DE29791C - Maschine zum Bebinden der Flaschenkorke mit Draht - Google Patents

Maschine zum Bebinden der Flaschenkorke mit Draht

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DE29791C
DE29791C DENDAT29791D DE29791DA DE29791C DE 29791 C DE29791 C DE 29791C DE NDAT29791 D DENDAT29791 D DE NDAT29791D DE 29791D A DE29791D A DE 29791DA DE 29791 C DE29791 C DE 29791C
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DE
Germany
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shaft
jaws
bottle
wire
wires
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT29791D
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English (en)
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O. C. CARPENTER in Brooklyn, Amerika
Publication of DE29791C publication Critical patent/DE29791C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B67OPENING, CLOSING OR CLEANING BOTTLES, JARS OR SIMILAR CONTAINERS; LIQUID HANDLING
    • B67BAPPLYING CLOSURE MEMBERS TO BOTTLES JARS, OR SIMILAR CONTAINERS; OPENING CLOSED CONTAINERS
    • B67B5/00Applying protective or decorative covers to closures; Devices for securing bottle closures with wire
    • B67B5/06Devices for securing bottle closures with wire

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  • Wire Processing (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
KLASSE 64
Sämmtliche bewegenden Theile der Maschine werden durch die Platte bezw. den Tisch A gehalten, der auf passenden Böcken a a so ruht, dafs die Oberfläche des Tisches ungefähr ι m vom Boden entfernt ist. Auf der Platte A bringe ich die Lagerböcke Αλ Α2, zur Aufnahme der Hauptwelle B und der anderen dargestellten Theile an.
Der vordere Bock A1 dient' als Lager der Triebwelle B für die Zange zum Halten des vorderen Endes des Drahtes, für das Excenter zum Bewegen der Zange, für die Scheere zum Abschneiden des Drahtes nach dem Festdrehen desselben auf der Flasche und den Halter zum Halten der Flaschenmtindung, wenn die Flasche in die Maschine eingeführt wird.
Die Hauptwelle B trägt den Trieb B1 sowie eine Curve B^, welche eine Längsbewegung der Gleitwelle C und der daran befestigten Backen zum' Bearbeiten des Drahtes hervorruft. Die Welle B trägt ferner das Rad B3 zum Treiben des Räderwerkes der Gleitwelle C und die damit verbundenen Backen, um, wenn es erforderlich ist, die Gieitwelle in Drehung zu versetzen. Die Gleitwelle C ist in einem Gleitbock C1 gelagert, welcher im Bock A2 sitzt, der an der Platte A befestigt ist. Die Gleitwelle C wird mittelst des Rades C2 in Drehung versetzt, welches seinerseits durch das nach-, stehend beschriebene Räderwerk gedreht wird. Das Rad C2 ist mit Keilfläche versehen, die so in die Längsnuth der Welle fafst,' dafs letztere eine gleitende Längsbewegung ausführen kann. Der Gleitbock C1 erhält seine Längsbewegung durch einen Mitnehmer oder Hebel D und die Curve B*. Das obere Ende des Hebels D ist durch ein Glied d so mit dem Gleitbock C1 verbunden, dafs dieser eine geradlinige Bewegung ausführt, während das obere Ende des Hebels eine Curve beschreibt. Das untere Ende des. Hebels D ist zur Aufnahme des Drehzapfens d' mit Schlitz versehen, und der Lappen A%, mit welchem der Hebel verbunden wird, ist ebenfalls mit einem verticalen Schlitz versehen, so dafs der Drehzapfen nach Belieben nach oben oder unten gerückt werden kann, um den Hub des oberen Hebelendes zu verlängern oder zu verkürzen und demgemäfs die horizontale Bewegung des Gleitbockes Cr den verschiedenen Flaschengröfsen entsprechend zu adjustiren.
Ein Zapfen oder eine Rolle J?1 ist an dem Hebel D angebracht und steht so mit der Curve B2 in Eingriff, dafs der Gleitbock bei jeder Drehung der Curve hin- und herbewegt wird. Die Backen E E, welche den Draht tragen, der um den Flaschenhals gewunden wird, sind an dem vorderen Ende der Gleitwelle C befestigt, werden mit dieser vor- und rückwärts bewegt und ebenfalls in Drehung versetzt.
Die Curve B2 ist so hergestellt, dafs die Gleitwelle C für den gröfsten Theil ihres Hubes schnell rück- und vorwärts bewegt und während des Restes des Hubes langsam bewegt wird, um die Backen E E in den Stand zu setzen, den Draht um den Flaschenhals zu winden. Es ist erforderlich, dafs sich die Backen der
Flasche nähern, weil der Draht beim Umwinden um den Flaschenhals kürzer wird. Der schnellbewegende, steile Theil der Curve ist in Fig. ι zwischen den Stellen b bl dargestellt, während der übrige Theil der Peripherie der Curve, d. h. zwischen B1 und b, so hergestellt ist, dafs der Hebel D und die damit verbundenen Theile der Aufwickelung des Drahtes entsprechend sich bewegen. Die Backen E E sind bei e durch Zapfen" mit" der "Querstange bezw. dem Kopf E1 verbunden, der auf dem vorderen Ende der Gleitwelle C befestigt wird. Die vorderen Enden der Backen sind so angeordnet, dafs sie sich fest an einarider schliefsen, Fig. 3 und 8, während die hinteren Enden mehrere Zoll aus einander stehen und durch die Glieder S3 E" mit dem Gleitring E3 auf der Welle C verbunden werden.
Die entgegengesetzten Enden der Glieder E2E1 werden durch das Scharnier bezw. die Drehzapfen el e* mit den Backentheilen E und mit dem Gleitring E3 verbunden. Diese Construction der Backen und deren offene Stellung ist durch die punktirteri, die geschlossene Stellung durch die vollen Linien in Fig. 8 dargestellt.
Eine Spiralfeder el ist um die Gleitwelle an" gebracht und prefst so gegen den Gleitring E2, dafs dieser zurückgedrückt wird und die Backen geöffnet werden, sobald die Sperrklinke e3, Fig. 10, den Ring am Ende seines Hubes freigiebt. Wird die Gleitwelle C1 nach hinten bewegt, so trifft der Gleitring E* kurz vor der Vollendung der Bewegung gegen den Anschlag Ei und wird hierdurch gezwungen, auf der Welle zu gleiten, die Federn zu spannen und die Backen E E zn schliefsen. Hierauf greift die Klinke e3 in einen Einschnitt der Welle C und hält die Backen fest geschlossen, bis sie den nächsten Hub nach vorn ausführen. Sobald der vor den Enden der Backen hervorragende Draht von der Zange F ergriffen ist, wird die Klinke e3 durch den mit dem Tisch G verbundenen Arm h von ihrem Eingriff mit der Welle befreit, worauf die Feder E1 in Wirkung tritt und das Oeffnen der Backen bewirkt.
Nach dem Oeffnen der Backer^ werden dieselben durch die Welle C nach hinten bewegt, bis sie nochmals durch den Anschlag e* geschlossen werden; der Anschlag ist adjustirbar angeordnet, um die Backen an jedem gewünschten Punkt schliefsen zu können.
Die anderen Theile der Maschine sind so angeordnet, dafs die Welle C nach dem Schliefsen der Backen E in Drehung versetzt wird, wodurch der Draht zwischen den Backen und dem Flaschenhals so gedreht wird, dafs der Draht fest über den Kork und um den Flaschenhals gezogen wird. Während dieser Operation werden die Backen mittelst der Curve B2 entsprechend so weit vorgerückt, als der Draht durch das Drehen oder Umwickeln verkürzt wird. Die drehende sowie die reciproke Bewegung der Welle C werden durch die Zahnrad- und Curven verbindung zwischen den beiden Wellen erzielt, so dafs bei jeder Umdrehung der Welle B ein vollständiges Rück- und Vorwärtsgleiten der Welle C und eine genügende Anzahl Drehungen derselben erreicht wird, um den Draht auf der einen Flasche festzudrehen. Der Hub der Welle wird so bemessen, . dafs. die genaue Länge an Draht durch die Backen E geliefert wird, um damit eine Flasche bebinden zu können. Die zu verkorkende oder mit Draht zu bebindende Flasche wird auf den Tisch oder das Consol G gestellt, welches vertical in den Führungen g gleiten kann und durch den Tritt G1, Hebel G2 und die Verbindungsstangen G3 G^ bewegt wird.
Die Belastung W am hinteren Ende des Hebels G2 wirkt beim Heben oder Balanciren des Consols als Gegengewicht.
Eine am Consol G befestigte und durch dasselbe bewegte Stange H ragt durch die Maschine hindurch und bewegt den Arm h und die Kupplung H1 im richtigen Moment, so dafs die Mechanismen der Maschine sich gemeinsam mit dem Tisch oder Consol G bewegen, wodurch sämmtliche Bewegungen der Maschine unter der Controle des Arbeiters stehen, der den Tritt G1 bewegt und die Flasche auf das Consol stellt. ...
Ein Arm F"1 desselben steht durch eine Stange F2 mit dem Excenter F3 in Verbindung, welcher auf die Zange F wirkt, um ein festes Erfassen der Drähte «zu sichern, sobald die Drähte weit genug hervorgetreten sind, um von der Zange ergriffen zu werden. Das Excenter F3 ist, wie aus Fig. 7 ersichtlich, so hergestellt, dafs die Zange F geschlossen wird, bevor das Consol G seinen Hub nach oben vollendet hat, und so lange fest geschlossen gehalten wird, bis der Draht an der Flasche befestigt ist. Die Zange F wird durch die Feder / geöffnet und so lange offen gehalten, bis dieselbe durch das Excenter F3 wieder geschlossen wird. Sie ist in dem Bügel f1 auf einem von der Vorderfläche des Bockes A^ hervorragenden Zapfen/2 aufgehängt. Derselbe ist so lang, dafs der Bügel fl mit der Zange eine bedeutende. seitliche Bewegung machen kann, um zu verhindern, dafs die Zange beim Entfernen einer Flasche aus der Maschine im Wege steht. Für gewöhnlich wirkt eine in der Zeichnung nicht dargestellte Feder dahin, die Zange F gegen die Maschine oder den Bock A1 zu pressen. Die durch die Gleitstange H bewegte Kupplung ZT1 kuppelt das Rad / mit der Welle /', um die rotirenden Theile der Maschine zur richtigen Zeit in Gang zu setzen, wenn die Stellung des Tisches G nebst Flasche es nöthig
macht, um die Gesamiritoperationen der Maschine in Uebereinstimmung. zu bringen..
Die Welle /' wird mittelst eines Riemens oder Vorgeleges, die Welle B sowie sämmtliche damit verbundenen Theile bei jedem Heben und Senken des Consols G in Gang gesetzt und wieder angehalten. Die Drähte xl χ^x3 xi werden durch die Spulen J% J% J3 J1 getragen, wovon die beiden ersten an den entgegengesetzten Seiten der Backen E gelagert sind und ihre Drähte durch Bohrungen die Backen E speisen, wie in Fig. 4 dargestellt. Die beiden letzten Spulen sind an dem hinteren Ende der Gleitwelle C befestigt; dieselbe ist hohl und laufen die Drähte x3 x* durch diese hohle 1. Welle nach den Backen E, wo sämmtliche angewendeten Drähte sich vereinigen und zu einer Schnur χ gedreht werden. Man kann zwei oder mehrere dieser Drähte gleichzeitig anwenden; werden nun zwei der Drähte verwendet, * so bleiben die anderen beiden aufser Thätigkeit. Sämmtliche Spulen sind so an der Maschine angeordnet, dafs sie sich auf den Backen oder der Welle gegenseitig balanciren.
Die in der Maschine verwendeten und durch die Backen E zusammengedrehten Drähte werden wie folgt auf den Flaschenhals gebracht. Die vorderen Enden der Drähte werden für die erste Operation unmittelbar vor den Backen E mit der Hand zusammengedreht; bei der späteren Operation wirkt die Maschine selbstthätig. Die gedrehten Enden der Drähte χ werden bei vorgeworfenen Backen von der Zange F ergriffen, und in diesem Moment wird das Consol G nebst Flasche so gehoben, dafs der Flaschenkork unterhalb der Drähte und zwischen die Backen E geprefst wird. Der Mechanismus wirkt derart, dafs, sobald der Obertheil des Flaschenkorkes an die Drähte anschlägt, die Backen E durch den Arm h geöffnet, die Klinke e3 ausgelöst und die Feder Ei zum Oeffnen der Backen freigegeben werden.
Das fortgesetzte Heben des Consols G trägt die Mündung der Flasche noch weiter zwischen die Backen, was auch zum Oefmen der Backen beiträgt. Die so über den Flaschenkork gelegten Drähte werden zwischen dem oberen Ende des Korkes und dem unteren Ende des Mitnehmers K gefafst, der in dem verticalen Raum des Bockes^1 gleitet. Der Mitnehmer K wird durch die Feder k niedergedrückt und gestattet dem durch das Consol »ach oben gedrückten oberen Ende der Flasche, in das untere Ende des Raumes A* einzutreten und die über dem Kork liegenden Drähte mitzunehmen.
Während dieser Zeit werden die Drähte so auf dem Kork gehalten, dafs dieselben beim Heben der Flasche über den Kork gleiten können, weil die vorderen Enden derselben durch die Zange F festgehalten werden.
L. Ein Paar Klemmen kx P1 Fig. 11, werden am unteren Ende von K angebracht und durch kleine Federn niedergedrückt, so dafs die Drähte durch die geöffneten Klemmen über die Mitte des Korkes beim Anheben der Flasche laufen können, Dieselben schliefsen sich auf den Drähten, sobald das obere Ende des Korkes oder der Flasche gegen denselben anschlägt. Die vorderen Kanten der Klemmen sind so abgeschrägt, dafs die Drähte vpn denselben abgleiten, wenn das Consol heruntergelassen wird.
Eine federnde Klinke öder Klemme L ist am Bock A^ befestigt; dieselbe fafst unter den Flaschenhals beim Niederlassen des Consols G und hält die Flasche in der erforderlichen Stellung, um das Umwickeln des Drahtes um den Flaschenhals unterhalb des Ansatzes zu gestatten. Diese Anordnung ermöglicht, dafs die Maschine für Flaschen mit langen oder kurzen Hälsen verwendet werden können. Um die losen Drähte an der hinteren Seite der Flasche bei geöffneten Backen herunterzudrücken, ist ein Arm M durch Drehzapfen mit der Querstange der Backen so verbunden, dafs derselbe vor und zwischen den Backen E nach unten geworfen werden kann, wenn dieselben offen sind; wodurch die Drähte in ihre richtige Stellung geprefst werden können. Dieser Arm M wird durch die Feder m nach oben gezogen und durch die Gleitstange M1 nach unten gedruckt, indem die Klinke ml der Stange M1 mit dem Stift ms des Armes M in Eingriff tritt, Fig. 8 und 9. Die Methode zum Bewegen der Stange H ist ebenfalls in den Fig. 8 und 9 dargestellt.
Eine auf der Innenseite des Bockes A1 angebrachte Scheere N schneidet die gedrehten Drähte zwischen der Flasche und den Enden der Zange ab, sobald die Flasche mit Draht versehen ist. Ein kleines Stück Drahtschnur ragt etwas über die Enden der Zange hervor, um die nächste Flasche mit Draht versehen zu können. Die Zange wird zu diesem Behufe zur richtigen Zeit durch die Stange N1 und das auf der Welle B sitzende Excenter JV2 bewegt.
Wie bereits erwähnt, macht diese Welle eine Umdrehung für jeden vollen Hub der Maschine, so dafs das Excenter N^ bequem derart angebracht werden kann, dafs die Scheere in Thätigkeit gesetzt wird, sobald das Drehen oder Wickeln des Drahtes vollendet ist. Die Gleitwelle C wird durch das Rad C2 in Drehung versetzt, welches seinerseits mittelst der Räder B3 B* B5 von der Welle B aus getrieben wird. Das Rad C2 ist mit Keil b versehen, der so in eine Nuth der Welle C eingreift, dafs die Welle sich in dem Rade C2 verschieben kann und gleichzeitig den Angriffspunkt bietet, wenn
das Rad in Drehung versetzt werden soll. Eine Kupplung B7 auf dem Rade Bb wird durch das Excenter B8 auf der Welle B so bewegt, dafs die Räder B^ B5 gekuppelt werden, um die Welle C in Drehung zu versetzen. Stehen die Räder nicht in Eingriff, so läuft das Rad B5 leer auf der Welle C.
Das Excenter Bs auf der Welle B greift in den Theil der Welle B ein, der am geeignetsten ist, die Rolle C in Drehung zu versetzen, .

Claims (16)

  1. Patent-Ansprüche:
    An einer Maschine zum Bebmden der Flaschenkorke mit Draht:
    ι. Die Anordnung der beweglichen Backen E auf dem einen Ende einer rotirenden Gleitwelle C, die mit Mechanismen zum Oeffnen und Schliefsen der Backen versehen ist, indem sie mittelst Curve in ihren Lagern zum Gleiten gebracht und durch Räderwerk gedreht wird, so dafs die gleitenden und rotirenden Bewegungen der Backen und ihre sich öffnenden und schliefsenden Bewegungen in einer Operation das Bebinden eines Flaschenkorkes selbstthätig ausführen.
  2. 2. Die Anordnung der an dem vorderen Ende der Gleitwelle ^befestigten Backen E, die durch das Rückwärtsbewegen der Welle und den Eingriff des Ringes E3 mit dem Anschlag E5 geschlossen und durch die Einwirkung der Feder E* auf die federnde Klinke e* geöffnet werden.
  3. 3. Ein sich vertical bewegender Arm oder Drahtdepressor, der auf der Querstange der Backen sitzt, wobei der Arm durch eine Gleitstange durch die Längsbewegung der Backen so bewegt wird, dafs der Draht bei jedem Hube vor dem Drehen desselben bis an den Ansatz des Flaschenhalses gedrückt wird. . ■
  4. 4. Die Anordnung des sich in verticaler Richtung, bewegenden Armes M, der Gleitstange M1 zum Bewegen des Armes M1 der Klinke m1 und des Stiftes m2:
  5. 5. Die Anordnung der Curve B'\ des Hebels D der Gleitwelle C, der an. C angebrachten beweglichen Backen E, der Feder E1 des Schliefsringes E3 derart, dafs die Gleitwelle C mit den Backen E eine hin- und hergehende Bewegung und ein Oeffnen und Schliefsen der Backen bei jeder Umdrehung der Curve B"1 ausführt.
  6. 6. ■ Die Anordnung des adjustirbaren Drehpunktes d1 am unteren Ende des Hebels D, um die Längsbewegung der Welle C den verschiedenen Flaschengröfsen entsprechend reguliren zu können.
  7. 7. Die Anordnung der Curve Bs, die so construirt ist, dafs sie während ungefähr eines Drittels ihrer Umdrehung die erforderliche . maximale Längsbewegung der Welle C hervorruft und derselben während ca. zwei Drittel der 'Umdrehung eine geringe gleitende Bewegung mittheilt, um die mit der Welle verbundenen geschlossenen Backen während des Drehens des Drahtes genügend vorwärts zu bewegen, in Uebereinstimmung mit der Verkürzung der Drähte zwischen den Enden der geschlossenen Backen und der Flasche, welche durch das Drehen der Drähte verursacht wird.
  8. 8. Die Anordnung der Trieb welle B und Gleitwelle C, die durch die Räder B3 B* 2?5 C3 so verbunden sind, dafs die Gleitwelle und die daran befestigten Backen genügend oft rotirt werden, um den Draht völlig zu drehen und an der Flasche zu befestigen, während die Welle B sich nur theilweise dreht, so dafs genügend Zeit für das Vor- und Rückwärtsbewegen der Gleitwelle bleibt, während die Restdrehung der Triebwelle erfolgt.
  9. 9. Die selbsttätige Kupplung B7 in Combination mit den Rädern Bi B5 und der Curve B2 auf der Welle B derart, dafs die Räder BsBlBsC\ Welle C und Backen E bei dem einen Theil der Drehung der Welle B so rotirt werden, dafs das vollständige Festdrehen der Drähte auf der Flasche, mittelst Drehung der Backen E und der: Welle C bewirkt wird und nach dem Festdrehen der Drähte die Räder ausgerückt und zum Stillstand gebracht werden.·
  10. 10. Die hohle Welle CT an deren hinterem Ende die den Draht tragenden Spulen /3J* so angebracht sind, dafs sie sich auf der Welle balanciren und die Drähte durch die hohle Welle nach den Backen liefern:
  11. 11. Das sich vertical bewegende Consol G, - welches mit der Verbindungsstange H und Vorrichtung If' versehen ist, um die Triebwelle B bei jedem Hube der Flasche behufs Bebindens mit Draht und Senkens derselben mittelst der Kupplung ein- oder auszurücken.
  12. .12. Die federnde Klemme L, welche so an dem Halter A1 der Flaschenmündung K angebracht ist, dafs sie den Flaschenhals unmittelbar unter dem Flantsch erfafst und die Flasche während des Bebindens derselben mit Draht festhält.
  13. 13. Die selbstthätigen Drahthalter k1 k2, um die Drähte über der Mitte des Korkes zu halten, die scharnierartig an dem unteren Ende des an dem Halter für die Flaschenmündung angebrachten Hebels befestigt, mit Federn zum selbstthätigen Schliefsen der Halter auf den Drähten und mit abgeschrägten Lippen oder Enden versehen sind, so dafs die Drähte aus den Haltern
  14. befreit werden, nachdem dieselben fest auf den Flaschenkork nach unten gezogen sind. 14. Die an dem vorderen Arm der Maschine angebrachte Zange F, welche die vorderen Enden der Drähte, die von den beweglichen Backen E nach vorn getragen werden, erfafst und festhält, während die Gleitbacken E rück- und vorwärts laufen Und die Drähte über den Kork gelegt werden.
  15. 15. Die Anordnung der selbstthätigen Zange F, des Excenters F3 und der Verbindungsstange F1 in Verbindung mit dem Consol G.
  16. 16. Die Anordnung der Scheere N zum Abschneiden des Drahtes nach vollendetem Festdrehen desselben,
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
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