DE23271C - Neuerungen an Vorrichtungen zum Aussetzen und zum Detachiren von Booten - Google Patents

Neuerungen an Vorrichtungen zum Aussetzen und zum Detachiren von Booten

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DE23271C
DE23271C DENDAT23271D DE23271DA DE23271C DE 23271 C DE23271 C DE 23271C DE NDAT23271 D DENDAT23271 D DE NDAT23271D DE 23271D A DE23271D A DE 23271DA DE 23271 C DE23271 C DE 23271C
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DENDAT23271D
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M. BOURKE in Youngstown, County of Mahoning, Ohio, V. St. A
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63BSHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; EQUIPMENT FOR SHIPPING 
    • B63B23/00Equipment for handling lifeboats or the like
    • B63B23/40Use of lowering or hoisting gear
    • B63B23/48Use of lowering or hoisting gear using winches for boat handling
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
  • Jib Cranes (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Diese Erfindung betrifft Neuerungen an Vorrichtungen zum Herablassen der von gröfseren Schiffen mitgefühlten Rettungsboote in das Fahrwasser, sowie Mittel zum automatischen Lösen der die Verbindung solcher Boote mit dem Hauptschiff herstellenden Organe.
Auf beiliegender Zeichnung bezeichnet A das Schiffsdeck, auf welchem hohle Bootsdavitsständer B in der erforderlichen Entfernung von einander befestigt sind. Diese Ständer tragen Ausleger C, deren verticaler Zapfen in die hohlen Ständer eingesteckt ist, wobei ein Bund a auf das obere Ende des Ständers sich auflegt. Eine in eine umlaufende Nuth des Zapfens eingreifende Kopfschraube b verhindert eine Verticalverschiebung des Auslegers im Ständer und gestattet demselben, sich horizontal über die Seiten des Schiffes hinweg zu drehen.
An dem Ausleger C sind Rollen c d beliebiger Construction befestigt, über welche Seile e nach den Rollen/ am unteren Ende des Ständers führen und von hier aus nach den Trommeln D E, einer in Fig. 1 und 2 im Grundrifs und in Seitenansicht und in Fig. 6 perspectivisch dargestellten Bockwinde mit Zahnradvorgelege. Diese Seile können durch eine Schutzkappe g vor Beschädigungen gesichert - werden und ein jedes derselben ist mit einem auslösbaren Haken zum Erfassen des zu heifsenden oder zu streichenden Bootes versehen.
Die Trommeln D E der Bockwinde besitzen jede ein Sperrrad h und eine Sperrklinke i, Fig. ι und 6, welch letztere an dem Rahmengestell zur Lagerung der Trommel- und Zahnradachsen sitzt. Die Trommel E steht mit einem Zahnrade k in fester Verbindung und dieses greift in ein Zahnrad / ein, das auf der Achse m der Trommel D verschiebbar angeordnet ist. Das Zahnrad / kann deshalb in und aufser Eingriff mit dem Rade k gebracht werden, je nachdem man beide Trommeln oder nur eine benutzen will. Diese Verschiebung des Rades / auf seiner Achse geschieht mittelst einer Stange G, die man gegen einen Arm η andrückt, der eine Ausrückkupplung erfafst hält. Mittelst eines durch eine Feder angedrückten Stiftes 0, welcher sich in Einschnitte der Stange G einlegt, kann man die letztere in der gewünschten Lage halten. An Stelle dieser Vorrichtung kann irgend eine andere zur Verschiebung des Zahnrades I geeignete treten.
Mit einem Ende der Achse m steht ein Zahnrad H in fester Verbindung, Welches in ein mit dem Rade / verbundenes Zahnrädchen j eingreift. Dies Zahnrad / sitzt auf der Achse p und steht mit dem Zahnrädchen q im Eingriff, auf dessen Achse r das Zahnrad K befestigt ist. Dieses Rad K greift in ein auf der Achse isitzendes Zahnrad Z,1.
Die Achsen p r s sind in dem Rahmengestell F so gelagert, dafs sie sich, um die Zahnräder nach Bedarf in und aufser Eingriff zu setzen, in denselben verschieben können. Sie werden durch passende, am Gestell F drehbare Einklinkhebel t in ihrer richtigen Lage gehalten, nachdem die gewünschten Radeingriffe hergestellt worden sind.
Geeignete Bremsen L kann man auf die Trommeln D E einwirken lassen. Dies, geschieht mit Benutzung der am Rahmen F drehbar angeordneten Bremshebel u, deren freie Enden in geschlitzten Stellbügeln ν ■ durch einen Stift w gehalten werden, um nach Bedarf die Bremswirkung verstärken oder verschwächen zu können.
Auf dem Boden des Bootes M sind horizontal liegende Stangen JV, welche durch Deckkappen P geschützt sind, angeordnet; sie stehen mit einer Verticalachse R in Verbindung. Das äufsere Ende der Stange N ist mit dem unteren Arm von Hebeln O, die um Achsen y, Fig. 3, schwingen können, gelenkig verbunden. Die oberen Arme der Hebel O tragen Stangen Q, deren äufsere Enden je durch einen Halter 5, Fig. 4 und 5, hindurchgehen, welcher einen Theil einer Auslösevorrichtung bildet.
Werden die Auslöser T an den Enden der Kranseile e mit den Haltern S am Rettungsboote . in Verbindung gebracht, wobei die Haken d1, Fig. 5, der Auslöser unter die Ansätze cl der Halter sich legen, so werden zur Sicherung dieser Verbindung die Stangen Q unter die Auslöser vorgeschoben. Dadurch werden die Auslöser verhindert, sich beim Niederlassen des Bootes in das Fahrwasser von den Haltern abzulösen. Soll nun, wenn das Boot auf dem Wasser schwimmt, jede Verbindung desselben mit dem Schiffe gelöst werden, so werden die Stangen Q durch entsprechende Drehung der auf der Verticalachse R, Fig. 3, sitzenden Handkurbel zurückbewegt, wodurch die Auslöser T den Eingriff mit den Haltern S verlieren und das Boot frei auf dem Wasser schwimmt.
Die Halter S sind mit Verstärkungsrippen al versehen, welche zugleich als Führungen für die Stangen Q dienen. Auf diesen Stangen sitzen Bunde bl, welche verhindern, dafs das Ende der Stangen aus den Haltern heraustreten kann. An ihren unteren Enden tragen die Auslöser T Haken e\ Fig. 5, welche man nach Gutbefinden in Ringe/1, Fig. 4, an den Enden des Bootes einhaken kann. Stifte gl, Fig. 5, sind durch Ketten hx an den Haltern S befestigt. Dieselben dienen für den Fall, dafs nur eine Person sich in dem auf dem Wasser schwimmenden Boot befindet. Dieselbe steckt dann zunächst den Stift g1 auf dem einen Ende des Bootes durch den betreffenden Auslöser T und Halter ^ hindurch. Dadurch werden diese mit einander fest verbunden. Ebenso wird mit dem Stifte am anderen Ende des Bootes verfahren. Dann werden die Stangen Q unter das Kopfende der Auslöser T vorgeschoben, so dafs diese sich von ihren Haltern nun nicht mehr ablösen können. Jetzt kann die Person von einem Bootende zum anderen gehen und hinter einander die beiden Stifte wieder herausziehen, indem die Verbindung mit dem Kranseile nun durch die gesicherte Verbindung der Haken dl der Halter T mit den Ansätzen i1 der Halter nun ebenfalls eine zuverlässige ist.
Jeder der Auslöser T ist mit einem . auf einer Feder ruhenden Stifte U versehen, welcher durch die Knietheile i1 der Halter 5 niedergedrückt wird, wenn die Auslöser mit den Haltern in Eingriff gebracht werden. Sobald aber das Boot in das Wasser einsinkt und infolge dessen die Auslöser T die Bootslast nicht mehr zu tragen haben, werden durch die Federn der Stifte U die Auslöser niedergedrückt, so dafs das Ablösen der Haken d1 derselben von den genannten Ansätzen cx der Halter £ ' leichter und mit gröfserer Sicherheit vor sich gehen kann. Unwesentlich ist, ob dieser auf eine Feder sich stützende Stift an dem Auslöser oder an dem Halter angeordnet ist.
Beim Nichtgebrauche des Bootes ruht dasselbe in den Bootsklampen V, Fig. 1 und 2, die auf dem Deck oder einem sonstigen Theile des Schiffes so angebracht sind, dafs die Seile der Schiffskrane bequem damit in Verbindung gebracht werden können.
Mittelst einer Handkurbel W, die auf eine Achse des Schiffskranes, Fig. 1 und 6, aufgesetzt werden kann, je nachdem ein schnelleres oder langsameres Auf- oder Abwickeln des Seiles erfolgen soll, wird das Heben bezw. Senken des Bootes bewirkt.
In einigen Fällen ist es vielleicht vorzuziehen, statt von dem in Fig. 1 und 2 veranschaulichten Ausleger Gebrauch zu machen, die in Fig. 7 und 8 dargestellte Construction zu verwenden, bei welcher die Streben C an der Schiffswand um Bolzen schwingen können und die Seile über Rollen an Ständern B nach der \'orbeschriebenen Windevorrichtung geführt werden. Dieser Ständer B kann dann den Lagerbock V für das Rettungsboot auf der äufseren Seite tragen, damit dieser nicht hinderlich wird.
Wenn ein Ausleger mit dem Boote niedergelassen wird, gleitet der mit Feder versehene Sperrstift ί6, an dessen Stelle auch eine Klinke u. s. w. treten kann, über die Zähne hinweg und hält den niedergelassenen Ausleger in seiner Position fest. Dadurch wird verhütet, dafs es bei stürmischem Wetter gegen die Seiten des Schiffes schlägt.
Der . Sperrstift c6 kann aus der auf dem Träger befindlichen Verzahnung herausgezogen werden, was mittelst einer daran befestigten Leine vom Boote oder Schiffe aus geschehen kann. Andere Vorrichtungen können natürlich dazu dienen, den Sperrstift (oder Sperrklinke) c6 in die Verzahnung einzurüclcen.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche: ι
    An einer Detachirvorrichtung für Schiffsboote: i. Die mit Bezug auf die Zeichnung beschriebene Bockwinde mit Zahnradvorgelege und
    den Seiltrommeln D und E, wobei die Achse von E ein festsitzendes Zahnrad k und die Achse von D ein verschiebbares Zahnrad/ besitzt, dessen Lage durch den aus der Stange G, dem Arm η und dem Fixirungsstifte ο bestehenden Kupplungsmechanismus bestimmt werden kann, um nach Belieben eine oder beide Trommeln in Drehung versetzen zu können, in Verbindung mit den beiden Kransäulen B B mit den daran drehbaren Auslegern C C zur Aufnahme der Führimgsrollen für die Trommelseile.
    Die Auslösevorrichtung für die Kranseile, bestehend aus dem Auslöser T mit den Haken dl d1 für den Anschlufs an die Ansätze cl cl der Halter 5 »S des Rettungsbootes, sowie mit den Haken i1 el für den Anschlufs an die Ringe/1/1 des Bootes, wobei die genannten Halter 5 5 zugleich als Führung für die Stangen Q Q zur Sicherung des Anschlusses der Auslöser T T an die Halter 5 S dienen und eine gleichzeitige Vor- und Rückwärtsverschiebung der Stangen durch die Hebel O O und Stangen NN vermittelst Drehung der Handkurbel auf der Verticalachse R sich bewirken läfst, zum Zwecke der augenblicklichen Ablösung des Bootes von den Kranseilen.
    Die Anordnung der von Federn angedrückten Stifte U U an den Haltern SS der Rettungsboote, welche Stifte beim Anhaken der Auslöser T T infolge des beim Heben des Bootes auf sie drückenden Gewichtes eine Lösung der hergestellten Verbindung nicht bewirken können, dagegen beim Einsenken des Bootes in das Fahrwasser durch die Spannkraft ihrer Federn eine Abwärtsverschiebung der Auslöser T T an den Haltern herbeiführen, zum Zwecke der schnellen und sicheren Ablösung der Boote vom Hauptschiffe, sowie die Anbringung der Stifte ^1 ^1 an den Haltern S S der Boote für den provisorischen Anschlufs der Kranseile, und den Fall, dafs eine einzelne Person auf dem Boote sich befindet, welche mit demselben aus dem Fahrwasser herausgehoben zu werden wünscht.
    'Hierzu I Blatt Zeichnungen.
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