DE354498C - Hebekarre - Google Patents
HebekarreInfo
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- DE354498C DE354498C DEB98413D DEB0098413D DE354498C DE 354498 C DE354498 C DE 354498C DE B98413 D DEB98413 D DE B98413D DE B0098413 D DEB0098413 D DE B0098413D DE 354498 C DE354498 C DE 354498C
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Classifications
-
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- B66F—HOISTING, LIFTING, HAULING OR PUSHING, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, e.g. DEVICES WHICH APPLY A LIFTING OR PUSHING FORCE DIRECTLY TO THE SURFACE OF A LOAD
- B66F7/00—Lifting frames, e.g. for lifting vehicles; Platform lifts
- B66F7/06—Lifting frames, e.g. for lifting vehicles; Platform lifts with platforms supported by levers for vertical movement
- B66F7/065—Scissor linkages, i.e. X-configuration
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN Al 9.-JUHI 1922
REICH S PATENTAMT .
RATENTSCHRIFT
- JVi 354498 . KLASSE 63 b GRUPPE. 38
(Bg84i3ll\63l·)
Edgar William Brandt in Paris.
Hebekarre.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 24. Februar 1921 ab.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 24. Februar 1921 ab.
Für diese Anmeldung ist gemäß dem Unionsvertrage vom i. Juni 1911 die Priorität auf Grund
der Anmeldung in Frankreich vom 24. Februar 1920 beansprucht.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Hebekarre, die mit einer senkrecht beweglichen
Plattform versehen ist, die zur Aufnahme der Last dient und mittels zweier Kabel oder
Bänder - gehoben werden kann, die sich auf
eine einzige auf der Karre angeordnete Trommel aufwickeln und die Plattform an
beiden Enden gleichzeitig heben.
Die Vorrichtung unterscheidet sich von dem Bekannten insbesondere in der Lagerung der
Antriebsorgane, die das Heben und Senken der Plattform je nach Wunsch gestatten,
welche aber einerseits' das rasche Niedergehen der Plattform verhindern und andererseits
das Abrollen der Hebebänder vermeiden, wenn sich die Plattform am untersten Ende befindet.
Die Hebevorrichtung kann von Hand, durch einen hydraulischen Antrieb, durch
ίο einen Motor oder durch Preß- oder Druckgas in Bewegung gesetzt werden.
Die Erfindung ist auf der Zeichnung veranschaulicht.
Abb. ι ist eine Seitenansicht des Wagens mit gehobener Plattform.
Abb. 2 ist eine Draufsicht hierzu mit zur Hälfte abgenommener Plattform, und
Abb. 3 ist eine Stirnansicht. Abb. 4 veranschaulicht den gesamten Hebemechanismus
bei teilweise entferntem Gehäuse und
Abb. 5 eine Draufsicht hierzu bei ebenfalls teilweise entferntem Gehäuse,
Abb. 6 ist eine Seitenansicht des Mechanismus bei geschnittenem Gehäuse,
Abb. 7 ist ein Schnitt durch die Reibungskupplung, und
Abb. 8 veranschaulicht die Befestigung des Hebebandes an der Plattform.
Wie aus der Zeichnung ersichtlich, besteht der Wagen nach der Erfindung aus drei
Teilen; dem Gestell mit der Stirnwand, der Plattform mit ihrem Gelenksystem und dem
Hebemechanismus.
Das GesteE wird von einem Rahmen 1 aus U-förmigem Blech gebildet, dessen eine Schmalseite
aus einem Gußstahlstück 2 besteht, das die Stützen 3 der Stirnwand, die beiden Lenkräder 4 und die Gelenke 5 der inneren
Scheren- oder Dreharme aufnimmt. Auf diesem durch gekreuzte Flacheisen 6 versteiften
Gestell ist die Nabe 7 aus Gußstahl befestigt, die zwei feste Räder 8 trägt. Die
Räder bestehen aus schmiedbarem Guß, haben Gummireifen oder keine und geben dem Wagen
eine große Stabilität. Indessen genügen auch je nach Bedürfnis drei Räder, wobei
dann das Lenkrad in der Mitte des Querstegs 2 befestigt wird.
Die Stützen 3 der Stirnwand werden von zwei Rohren aus gezogenem Stahl gebildet
(Abb. ι und 3), die in dem Quersteg 2 und in dem Gehäuse 15 des Hebemechanismus
festgelegt sind. Diese Rohre sind auf ihrer ganzen freien Höhe geschlitzt, so daß sie den
Durchgang des Quersteges 16 der Plattform 17 ermöglichen, dem sie hierbei als Führung
dienen.
Der Raum zwischen den Stützen, dem Gehäuse und dem Gestell wird von einer
Tafel 18 aus Holz ausgefüllt, die durch ein Kreuz aus halbrundem Eisen versteift ist.
Diese Tafel könnte auch aus Blech hergestellt sein.
Die bewegliche Plattform 17 (Abb. 1 und 2)
besteht aus einem Rahmen 20 aus U-Eisen, dessen eine Schmalseite aus einem Gußstahlstück
16 besteht, das zur Befestigung der Hebebänder dient und die Gelenke der äußeren
Scheren- oder Dreharme aufnimmt. Auf diesem Rahmen sind mittels Bolzen Bretter
aus sehr widerstandsfähigem Holz befestigt, die geeignet armiert sind. Diese Bretter
könnten auch durch gedrücktes und gelochtes Blech ersetzt werden.
Die Scheren- oder Dreharme, die durch Prägen oder Treiben eines Stahlbleches gewonnen
sind, bilden ein Gelenksystem und teilen sich in zwei Gruppen:
1. Ein System aus zwei Innenarmen 22, die durch ein Kreuz aus Flacheisen verbunden
sind. Das untere Ende der Arme ist bei 23 an dem Quersteg 2 des Gestelles angelenkt,
während ihr oberes Ende von einem Querrohr 24 durchsetzt ist, das die in dem Rahmen der Plattform laufenden Rollen 25
trägt.
2. Ein System aus zwei Außenarmen 26, deren eines Ende bei 27 an dem Teil 16 des
Rahmens der Plattform angelenkt ist, während go das andere Ende mit einem Querrohr 28 fest
verbunden ist, das die in den Längsträgern des Gestelles laufenden Rollen 29 trägt.
Die Verbindung dieser beiden Systeme zwecks Erzielung des Gelenksystems wird
mittels zweier Achsen 30 bewirkt, die in ihrer Mitte angeordnet sind.
Die erzielte Gesamtheit ist durchaus starr, in der Form unveränderlich und bildet einen
Träger, der der Plattform eine vollkommene Stabilität gibt und sie immer in ihrer Ebene
hält.
Der Hebemechanismus ist vollständig in einem zweiteiligen Aluminiumgehäuse eingebaut, das mit den zur Befestigung der
Organe nötigen Naben versehen ist.
Der Hauptteil 31 wird an den Stützen der Stirnwand durch einfaches Anziehen der
Schraubenbolzen 32 befestigt, und seine Form läßt ein bequemes Fassen der Stützen bei
33 zu. Der andere Teil des Gehäuses 34, der den Deckel bildet, ist mit dem ersteren
Teil durch Schraubenbolzen 35 mit versenktem Kopf verbunden, die ein schnelles Abnehmen
ermöglichen.
Das Heben der Plattform wird durch das Aufrollen zweier sehr widerstandsfähiger Stahlbänder
37 auf eine einzige Trommel 36 erzielt, deren eines Ende an der letzteren befestigt
ist, während das andere Ende ein aus iao einer Bolzenverbindung bestehendes Schloß 38
trägt, das in das Gußstahlstück. 16 der Platt-
form eingreift. Beide Bänder werden durch ; Führungsscheiben 39 in der Achse der :
Stützen der Wagenstirnwand gehalten. Ihre Abnahme ist ebenso wie die Regelung ihrer
Länge sehr leicht durchführbar.
Die Verwendung dieser sehr biegsamen i Stahlbänder ermöglicht es, die größte Sicher- j
heit bei geringstem Gewicht zu erzielen, indem man in ganz besonderer Weise den
Raumbedarf für die Windetrommel verringert, die einen geringen Durchmesser haben kann.
Die Stahlbänder könnten auch durch besondere biegsame Stahlseile ersetzt werden.
Die Windetrommel 36, die zwecks Haltens der Befestigungsteile der Bänder geeignet bearbeitet
ist, ist mittels Niete an einem Zahnrad 41 befestigt, das sich auf einer hohlen,
gleichzeitig den Schmierbehälter bildenden Achse frei dreht. Dieses Zahnrad 41 wird
von einem mit der Kupplungsscheibe 43 fest verbundenen Trieb 42 (Abb. 7) angetrieben,
der zusammen mit der Scheibe 43 die Mutter einer steilgängigen Schraube 44 bildet, die
ebenfalls eine Scheibe 45 trägt und mit der Handkurbel 46 fest verbunden ist. Auf der
Scheibe 45 ist zwischen ihr und der Scheibe 43 des Triebes 42 ein Sperrad 47 frei drehbar
gelagert, das sich infolge der Anordnung der Klinke 48 (Abb. 6) nur in der Uhrzeigerrichtung
drehen kann.
Zwecks Hebens der Last dreht man die Kurbel in der Uhrzeigerrichtung, wobei die
Last, da die Schraube 44 linksgängig ist, den eine Mutter bildenden Trieb 42 zu drehen
strebt, was ein Andrücken der Scheiben 45 und 43 gegen das Sperrad zur Folge hat,
und zwar mit solcher Kraft, daß durch die entstehende Reibung eine Verbindung zwischen
den drei Elementen erzielt wird, die das Aufwickeln der Stahlbänder auf die Trommel 36
bewirken. Hält man die Kurbel an, so bleiben auch die Kupplungsscheiben stehen, da
das Sperrad nicht zurückgehen kann, weil die Reibung der Scheibe des Triebes auf ihm
groß genug ist, um die Drehung zu verhindern.
Zwecks Senkens der Plattform dreht man die Kurbel entgegengesetzt der Uhrzeigerrichtung,
wodurch die Reibung der Scheibe
des Triebes 42 auf dem Sperrad 47 ver- j ringert und so die Drehung des Triebes im
Sinne des Senkens ermöglicht wird.
Hört die Drehung der Kurbel auf, so tritt augenblicklich die Sperrung ein, wodurch eine
große Betriebssicherheit gewährleistet wird.
Die Kupplungsscheiben könnten auch wie j bei einer Konuskupplung konisch sein, wobei
das Betriebsprinzip das gleiche bliebe.
Um die Fortsetzung der Drehung der Kurbel beim Senken der Plattform zu verhindern,
sobald diese am Ende ihres Hubes angelangt, ist, wie die Abb. 4, 6 und 7 zeigen,
an dem Gehäuse 31 ein Hebel 49 mit einer Rolle drehbar gelagert, die gegen eines der
Stahlbänder liegt. Dieser Hebel besitzt eine Klinke. 51, die in die Zwischenräume der
Zähne des Zahnrades 41 eingreifen kann, sowie einen zweiten Teil, an dem eine mit dem
Gehäuse verbundene Schraubenfeder 52 befestigt ist.
Für gewöhnlich übt das Stahlband seine Wirkung auf den Hebel 49 dadurch aus, daß
es ihn aus der Verzahnung auslöst, was die Bewegung nicht behindert; sobald aber das
Band lose wird, nachdem die Plattform das Ende ihres Abwärtshubes erreicht hat, bringt
die Feder 52 die Klinke 51 des Hebels 49 in
Eingriff mit dem Zahnrad, das sich nun nicht mehr drehen kann. Auf diese Weise wird
eine zu weite Abwicklung der Bänder von ihrer Trommel vermieden, was für den .sachgemäßen
Betrieb schädlich sein würde.
Auf dem Gestell des Wagens ist eine Sicherheitsvorrichtung vorgesehen, um den
Abwärtsgang der Plattform bei einem Bruch der Bänder oder eines mechanischen Teiles zu
vermeiden und so jede Gefahr auszuschließen.
Claims (2)
1. Hebekarre, bei welcher eine horizontale Plattform mit Hilfe von Zahnrädern
in senkrechter Richtung bewegt wird, die ihrerseits auf eine Trommel einwirken, auf welcher sich Seile oder Bänder aufwickeln,
dadurch gekennzeichnet, daß das von Hand angetriebene Rad (42) an der Rückwärtsdrehung durch Einwirkung der
Last zwischen einer an dem Triebe befestigten Kupplungsscheibe (43) und einem durch eine Klinke gesperrten Zahnrad (47)
verhindert wird, wobei die Kupplungsscheibe yon dem Sperrad entfernt werden kann, um das Senken der Plattform (17)
durch eine Rückwärtsdrehung der Antriebskurbel (46) zu ermöglichen, die durch ein
Gewinde auf den Trieb (44) dieser Handkurbel einwirkt.
2. Karre nach Anspruch 1, dadurch ge- no
kennzeichnet, daß das Sperrad (41) mit einer zweiten Klinke (49, 51) versehen ist,
die von einem der Hebebänder in der Weise beeinflußt wird, daß jede Drehung
verhindert wird, sobald das Hebeband zerreißt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| FR354498X | 1920-02-24 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE354498C true DE354498C (de) | 1922-06-09 |
Family
ID=8893288
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEB98413D Expired DE354498C (de) | 1920-02-24 | 1921-02-24 | Hebekarre |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE354498C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1136473B (de) * | 1958-04-26 | 1962-09-13 | Paul Schmidt | Fundamentlose Hebebuehne mit durch Nuernberger Schere parallel gefuehrter Plattform |
-
1921
- 1921-02-24 DE DEB98413D patent/DE354498C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1136473B (de) * | 1958-04-26 | 1962-09-13 | Paul Schmidt | Fundamentlose Hebebuehne mit durch Nuernberger Schere parallel gefuehrter Plattform |
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