DE280689C - - Google Patents

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DE280689C
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    • B31MAKING ARTICLES OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER; WORKING PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
    • B31BMAKING CONTAINERS OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
    • B31B50/00Making rigid or semi-rigid containers, e.g. boxes or cartons
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
.-■■- JVi 280689-KLASSE 54 a. GRUPPE
OTTO ROTHE in LEIPZIG-GOHLIS.'
Pappenbiegemaschine mit Stauchbacken und Scharnierbalken.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 10. Mai 1910 ab.
Es ist bereits bekannt, auf Pappenbiegemaschinen das Stauchen und Biegen der Pappe gleichzeitig vorzunehmen. Hierbei muß jedoch die Spannung der Federn, auf denen der Scharnierbalken aufruht, überwunden werden. Dazu ist aber ein erheblicher Kraftaufwand erforderlich, wenn für große Formate und starke Pappen eine beträchtliche Federspannung vorhanden ist. Dazu kommt, daß
ίο bei starker Anspannung der Federn die oberen Biegebacken sich in die Pappe so .fest eindrücken, daß nur gute und sehr starke Pappen noch gebrauchsfähig bleiben, während die . minderwertigen Pappen regelmäßig dadurch beschädigt werden.
Die vorliegende Erfindung besteht nun in einer Einrichtung, die es gestattet, in der gleichen Weise, jedoch ohne federnde Lagerung des Scharnierbalkens zu arbeiten, so daß also die vorhin angedeuteten Übelstände dadurch vermieden werden. Zu diesem Zwecke wird die Pappenbiegemaschine mit Kurvenscheiben ausgestattet, die den Scharnierbalken nach Maßgabe der gleichzeitigen Bewegungen des Biegebalkens und der Stauchbacken dann zurückweichen lassen, wenn die Stauchbacken die Pappe erfaßt haben. Beim Rückgange des Biegebalkens nach oben bewegen die Kurvenscheiben den Scharnierbalken entsprechend wieder aufwärts.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist in Fig. 1 und 2 eine Biegemaschine in Vorder- und Seitenansicht veranschaulicht.
Der Scharnierbalken b ruht hier auf den Kurvenscheiben X, X (Fig. 1 und 2) bzw. wird von diesen bewegt. Die Kurven sind so beschaffen, daß der Scharnierbalken b so lange in Ruhe bleibt, bis der Biegebalken bis auf die Pappstärke dem Scharnierbalken sich genähert hat. Wird die Pappe von dem Biegebalken bzw. den darin befindlichen Stauchbacken erfaßt, so geben die Kurvenscheiben X, X nach, so daß der Scharnierbalken b in dem gleichen Zeitmaß freigegeben wird, welches der weiteren Bewegung des Biegebalkens entspricht.
An der Seite des Maschineiigestelles ist eine Skala S vorgesehen, welche verschieden weite, der verschiedenen Stärke der Pappe entsprechende Einschnitte enthält, auf welchen der Zeiger Z eingestellt werden kann, um die Einstellung der Biegezunge für eine bestimmte Pappstärke zu ermöglichen. Diese Einstellung erfolgt in der in Fig. 3 scheniatisch bezeichneten Höchstlage des Scharnierbalkens, der sich in seiner tiefsten Stellung befindet, wenn die Kurvenscheiben die in Fig. 4 dargestellten tiefen Stellungen innehaben.
In den Fig. 5, 6 und 7 sind drei verschiedene Stellungen der Exzenterwelle mit ihren Exzentern, welche den Biegebalken bewegen, und den Kurvenscheiben, welche den Scharnierbalken bewegen, in den Stellungen a, b, c zu dem Mittelpunkt der Welle 0 veranschaulicht.
In Fig. 6 ist die Konstruktion der Kurve durchgeführt.
Fig. 5 bezeichnet die Höchststellung des Exzenters E1 bzw. ä. Hierbei steht der Biegebalken gleichfalls in der Höchststellung. Bei Bewegung in der Pfeilrichtung sinkt der Balken nach unten, während die den Schar-
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nierbalken tragende Traverse stillsteht, weil das Stück H, i72 zentrisch um den Mittel-' punkt der Welle O liegt.
Nachdem die Stellung der Fig. 6 erreicht ist, beginnt die äußere Kurve Fz, F1 so viel für den Scharnierbalken nachzugeben, wie das Exzenter E1 den Biegebalken herunterzieht.
Fig. 7 stellt die tiefste Stellung des Exzenters, also auch des Biegebalkens, sowie bei F1 ίο die tiefste Stellung der äußeren Kurve der Kurvenscheiben X für den Scharnierbalken dar.
Es beginnt nunmehr bei weiterer Drehung der Welle in der Pfeilrichtung durch Vermittelung der Exzenter E1 das Anheben des Biegebalkens bis zur Höchststellung bei H, während die Kurvenscheiben X den Scharnierbalken nur so weit anheben, wie der Weg F1, F beträgt. Dann aber bleibt der Scharnierbalken stillstehen.
Die Konstruktion der Kurve F2, F1 und F1, F ergibt sich nach Fig. 6 aus der Wanderung des Exzentermittelpunktes von b nach c, wobei die Neigung der Pleuel- bzw. Zugstange vernachlässigt werden kann. Zu dem Zweck wird b, O, c bzw. sein Scheitelwinkel F 2, O, F1 in gleiche Teile geteilt und die Senkrechten (auf D, D), z. B. 4-4, von der Kreisperipherie (um O) aus radial abgetragen.

Claims (1)

  1. Patent-An Spruch:
    Pappenbiegemaschine mit Stauchbacken und Scharnierbalken, bei der der Scharnierbalken während eines Teiles der Umdrehung der Hauptwelle durch Kurvenscheiben verriegelt gehalten wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Kurvenscheiben den Scharnierbalken nach Maßgabe der gleichzeitigen Bewegungen des Biegebalkens und der Stauchbacken schon dann zurückweichen lassen, wenn die Stäuchbacken die Pappe erfaßt haben.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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