DE658476C - Hoehengurtfoerderer - Google Patents
HoehengurtfoerdererInfo
- Publication number
- DE658476C DE658476C DEP72810D DEP0072810D DE658476C DE 658476 C DE658476 C DE 658476C DE P72810 D DEP72810 D DE P72810D DE P0072810 D DEP0072810 D DE P0072810D DE 658476 C DE658476 C DE 658476C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- winch
- pawls
- belt conveyor
- attached
- crankshaft
- Prior art date
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- Expired
Links
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01D—HARVESTING; MOWING
- A01D87/00—Loaders for hay or like field crops
- A01D87/02—Loaders for hay or like field crops with conveyor belts or conveyor chains, with or without pick-up means
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Environmental Sciences (AREA)
- Devices For Conveying Motion By Means Of Endless Flexible Members (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft einen Höhengurtförderer für Heu, Stroh, u. dgl., dessen obere
und untere Rollen nicht durch ein besonderes Gerüst miteinander verbunden sind. Die
Erfindung hat zur Aufgabe, die Bauart dieser Geräte zu vereinfachen, um ein schnelleres
Umsetzen des Förderers durchführen zu können. Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß
dadurch gelöst, daß die Lager der oberen Rolle an Hubseilen hängen, die mit Hilfe
einer Winde die Lager in vorbereiteten, am Gebäude befestigten Gabelungen heben und
halten.
Gemäß der weiteren Erfindung ist die Winde mit zwei durch eine Kurbelwelle wahlweise
je für sich oder gemeinsam drehbaren Trommeln ausgerüstet, wobei die Seilwinde
mit vier Sperrklinke!! versehen ist, von denen zwei als Antriebsklinken und zwei als Rücklaufsperrklinken
ausgebildet sind.
In der Zeichnung ist die Erfindung beispielsweise veranschaulicht, und zwar zeigen:
Fig. ι die Seitenansicht einer Lagerung der oberen Laufrolle gemäß der Anordnung nach
dem' Hauptpatent,
Fig. 2 die Seitenansicht der verbesserten Lagerung gemäß der Erfindung,
Fig. 3 eine Draufsicht auf eine Anordnung nach Fig. 2.
Fig. 4 zeigt den Gesamtaufbau der Lagerung der oberen Laufrolle gemäß der Erfindung,
Fig. 5 und 6 in Draufsicht und in Seitenansicht, teilweise im Schnitt, eine bei der Anordnung
gemäß der Erfindung verwendete Hubwinde.
In der Zeichnung bedeutet 1 das Lauflager für die Laufrollen 2 des Fördergurtes 3. Das
Lager ist auf einem z. B. an Dachbalken 4 befestigten Tragwerk 5 aufgeschraubt. Bei der
Ausführungsform nach den Fig. 2 und 3 ist die Welle 6 der oberen Laufrollen 2 auf der
einen Seite in einem Bock 7, auf der anderen Seite in einem Bock 8 gelagert. Die Welle 6
ist in dem Bock 7 mit bekannten Mitteln gegen Axialschub gesichert. Der Bock 8 ist
dagegen in axialer Richtung auf der Welle 6 verschiebbar. Die Lagerböcke 7 und 8 bestehen
z. B. im wesentlichen aus Holzbuchsen, die mit Halteringen 9 und ι ο versehen
sind. An den Halteringen 9 und 10 sind die Enden von Zugseilen 11 und 12 mit abnehmbaren
Karabinerhaben befestigt. Die Zugseile laufen über in große Ösen 13 an -den
Dachbalken einhängbare Seilblöcke 14 und 15 und enden in einer Winde 16, deren Ausgestaltung
weiter unten beschrieben wird. Die Lage der Böcke 7 und 8 wird durch am Dachbalken befestigte Kreuzlatten 17 und 18
bestimmt. Die Latte 18 bildet die obere, die Latte 17 die gegen die Spannung des Gurtes 3
wirksame Anlage. Die Böcke 7 und 8 können mit Schmierbuchsen 19 versehen sein.
Der Raum zur Aufnahme des Fördergutes ist an den für die Anordnung des Fördergurtes
in Betracht kommenden Stellen mit die eben genannten Anlagen bildenden Kreuzlatten
versehen. Zur Einrichtung der For-
dierainlage werden die Blöcke 14 und 15 der
Hubseile mit einer Stange in die an den entsprechenden Stellen vorgesehenen Ösen 13
eingehängt. Nach dem Aufbringen des fijbfii
dergurtes werden die Lagerböcbe 7 und.$jSn.'
den Zugseilhaken befestigt. Mit Hilfe jafoir
Winde 16 werden die Lagerböcke für * "daß
Welle der oberen Laufrollen zusammen mit dem Fördergurt in Arbeitsstellung gebracht,
ίο Ist der bei dieser Anordnung der Förderanlage
beschickte Raum mit Fördergut gefüllt, so kann mit wenigen Handgriffen die
Fördereinrichtung an eine andere Stelle umgesetzt werden.
Um während der Förderung des Fördergutes ein Aufwickeln des Gutes auf die
Welle 6 zu verhindern, ist ,an der Innenseite
der Lagerbocke 7 und 8 je ein bis in die Laufrollen. 2 reichender trichterförmiger
Blechschutz 20 angebracht, der das Fördergut von der Welle 6 fernhält.
Die in den Fig. 5 und 6 veranschaulichte
Winde besteht im wesentlichen aus einem Abschnitt 22 eines Trägers mit U-förmigem
Profil, dessen Stege 23 von einer Kurbelwelle 24 durchsetzt sind. Auf beiden überstehenden
Enden der Welle 24 ist je eine Wickelrolle 2 5 auf der Welle drehbar angebracht,
deren Randflansche 26 und 27 mit Sperrverzahnung ausgerüstet sind. Auf dem einen äußersten Ende der Kurbelwelle 24 ist
eine mit Handgriff 28 versehene Treibkurbel 29, auf dem anderen Ende eine Treibkurbel 30 aufgekeilt. Die Kurbel 29 und die
Kurbel 30 tragen je eine Sperrklinke 31, deren Sperrzahn unter der Wirkung einer Feder
32 ständig in die Verzahnung der Randflansche 2 6 gedrückt wird. Die Stege 23 tragen auf ihren äußeren Seiten ähnlich ausgebildete
Sperrklinken 33 mit Federn, deren Spexrzähne in die Verzahnungen der Randflansche
27 eingreifen. Mit Hilfe der Sperrklinken 31 werden in Arbeitsdrehrichtung der
Kurbel 29 die Kurbeln 29 und 30 mit den Wickelnollen 25 gekuppelt, so daß die mit
ihren Enden in geeigneter Weise an den Rollen befestigten Seile 11 und 12 aufgewickelt
werden. Die Sperrklinken 33 wirken als Rücklaufsperrungen. Mit Hilfe dieser Doppelrollenwinde kann auf einfache Weise
ein Spannungsausgleich unter den Seilen erreicht werden. Wird ein Nachspannen eines
der beiden Seile, z.B. des Seiles 11, gewünscht,
so· ist bei der Drehung der Kurbel 29 die an. der Kurbel 29 befindliche Klinke
31 zu lösen. Alsdann nimmt nur die von der
Klinke 31 an der Kurbel 30 gesteuerte Ro]Ic
•25 an der Drehung teil. Soll allein die Wickelrolle des Seiles 11 nachgelassen wer-.den,
so· wird nach Lösung der Rücklauf sperrklinke 33 der Rolle für das Seil 11 die Kurbel
29 um das gewünschte Maß zurückgedreht. Die bereits erwähnten Federn 32 der
Sperrklinken 31 und 33 verhindern ein unbeabsichtigtes
Abwickeln der Seile.
Zur Erleichterung des Umsetzens der Winde ist das Trägerstück mit Schlitzen 34
und 35 versehen, in die an den geeigneten Stellen angebrachte Bolzen eingreifen können.
Da der Hauptzug der Seile in bezug auf die Winde nach oben gerichtet ist, so
sind die Schlitze 35 nach oben geöffnet. Die Sicherung der Bolzenlage in den Schlitzsperrstellen
wird durch einen unmittelbar über dem Kopf 36 des unteren Haltebolzens parallel
zur Kurbelwelle 24 anbringbaren Schließbolzen bewirkt, der durch Öffnungen 37 in
den Querstegen des Trägerabschnittes 22 einsetzbar ist. Am oberen Ende des Trägerabschnittes
ist ein schwenkbarer Bügel 38 mit Führungsösen39 für die Seile vorgesehen/Die
Schmierung der Laufstellen der Kurbelwelle erfolgt durch eine Schmierbüchse 40, aus der
das Fett durch eine Innenbohrung in der Kurbelwelle den Schmierstellen zugeführt wird.
Claims (3)
1. Höhengurtförderer für Heu, Stroh
u. dgl., dessen obere und untere Rollen nicht durch ein besonderes Gerüst miteinander
verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Lager (7, 8) der oberen Rolle (2) an Hubseilen (11, 12) hängen,
die mit Hilfe einer Winde (16) die Lager in vorbereiteten, am Gebäude befestigten
Gabelungen (17, 18) heben und halten.
2. Förderer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Winde mit zwei
durch eine Kurbelwelle (24) wahlweise je für sich oder gemeinsam drehbaren
Trommeln (25) ausgerüstet ist.
3. Förderer nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die mit zwei Trommeln
ausgerüstete Seilwinde mit vier Sperrklinken versehen ist, von denen zwei (31) als Antriebsklinken und zwei (33)
als Rücklauf sperrklinken ausgebildet sind.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP72810D DE658476C (de) | 1936-03-05 | 1936-03-05 | Hoehengurtfoerderer |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP72810D DE658476C (de) | 1936-03-05 | 1936-03-05 | Hoehengurtfoerderer |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE658476C true DE658476C (de) | 1938-04-04 |
Family
ID=7392162
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEP72810D Expired DE658476C (de) | 1936-03-05 | 1936-03-05 | Hoehengurtfoerderer |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE658476C (de) |
-
1936
- 1936-03-05 DE DEP72810D patent/DE658476C/de not_active Expired
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