CH313892A - Verschnürungseinrichtung - Google Patents

Verschnürungseinrichtung

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CH313892A
CH313892A CH313892DA CH313892A CH 313892 A CH313892 A CH 313892A CH 313892D A CH313892D A CH 313892DA CH 313892 A CH313892 A CH 313892A
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Inventor
William Mosey Frederick
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Seal Less Strapping Ltd
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    • B65B13/18Details of, or auxiliary devices used in, bundling machines or bundling tools
    • B65B13/22Means for controlling tension of binding means
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    • B65B13/18Details of, or auxiliary devices used in, bundling machines or bundling tools
    • B65B13/24Securing ends of binding material
    • B65B13/30Securing ends of binding material by deforming the overlapping ends of the strip or band
    • B65B13/305Hand tools

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Basic Packing Technique (AREA)

Description


  



     Verschnürungseinrichtung   
Die Erfindung betrifft eine   Versehnii-      rungseinriehtung    für Packstücke, zum Beispiel Ballen, Kisten, Pakete und dergleichen, mit einer Verbindungsvorrichtung für die überlappenden Teile einer um das Packstück ge  legten      Sehleife    eines biegsamen,   formbestän-    digen Versehnürungsmittels, zum Beispiel eines Drahtes oder Metallbandes.



   Bei einer bekannten Einrichtung dieser Art wird das freie Ende des   Verschnürungs-    mittels, das entsteht, wenn eine von der Ver   bindungsvorrichtung geschlossene Schleife von    dem von der   Vorratsstelle    kommenden Ver  sehnürungsmittel    getrennt wird, für den nächsten   Bindevorgang    in die   Verbindungsvor-    riehtung unmittelbar in Längsriehtung   einge-    führt oder eingefädelt. Die Erfindung be  zweckt,    diese   Einriehtung    so zu verbessern, dass das erwähnte Einführen mit grösserer Sicherheit erfolgt.

   Zu diesem Zweek besitzt die   orfindungsgemässe      Verselinürungseinrich-    tung einen sieh   vor-und      zurüekbewegenden    Vorbeweggreifer zum   Vorsehieben    des Endes des   Versehnürungsmittels seitlieh    der   Verbin-      dungsvorrichtung und Mittel, um    dieses Ende von der Seite her in die Verbindungsvorriehtung   cinzubringen.   



   Es ist bereits eine   vollautomatiseh    arbei  tende Versehnürungseinrichtung    bekannt, bei der das freie Ende des als   Verschnürungs-    mittel dienenden Drahtes dureh Förderrollen neben einem   radial geschlitzten Verdrillritzel    vorbei in eine Führung   vorgesehoben    wird, die den Draht um das   Päekstück    herum wieder bis vor das   Verdrillrit-zel    führt, wo er dann von einem Greifer erfasst wird, der das Ende an dem Verdrillritzel vorbeibewegt.



  Die beiden so gebildeten, neben dem   Verdrill-    ritzel liegenden Drahtteile werden dann mittels Finger von der Seite her in den radialen Schlitz des zur Verbindungsvorrichtung gehörenden Verdrillritzels eingeführt und daraufhin die Drehrichtung der Förderrollen umgekehrt und der Draht aus der Führung heraus und fest auf das Packstück gezogen.



  Dieser zusätzliche Greifer kann bei der Einrichtung nach der vorliegenden Erfindung eingespart werden, weil das Ende des Ver  schnürungsmit. tels    von dem dieses Ende vorschiebenden, sich vor-und zurückbewegenden Vorbeweggreifer selbst seitlich der   Verbin-      dungsvorrichtung    vorgeschoben wird. Ein solcher Vorbeweggreifer wäre jedoch anderseits nicht in der Lage, das Verschnürungsmittel auch noch zur Bildung der Schleife um das   Paekstüek    herumzuführen. Er ist also nicht mit den Förderrollen der bekannten vollautomatisch arbeitenden Machine zu vergleichen.

   Es versteht sich aber, dass die erfin  dungsgemässe Anordnung auch    bei   vollauto-      matischen      Verschnürungseinrichtungen    vorgesehen sein kann.



   In der beiliegenden Zeichnung ist ein Aus  führungsbeispiel    einer teilautomatische Ver   schnürungseinrichtung nach    der Erfindung dargestellt.



   Fig. L1,   1B und IC    sind schematische Darstellungen, die die Bewegung der Hauptelemente der Einrichtung während eines Arbeitsspiels zeigen.   



   Fig. und 2B zeigen einen Seitenriss    eines Haltegreifers mit seinen   Betätigungs-    organe, in geschlossener bzw. geöffneter Stellung.



   Fig. 3 zeigt eine   Draufsieht    (unterhalb der Oberplatte bzw. des Tisches) der aus der Verbindungsvorrichtung und der Trennvorrichtung bestehenden Einheit sowie eines    rab-      lenk-Führungsfingers    mit den zugehörigen Be  tätigungsorganen.   



   Fig.   4    zeigt eine Seitenansieht, teilweise im Schnitt, der gleichen Einheit, wobei der Führungsfinger und die mit diesem verbundenen Teile weggelassen, der   Betätigungs-    nocken desselben jedoch dargestellt ist.



   Fig.   5.    A und 5B zeigen eine Seitenansicht des   Führungsfingers    und dessen   Betätigungs-    organe bei zurückgezogenem bzw. herausgeschobenem Finger.



   Fig.   6A    und   6B    zeigen eine Vorderansicht bzw. eine   Draufsieht    (unterhalb der Oberplatte oder des Tisches) des Spanngreifers und des Vorbeweggreifers, und Fig.   6C    zeigt einen   Sehnitt    nach der Linie 6c-6c der Fig. 6B bei geöffnetem Spanngreifer.



   'Wie in den Fig. 1A, 1B und 1C   ersicht-    lieh, entsprcht die allgemeine Anordnung der Verschnürungseinrichtung der üblichen Bauart, wobei eine aus einem   Verdrillritzel    bestehende   Verbindungsvorriehtung      1    mit unmittelbar neben jeder Seite des Verdrillritzels angeordneten Trennmessern, ein Haltegreifer   2,    dessen Abstand von dem, von der Vorderseite der Einrichtung aus gesehen, lin  ken    Trennmessern so gering wie möglich ist, und ein Spanngreifer 3, der sich in einem ausreichenden Abstand von dem rechten Trennmesser befindet, um das Paekstück in eine für das Einziehen des   Versehnürungsmittels    in diesen Spanngreifer geeignete Lage bringen zu können, vorhanden sind.

   Als Verswchnü  rungsmittel    ist hier Draht vorgesehen.



   Das   Herumziehen    des Drahtes um das   Packstück    geschieht beim vorliegenden Beispiel von Hand. Bei einer   vollautomatischen    maschine geschiebt das   Herumziehen    des Drahtes   automatiseh,    zum Beispiel mittels eines an sich bekannten   Mitnehmerringes.    In Fig.

     lA-    ist der Draht ganz um das   nient    gezeichnete   Paekstüek    herumgelegt, wobei das Drahtende w1 von Haltegreifer 2 gehalten wird, von dem aus der   Draht dureh    die Ver  bindungsvorriehtung 1    und dann als Drahtteil w2 in Form einer   Sehleife    um das pakcstück in der Weise geführt ist, dass er wieder durch die   Verbindung'svorriehtung    zurückläuft, von wo sieh dann der Drahtteil zum Spanngreifer 3 und hinter diesem der Drahtteil w4 zur Abrollspule erstrekt,
Ausser den bereits   erwähnten übliehen    Elementen weist die   Einriehtung    folgende besondere Teile auf :

   erstens einen   Ablenk-Füh-      rungsfinger    4 (in den Fig. 1A, 1B und 1C rechts neben dem rechten   Trennmesser ge-    zeichnet), der den Drahtteil w3 nach dem   Durehsehneiden    erfasst und diesen von der Verbindungsvorrichtung ablenkt, um ihn an dieser vorbei als das neue Drahtende w1 weiterzuführen, und zweitens einen Vorbe  weggreifer    5 in grösserem Abstand von den Trennmessern, wobei der Vorbeweggreifer 5 einen längeren Hub hat als der Spanngreifer 3, so dass er, wenn er den Drahtteil w4 erfasst, den Draht ein grösseres Stück bewegt, als wenn für diesen   Zweek    nur der   Rückwärts-    hub des Spanngreifers 3 zur   Verfügung    stünde.



   Diese   versehiedenen    Elemente sind in der   übliehen    Weise längs und unmittelbar unterhalb der Vorderkante einer   Packstüek-Aut-    lageplatte bzw. eines Tisehes 6 angeordnet, der in den Fig.   lA,    1B und   llC    nicht    gezeigt,    jedoch in den andern Figuren angedeutet ist.



   Nachdem der Spanngreifer 3 auf dem Drahtteil w3 geschlossen worden ist, wird er, wie in Fig.   1B gezeigt, nach    aussen bewegt,   wodureh    die Drahtschleife w2 gesannt wird, während der Vorbeweggreifer   5,    der   gleich-    zeitig und in der gleichen Richtung wie der Spanngreifer 3 bewegt wird,   sieh    längs des  Drahtteils   wA    nach aussen bewegen kann, wie später näher erläutert wird. Anschliessend erfolgt das Verdrillen der überlappenden Drahtteile mittels des Verdrillritzels la, dem ru diesem Zweck in bekannter Weise eine Anzahl Umdrehungen erteilt werden.



   Dann werden die Trennmesser der Verbindungsvorriehtung   1    in der üblichen Weise betätigt, wobei sich die Teile dann in der in Fig.   1B    mit voll   ausgezogenen Linien gezeich-    neten Lage befinden. Hierauf wird der Haltegreifer   2    geöffnet und der   Führungsfinger    4 in die in Fig.   1B    gestrichelt angedeutete Lage gebracht, wodurch einesteils das Drahtende wl. freigegeben und andernteils der abgesehnittene Drahtteil w3 nach vorn (gestrichelt gezeichnet   in Fig. 1B) durch    den Führungsfinger 4 abgelenkt wird.



   Sodann werden der Spanngreifer 3 und der Vorbeweggreifer 5, wie in Fig. 1C gezeigt, nach innen in ihre   Ausgangsstelllmgen      zurüekgeführt,    wobei der Vorbeweggreifer   5    am Drahtteil   w4    angreift, der Spanngreifer 3 jedoch geöffnet ist, so dass der Drahtteil   M) 3    durch den letzteren   hindurehgeführt    werden kann.



   Da der Hub des Vorbeweggreifers 5   grö-    sser ist als der des Spanngreifers 3 wird der vom Vorbeweggreifer 5   erfasste,-durch    den Führungsfinger 4 abgelenkte Drahtteil   w3    und mit ihm das neue Drahtende   wl    seitlich der Verbindungsvorrichtung   l,    vor dem im   Verdrillritzel      la    dieser Vorrichtung befindliehen, in der Ruhestellung des Ritzels waagreeht nach aussen gerichteten Schlitz an dieser   vorbeigeschoben    (Fig.   4)    und das Drahtende w1 in den   Haltegreifer    2 hinein vorbewegt, dessen Öffnung für die Aufnahme des so   vorhewegten    neuen Drahtendes   w1    gross genug ist.

   Diese für das Erfassen des Drahtes vorgesehene beträchtliche Öffnung des Haltegreifers 2 ist von besonderem Vorteil ; denn dadurch kann der Draht merklich geneigt zur Achse der Verbindungsvorriehtung   1    an der letzteren vorbei vorbewegt werden ('Fig. 1C).



   Schliesslich wird der   Führungsfinger    4 durch den Draht zurückgezogen, wenn dieser in die Verbindungsvorrichtung   1    eingebraeht wird. Die dazu notwendige seitliche Verschiebung des Drahtendes   w1    erfolgt   durch da. s Schliessen    des Haltegreifers 2 ; die Backe 2b dieses Haltegreifers 2 bewegt sich dabei aus der in Fig. 1C gezeigten Stellung gegen die Backe 2a desselben hin in die   i    Fig. 1A gezeigte Stellung, wobei sie das Drahtende   wl seitlich    über die Führung x   (Fig.      3,    4) in den Schlitz des Verdrillritzels la einschiebt.



   Nach dem Schliessen des   Haltegreifers')    zwecks Festhaltens des Drahtendes   w1    und dem dadurch verursachten Einbringen desselben in das   Verdrillritzel      la    nimmt die Bedie  nungsperson    mit ihrer rechten Rand den Draht aus dem Spanngreifer 3 und dem Vor  beweggreifer 5 heraus,    bildet um das packstück eine Schleife w2, fädelt den Draht wieder in das Verdrillritzel 1a und bringt ihn dann wieder in den Spanngreifer'3 und den Vorbeweggreifer 5 hinein, worauf dann alles fertig ist, um den   Verschnürungsvorgang    selbsttätig zu vollenden.

   Dieses selbsttätig ablaufende Arbeitsspiel   :    Spannen, Verdrillen, Trennen, Ablenken, Öffnen des'Spanngreifers, Vorführen des Drahtes kann mit einem Handhebel eingeleitet werden, der   zweckmässiger-    weise mit der rechten Hand bedient wird, da die Bedienungsperson das manuelle Ziehen des Drahtes mit dieser Hand ausführt. Der Arbeitsablauf kann jedoch auch mit Hilfe eines Fusshebels ausgelöst werden.



   Die selbsttätige   Arbeitsfolge    erfolgt durch Kraftantrieb von einem ständig laufenden   Motor iiber    eine einfache Schaltkupplung, welche durch den vorerwähnten Handhebel für die rechte Hand eingerückt werden kann.



  Diese Teile sind jedoch in den Zeichnungen nicht dargestellt, da sie als solche bekannt sind. Das Einrücken der erwähnten Kupplung hat eine einmalige Umdrehung der Hauptnockenwelle 7 zur Folge, die unterhalb der Tischplatte 6 parallel zur Vorderkante derselben und hinter den zu betätigenden   Ele-    menten angeordnet ist, wobei die von der Kupplung übertragene Drehbewegung auf das Zahnrad 7a (Fig. 6A und 6B) der erwähnten Welle übertragen wird, 
Nunmehr wird die Arbeitsweise der einzelnen Elemente der Einrichtung beschrieben,
Wie aus Fig.

   2A   und 22B ersiehtlieh,    besteht der Haltegreifer 2 aus einer hintern feststehenden Backe   2, a    und einer   vordern    beweglichen Backe 2b, die durch den Nocken   2c    vorgeschoben werden kann, der über die Kurven rolle 2d auf den Hebel   2e    wirkt, so dass das Drahtende wl freigegeben wird und die Backe 2b, wie in Fig. 2B gezeigt, für die   Auf-    nahme des neuen Drahtendes   w1    in   Offenlage    bleibt.

   Die   Bückführung    der Backe 2b zum Schliessen des Haltegreifers   2    geschieht von Hand durch Niederdrücken des Handhebels   2g,    der über die Zahnräder   2h    und   26    auf die verzahnte Unterseite der Backe 2b wirkt ; die Feder   2f unterstützt    dabei diese   Rückführ-    bewegung. Der   Nocken 2c ist    dabei so ausgebildet, dass das völlige Schliessen des Haltegreifers 2 unmittelbar, nachdem die   Nocken-      erhebimg    an der Kurvenrolle 2d vorbeigegangen ist, nicht beeinträchtigt wird.

   Das selbsttätige   Zurüekgehen    der Backe   2'6    unter der Wirkung der Feder   2f    wird jedoch durch den   feststehenden Sperrzahn 2j und durch    die Sperrklinke 2k, welch letztere durch den Handgriff 2l ausser Eingriff gebracht werden muss, bevor der Handhebel 2g niedergedrückt werden kann, verhindert.

   Wenn der Haltegreifer   7    vollautomatisch betätigt werden soll, so dass in diesem Falle die Kraft der   Zug-    feder 2f überwunden werden muss, damit die Backe 2b in Fig.   SA    nach rechts verschoben werden kann, ist es nur erforderlich, dass der Handhebel   2g    und das diesem zugeordnete Zahnrad weggelassen werden, ohne dass dabei die zeitliche Steuerung des Nockens 2c geändert wird, der auf jeden Fall die Kurvenrolle 2d verlassen haben muss, bevor die Drehung der Welle 7 zum Abschluss gekommen ist.

      lober    die Konstruktion und die   Arbeits-    weise der aus dem   Verdrillritzel      la    bestehenden, in Fig. 3 und   4    gezeigten Verbindungs  vornehtung      1    und der Trennmesser ist folgendes zu sagen :

   Das Verdrillritzel 1a wird in be  kannter    Weise über die Zahnräder 1b,   le    zum Zahnsegment   1d auf der    Welle 7 angetrieben, wobei die Anordnung so getroffen ist, dass das Zahnsegment 1d nach dem Spannen des   Drah-    tes mittels des Spanngreifers 3 in Wirkung   tritt lmd dabei dem Verdrillritzel    die erfor  derliche    Anzahl von Drehungen, beispielsweise drei, und noch eine Teildrehung für   das Über-    drehen erteilt wird.

   Die Trenmesser 1e bzw.   lf sind    je eines an jedem Ende des Verdrillritzels an den obern Enden der   federbelaste-    ten, senkrecht beweglichen Kolben   lg angeord-    net, und zwar in der Weise, dass durch das s Trennmesser le auf der linken Seite der sich hinten in dem Ritzel befindliche Drahtteil w1 durchgeschnitten wird, während das Trennmesser lf auf der rechten Seite des Ritzels s den vorn liegenden Drahtteil   w3      durchschnei-    det.

   Die beiden Kolben   lg werden, nachdem    das   Verdrillritzel    la seine Drehbewegung abgeschlossen hat, gemeinsam dadurch   angeho-    ben, dass die auf der Welle 7 angeordnete Nase lh an dem Schwinghebel   li    angreift, dessen vorderes Ende durch den Zapfen   lj mit    den Kolben   lg gelenkig verbunden    ist.



   Wie in Fig. 3 in Verbindung mit Fig. 5A und 5B ersichtlich ist, gibt der   Führungs-    finger 4, wenn er zurückgezogen wird, die Drahtteile   M) l    und   w3 völlig    frei, während er, wenn er sich in seiner vorgeschobenen Stellung befindet, den Drahtteil   w3    in einem in ihm vorgesehenen Schlitz 4a aufnimmt. Diese Bewegung. des Fingers 4 wird in einfacher Weise durch den auf der Welle 7 befindlichen Nocken 4b über die am Hebel   4d      befindliehe    Kurvenrolle 4c gegen die Spannung der Feder 4e gesteuert.



   Zur Beschreibung des Spanngreifers 3 und des Vorbeweggreifers 5 wird auf die Fig.   6. t,      6B und    6C verwiesen. Der Spanngreifer 3 bzw. der Vorbeweggreifer 5 befindet sich an einem Hebelarm 3a bzw.'5a. Diese Arme sind unabhängig voneinander in der Weise drehbar gelagert, dass sie waagrecht unterhalb der Tischplatte 6 schwenkbar sind.

   In ihrer normalstellung sind sie im wesentlichen parallel   zu-    einander und stehen im wesentlichen senkrecht zur   Bindeebene.    Der Spanngreifer 3 kann den Draht nur erfassen, wenn sein Arm 3a nach aussen   geschwenit    wird, wie weiter hinten aus  führlich    beschrieben wird, In ähnlicher Weise kann der Vorbeweggreifer 5 den Draht nur erfassen, wenn sein Arm 5a nach innen ge  sehwenlit    wird.



   Die   Schwenkbewegnng    der beiden Arme 3a, 5a muss gleichzeitig in der Weise erfolgen, dass der Schwenkwinkel des   Armes 5a grösser    ist als derjenige des Armes 3a. Inforlgedessen entfernen sich die Greifer beim Verschwenken der Arme voneinander und nähern sich beim Zurückschwenken derselben, so dass der Vor  beweggreifer      5,    den Draht genügend. weit aussen erfassen kann, um ihn über den   erfor-      derlichen    grösseren Weg als bei der Spannbewegung zurückzuführen.



   Das Schwendken der Arme in der Beschriebenen Weise geschieht mittels einer   Steuer-    scheibe 3b auf der Welle 7. Die Rolle   3c    auf dem waagrecht verschwenkbaren Hebel 3d folgt der Steuerkurve der Scheibe 3b, wodurch dieser Hebel zwangsweise hin und her bewegt wird. Ein Teil eines Verbindungselements 3e zwischen dem vordern Ende des   Lebels ou    und dem Arm   3e    ist in einer am letzteren befestigten   Führung    entgegen der Kraft einer um es angeordneten Schraubenfeder 3f ver  sehiebbar. Die Schraubenfeder 3f liegt    einerends an der genannten Führung und anderends an einer Mutter   3g an, welche auf    einem Gewindeteil des Verbindungselementes 3e sitzt.

   Diese Mutter gestattet die Einstellung der Vorspannung der Schraubenfeder   3. f und    somit auch diejenige der Kraft, welche zum Spannen des Drahtes auf den Spanngreifer 3 übertragen werden kann.



   Wenn der Hebel   3d    in der   Zeichnung    nach rechts   versehwenkt    wird, so werden die Arme   3a    und 5a durch die Verbindungselemente   3e    bzw.   5b    ebenfalls verschwenkt, wobei der Arm 5a stets um einen grösseren Betrag verschwenkt wird als der Arm 3a. Es versteht sich, dass der Drehpunkt des Hebels   3d    ebenso wie der Drehpunkt   3th bzw. 6c des Armes 3a    bzw. 5a ortsfest ist. Durch Anordnung des Verbindungselementes   3e    ziemlich weit vorn beschreibt der Arm   3a    eine verhältnismässig kurze Schwenkbewegung.

   Das   Verbindungs    element 5b vom Hebel 3d zum Arm 5a ist dagegen weiter hinten angeordnet, damit der
Arm5a eine verhältnismässig grosse Schwenkbe  wegung    durchführen kann. Zur Erhöhung der   Unterschiede beider Schwenkbewegongen    kann der Drehpunkt   5c,    um welchen der Arm 5a verschwenkt wird, mit Bezug auf den   Drill-    punkt 3h des Armes 3a weiter nach vorn an geordnet werden.



   Der Spanngreifer 3 wird   zwangläufig    unmittelbar vor dem Durchschneiden des Drahtteils   w3    geöffnet, hauptsächlich um das   Ans-    biegen des Drahtes zwischen dem   Spanngrei-    fer   3    und dem Vorbeweggreifer 5 zu vermei den, das sonst infolge des veränderlichen Betrages der Schwenkung des Spanngreifers 3 in Richtung zum Vorbeweggreifer 5 auftreten kann, worauf sofort das   Durchsehneiden    stattfindet.

   Es ist ein weiterer Vorteil, dass der Spanngreifer 3   zwängläufig    offen gehalten bleibt, um während des   Bückschwingens der    Arme 3a und   5a    das freie   Durehführen    des Drahtes   dure,    diesen mittels des   Vorbeweg-    greifers 5 zu gewährleisten und um das nachfolgende Herausnehmen und Wiedereinführen des Drahtes zu erleichten, wenn der Draht von Hand aus dem ! Spanngreifer 3 heraus und wieder in diesen hineingezogen wird.



   Das Öffnen und Schliessen des Spanngreifers 3 wird durch   den Noeken 3i    auf der Welle 7 gesteuert. Der Nocken 3i greift am Fortsatz 3j der unter Backe des Spanngreifer 3 an, welcher Fortsatz 3j sich entsprechend dem Bereich der   Auswärtssehwenkung    des Armes 3a nach unten und seitlich in Banjoform erstreckt. Wie ersichtlich, ist die   Kante 3k,    die der Krvenbahn des Nockens 3i folgt, entspre  chend    dieser Schwenkbewegung gekrümmt.



  Die Erhebung der Noekenscheibe hat die Wirkung, dass der Fortsatz   3j gegen    die Kraft der Zugfeder 3l verschwenkt wird, wobei dieser Nocken zeitlich so gesteuert wird, dass sich der Spanngreifer 3 zu Beginn der selbsttätig ablaufenden Arbeitsfolge, unmittelbar bevor die Nockenscheibe   3 &  in    Tätigkeit tritt, schlie ssen kann und unmittelbar vor dem Durchschneiden des Drahtes geöffnet wird.



   In Fig.   Li    und 1B ist ersichtlich ; dass durch die Anordnung des Spanngreifers   3 und    des Vorbeweggreifers 5 an Armen, die hinter die Achse des Verdrillritzels und damit hinter die   Bindeebene    zurückschwenken können, der abgeschnittene Drahtteil   w3    durch den Vor  beweggreifer    5 in gewünschter Weise vor das Verdrillritzel abgelenkt werden kann, wobei der Finger 4 als geeignete Abstützung für den Draht neben dem   Verdrillritzel    dient, um zu gewährleisten, dass er   tatsäehlieh an dem letz-    teren, wie erforderlieh, vorbeigeht.



   Der Vorbeweggreifer 5 kann dabei von einfacher Form sein, so dass er den Draht leicht hält und längs desselben nach aussen gleiten kann, wobei, wie in Fig. 6A dargestellt, für das Hineinziehen des Drahtes ein   durci      Fingerdruek    entgegen der Wirkung einer Schliessfeder zu betätigenden Hebel 5d zum Öffnen des Vorbeweggreifers 5 von Hand vorgesehen ist.

   Das Öffnen des Vorbeweggreifers 5 kann jedoch beim Annähern und Verlassen seiner Normalstellung auch selbsttätig bewirkt werden, beispielsweise durch Anschlag der vom    Arm 3a. wegragenden Stange 3m (Fig. 6B)    gegen den Vorbeweggreifer   5.    Diese Anord  nung    hat jedoch den Nachteil, dass der Vorbeweggreifer 5 dann nicht für das Halten des vorbewegten Drahtendes vor dem Schliessen des Spanngreifers 2 zur Verführung steht.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verschnürungseinrichtung für Packstücke, mit einer Verbindungsvorriehtung für die überlappenden Teile einer um das Packstüek gelegten Schleife eines biegsamen, formbestän- digen Verschnürungsmittels, gekennzeichnet durch einen sich vor-und zurückbewegenden Vorbeweggreifer (5) zum Vorschieben des Endes ('1) des Verschnürungsmittels seitlich der Verbindungsvorriehtung (1), und dureh Mittel (2), um dieses Ende von der Seite her in die Verbindungsvorriehtung einzubringen.
    UN6ERANSPRÜCHE 1. Verschnürungseinriehtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Vorbeweggreifer so ausgebildet ist, dass das Versehnürungsmittel zum Herumlegen um das Paekstüek aus dem Vorbeweggreifer her ausnehmbar und wieder in diesen einbringbar ist.
    2. Verschnürungseinrichtung nach Patent- anspruch, dadruch gekennzeichnet, dass neben der Verbindungsvorrichtung die genannten Mittel (2,), die das seitliche Einbringen des Endes (u1) des Versehnürungsmittels in die Verbindungsvorrichtung maschinell ausfüh- ren, vorgesehen sind.
    3. Verschnürlmgseinrichtung nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass als Mittel zum Einbringen des Endes (w1) des Verschnürungsmittels von der Seite her in die Verbindungsvorrichtung (1) ein Haltegreifer (2) vorgesehen ist, der ebenfalls zum Festhalten des genannten Endes, währenddem das Verschnürungsmittel um das Packstück herumgezogen und von der Seite her in die Ver bindungsvorrichtung eingebracht wird, dient.
    4. Versehnürungseinriehtung nach Unteransprueh 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Haltegreifer (2) zwei Backen aufweist, von denen die Backe (2b) beweglich ist und dazu vorgesehen ist, durch ihre Schliessbewegung gegen die andere feststehende Backe (2a) hin das Ende (w1) des Verschnürungsmittels von der Seite her in die Verbindungsvorrichtimg einzubringen.
    5. Versehnürungseinriehtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ein Spanngreifer (3) vorgesehen ist, der sich im Betrieb gleichzeitig mit dem Vorbeweggreifer (5) vor-und zurückbewegt, wobei der Spanngreifer (3) zum Festziehen des Verschnü rungsmittels auf das Paekstück während des Rüekweges und der Vorbeweggreifer (5) für das Vorbewegen des Versehnürungsmittels während des Hinweges vorgesehen sind.
    6. Verschnürungseinrichtung nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Spanngreifer (3) zwischen der Verbindungs- vorrichtung (1) und dem Vorbeweggreifer (5) angeordnet ist und dass für das gleiehzeitige Bewegen der beiden Greifer (3, 5) Mittel vorgesehen sind, die so ausgebildet sind, dass sie ein Voneinanderentfernen der Greifer (3, 5) beim Rüekweg und ein Einandernähern beim Hinweg bewirken.
    7. Verschnürungseinrichtung nach Unteranspruch 6, dadurch gkennzeichnet, dass der Spanngreifer (3) bzw. der Vorbeweggreifer (5) je auf einem Hebelarm (3a bzw. 5a) sitzt, wobei die für das gleichzeitige Bewegen der Greifer (3, 5) vorgesehenen Mittel so ausgebilclet sind, dass sie eine mterschiedliehe Schwen- kung der Hebelarme (3a, 5a) untereinander bewirken.
    8. Verschnürungseinrichtung nach Unter ansprueh 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel für das gleichzeitige Bewegen der Grei- fer (3, 5) einen mit beiden Hebelarmen (3a, 5a0 verbundenen Hebel (3d) einschliessen und (lass um ein zwischen dem Hebel (3d) und dem Hebelarm (3a) des Spanngreiiers (3) angeordnetes VerbindLmgselement (3e) eine Schraubenfeder (3f) vorgesehen ist.
    9. Verschnürungseinrichtung naeh Unteranspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass eine zwischen den Greifern (3, 5) und einer Trennvorrichtung (1f) liegende Albenk- und Füh rungsvorrichtung (4) vorgesehen ist zum Füh- ren des Endes (w1) des Verschnürungsmittels an der Verbindungsvorrichtung (l) vorbei.
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