DE643469C - Zange zum Einziehen von zweiteiligen Ohrmarken - Google Patents

Zange zum Einziehen von zweiteiligen Ohrmarken

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DE643469C
DE643469C DEH140069D DEH0140069D DE643469C DE 643469 C DE643469 C DE 643469C DE H140069 D DEH140069 D DE H140069D DE H0140069 D DEH0140069 D DE H0140069D DE 643469 C DE643469 C DE 643469C
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pliers
cam
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01KANIMAL HUSBANDRY; AVICULTURE; APICULTURE; PISCICULTURE; FISHING; REARING OR BREEDING ANIMALS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NEW BREEDS OF ANIMALS
    • A01K11/00Marking of animals
    • A01K11/001Ear-tags
    • A01K11/002Pliers specially adapted for fixing ear-tags to ears

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Birds (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Animal Husbandry (AREA)
  • Biodiversity & Conservation Biology (AREA)
  • Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Zange zum Einziehen von Tierkennzeichnungsohrmarken jener Art, die nicht bügeiförmig mit einstükkiger Verbindung zwischen Hohlnietschaft und Nietlochteil gestaltet, sondern zweiteilig sind, indem deren einer Teil knopfförmig ausgebildet ist und den zugeschärften Hohlnietzapfen trägt, während der andere durch die Zangenschließbewegung mit ihm zu vereinigende Teil eine am Amboß gelagerte Lochscheibe ist. Zum Einziehen derartiger zweiteiliger Ohrmarken sind Zangen dienlich, bei denen der Preßbackenteil in 'Gestalt eines Stempelkolbens in geradliniger Schubbahn geführt wird, wobei derselbe ferner in bekannter Anordnung vermöge Federwirkung in die Klafflage strebt. Um das Einziehen der Ohrmarken schnell und mit dem Vorteil bewerkstelligen zu können, daß nach vollendeter Nietschlußbewegung des * Stempelkolbens dieser unter der Eigenfederung von selbst zurückschnellt und dadurch die Ohrmarke aus dem Zangenmaul freigibt, hat man in Verbindung mit einer 'bekannten (für Band-Ohrmarken bestimmten) Zange hierbei die Einrichtung auch so getroffen, daß die Bewegung von einer schwingbaren Preßbacke, die durch einen Nocken des beweglichen Zangenschenkels zunächst im Schließungssinne
30. angepreßt wird, um zuletzt behufs Freigabe der geschlossenen Ohrmarke zur Klaffstellung zurückschnellen zu können, mittelbar auf den Stempelkolben übertragen wird. Während in diesem Falle das Zangengerät wegen der Kombination einer Mehrzahl von Teilen (schwingbare Preßbacke mit Nockenflanke, geradlinig bewegbarer Stempelkolben, Hebelglied zur Übertragung) unhandlich und in der Herstellung kostspielig ausfällt, kennzeichnet sich die abgeänderte Ausführungsform gemäß der Erfindung dadurch, daß der in bekannter Weise mit Rolle versehene Nokken des beweglichen Zangen schenkeis in Abwälzungseingriff mit einer" schrägen und winklig -verlaufenden Nockenflanke am Stempelkolbenende zusammenwirkt und nach Überschreitung des Winkelscheitels der Nokkenflanke das Zurückschnellen des Stempelkolbens zur Markenfreigabestellung gestattet.
Bei einer zweckmäßigen Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes befindet sich am Ende des Stempelkolbens nächst der Schrägfläche ein Anschlag, der als Rast für den Rollennocken des beweglichen Zangenschenkels und dazu dient, zu verhüten, daß nach Vernietung der Ohrmarke der Stempelkolben zu weit zurückschnellt, wodurch die Gefahr des Festklemmens der Nockenrolle entstünde.
Auf der Zeichnung ist die Zange in beispielmäßiger Ausführungsform dargestellt, wobei Fig. 1 diejenige Stellung zeigt, in welche unter dem Antrieb des beweglichen Zangenschenkels der Stempelkolben bis in die Schußlage, entsprechend der Vollendung des Eindrückens und Vernietens der Marke, vorgeschoben ist, während Fig. 2 die Stellung
nach dem Zurückschnellen des Stempelkolbens in die zur Freigal>e der Ohrmarke dienliche Offenlage zeigt. Fig. 3 ist ein Längsschnitt durch die Teile einer für den Erfindungszwec^ anwendbaren Knopf marke (getrennt dargjf stellt) und Fig. 4 zeigt die Zusammenschmiß lage der fertig vernieteten Marke. <:v
An dem festen Zangenschenkel d ist eine" Amboßbacke angebracht, die mit einer Haltevorrichtung;; versehen ist, die den Vernietungsamboß e umgibt und zur Aufnahme der Lochscheibe c1 der Knopfmarke (Fig. 3 und 4) dient, deren anderer Teil aus dem mit der Knopfscheibe c verbundenen, an seinem Ende konisch zugeschärften Hohlnietstift α besteht. An dem festen Schenkel d befindet sich das aus einem Stück bestehende zweiwangige, plattenförmige Tragstück iv, an welchem ein prismatisches Führungsgleis zwischen Leisten i und j gebildet ist, durch das der Stempelkolben k in Richtung gegen vorgenannte Amboßbacke geradlinig geführt ist. Die der Amboßbacke zugekehrte Stirnseite des Stempelkolbens k ist mit der Halteeinfassung in »5 für die Knopfplatte c der Ohrmarke versehen, die darin mit mäßigem Federungszwang geklemmt gehalten wird, ebenso wie die Lochscheibe c1 in ihrer Halteeinfassungsvorrichtung j; auf der Amboßbacke. Zweckmäßig sind die Halteeinfassungen mit Randschlitzen versehen, so daß ein Herausschieben der fertig eingezogenen Marke aus den Halteeinfassungen m und η ermöglicht ist.
Der Stempelkolben k steht unter der Wirkung einer Feder f, die ihn in die Offenlage ziirückzudrücken strebt: diese Feder greift in eine Ausnehmung des Stempelkolbens ein. Am hinteren Ende des Stempelkolbens k ist durch Anordnung einer Schräge sä, die in die hintere Kolbenfläche ^1 übergeht, eine Nokkenflanke geschaffen, an welcher der mit einer Rolle r versehene Daumen ρ des um einen Festpunkt ν schwingbaren Zangenschenkels q angreift. Das Drehpunktlager ν für den Zangenschenkel q befindet sich im Tragstück w oberhalb der Bahn des Stempelkolbens k, hinter dessen hinterem Ende angeordnet, so daß die Ausschwingung des Zangenschenkels q bis in die in Fig. 1 gestrichelt angedeutete Grenzlage So ermöglicht ist.
Diese Grenzlageeinstellung ist jeweils zur Vorbereitung des Einziehens einer Ohrmarke erforderlich, und es befindet sich dann der Stempelkolben /c in einer der vollen öffnung des Zangenmauls entsprechenden zurückgeschobenen Lage, wie durch den gestrichelten Umriß in Fig. 1 gezeigt. Bei dieser Lage werden auch die beiden Teile der Ohrmarke in die zugehörigen, voneinander abstehenden Haltevorrichtungen m, η eingesetzt. Der Klaffabstand zwischen den Ohrmarkenteilen
gibt Raum für die Einbringung des Tierohrs, in welches die Marke eingezogen werden soll. Wenn bei solcher Vorbereitungslage der jZange der Zangenschenkel q in Richtung des ils (Fig. 1) gegen den festen Schenkel d verschwenkt bzw. niedergepreßt wird, tfjrückt die Rolle r zunächst gegen die Rücken-' 'fläche s1 des Stempelkolbens, bis die in Fig. 1 mit vollen Linien bezeichnete Lage erreicht ist. In diesem Augenblick ist das Durchdrücken des Ohrmarkenstifts am Tierohr und die schlüssige Vernietung zufolge zentralen Durchgriffes des Nietstiftes an der Lochscheibe cl vollendet. Bei der Weiterbewegung des Zangen schenkel s q gelangt die Rolle r zum Abwälzungseingriff an der Schräge s2, so daß von nun an der Stempelkolben k unter der Wirkung der Feder f zurückweicht, bis die in Fig. 2 gezeichnete Stellung erreicht wird. Hierbei kommt ein auf dem Stempelkolben festsitzender Anschlag k1 zur Anlage gegen die Rolle r; die dabei sich ergebende Abklaffstellung zwischen m und η ermöglicht die augenblickliche Freigabe der am Tierohr fertig eingezogenen Ohrmarke (Fig. 4). Die Zange kann daher gleich nach Vollendung des Einziehens von dem Tierohr hinwegbewegt und für die Bereitschaft zum Einziehen einer anderen Ohrmarke hergerichtet werden, wobei der bewegliche Zangenschenkel q wiederum in die gestrichelte Lage (Fig. 1) einzustellen ist. Diese macht zur bequemen Einlegung der Markenteile einen noch größeren Abstand zwischen m und η verfügbar, als wie er bei der Stellung nach Fig. 22 dargeboten ist. Der oben genannte, auf dem Stempelkolben festsitzende Anschlag k1 befindet sich nächst der Oberkante der Schrägfläche s2 und hat vorwiegend den Zweck, zu verhindern, daß der too Stempelkolben nach Vernietung der Ohrmarke zu weit zurückschnellt, da sonst die Gefahr besteht, daß infolge Festklemmens der Nokkenrolle hinter dem Kolben das Zurückbewegen des beweglichen Zangenschenkels nicht ohne weiteres erfolgen kann.
Die in Fig. 3 und 4 dargestellte Ohrmarke bildet selbst nicht den Gegenstand vorliegender Erfindung.

Claims (2)

  1. Patentansprüche:
    i. Zange zum Einziehen von zweiteiligen Ohrmarken, bei welcher der eine Preßbackenteil in Gestalt eines Stempelkolbens in geradliniger Schubbahn gegenüber der Amboßbacke geführt ist, vermöge Federung in die Öffnungslage strebt und durch einen Nocken des beweglichen Zangenschenkels beim Zudrücken desselben im Sinne der Schließung der Marken- iao teile gegeneinander, alsdann bei vollendeter Vernietung im Sinne der Freigabe
    der fertig eingezogenen Ohrmarke aus dem sich öffnenden Zangenmaul beeinflußt wird, dadurch gekennzeichnet, daß der in bekannter Weise mit Rolle versehene Nokken des beweglichen Zangenschenkels in Abwälzungseingriff mit einer schrägen und winklig verlaufenden Nockenflanke am Stempelkolbenende zusammenwirkt und nach Überschreitung des Winkelscheitels der Nockenflanke das Zurückschnellen des Stempelkolbens zur Markenfreigabestellung gestattet.
  2. 2. Ausführungsform der Zange nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Stempelkolben am Ende seiner Schrägflanke einen Anschlag als Rast für den Rollennocken des beweglichen Zangenschenkels trägt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEH140069D 1934-05-16 1934-05-16 Zange zum Einziehen von zweiteiligen Ohrmarken Expired DE643469C (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1216007B (de) * 1963-05-18 1966-05-05 Enar Hellberg Werkzeug zum Vernieten einer Kennzeichnungsmarke fuer Tiere
EP0029873A1 (de) * 1979-12-03 1981-06-10 Fearing International (Stock-Aids) Limited Marke und Vorrichtung zum Befestigen der Marke am Ohr eines Tieres
EP0055127A1 (de) * 1980-12-22 1982-06-30 Allflex International Ltd. Werkzeug zum Anbringen von Ohrmarken an Tieren

Cited By (4)

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