DE718657C - Vorrichtung zum Niederlassen von Lasten, insbesondere zur Rettung von Personen aus Feuersgefahr - Google Patents

Vorrichtung zum Niederlassen von Lasten, insbesondere zur Rettung von Personen aus Feuersgefahr

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DE718657C
DE718657C DEA80226D DEA0080226D DE718657C DE 718657 C DE718657 C DE 718657C DE A80226 D DEA80226 D DE A80226D DE A0080226 D DEA0080226 D DE A0080226D DE 718657 C DE718657 C DE 718657C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A62LIFE-SAVING; FIRE-FIGHTING
    • A62BDEVICES, APPARATUS OR METHODS FOR LIFE-SAVING
    • A62B1/00Devices for lowering persons from buildings or the like
    • A62B1/06Devices for lowering persons from buildings or the like by making use of rope-lowering devices
    • A62B1/14Devices for lowering persons from buildings or the like by making use of rope-lowering devices with brakes sliding on the rope

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
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  • Braking Arrangements (AREA)
  • Emergency Lowering Means (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Niederlassen von Lasten, insbesondere zur Rettung von Personen aus Feuersgefahr Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Niederlassen von Lasten, insbesondere zur Rettung von Personen aus Feuersgefahr, bestehenid aus einem .auf einem Rettungsseil geführten, mit Bremsvorrichtungen versehenen und die Last tragenden Gleitstück.
  • Eine bekannte Vorrichtung dieser Art ist mit Druckknaggen, Hebeln zum Lösen dieser Knaggen und einer Handbremse versehen. Hängt sich nun eine Person an den Haken dieser Vorrichtung, so klemmt ein Druckknaggen das Seil fest. Will sich dann die Person an dem Seil herablassen, so zieht sie mit der einen Hand an dem den Knaggen lösenden Hebel und drückt mit der anderen die Handbremse zusammen. Zu diesem Zusammendrücken ist ein verhältnismäßig großer Kraftaufwand notwendig. Außerdem wird die Handbremse -durch die Reibung zwischen den Bremskörpern und dem Seil warm.
  • Eine andere bekannte Vorrichtung dieser Ort besteht aus zwei gelenkig miteinander verbundenen, mit Rollen versehenen Hebeln, zwischen denen das Rettungsseil geführt wird, und einem am unteren Ende des einen Hebels drehbar angeordneten waagerechten Hebel, an dessen einem Ende sich die zu rettende Person anhängt, während das andere Ende die mit Rollen versehenen Hebel gegen das Seil drückt und so die Vorrichtung abbremst. Bei dieser Vorrichtung wird die Abgleitgeschwindigkeit durch Zug an dem bremsenden Hebelende geregelt, wozu jedoch ein erheblicher Kraftaufwand notwendig ist.
  • Dies soll gemäß der Erfindung dadurch vermieden werden, daß-in dem Gleitstück ein drehbar gelagerter Bremshebel mit mindestens drei Durchführungsöffnungen für das in Windungen durch den Hebel hindurchgeführte Rettungsseil, von denen zwei an dem einen Ende des Bremshebels zu beiden Seiten von dessen Längsachse derart angeordnet sind, daß bei dem infolge der Belastung des Gleitstücks erfolgenden Verschwenken des Bremshebels nach oben das Rettungsseil abgeknickt wird, angebracht wird. Auch kann der drehbar gelagerte Bremshebel an dem dem Handgriff gegenüberliegenden Ende an beiden Seiten mit je einem Vorsprung versehen sein, der so angeordnet ist, daß er in der oberen bzw. unteren Lage des Bremshebels das Seil gegen die Lochwandung klemmt und so die Bremswirkung vergrößert. Außerdem kann an dem Gleitstück auf derselben Welle wie der Bremshebel ein Bügel zum Tragen der Last drehbar gelagert sein, so daß das Gleitstück in jeder Richtung verwendbar ist. An dem Gleitstück können ferner eine oder mehrere Blattfedern angeordnet sein, die so gegen entsprechend abgerundete Flächen des Bremshebels anliegen, daß sie den Bremshebel in die Bremslage zu verschwenken suchen. Die Vorrichtung kann außerdem dadurch vorteilhaft weitergebildet werden, daß an dem Bremshebel zwei Keile an einem Ende drehbar gelagert sind, während die freien Enden der Keile je in eines von den Löchern des Gleitstückes hineinragen, so daß durch Verschwenken des Bremshebels aus seiner Mittellage jeweils einer der Keile tiefer in das entsprechende Loch des Gleitstückes eintritt und das Seil festklemmt. Endlich können in den Seildurchführungen des Gleitstückes Rollen oder Kugeln gegeneinander versetzt angeordnet sein, die in zwei schalenförmigen, an einem Ende kegeligen Körpern gelagert sind und durch Einschrauben einer mit einer entsprechend kegeligen Fläche versehenen Mutter einander genähert werden können.
  • Im Vergleich mit früher bekannten Anordnungen weist die neue Vorrichtung folgende Vorteile auf Das Gleitstück wird von der anhängenden Last selbsttätig derart gebremst, daß beim Gleiten des Gleitstückes längs des Seiles erst das Seil auf Grund der Lasteinwirkung um den Bremshebel festgezögen wird und danach der Hebel durch die Reibung zwischen Seil und Hebel in eine obere Lage verschwenkt wird, in welcher das Seil abgeknickt und dadurch eine Bremswirkung ausgeübt wird. Die Kraft, mit welcher eine Person den Handgriff nur zu drehen braucht, um den Bremshebel in eine Lage zu bringen, in der ein Gleiten möglich ist, ist äußerst gering. Ein ariderer Vorteil ist, daß der sich Abseilende selbst die Möglichkeit hat, die Gleitgeschwindigkeit zu regeln, ohne Gefahr zu laufen, daß seine Hände Schäden ausgesetzt werden. Schließlich hat eine ungenügende Kenntnis der Funktion der Anordnung nicht ein Herabrutschen der Last gegen den Boden zur Folge, wodurch Todesfälle entstehen können, sondern verursacht sofort nach Loslassen des Hebels ein Festklemmen des Gleitstückes an dem Seile.
  • In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele der neuen Vorrichtung dargestellt. Abb. i zeigt eine Seitenansicht eines Ausführungsbeispiels der Vorrichtung teilweise im Schnitt; Abb.2 zeigt eine Vorderansicht desselben Ausführungsbeispiels, jedoch mit dem Bremshebel in der Bremslage; Abb.3 zeigt einen Teil des Ausführungsbeispiels nach Abb._i und 2; Abb. .I zeigt eine Abänderung des in Abb.3 gezeigten Teiles; Abb. 5 zeigt eine perspektivische Ansicht eines anderen Ausführungsbeispiels der Vorrichtung; Abb.6 zeigt eine Einzelheit des Ausführungsbeispiels nach Abb. 5 und Abb.7 zeigt desselbe Ausfübrungbeispiel wie Abb.5 von oben gesehen.
  • Abb. i und 2 zeigen ein Gleitstück A, dessen obere und untere Seitenteile 2 bzw. 3 mit durchgehenden Löchern :1. bzw. 5 für ein Seil F versehen sind. In den in Abb. 2 senkrecht dargestellten Seitenteilen 6 und 7 des Gleitstückes <=I sind Löcher 8 bzw. 9 für eine Welle io vorgesehen. Auf dieser Welle io ist zwischen den Seitenteilen 6 und 7 des Gleitstückes A I ein Bremshebel C drehbar gelagert. Dieser Hebel C ist mit eirein Handgriff 1a und außerdem mit drei oder mehr Durchführungsöffnungen 13, 14, 1,5 versehen, die so angebracht sind, wie aus Abb. 3 hervorgeht.
  • In dem in Abb. i bis 3 dargestellten Ausführungsbeispiel ist das Gleitstück A weiter mit zwei Blattfedern 16 und 17 ausgerüstet. die an ihrem einen Ende fest angebracht und an dem anderen Ende mit je eirein Einschnitt 1,9 bzw. ig versehen sind. Diese Einschnitte umgreifen lose angezogene Schrauben, so daß diese Enden der Blattfedern entsprechend der Länge des Einschnittes verschiebbar sind. Der Bremshebel C ist finit zwei abgerundeten Flächen 2o und 2i versehen. Der Hebel C ist weiter mit einem Vorsprung a2 (Abb. 3 und 5) versehen.
  • Auf der Welle io ist, wie in Abb. i, und 5 veranschaulicht ist, ein Bügel D drehbar angebracht. :'1n diesem Bügel ist ein Gürtel F o. dgl. festgemacht, uni unter den Armen des sich Abseilenden oder in anderer Weise angebracht werden zu können. Das Rettungsseil ist, wie in Abb. i veranschaulicht wird, derart durch das Gleitstück und den Bremshebel geführt. daß es durch das Loch q. des Gleitstrickes A eintritt, dann durch die Löcher 13, 14, 15 usw. des Hebels C in Windungen läuft und schließlich durch das Loch 5 des Gleitstückes austritt. Die Ränder. der Löcher 13, 1d., 15 sind zweckentsprechend abgerundet, und zwischen den Löchern auf jeder Seitenhälfte ist der Hebel C eventuell mit abgerundeten Erhöhungen 2,9 (Abb. i und 5) versehen, über denen das Seil B läuft und die in gewissen Lagen (den Mittellagen) des Hebels C das Knicken des Seiles ganz ausgleichen.
  • Wenn das hier beschriebene Gleitstück in Verbindung mit z. B. einem Rettungsseile benutzt werden wird, wird das Seil B an der Fensteröffnung, an dem Balkon o. dgl, festgemacht, wovon das Niederlassen vorgehen soll, wobei das Gleitstück sich natürlich an dem oberen Ende des Seiles befinden muß. Das Gleitstück wird an dem Seile steckenbleiben, weil der drehbare Hebel C, auch wenn er unbelastet ist, infolge der Reibung des Seiles mit demselben und auch infolge des Druckes der Blattfedern eine solche Lage, `vie in Abb. i mit gestrichelten Linien angegeben ist, selbsttätig einnimmt, wodurch das Gleitstück gebremst wird. Wenn jemand in dem Gürtel Platz nimmt, wird der drehbare Hebel C infolge, det durch das Gewicht des sich Abseilenden vermehrten Reibung des Seiles mit demselben Hebel noch fester in diese seine Bremslage gepreßt. Hierbei wird das Gleitstück vollständig an dem Seile festgeklemmt, erstens dadurch, daß das Seil in dieser Lage des drehbaren Hebels beim Eintreten in das Loch 15 und beim Austreten aus dem Loche 13 eine stark abgeknickte Bahn erhält, und zweitens dadurch, daß der Vorsprung 22 des Hebels an einem Punkte unmittelbar oberhalb des Loches 5 des Gleitstückes A gegen das Seil klemmt, an welchem Punkte auch ein geringer Druck eine große Bremswirkung leistet, wodurch das Gleiten verhindert wird. In dieser geschlossenen Lage verbleibt das Gleitstück, bis ein manueller Eingriff gemacht wird. Das Herabgleiten beginnt erst, wenn der sich Abseilende den Handgriff 12 faßt und diesen gegen die in Abb. i mit ausgezogenen Linien angegebene Lage führt. Hierbei hört erstens die durch den Vorsprung 22 gegen das Seil ausgeübte Klemmwirkung auf, und zweitens erhält das Seil eine gleichmäßige runde Bahn (das Knicken des Seiles an den Löchern 13 und 15 wird ausgeglichen). Jetzt fängt das Gleitstück an, langsam nach unten zu gleiten, wobei eine gewisse abgewägte Bremswirkung durch die Reibung des Seiles mit dem Hebel C in und zwischen den Löchern 13, i4., 15 und auf der gerundeten Erhöhung 25 desselben Hebels geleistet wird. Diese Bremswirkung kann während des Herabseilens dadurch geregelt werden, daß der sich Abseilende den Handgriff 12 nach oben oder nach unten von der in Abb. i mit vollgezogenen Linien gezeigten Lage führt, wodurch das Seil eine mehr oder weniger abgeknickte Bahn erhält. - In der Regel ist es für den in dem Gürtel Ruhenden am natürlichsten, den Handgriff 12 nach unten zu drehen.
  • Wenn der sich Abseilende aus dem einen oder anderen Grunde den Handgriff 12 loslassen würde, nimmt der Hebel C sogleich selbsttätig die in Abb.. i mit gestrichelten Linien angegebene Bremslage ein, so daß das Herabgleiten aufhört und dann erst wieder fortgesetzt werden kann, wenn der Handgriff i2 in eine geeignete Lage zurückgeführt worden ist.
  • In Abb. 4 wird ein etwas abgeändertes Ausführungsbeispiel des Bremshebels C gezeigt. In diesem Falle ist der genannte Hebel nämlich auf jeder Seite mit einem drehbar gelagerten Keile 3o bzw. 3 i versehen. Diese Keile sind so lang, daß sie, welche Lage der Hebel C auch in dem Gleitstück A einnimmt, sich immer in den Löchern q. und 5 befinden, in deren Wänden vorzugsweise Keilsteuernuten angeordnet sind.
  • Gleichgültig, nach welcher Seite von der in A'bb. r mit ausgezogenen Linien angegebenen Lage der Handgriff z2 auch verschwenkt wird, einer der Keile 30 oder 31 greift in das entsprechende Loch des Gleitstückes A tiefer ein als der andere und klemmt dabei das Seil in dem Gleitstück fest.
  • In Abb. 5 ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes gezeigt, bei welcher die beiden Endstücke 2 bzw. 3 des Gleitstückes A etwas vergrößert und mit Räumen versehen sind, in denen (Abb. 6 und 7) Rollen oder Kugeln 40 gegeneinander versetzt angeordnet sind, die in zwei schalenförmigen, an einem Ende kegeligen Körpern 42 gelagert sind und durch Einschrauben einer mit einer entsprechend kegeligen Fläche versehenen Mutter einander genähert werden können:. Wenn die Mutter in das Endstück hineingeschraubt wird, drückt hierbei ihre kegelige Fläche gegen die kegeligen Flächen der beiden schalenförmigen - Körper d.2, und bei fortgesetzter Drehung der Mutter werden diese zusammengepreßt, wodurch eine Klemmwirkung auf das Seil ausgeübt wird. Statt der Rollen können auch in einer ähnlichen Anordnung Kugeln vorgesehen werden. Durch diese Ausführungsform der Erfindung kann eine sehr feine und leicht einsteilbare Regelung der Gleitgeschwindigkeit des Gleitstückes erhalten werden.. Außer diesem großen Vorteil bewirkt die Anordnung mit Rollen auch, daß die früher notwendige, sehr große Reibung des Seiles mit der Seilklemme vermindert und das Seil vor zu schneller Abnutzung geschützt werden kann, da es gemäß dieser Anordnung zu einem großen Teil auf Rollen und Kugeln laufen kann.
  • Das Gleitstück kann auch so ausgeführt werden, daß seine Wirkung vollständig selbsttätig und von jeder manuellen Beeinflussung unabhängig wird. Dies geschieht zweckmäßig dadurch, daß der Hebel C und der Bügel D in einem Stück ausgeführt oder fest miteinander verbunden werden, wobei eine oder mehrere Feder bzw. Federn in oder zwischen dem Gleitstück A und dem zusammengesetzten Gliede C, D in solcher Weise angebracht werden, daß, wenn das letztgenannte Glied infolge des Gewichtes der abzuseilenden Last nach unten verschwenkt wird, die Bremswirkung infolge der Reaktion der Federn dem Gewicht angepaßt wird. Dieselbe Wirkung kann natürlich auch erreicht werden, ohne daß der Bügel D und der Hebel C miteinander fest verbunden sind, wenn sie nur so angeordnet werden, daß die in dem Bügel wirkende Last in geeigneter Weise eine Klemmwirkung auf das Seil ausfibt. Eventuell kann dabei der Hebel C mit dem Gleitstück A fest verbunden sein. Auch nach der Anordnung mit Rollen oder Kugeln kann eine selbsttätige Bremswirkung mit Hilfe von Federn geschaffen werden.
  • Es können auch in sehr kurzer Zeit mehrere Personen nacheinander ein und dieselbe Anordnung nach der Erfindung benutzen. Sobald eine Person den Boden erreicht hat, wird das Seil aufgeholt, gewendet und aufs neue an der Fensteröffnung o. dgl. mit dem Ende angehakt, das sich vorher am Boden befand. Das Gleitstück, das auf diese Weise gleichfalls umgedreht worden ist, kann dann von der nächsten Person benutzt werden.
  • Die Erfindung ist nicht auf die in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiele beschränkt, sondern sie umschließt auch alle dem Durchschnittsfachmann naheliegenden Abänderungen des Erfindungsgegenstandes. Das Gleitstück kann auch mit Vorteil in Verbindung mit Tragseilen für Dach-und Turmarbeiten u. dgl. benutzt «erden.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum Niederlassen von Lasten, insbesondere zur Rettung von Personen aus Feuersgefahr, bestehend aus einem auf einem Rettungsseil geführten, mit Bremsvorrichtungen versehenen und die Last tragenden Gleitstück, gekennzeichnet durch einen in dein Gleitstück (A) drehbar gelagerten Bremshebel (B) mit mindestens drei Durchführungsöffnungen (13, 14, 15) für das in Windungen durch den Hebel (C) hindurchgeführte Rettungsseil (B), von denen zwei an dem einen Ende des Bremshebels (C) zu beiden Seiten von dessen Längsachse derart angeordnet sind, daß bei dem infolge der Belastung des Gleitstückes erfolgenden V erschwenken des Bremshebels (C) nach oben das Rettungsseil (B) abgeknickt wird.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der drehbar gelagerte Bremshebel (C) an dem dem Hand-W U iff (i#") gegenüberlie" -enden Ende an beiden Seiten mit je einem Vorsprung (a2) versehen ist, der so angeordnet ist, daß er in der oberen bzw. unteren Lage des Bremshebels (C) das Seil (B) gegen die Lochwandung (4 bzw. 5) klemmt und so die Bremswirkung vergrößert.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Gleitstück (A) auf derselben Welle wie der Bremshebel (C) ein Bügel (D) zum Tragen der Last drehbar gelagert ist, so daß das Gleitstück (A) in jeder Richtung verwendbar ist.
  4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche i, :.., oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Gleitstück (.e#1) eine oder mehrere Blattfedern (16, 17) angeordnet sind, die so gegen entsprechend abgerundete Flächen (2o, 21) des Bremshebels (C) anliegen, daß sie den Bremshebel (C) in die Bremslage zu verschwenken suchen.
  5. 5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Bremshebel (C) zwei Keile (30, 31) an einem Ende drehbar gelagert sind, während die freien Enden der Keile (30, 31) je in eines von den Löchern (4, 5) des Gleitstückes (A) hineinragen, so daß durch Verschwenken des Dremshebels (C) aus seiner Mittellage jeweils einer der Keile (30, 31) in das entsprechende Loch des Gleitstückes (A) tiefer eintritt und das Seil (B) festklemmt.
  6. 6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß in den Seildurchführungen (.1., 5) des Gleitstückes (A) Rollen oder Kugeln (4o) gegeneinander versetzt angeordnet sind, die in zwei schalenförmigen, an einem Ende kegeligen Körpern (42) gelagert sind und durch Einschrauben einer mit einer entsprechend kegeligen Fläche versehenen Mutter einander genähert werden können.
DEA80226D 1935-08-12 1936-08-13 Vorrichtung zum Niederlassen von Lasten, insbesondere zur Rettung von Personen aus Feuersgefahr Expired DE718657C (de)

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