DE338910C - Vorrichtung zum Halten und Loesen von an Bord von Schiffen befindlichen Booten - Google Patents

Vorrichtung zum Halten und Loesen von an Bord von Schiffen befindlichen Booten

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DE338910C
DE338910C DE1916338910D DE338910DD DE338910C DE 338910 C DE338910 C DE 338910C DE 1916338910 D DE1916338910 D DE 1916338910D DE 338910D D DE338910D D DE 338910DD DE 338910 C DE338910 C DE 338910C
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Germany
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boat
cleats
support
bolts
lever
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DE1916338910D
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BOAT RELEASING GEAR Ltd
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63BSHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; EQUIPMENT FOR SHIPPING 
    • B63B23/00Equipment for handling lifeboats or the like
    • B63B23/40Use of lowering or hoisting gear
    • B63B23/58Use of lowering or hoisting gear with tackle engaging or release gear

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
  • Load-Engaging Elements For Cranes (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Halten und Lösen von an Bord von Schiffen befindlichen Booten. Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Halten und Lösen von an Bord von Schiffen befindlichen Booten, die unter Beibehaltung einer sicheren und auch drehbaren Lagerung des Bootes in der Haltestellung eine einfache und schnelle Lösung des Bootes ermöglicht. Von bekannten Vorrichtungen dieser Art, bei denen eine doppelte .Sicherung des Bootes in der Haltestellung dadurch erreicht wird,, daß das Boot einesteils mittels Halbhohlzapfen auf am Bug und Heck befindlichen Tragbolzen ruht, während anderenteils seitliche, in der Längsrichtung des Bootes umklappbare Klampen über den Bootsrand greifen, unterscheidet sich die neue Voriichtung dadurch, daß die Tragbolzen heb- und senkbar gestaltet sind. Bei dieser Ausbildung kann nach Umklappung der seitlichen Klampen die vollkommene Freigabe des Bootes ohne Anlüften und unter Vermeidung von Schlingerbewegungen durch Senken der Tragbolzen bewirkt werden.
  • Zur Vereinfachung der Vorrichtung und zur Erreichung einer schnelleren Lösung des Bootes wird zweckmäßig der von Hand oder selbsttätig umlegbare, das seitliche Umklappen der Bootsklampen bewirkende Hebel zugleich zum Senken der Tragzapfen nutzbar gemacht, indem er mittels eines Seil-, Ketten- oder Drahtzuges auf eine Verriegelungsvorrichtung für die Tragzapfen einwirkt.
  • Auf der Zeichnung ist die Erfindung in einer Ausführungsform dargestellt. Fig. z zeigt eine Längsansicht einer gemäß der Erfindung ausgebildeten Vorrichtung mit darin festgelegtem Boot, Fig. 2 zeigt eine Stirnansicht und Fig. 3 eine Draufsicht bei herausgenommenem Boot, Fig. q. ist eine Ansicht eines der am Bug und Heck angeordneten Gestenböcke, Fig. 5 zeigt eine andere Stellung der an den umklappbaren Bootsklampen angebrachten Greifer sowie die Mittel zur Bewegung der Klampen, Fig. 6 zeigt eine Seitenansicht eines Hebels zur gleichzeitigen Bewegung der Klampen und der Tragbolzen.
  • Die Vorrichtung besteht im wesentlichen aus zwei am Bug und Heck des Bootes a angebrachten festen Gestellböcken c und zwei Paar in der Längsrichtung des Bootes umklappbaren Klampen d. Die festen Gestellböcke c besitzen Tragbolzen b, die den am Bug und Heck des Bootes a hervortretenden Halbhohlzapfen bi als Auflager dienen. Die Tragbolzen b sind gemäß der Erfindung heb- und senkbar gestaltet und zu diesem Zweck an den Stangen z2 befestigt, die sich in Führungen 13 der festen Gestellböcke verschieben können. Die unteren Enden der Stangen z2 ruhen auf um Zapfen =5 drehbaren Hebeln 1:4, deren äußere Enden durch Verriegelungsvorrichtungen, etwa durch in kleinen Böcken-i7 geführte federnde Stifte 16, in der Tieflage gehalten werden (Fig, q.). Wird die Verriegelung durch Hochdrehung der Hebel 14 gelöst, so fallen di6 Stangen 12 und die an diesen befestigten Tragbolzen b infolge ihres Eigengewichts abwärts, so daß die Halbhohlzäpfen und damit das Boot ohne Anlüften ihre Auflager verlieren. Auf den heb- und senkbaren Tragbolzen b ist ein U-förmig gebogener Bügel zo drehbar gelagert, der dem Kiel des Bootes in seiner ganzen Länge als Auflager dient. . Beim Senken der Tragbolzen b senkt sich auch dieser Bügel io mit und gibt damit den Bootskiel frei.
  • Die in Pfeilrichtung um die Achse dl umklappbaren, seitlichen Bootsklampen stehen unter Einwirkung von auf ihre Achsen aufgeschobenen Törsionsfedern d3, die, sobald die halbkreisförmigen Ansätze 31 der Klampen von den Winkelhebeln 3o freigegeben werden, das selbsttätige Umklappen - der Klampen d. veranlassen. An letzteren sind Greifer f drehbar gelagert, die mit ihren oberen hakenartigen Enden über den Rand des Bootes greifen (Fig. 2). Diese Greifer stehen unter der Einwirkung von Federn f', die das Bestreben haben, die Greifer f in eine aus Fig. 5 ersichtliche Stellung überzuführen und damit das Boot freizugeben.
  • Die Lösung der Greifer f und die Umklappurig der' Klampen d kann von Hand oder auch. selbsttätig bewirkt werden. Zu diesem Zweck ist etwa in der Mitte des Bootes ein Hebel i vorgesehen, der um eine an Bord des Schiffes gelagerte Längsachse 2 lose drehbar ist. Die obere Fläche dieses auf einem Bock 3 ruhenden Hebels i liegt gegen einen Stift i6 einer an der Welle 2 vorgesehenen Scheibe an, so daß bei Hebung des Hebels T die Achse 2 gedreht wird. An letzterer sind in Nähe der umklappbaren Klampen zwei Scheiben 28 gelagert, die mit Zapfen 29 zur Befestigung von Winkelhebeln 30 versehen sind. Die letzteren greifen mit ihren äußeren Enden hinter die an den Bootsklampen befestigten halbkreisförmigen Ansätze 31. Die Greifer f sind an ihren unteren Enden mit nur in einer Richtung tunlegbaren Klinken 32 versehen (Fig. 5), die in der Haltestellung der Klampen in entsprechende Aussparungen der verdickten Teile 33 der Winkelhebel 3o eingreifen. Tritt durch Angeben des Hebels i eine Drehung der Welle 2 ein, so werden die Winkelhebel 30 von der in Fig. 2 gezeigten Stellung in die nach Fig. 5 übergeführt. Dadurch werden sowohl die halbkreisförmigen Ansätze 31 der Bootsklampen d als auch die Klinken 32 der Greifer f frei. Die letzteren klappen unter Freigabe des Bootsrandes in die in Fig. 5 gezeigte Stellung, während die Bootsklampen d samt Greifern f gleichzeitig in Pfeilrichtung umklappen.
  • Die Umlegung des Hebels i kann statt von Hand auch auf pneumatischem Wege erfolgen. Zu diesem Zweck ist unterhalb des Hebels i ein Zylinder4 vorgesehen, dessen Kolben gegen den Auflagebock 3 des Hebels i wirkt. Der Zylinder4 wird durch eine Leitung5 vom Druckluftbehälter 6 aus mit Druckluft gespeist, wenn ein Umklappen der Klampen d erwünscht ist. Der Druckluftbehälter kann mit sämtlichen an Bord befindlichen Haltevorrichtungen für Boote verbunden sein, so daß sämtliche Boote von beliebiger Stelle des Schiffes aus gleichzeitig von ihren Haltevorrichtungen gelöst werden können.
  • Die Umlegung der Klampen d kann endlich beim Sinken des Schiffes auch selbsttätig durch Wirkung eines Schwimmers g erfolgen (Fig. 2). Letzterer steht mit einem Hebel ia (Fig. i) in Verbindung, der gleich dem Hebel i auf -der Welle 2 lose drehbar gelagert ist und gleichfalls-gegen einen Stift i6 einer auf der Welle 2 befestigten Scheibe spielt. - Durch die lose Lagerung der beiden Hebels und r2 können sich diese gegenseitig nicht beeinflussen, beide Hebel können vielmehr unabhängig von einarider die Welle? und damit die an dieser angebrachten Verriegelungseinrichtungen für die Bootsklampen bewegen, Beim Ansteigen des Schwimmers tritt ein Anlüften des Hebels ia und damit in gleicher Weise wie beim Anlüften des Hebels i ein Drehen der Welle 2 und eine Freigabe der Greifer f und der Bootsklampen d ein.
  • Der zum Umklappen der seitlichen Bootsklampen dienende, von Hand oder selbsttätig bewegte Hebel i kann, wie in den Zeichnungen dargestellt, gleichzeitig auch zur Senkung der Tragbolzen b benutzt werden. Von dem Hebel r führen zu diesem Zweck nach beiden Seiten über Rollen geführte Seil-, Ketten- oder Drahtzüge 18 nach den federnden Verriegelungsstiften 16 für die Hebel 1q.. Wird der Hebel i angehoben, so werden die Zugorgane 18 gestrafft und die Riegelstifte 16 zurückgezogen. Die Tragbolzen b können sich alsdann, wie eingangs beschrieben, selbsttätig durch ihr Eigengewicht senken.
  • Die Senkung der Tragbolzen b kann auch unabhängig vom Umklappen der Bootsklampen durch einfaches Zurückziehen der Verriegeiungsstifte 16 erfolgen. Ist' beim Sinken des Schiffes ; durch Wirkung des Schwimmers g ein selbsttätiges Umklappen der Klampen d erfolgt, so ruht das Boot nur mittels der Halbhohlzapfen b1 auf den Bolzen b, so daß es beim Rollen des Schiffes frei um die Bolzen b schwingen kann. In diesem Fall kann durch Bewegung des -Hebels i eine Senkung -der Tragbolzen b bewirkt werden. Nach Umklappen der Klampen d und Senkung der Tragbolzen b hängt das Boot a dann nur noch an dem, Hebezeug der an den Gestellböcken c drehbar gelagerten Davits 2o. Letztere schwingen in bekannter Weise durch Übergewicht unter Bremsung durch einen auf das Zahngetriebe des Davits einwirkenden Ölpuffer 27 selbsttätig aus.
  • Die Gestalt der Bootsklampen, die Mittel zum Heben und Senken des Tragbolzens sowie die Verriegelungseinrichtungen für die Tragbolzen und Klampen können auch in anderer Weise ausgeführt werden.

Claims (3)

  1. PATENT-ANSPRÜc.HE: i. Vorrichtung zum Halten und Lösen von an Bord von Schiffen befindlichen Booten, bei welcher das Boot für gewöhnlich durch an Bug und Heck befindliche, auf Tragbolzen festen Gestenböcke aufruhende Halbhohlzapfen sowie durch seitlich in der Längsrichtung des Bootes umlegbare Klampen getragen und gesichert wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragbolzen heb- und senkbar gestaltet sind.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der von Hand oder selbsttätig umlegbare, das seitliche 'Umklappen der Bootsklampen bewirkende Hebel (i) mittels eines auf eine Verriegelung für die Tragbolzen (b) einwirkenden Seil-, Ketten- oder Drahtzuges (18) zugleich zum Senken der Tragbolzen dient.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die heb- und senkbaren Tragbolzen (3) für .das Boot an in festen Gestellböcken geführten Gleitstangen (12) sitzen, deren untere Enden auf drehbar gelagerten Hebeln (14) ruhen, die durch federnde Riegel (16) für gewöhnlich in einer solchen Lage gehalten werden, daß die Tragbolzen(3) in die Halbhohlzapfen(3) des Bootes eintreten und damit dieses in Stellung halten. 4.. Vorrichtung nach Ansprüchen x bis -3, dadurch gekennzeichnet, daß auf den heb-und senkbaren Tragbolzen {3) ein das Boot in der Ruhelage sichernder und dem .Kiel desselben als Auflager dienender, U-förmig gebogener =Bügel (io) drehbar gelagert ist.
DE1916338910D 1915-07-29 1916-07-29 Vorrichtung zum Halten und Loesen von an Bord von Schiffen befindlichen Booten Expired DE338910C (de)

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