DE75445C - Triebwerk mit Schwungrad für Winden - Google Patents
Triebwerk mit Schwungrad für WindenInfo
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- DE75445C DE75445C DENDAT75445D DE75445DA DE75445C DE 75445 C DE75445 C DE 75445C DE NDAT75445 D DENDAT75445 D DE NDAT75445D DE 75445D A DE75445D A DE 75445DA DE 75445 C DE75445 C DE 75445C
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- Germany
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- lever
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- wheel
- winches
- cable drum
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B66—HOISTING; LIFTING; HAULING
- B66C—CRANES; LOAD-ENGAGING ELEMENTS OR DEVICES FOR CRANES, CAPSTANS, WINCHES, OR TACKLES
- B66C17/00—Overhead travelling cranes comprising one or more substantially horizontal girders the ends of which are directly supported by wheels or rollers running on tracks carried by spaced supports
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B66—HOISTING; LIFTING; HAULING
- B66D—CAPSTANS; WINCHES; TACKLES, e.g. PULLEY BLOCKS; HOISTS
- B66D1/00—Rope, cable, or chain winding mechanisms; Capstans
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B66—HOISTING; LIFTING; HAULING
- B66C—CRANES; LOAD-ENGAGING ELEMENTS OR DEVICES FOR CRANES, CAPSTANS, WINCHES, OR TACKLES
- B66C2700/00—Cranes
- B66C2700/01—General aspects of mobile cranes, overhead travelling cranes, gantry cranes, loading bridges, cranes for building ships on slipways, cranes for foundries or cranes for public works
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B66—HOISTING; LIFTING; HAULING
- B66D—CAPSTANS; WINCHES; TACKLES, e.g. PULLEY BLOCKS; HOISTS
- B66D2700/00—Capstans, winches or hoists
- B66D2700/01—Winches, capstans or pivots
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Pulleys (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 3S: Hebezeuge.
FRITZ STRECKENBACH in BERLIN. Triebwerk mit Schwungrad für Winden.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 9. September 1893 ab.
Dieses Triebwerk für Hebevorrichtungen besteht aus einem durch Hand bewegten Kurbelgetriebe,
das in einem Schwungrad so viel Kraft ansammelt, dafs bei plötzlichem Einrücken der Hebevorrichtung mittels einer Schaltvorrichtung
bedeutende Lasten von einem Mann gehoben werden können.
Auf beiliegender Zeichnung zeigt Fig. 1 das Triebwerk in Längsansicht, Fig. 2 in Seitenansicht
und Fig. 3 im Grundrifs.
α ist ein Hebel, der um den Zapfen b
•drehbar gelagert ist. Mit seinem unteren Ende ist er gelenkartig mit der kleinen Lenkerstange c
verbunden, welche selbst mit dem Zapfen c1 an das Zahnrad d angreift. Das Zahnrad d
ist auf dem Zapfen d1 gelagert und greift in das kleinere Zahnrad e ein, welches fest mit
der Welle / verbunden ist. Die Welle / ist mehrere Male in dem festen Gestell fl gelagert
und trägt das Schwungrad g und ein Zahnrad h.
Wird nun der Hebel α um den Zapfen b hin- und hergeschwungen, so wird damit das
Zahnrad d und die Welle f in Umdrehung versetzt. Vermöge der Uebersetzung der Räder d
und e wird die Welle f und damit das Schwungrad g in schnelle Umdrehung versetzt
und eine grofse lebendige Kraft darin aufgespeichert.
Diese Kraft wird nun durch die Schaltvorrichtung i der Seiltrommel k in jedem gewünschten
Augenblick so zugeführt, dafs die-. selbe rechts oder links herum sich dreht und
damit eine Last hebt oder senkt, während der Arbeiter durch Hin- und Herschwingen des
Hebels α immer neue Kraft zuführt.
Die Schaltvorrichtung besteht aus einem Hebel mit zwei Armen i1 und f2, der um den
Zapfen P drehbar ist. Der Arm 21 trägt ein
Zahnrad /, welches bei gehobenem Hebel i das Rad h der Schwungradwelle f mit einem Zahnrad
m verbindet, einem Rad der Vorgelegewelle W1 der Seiltrommel k.
Der Hebelarm i'2 dagegen hat zwei in einander greifende Räder nl und κ2, von denen
bei gesenktem Hebel i das Rad «2 in das
Rad h und das Rad η1 in das Rad m eingreift,
wodurch das Rad m und damit die Seiltrommel k sich in entgegengesetztem Sinne
drehen.
Gelenkt wird der Hebel i und damit die Schaltvorrichtung durch die Stange 0, die an
dem Winkelhebel o1 drehbar befestigt ist, der
seinerseits um die Achse o2 drehbar gelagert ist. Mittelst der Klinke p, die den Handgriff
pl hat und durch eine Feder p2 gegen
die Platte ps niedergedrückt wird, die drei Löcher qx q2 q3 enthält, in welche die Klinke ρ
eingreifen kann, wird die Schaltvorrichtung festgestellt. In der Mittelstellung q2 ist die
Schaltvorrichtung ausgerückt, in der niedrigsten Stellung q1 dreht sich die Seiltrommel links
herum und in der höchsten Stellung qz rechts herum.
Damit die Seiltrommel in ausgerücktem Zustande in jeder Lage stehen bleibt, sitzt auf
ihrer Achse ein Sperrrad r, dessen Sperrklinke r1, die um den Zapfen r2 drehbar ist
und durch ein Gewicht r3 oder eine Feder selbstthätig in das Sperrrad einfällt, von dem
Schalthebel i in der Art beeinflufst wird, dafs derselbe in seinen äufsersten Stellungen, wenn
also das Triebwerk eingerückt ist, einen doppelarmigen Hebel s so verstellt, dafs er die
Klinke r1 jedesmal aushebt und ausgehoben hält, so lange der Eingriff dauert.
Soll die Seiltrommel sich links herum drehen, so drückt der Schalthebelarm i1 den Hebel s
links herum und dieser die Sperrklinke r1 rechts herum, d. h. sie wird ausgerückt. Soll
die Seiltrommel rechts herum sich drehen, so drückt der obere Arm z"2 des Schalthebels auf
den linken Arm des Hebels s und dreht ihn links herum und damit wieder die Klinke r1
rechts herum, klinkt sie also auch aus.
Dieses Triebwerk ist besonders zum Heben von Lasten bei Bauten bestimmt. Hier wird
die Maschine in den Keller gestellt, und der Hebel α und die Klinke ρ mit dem Handgriff j>'
reichen aus dem Keller nach der ersten Balkenlage, also dem Fufsboden des Parterre heraus.
Hier steht nun ein Arbeiter und schwingt mit der rechten Hand den Hebel α und stellt mit
der linken Hand die Klinke ρ nach der vor seinen Augen zu hebenden Last.
Claims (2)
1. Ein Triebwerk für Winden, dadurch gekennzeichnet,
dafs die in einem Schwungrad aufgespeicherte Arbeit durch eine Schaltvorrichtung,
bestehend aus einem drehbaren zweiarmigen Hebel (i), dessen einer Arm ein Rad und dessen anderer Arm zwei
Räder trägt, auf die Seiltrommel übertragen wird.
2. Bei der unter i. gekennzeichneten Anordnung
die Hemmung des Triebwerkes durch ein Gesperre (r), das durch den Schalthebel
(i) mittels des zweiarmigen Zwischenhebels (s) bei jedem Einrücken der Seiltrommel
in das Triebwerk ausgelöst wird.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE75445C true DE75445C (de) |
Family
ID=348405
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT75445D Expired - Lifetime DE75445C (de) | Triebwerk mit Schwungrad für Winden |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE75445C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE913690C (de) * | 1952-03-16 | 1954-06-18 | Ardeltwerke G M B H | Antrieb fuer Krane und Hebezeuge |
-
0
- DE DENDAT75445D patent/DE75445C/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE913690C (de) * | 1952-03-16 | 1954-06-18 | Ardeltwerke G M B H | Antrieb fuer Krane und Hebezeuge |
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