DE265789C - - Google Patents

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DE265789C
DE265789C DENDAT265789D DE265789DA DE265789C DE 265789 C DE265789 C DE 265789C DE NDAT265789 D DENDAT265789 D DE NDAT265789D DE 265789D A DE265789D A DE 265789DA DE 265789 C DE265789 C DE 265789C
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die
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F21LIGHTING
    • F21HINCANDESCENT MANTLES; OTHER INCANDESCENT BODIES HEATED BY COMBUSTION
    • F21H3/00Manufacturing incandescent mantles; Treatment prior to use, e.g. burning-off; Machines for manufacturing

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Folding Of Thin Sheet-Like Materials, Special Discharging Devices, And Others (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
^•PATENTSCHRIFT
- JVK265789 KLASSE 4/. GRUPPE
SAMUEL COHN in NEW YORK, V. St. A.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 16. April 1912 ab.
Die Erfindung betrifft Vorrichtungen zum Einziehen von Heftfäden in das Ende von schlauchförmigen Webstoffwaren, wie Glühstrümpfen, Tabaksbeuteln u. dgl.
Der Zweck der Erfindung besteht darin, die Bauart solcher Vorrichtungen zu vereinfachen und insbesondere den Arbeitsteil der Heftnadeln wesentlich kürzer zu machen als bisher.
ίο Gemäß der Erfindung \yird die auf einer Matrize befindliche Schlauchware zunächst von den als Patrize dienenden Organen in Falten gelegt und alsdann über die feststehenden Heftnadeln geschoben, die beim Rück- gang der Matrize den inzwischen in die Nadeln eingezogenen Heftfaden durch die Falten der Schlauchware hindurchziehen.
Zweckmäßig wird die Matrize ganz oder teilweise aus den Falten der Schlauchware entfernt, bevor der Heftfaden von den Heftnadeln durch die Ware hindurchgezogen wird. Hierbei kann ein Zusammenpressen der Schlauchware nach Entfernen der Matrize stattfinden.
Beiliegende Zeichnung stellt mehrere Ausführungsformen der neuen Maschine dar, und zwar, zeigt:
Fig. 1 eine Ausführungsform der Maschine zum Einziehen von Heftfäden in Glühstrümpfe in Seitenansicht;
Fig. 2 zeigt einen Teil, dieser Maschine im Grundriß;
Fig. 3 zeigt einen Teil der Maschine im Aufriß und veranschaulicht die Arbeitsteile in einer anderen Stellung;
Fig. 4 ist ein Schnitt nach Linie 4-4 der Fig. ι in der Pfeilrichtung gesehen;
Fig. 5 ist eine ähnliche Ansicht wie Fig. 4 und veranschaulicht den Nadeleinfädler beim Zuführen des Heftfadens, bevor derselbe durch die Heftnadel hindurchgezogen wird;
Fig. 6, 7 und 8 sind Einzelansichten und veranschaulichen verschiedene Hakenformen zum Einfädeln der Nadeln;
Fig. 9 zeigt eine zweite Ausführungsform ' der Maschine in Seitenansicht, teilweise im Querschnitt;
Fig. 10 zeigt einen Teil dieser Maschine im Grundriß;
Fig. 11 zeigt einen Teil der Maschine in Seitenansicht, wobei die Arbeitsteile sich in einer anderen Stellung befinden, und
Fig. 12 ist ein Schnitt und veranschaulicht die Vorrichtung zum Entfernen der mittleren Faltorgane aus dem Strumpf.
In Fig. ι bis 3' bezeichnet 1 ein geeignetes Gestell, welches die verschiedenen Teile des Mechanismus trägt und von welchem sich ein Ständer 2 aufwärts erstreckt, der einer Längswelle 3 als Lager dient. In einiger Entfernung von dem Ständer 2 ist ein zweiter Ständer 4 angebracht, in welchem eine zweite Welle 5 gelagert ist, die vorteilhaft rechtwinklig zur Welle 3 angeordnet ist. Die Welle 3 wird mit-
tels eines Handgriffes 6 hin und her gedreht. An einem Ende der Welle 3 ist ein verstümmeltes Zahnrad 7 vorgesehen, welches in ein ähnliches Zahnrad 8 auf der Welle 5 eingreift, so daß die Antriebsbewegung von der Welle 3 auf die Welle 5 übertragen wird. Auf der Welle 5 sitzt ein sich aufwärts erstreckender Arm 9, welcher durch ein bewegliches Glied 10 mit einem mittleren Faltorgan 11 verbunden ist. Das mittlere Faltorgan 11 ist mit seitlichen Führungen 12 versehen, welche in eine geeignete Bahn 13 eingreifen, welche von einem Ständer 14 getragen wird, der auf dem Gestell ι befestigt ist. Der Ständer 14 wird vorteilhaft als Lager für ein Ende der Welle 3 ausgebildet, und letztere wird zu diesem Zweck in einem geeigneten Verbindungsstück 15 des Ständers gelagert. Das mittlere Faltorgan 11 ist in der Längsrichtung in einer hin und her gehenden Bahn verschiebbar, doch könnte man dasselbe auch in einer fortlaufenden Bahn be- \vegen. Das mittlere Faltorgan 11 besteht aus, einem Bodenteil 16, der die Führungen 12 trägt, und einem sich aufwärts erstreckenden Teil ij, über welchen ein Ende des Strumpfes geschoben wird. Der Teil 17 ist vorteilhaft an seiner oberen Kante 18 zugeschärft, so daß der Strumpf bequem aufgesetzt und allmählich über den unteren Teil 19 und die Einkerbungen 20 und 21 zu beiden Seiten des Faltorgans geschoben werden kann. Das Faltorgan 11 ist mit vertikalen Schlitzen 22 versehen, so daß gleichmäßig verteilte Stäbe 23 gebildet werden, die mit seitlichen Faltbacken zusammenarbeiten können, um den Strumpf in geeignete Falten zu legen. Das Faltorgan 11 ist außerdem auf den beiden Seiten mit Zahnstangen 24 und 25 versehen, die sich in der Längsrichtung erstrecken und mit vertikal angeord- neten Zähnen versehen sind. Zu beiden Seiten der Bahn des mittleren Faltorgans 11 sind seitliche Faltbacken angeordnet, welche mit dem mittleren Faltorgan in Eingriff treten können, um Strumpffalten zu bilden, durch welche der Heftfaden mittels der Heftnadeln hindurchgeführt werden kann. Zu diesem Zwecke wird vorteilhaft auf einer Seite des mittleren Faltorgans ein Zahnrad 26, welches sich um einen Zapfen 27 dreht, und auf der anderen Seite ein Zahnrad 29, welches sich um einen Zapfen 28 dreht, angeordnet. Die Zahnräder sind so angeordnet, daß sie sich nur um ihre Zapfen drehen, an einer anderen Bewegung aber nicht teilzunehmen brauchen. Das Zahnrad 26 ist mit einem darunterliegenden Zahnrad 30 versehen, dessen Zähne in die Zahnstange 25 eingreifen, und das. Zahnrad 29 (Fig. 3) ist ebenso mit einem Zahnrad 31 versehen, dessen Zähne in die Zahnstange 24 eingreifen, infolgedessen die seitlichen Faltorgane in Umdrehung versetzt werden, wenn das mittlere Faltorgan hin und her bewegt wird. Die Zähne 32 der Räder 26 und 29 sind so angeordnet und bemessen, daß sie in die Schlitze 22 des mittleren Faltorgans eingreifen können, und die Zwischenräume zwischen den Zähnen 32 sind so bemessen, daß in sie die Stäbe 23 des mittleren Faltorgans eingreifen können. Die Zähne 32 sind mit Nadelschlitzen 33 versehen, die in horizontaler Richtung mit den Nadelschlitzen 20 und 21 des mittleren Faltorgans übereinstimmen. Parallel angeordnete Heftnadeln 34 und 35 sind in einem Block 36 mittels Klemmschrauben 37 befestigt. Die Nadeln sind gegen die Zahnräder 26 und 29 gerichtet und ihre Spitzen enden vorteilhaft an den Punkten, wo die Stäbe 23 mit den Zähnen 32 in Eingriff stehen.
Der Block 36, welcher die Nadeln trägt, kann auf Zapfen 38 verschoben werden, die im oberen Ende eines Trägers 40 gelagert sind, und Federn 39, welche die Zapfen 38 umgeben, suchen den Block 36 in der in Fig. 1 veranschaulichten Lage festzuhalten und eine Bewegung des Blockes auf7 den Zapfen 38 zu verhindern.
Auf der Welle 3 sitzt, eine bewegliche Muffe 41, die einen sich aufwärts erstreckenden Arm
42 trägt. Die Muffe 41 ist mit einem Schlitz
43 versehen, in welchen ein Stift 44 der Welle 3 eingreift. Auf dem Arm 42 sitzt ein Stift 45, der mit einem auf dem Maschinenrahmen befestigten Stift 46 durch eine Feder 47 verbunden ist, welche dazu dient, den Arm 42 in seine ursprüngliche Lage zurückzuziehen. Mit dem oberen Ende des Armes 42 ist durch eine Schraubklemme 48 ein gebogenes Organ 49 verbunden, welches vorteilhaft an seinem Ende hakenförmig gestaltet ist und durch die Augen der beiden Nadeln 34 und 35 hindurchgeführt werden kann.. In Fig. 6 ist das Organ 49 mit einem offenen Haken 49" zum Erfassen des Heftfadens 50 versehen. In Fig. 7 kommt ein geschlossener Haken 49s und in Fig. 8 ein mit einer federnden Lasche 49^ versehener Haken zur Verwendung.
Die Arbeitsweise der in, Fig. 1 bis 8 veranschaulichten Maschine ist folgende:
Das offene Ende des Glühstrumpfes o. dgl. wird über das Faltorgan 17 gezogen und abwärts gedrückt, bis es die untere Kante der Stäbe 23 erreicht. Die Handkurbel 6 wird dann nach rechts gedreht, infolgedessen die. Wellen 3 und 5 eine Teilumdrehung machen. Hierdurch wird der Arm 9 veranlaßt sich nach rechts zu bewegen (Fig. 1), so daß unter Vermittlung des Zwischengliedes 10 das mittlere Faltorgan 11 nach rechts verschoben wird, wobei es von den Führungen 12 und 13 geführt wird. Bei dieser Bewegung des mittleren FaIt-
organs treten die Zähne 32 mit der Außenseite, des Strumpfes in Eingriff und pressen denselben in die Zwischenräume 22 zwischen den Stäben 23 des mittleren Faltorgans 11, λνο-durch der Strumpf an einem Punkte kurz vor den Spitzen der Nadeln 34 und 35 in Falten gelegt wird. Geht das mittlere Faltorgan 11 weiter vorwärts, so wird der .Strumpf umgebogen und die Nadeln 34 und 35 dringen dort, wo der Strumpf mit Falten versehen ist, in denselben ein. Während dieser Bewegung treten die Zähne 32 infolge der Anordnung der Schlitze 33 nicht mit den Nadeln in Berührung; auch tritt, das mittlere Faltorgan nicht mit den Nadeln in Berührung., weil letztere in die Schlitze 20 und 21 des Faltorgans eintreten. Das Faltorgan 11 geht so lange vorwärts, bis es gegen den Nadelblock 36 stößt, worauf es mit dem Block sich noch weiter bewegt, bis die Federn 39 zusammengepreßt sind. Hat das Faltorgan 11 seine äußerste Stellung (Fig. 3) erreicht, so sind die Nadeln 34 und 35 so weit vorgedrungen, daß der Nadeleinfädler in Wirkung treten kann. Zu dieser Zeit, erstrecken sich die Nadeln durch den gefalteten Strumpf hindurch und über das Ende des Faltorgans 11 hinaus. Während des größeren Teiles der Bewegung der Handkurbel 6 übt der Stift 44 der Welle 3 keine Wirkung auf den Arm 42 aus; sobald aber die. Augen der Nadeln durch den Strumpf hindurchgetreten sind und sich über das Faltorgan 11 hinaus erstrecken, setzt der Stift 44 die Muffe 41 in Bewegung, und der Arm 42 bringt entgegen der Wirkung der Feder 47 das Organ 49 durch die Augen 34"· (Fig. 3) beider Nadeln 34 und 35 hindurch. Sobald sich der Einfädler 49 durch die Augen beider Nadeln hindurch erstreckt, wird ein Stück Heftfaden 50 von geeigneter Länge in den Haken des Einfädlers 49 eingelegt. Die Handkurbel 6 wird dann rückwärts gedreht bis die verschiedenen Teile ihre ursprüngliche Lage ein-
. nehmen. Die Wellen 3 und 5 gelangen hierbei wieder in die in Fig. 1 veranschaulichte Stellung und bewirken dadurch, daß das mittlere Faltorgan 11 in seine ursprüngliche Stellung (Fig. 1) zurückkehrt. Hierbei wird der Heftfaden durch die Augen ■ beider Nadeln 34 und 35 hindurchgezogen und dann von den Nadeln mitgenommen und durch den Strumpf hindurchgezogen. Der Strumpf wird dann von dem mittleren Faltorgan 11 abgehoben, wobei der Heftfaden 50 aus den Öffnungen 20 und 21 und seine freien Enden aus den Augen der Heftnadeln herausgezogen werden. Der Heftfaden kann dann zusammengezogen werden, um das Ende des Strumpfes zu schließen, worauf der Heftfaden in der üblichen Weise geknüpft wird. Während der Rückwärtsbewegung der Kurbel 6 und der Welle 3 zieht die Feder 47 den Arm 42 zurück, was zur Folge hat, daß der Einfädler 49 aus den Augen der Nadeln 34 und 35 herausgezogen wird. Sobald der Arm 42 seine Rückwärtsbewegung ausführt und der Einfädler 49 die Augen 34" der Heftnadeln verläßt, erfaßt der Arbeiter oder irgendeine mechanische Vorrichtung das Ende des Heftfadens und hält denselben fest, bis der Einfädler die Nadeln vollständig verlassen hat. Hierdurch wird bezweckt, den Heftfaden so zu legen, daß seine Mitte sich an einem Punkte zwischen den beiden Nadeln befindet: ■ Während der Hin- und Herbewegung des mittleren Faltorgans 11 wirken die Zahnstangen 24 und 25 gleichzeitig auf die Zahnräder 30 und 31 ein, um die Zähne 32 mit den Schlitzen 23 in Eingriff zu bringen, so daß die Faltorgane den Strumpf nicht beschädigen können.
In Fig. 9 bis 12 ist eine weitere Ausführungsform. der Erfindung veranschaulicht, welche weitere Verbesserungen aufweist. Die Antriebswelle und die seitlichen Faltorgane sowie die Vorrichtung zum Antrieb des mittleren Faltorgans sind hier dieselben wie bei der ersten Ausführungsform. Das mittlere Faltorgan ist wie vorher verschiebbar, doch ist seine Konstruktion und die Konstruktion der Heftnadeln verschieden von derjenigen gemäß der ersten Ausführungsform. Das mittlere Faltorgan 51 ist mit einer Aushöhlung 52 versehen, die an ihrem Boden durch eine Platte 53 verschlossen ist, welche mittels Bolzen 54 befestigt ist. Durch vertikale Schlitze 55 der Platte 53 erstrecken sich in gleichmäßigen Zwischenräumen vertikale Faltstäbe 56 und 57, die einander gegenüber angeordnet sind. Die Stäbe 56 und 57 besitzen vertikale Schlitze 58 (Fig. 12) Und die Platte 53 ist mit Stiften 59 versehen, welche durch die Schlitze 58 hindurchtreten, so daß die Stäbe 57 und 56 sich mit Bezug auf die Platte 53 auf und abwärts bewegen können. Die Stäbe 56 und 57 sind mit nach entgegengesetzten Richtungen vorragenden Ansätzen 60 versehen, mittels deren Daumenscheiben o. dgl. ,das Auf- und Abwärtsgehen der Stäbe 56 und 57 veranlassen können. Befinden sich die Teile in der in Fig. 9 veranschaulichten Stellung, so ruhen die Ansätze 60 auf der Oberfläche 61 des unterhalb des mittleren Faltorgans angeordneten Trägers 62 auf. Dieser Träger 62 ist an einem Ende bei 63 abgeschrägt, so daß die Stäbe 56 und 57 während des Vorrückens des mittleren Faltorgans allmählich abwärts gehen können. Auf einem feststehenden Teil der Maschine ist mittels Schrauben 65 ein Daumenstück 64 befestigt, dessen abgeschrägte Fläche 66 vorteilhaft parallel zur Fläche 63 des Trägers 62 ist. Die Fläche 66 kann mit der oberen Fläche 67
der Ansätze 60 in Eingriff treten, wenn das mittlere Faltorgan nach rechts vorgerückt wird. Der Nadelblock 68 sitzt auf Stäben 69, auf welchen er hin und her geschoben werden kann. Federn 70 suchen den Nadelblock 68 in der in Fig. 9 veranschaulichten Stellung zu halten. Die Heftnadeln 71 und 72 sind in dem Block68 befestigt und gegen die Faltorgane ge: richtet. Der in dem Nadelblock 68 verschiebbare Stab 73 ist mit einem Druckstück 74 versehen, \velches Öffnungen besitzt, durch welche die Nadeln 71 und 72 hindurchtreten können. Der Stab 73 ist mit einem Stift 75 versehen, gegen welchen sich das eine Ende einer Feder 76 legt, welche den Stab 73 umgibt und sich mit ihrem anderen Ende gegen den Block 68 legt. Durch diese Feder wird der Stab 73 in die in Fig. 9 veranschaulichte Stellung gebracht. Ein Stift 77 auf dem entgegengesetzten Ende des Stabes 73 steht mit dem Block 68 in Eingriff und begrenzt die Vorwärtsbewegung des Stabes 73. Ein Anschlagorgan 78 ist vorgesehen, um mit dem Druckstück 74 zusammen ein Zusammenpressen des Strumpfes zu bewirken. Zu diesem Zwecke ist da.s Anschlagorgan 78 mittels Schrauben 79 auf dem Block 51 befestigt, so daß es sich gleichzeitig mit dem mittleren Faltorgan bewegen kann. Auf dem Block 51 ist ferner ein Stift 80 angebracht, welcher durch eine Öffnung im Druckstück 74 hindurchgeht und dazu dient, mit dem Nadelblock 68 in Eingriff zu treten und denselben zurückzuschieben. Der Einfädler ist vorteilhaft derselbe wie bei der ersten Ausführungsform der Maschine. Desgleichen sind die seitlichen Faltorgane dieselben und werden auch in derselben Weise betätigt. Die Zähne 32 der seitlichen Faltorgane arbeiten mit den Stäben 56 und 57 zusammen, während das mittlere Faltorgan vorrückt. An dem Ständer 40 ist eine Klinke 81 angeordnet, deren Ende 82 mit dem Stift 77 des Stabes 73 in Eingriff treten kann. Der Ständer 40 trägt noch eine z\veite Klinke 83, deren Ende 84 mit dem Stift 85 des Nadelblockes 68 in Eingriff treten kann, um letztere in der rückwärtigen Stellung' festzuhalten. Die Handkurbel 6 kann mit einem Arm 87 der Klinke 83 in Eingriff treten, um diese von dem Stift 85 zu lösen, und ein auf der Handkurbel 6 befestigter Stift 86 kann mit der Klinke 81 in Eingriff treten, um. diese von dem Stift 77 zu lösen.
Die Arbeitsweise ist bei dieser Ausführungsform der Maschine folgende:
Ein Strumpf o. dgl/wird über die Stäbe 56 und 57 gezogen, bis er mit seinem unteren Ende auf dem Organ 51 auf ruht. Dann wird die Kurbel 6 nach rechts gedreht, infolgedessen die Wellen 3 und 5 gedreht werden, und der Arm 9 das mittlere Faltorgan 51 nach rechts bewegt'(Fig. 9) . Während des ersten Teiles dieser Bewegung werden die Stäbe 56 und 57 ■von der geraden Fläche 61 getragen, und da die Stäbe 56 und 57 mit den Zähnen 32 in Eingriff kommen, wird der Schlauch in Falten gelegt und gleichzeitig über die Nadeln 71 und 72 gezogen. Kurz bevor die Stäbe 56 und 57 die Strumpffalten gegen die Nadeln drücken, beginnt die schräge Fläche 66 des Organs 64 auf die Ansätze 60 einzuwirken. Wenn dann die Stäbe 56 und 57 weiter vorrücken, werden sie durch die Fläche 66 abwärts bewegt, so daß sie allmählich aus den Falten des Strumpfes nach unten herausgezogen werden. Dieses Abwärtsziehen der Stäbe 56 und 57 erfolgt der Reihe nach, und jede Falte des Strumpfes wird sofort auf die Nadeln aufgezogen, nachdem die Stäbe 56 und 57 entfernt worden sind. Hat das mittlere Faltorgan 51 die1 rechte Endstellung erreicht, so haben sämtliche Stäbe 56 und 57 den Strumpf verlassen, und die Nadeln haben alsdann sämtliche Falten des Strumpfes durchbohrt. Etwa zu der Zeit, wo die letzten Stäbe 56 und 57 aus dem Strumpf entfernt worden sind, ist die Druckplatte 74 mit dem Anschlag 78 in Eingriff getreten, wodurch die Strumpffalten fest zusammengedrückt werden. Während der Anschlag 78 vorrückt, um die Strumpf falten gegen die Platte 74 zu pressen, wird der Stab 73 zurückgedrückt, wobei die Feder 76 zusammengepreßt wird, bis die Klinke 81 den Stift 77 erfaßt hat. Hierdurch wird bezweckt, den Strumpf weiter über die Nadeln zu schieben und die Nadelaugen zwecks Einfädeins freizulegen. Bei der Weiterbewegung des Organs 51 schlägt auch der Stift 80 gegen den Nadelblock 68 und drückt letzteren entgegen der Wirkung der Feder 70 rückwärts, bis die Klinke 83 den Stift 85 erfaßt hat. Der Zweck dieses Zurückschiebens des Nadelblockes 68 ist, die Nadeln aus dem Bereich der seitlichen Faltorgane 26 und 29 zu bringen, und gleichzeitig die Augen der Nadeln in eine Linie mit dem Einfädler 49 zu führen. Hat die Kurbel 6 das Ende ihres Hubes erreicht, so befinden sich alle Arbeitsteile in der in Fig. 11 veranschaulichten Stellung. Hierbei wird der Block 68 durch die mit dem Stift 85 in Eingriff befindliche Klinke 83 in der zurückgeschobenen Stellung festgehalten. Der Stab 73 wird mit seiner Preßplatte 74 in der Stellung festgehalten, in welche er durch den Anschlag 78 zurückgedrückt worden ist, und zwar durch die mit dem Stift 77 in Eingriff befindliche Klinke 82. Etwa zu der Zeit, wo die Arbeitsteile die in Fig. 11 veranschaulichte Stellung erreichen, veranlaßt der Stift 44 den Arm 42 in derselben Weise zu schwingen, wie bei der ersten Ausführungs-
form der Maschine erläutert wurde, und der Einfädler tritt infolgedessen durch die Nadelaugen 71 und 72 hindurch, worauf der Arbeiter . einen Heftfaden 50 in den Haken des Einfädlers einlegt. Bei der Rückwärtsdrehung der Kurbel 6 löst der Stift 86 die Klinke 81, worauf die Feder j6 die Welle 73 veranlaßt, der Rückwärtsbewegung des Organs 51 zu folgen, infolgedessen der Strumpf ganz oder teilweise von den Nadeln abgezogen wird. Alsdann veranlaßt die Kurbel 6 auch ein Lösen der Klinke 83, worauf die Feder 70 den Nadelblock 68 veranlaßt, der Rückwärtsbewegung des Organs 51 zu folgen und die Nadeln in ihre ursprüngliche Stellung (Fig. 9) zurückzuführen. Während des Rückganges des mittleren Faltorgans 51 treten die Ansätze 60 mit der schrägen Fläche 63 in Eingriff, was zur Folge hat, daß die Stäbe 56 und 57 wieder gehoben werden und schließlich wieder alle auf der geraden Fläche 61 aufruhen, wenn das Organ 51 seine Endstellung (Fig. 9) erreicht hat. Während der Strumpf durch die Druckplatte 74 von den Nadeln abgestreift wird, wird der Heftfaden 50 durch die Strumpffalten gezogen, so daß, wenn der Strumpf wieder aus der Maschine herausgenommen wird, der Heftfaden durch sämtliche Strumpffalten hindurchgeht.
Die oben beschriebene Ausführurigsform der Maschine besitzt mehrere Vorteile. Der Hauptvorteil besteht darin, daß beim Entfernen der Faltstäbe 56 und 57, aus dem Strumpfe, wenn letzterer auf die Nadeln aufgeschoben wird, der Strumpf durch die Organe 74 und 78 zusammengepreßt wird, infolgedessen die Arbeitsteile der Nadeln nur ganz kurz zu sein brauchen, d. h. der zusammengepreßte Strumpf erstreckt sich nur um etwa einen Zoll oder einen Bruchteil eines Zolles über die Nadeln, infolgedessen die Nadeln in einem geringen Abstande von ihrer Spitze gestützt werden können. Ein anderer Vorteil der zweiten Ausführungsform der Maschine besteht darin, daß die Nadeln nicht durch Öffnungen in dem mittleren Faltorgan hindurchzugehen brauchen, infolgedessen eine Abnutzung durch Berührung zwischen Nadeln und Faltorganen nicht stattfinden kann. Ein weiterer Vorteil besteht dann darin, daß die Heftfäden viel kurzer zu sein brauchen als bisher, weil der Strumpf sich in zusammengepreßtem Zustande befindet, wenn der Heftfaden durch den Strumpf hindurchgezogen wird. Hieraus ergibt sich eine Ersparnis an Material. Schließlich besteht noch ein Vorteil darin, daß ein Ausreißen des Strumpfes nicht stattfinden kann.
Die vorliegende Maschine ist die erste, bei welcher das Einziehen des Heftfadens erfolgt, während die Faltorgane ganz oder teilweise aus dem Strumpf entfernt sind, und bei welcher der Strumpf in gefaltetem Zustande fest zusammengedrückt wird, bevor der Heftfaden durch die Heftnadeln eingezogen wird.
. Gewünschtenfalls kann man die Vorkehrung treffen, daß die seitlichen Faltorgane nach auswärts von dem mittleren Faltorgan wegschwingen, wenn letzteres vorrückt. Wie erwähnt, werden die Heftnadeln vorteilhaft so angeordnet, daß sie durch das Vorrücken des mittleren Faltorgans durch den Strumpf hindurchgepreßt werden. . Natürlich könnte auch in der Weise verfahren werden, daß man durch irgendeine unabhängige Antriebsvorrichtung die Heftnadeln durch den Strumpf hindurchpreßt,, nachdem der Strumpf gefaltet und zusammengepreßt worden ist.

Claims (7)

Patent-An Sprüche:
1. Vorrichtung zum Einziehen von Heftfaden in das Ende von schlauchförmigen Webstoffwaren, wie Glühstrümpfen, Tabaksbeuteln u. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß die auf einer Matrize (17) befindliche Schlauchware zunächst von den als Patrize dienenden Organen (26, 29) in Falten gelegt und alsdann über die feststehenden Heftnadeln geschoben wird, die beim Rückgang der Matrize den inzwischen in die Nadeln eingezogenen Heftfaden durch die Falten der Schlauchware hindurchziehen.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die während des Durchstechens der Schlauchware in Ruhe befindlichen Heftnadeln nach dem Durchstechen aus dem Bereiche der Patrizen entfernt werden, indem die Matrize den Nadelhalter (36) entgegen der Wirkung einer Feder (39) zurückdrückt.
3. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Patrizen aus Zahnrädern (26, 29) bestehen, die bei der Schlittehbewegung der Matrize mittels Zahnstangen (24) in Drehung versetzt werden, wobei während des Durchganges der Matrize die Zähne der Patrize mit Stäben oder Rippen der Matrize zusammenwirken. '
4. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Matrize ganz oder teilweise aus den Falten der Schlauchware entfernt wird, bevor der Heftfaden von den Heftnadeln durch die Ware hindurchgezogen wird.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die die Matrize bildenden Stäbe (56,57) in Führungen auf und ab bewegbar sind, wobei die Stäbe
(56, 57) durch eine schräge Führung (66) der Reihe nach aus der gefalteten Schlauchware gezogen werden.
6. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß Anschläge (74, 78) die Schlaucrnvare nach dem Entfernen der Matrize zusammenpressen und festhalten, während die Heftnadeln durch die Schlauchfalten hilldurchgeführt werden.
7. Vorrichtung nach den Ansprüchen 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der zurückziehbare Nadelhalter (68) durch eine auslösbare Sperrvorrichtung (83) in zurückgeschobener Lage festgehalten wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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