DE274099C - - Google Patents

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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-~ M 274099 KLASSE Mh. GRUPPE
PRINTEX COMPANY LIMITED in LONDON.
in die Ausgangsstellung.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 19. Dezember 1911 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf Zählwerke für umlaufende Wellen, bei denen die Zahl der Umdrehungen auf einer drehbaren Zählscheibe angezeigt wird, die für jede Umdrehung der Welle um einen Schritt vorwärts gedreht wird. Bei dem Zählwerk gemäß vorliegender Erfindung wird nach Zählung der eingestellten Zahl der vollen Umdrehungen von der Zählscheibe mittels eines mit ihr sich bewegenden
ίο Teiles ein Glied bewegt, durch welches mit der Welle eine besondere Vorrichtung gekuppelt wird, die jetzt nur noch eine an einer zweiten Ziffernscheibe eingestellte Teildrehung der Welle zuläßt. Zur Einstellung der Zahl der vollen Umdrehungen und der Teildrehung der Welle' sind zwei Ziffernscheiben vorgesehen, die mit einer Verzahnung versehen sind, in welche Zeiger federnd eingreifen. Die Ziffernscheiben und ihre Zeiger sind je auf einer Hülse befestigt, die auf der Welle, deren Umdrehungen gezählt werden sollen, lose drehbar und konzentrisch zueinander angeordnet sind. Während an dem einen Ende der den Zeiger für die vollen Umdrehungen der Welle tragenden Hülse ein Anschlagarm sitzt, gegen den sich ein an der Nabe der Zählscheibe angebrachter Arm mit einem Stift anlegen kann, sind an dem anderen Ende der den Zeiger und die Ziffernscheibe für die Teildrehung der Welle tragenden Hülse Anschlagarme für den Zweck vorgesehen, die Weiterdrehung der Welle zu verhindern, während durch auf der Hülse für die Ziffernscheibe, an welcher die Teildrehung eingestellt wird, angebrachte Zahnbögen, die in die Verzahnung eines ortsfesten Teiles eingreifen, die Ziffernscheibe derart festgehalten wird, daß ' beim Entkuppeln der Zahnbögen durch diese die mit dem Zeiger und der Ziffernscheibe für die Teildrehung der Welle verbundenen Anschlagarme so verstellt werden, daß sie die Weiterdrehung der Welle verhindern.
Damit die Schaltklinke der die Zählscheibe drehenden Schaltvorrichtung mit der Zählscheibe in Eingriff gehalten wird, ist die Schaltvorrichtung an der mit der Welle sich bewegenden, in einem Tragrahmen bestehenden Vorrichtung angelenkt.
In der Zeichnung ist:
Fig. ι ein mittlerer Längsschnitt durch die neue Vorrichtung, Fig. 2 ein Querschnitt nach der Linie A -A und
Fig. 3 ein Querschnitt nach der Linie B-B in Fig. i.
Fig. 4 ' ist eine Draufsicht, wobei ein Teil des Gehäuses abgebrochen gezeigt ist.
Fig. 5 ist eine vergrößerte Darstellung einer Einzelheit.
Die Fig. 6 bis 9 sind Schnitte nach den Linien C-C bzw. D-D, E-E, F-F in Fig. 1.
Fig. 10 ist eine Vorderansicht der neuen Vorrichtung und
Fig. 11 eine Einzelheit.
Die Welle 1, deren Umdrehungen gezählt werden sollen und die am Ende ihrer Umdrehungen zwangsweise aufgehalten werden soll, geht durch eine Tragplatte 2 hindurch
(Fig. ι), die mittels Schraubenbolzen an einem Teil des Apparats, an welchem die Zählvorrichtung benutzt werden soll, befestigt werden kann. An dieser Platte 2 ist ein zylindrisches Gehäuse 3 befestigt, das auf der Vorderseite durch einen mittels Schrauben 5 an dem Gehäuse befestigten Deckel 4 verschlossen ist. An der Außenseite des Deckels befindet sich ein Kegelzahnring 6, mit dessen Zähnen die Zähne 26 zweier Zahnbögen 25 (Fig. 7) in Eingriff stehen, die auf einer Hülse 22 sitzen. Die Hülse 22, die an ihrem inneren Ende einen Anschlagarm 17 trägt, sitzt lose auf einer Hülse 18, die an ihrem inneren Ende einen Anschlagarm 16 trägt. An dem äußeren Ende der Hülse 18 ist ein Zeiger 19 angelenkt, der von einer Feder mit Zähnen 20 in Eingriff gehalten wird, die an dem Umfang einer Ziffernscheibe 21 sitzen. Diese ist an dem äußeren Ende der lose auf der Hülse 18 sitzenden Hülse 22 befestigt.
In der Bahn der an den inneren Enden der Hülsen 18 und 22 sitzenden Anschlagarme 16, 17 befindet sich ein Stift 15, der an einem in dem Gehäuse 3 befindlichen Tragrahmen 14 sitzt. Dieser ist mit einer verlängerten Nabe 13 versehen, die sich lose um eine auf die Welle 1 aufgeschobene Hülse 8 drehen kann. An ihrem vorderen Ende trägt diese Nabe 13 eine Ziffernscheibe 12, die an ihrem Umfang mit Zähnen 11 versehen ist, mit denen ein an dem vorderen Ende der Hülse 8 angelenkter Zeiger 9 durch eine Feder in Eingriff gehalten wird. Die Ziffernscheibe 12 dient dazu, die Zahl der vollen Umdrehungen der Welle 1 einzustellen. An dem inneren Ende der Hülse 8 befindet sich ein Anschlagarm 10. Das Gehäuse 3 ist auf seinem Innenumfang nahe der Tragplatte 2 mit einem Zahnkranz 7 versehen.
Innerhalb des Tragrahmens 14 sitzt auf der Welle ι eine kurze Buchse 27, die mittels einer durch die Welle 1 in ihrer Längsachse hindurchgehenden Stange 29 auf der Welle hin und her verschoben werden kann. Die Stange 29 ist mit der Buchse 27 durch einen Stift 28 verbunden, der durch einen Schlitz 30 in der Welle 1 hindurchgeht. Auf der Buchse 27 ist mittels einer Nabe 31 eine Zählscheibe 32 drehbar angebracht, die an ihrem Umfang mit Zähnen 33 versehen ist, und die während jeder Umdrehung der Welle 1 um einen bestimmten Weg gedreht wird. Von dem anderen Ende der Nabe 31 springt ein Arm vor, an dessen Ende ein Stift 34 sitzt. In der Bahn dieses Stiftes liegt der am inneren Ende der Hülse 8 sitzende Anschlagarm 10. Lose auf der Nabe 31 sitzt eine Scheibe 35, die durch von dem Tragrahmen 14 nach innen vorspringende Stifte 36 an einer Drehung gegenüber dem Tragrahmen verhindert wird. Die Scheibe 35 ist mit der Scheibe 32 durch eine Spiralfeder 37 verbunden, die das Bestreben hat, die Scheibe 32 und den mit dem Stift 34 versehenen Arm in einer der Uhrzeigerrichtung entgegengesetzten Richtung zu drehen, wodurch der Stift 34 gegen den Anschlagarm 10 angedrückt und die Stellung der Scheibe 32 bestimmt wird.
Die an ihrem Umfang mit den Zähnen 33 versehene Scheibe 32 wird von der Welle 1 aus mittels eines auf die Welle aufgekeilten Exzenters ■ 38 in Bewegung gesetzt. Das Exzenter beeinflußt eine Rolle 39, die an dem einen Ende eines an einem Ansatz des Tragrahmens 14 aufgezapften Doppelhebels 40 sitzt (Fig. 2 und 5). An seinem anderen Ende ist dieser Hebel mit einer Schaltklinke 42 versehen, deren Zahn 43 in die Zähne 33 der Zählscheibe 32 eintreten kann, so daß diese während jeder Umdrehung der Welle 1 schrittweise in der Uhrzeigerrichtung gedreht wird. Der Hebel 40 steht unter der Wirkung einer Feder 44 (Fig. 4), deren eines Ende sich an den Hebel 40 anlegt, während ihr anderes Ende an dem Ansatz 41 des Tragrahmens 14 befestigt ist (Fig. 5). Durch diese Feder wird der Hebel 40 bzw. die an seinem einen Ende sitzende Rolle 39 mit dem Exzenter 38 in Berührung gehalten. Die Schaltklinke 42 wird durch eine Feder 45 (Fig. 4) mit den Zähnen 33 der Scheibe 32 in Eingriff gehalten. Durch eine mit ihrem Zahn 43' ebenfalls in die Zähne 33 eingreifende Sperrklinke 42' wird die Scheibe 32 an der Rückwärtsdrehung verhindert. Wie Fig. 5 zeigt, sind die Vorderkanten der Zähne 43 und 43' der Klinken 42 und 42' nach außen abgeschrägt, so daß sie mit den Zähnen 33 der Scheibe 32 bei deren Verschiebung auf der Welle ι leicht in Eingriff treten oder aus den Zähnen heraustreten können, wenn die Scheibe 32 auf der Welle 1 nach außen, d. h. nach rechts im Sinne der Fig. 1 bewegt wird, so daß sie unter der Einwirkung der bei der Drehung der Scheibe gespannten Feder 37 in die ursprüngliche Stellung zurückkehren kann.
Hinter dem Exzenter 38 ist auf Welle 1 ferner ein Glied 46 angeordnet, das mit einem länglichen Schlitz 47 versehen ist (Fig. 1), durch den die Welle 1 hindurchgeht, so daß sich das Glied 46 gegenüber der Welle hin und her bewegen kann. Das untere Ende des Gliedes 46 geht durch einen Schlitz 48 in dem unteren Ende des Tragrahmens 14 hindurch, und an diesem Ende ist das Glied 46 mit einigen Zähnen 49 versehen (Fig. 1, 2 und 3), die in der Regel mit den Zähnen des oben erwähnten festen Zahnkranzes 7 in Eingriff stehen, wodurch der Tragrahmen 14 und das Gehäuse 3 miteinander verriegelt werden. Das obere Ende des Gliedes 46 ist mit einem seitlichen Vorsprung 50 sowie einem aufrechten Stift 51 versehen, welcher durch ein Loch in dem oberen Ende des Tragrahmens 14 lose hindurch-,
geht. Der Stift 51 ist von einer Schraubenfeder 52 umgeben, die zwischen dem Ende des Tragrahmens 14 und dem seitlichen Vorsprung 50 des Gliedes 46 gehalten wird und dazu dient, die Zähne 49 am unteren Ende des Gliedes 46 mit den Zähnen des Zahnkranzes 7 in Eingriff zu halten.
Nachdem die Welle 1 die gewünschte Zahl von Umdrehungen gemacht hat, muß sie noch um einen Bruchteil gedreht werden können, ehe sie in ihrer Stellung verriegelt und an einer weiteren Drehung in derselben Richtung verhindert wird. Zu diesem Zweck sind Mittel vorgesehen, die am Ende einer vorher bestimmten Zahl von Umdrehungen der Welle 1 mit der Scheibe 32 so zusammenwirken, daß der Tragrahmen 14 durch Ausheben der Zähne 49 des Gliedes 46 aus den Zähnen des Zahnkranzes 7 von dem ortsfesten Gehäuse 3 entkuppelt und mit der Welle 1 verriegelt wird? damit diese noch um den vorher bestimmten Bruchteil gedreht werden kann, bis der an dem Tragrahmen 14 sitzende Stift 15 mit dem einen oder anderen der Anschlagarme 16, 17 in Berührung kommt. Zu diesem Zweck ist an der Scheibe 32 ein Arm 53 angelenkt (Fig. 2 und 3), der von einer Feder 54 in der Regel an einen an der Scheibe 32 befindlichen Anschlagstift 55 angedrückt wird. Der Arm 53 ist an seinem freien Ende mit einem Kopf 56 versehen, der sich gerade in dem Zeitpunkt, wo die Welle 1 ihre letzte volle Umdrehung vollendet, an den seitlichen Ansatz 50 des Gliedes 46 anlegt, so daß bei der Vollendung der letzten Umdrehung durch die Daumenfläche des Exzenters 38 ein an dem freien Ende des Hebelarmes 40 befindlicher Vorsprung 57 nach oben gegen den Kopf 56 des Hebels 53 gedrückt wird. " Dadurch wird letzterer entgegen der Wirkung seiner Feder 54 nach oben bewegt, wodurch die den Stift 51 umgebende Feder 52 zusammengedrückt und die Zähne 49 am unteren Ende des Gliedes 46 aus den Zähnen des Zahnkranzes 7 des Gehäuses 3 herausgehoben werden (Fig. 2 und 3). Der Kopf 56 an dem freien Ende des Hebels 53 wird gerade bei der Vollendung der letzten Umdrehung der Welle 1 unter den seitlichen Vorsprung 50 des Gliedes 46 gebracht.
Angenommen, die Ziffernscheibe 12 habe 100 Zähne und der Welle 1 sollen 30 Umdrehungen gegeben werden, so wird der Zeiger 9 in einer der Uhrzeigerrichtung entgegengesetzten Richtung um 30 Zähne aus seiner Nullstellung herausbewegt. Dadurch wird der an dem inneren Ende der Hülse 8 sitzende Anschlagarm 10 um 30 Hundertstel eines Kreises ebenfalls in einer der Uhrzeigerrichtung entgegengesetzten Richtung bewegt, worauf die Feder 37 die Scheibe 32 und den daran aufgezapften Hebel 53 (Fig. 2 und 4) in einer der Uhrzeigerrichtung entgegengesetzten Richtung dreht, bis der oben erwähnte Stift 34 mit dem Anschlagarm 10 wieder zusammenstößt. In dieser Stellung der Scheibe 32 muß also die Welle 1 30 Umdrehungen machen, um die Scheibe 32 in diejenige Stellung zu bringen, in welcher der Kopf 56 an dem freien Ende des Hebels 53 unter die Kante des seitlichen Vorsprungs 50 des Gliedes 46 tritt. Sobald hierdurch die Zähne 49 am unteren Ende des Gliedes 46 aus den Zähnen des Zahnkranzes 7 herausgehoben worden sind, wird ein von dem Exzenter 38 vorspringender Arm 58 auf beiden Seiten von unter Federdruck stehenden Knaggen 59, 59' erfaßt, die an dem Glied 46 aufgezapft und mit Schlitzen 60, 60' versehen sind. Durch diese gehen Stifte 61,61' hindurch, gegen welche die Knaggen durch Federn 62, 62' angedrückt werden (Fig. 2).
Mittels , der Teile 58, 59,59' werden das Glied 46 und der Tragrahmen 14 mit dem Exzenter 38 und dadurch mit der Welle 1 verriegelt, sobald die Zähne 49 am unteren Ende des Gliedes 46 aus dem Zahnkranz 7 herausgehoben worden sind. Nachdem auf diese Weise die Welle 1 mit dem Tragrahmen 14 verriegelt worden ist, kann die Welle 1 um den vorher bestimmten Bruchteil einer vollen Umdrehung gedreht werden. Am Ende dieser Teildrehung wird der Stift 15 an dem Tragrahmen 14 je nach der Drehrichtung der Welle mit dem einen oder anderen der Anschlagarme 16, 17 zusammentreffen, wodurch die Welle aa weiterer Drehung verhindert wird. Die Anschlagarme 16, 17 werden in ihrer gegenseitigen Stellung durch den mit den Zähnen 20 der Ziffernscheibe 21 in Eingriff stehenden Zeiger 19 verriegelt. Durch die Ziffernscheibe 21 wird die von der Welle 1 gemachte Teildrehung angezeigt. Die die Ziffernscheibe 21 tragende Hülse 22 ist mit dem Gehäuse 3 durch die mit den Zähnen 26 versehenen Zahnbögen 25 verriegelt, deren Zähne mit den Zähnen 6 an dem Deckel 4. des Gehäuses in Eingriff stehen.
Die Welle 1 wird durch einen an der Antriebsstange 64 befestigten Handgriff 63 gedreht ; diese Stange ist durch Keile 65 an .dem äußeren Ende der Welle 1 so befestigt, daß n0 die Stange 64 zwar an der Drehung auf der Welle ι verhindert, aber auf der Welle nach innen und außen verschoben werden kann. Die Stange 64 ist an jedem Ende mit Schenkeln 66, 67 versehen, die durch Schrauben 68, 68' an einer Scheibe 69 befestigt sind, die lose auf der die Ziffernscheibe 21 tragenden Hülse 22 sitzt. Die Stange 64 ist ferner mit einem Lappen 70 versehen, an dem ein Hebelarm 71 angelenkt ist, der an seinem freien Ende mit einer Stange 72 versehen ist, die durch eine Bohrung in dem Handgriff 63 des Antriebs-
hebeis hindurchgeht und an ihrem äußeren Ende mit einem Knopf 73 versehen ist. In der Mitte ist der Hebel 71 mit einer Sitzfläche 74 versehen, an die das Ende der durch die Welle hindurchgehenden Stange 29 durch eine Schraubenfeder 75 angedrückt. wird, welche. in einer Ausnehmung in dem Ende der Welle 1 liegt.
In Fig. ι sind der Hebel 71 und die Stange 29 in der Stellung gezeigt, die sie einnehmen,
to wenn der Antriebshebel 64 mit der Welle gedreht werden soll, um die Zahl der Umdrehungen der letzteren zu zählen. In diesem Falle wird die Stange 29 entgegen dem Druck der Feder 75 nach innen, d. h. nach links gemäß Fig. 1, gedruckt, wodurch die.Buchse 27 und Scheibe 32 so verschoben werden, daß die Zähne 33 der Scheibe 32 mit den Zähnen 43, 43' der oben erwähnten Klinken 42,42' in Eingriff sind. Sobald der Druck auf den Knopf 73 (Fig. 1) aufhört, wird die Stange 29 von der Feder 75 wieder nach außen (nach rechts gemäß Fig. 1) bewegt, und durch den an der Stange 29 sitzenden Stift 28 wird die Buchse 27 zusammen mit der Scheibe 32 auf der Welle 1 ebenfalls nach rechts gemäß Fig. 1 bewegt. Hierdurch werden die Zähne 43, 43' der Klinken 42, 42' aus den Zähnen 33 der Scheibe 32 ausgerückt, worauf die Scheibe 32 von der Feder 37 in ihre ursprüngliche Stellung zurückgedreht wird, in welcher der Stift 34 sich an den Anschlag 10 anlegt.
Damit die Anschlagarme 16, 17 jedesmal nach dem Zählen vorgerückt werden, sind sie durch eine Reibkupplung mit der mit dem Handhebel verbundenen Scheibe 69 gekuppelt. Diese Reibkupplung besteht in einer Scheibe 76, die mit der Innenseite der Scheibe 69 durch einen Ring 77 in Berührung gehalten wird, welcher durch Bolzen 78 in Stellung gehalten wird. Die Bolzen sind von Schrauben federn 79 umgeben, durch welche der Ring 77 gegen Scheibe 76 angedrückt wird. Letztere ist mit einer Nabe 80 versehen, die lose auf die Hülse 22 aufgeschoben ist. An dieser Nabe sind zwei in entgegengesetzter Richtung aufgewundene Spiralfedern 81, 81' befestigt, deren äußere Enden, an einem von dem doppelten Zahnbogen 25 vorspringenden Stift 82 befestigt sind (Fig. 1). Der Stift 82 befindet sich in der Bahn eines Anschlages 83, der an der Scheibe 76 sitzt. Wenn also mittels der Handhabe 63 die Welle 1 gedreht wird, so wird je nach der Drehrichtung die eine oder andere der Spiralfedern 81, 81' während der ersten Umdrehung gespannt. Am Ende der ersten Umdrehung wird der Anschlag 83 an der Scheibe 76 mit dem Stift 82 zusammentreffen, wodurch ein weiteres Aufwinden der Spiralfeder verhindert wird.
Dies geschieht zum Zwecke der Aufwindung der Feder 81 oder 81', je nach der Drehrichtung der Handhabe, so daß die Feder für selbsttätiges Vorrücken der Anschläge 16, 17 gespannt ist, wenn der Zahnbogen 25 am Ende des ersten gewünschten Arbeitsganges der Spindel frei wird, wobei die Anschläge die Stellung erhalten, daß die Spindel am Ende der vollen Umdrehungen (zum zweitenmal) noch wieder um den genauen Umdrehungsteil bewegt werden kann. Zwei entgegengesetzt gewundene Federn werden benutzt, da die Anschläge 16, 17, die in der Abstandsstellung miteinander zusammengeschlossen sind, in der einen oder anderen Richtung vorgerückt werden müssen, je nach der Drehrichtung der Spindel, und eine Feder zum Vorbringen der Anschläge für jede Richtung vorhanden sein muß.
Die Gleitbewegung zwischen den Teilen 76, 77 und 69 läßt jedoch weitere Umdrehungen der Welle 1 zu. Nachdem die Welle eine bestimmte Zahl von Umdrehungen und gegebenenfalls einen Bruchteil einer Umdrehung gemacht hat, und der von dem Tragrahmen 14 vorspringende Stift 15 sich gegen den Anschlagarm 17 gelegt hat, ist jede weitere Umdrehung der Welle 1 verhindert, da der auf der Hülse 22 sitzende Arm 17 mittels der ebenfalls auf ihr sitzenden Zahnbögen 25 mit dem ortsfesten Gehäusedeckel 4 gekuppelt ist. Wenn nun die Welle von neuem um die gleiche Zahl von Umdrehungen weitergedreht werden soll, so wird zunächst der Kopf 73 am Ende der durch die Handhabe 63 gehenden Stange 72 freigegeben. Hierdurch wird, wie bereits oben erwähnt wurde, die Scheibe 32 von ihren Klinken 42, 42' abgezogen, so daß sie unter der Wirkung der Feder 37 in ihre ursprüngliche Stellung zurückkehren kann, in welcher sich der Stift 34 an den Anschlagarm 10 anlegt. Wenn dann die Handhabe 63 erfaßt und der Knopf 73 wieder nach innen gedrückt wird, so wird der Hebel 71 gegen die Antriebsstange 64 gedrückt und die Stange 29 so weit nach innen (nach links gemäß Fig. 1) geschoben, daß der an der Stange sitzende Stift 28 sich an das Ende des Schlitzes 30 in der Welle 1 anlegt. In dieser Stellung der Teile bildet das äußere Ende der Stange 29 einen Drehpunkt für den Hebel 71, so daß, wenn die Handhabe 63 und der Knopf 73 s weiter aneinandergedrückt werden, die Antriebsstange 64 und die Scheibe 69 nach vorn (nach rechts gemäß Fig. 1) gezogen werden. Infolge dieser Bewegung werden die Scheibe 76, die Hülse 22, der an dieser sitzende Doppelzahnbogen 25, die Ziffernscheibe 21 und Hülse 18 ebenfalls nach rechts gemäß Fig. 1 bewegt, und zwar entgegen der Wirkung einer Feder 85, die, wie in Fig. ι gezeigt ist, in einer Ausnehmung der Nabe 86 des Gehäusedeckels 4 gelagert ist. Die Feder 85 wird in dieser Ausnehmung
durch den Flansch 88 einer auf die Hülse 22 an dieser Stelle aufgeschobenen Buchse 87 gehalten. Der Flansch 88 der Buchse 87 liegt an einem Flansch am hinteren Ende der Hülse 22 an. Durch die eben erwähnte Bewegung nach rechts gemäß Fig. 1 werden die Zähne 26 des Doppelzahnbogens 25 aus den Zähnen 6 des Deckels 4 zurückgezogen. Von der vorher gespannten Spiralfeder 81 werden nun die Hülsen 22 und 18, die durch die Ziffernscheibe und den Zeiger 19 miteinander verriegelt sind, in der Uhrzeigerrichtung gedreht, bis der Anschlagarm 16 mit dem Stift 15 am Tragrahmen 14 zusammentrifft. Der Tragrahmen 14 bleibt mit dem Gehäuse 3 verriegelt, wenn die Scheibe 32 von ihren Klinken 42,42' weggezogen wird. Wenn jetzt der auf die Handhabe 63 und den Knopf 73 ausgeübte Druck nachgelassen wird, so werden die Hülsen 22 und 18 von der in der Nabe 86 des Deckels 4 untergebrachten Feder 85 nach links gemäß Fig. 1 bewegt, wodurch die Zähne 26 des Doppelzahnbogens 25 mit den Zähnen 6 des Deckels 4 von neuem in Eingriff gebracht und die Anschlagarme 16, 17 in ihrer Stellung verriegelt werden. Da die Anschlagarme 16, 17 um den angezeigten Bruchteil einer Umdrehung voneinander abstehen, so wird sich der Anschlagarm 17 jetzt um diesen Bruchteil einer Umdrehung vor dem Anschlagstift 15 befinden.
Die Teile sind daher von neuem so eingestellt, daß die Welle 1 dieselbe Zahl von Umdrehungen machen kann, wie vorher.
Damit durch die Anschlagarme 16, 17 auch der kleinste Bruchteil einer vollen Umdrehung gemessen werden kann, wird den Armen die in Fig. 6 und 11 gezeigte Gestalt gegeben. Jeder Arm besteht aus einem Hauptteil 89, an welchem ein Finger 90 aufgezapft ist, der
um seinen Drehzapfen 91 zwischen Änschlagstiften 92 schwingen kann. Durch die Anschlagstifte 92 wird die Bewegung des Fingers 90 in der einen oder anderen Richtung so begrenzt, daß die Mittellinie des Anschlagstiftes 15 an dem Tragrahmen 14 mit der Mittellinie der Anschlagarme 16, 17 zusammenfällt, wenn der Finger 90 an dem Anschlagstift 15 anliegt. Beide Anschlagarme 16, 17 haben dieselbe Gestalt, doch liegen sie, wie Fig. 1 zeigt, in verschiedenen Ebenen.
Wenn die Welle 1 nur eine gewisse Zahl voller Umdrehungen machen soll, so stehen die Anschlagarme 16, 17 übereinander, so daß sie sich beide mit ihren Fingern 90 gegen den Anschlagstift 15 des Tragrahmens 14 legen, wodurch jede Bewegung des Tragrahmens, mit dem die Welle 1 verriegelt ist, verhindert wird. Soll der Welle 1 außer einer bestimmten Anzahl voller Umdrehungen auch noch ein Bruchteil einer Umdrehung erteilt werden, so wird der Zeiger 19, der mit dem Anschlagarm 16 durch die Hülse 18 verbunden ist, um den entsprechenden Bruchteil einer Umdrehung an der Ziffernscheibe 21 verstellt.
Die Einstellung der Zählvorrichtung für die gewünschte Zahl ganzer und Teilumdrehungen geschieht folgendermaßen:
In der gezeigten Ausführungsform des Apparates sind die Ziffernscheiben 12 und 21 der Zahnstange 6 auf der Deckelplatte 4 des Gehäuses 3, die Zählscheibe 32 und der Zahn kranz 7 des Gehäuses je mit 100 Zähnen versehen.· Soll also die Welle 1 z. B. 10 volle Umdrehungen und 20 Hundertstel einer vollen Umdrehung machen, so wird der Zeiger 9 der die vollen Umdrehungen anzeigenden Ziffernscheibe 12 in einer der Uhrzeigerrichtung entgegengesetzten Richtung um 10 Zähne aus der Nullstellung herausbewegt, während der Zeiger 19 der Ziffernscheibe 21 um 20 Zähne aus der Nullstellung herausgerückt wird. Hierbei wird der Zeiger 19, wenn sich die Welle 1 im Uhrzeigersinne dreht, in derselben Richtung, dagegen, wenn sie sich in der der Uhrzeigerrichtung entgegengesetzten Richtung dreht, in dieser Richtung bewegt.
Um die Arbeitsweise des neuen Apparates verständlich zu machen, werde angenommen, daß die Zählvorrichtung in Verbindung mit einer Maschine benutzt wird, durch welche auf photographischem Wege ein Musterbild erzeugt wird, das aus der Vervielfältigung einer Mustereinheit entsteht, die auf eine empfindliche Platte durch eine Linse projiziert wird, wobei die empfindliche Platte schrittweise vor der Linse bewegt wird. In diesem Falle sei die Welle 1 mit einem Gewinde versehen, das in eine Mutter eingreift, die an einem die empfindliche Platte tragenden Schlitten befestigt ist, der jedesmal ζ. B. um 22I100 cm vor der Linse bewegt werden soll. Das Gewinde an der Welle und das Muttergewinde sind so gestaltet, daß 10 Gewindegänge auf ι cm kommen. Wie bereits oben erwähnt wurde, ist jedes der Zahnräder der Zählvorrichtung mit 100 Zähnen versehen. Soll also die Zählvorrichtung so eingestellt werden, daß der die empfindliche Platte tragende Schlitten schrittweise jedesmal um 22/100 cm verschoben wird, so wird der Zeiger 9 der Ziffernscheibe 12 no um 20 Zähne aus seiner Nullstellung nach links in Fig. 10 bewegt, während die Ziffernscheibe 21 um 20 Zähne nach rechts in Fig. 10 gedreht wird. Dadurch werden die Anschlagarme 16, 17 um 2%00 einer vollen Umdrehung voneinander getrennt. Wenn nun die Handhabe 63 erfaßt und der Knopf 73 nach innen gedrückt wird (Fig. i), wobei die Stange 29 in der oben beschriebenen Weise nach links gemäß Fig. 1 verschoben wird, so wird die mit den Zähnen 33 versehene Scheibe 32 mittels des an der Stange 29 sitzenden Stiftes 28 und der Buchse 27 nach
links in Fig. ι so verschoben, daß die Zähne 43, 43' der Klinken 42, 42' mit den Zähnen 33 der Scheibe 32 in Eingriff gebracht werden. Der Stift 34 an dem an der Nabe 31 der Scheibe 32 sitzenden Arm wird in dieser Stellung der Teile von der Feder 37 an den Anschlagarm 10 angedrückt gehalten, welcher durch den Zeiger 9 und die Ziffernscheibe 12 mit dem Tragrahmen 14 starr verriegelt ist. Der Tragrahmen 14 seinerseits ist durch das Glied 46 mit dem Gehäuse 3 verriegelt, während die Anschlagarme 16, 17 durch die mit den Zähnen 6 des Deckels 4 in Eingriff stehenden Zähne 26 des Doppelzahnbogens 25 an der Bewegung verhindert wird. Wenn jetzt der Handhebel 64 in der Uhrzeigernchtung gedreht wird, so wird bei jeder vollen Umdrehung durch das Exzenter 38 (Fig. 2) der Klinkenhebel 40 auf- und abwärts bewegt, wodurch während jeder vollen Umdrehung der Welle 1 die Scheibe 32 um einen Zahn gedreht wird. Durch die Sperrklinke 42' wird die Scheibe jedesmal in ihrer Stellung festgehalten. Während jeder vollen Umdrehung des Exzenters 38 wird also die Scheibe 32 weiterbewegt, bis bei Vollendung der letzten vollen Umdrehung, im vorliegenden Falle der zwanzigsten Umdrehung, die Scheibe 32 in eine Stellung gekommen ist, in der der Kopf 56 am Ende des Armes 53 unter den seitlichen Vorsprung 50 des Gliedes 46 gebracht wird. In diesem Zeitpunkt wird der Klinkenhebel mittels der Rolle 39 von dem Exzenter 38 angehoben, wodurch die an dem Ende des Hebels 40 ausgebildete Sitzfläche 57 an den Kopf 56 des Armes 53 angedrückt wird, der dadurch gegen den seitlichen Vorsprung 50 des Gliedes 46 gedrückt wird. Sobald sich das Exzenter 38 so weit gedreht hat, daß sein größter Halbmesser mit der Rolle 39 in Berührung tritt, werden die Zähne 49 des Gliedes 46 aus den Zähnen des Zahnkranzes 7 des Gehäuses 3 herausgehoben. Unmittelbar darauf wird der Arm 58 an dem Exzenter 38 durch die Knaggen 59, 59' in seiner Stellung festgehalten.
Da das Exzenter auf die Welle 1 festgekeilt ist, so wird die Welle auf diese Weise verriegelt, und mit der Welle wird durch die Knaggen 59,59' der Tragrahmen 14 verriegelt, der durch die Klinken 42, 42' ebenfalls mit der Scheibe 32 verriegelt ist. Da das Glied 46 von dem Gehäuse 3 gelöst ist, so kann sich die Welle ι zusammen mit den mit ihr verriegelten Rahmen 14 weiterdrehen, bis der Anschlagstift 15 des Tragrahmens 14 auf den Finger 90 des Anschlagarmes 17 trifft. In diesem Zeitpunkt hat sich die Welle um die durch die Ziffernscheibe 12 angezeigte Zahl von ganzen Umdrehungen und den durch Ziffernscheibe 21 angezeigten Bruchteil einer Umdrehung gedreht. Wenn der Knopf 73 an der Handhabe 63 dann freigegeben wird, so wird die Stange 29 von der vorher gespannten Feder 75 nach rechts (Fig. 1) bewegt, wobei durch ,den Stift 28 der Stange 29 die Buchse 27.und die Scheibe 32 mitgenommen werden, welche hierbei von den Zähnen der Klinken 42, 42' weggedrückt wird. Jetzt wird die Scheibe 32 von der Feder 37 in einer der Uhrzeigerrichtung entgegengesetzten Richtung gedreht, bis der Stift 34 an dem an der Nabe 31 der Scheibe 32 sitzenden Arm mit dem Anschlagarm 10 zusammentrifft, dessen Stellung gegenüber dem Tragrahmen 14 und der Ziffernscheibe 12 unverändert geblieben ist, obwohl der Tragrahmen und die Ziffernscheibe gegenüber dem Gehäuse 3 in eine andere Stellung bewegt worden sind. Sobald die Scheibe 32 von ihren Klinken 42, 42' weggerückt und der Kopf -56 an dem Arm 53 von dem seitlichen Vorsprung 50 des Gliedes 46 weggezogen worden ist, wird das Glied 46 von der Feder 52 (Fig. 2) nach unten bewegt, so daß die Zähne 49 am unteren Ende des Gliedes 46 mit dem Zahnkranz 7 des Gehäuses 3 in Eingriff gebracht werden, wodurch der Tragrahmen 14 mit dem Gehäuse 3 verriegelt und dadurch an der Drehung verhindert wird. Da die Knaggen 59, 59' mit dem Glied 46 nach unten bewegt werden, so wird das Exzenter 38 wieder freigegeben. Nachdem auf diese Weise die Scheibe 32 ausgelöst und der Tragrahmen 14 mit dem Gehäuse 3 verriegelt worden ist, werden die Handhabe 63 und Knopf 73 in der oben beschriebenen Weise zusammengedrückt, wodurch die Scheibe 69 und mit ihr die Hülse 22 und 18 gegen die Wirkung der Feder 85 so bewegt werden, daß die Zähne 26 des Doppelzahnbogens 25 aus den Zähnen 6 des Deckels 4 zurückgezogen werden. Die gespannte Spiralfeder 81 dreht nun mittels des Doppelbogens 25 und der durch die Ziffernscheibe 21 und die Zeiger 19 miteinander verriegelten Hülsen 22 und 18 die Anschlagarme 16, 17 in einer der Uhrzeigerrichtung entgegengesetzten Richtung, bis der Finger 90 am Anschlagarm 16 mit dem Anschlagstift 15 am Tragrahmen 14 zusammentrifft. In diesem Zeitpunkt wird der Anschlagarm 17 um einen dem angezeigten Bruchteil einer vollen Umdrehung entsprechenden Weg vor dem Anschlagstift 15 liegen, so daß der Tragrahmen 14 wiederum um denselben Bruchteil einer vollen Umdrehung bewegt werden kann. Sobald der Druck auf den Knopf 73 aufhört, werden die Zähne 26 des Doppelzahnbogens 25 von der vorher gespannten Feder 85 mit den Zähnen 6 des Deckels 4 in Eingriff gebracht, wodurch die Anschlagarme 16, 17 in ihrer neuen Stellung verriegelt werden. Die Teile befinden sich jetzt in einer solchen Stellung, daß die Welle 1 die angezeigte Anzahl von vollen Umdrehungen und den angezeigten Bruchteil einer vollen Umdrehung von neuem ausführen kann, derart, daß am Ende der Um-
drehungen die Welle in der vorher beschriebenen Weise selbsttätig aufgehalten wird, worauf die Teile wiederum eingestellt werden usw.
Nachdem der z. B. die lichtempfindliche Platte tragende Schlitten seine eine Endstellung erreicht hat, kann der Schlitten genau in derselben Weise schrittweise zurückbewegt werden. In diesem Falle wird der Doppelzahnbogen 25 nicht freigegeben, um die Anschlagarme 16, 17 vorzurücken, da der Anschlagstift 15 an den Anschlagarm 17 anliegt. Bei der Vollendung der gewünschten Anzahl von Umdrehungen der Welle ι in der der Uhrzeigerrichtung entgegengesetzten Richtung, wodurch der erwähnte Schlitten zurückbewegt wird, wird der Tragrahmen 14 in der der Uhrzeigerrichtung entgegengesetzten Richtung gedreht, bis der Anschlagstift 15 an dem Tragrahmen mit dem Anschlagarm 16 zusammentrifft, worauf der Tragrahmen an weiterer Drehung in der oben beschriebenen Weise verhindert wird.

Claims (11)

Patent-Ansprüche:
1. Vorrichtung zum Stillsetzen einer Welle am Ende einer vorher eingestellten Anzahl Umdrehungen und zum selbsttätigen Zurückführen der Zählvorrichtung in die Ausgangsstellung unter Benutzung einer achsial verschiebbaren Zählscheibe, dadurch gekennzeichnet, daß die Zählscheibe (32) mittels eines mit ihr sich bewegenden Teiles (56) nach der Zählung der eingestellten Zahl der vollen Umdrehungen ein Glied (46, 50) beeinflußt, wodurch mit der Welle (1) eine Vorrichtung (Tragrahmen 14) gekuppelt wird, die nur noch eine an einer Ziffernscheibe (21) eingestellte Teildrehung der Welle zuläßt.
2. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der mit der Zählscheibe (32) sich bewegende Teil (56) nach Ausführung der eingestellten Zahl der vollen Umdrehungen der Welle (1) das an dem Tragrahmen (14) federnd angebrachte Glied (46) aus der Verzahnung eines ortsfesten Gehäuses (3) heraushebt und es mittels Knaggen (59, 59') mit einem Vorsprung (58) der Welle (1) kuppelt, der nun den Tragrahmen (14) und die Welle (1) so lange mitnimmt, bis er gegen einen einstellbaren Anschlag (90) trifft, der mit der zur Einstellung der Teildrehung der Welle dienenden Ziffernscheibe (21) verbunden ist.
3. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die die Zählscheibe (32) drehende Schaltvorrichtung (40, 42, 42') an dem mit der Welle (1) sich bewegenden Tragrahmen (14) angelenkt ist, so daß die Schaltklinke mit der Zählscheibe (32) in Eingriff gehalten wird.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zählscheibe (32) auf der Welle (1) drehbar angeordnet ist und durch Vermittlung einer Stange (29) auf der Welle verschoben werden kann, so daß die Zähne der Zählscheibe (32) aus der sie antreibenden Klinke des Schalthebels ausgerückt werden können, wobei mit der Zählscheibe (32) eine Feder (37) verbunden ist, die der Drehung der Scheibe entgegenwirkt, und deren anderes Ende mit einem mit der Ziffernscheibe (12) für die vollen Umdrehungen verbundenen Teil (35) so verbunden ist, daß die Zählscheibe (32) von der Feder (37) nach Auslösung der Klinke zurückgedreht werden kann, bis sie gegen den Anschlag (10) des einstellbaren Zeigers (9) der Ziffernscheibe (12) anstößt.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die unter Federwirkung stehende Zählscheibe (32) mittels einer Nabe auf einer Buchse (27) angeordnet ist, an welche die unter Federwirkung stehende Stange (29) angreift, die durch die Welle (1) in der Längsrichtung hindurchgeht und von einem Hebel (71) beeinflußt wird, der an der Antriebsvorrichtung (64) angelenkt ist, wobei das andere Ende der die Zählscheibe (32) zurückdrehen-
. den Feder mit einer Scheibe (35) verbunden ist, die ihrerseits durch Vermittlung des Tragrahmens (14) und der Nabe (13) mit der Ziffernscheibe (12) für die vollen Umdrehungen der Welle (1) verbunden ist.
6. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 1 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß die zur Einstellung der Zahl der vollen Umdrehungen und der Teildrehung der Welle dienenden Ziffernscheiben (12, 21) und die in ihre Verzahnung federnd eingreifenden Zeiger (9, 19) auf je einer auf der Welle (1) lose drehbaren Hülse (8, 13, 18, 22) befestigt sind, die konzentrisch ineinander angeordnet sind.
7. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 1 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Hülse (8) des Zeigers (9) für die vollen Umdrehungen der Welle an ihrem anderen Ende einen Anschlagarm (10) trägt, gegen den sich' ein an der Nabe (31) der Zählscheibe (32) angebrachter Arm (35) mit einem Stift (34) anlegen kann.
8. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 1 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß die mit der Ziffernscheibe (12) für die vollen Umdrehungen der Welle (1) verbundene Hülse (13) an ihrem anderen Ende den Tragrahmen (14) trägt, während die mit dem Zeiger (19) und der Ziffernscheibe" (21) für die Teildrehung der Welle verbundenen Hülsen (18, 22) an ihren anderen Enden je
einen Anschlagarm (16, 17) tragen, die mittels eines beweglichen Fingers (90) eine Weiterdrehung der Welle (1) verhindern, wenn der Stift (15) des Tragrahmens (14) gegen den Finger (90) trifft.
9. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 1 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß auf der die Ziffernscheibe (21) für die Teildrehung tragenden Hülse (22) Zahnbögen (25) angebracht sind, die unter dem Einfluß einer Feder in die Verzahnung (6) eines ortsfesten Teiles (4) eingreifen, wodurch die Ziffernscheibe (21) in der Regel festgehalten wird.
10. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 1, 5 und 8, dadurch gekennzeichnet, daß beim Entkuppeln der an der Hülse (22) sitzenden Zahnbögen (25) letztere die mit dem Zeiger (19) und der Ziffernscheibe (21) verbundenen Anschlagarme (16, 17) verstellen, bis der Finger (90) des Anschlagarmes (16) mit dem Stift (15) des Tragrahmens (14) zusammentrifft.
11. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 8 und 9, dadurch gekennzeichnet, daß an einem Stift (82) der Zahnbögen (25) zwei entgegengesetzt zueinander gewundene Federn (81, 81') angebracht sind, deren anderes Ende an der lose auf die Hülse (22) aufgeschobenen Nabe (80) einer durch Reibung mit der Antriebsvorrichtung (63,64) verbundenen und mit einem Anschlag (83) versehenen Scheibe (76) befestigt ist.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
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