DE255472C - - Google Patents

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DE255472C
DE255472C DENDAT255472D DE255472DA DE255472C DE 255472 C DE255472 C DE 255472C DE NDAT255472 D DENDAT255472 D DE NDAT255472D DE 255472D A DE255472D A DE 255472DA DE 255472 C DE255472 C DE 255472C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65BMACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
    • B65B21/00Packaging or unpacking of bottles
    • B65B21/24Enclosing bottles in wrappers
    • B65B21/247Wrapping individual bottles in straw-made wrappers

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Basic Packing Technique (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
Ja 255472 KLASSE 81«. GRUPPE
H. KARL HELLVOIGT in TRIER, Feyen.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 27. August 1911 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Maschine zum Abbinden von Stroh-Flaschenhülsen mittels Drahtes und zum Beschneiden derselben. Das Wesen der Erfindung wird in der besonderen, in den Ansprüchen gekennzeichneten Ausführung der Maschine gesehen, bei welcher zunächst der in bekannter Weise zu einer Rolle aufgewickelte Draht unter Festhalten eines freien Endes um die Hülse herumgewickelt, sodann durch Drehung der Hülse um eine zu ihrer Längsachse senkrechte Drehachse an der Kreuzungsstelle zusammengedreht, durchgeschnitten und an den Enden in Längsrichtung der Hülse umgebogen wird, worauf das
*5 Beschneiden der Hülse erfolgt.
Auf den Zeichnungen ist beispielsweise eine Ausführungsform der Maschine dargestellt, und zwar zeigt Fig. ι eine Seitenansicht, Fig. 2 eine Endansicht der Maschine, Fig. 3 und 4 Seitenansichten des Hülsenhalters, Fig. 5 eine Vorderansicht des Hülsenhalters, Fig. 6 und 7 eine Seitenansicht der Antriebseinrichtung, Fig. 8 eine Draufsicht auf eine Einzelheit der Antriebseinrichtung, Fig. 9, 10 und 11 eine Darstellung des Bindevorganges, Fig. 12 bis 16 die Umwickelvorrichtung und die Zange in verschiedenen aufeinanderfolgenden Arbeitsstellungen in Endansicht, Fig. 17 die Umwickelvorrichtung und die Zange in Seitenansicht bei geschlossener Zange, Fig. 18 die Zange geöffnet in Seitenansicht, Fig. 19 und 20 Einzelheiten der Zange, Fig. 21 und 22 eine Seitenansicht der Vorrichtung zum Festhalten und zum Beschneiden der Hülse, Fig. 23 und 24 Einzelheiten der Abschneidevorrichtung in Endansicht, Fig. 25 eine Seitenansicht und Fig. 26 eine Endansicht der Antriebsvorrichtung für die Um wickel vorrichtung und für die Vorrichtung zum Festhalten der Hülse.
Auf der Welle 1 (Fig. 1, 2, 25 und 26), bei deren einmaliger Umdrehung die Maschine einen vollständigen Arbeitsgang ausführt, sitzt fest ein Rad 2, auf dessen Umfang Zähne derartig angeordnet sind, daß von ihnen abwechselnd die Zahnräder 3 und 4 bewegt werden. Es macht bei der dargestellten Ausführung das Zahnrad 3, welches fest mit der Welle 5 verbunden ist, eine Umdrehung und das Zahnrad 4, welches fest auf der Welle 6 sitzt, zwei Umdrehungen in der Reihenfolge, daß zuerst das Zahnrad 3 bewegt wird und nach dessen Stillstand das Zahnrad 4.
Da die Umdrehungen der Zahnräder 3 und 4 genau begrenzt sein müssen, so ist das Zahnrad 3 mit dem Arm 8 und das Zahnrad 4 mit dem Arm 7 fest verbunden, welche, damit der Stoß bei ihrem Auftreffen auf die beweglichen Anschläge 10 (für Arm 8) und 9 (für Arm 7) nicht zu hart ist, mit den Stoß auffangenden, flachen Federn 12 bzw. 13 oder sonstigen geeigneten Zwischenlagen versehen sind. Der Anschlag 10 schwingt um einen Bolzen 14 und wird durch eine Feder 16 in die Arbeitsstellung gegen die Rast 18 gedruckt. Der Anschlag 9, der um den Bolzen 15 schwingt, wird durch eine Feder 17 gegen die Rast 19 gedrückt. An dem Rade 2 befindet sich ein fester Bolzen oder, wie dargestellt, ein Röllchen 20, das als Mitnehmer dient für die Verlängerung 11 des beweglichen Anschlages 10, und ein fester Bolzen oder, wie dargestellt, ein Röllchen 21 als Mitnehmer für die Ver-
längerung 22 des beweglichen Anschlages 9. Die genannten Bolzen oder Röllchen nehmen im gegebenen Zeitpunkt durch die Drehung des Rades 2 die Anschläge 9 und 10 so weit mit herum, daß die Arme 7 oder 8 frei werden und die Zahnräder 3 und 4 ihre Drehungen ausführen können. Durch die Verlängerung 22 des beweglichen Anschlages 9, an welchem die Mitnehmerrolle 21 bei der Drehung
ίο des Rades 2 entlang rollt, wird der Anschlag 9 so lange aus seiner Arbeitsstellung gedrängt, bis das Zahnrad 4 ungefähr I1Z2 Umdrehungen ausgeführt hat. Am Zurückgehen wird das Zahnrad 3 durch die Sperrfeder 23 und das Zahnrad 4 durch die Sperrfeder 24 gehindert, welche hinter die Arme 7 bzw. 8 greifen.
Die Welle 5 (Fig. 1) hat ihrer Länge nach eine Durchbohrung 25. Auf dieser Welle 5 sitzt fest ein Arm 26 mit einer in der Richtung der Welle 5 verlaufenden, winkligen Verlängerung 27 (Fig. ι und 17). An dieser Verlängerung 27 befinden sich zwei feste oder auswechselbare, ösenartige Führungen 28 und 29, deren Bohrungen am Rande zweckmäßig abgerundet sind. Der Bindedraht 30 wird von von einer Vorratsrolle 31 aus über eine Rolle 55 (Fig. 1) oder auch direkt durch die Bohrung 25 der Welle 5 und die ösen 28, 29 zu einer im folgenden beschriebenen Zange geführt, welche sein äußerstes Ende festhält. Durch die einmalige Umdrehung der Welle 5 mit dem Arme 26, 27 wird der Draht 30 um den zu bindenden Hülsenkopf so weit herumgelegt, daß er sich mit dem festgehaltenen Ende kreuzt, wie weiterhin aus der Beschreibung klar werden wird. Am Ende der Welle 5 kann noch eine Gleitfläche 32 zur Führung für den Draht abnehmbar angeordnet werden. An der Welle 33 sitzt fest ein Hebel 34 (Fig. ι und 12 bis 20), welcher einen Bolzen 35 trägt, um den ein zweiarmiger Hebel 36, 37 schwingt. Der untere Teil 38 des Hebels 34 trägt eine zweckmäßig auswechselbare Stahlbacke 39, deren unterer verstärkter Rand 40 mit einer schräg nach oben gehenden, scharfen Kante abschließt (Fig. 18 und 19). Der Arm 36 des Hebels 36, 37 ist am besten aus Stahl und trägt unten einen winklig nach innen gebogenen, etwas verdickten Ansatz 38', dessen scharfe Kante genau in der Richtung der scharfen Kante der Stahlbacke 39, 40 des Hebels 34 verläuft und hart unter dieser hinweggeht (Fig. 17). Der Ansatz 38' kann jedoch auch auswechselbar an dem Arm 36 des Hebels 36,37 befestigt werden. Der Hebel 34, 38 mit seiner Backe 39, 40 und der Hebel 37, 36 mit seinem Ansatz 38' bilden zusammen eine Zange, welche dazu dient, den zum Binden verwendeten Draht 30 zwischen ihren scharfen Kanten abzuschneiden.
Der Draht soll aber nicht allein abgeschnitten, sondern das neu entstandene Drahtende muß auch von der Zange gefaßt und festgehalten werden. Zu dem Zwecke ist am Arme 36 des Hebels 36,37 eine Flachfeder 41 befestigt (Fig. 18 und 20). Diese Feder 41 hat den Draht, schon ehe er abgeschnitten ist, bei der ersten Bewegung des Zangenhebels'36, 37 im Sinne der Zangenschließung festzuhalten, da das neu abgeschnittene, haltlose Ende des Drahtes sonst leicht zwischen den Zangenbacken herausspringen könnte.
Die Feder 41 kann, ebenso wie der Teil 40 der Backe 39,40, zum besseren Halten des Drahtendes geriffelt sein. Während nun oberhalb der Schneidekanten der Zange der Draht festgehalten wird, wird beim weiteren Schließen der Zange mittels der Schneidekanten der Backe 39, 40 und der Verdickung 38' der um den Strohhülsenhals gelegte und zusammengedrehte Draht von dem noch unverarbeiteten Draht abgeschnitten. Der verdickte Ansatz 38' des Hebels 36,37 hat noch den Zweck, nach dem Abschneiden des Drahtes den jetzt aufrecht von dem Strohhülsenhals abstehenden, zusammengedrehten Drahtteil (Fig. 10) in die Längsrichtung der Strohhülse herumzulegen (Fig. 11 und 17), damit ein Verletzen an den Drahtspitzen beim späteren Hantieren mit den Hülsen ausgeschlossen ist. Aus diesem Grunde muß der Ansatz 38' des Zangenhebels 36, 37 entsprechend lang ausgebildet sein. Hierbei drückt nun der verdickte Teil des Ansatzes 38' die aufrechtstehenden, zusammengedrehten Drahtenden auf die Strohhülse herunter (Fig. 17); Durch vollständig festes Schließen der Zange wird nun das zwischen den Backen befindliche Drahtende festgeklemmt und gehalten. Der Zangenhebel 36, 37 wird mittels einer bei 42 angelenkten Schubstange 43 bewegt, welche ihrerseits ihre Bewegung im Sinne der Zangenöffnung und -Schließung durch einen bei 44 gelagerten zweiarmigen Hebel 45, 46 erhält (Fig. 1 und 2).
Dieser Hebel trägt an seinem Arme 46 einen Zapfen oder, wie dargestellt, eine Rolle 47, die entweder zwangläufig in der Kurvennut einer seitlich vom Rade 2 festen Scheibe sinngemäß geführt wird oder, wie gezeichnet, durch eine um die Schubstange 43 liegende Feder 48 gegen eine am Rade 2 feste, an geeigneter Stelle mit einer Kurve 49 versehene Laufscheibe 50 gedrückt wird (Fig. ϊ und 2).
Der Hebelarm 45 des Hebels 45, 46 steht mittels einer in seiner Gabelung bei 51 angelenkten Hülse 52 in Verbindung mit der Schubstange 43. Die Hülse 52 ist zwischen zwei auf der Schubstange 43 festen, aber zweckmäßig verstellbaren Scheiben 53 und 54 angeordnet. Solange die Rolle 47 auf dem äußeren Rande der Scheibe 50 läuft, ist die
Zange geschlossen. Dreht sich aber das Rad 2, tbis die Kurve 49 der Scheibe 50 zur Rolle 47 kommt, so wird infolge des Druckes der Feder 48 der Hebelarm 46 mit seiner Rolle 47 in die Kurve 49 hineingedrängt, wobei der Zangenhebel 36, 37 durch die Schubstange 43 so gedreht wird, daß die Zange sich öffnet. Bei der weiteren Bewegung des Rades 2 wird die Rolle 47 durch die aufsteigende Kurve 49 der Scheibe 50 wieder nach außen gedrängt, wodurch die Zange wieder geschlossen wird. Um nach der Zusammendrehung des Drahtes das andere, mit dem noch unverarbeiteten Draht zusammenhängende Ende zum Zwecke des Erfassens und Abschneidens zwischen ihre Backen zu bekommen, muß die geöffnete Zange eine kleine Schwingung nach vorn (bezüglich Fig. 12 bis 16 nach links) machen (Fig. 16 und 17), worauf sie geschlossen mit dem neu entstandenen Drahtende zurückgeht, damit der Draht bei dem nächsten Arbeitsgang der Maschine auch an der richtigen Stelle wieder zusammengedreht wird.
Diese Schwingbewegung der Zange wird erzielt durch einen auf der Welle 33 festen Hebel 56, 57 (Fig. ι und 2), in dessen kurzem Arme 56 die Schubstange 43 verschiebbar gelagert ist und welcher auch der Feder 48 als Widerlager dient.
An dem Hebelarm 57 befindet sich ein Zapfen oder, wie gezeichnet, eine Rolle 58, welche entweder in einer Kurvennut einer am Rade 2 festen Hubscheibe zwangläufig im entsprechenden Sinne geführt wird oder, wie dargestellt, auf dem Umfang einer an dem Rade 2 festen Scheibe 59 läuft und gegen diese durch eine Feder 60 gedrückt wird, welche an den mit: dem Hebelarm 57 fest verbundenen Arm 61 in diesem Sinne wirkt.
Der Umfang der Scheibe 59 ist mit einer an entsprechender Stelle befindlichen Kurve 62 versehen, in welcher der Hebel 57 mit der Rolle 58 durch die Feder 60 im gegebenen Zeitpunkt bei der Drehung des Rades 2 hineingedrückt wird, wobei die Zange nach vorn schwingt, während bei der weiteren Drehung des Rades 2 durch die Kurve 62 der Scheibe 59 die Rolle 58 mit dem Hebel 57 wieder nach außen gedrängt wird, infolgedessen die Zange in ihre Ruhelage zurückgeht. Hierdurch ist die notwendige Schwingbewegung der Zange ermöglicht.
Um die Strohhülsen beim Binden in der richtigen Lage festzuhalten, ist ein Hülsenhalter 63 vorgesehen (Fig. 1, 3 bis 6, 21 und 22), in dessen nach vorn erweiterten hohlen Raum 64 die zu bindende Hülse gelegt wird. Durch einen Hebel 65, welcher mit einem Handgriff 66 versehen ist und um den BoI-zen 67 schwingt, wird die Strohhülse vorn, dicht hinter der zu bindenden Stelle, fest zusammengepreßt. Der Hebel 65 trägt bei 68 einen Zahn oder, wie bei der dargestellten Ausführung, mehrere Zähne, in welche eine Sperrklinke 69 eingreift, um ein Zurückschnellen des Hebels 65 zu verhindern. Die Sperrklinke 69, welche um den Bolzen 70 schwingt, wird durch eine Feder 71 gegen die Zähne 68 des Hebels 65 gedrängt. Die Sperrklinke 69 hat eine Nase 72, welche sich gegen den unteren Teil 73 des Hülsenhalters 63 legt, wodurch die Bewegung der Sperrklinke nach oben auf das notwendige Maß beschränkt wird. Außerdem läuft die Sperrklinke 69 in einen Arm 74 aus, welcher einen hervorstehenden Bolzen 75 trägt, womit die Auslösung des Hebels 65 (gegen Schluß des Arbeitsganges der Maschine) bewirkt wird. Der Hebel 65 mit dem Griff 66 wird, sobald die Sperrklinke 69 ihn freigibt, durch eine Feder 76 zurück bis gegen den einen Anschlag bildenden Hebel 77 (Fig. 6) gedrückt. Damit die fertige Strohhülse nach dem Freiwerden des Hebels 65 aus dem Hülsenhalter 63 hinausgeschleudert wird, ist ein Auswerfer 78 vorgesehen, welcher fest mit dem Handgriff 66 des Hebels 65 verbunden ist und beim Aufspringen des Hebels 65 der fertigen Strohhülse einen Schlag versetzt, so daß sie fortgeschleudert wird. Um ein Zusammendrehen der Enden des um den Hülsenhals herumgelegten Drahtes 30 zu bewirken, ist der Hülsenhalter 63 fest auf einer drehbaren Welle 117 angeordnet, welche mittels Kegelräder K ihren Antrieb von der Welle 6 aus erhält (Fig. 1, 21 und 22). Durch die Drehung des Hülsen halters 63 mit der in ihm festliegenden Strohhülse wird ein Zusammendrehen der gekreuzten Drahtenden des um den Hülsenhals mittels der Welle 5 und des Armes 26, 27 herumgelegten Drahtes bewirkt (Fig 10, 14 und 15). ' Die Drehachse der Welle 117 muß daher unter der Stelle sich befinden, an welcher der Draht sich kreuzt. Bei der dargestellten Ausführung ist die Einrichtung derart getroffen, daß der Hülsenhalter eine Umdrehung ausführt, es werden also die Drahtenden einmal ineinander gedreht. Es~können aber auch zwei oder mehr Umdrehungen sein. Eine schematische Darstellung der mit der Maschine ausführbaren Bindung geben die Fig. 9, 10 und 11.
Um die überstehenden Strohreste von den Hülsenköpfen wegzuschneiden, ist ein sichelförmiges Messer 79 (Fig. 1, 21 und 22) vorgesehen, welches hart an einem sich im gegebenen Zeitpunkt unter den Strohhülsenhals schiebenden, um einen Zapfen 80 schwingenden, hakenförmigen Gegenhalter 81 vorbeigeht und so den Hülsenkopf glattschneidet. Das Messer 79 ist zweckmäßig auswechselbar an dem Hebelarm 82 befestigt, welcher fest
auf der Welle ι sitzt. Außerdem sind an dem Hebel 82 eine Rolle 83 und eine Nase 84 angeordnet. Die Rolle 83 hat den Zweck, im richtigen Augenblick den Gegenhalter 81, weleher sonst mit einer Feder 85 auf die Rast 86 heruntergedrückt liegt (damit der Hülsenhalter 63 mit der Strohhülse sich ungehindert drehen kann), kurz vor dem Abschneiden hochzuheben und unter den Hülsenhals zu schieben und in dieser Stellung mittels einer an demselben befindlichen kreissegmentartigen Führung 87 so lange zu halten, bis der Hülsenkopf glattgeschnitten ist, worauf der Gegenhalter 81 von der Rolle 83 frei wird und auf die Rast 86 zurückfällt. Die seitliche Ausbuchtung 88 des Gegenhalters 81 ist für den Vorbeigang der etwas über dem Messer 79 seitlich hinausstehenden Nase 84 (s. Fig. 21, 23 und 24) erforderlich, welche mit ihrer unteren schrägen Fläche den Bolzen 75 des Armes 74 der Sperrklinke 69 im richtigen Augenblick herunterdrückt, wodurch der Hebel 65 mit dem Griff 66 frei wird und nach oben herumschlägt (Fig. 4 und 22).
Kurz vor dem Stillstand der Welle 1 wird der Bolzen 75 der Sperrklinke 69 von der Nase 84 wieder frei, und die Sperrklinke 69 schnellt hierauf in ihre Arbeitsstellung zurück.
Der Antrieb der Maschine kann mittels Hand-, Fuß- oder Kraftantriebes erfolgen. Bei der dargestellten Ausführung ist Kraftantrieb vorgesehen.
Für den Kraftantrieb dient folgende Einrichtung, die in den Fig. 1, 6, 7 und 8 dargestellt ist: Auf der verlängerten Welle 1 sitzt fest ein Hebel 89, außerdem lose, drehbar eine Scheibe 90 mit einer an ihr festen Riemenscheibe 91.
Die Scheibe 90 mit der Riemenscheibe 91 dreht sich ständig in der in Fig. 6 und 7 angedeuteten Pfeilrichtung und hat an ihrem Umfang Einkerbungen. Der Hebel 89 trägt eine Sperrklinke 92 mit einem Zapfen oder, wie dargestellt, mit einer Rolle 94, welche um den Bolzen 93 schwingt. Die Rolle 94 hat einen derartigen Durchmesser, daß sie in den kreisartigen Ausschnitt der Einkerbungen der Scheibe 90 ungefähr paßt. Fest an der Sperrklinke 92 ist ein Arm 95, der eine kreisförmige Ausbuchtung 96 hat, welche nach außen abgerundet verläuft. Bei der Ruhestellung der Welle 1 liegt die Ausbuchtung 96 des Armes 95 an einer um einen Bolzen 98 drehbaren Rolle 97 (oder direkt am Bolzen 98) an. Der Bolzen 98 ist in dem Bock 99 in Längsrichtung verschiebbar gelagert und bei 100 durchbrochen (Fig. 8). Ein zweiarmiger Hebel 101, 102 schwingt um den Bolzen 103 und greift mit seinem Arm 102 in die Durchbrechung 100 des Bolzens 98 ein.
Eine Feder 104 wirkt derartig auf den Hebel 101, 102 ein, daß der Bolzen 98 mit der Rolle 97 in den Bereich des Armes 95 der Sperrklinke 92 gedrängt wird. Der Arm 101 des Hebels 101, 102 stellt einen Handgriff dar.
Eine Feder 105 drückt die Sperrklinke 92 mit dem Röllchen 94 in eine der Einkerbungen der Scheibe 90 hinein, sobald mittels des Handgriffes 101 der Bolzen 98 mit der Rolle 97 so weit zurückgezogen wird, daß die Ausbuchtung 96 des Armes 95 der Sperrklinke 92 frei wird. Der Hebel 98 und mit ihm die Welle ι wird jetzt einmal von der Scheibe 90 mit herumgenommen, und zwar so weit, bis der Arm 95 mit seiner Ausbuchtung 96 auf die inzwischen wieder durch die Feder 104 in ihre Arbeitslage zurückgeschnellte Rolle 97 aufläuft. Hierdurch erfährt der Arm 95 eine Drehung, wodurch die Sperrklinke 92 mit ihrer Rolle 94 aus der Einkerbung der Scheibe 90 herausgehoben wird und so die Wirkung der Scheibe 90 auf den Hebel 89 aufhört. Gleichzeitig hemmt die Rolle 97, die gewissermaßen einen Anschlag bildet, die Bewegung des Hebels 89 und somit auch der Welle 1. Das Zurückgehen des Hebels 89 wird verhindert durch eine Sperrfeder 106, welche hinter eine Nase 107 des Hebels 89 greift.
Damit die Maschine nicht in Bewegung gesetzt werden kann, wenn der Hülsenhalter, wie in Fig. 4 und 6 angedeutet, offen, also der Hebel 65 mit dem Griff 66 zurückgeschlagen ist (wodurch Störungen hervorgerufen werden können), ist folgende Einrichtung getroffen:
Der Hebel 77 (Fig. 1 und 6) sitzt fest auf der Welle 108 und dient, wie schon erwähnt, dem Griff 66 des Hebels 65 als Anschlag. Die in Fig. 6 punktiert angedeutete Stellung des Hebels 77 ist diejenige, welche er einnimmt, wenn der Strohhülsenhalter 63 geschlossen, also die Maschine arbeitsbereit ist. Fest auf der.Welle 108 sitzt ferner der Hebelarm 109, welcher mittels einer Schubstange 110 mit dem Hebelarm in gelenkig verbunden ist. An diesem greift eine Feder 112 an, welche auf den Hebel einen Zug nach oben ausübt. Der Hebel in sitzt fest auf der Welle 113. Ein Hebel 114, dessen nach oben gebogenes Ende 115 sich zwischen einer Reibungsleiste 116 und dem Griff 101 hochschieben kann, ist gleichfalls fest auf der Welle 113. Ist nun nach einem Arbeitsgang der Maschine der Hülsenhalterhebel 65, 66 aufgesprungen, so drückt er den Hebel 77 herum, und der Hebel 114 mit seinem Ansatz 115 wird zwischen der Reibungsleiste 116 und dem Griff 101 hochgeschoben, so daß der Griff 101 nicht bewegt werden und somit auch keine Einschaltung des Antriebes erfolgen kann. Ist der Griff 65, 66 geschlossen, so tritt der He-
bei 114, 115 in die in Fig. 6 punktiert angedeutete Stellung zurück, und die Antriebseinschaltung kann erfolgen.
Beim Handkurbelantrieb kann dieselbe Vorrichtung angewendet werden, doch muß die Kurbel, ob sie nun eine oder mehrere Umdrehungen während eines Arbeitsganges der Maschine ausführt, beim Schluß des Arbeitsganges immer an derselben Stelle zum Stehen kommen. Der hochschnellende Arm 114, 115 würde dann als Anschlag für die Kurbel dienen und eine Sperrfeder die Rückdrehung der Kurbel verhindern.
118 (Fig. 1) ist eine verstellbare Wand, gegen welche die Strohhülsen zwecks Erzielung gleicher Länge mit ihrem .unteren Ende gelegt werden.
Zusammengefaßt gestaltet sich die Arbeitsweise der Maschine wie folgt:
In der Ruhestellung der Maschine (Fig. 1 und 2) sind die Zahnräder 3 und 4 gesperrt. Der auf die Vorratsrolle aufgespulte Draht 30 ist über die Rolle 55, durch die Bohrung 25 der Welle 5 und die Führungsösen 28 und 29 am Fortsatz 27 des Armes 26 zu der Zange 34, 38, 37, 36 geführt, welche jetzt zurücksteht, geschlossen ist und das Drahtende festklemmt (Fig. ι und 2).
Zunächst legt man die zu bindende Strohhülse, mit dem einen Ende an die verstellbare Wand 118 anliegend, in den Hülsenhalter 63 hinein. Sodann legt man den Handgriff 66 so weit herum, bis die Sperrklinke 69 in die Zähne 68 des Hebels 65 eingreift und so die Strohhülse festgehalten wird (Fig. 1 und 21). Nun setzt man die Maschine durch Zurückziehen des Handgriffes 101 in Gang.
Zuerst wird bei der Drehung der Welle 1 und des Rades 2 in der Pfeilrichtung (Fig. 2 und 25) durch die Mitnehmerrolle 20 der bewegliche Anschlag 10 mittels der Verlängerung 11 so weit herumgedrückt, daß der Arm 8 des Zahnrades 3 frei wird, worauf die Zähne am Umfange des Rades 2 in das Zahnrad 3 eingreifen und dieses einmal in Umdrehung versetzen.
Während dieser Zeit ist die Verlängerung 11 von dem Mitnehmerröllchen 20 frei geworden, und der Anschlag 10 wird durch eine Feder 16 gegen die Rast 18 in seine Arbeitsstellung gedrückt. Der Arm 8 des sich drehenden Zahnrades 3 gelangt nun auf den beweglichen Anschlag 10, wodurch seine Bewegung gehemmt wird. Die Sperrfeder 23 greift hinter den Arm 8 und verhindert dessen Rückdrehung. Infolge dieser Umdrehung des Zahnrades 3 und somit auch der Welles hat der Ansatz 27 des Hebels 26 den durch die Führungsösen 28 und 29 nachfolgenden Draht 30 einmal um den Hülsenhals' herumgeführt, und zwar so weit, daß sich der Draht 30 mit dem j durch die Zange gehaltenen Ende kreuzt (Fig. 9, 12, 13 und 14).
Inzwischen ist von dem Mitnehmerröllchen 21 des Rades 2 der bewegliche Anschlag 9
! mittels seiner Verlängerung 22 so* weit herum-
j geschoben worden, daß der Arm 7 des Zahnrades 4 frei ist (Fig. 25). In Gang gesetzt wird das Rad 4 dann genau so wie das Zahnrad 3, es macht aber bei der dargestellten Ausführung zwei Umdrehungen., Mittels der Verlängerung 22 wird der bewegliche An-
j schlag 9 so lange zurückgehalten, bis das Zahnrad 4 ungefähr I1Z2 Umdrehungen gemacht hat, worauf der Anschlag 9 frei wird und durch die Feder 17 gegen die Rast 19 in Arbeitsstellung zurückgebracht wird und das Zahnrad 4 in Stillstand versetzt wird. Auch hier verhindert eine Sperrfeder 24 eine Rückdrehung des Zahnrades 4.
Mit dem Zahnrad 4 wird gleichzeitig die Welle 6 gedreht, welche ihrerseits diese Bewegung mittels der Kegelräder K der Welle 117 mitteilt, auf welcher der Hülsenhalter 63 fest ist. Der Hülsenhalter 63 mit der Strohhülse wird bei der dargestellten Ausführung einmal gedreht. Hierdurch werden die um den Hülsenkopf herumgelegten, gekreuzten Drahtenden schraubenförmig zusammengedreht (Fig. 10 und 15).
Inzwischen ist die Kurve 49 der Scheibe 50 am Rande 2 zur Rolle 47 des Hebels 46, 45 gelangt, wodurch die Feder 48 die Schubstange 43 derartig verschiebt, daß die Zange geöffnet wird (Fig. 18). Ist das geschehen, so gelangt bei der weiteren Drehung des Rades 2 die Rolle 58 des Hebels 56, 57 in die Kurve 62 der Hubscheibe 59, wodurch infolge der Wirkung der Feder 60 der Hebelarm 57 eine Drehung nach der Welle 1 zu erfährt. Da der Hebel 56, 57 durch die Welle 33 mit dem Zangenhebel 34, 38 fest verbunden ist, so muß letzterer die nach vorn gehende Be- ■ wegung des Hebels 56, 57 mitmachen, wodurch der Draht oberhalb seiner zusammengedrehten Teile zwischen die Schneidkanten und die Backen der Zange gerät (Fig. 16). Die Kurve 49 der Scheibe 50 drückt bei der weiteren Drehung des Rades 2 die Rolle 47 des Armes 46 wieder nach außen,' wodurch die Zange geschlossen wird. Hierbei wird nun durch die Zange der Draht abgeschnitten, das neu entstandene Drahtende festgehalten und der aufrecht aus dem Hülsenhals hervorstehende, zusammengedrehte Drahtteil durch die Verdickung 38' des Zangenarmes 36 in Längsrichtung der Hülse herumgelegt (Fig. 11 und 17). 1
Das Rad 2 dreht sich weiter, und die Kurve 62 der Hubscheibe 59 drückt die Rolle 58 und mit ihr den Hebel 57 wieder in die alte Lage zurück, wodurch auch die Zange mit dem von ihr festgehaltenen Drahtende auf
ihren alten Platz zurückgeht (Fig. 12). Das Rad 2 ist jetzt in die Ruhestellung gelangt. Während der einmaligen Umdrehung des Rades 2 wird auch der Strohhülsenkopf glattgeschnitten, und zwar setzt diese Arbeit ein, nachdem die Drehung des Hülsenhalters 63 stattgefunden hat. Zuerst wird der Gegenhalter 81 durch die Rolle 83 bei der Drehung der Welle 1 unter den Hülsenkopf geschoben (Fig. 21) und, in dieser Stellung festgehalten, worauf das an dem Hebel 82 sitzende Messer 79 den Strohhülsenkopf glattschneidet. Sodann wird der Gegenhalter 81 von der Rolle 83 frei und fällt auf eine Rast 86 herunter.
Die Welle 1 mit dem Hebel 82 dreht sich noch weiter, und letzterer gelangt mit seiner Nase 84 an den Bolzen 75 der Sperrklinke 69 und drückt mit der unteren schrägen Fläche den Bolzen 75 so weit herum, bis die Sperrklinke 69 aus den Zähnen 68 des Hebels 65 frei wird, worauf letzterer mit seinem Griff 66 durch die Feder 76 gegen den Hebel 77 herumgeworfen wird (Fig. 4, 6 und 22). Die Welle ι dreht sich mit dem Hebelarm 82 noch gerade so weit, daß der Bolzen 75 von der Nase 84 frei wird, und bleibt dann stehen, indem der Arm 95 auf die Rolle 97 des Bolzens 98 aufläuft. Mit dem Herumschlagen des Hebels 65 tritt der Auswerfer 78 in Tätigkeit und schleudert die fertige Strohhülse aus dem Hülsenhalter 63 hinaus.

Claims (18)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Maschine zum Abbinden von Stroh-Flaschenhülsen mittels Drahtes und zum Beschneiden derselben, dadurch gekennzeichnet, daß zunächst der in bekannter Weise zu einer Rolle aufgewickelte Draht unter Festhalten seines freien Endes um die Hülse herumgewickelt, sodann durch Drehung der Hülse um eine zu ihrer Längsachse senkrechte Drehachse an der Kreuzungsstelle zusammengedreht, durchgeschnitten und an den Enden in Längsrichtung der Hülse umgebogen wird, worauf das Beschneiden der Hülse erfolgt.
  2. 2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zuführung des Drahtes zur Um wickel vorrichtung (26, 27) durch eine Bohrung (25) einer die Umwickelvorrichtung tragenden Welle (5) erfolgt, und daß der Draht beim Herumlegen um den Hülsenhals an seinem freien Ende von einer Zange (37, 36, 34, 38) festgehalten wird.
  3. 3. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Strohhülsenhalter (63, 65) in Umdrehung versetzbar angeordnet ist und mittels einer Sperrklinke (69, 74) geschlossen gehalten werden kann, und daß dessen rechtzeitiges öffnen dadurch bewirkt wird, daß die Sperrklinke (69, 74) von einer Welle (1) aus im gegebenen Zeitpunkt ausgelöst wird, worauf der Hülsenhalter (63) durch eine Feder (76) geöffnet wird.
  4. 4. Maschine nach Anspruch 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Hülsenhalter (63) um eine genau oder annähernd durch die Kreuzungsstelle der Drahtenden gehende Achse gedreht wird.
  5. 5. Maschine nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß, nachdem die gekreuzten Drahtteile zusammengedreht sind, das freie Drahtende von der sich nun öffnenden Zange freigegeben wird, worauf die Zange so weit ausschwingt, daß der andere, mit dem unverarbeiteten Draht noch zusammenhängende Drahtteil zwischen die Zange gelangt, sodann sich schließt, das zusammengedrehte Drahtstück von dem noch unverarbeiteten Draht abschneidet, das neuentstandene Ende festhält und schließlich wieder in ihre Ruhestellung zurückgeht.
  6. 6. Maschine nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die nach dem Herumwickeln von dem Strohhülsenhalse abstehenden, zusammengedrehten Drahtenden durch einen verdickten Teil (38') des einen Zängenhebels (36) beim Schließen der Zange umgelegt werden.
  7. 7. Maschine nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß an dem einen Zangenhebel (36) eine Feder (41) angeordnet ist, welche zusammen mit dem Backenteil (40) des anderen Zangenhebels (34, 38) zum Festklemmen des Drahtes dient, um nach dem Abschneiden des Drahtes ein Heraustreten desselben aus der Zange zu verhindern.
  8. 8. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zum Beschneiden der Strohhülse ein an einem in Umdrehung versetzbaren, an der Hauptwelle (1) der Maschine befestigten Arm (82) angeordnetes Messer (79) und ein Gegenhalter (81) vorgesehen ist, der vor dem Abschneiden unter den Strohhülsenkopf gebracht wird und diesen mit einer Ausbuchtung zum Teil umfaßt.
  9. 9. Maschine nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb der Welle (5) mit der Umwickelvorrichtung (26, 27) und der Antrieb des Hülsenhalters (63) durch Zahnräder (3 bzw. 4) bewirkt wird, welche "für gewöhnlich gesperrt sind und deren Sperrung im richtigen Zeitpunkt von der Hauptantriebswelle (1) der Maschine aus durch Mitnehmer (20, 21) aufgehoben wird, welche an einem auf der
    Hauptwelle festen Rad (2) befestigt sind, das die Zahnräder (3, 4) durch auf seinem Umfange angeordnete Zähne nacheinander, und zwar in der Reihenfolge in Umdrehung versetzt, daß zuerst das Zahnrad (3) für den Antrieb der die Umwickelvorrichtung tragenden Welle (5) und dann das Zahnrad (4) für den Antrieb des Hülsenhalters (63) bewegt wird.
  10. 10. Maschine nach Anspruch 1, 4 und 9, dadurch gekennzeichnet, daß mit den Zahnrädern (3 bzw. 4) Arme (8 bzw. 7) verbunden sind, welche bei Beendigung ihrer Umdrehung auf bewegliche Anschläge (10 bzw. 9) auftreffen, wodurch die Bewegung der Zahnräder gehemmt wird.
  11. 11. Maschine nach Anspruch 1 bis 4, 9 und 10, dadurch gekennzeichnet, daß die beweglichen Anschläge (9 bzw. 10) mittels der Mitnehmer (20 bzw. 21) im gegebenen Zeitpunkt so weit zur Seite geschwungen werden, daß die Arme (7 bzw. 8) der Zahnräder (4 bzw. 3) frei werden und letztere in Umdrehung versetzt werden können, während dessen die beweglichen Anschläge (9 bzw. 10) von den Mitnehmern frei werden und in die Arbeitsstellung zurückgehen.
  12. 12. Maschine nach Anspruch 1 bis 4 und 9 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Arme (7, 8) zur Abschwächung des Stoßes beim Auftreffen derselben auf die Anschläge (9 bzw. 10) mit Federn (13 bzw. 12) oder sonstigen geeigneten Zwischenlagen versehen sind und zur Verhinderung einer Rückdrehung der Zahnräder (4 bzw. 3) in der Ruhelage durch eine Sperrvorrichtung (24 bzw. 23) festgehalten werden.
  13. 13. Maschine nach Anspruch 1, 2 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß das öffnen und Schließen der Zange (34, 38, 37, 36) mittels einer Stange (43) und eines mit dieser verbundenen zweiarmigen Hebels (45. 46) bewirkt wird, welcher mit einer an seinem einen Arm (46) befindlichen Rolle (47) oder einem Zapfen zwangläufig in einer Kurvennut einer seitlich an dem die Mitnehmer (20, 21) tragenden Rade (2) auf der Hauptantriebswelle (1) fest angeordneten Scheibe geführt wird oder durch eine Feder (48) gegen eine seitlich am Rade (2) sitzende, mit einem kurvenförmig verlaufenden Teil (49) versehene Laufscheibe (50) gedrückt wird.
  14. 14. Maschine nach Anspruch 1 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Hin- und Herschwingen der Zange (34, 38, 37, 36) mittels eines durch eine Welle (33) mit dem einen Zangenhebel (34, 38) fest verbundenen Hebels (57) bewirkt wird, welcher mittels einer Rolle (58) oder eines Zapfens zwangläufig in einer Kurvennut einer an dem die Mitnehmer (20, 21) tragenden Rade (2) oder auf der Hauptantriebswelle (1) festen Hubscheibe geführt wird oder durch eine Feder (60) gegen den Umfang einer mit einem kurvenförmig verlaufenden Teil (62) versehenen, am Rade (2) festen Scheibe (59) gedrückt wird.
  15. 15. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb der Maschine mittels einer auf der Hauptantriebswelle (1) lose drehbar angeordneten, ständig in Umgrehung zu versetzenden Scheibe (90, 91) bewirkt wird, die am Umfang mit Kerben versehen ist, mit welchen eine an einem auf der Hauptantriebswelle (1) festen Hebel (89) gelenkig angeordnete, unter der Wirkung einer Feder (105) stehende Sperrklinke (92) zum Kuppeln und Entkuppeln der Hauptantriebswelle (1) mit der Scheibe (90, 91) in und außer Eingriff gebracht werden kann.
  16. 16. Maschine nach Anspruch 1 und 15, dadurch gekennzeichnet, daß gegen Schluß der Umdrehung der Hauptantriebswelle (1) die Sperrklinke (92) dadurch wieder außer Eingriff mit der Scheibe (90, 91) gebracht wird, daß ein mit der Sperrklinke fest verbundener Hebelarm (95) mit einer Ausbuchtung (96) auf einen Anschlag (97) aufläuft, durch welchen die Sperrklinke eine Drehung erfährt und in der ausgerückten Stellung festgehalten wird.
    .
  17. 17. Maschine nach Anspruch 1, 15 und
    16, dadurch gekennzeichnet, daß der Anschlag (97) an einem Bolzen (98) angeordnet ist, der zum Einrücken des Antriebes entgegen der Wirkung einer Feder (104) in Längsrichtung verschoben werden kann, wobei der Hebelarm (95) frei wird und die Sperrklinke (92) in eine der Kerben der Scheibe (90, 91) einfällt.
  18. 18. Maschine nach Anspruch 1, 15 bis
    17, dadurch gekennzeichnet, daß am Hülsenhalter (63) ein Arm (66) angeordnet ist, der beim öffnen des Hülsenhalters auf einen zweiten Arm (77) auftrifft und dadurch das Ausschwingen eines Hebels (114, 115) bewirkt, welcher den Bolzen (98) mit dem Anschlag (97) in seiner Stellung verriegelt, wodurch ein Einrücken des Antriebes der Maschine bei geöffnetem Hülsenhalter verhindert wird.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
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