DE174733C - - Google Patents

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DE174733C
DE174733C DENDAT174733D DE174733DA DE174733C DE 174733 C DE174733 C DE 174733C DE NDAT174733 D DENDAT174733 D DE NDAT174733D DE 174733D A DE174733D A DE 174733DA DE 174733 C DE174733 C DE 174733C
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jaws
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folding
pairs
mantle
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06CFINISHING, DRESSING, TENTERING OR STRETCHING TEXTILE FABRICS
    • D06C29/00Finishing or dressing, of textile fabrics, not provided for in the preceding groups

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

Geioschf am 19,1» 1912 Z,
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-Ja 174733-KLASSE 8#. GRUPPE
SAMUEL COHN in BRONX (V. St. Α.).
von Gliihstrümpfen.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 26. Juli 1904 ab.
Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Vorrichtung zum Falten der Enden schlauchförmiger Textilstoffe, z. B. der Köpfe von Glühstrümpfen, bei welcher das-betreffende Ende zwischen gezahnten Backen gefaltet und von diesen so lange festgehalten wird, bis der Heftfaden mittels eines Paares geeigneter Einziehnadeln durch das gefaltete Ende hindurchgezogen worden ist. Nach der
ίο Erfindung werden die gezahnten Backen von Armen getragen, und es sind zur Faltung eines Endes zwei Backenpaare vorgesehen, von denen das eine innere Backenpaar in bezug auf die Maschine feststeht, das zweite äußere aber auf Schlitten angebracht ist, durch deren Bewegung es gegenüber dem erstgenannten Backenpaar verschoben werden kann, so daß das innere Backenpaar frei zu stehen kommt und damit das Aufbringen und die Abnahme des Endes des zu faltenden Stoffes erleichtert wird.
Handelt es sich z. B. um das Falten eines Glühstrumpfkopfes, so wird der Glühstrumpf über das freistehende innere Backenpaar gestreift; sodann wird das äußere Backenpaar so verschoben, daß es dem ersten Backenpaar gegenüber zu stehen kommt, und hierauf werden die inneren Backen auseinander und die äußeren Backen zueinander oder bei feststehenden inneren Backen nur die äußeren Backen zueinander bewegt, wodurch der zwischen den Backenpaaren liegende Glühstrumpfkopf von den ineinander passenden Zahnungen der Backen beim Ineinandergreifen derselben gefaltet wird. Gruppen von FaItbackenpaaren sind so nebeneinander angeordnet und so gelagert, daß der Antrieb der einzelnen gleichartigen Arbeitsteile jeder Gruppe, von je einem gemeinsamen Antriebsmittel bewirkt werden kann.
Auf den Zeichnungen veranschaulicht Fig. I die neue Vorrichtung in Vorderansicht mit den Backenpaaren A, B, C, Fig. 2 dieselbe im Grundriß, wobei eine Faltbackengruppe mit ihrem Antrieb in wagerechtem Schnitt dargestellt ist. Fig. 3 ist ein Schnitt nach Linie 4-4 der Fig. 2. Fig. 4, 5 und 6 sind Einzelansichten und stellen die Faltbacken in den verschiedenen Stellungen dar.
α und b sind die äußeren Faltbacken, die entsprechend den zu erzeugenden Falten mit Erhöhungen und Vertiefungen versehen sind und den Glühstrumpfkopf von außen angreifen. Ein anderes Paar beweglicher. Backen c und d ist von gleicher Bauart und greift den Glühstrumpf von innen an. e ist ein Glühstrumpf, welcher gefaltet wird, wenn die Faltbacken miteinander in Eingriff treten
(Fig. 5)· Das Rahmenwerk k der Maschine, welches alle Arbeitsteile trägt, ist mit zwei parallelen Führungsschienen / und m versehen, die über die ganze Breite der Maschine reichen (Fig. 2 und 3). Die Backen α und b werden von Schlitten c1, c5 getragen, welche bei ihrer achsialen Verschiebung in diesen Führungsschienen gleiten (Fig. 2). Die Backen d und c sind am Rahmenwerk der Maschine ange-
bracht, d. h. sie stehen mit Bezug auf die Maschine fest, doch ist jeder Backen auf einem federnden Arm befestigt. Der Backen d wird von einem federnden Arm d1 und der Backen c von einem federnden Arm c2 getragen. Diese Federn erhalten die Backen miteinander zugekehrten Rücken in ihrer Stellung, so daß sie ein auf beiden Seiten gezahntes Mittelstück, bilden.
ίο Diese Backen c und d können mit Hilfe eines Schlittens oder einer Spreizvorrichtung cs auseinander getrieben werden, so daß sie zur entsprechenden Zeit die in Fig. 5 dargestellte Stellungeinnehmen. DieBackea ist durch einen am Schlitten c1 befestigten federnden Arm α1 mit dem Schlitten verbunden, während die Backe b von einem am Schlitten c5 befestigten federnden Arm c4 getragen wird. Die Backen a und b können einwärts, d. h. gegen die Backen c, d bewegt werden, nachdem die Backen a, b in die Arbeitsstellung gebracht, d. h. so weit in ihrer Längsrichtung verschoben worden sind, daß sie den Backen c, d gegenüberstehen. Die Einwärtsbewegung der Backen a, b wird durch die auf den Backen b einwirkende abgeschrägte Endfläche eines Schlittensc6 und durch die auf den Backen a einwirkende abgeschrägte Endfläche eines Schlittens c7 bewirkt.
Die Bewegungen der verschiedenen Maschinenteile werden von einer Hauptwelle e1 eingeleitet, welche zu diesem Zwecke mit einer Reihe von Nutenscheiben versehen ist. Die Bewegung der Schlitten c1 und c5 der verschiedenen Backengruppen wird vermittels einer Stange e2 bewirkt. Die Stange e2 geht starr durch jeden der Schlitten c1 bis c5 der verschiedenen Gruppen hindurch und gleitet in den Schlitzen der Schlitten c3, c6 und c7 der verschiedenen Gruppen (Fig. 2). Bei e4 sind gemäß Fig. 3 Arme e3 bis e5 am Rahmenwerk der Maschine drehbar befestigt und mrt der Stange e2 verbünden. Diese Arme e3 sind mit Gleitrollen e5 versehen, die in einer Kurvennut ee der Nutenscheibe e7 geführt werden. Bei der Umdrehung der Nuten-. scheiben e7 werden dre oberen Enden der Arme e3 hin- und hergeschwungen und hierdurch erhalten die äußeren Backen a, b durch die Schiene e2 eine achsiale Verschiebung. Sind die Backen a, b dabei in die Arbeitsstellung gebracht, so erhalten sie mit den Backen c, d eine weitere Bewegung in folgen-. der Weise:
Der Schieber c3 dringt keilförmig zwischen die beiden inneren Backen c, rf'ein und drängt dieselben auseinander, während die Schlitten ce, c1 die Backen a, b einwärts pressen, so daß ihre Zähne mit denen der Backen c, d in Eingriff kommen. Diese Bewegung ist aus den Fig. 4 und 5 ersichtlich, welche die verschiedenen Stellungen der Backen zeigen. Die Schlitten c8, ce und c1 erhalten ihre Bewegung in folgender Weise:
Eine. Stange e8 ist an den Schlitten c3, ce und c7 einer jeden Backengruppe starr befestigt (Fig. 2). Diese Stange ist mit geeigneten Armen e9 verbunden (Fig. 3), die bei e10 im Rahmenwerk der Maschine gelagert und mit Lauf rollen e11 versehen sind, welche in den Nuten e12 von Nütenscheiben e13 laufen. Die Nutenscheiben e13 sind mit Bezug auf die Nutenscheiben e7 so aufgekeilt, daß die Schlitten c3, c6 und c7 vorwärts bewegt werden , nachdem die Backen α, b in ihre Arbeitslage gebracht worden sind.
Führungen d2 und d3 haben den doppelten Zweck, die Führung der Einziehnadeln 0 nötigenfalls zu unterstützen und das Aufbringen des Glühstrumpfkopfes auf die inneren Backen c, d zu erleichtern. Die Einziehnadeln 0 werden zur geeigneten Zeit von der Daumenwelle e1 aus auf- und abwärts bewegt.
Die Arbeitsweise der Maschine ist folgende: Die Glühstrümpfe werden zuerst über die das Mittelstück der Faltvorrichtung bildenden Backen c, d und die abgerundeten Endführungen d2 gebracht, wobei sie von Walzen χ, χ11 festgehalten werden. Wenn die Glühstrumpfköpfe zusammengezogen werden, besitzen daher die Strümpfe die Form eines plattgedrückten Schlauchstückes. Da die Backen lotrecht stehen, befinden sie sich mit Bezug auf die Achsen der Walzen x, x11 unter einem rechten Winkel zu diesen; es ist deshalb erforderlich, daß die plattgedrückten Schlauchstücke, damit sie richtig zwischen die Backen eingeführt werden können, mit ihrem Kopf um 90° gedreht werden. Befindet sich der zu faltende Kopf auf den inneren Backen, so gelangen die äußeren Backen in Gegenüberstellung zu den inneren Backen und gleichzeitig wird auch die Heftvorrichtung eingestellt. Die Spreizvorrichtung für die beweglichen inneren Backen einer jeden Gruppe der Schlitten cB tritt vor, desgleichen die Vorrichtung zum Zusammendrücken der äußeren Backen der Schlitten c6, c1. Die Einziehnadeln 0 dringen nun in das gefaltete Schlauchende ein und bleiben dann eine kurze Zeit stehen, während welcher die Enden der abgepaßten Heftfäden durch die Nadelösen gezogen werden (Fig. 5). Die Einziehnadeln 0 gehen hierauf mit dem Heftfaden zurück und ziehen seine beiden Enden durch den Schlauchkopf. Nunmehr werden die Arbeitsvorgänge umgekehrt und die einzelnen Teile nehmen wieder die in Fig. 4 veranschaulichten Stellungen ein. Federn drücken den Glühstrumpfkopf aus den Nuten, die in den Zähnen der Backen c, d für die Einziehnadeln ο ausgespart sind,, und die Walzen x, x11 ziehen die Glüh-

Claims (2)

  1. Strümpfe aus der Maschine. Die Heftfäden können nun von Hand oder selbsttätig aufgenommen und die Glühstrumpfköpfe zusammengezogen werden.
    5
    Pate ν τ-An Sprüche:
    i. Vorrichtung zum Falten der Enden schlauchförmiger Textilstoffe, z. B. der
    ίο Köpfe von Glühstrümpfen, dadurch gekennzeichnet, daß das Falten mit Hilfe zweier gezahnter Backenpaare (a, b, c, d) erfolgt, indem der Kopf über das eine innere Backenpaar (a, b) gestreift, sodann das zweite äußere Backenpaar fc, d) durch achsiale Verschiebung dem inneren Backenpaar gegenüber gestellt und schließlich entweder das letztere fc, d) auseinander und das erstere (a, b) zueinander oder, wenn das innere Backenpaar feststehend angeordnet ist, nur das äußere so weit zueinander bewegt wird, bis die ineinander passenden Zahnungen der dem Stoff zugekehrten Backenflächen ineinander greifen und dadurch den zwischen ihnen befindliehen Stoff falten.
  2. 2. Eine Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die äußeren Backen fa, b) auf gemeinsam bewegtem Schlitten fc1, C5J vermittels federnder Arme (al, c*) befestigt sind, die inneren Backen fc, d) dagegen von feststehenden federnden Armen fc1, dl) getragen werden und die Gegeneinanderbewegung der Backen beider · Paare durch drei gemeinsam bewegte Schieber fc3, c", c1) erfolgt, von denen einer fcs) die inneren Backen fc, d) auseinander drängt, während die beiden anderen Schieber fca, c1) die äußeren Backen fa, b) gegen die inneren Backen fc, d) drängen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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