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Maschine zur Herstellung von Sprungfedern mit verknoteter Einwindung
und Einrichtung zum Zuführen der fertigen Federn an eine Sammelstelle In bekannten
Maschinen zur Herstellung von Schraubenfedern, wie sie für Matratzen u. dgl. benutzt
wurden, war, wie im vorliegenden Fall, der Mechanismus zur Windung und Abtrennung
des Drahtes am Eintrittsende des Drahtes in der Maschine angeordnet. Unmittelbar
hinter diesem Wickelmechanismus befanden sich Druckglieder, welche mit einem Mechanismus
zusammen arbeiteten, um die gewundene Feder so durch Drehung einzustellen, daß sie
in die richtige Lage geriet, um von einem Verknotungsmechanismus am anderen Ende
der Vorrichtung verknotet zu werden. Die Enden der Federn wurden dabei von besonderen
Greifern umfaßt, die jedoch--in einem bestimmten Abstand von dem Endpunkt selbst
.angreifen mußten, damit die überstehenden Stücke durch den Verknotungsmechanismus
bearbeitet werden konnten. Erst wenn die Feder an dem rückwärtigen Ende der Maschine
anlangte, konnte die Verknotung vorgenommen werden.
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Demgegenüber zeichnet sich die vorliegende Erfindung dadurch aus,
daß die Ver. knotung der Feder stattfindet, während sie von der Verwindungsstelle
auf die Ausstoßstelle übertragen wird. Die Verschiebung des Trägers der Feder wird
in der vorliegenden Erfindung dazu ausgenutzt, den Verknotungsniechanismus in Bewegung
zu setzen. Der Verknotungsmechanismus ist in Gestalt eines drehbaren Wickelgliedes
in dem hin und her gehenden Träger oder Schlitten oder Fahr. gesteh gelagert, durch
welches die Feder von der Verwindungsstelle zur Ausstoßstelle gebracht wird, und
das Wickelglied wird durch die Verschiebung des Fahrgestelles in Drehbewegung versetzt.
Während das Wickelglied auf das eine Ende der Feder einwirkt, wird der Hauptteil
der Feder selbst durch eine an dem hin und her beweglichen Fahrgestell angeordnete
Klammer festgehalten, und diese Klammer ihrerseits ist mit Bezug auf die drehbare
Verknotungseinrichtung beweglich, um die Feder nach der Verknotnng und wenn also
das Verknotun,gsglied feststeht, zu @erfassen und sie während des Abschneidens von
dem beständig zugeführten Draht festzuhalten. Erst wenn das Fahrgestell das Ende
des rückwärtigen Hubes erreicht, wird durch einen Anschlag die Klammer gelöst und
die fertiggestellte verknotete Feder freigegeben.
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Die Zeichnungen stellen ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dar.
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Abb. i ist eine Seitenansicht der Maschine. Abb, z ist eine schaubildliche
Darstellung derselben.
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Abb.3 stellt schaubildlich die Knoteinrichtung dar, i:n bezug auf
Abb. z von rückwärts gesehen.
Abb.4 ist eine Ansicht der Knoteinrichtung
am entgegengesetzten Ende der Schlittenführung in bezug auf Abb. 2 oder 3.
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Abb. 5 zeigt die Knöteinrichtung in anderer Stellung.
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Abb.6 zeigt im vergrößerten Maßstabe einen Schnitt nach Linie 6-6
der Abb. 7. Abb.7 zeigt eine Einzelheit der Knotein.
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richtung teilweise im Schnitt nach Linie 7-7 der Abb. 6.
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Abb.8 ist ein Schnitt nach Linie 8-8 der Abb. 6.
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Abb.9 zeigt einen Einzelheitsschnitt durch die Knoteinrichtung nach
Linie 9-9 der Abb. B. Abb. i o ist ein Schnitt durch eine Einzelheit nach Linie
i o- i o der Abb. 5.
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Abb. i i zeigt die Drahtzuführungsvorrichtung der Maschine.
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Abb. 12 ist eine Einzelheit, teilweise im Schnitt nach Linie 12-12
der Abb. i i.
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Abb. 13 ist ein Schnitt durch eine Einzelheit, welcher die Teile der
Abtrennvorrichtung und der Biegevorrichtung darstellt, welche das Ende des abgeschnittenen
Drahtes abbiegt.
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Abb. 14 zeigt Einzelteile der Einrichtung, welche die Wicklung der
Schraubenfeder besorgen, und .
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Abb. 15 zeigt eine Aufsicht auf eine abgeänderte Ausführungsform einer
Maschine, gemäß welcher beide Enden der hergestellten. Sprungfeder mit der Endwicklung
verknotet werden.
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In dem Gestell i der Maschine sind die Zuführrollen 2 gelagert, welche
den Draht 3, der von den Führungsrollen .4 geführt wird, gegen die Winderolle 5
bewegen.
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Diese Winderolle 5 sitzt drehbar an einem Schwingarm 6, welcher an
einer Welle 7 (Abb. 2, 14) befestigt ,ist. Diese Welle 7 wird so gedreht, daß die
Winderollle 5 entsprechend der gewünschten Form der Sprungfeder ausgeschwungen wird.
An der Welle 7 sitzt ein Hebel 8 (Abb.2), an welchem eine einstellbare Schraube
9 sitzt, die mit einem von der Unrundscheibe i i gesteuerten Hebel io im Eingriff
steht. Diese Teile der Maschine sind von bekannter Konstruktion und daher nicht
mit allen ihren Einzelheiten näher beschrieben.
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Damit der Draht 3 in richtiger Weise in die Maschine eingeführt wird,
wird !er durch eine Anzahl Richtrollen 12 hindurchgeführt (Abb. i und 2), bevor
er von den Zuführrollen 2 erfaßt wird.
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Damit ferner das Ende des Drahtes in der izchtigen Weise mit der Winderolle
5 in Eingriff- gerät, wenn die einzelnen Sprungfedern nacheinander hergestellt werden,
ist eine besondere Vorrichtung angeordnet, durch welche der Draht 3 ein klein wenig
nach rückwärts geschoben wird, nachdem die fertiggestellt Feder abgeschnitten ist.
Hierdurch wird verhindert, daß das Vorderende des dauernd zugeführten Drahtes gegen
das Schneidmesser gedrückt und verbogen wird. Diese Vorrichtung ist in Abb. i i
und 12 dargestellt und besteht aus einem eine Kupplung tragenden Arm 14, welcher
an der Schwingwelle 15 befestigt ist und nachgiebig in seiner Anfangslage oder Vorderstellung
durch eine Feder 16 gehalten, wird, welche einerseits an einer Stütze 17 des Armes
14 und anderseits an dem Maschinengestell befestigt ist. An dem Arm 14 sitzt fest
eine Kupplungsklaue 18, der gegenüber eine Kupplungsklaue i9 schwingbar um den Stift
2o an dem Arm 14 angebracht ist. Eine Feder 2 i dient dazu, die Kupplungsklaue in
Arbeitsstellung zu halten. Wenn der Arm 14 während der Bildung der Windung vorwärts
nach den Zuführrollen 2 hin geschwungen wird, wie in Abb. i i dar. gestellt ist,
dann gerät die drehbar gelagerte Klaue i9 in Eingriff mit einem Anschlag 22, wodurch
sie ausgelöst wird, d. h. außer Arbeitsstellung gerät. Sobald jedoch der Arm 14
beim Abschneiden der Sprungfeder wieder nach rückwärts geschwungen wird, wird durch
die Feder 21 die Klaue 19 so ausgeschwungen, daß sie auf den Draht 3 eingreift,
wodurch der Draht 3 ein klein wenig nach rückwärts von den Zuführrollen 2 hinweggezogen
wird (Abb. i, i i).
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Die Schwingwelle 15 ist ferner mit einem Arm 23 versehen, der mit
einer Unrundscheibe 24 in Eingriff steht, die sich an der Welle 25 befindet. Diese
trägt auch die Unrundscheibe i i, so daß die Bewegung dieser Teile in einem ganz
bestimmten Verhältnis zueinander geschieht.
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Nachdem eine Sprungfeder hergestellt ist, wird sie mittels des Messers
26 (Abb. 13), das mit einem Gegenmesser 27 zusammenarbeitet, von dem ununterbrochen
zugeführten Draht 3 abgetrennt. Die Abtrennvorrichtung ist so eingestellt, daß sie
nur dann in Tätigkeit tritt, wenn die Feder vollständig hergestellt ist, und zwar
bevor die Vorrichtung zum Zurückziehen des Drahtes in Tätigkeit tritt. In der in
den Abb. i bis. 14 dargestellten Ausführungsform der Maschine werden einfache schraubenlinienförmig
gerundete Federn hergestellt, deren eines Ende mit der letzten Biegung der Sprungfeder
verknotet wird, während das andere Ende der Sprungfeder ein klein wenig abgebogen
wird, wie bei 28 (Abb. 6) gezeigt ist, damit die Sprungfeder leicht an einer Unterlage
befestigt werden kann. Dieser abgebogene Teil 28 der Feder wird d_ ann hergestellt,
wenn die Sprungfedern von dem Draht 3 abgeschnitten werden. Zu diesem Zweck ist
das Messer 26 mit
einer Biegeschulter 29 (Abb. 13) versehen, welche
mit einer entsprechenden Biegeschulter 3o an dem Arm 6 zusammenarbeitet. In dieser
Weise wird ein besonderer Arbeitsschritt umgangen, welcher dazu dient, um das Ende
der Sprungfeder zwecks leichterer Befestigung derselben auf einer Unterlage abzubiegen.
Der die Steigung der Sprungfeder beeinflussende Anschlag 95 (Abb. i und 2) ist so
angeordnet, daß er in Arbeitsstellung mit der Winderolle 5 ist. Um die Sprungfedern
bei ihrem Wickeln unter Spannung zu setzen, ist ein Arm 96 vorgesehen, der einen
von demselben nach auswärts ragenden Finger 97 hat. Die Windungen der Sprungfeder
werden gegen diesen Arm 96 gedrückt, wenn sie den Steigungsanschlag 95 verlassen,
und werden dadurch zusammengedrückt, um die gewünschte Spannung zu erzielen.
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Gemäß der Erfindung ist eine verbesserte Knotvorrichtung vorgesehen,
welche so konstruiert ist, daß sie die Federn erfaßt, bevor sie von dem Draht 3
abgeschnitten werden, und zwar derartig, daß die Windungen der Sprungfeder in der
richtigen Stellung zueinander liegen, welche sie während des Knotvorganges einnehmen,
so daß es nicht notwendig ist, eine besondere Stütz- oder übertragungsvorrichtung
für die Federn anzuordnen. Die Knotvorrichtung wird von einem Paar waagerechter
Führungen 31 und 32 (Abb. i und 2) unterstützt, welche .an ihren äußeren Enden durch
ein Querstück 33 miteinander verbunden sind, während die inneren Enden der Führungen
31 und 3z an dem Hauptrahmen der Maschine befestigt sind. In dem Querstück 33 ist
eine Welle 34 gelagert, welche von :einem Kettenrad 35 und einer Kette 36 :angetrieben
wird, welch letztere mit der Hauptantriebswelle 37 in Verbindung steht. Die Verbindung
der Kette 36 mit der Hauptantriebswelle 37 ist nicht besonders dargestellt. Es ist
selbstverständlich, daß dieser Kettenantrieb zu dem Zweck angeordnet ist, um die
Welle 34 in einem ganz bestimmten Verhältnis mit Bezug auf die Federwickelvorrichtung
und Abtrennvorrichtung zu treiben.
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Das Zahnrad 37', welches die Verknotung des einen Endes der letzten
Sprungfederwinclung vornimmt, ist von bekannter Konstruktion und drehbar im Schlitten
38 angeordnet. Dieser Schlitten 38 ist mit Rollen 39 versehen, welche mit der oberen
Führung 31 in Berührung stehen und ist ferner gleitend in einem Fahrgestell 40 untergebracht,
und zwar so, daß der Schlitten 38 eine begrenzte Gleitbewegung in bezug auf das
Fahrgestell 40 ausführen kann. Das Fahrgestell 40 ist seinerseits mit Rollen 41
versehen, die mit der unteren Führung 32 in Berührung stehen. Der Schlitten 38 (Abb.
3) ist mit einer rechteckigen öffnung versehen, durch welche eine ortsfeste Zahnstange
42 hindurchragt, die mit dem Zahnrad 37' in Eingriff steht, so daß dasselbe gedreht
wird, wenn der Schli.tten 38 hin und her bewegt wird. Diese rechteckige öffnung
gewährleistet die richtige Lage des Schlittens 38 in bezug auf die Sprung-Feder
und gestattet ferner, daß die Sprungfeder von dem Zahnrad 37' #entfernt werden kann
und auch, daß die Sprungfeder in der richtigen Weise mit dem Schlitz 43 des Zahnrades
37' in Eingriff gerät, wenn der Knotvorg.ang beginnt. Die Zahnstange 42 hat auf
einem Teil 44 ihrer Länge keine Zähne. Mit diesem Teil der Zahnstange stehen die
Zähne des Zahnrades 37' in Gleiteingriff, wie aus Abb. 7 hervorgeht. Ein Zahn 45
des Zahn r.ades 37' ist abgeschnitten oder verkürzt (Abb. 7), damit das Zahnrad
37' genau in der Lage festgehalten wird, in welcher es, wie in Abb. 6 dargestellt
ist, sich gleichzeitig in Gleiteingriff mit der Zahnstange 42 befindet.
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An dem Fahrgestell 4o sind .ein Paar zusammenarbeitende federnde Greiferklauen
46 und 47 (Abb. 8) befestigt. Die Klaue 46 ist mit einem Paar Ausnehmungen 48 und
49 versehen, die zur Aufnahme der Endwindung 5o und der nächsten Windung 51 der
Feder dienen. Die Klaue 47 dient dazu, um die Windungen in den Ausnehmungen 48 rund
49 festzuklemmen, wie aus Abb.8 hervorgeht. Die Klauen bestehen aus im Abstand voneinander
angeordneten, miteinander in Eingriff tretenden Gliedern, damit die gekrümmten Federn
besser erfaßt werden können.
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Die Greiferklauen 46 und 47 sind im Fahrgestell 4o so angeordnet,
daß sie sich öffnen und schließen können. Diese öffnung- und Schließbewegung der
Klauen wird durch eine Hubplatte 52 überwacht (Abb. 6 und 8). Die mit dem Schlitten
62 fest verbundene Hubplatte 52 ist gleitend in öffnungen der Klauen angeordnet,
und die an der Platte angeordneten Schrägflächen 53 und 54 bewirken das öffnen und
Schließen der Klauen 46 bzw. 47. Die Schrägflächen 53 und 54 sind entgegengesetzt
zueinander gerichtet, derart, daß, wenn die Hubplatte 52 nach der -einen Richtung
verschoben wird, die Klauen sich schließen, während, wenn die Hubplatte 52 zurückgezogen
wird, die Klauen durch eine Schraubenfeder 55 geöffnet werden. Die Feder 55 umgibt
den Bolzen, der an der Klaue 46 befestigt ist und durch einen Arm 57 der Klaue,
47 hindurchragt. Durch diese Anordnung der Feder 5 5 werden die Klauen 46, 47 geöffnet.
Um ein Nachstellen zwecks Ausgleiches bei Abnutzung der Klauen möglich zu machen,
,ist ein gehärteter Klotz 58 (Abb. 8) vorgesehen, welcher mit der Hubplatte 52 zusammenarbeitet.
Dieser
Klotz 58 kann mit Hilfeeiner Setzschraube 59 versßellt werden. Die Greiferklauen
46 und 47 sind unterhalb des Zahnrades 37' angeordnet, und zwar so, daß die Feder
in der richtigen Weise mit dem Zahnrad 37' in Eingriff gebracht werden kann, wobei
gleichzeitig die Feder während der Verknotung genügend unterstützt wird.
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Wenn das Fahrgestell4o nach vorwärts, d. h. nach rechts in Abb. i
bewegt wird, dann nehmen die geöffneten Klauen 46 und 47 die Sprungfeder auf, worauf
die Klauen bei dem Eintreffen des Fahrgestelles 40 in ihrer vordersten Stellung
geschlossen werden. Das Fahrgestell 40 wird von der Welle 3 ¢ hin und her bewegt,
welche mit einem Kurbelarm 6o (Abb. i) versehen ist, die durch eine Pleuelstange
61 mit einem Schlitten 62 verbunden ist, welcher die Hubplatte 52 trägt und zwischen
dem Fahrgestell 40 und dem Schlitten 38 .angeordnet ist, und zwar so, daß er einq
begrenzte relative Bewegung zu den Teilen 40 und 38 ausführen kann (s. auch Abb.
3). Dieser Schlitten 62 ist während eines Teiles der Bewegung mit dem Schlitten
38 verriegelt, und zwar wird diese Verriegelung durch eine Klinke 63 (Abb. 3) ausgeführt,
welche an dem Schlitten 38 drehbar gelabert ist und in eine Aussparung 64 des Schlittens
62 eintreten kann. Diese Klinke 63 kommt in der Endstellung des Schlittens 38 rechts
(Abb. i) in Eingriff mit einem an der Führung 31
sitzenden Anschlag 65 (Abb.
4, 5), wodurch die Verriegelung des Schlittens 38 mit dem Schlitten 62 gelöst wird.
Die Klinke 63 dient ferner zum Feststellen des Schlittens 38 in seiner vorderen
Endstellung (rechts Abb. i und 2), denn die obere Führung 31 ist mit einer Aussparung
66 (Abb. i o) versehen, die sich unterhalb des Anschlages 65 befindet und in welche
die Klinke 63 durch den Anschlag 65 hineingedrückt wird.
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Um die Freigabe der Klinke 63 (Abb. 3 ) bei dem Rückwärtshub, d. h.
bei Bewegung des Schlittens 38 nach links in Abb. i und 2 zu gewährleisten, ist
ein durch eine Feder beeinflußter Stift 67 (Abb. io) vorgesehen, welcher durch die
Klinke 63 zurückgedrängt wird. Die Feder des Stiftes 67 befindet sich in der in
Abb. io dargestellt-en Lage der Teile unter Spannung, so daß beim Rückwärtshub des
Schlittens 34 diese Feder die Auslösung der Klinke 63 unterstützt. Die Klinke 63
wird kurz vor dem Eintreffen des Fahrgestelles 40 in seine vorderste Stellung aus
dem Schlitten 62 ausgelöst, so daß durch die fortgesetzte Vorwärtsbewegung des von
der Pleuelstange 61 angetriebenen Schlittens 62 und damit auch der Hubplatte 52
die Klauen 46 und 47 sich schließen, wodurch die Sprungfeder erfaßt wird (Abb.8).
Bei seiner Vorwärtsbewegung, d. h. nach rechts (Abb. i und 2) stößt nämlich das
Fahrgestell 40 an einen Anschlag 68 am Maschinengestell i an und infolge der Feststellung
des Schlittens 38 unter Vermittlung der Klinke 63 durch den Anschlag 65 wird
der Schlitten 62 relativ zum Fahrgestell 40 verschoben, wodurch eine diesen Schlitten
festsetzende Sperrkvnke 69 in Sperrstellung gerät und den Schlitten 62 gegen die
Rückwärtsverschiebung sichert (Abb. 4 und 5). Die Sperrklinke 69 ist bei
70 an. dem Fahrgestell4o drehbar gelagert und wird durch eine Schraubenfeder
71 in Sperrlage gedrückt. Befinden sich die Teile 40 und 62 in dieser Lage, dann
sind sie mit Bezug aufeinander verriegelt und bewegen sich gleichmäßig .nach rückwärts
bis die Verriegelung am Ende des Rückwärtsganges wieder durch den Anschlag 72 (Abb.3)
ausgelöst wird.
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Bei dem ersten Teil der Rückwärtsbewegung des Schlittens 62 mit dem
Fahrgestell 40 wird die gewundene Sprungfeder mit dem Zahnrad 37' (Abb. 6, 7) in
Eingriff gebracht und die Klinke 63 schnappt in die Aussparung 64 des Schlittens
62 ein, so daß auch Schlitten 34 sich mit den Teilen 62 und 4o nach rückwärts "bewegt.
Bei dieser Rückwärtsbewegung greift das Zahnrad 37' in die ortsfeste Zahnstange
4a ein -und wird dabei gedreht, so daß sich der Knoten bildet.
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Wenn sich die Teile dem rückwärtigen Ende der beiden Führungen 31,
32 nähern, dann stößt die am Fahrgestell 40 gelagerte Sperrklinke 69 an einen Anschlag
72 (Abb. 2 und 3) an, wodurch die Verriegelung des. Schlittens 62 mit dem Fahrgestell
4o aufgehoben wird und die Klauen 46 und 47 sich öffnen. Das Zahnrad 37' befindet
sich dann in der Stellung, welche in der Abb-.7 dargestellt ist, so daß die Feder
ungehindert aus dem Zahnrad 37' entfernt werden kann.
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Gemäß der Erfindung ist die Maschine mit einer besonderen Entladevorrichtung
versehen, die dazu dient, die fertig gestellten Federn von der K notvorrichtung
zu entfernen und dieselben zusammenzupacken. Diese Entladevorrichtung umfaßt ein
Paar zusammenarbeitende Klauen 73, welche bei 74 schwingbar an einer Welle 75 befestigt
sind (Abb. 2). Diese Klauen werden durch eine Feder 76 federnd zusammengehalten,
und zwar ist die Feder 76 an einem Bolzen 77 befestigt, der an der inneren Klaue
sitzt und durch die äußere Klaue hindurchgeht. Die Welle 75 ist mit einem Ritzel78
versehen, welches von einer Zahnstange 79 (Abb. i) angetrieben wird. Das rückwärtige-
Ende der Zahnstange 79 wird von einer Welle 8o unterstützt, an welcher eine Hubscheibe
81 sitzt. Die Hub-
Scheibe 8 i arbeitet mit einem Stift 82 an der
Zahnstange 79 zusammen.
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Eine Feder 83 dient dazu, um die Zahnstange 79 in ihre zurückgezogene
Stellung zu bringen, nachdem durch die Hubscheibe 8 i die Zahnstange 79 nach vorwärts
bewegt worden ist, um die Klauen 73 auszuschwingen. Die Klauen 73 werden, wenn sie
sich in ihrer Empfangsstellung befinden, dadurch geöffnet, daß sie mit einem Anschlag
84 (Abb. 2 und 15) in Eingriff geraten, so daß sie die fertig geknotete Feder
aufnehmen können, nachdem dieselbe durch das Fahrgestell nach rückwärts bewegt worden
ist. Beim Ausschwingen der Klauen 73 von dem Ansatz 84 fort, wird eine Schließung
der Klauen verursacht, die dabei die hergestellte Sprung. feder unter der Wirkung
der Feder 76 festhalten. Die hergestellte Feder wird nach ab. wärts bewegt in .eine
Stellung, welche in gestrichelten Linien in Abb.2 dargestellt ist. In dieser Lage
befindet sich die Feder in einer Rinne oder einem Halter 85. In dieser Stellung
kommen die Klauen 73 in Eingriff mit einem Anschlag 86, welcher die Klauen öffnet,
so daß die hergestellte Feder aus den Klauen 73 herausfällt und in den Halter 85
gerät.
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Der Halter 85 ist an seinem vorderster Ende mit einer gekrümmten Führungsplatte
87 versehen. Die Sprungfeder, welche quer in bezug auf diese Platte 87 bewegt wird,
gerät in Eingriff mit den Seitenleisten des Halters 85, die sich von dem rückwärtigen
Ende der Platte 87 erstrecken. Der Anschlag 86 über der Endwindung der Sprungfeder,
welch letztere mit der senkrechten Innenkante der Platte 87 in Eingriff gerät (Abb.
2), verhütet, daß die Feder wieder mitgenommen wird, wenn sich die Klauen nach oben
bewegen. Durch das Einbringen von nachfolgen. den Federn in den Halter werden die
vordersten Federn in dem Halter 85 allmählich weiter gestoßen, wie aus der Abb.
i hervorgeht.
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Die Welle 8o wird von einem Kettenrad 88 (Abb. i) ,angetrieben, über
das .eine Kette 89 gelegt ist, welche in nicht dargestellter Weise mit der Hauptantriebswelle
37 verbunden ist.
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In der abgeänderten Ausführungsform der Maschine gemäß der Abb. 15
werden beide Enden einer schraubenlinienförmigen Feder 9o verknotet. Die Knoteneinrichtung
ist genau so ausgeführt, wie bereits beschrieben ist, nur mit dem Unterschied, daß
zwei l#-"notstel.-len angeordnet sind. Die zusätzliche mit 92 bezeichnete Knotvorrichtung
ist also genau so ausgeführt, wie die beschriebene Knotvorrichtung, nur mit dem
Unterschied, daß die arbeitenden Teile sich auf der anderen Seite befinden. In dieser
Ausführungsform ist die Pleuelstange 61 an eine Achse 93 angeschlossen, welche beide
Knotvorrichtu.n@en miteinander verbindet. Ferner sind Zahnstangen 94 vorgesehen,
welche dafür sorgen, daß beide Knotvorrichtungen stets zu gleicher Zeit arbeiten
und sich gegenseitig von Beanspruchungen entlasten.
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Die im obigen beschriebene Maschine besitzt eine besonders große Leistungsfähigkeit
und ist verhältnismäßig einfach.
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Es ist einleuchtend, daß gewisse Änderungen in den Einzelteilen sowie
in der Anordnung derselben vorgenommen werden können, ohne daß dadurch das Wesen
der Erfindung geändert wird.