DE510193C - Brems- und Sperrvorrichtung fuer Dreibockwinden - Google Patents

Brems- und Sperrvorrichtung fuer Dreibockwinden

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DE510193C
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21BEARTH OR ROCK DRILLING; OBTAINING OIL, GAS, WATER, SOLUBLE OR MELTABLE MATERIALS OR A SLURRY OF MINERALS FROM WELLS
    • E21B19/00Handling rods, casings, tubes or the like outside the borehole, e.g. in the derrick; Apparatus for feeding the rods or cables
    • E21B19/008Winding units, specially adapted for drilling operations

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Description

Bei den bisher gebräuchlichen Brems- und Sperrvorrichtungen für Brunnenbau-Dreibockwinden sind nur die Bremsscheibe und das Sperrad auf der Seilwelle befestigt, während die Bremse und die Sperrklinke an einer oder an zwei Stangen des Dreibocks befestigt sind. Mit dieser Konstruktion kann das Seil stets nur in derselben Richtung aufgewickelt werden, während es in der Praxis erwünscht ist, die Richtung zu wechseln, je nachdem man bei schweren Lasten außerhalb des Dreibocks, bei leichten Lasten innerhalb des Dreibocks arbeitet. Oft wird bei Arbeiten in Gebäuden die Seilwelle ohne den Dreibock benutzt; in solchem Fall kann eine an den Dreibockstangen befestigte Brems- und Sperrvorrichtung nicht mitbenutzt werden. Beim Umlegen des Dreibocks sowie auf dem Transport kann der an den Stangen befestigte Mechanismus auch
ao leicht beschädigt werden. Während der Arbeit verdrehen sich oft bei starker Beanspruchung die Stangen des Dreibocks so, daß die daran befestigte Bremse und Sperrklinke nicht mehr im richtigen Winkel zu Bremsscheibe und Sperrad stehen und ihren Zweck nur unzuverlässig oder gar nicht erfüllen. Bei der Dreibockwinde mit kardanischen Lagern behalten wohl Bremse und Sperrklinke ihre richtige Lage, aber die anderen vorbezeichneten Mängel sind auch bei dieser Konstruktion vorhanden.
Die aufgeführten Nachteile vermeidet die nachstehend beschriebene und auf beiliegender Zeichnung dargestellte Brems- und Sperrvorrichtung, welche unabhängig von den Dreibockstangen nur auf der Seilwelle in einer oder zwei Lagerstellen ruht und einen Stützpunkt auf dem Erdboden hat.
Die Zeichnung zeigt in Abb. 1 und 2 den im Brunnenbau üblichen Dreibock a mit der Seilwelle b, an deren einem Ende die Brems- und Sperrvorrichtung befestigt ist. Abb. 3 zeigt eine Seitenansicht der Brems- und Sperrvorrichtung mit Bandbremse c, dagegen zeigt Abb. 4 dieselbe Vorrichtung von der anderen Seite gesehen, jedoch mit Backenbremse d.
Fest auf der Seilwelle bzw. auf der Wellenachse sind angeordnet die Bremsscheibe e (Abb. 2), das Sperrad / (Abb. 2, 3) sowie i"» die Lagerstelle g (Abb. 2). Der leicht abnehmbare Brems- und Sperrmechanismus besteht aus dem Lager h (Abb. 3), welches eine Verlängerung hat zur Aufnahme des parallel zur Seilwelle stehenden Bolzens i (Abb. 3, 4), auf dem die Bandbremse c (Abb. 3) oder auch an Stelle der Bandbremse eine Backenbremse d (Abb. 4) befestigt ist, die durch den Bremshebel j (Abb. i, 3, 4) bedient wird. Ebenso befindet sich neben dem Bremshebel / auf demselben Bolzen i auch die Sperrklinke /e (Abb. 3, 4). Der Bremshebel / kann gleichzeitig einen seitlichen Stift I (Abb. 3, 4) haben, der unter die Sperrklinke k greift und beim Andrücken des Bremshebels die Klinke aus dem Sperrad/ hebt und so weit herum-
wirft, daß die Sperrklinke beim Nachlassen der Bremse nicht in das noch laufende Sperrrad fällt und somit keine Beschädigung des Mechanismus verursachen kann. Sobald die S eil welle stillsteht, wird die Sperrklinke mit der Hand in das Sperrad gelegt. Außerdem hat das Lager h (Abb. 3) einen festen oder abnehmbaren, bis zum Erdboden führenden Stützhebel m (Abb. 1, 3, 4), der zusammen mit der Lagerstelle g (Abb. 2, 3) den Druck aufnimmt.
Nach Aufstellen des Dreibocks wird die Brems- und Sperrvorrichtung (Abb. 3, 4) in einfachster Weise mit ihrem Lager h (Abb. 3), welches zwecks leichter Demontage nach einer Seite offen sein kann, lose in die Lagerstelle g (Abb. 2, 3) gesetzt, so daß der Stützhebel m (Abb. i, 3, 4) auf dem Erdboden ruht; damit ist die Brems- und Sperrvorrichtung betriebsfertig.
Abweichend von der Zeichnung können das Sperrad und die Bremse auch getrennt zu beiden Seiten der Lagerstelle g (Abb. 2) angeordnet sein. Ebenso können auch zwei Lagerstellen g (Abb. 2) und zwei Lager h (Abb. 3) vorgesehen werden; in diesem Fall werden die Bremsscheibe e (Abb. 2) und das Sperrad / (Abb. 2) zwischen beiden Lagerstellen angeordnet. Um bei Verwendung nur eines Lagers und einer Lagerstelle ein Ecken zu verhindern, kann das auf der Erde liegende untere Ende des Stützhebels ein Stück parallel zur Seilwelle und zur Bremsscheibenachse geführt werden (11, Abb. I1 3, 4).
Die Konstruktion ergibt, daß diese Brems- und Sperrvorrichtung ganz unabhängig von dem Dreibock nur mit der Seilwelle allein benutzt werden kann. Auch die Drehrichtung der Welle ist nicht festgelegt; will man das Seil in der anderen Richtung aufwickeln, so ist die Seilwelle & (Abb. 1) nebst der Brems- und " Sperrvorrichtung nur umzuschwenken. Je nach der Zugrichtung wird also die Brems- und Sperrvorrichtung innerhalb bzw. außerhalb des Dreibocks eingehängt. Damit beim Umlegen des Dreibocks eine Beschädigung des Mechanismus vermieden wird, nimmt man vorher die Brems- und Sperrvorrichtung aus der Lagerstelle g (Abb. 3) heraus. Um bei Verwendung einer Bandbremse die Sicherheitsvorrichtung ebenso leicht abnehmen zu können, wird ein Ende des Bremsbandes leicht lösbar befestigt.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Brems- und Sperrvorrichtung für Dreibockwinden, dadurch gekennzeichnet, daß die Backen- oder Bandbremse und die Sperrklinke an einem Hebel befestigt sind, der sich mit seinem unteren Ende auf den Erdboden stützt und in seinem oberen Teil als ein oder zwei Lager ausgebildet ist, welche in Lagerstellen auf der Seilwelle oder deren Achse ruhen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DE1930510193D 1930-02-16 1930-02-16 Brems- und Sperrvorrichtung fuer Dreibockwinden Expired DE510193C (de)

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