DE91103C - - Google Patents
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- DE91103C DE91103C DENDAT91103D DE91103DA DE91103C DE 91103 C DE91103 C DE 91103C DE NDAT91103 D DENDAT91103 D DE NDAT91103D DE 91103D A DE91103D A DE 91103DA DE 91103 C DE91103 C DE 91103C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B63—SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
- B63B—SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; EQUIPMENT FOR SHIPPING
- B63B23/00—Equipment for handling lifeboats or the like
- B63B23/40—Use of lowering or hoisting gear
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- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Ocean & Marine Engineering (AREA)
- Mechanical Control Devices (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Erfindung betrifft Neuerungen an Davits zum Aufwinden und Niederlassen
von Schiffsbooten. Sie bezieht sich im Besonderen auf den Mechanismus, welcher die
Davits derart bethätigt, dafs die Drehung der Kopfbogen derselben das Boot ohne Berührung
der Davitpfosten aufsen- und innenbord führt, jeder in seine Aufsenbordstellung gebrachte Davit
sich selbstthätig feststellt und ein bemanntes Boot an jedem beliebigen Hängepunkte in der
Schwebe gehalten werden kann. Es wird hierdurch die Sicherheit der im herabzulassenden
Boote befindlichen Personen bedeutend erhöht und die Gefahr des Umschlagens auf ein
Minimum beschränkt.
Fig. ι ist eine Vorderansicht der Davits nebst Zubehör,
Fig. 2 eine Endansicht derselben,
Fig. 3 eine Oberansicht des Apparates.
Die in der Reihenfolge der Bewegung sich ergebenden Stellungen der Davits und des
Bootes sind durch punktirte Linien veranschaulicht.
Fig. 4, 5 und 6 sind Details der Vorrichtung zur Bethätigung der Klauenkuppelung,
welche die Davits und die Windetrommel ein- und ausrückt; Fig. 4 und 5 sind Ansichten
von oben, Fig. 6 ist eine theilweise im Schnitt gezeigte Seitenansicht.
A ist ein auf Stützen B ruhendes Boot, C und D sind die Davits, E ist die Schutzwehr
und F das Deck des Schiffes.
G und H sind die durch Oeffnungen in der Schutzwehr bethä'tigten Räder der Davits C
und D. Diese können sowohl volle Räder, als auch nur halbkreisförmige Segmente bilden,
die mit einem Angufsstück g zum Ausrücken der 'Klauenkuppelungen der Davits versehen
sind.
/ I sind auf' der Gegenwelle K lose laufende Schneckenräder, welche in ein auf
der Welle O sitzendes Zahnrad N eingreifen. Die Welle O ist mit ihrem Zapfen in entsprechenden
Pfannen oder Büchsen der von der Schutzwehr E gehaltenen Joche k gelagert.
Ein auf der Welle K lose laufendes Zahnrad M greift in das auf Welle1 O sitzende Zahnrad
N ein; ein gleichfalls auf Welle O angeordnetes
Schneckenrad P treibt das Rad Q auf der in Stützen rr gelagerten Welle R;
an jedem Ende der letzteren befinden sich Windetrommeln 5 und S{ für die Seile T
und T1.
Die vorgenannten Wellen KL werden durch die Kurbeln /c2 P der Räder K2 L2 mittelst
Hand oder Motor bethätigt.
Es genügen ein Zahnrad N, Schneckenrad P und Rad Q. nur an einer Seite, doch können am
anderen Ende der Welle R ein gleiches Zahnrad, Schneckenrad und Rad mit Gegenwelle vorgesehen
werden. Die Theile sind austauschbar, so dafs Zahnrad N, Schneckenrad P, Gegenwelle
O und Rad Q. von einem Ende der Welle R an das andere Ende derselben beliebig
versetzt werden können.
P ist die Klauenkuppelung am Schneckenrade II, M1 diejenige am Zahnrade M1 und V
die entsprechende. Doppelklauenkuppelung, welche sich mit der Welle K dreht, aber auf
derselben zwischen den Kuppelungen I1 und Af1 mittelst besonderer Federn oder Rippen seitlich
verschoben wird, so dafs sie in der einen Stellung (Fig. 4) den Muff P, in der anderen
den Muff M1 mitnimmt.
In der rings um die Kuppelung Fangeordneten Rinne v1 läuft ein Stift n>
unterhalb des Kuppelungshebels W, der mit seinem Stiel wl in
einem Pfosten w'2 ruht. X ist ein gebogener,
auf dem Pfosten ^ schwingender Hülfshebel mit einer von seitlichen Abschrägungen x1 begrenzten
Hülse. Ein vierkantiger Kopf w3 des Stiftes w ruht bei normaler Stellung in der
genannten Hülse; Federy drückt den Hebel X
gegen den Stift w3.
Z ist ein auf Stiel wx drehbarer und bei \
durch Stift mit dem Ende des Hebels X verbundener Hebelarm. Die innere Seite desselben
liegt in der Bahn des Angufsstückes g, das äufsere kurze Ende ^1 legt sich gegen den
Stift »>4 am Hebel W. Sind die Theile in der
Stellung der Fig. 4, so bilden die Hebel W und X sowie Arm. Z in ihrer Wirkung nur
einen einzigen Hebel, so dafs jede dem Arm Z mitgetheilte Bewegung den Hebel Wund somit
die Kuppelung V bethätigen mufs.
T T1 sind um die entsprechenden Trommeln
SS1 gewickelte Seile, welche über die von,
oben in den Bogen der Davits C und D sich drehenden Hängeschienen i1 getragenen Seilscheiben
P'2 und dann weiter über die Scheiben P3 und T* geführt werden.
Die Welle R könnte auch durch eine besondere Kurbel oder Rad auf Welle O bethätigt
werden.
Die Handhabung des Apparates ist folgende:
Das Rettungsboot A ruht auf seinen Stützen B. Rechts löst ein Matrose die Doppelkuppelung V
aus dem Muff P und kuppelt die erstere mit Muff M1; dann dreht er die rechte Kurbel K2
in entsprechender Richtung und hebt dadurch das Boot von seinen Stützen B; hierauf löst
er die Kuppelung V wieder aus ihrer Verbindung mit Muff M1 und kuppelt sie
mit Muff 71; die Gewindesteigung des Schneckenrades P verhindert ein freies Drehen
der Seiltrommeln S S1 und Herabfallen des Bootes. Dreht der Matrose jetzt die rechte
Kurbel K'2, so beginnt Davit C seine Drehung, bis er die in Fig. 3 in punktirten Linien gezeigten
Stellungen erreicht hat, und zwar die erste durch die erste Vierteldrehung, die Aufsenbordstellung
durch die zweite Vierteldrehung. Ist Antriebsrad G genügend gedreht, so schlägt dessen Angufsstück g gegen den Hebelarm Z1
der sofort die Doppelkuppelung V auslöst, so dafs Davit C, da er in diesem Moment seine
Aufsenbordstellung erreicht hat, nicht weiter gedreht werden kann.
Sobald der Matrose rechts seinen Davit in der beschriebenen Weise zu drehen beginnt,
giebt der Matrose links, nachdem er zuvor seine Doppelkuppelung V mit dem entsprechenden
Muff zur Bethätigung des Davits D verbunden, seiner Kurbel l'2 eine geringe Rückwärtsbewegung,
um die Spannung des Seiles P1 abzuschwächen. Hat der Davit rechts die
Vierteldrehung vollendet, so fängt der Matrose an, den linken Davit so lange aufsenbord zu
drehen, bis das Angufsstück die Doppelkuppelung V in der für den Davit rechts beschriebenen
Weise auslöst. Auf diese Art tragen die Davits das Rettungsboot aufsenbord, ohne
die Pfosten der Davits auch nur zu berühren. Jetzt kuppelt der Matrose rechts die Doppelkuppelung
V mit dem Muff M1 und läfst das
Boot nieder, was, da beide Seiltrommeln S S1 auf Welle R gemeinsam mo'ntirt sind, mit
horizontalem Kiel vor sich geht.
Zwecks Hebens und Zurückführens des Bootes auf seine Stützen dreht der Matrose zur Rechten
seine Kurbel und wickelt Seil P und P1 damit auf; befindet sich das Boot in geeigneter
Höhe, so kuppelt er den Doppelmuff V mit Muff P, indem er den Hebel X von dem
Kopf w3 abzieht und den Hebel W, der sich
nun, trotzdem das Stück g gegen den Arm Z drückt, frei bewegt. Jetzt beginnt er damit, den
Davit C innenbord zu drehen und fast im selben Moment drückt die Feder y, da das
Stück g sich entfernt, den Hebel X wieder gegen den Kopf n>3 , welcher nun in seine
Hülse wieder einspringt. Sobald Davit C seine Vierteldrehung gemacht hat, kuppelt der Matrose
zur Linken seinen Muff ein und versetzt seinerseits Davit D in Drehung.
Nachdem das Boot so innenbord und über seine Stützen gebracht worden, stellt der Matrose
zur Linken seine Thätigkeit ein; der Matrose rechts senkt durch Ausschalten der Kuppelung V aus Muff 71 und Einschalten in
Muff Ai1 das Boot, welches sich nun, stets in waagrechter Lage verbleibend, zwischen den
Armen der Stützen B festlegt.
Claims (1)
- Patent-Ansprüche:i. Eine Einrichtung zur Bewegung drehbarer Davits, dadurch gekennzeichnet, dafs ein Hebel (WJ, der eine Kuppelung (V) auf Welle (K) bethätigt, auf welcher letzteren ein Schneckenrad (I) angeordnet ist, das in ein Antriebsrad (G) des Davits eingreift, durch einen Anschlag (gj derart in Thätigkeit gesetzt wird, dafs die Drehung des Davits mittelst des Anschlages (gj und Hebels (W) die Kuppelung (V) auslöst, wonach sowohl Hebel (W) wie Kuppelung (V) in ihre Anfangsstellung zurückgeführt werden können, ohne eine Rückwärtsbewegung des Davits zu veranlassen.Bei der unter i. gekennzeichneten Einrichtung eine Vorrichtung zum Feststellen drehbarer Davits, derart, dafs der die Verstellung der Kuppelung (V) für die Welle (K) mit dem Schneckengetriebe (J G) bewirkende Hebel (W) durch einen Sperrarm (X) mit einem Arm (Z) starr verbunden ist, so dafs der Anschlag (g) am Schneckenrad (G) den Arm (Z) und damit auch den Hebel (W) verdreht und die Kuppelung (V) ausrückt, während nach Abheben des Sperrarmes (X) vom Block (n>3) sich Hebel (W) gegen den Arm (Z) verdrehen und somit die Kuppelung (V) sich wieder einrücken läfst.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE91103C true DE91103C (de) |
Family
ID=362757
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT91103D Active DE91103C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE91103C (de) |
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0
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