DE540504C - Windevorrichtung fuer Kraftfahrzeuge - Google Patents

Windevorrichtung fuer Kraftfahrzeuge

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DE540504C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60PVEHICLES ADAPTED FOR LOAD TRANSPORTATION OR TO TRANSPORT, TO CARRY, OR TO COMPRISE SPECIAL LOADS OR OBJECTS
    • B60P1/00Vehicles predominantly for transporting loads and modified to facilitate loading, consolidating the load, or unloading
    • B60P1/48Vehicles predominantly for transporting loads and modified to facilitate loading, consolidating the load, or unloading using pivoted arms raisable above load-transporting element

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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Description

Es sind bereits Windevorrichtungen für Kraftfahrzeuge bekannt, deren Windetrommel auf einer an der Nabe eines von der Fahrbahn abzuhebenden Treibrades befestigten Hohlnabe abnehmbar angeordnet ist und deren Seil über Umlenkrollen geführt ist. Diese Windevorrichtungen eignen sich nur für gewisse Verladungsarbeiten, bei denen die Last so beschaffen ist, daß zu ihrer Aufladung ein einziges auf der Windetrommel sich aufwindendes Seil genügt. Zum Aufladen von Lasten, die im Verhältnis zu ihrer Breite oder ihrem Durchmesser sehr lang sind, so insbesondere von Lasten, die, wie z. B. Baumstämme, mit einem Ende auf den eigentlichen Lastwagen, mit dem anderen auf einen Anhänger aufgeladen werden müssen, sind diese bekannten Windevorrichtungen unbrauchbar.
Gegenstand der Erfindung ist eine Windevorrichtung der vorerwähnten Art, die es gestattet, auch lange Lasten, wie Baumstämme u. dgl., mittels zwei Kabeln aufzuladen, und die zu diesem Zweck der Erfindung gemäß auf ihrer Hohlnabe zwei Windetrommeln trägt, die einzeln oder zusammen mit der Hohlnabe kuppelbar sind, und von denen jede mit einem Sperrad zur Verhütung des Zurücksinkens der Last versehen ist.
Die Zeichnungen veranschaulichen eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes und ein Beispiel seiner Anwendung.
Abb. ι ist eine Endansicht der Winde;
Abb. 2 ist ein Axialschnitt, aus dem die Einzelteile der Winde ersichtlich sind;
Abb. 3 ist eine Ansicht des unteren Teiles der in Abb. 1 dargestellten Sicherheitsklinke;
Abb. 4 ist ein Ouerschnitt nach Linie a-a in Abb. 2;
Abb. 5 und 6 zeigen das Aufladen eines Baumstammes.
Die Winde besteht aus einer an den Treibrädern befestigten Scheibe 1 und einer Hohlnabe 2, deren Flansch mittels Schrauben 3, 4 mit der Scheibe 1 fest verbunden ist. Diese Hohlnabe 2 ist in ihrer ganzen Ausdehnung abgedreht und weist vier rechteckige Schlitze auf, von denen die einen (5 und 6) aus Abb. 2 hervorgehen.
Auf der Nabe 2 sitzen lose drehbar zwei Windetrommeln 7 und 8, von denen jede einen Rundknopf 9 bezw. 10 zum Einhängen des zugehörigen Kabels aufweist. Jede Winde trommel trägt ein Sperrad 11 bezw. 12, und an jeder Windetrommel sowie an jedem dieser Sperräder sind vier rechteckige Einschnitte 13, 14 vorgesehen. In den Schlitzen der Hohlnabe sind
frei gleitbar rechteckige Keile 15 und 16 angeordnet. ' Der Keil 15 trägt auf einer Seite einen Ansatz τη, der Keil 16 einen Ansatz 18. Mit Hilfe von auf diese Ansätze τη, i8 einwirkenden Hebeln 19 und 20 ist es möglich, die Keile 15 und 16 zu verstellen. Die beiden Hebel 19 und 20 sind in einem an der Innenseite der Nabe 2 befestigten Böckchen 21 um einen gemeinsamen Gelenkbolzen schwingbar gelagert. Durch Federn 22 und 23 werden die Keile 15 und 16 dauernd abwärts gedrängt. Diese Federn selbst sind zwischen Halteplatten 24, 25 eingespannt. Die Sperräder 11 und 12 werden durch einen Ring 26 in Abstand gehalten. Dieser Ring gewährleistet zugleich geringe Reibung zwischen den Windetrommeln 7 und 8. Auf dem Ende der Nabe 2 ist mittels Schrauben 28 eine Abdeckplatte 27 befestigt, welche die Windetrommeln in richtiger Lage hält. Diese ao Abdeckplatte 27 besitzt zwei Schlitze 29 und 30 zum Führen der Hebel 19 und 20, und in jedem dieser Schlitze befinden sich je zwei Einschnitte. Die Platte 27 trägt zwei Röllchen 31 und 32, von denen ein jedes eine Feder enthält. Diese Federn haben dauernd das Bestreben, zwei Metallstreifen 33 und 34 auseinanderzubewegen, durch welche die Hebel 19 und 20 in die Einschnitte der Schlitze 29 und 30 gedrängt werden. Die Vorrichtung zur Verhütung des Rück-Sinkens der Last besteht aus zwei gleichen Hebeln 35 und 36, die durch einen Bolzen 37 an einem auf einem U-Eisen 39 befestigten Sockel angelenkt sind. Ein Abstandsring 40 hält die beiden Hebel 35 und 36 in passendem gegenseitigem Abstand. Der Hebel 35 ist dem Sperrad 11, der Hebel 36 dem Sperrad 12 zugeordnet.
Die beiden Hebel 35, 36 sind durch je eine Sperrklinke 41 verlängert. Diese Klinken sind mittels der Befestigungsschrauben 42, 43 ein- und feststellbar, so daß die Klinkenlänge eingestellt werden kann. Damit die Klinke nicht seitwärts abweichen und außer Eingriff mit dem Sperrad gelangen kann, ist am Hebel 36 ein Ansatz 44 angebracht, der sich gegen die Platte 45 stützt. Das Klinkengesperre ruht mittels des U-Eisenstückes 39 auf dem Boden. Dieses U-Eisen verankert sich im Boden und verhindert dadurch jegliches Abgleiten.
Die Vorrichtung arbeitet folgendermaßen:
Die Hohlnabe 2 dreht sich mit dem Treibrad.
In der Totpunktlage, d. h. wenn die Hebel 19 und 20 in den oberen Einschnitten der Schlitze 29, 30 liegen, sind die Windetrommeln sowie die beiden Kabel unbeweglich. Wird der Hebel 19 in den unteren Einschnitt gelegt, so erfolgt hierdurch die Einkupplung der Windetrommel 7, welche in Drehung kommt und das zugehörige Kabel unter Mitnahme der Last aufwickelt. Durch Niederdrücken des Hebels 20 wird nunmehr auch die Trommel 8 eingekuppelt und so unter Mitnahme der Last das zugehörige Kabel aufgewickelt.
Man hat es also in der Hand, gleichzeitig beide Kabel aufzuwickeln oder die Last abwechselnd auf der einen oder anderen Seite heranzuschleppen, je nachdem man die Trommel 7 oder die Trommel 8 einsctialtet.
Abb. 5 und 6 veranschaulichen die Benutzung der Windevorrichtung zum Aufladen von Baum-Stämmen. Die Windetrommeln der Winde 46 wickeln die beiden Seile 47 und 48 auf. Das Seil 47 läuft über eine in einer Säule 50 gelagerte Umlenkrolle 49. Diese Säule 50 ruht auf der Lastwagenplattform. Das Seil 48 dagegen läuft über eine lose auf der Radnabe des Anhängers sitzende Rolle 51 sowie über eine weitere im Pfosten 53 des Anhängers lose gelagerte Rillenscheibe 52. Das Seil 48 hebt und zieht sonach an dem auf der Anhängerseite befindlichen Baumstammende. Die Pfosten oder Säulen 50 und 53 sowie die Winde 46 können je nach den Erfordernissen auf der rechten oder linken Seite des Lastwagens Aufstellung finden.

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Wendevorrichtung für Kraftfahrzeuge deren Windetrommel auf einer an der Nabe eines von der Fahrbahn abzuhebenden Treibrades befestigten Hohlnabe abnehmbar angeordnet ist und deren Seil über Umlenkrollen geführt ist, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Hohlnabe (2) zwei Windetrommeln (7, 8) gelagert sind, die einzeln oder zusammen mit der Hohlnabe (2) kuppelbar sind, und daß jede Windetrommel mit einem Sperrad (n, 12) versehen ist,
2. Windevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperrklinken (36, 41) für die Sperräder (11, 12) in einem z. B. auf der Fahrbahn ruhenden Sockel (38, 39) gelenkig gelagert sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß im Innern der Hohlnabe (2) zwei Keile (15, 16) zum Einkuppeln der Trommeln (7, 8) und zwei Hebel (19, 20) zum Einstellen dieser Keile angeordnet sind.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, insbesondere für Lastwagen mit Anhänger, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens an einer der Radnaben des Anhängers eine Seilumlenkrolle (51) zum Verladen der Last auf den Anhänger gelagert ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
BERLIN", GEDRUCKT IX DEIi
DE1930540504D 1929-08-19 1930-08-13 Windevorrichtung fuer Kraftfahrzeuge Expired DE540504C (de)

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