DE375863C - Greifer, bei dem durch eine Schliesstrommel zwei Schliesseile und durch eine Entleerungstrommel ein Entleerungsseil bewegt werden - Google Patents

Greifer, bei dem durch eine Schliesstrommel zwei Schliesseile und durch eine Entleerungstrommel ein Entleerungsseil bewegt werden

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DE375863C
DE375863C DEK73077D DEK0073077D DE375863C DE 375863 C DE375863 C DE 375863C DE K73077 D DEK73077 D DE K73077D DE K0073077 D DEK0073077 D DE K0073077D DE 375863 C DE375863 C DE 375863C
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DEK73077D
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Fried Krupp Grusonwerk AG
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Fried Krupp Grusonwerk AG
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66CCRANES; LOAD-ENGAGING ELEMENTS OR DEVICES FOR CRANES, CAPSTANS, WINCHES, OR TACKLES
    • B66C3/00Load-engaging elements or devices attached to lifting or lowering gear of cranes or adapted for connection therewith and intended primarily for transmitting lifting forces to loose materials; Grabs
    • B66C3/12Grabs actuated by two or more ropes
    • B66C3/125Devices for control

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Load-Engaging Elements For Cranes (AREA)

Description

Es wird häufig die Aufgabe gestellt, mit Greiferkranen auch Stückgüter zu heben. Bei Windwerken, die für sogenannte Zweiseilgreifer eingerichtet sind, wurde diese Aufgäbe bisher so erfüllt, daß nach Abhängen des Greifers an die Schließseile oder Schließketten ein Hakengeschirr angehängt wurde. Das Entleerungsseil wurde gleichfalls an dieses Hakengeschirr angeschlossen, jedoch
ίο nur lose hängend, also nicht mittragend. Es konnte aber auch, wenn dieses Seil nicht am Hakengeschirr angeschlossen werden sollte, mit Hilfe der Entleerungsbremse das Auf- und Abgehen des Seiles vollständig verhindert werden. Diese Anordnungen besitzen den Nachteil, daß bei längerem Arbeiten mit dem Lasthaken unnötige Abnutzungen in den Lagerschalen der Vorgelegewelle oder in den Büchsen der festgehaltenen Seiltrommel sowie in den unnötig mitlaufenden Seilrollen eintreten. Außerdem fällt auch ein Hakengeschirr, an welchem zwei bis drei Seile befestigt werden, für die Stückgutbeförderung recht unhandlich aus.
Es ist der Zweck der Erfindung, ein Greiferwindwerk zu schaffen, mit welchem Stückgüter an nur einem Seil hängend gehoben werden können und bei dem alle Windwerkteile, wie Trommeln, Seile und Seilrollen, die für die Stückgutverladung nicht gebraucht werden, von der Bewegung ausgeschaltet werden. Dies wird dadurch erreicht, daß dasjenige Element der Bewegungsübertragung, welches die Schließtrommel von der Hauptwelle aus antreibt, ausschaltbar angeordnet wird. Gleichzeitig kann eine Vorrichtung angebracht werden, welche die Schließtrommel während der Ausschaltung der Schließseile festhält. Diese Sperrvorrichtung kann mit dem ausschaltbaren Antriebselement derart in Verbindung gebracht werden, daß sie einerseits erst in Tätigkeit treten kann, wenn die Ausschaltung erfolgt ist, anderseits das ausgeschaltete Element durch die Sperrvorrichtung sowohl in der Betriebs- als auch in der Außerbetriebsstellung festgehalten wird.
Eine Ausführungsform der Erfindung ist in der Zeichnung beispielsweise veranschaulicht.
Abb. ι zeigt die Greifervorrichtung in Seitenansicht, in Pfeilrichtung χ der Abb. 3 und 4 gesehen.
Das die Schließtrommel antreibende Element ist in Abb. 1 in eingerückter, in Abb. 2 in ausgerückter Stellung \"eranschaulicht.
; Abb. 3 ist eine Teildarstellung der Abb. 2 des Antriebes der Schließtrommel in Aufsicht.
Abb. 4 zeigt die beiden Trommeln nebst Antrieb in größerem Maßstab in Aufsicht.
Von dem Antriebsmotor 1 wird die Kraft durch die Zahnräder 2, 3 auf die Hauptwelle 4 übertragen. Auf dieser sitzen die Zahnräder 5, 6, welche die Zahnräder 7 und 8 und dadurch die Trommeln 9, 10 antreiben. Auf der Trommel 9 sind die Schließseile n, 12 des Greifers 13 aufgewickelt und auf der Trommel 10 das Entleerungsseil 14. Durch Ausrücken der Kupplung 15 kann die Entkerungstrommel 10 stillgesetzt und mittels der Bremse 16 festgehalten werden. Das die Schließtrommel 9 von der Hauptwelle 4 aus antreibende Zahnrad 5 ist verschiebbar auf der Welle 4 befestigt, so daß nach Ausrücken des Zahnrades 5 bei eingerückter Kupplung
15 die Entleerungstrommel io allein bewegt werden kann/ Um in diesem Fall die Schließtrommel 9 festzuhalten, ist ein Gesperre vorgesehen, das aus folgenden Teilen besteht: Der eine Arm iy eines im Lager i8 drehbaren zweiarmigen Hebels 17, 19 ist als Sperrklinke ausgebildet. Auf dem Arm 19 ist ein Gegengewicht 20 befestigt, welches bestrebt ist, die Sperrklinke 17 in Eingriff mit dem Zahnrad 7 zu bringen. Starr mit dem Hebel 17, 19 verbunden ist ein Handgriff 21, mittels dessen die Klinke 17 bewegt werden kann. Ebenfalls starr mit dem Hebel 17, 19 durch die Welle 24 verbunden ist ein Arm 22, der mittels eines Gestänges 23 mit einem bei 25 drehbar befestigten Hebel 26 gelenkig verbunden ist. Das obere freie Ende des Hebels 26 ist mit einer Klaue 27 versehen. Die Klaue 27 liegt unter der Einwirkung des Gewichtes 20 auf einem mit dem Zahnrad 5 fest verbundenen Konus 28 auf. Dieser ist mit zwei Rillen 29 und 30 versehen, in welche die Klaue 27 einzugreifen vermag. Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende:
Sollen Stückgüter gehoben werden, so wird der Greifer 13 abgehängt und an dem Entleerungsseil 14 ein Lasthaken befestigt, falls es nicht bereits mit einem solchen ausgerüstet ist. Die freigewordenen Seile ix, 12 werden dann in beliebiger Weise, z. B. am Kranausleger, befestigt. Nun muß die Schließtrommel 9 von der Hauptwelle 4 abgeschaltet werden, was in folgender Weise vor sich geht: Gemäß der Darstellung in Abb. 4 steht das Zahnrad 5 mit dem Zahnrad 7 in Eingriff, so daß bei geschlossener Kupplung 15 beide j Trommeln gleichzeitig bewegt werden. Die j Klaue 27 liegt in der Rille 30 vom Konus 28 [ und hält' damit das Zahnrad 5 in der einge- ; rückten Stellung fest. Die Klinke 17 ist außer Eingriff mit dem Zahnrad 7 (s. Abb. 1). Durch Niederdrücken des Handgriffes 21 wird die Klaue 27 aus der Rille 30 herausgehoben. Das Zahnrad 5 nebst Konus 28 kann dann in Pfeilrichtung y auf der Welle 4 i verschoben werden, so daß die Klaue 27 nicht j mehr der Rille 30 gegenübersteht. Läßt man [ dann den Handgriff 21 los, so legt sich unter j Einwirkung des Gewichtes 20 die Klaue 27 i auf den Konus 28 auf. Bei weiterem Ver- j schieben des Konus 28 in Richtung y gleitet [ die Klaue am Konus herab und fällt schließ- ; lieh, wenn das Zahnrad 5 ausgerückt ist, in ' die Rille 29 ein. Hierdurch ,wird das Zahn- j rad 5 in ausgerückter Stellung festgehalten. , Gleichzeitig ist dann die Sperrklinke 17 in 1 die Verzahnung des Rades 7 eingetreten und hält die Schließtrommel fest.· Es können nun Stückgüter mittels eines Lasthakens an dem Entleerungsseil 14· angehängt und durch die Trommel 10 bewegt werden. Mittels der Bremse 16 kann die Last in jeder Höhenlage festgehalten werden.
Soll der Greifer wieder in Tätigkeit treten, befestigt man die Seile 11, 12, '14 am Greifer. Durch Drücken auf den Handgriff 21 wird die Klaue 27 aus der Rille 29 gehoben. Nachdem das Zahnrad 5 ein wenig entgegengesetzt der Pfeilrichtung y verschoben ist, kann man den Handgriff 21 loslassen, so daß sich die Klaue 27 unter Einwirkung des Gewichtes 20 auf den Konus 28 auflegt. Bei weiterem Verschieben des Zahnrades 5 gleitet die Klaue auf den Konus 28 aufwärts und fällt schließlieh wieder in die Rille 30 ein, wenn das Zahnrad 5 in das Rad 7 eingerückt ist. Während die Klaue 27 auf dem Konus 28 aufwärts gleitet, tritt auch die Klinke 17 aus der Verzahnung des Rades 7 heraus.
An Stelle des Zahnrades 5 kann man auch ein anderes ausschaltbares Element der Bewegungsübertragung wählen und an Stelle der Sperrvorrichtung 17 usw. auch eine Bremse.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι . Greifer, bei dem durch eine Schließtrommel zwei Schließseile und durch eine Entleerungstrommel ein Entleerungsseil bewegt werden und bei dem beide Trommeln von einer gemeinsamen Hauptwelle aus angetrieben werden, dadurch gekennzeichnet, daß das die Schließtrommel von der Hauptwelle aus antreibende Element der Bewegungsübertragung ausrückbar auf dieser Welle angeordnet ist, zu dem Zweck, nach Ausschaltung der Schließtrommel mittels des Entleerungsseiles allein Stückgüter verladen zu können.
  2. 2. Greifer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß beim Arbeiten mit der Entleerungstrommel die Schließtrommel durch eine Sperr- oder Bremsvorrichtung festgehalten wird, welche derart mit dem die Schließtrommel von der Hauptwelle aus antreibenden Element verbunden ist, daß einerseits letzteres durch die Sperrvorrichtung in ein- und ausgerückter Stellung festgehalten wird, anderseits die Sperrvorrichtung erst in Tätigkeit treten kann, wenn das Antriebselement ausgerückt ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DEK73077D Greifer, bei dem durch eine Schliesstrommel zwei Schliesseile und durch eine Entleerungstrommel ein Entleerungsseil bewegt werden Expired DE375863C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1013406B (de) * 1952-11-28 1957-08-08 Colby Steel & Mfg Inc Vorrichtung zum Verhindern unerwuenschter Schwingbewegungen von an Kranen angehaengten Lasten
DE1142792B (de) * 1959-04-18 1963-01-24 Karl Helbig Gaerfutteranlage mit mehreren Hochsilos und mechanischer Beschickungs- und Entleerungseinrichtung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1013406B (de) * 1952-11-28 1957-08-08 Colby Steel & Mfg Inc Vorrichtung zum Verhindern unerwuenschter Schwingbewegungen von an Kranen angehaengten Lasten
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