sie auf Blatt I gezeichnet und oben beschrieben ist.
    7. Die combinirte Maschine, Stanz- und Einhängemaschine, in der Weise und in der eigenthümlichen Zusammensetzung der Theile, wie dieselbe auf Blatt II gezeichnet und oben beschrieben ist.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
DE000000000958DA 1877-07-03 1877-07-03 Verfahren zur Herstellung von Fuchsschwanzketten und zwei hierbei angewendete Maschinen. Fr. Roediger & J. STAHL in Hanau, bezw. Pforzheim Expired - Lifetime DE958C (de)

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