DE447068C - Abkantmaschine - Google Patents

Abkantmaschine

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Publication number
DE447068C
DE447068C DESCH78769D DESC078769D DE447068C DE 447068 C DE447068 C DE 447068C DE SCH78769 D DESCH78769 D DE SCH78769D DE SC078769 D DESC078769 D DE SC078769D DE 447068 C DE447068 C DE 447068C
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DE
Germany
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bending beam
bending
stop
double
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Expired
Application number
DESCH78769D
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English (en)
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L Schuler GmbH
Original Assignee
L Schuler GmbH
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Publication date
Application filed by L Schuler GmbH filed Critical L Schuler GmbH
Priority to DESCH78769D priority Critical patent/DE447068C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE447068C publication Critical patent/DE447068C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D5/00Bending sheet metal along straight lines, e.g. to form simple curves
    • B21D5/04Bending sheet metal along straight lines, e.g. to form simple curves on brakes making use of clamping means on one side of the work
    • B21D5/042With a rotational movement of the bending blade

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Bending Of Plates, Rods, And Pipes (AREA)
  • Folding Of Thin Sheet-Like Materials, Special Discharging Devices, And Others (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 20. JULI 1927
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
Vr 447068 KLASSE 7 c GRUPPE 4
Sch 7876g Ifrc Tag der Bekanntmachung über die Erteilung des Patents: 30. Juni 1927.
L Schuler A.-G. in Göppingen, Württbg.
Abkantmaschine. Patentiert im Deutschen Reiche vom 5. Mai 1926 ab.
Es ist bekannt, Bleche mit Hilfe von Abkantmaschinen mit einem doppelten Falzanbug zu versehen. Die Biegewange trägt dabei einen Blechanschlag mit zwei übereinanderliegenden Anschlagstufen, deren obere weiter von der Biegeachse abliegt als die untere. Zugleich ist der Biegewangenkörper an den seitlichen Biegewangenlagern in zwei verschiedene Höhenlagen einstellbar, so nämlich, daß, er aus derjenigen Lage, bei welcher seine Oberkante in Höhe der Oberkante der feststehenden. Unterwange und die untere Anschlagstufe
in der Ebene der Blechtafel liegt, in eine tiefere Lage eingestellt werden kann, bei welcher nunmehr die obere Anschlagstufe in der Vorschubrichtung des Werkstücks· liegt. Zum Zwecke des Doppelfalzanbugs wird das Werkstück zunächst bei der ersten höheren Einstellung der Biegewange zwischen der Unterwange und der geöffneten Oberwange bis zum Anschlag an die untere Anschlagstufe der Biegewange eingeschoben und, nachdem die Oberwange durch ihr Niedergehen es auf die Unterwange festgepreßt nat, nun durch Hochdrehen der Biegewarige abgekantet. Indem das freie Blechende sich dabei um das zungenartig ausgebildete Vorderende der Oberwange herumlegt, entsteht ein einfacher Falz. Hierauf wird die Biegewange in ihre tiefere Lage gebracht und das Werkstück nach dem Wiederabheben der Oberwange um so viel weiter vorgeschoben, bis es sich mit seinem Falz nunmehr an die obere Anschlagstufe der Biegewange anlegt. Wenn jetzt die Biegewange wieder hochgeht, biegt sie das Blech hinter dem ersten Blechanbug nochmals um und bildet also den doppelten Falzanbug, Nachdem die Oberwange sich erneut angehoben hat, kann das fertig gebogene Blech nunmehr aus der Maschine herausgenommen und eine neue Blechtafel eingeführt weiden, die dann im ersten Arbeitsgang wieder bei hoch eingestellter Biegewange umzubiegen ist. Zum fortgesetzten Versehen von Blechtafeln mit dem Doppelfalzanbug ist es also nötig, die Biegewange für die aufeinanderfolgenden einzelnen Biegevorgänge abwechselnd hoch und tief einzustellen.
Bei den bekannten Maschinen dieser Art geschieht dieses abwechselnde Höher- und Tiefereinstellen von Hand mit Hilfe von Stellschrauben, Stellspindeln o. dgl. Das bedeutet natürlich einen erheblichen Zeitaufwand und eine Verteuerung der Herstellung der doppelt gefalzten Bleche. Gegenstand der Erfindung ist demgegenüber, die Biegewange selbsttätig bei jeder Niederbewegung auf die nächstgebrauchte Höhenlage umzustellen.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel dargestellt.
Abb. ι und 2 zeigen das Werkstück nach dem ersten und zweiten Arbeitsgang, erst zu einem einfachen und dann zu einem doppelten Falz umgebogen.
Abb. 3 veranschaulicht in einer Vorderansicht die wesentliche Anordnung im linksseitigen Teile der Maschine. Der rechtsseitige Maschinenteil ist bei symmetrischer Anordnung genau so ausgebildet.
Abb. 4 und 5 sind Querschnitte längs der Linie A-B und C-D der Abb. 3 bei verschiedenen Stellungen der Biegewange.
Mit α ist die feststehende Unterwange, mit b die um eine Achse b1 verdrehbare und am Vorderende b2 zungenartig ausgebildete Oberwange, mit c die Biegewange bzw. der Biegewangenkörper bezeichnet, der in Höhenrichtung verstellbar in den Biegewangenlagern c1 runt. Letztere sind mittels Zapfen c2 in den seitlichen Gestellwandungen c3 drehbar gelagert. In vom auf dem Biegewangenkörper festgeschraubten Gehäusen c4 ruhen auf Federn c5 die Anschläge ce für die zwischen Unterwange und Oberwange einzulagernde Blechtafel d. Der Anschlag c6 besitzt eine untere Anschlagstufe c1 und eine weiter zurückliegende obere Anschlagstufe c8. Die verschiebbare federnde Auflagerung des Anschlags in Höhenrichtung des Biegewangenkörpers bezweckt, daß der Anschlag, wenn er sich in der obersten Lage der Biegawange auf die Oberwange aufsetzt, zurückweichen kann, wodurch es möglich wird, den Falzanbug bis zum erforderlichen Grade dur chzuf uhren.
Soweit ist die Anordnung bekannt. In neuer Weise sind nun die Biegewangenlager c1 an ihren unteren Enden zu Augen e ausgebildet, in welche drehbar je ein Zapfen / eingelagert ist. Auf eine an diesem Zapfen befestigte, im wesentlichen viereckige Kurvenscheibe Z1, deren Umfang, genauer ge- go sagt, vier miteinander abwechselnde, unter sich völlig gleichgestaltete und in gleichem Abstand voneinander angeordnete Erhöhungen und Vertiefungen aufweist, stützt sich mittels einer von unten her in den Biegen wangenkörper eingesetzten Schraube g der Biegewangenkörper, auf, wobei dieser Aufsitz außer durch das Gewicht des Biegewangenkörpers noch durch je eine Zugfeder g·1 gesichert wird, die unten am Biegewangenlager und oben am Biegewangenkörper angreift. Weiter ist fest auf jedem Zapfen / ein achtzähniges Klinkenrad f2 angeordnet, mit welchem eine Schaltklinke h zusammenwirkt. Letztere ist in einer frei drehbar den Zapfen/ umgebenden Nabe h1 gelagert, welche einen Schalthebel h2 trägt. Dieser steht unter dem Einfluß einer Zugfeder A3, die oben an einem vom Hebel vorstehenden Stift A4 und unten an einem vom Biegewangenlager vorstehenden Stift h? gelagert ist. Es ist dann noch ein ebenfalls vom Biegewangenlager vorstehender Anschlagstift h6 vorgesehen, ferner eine von der GesteEwand c3 vorstehende Anschlagrolle /z7 für den Schalthebel h2. Die Vorrichtung wirkt wie folgt: Es sei von der in Abb. 4 veranschaulichten Lage der Teile ausgegangen, in welcher Stellung also der Biegewangenkörper mit seiner Oberkante in Höhe oder nahezu in Höhe iao der Oberkante der Unterwange und die untere Anschlagstufe c1 der Biegewange in der Bahn
des bis an sie vorgeschobenen, noch ganz ungebogenen Werkstücks d liegt. Diese Höhenlage des Biegewangenkörpers ist dadurch bedingt, daß dieser sich mit den Schrauben g auf die eine Kante des viereckigen Schaltrades Z1 aufsetzt. Die Feder A3 ist dabei gespannt und zieht den Schalthebel A2 gegen die Anschlagrolle A7.
Wird der übliche Kurbelantrieb der Maschine nun eingerückt, so führt die Biegewange zunächst eine kleine Schwenkung nach innen, d. h. auf die Unterwange zu, aus. Dabei wird der Schalthebel A2 durch den festen Anschlag//7 etwas nach außen verdreht und nimmt mittels der Schaltklinke A und des Schaltrades/3 die Kurvenscheibe/1 so weit mit, daß letztere nun mit einer ihrer abgestumpften Ecken bzw. Erhöhungen voll unter die Stellschraube g zu liegen kommt. Damit ist der Biegewangenkörper für den Anbug des einfachen Falzes eingestellt. Bei der Weiterbewegung des Kurbelantriebs läuft die Biegewange wieder nach außen bzw. vorn und schließt sich die Oberwange, wenn die Biegewange wieder ihre senkrechte Lage erreicht hat. In dem Maße, in welchem sich die Biegewange nun weiter nach oben bewegt, wird der Schalthebel A2 durch die Feder A3 zurückgehalten bzw. zurückgezogen, bis der obere Federhaltestift A* zum Anschlag an den Stift A6 kommt (Stellung des Schalthebels, der Schaltklinke und der Biegewange wie in Abb. 5). Dabei läuft die Schaltklinke A1 über den nächsten Zahn des Klinkenrades und kommt so in eine neue Hubstellung. Der Schalthebel A2 hebt sich nun vom Rollenanschlag A7 ab, und es wird schließlich der einfache Falz gemäß Abb. 1 an die Blechtafel angebogen. Beim Rückwärtslauf der Biegewange stößt der Schalthebel A2 wieder an den Rollenanschlag A7 (Abb. 5), und es erfolgt dadurch nun über die Schaltklinke A eine Verdrehung der Kurvenscheibe f1 um knapp 1Z8 ihres Umfangs, derart, daß diese Scheibe sich nunmehr mit der nächstgelegenen tieferen Stelle ihres Umfangs unter die Stützschraube g legt, der Biegewangenkörper somit selbsttätig in seine zweite tiefere Stellung gebracht wird. Bei dieser Stellung, d.i.
in der wiederum senkrechten Lage der Biegewange, rückt die Maschine selbsttätig aus, um bei der wieder folgenden Einrückung das fehlende Stück für die volle Vg-Kurvenscheiben-Drehung nachzuholen. So ist die Maschine dann, nachdem inzwischen die Oberwange wieder geöffnet und die Blechtafel nunmehr weiter bis an die jetzt in ihrer Bahn liegende obere Anschlagstufe c8 vorgeschoben ist, für den zweiten Arbeitsvorgang, d.i. die Herstellung des doppelten Falzanbugs gemäß Abb. 2, bereit. Nachdem auch dieser Arbeitsgang in ganz entsprechender Weise wie vorher vollzogen ist, tritt beim Wiederniedergehen der Biegewange neuerdings eine weitere Drehung der Kurvenscheibe f1 um Vs ihres Umfanges ein, derart, daß die Biegewange dann selbsttätig wieder in ihre obere Lage gelangt.
In Abb. 5 sind sämtliche Teile in derjenigen Lage dargestellt, die sie einnehmen, wenn nach Tiefeinstellung der Biegewange diese im Verlaufe ihres Hubs sich mit dem Schalthebel Λ2 gerade vom Anschlag A7 abhebt.

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Abkantmaschine für doppelten FaIzanbug mit wechselweise höher und tiefer einstellbarem Biegewangenkörper und daran angeordnetem doppelstufigen Blechanschlag, dadurch gekennzeichnet, daß das wechselweise Höher- und Tiefereinstellen des Biegewangenkörpers (c) bei jedem Leerrücklauf der Biegewange durch diese Bewegung selbst eingeleitet und durchgeführt wird.
2. Abkantmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß unten an jedem der beiden Biegewangenlager (c1) ein mit einem Klinkengetriebe (A, /2) zusammenwirkender Schalthebel (A2) angeordnet ist, der bei jedem Biegewangenrücklauf durch Anlegen an einen festen Anschlag (A7) eine Kurvenscheibe (Z1), auf deren mit abwechselnden gleichmäßigen Erhöhungen und Vertiefungen versehenem Umfang der Biegewangenkörper (c) sich abstützt, um den Mittelabstand einer Erhöhung von der nächstfolgenden Vertiefung verdreht, während er beim Wiederhochgehen der Biegewange unter der Wirkung einer Feder (A3) jeweils wieder in seine anfängliche begrenzte Hublage zurückgeführt wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DESCH78769D 1926-05-05 1926-05-05 Abkantmaschine Expired DE447068C (de)

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