DE195547C - - Google Patents

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DE195547C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66BELEVATORS; ESCALATORS OR MOVING WALKWAYS
    • B66B17/00Hoistway equipment
    • B66B17/14Applications of loading and unloading equipment
    • B66B17/16Applications of loading and unloading equipment for loading and unloading mining-hoist cars or cages
    • B66B17/18Swinging bridges, e.g. for compensating for differences in level between car or cage and landing

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  • Specific Conveyance Elements (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- Ja 195547 — KLASSE 35«. GRUPPE
HEINRICH EIGEMANN in ESSEN, Ruhr und RICHARD SCHÜTZ in ESSEN-WEST.
Schwenkbühne für Füllörter oder Hängebänke.
Zusatz zum Patente 193849 vom 20. Februar 1907.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 18. August 1907 ab. Längste Dauer: 19. Februar 1922.
Gegenstand des Patents 193849 ist eine durch den Förderkorb gesteuerte Schwenkbühne, bei welcher unter Verwendung eines besonderen Kraftmittels (Druckwasser, Preßluft, Dampf, Elektrizität) die Schwenkbühne gehoben bzw. gesenkt wird.
Die vorliegende Erfindung stellt eine weitere Ausführungsform dieses Gegenstandes dar, bei welcher an Stelle des besonderen Kraftmittels ein verschiebbares Gegengewicht zur Verwendung kommt, das vom Förderkorb aus mittels Hebelübersetzung o. dgl. bewegt wird, so daß nach erfolgter Verschiebung des Gegengewichtes die Schwenkbühne sich durch ihr Eigengewicht auf die Etage des Förderkorbes legt und somit einen stoßfreien Übergang von Füllortbühne zur Förderkorbetage bildet. . Aus, beiliegender Zeichnung ist die Einrichtung und Wirkungsweise des Erfindungsgegenstandes zu ersehen. Die eigentliche Schwenkbühne 1 steht mit dem vorderen Ende eines Balanciers 2 durch Zugstange 3 in Verbindung. Im anderen Ende des Balanciers ist ein Gewicht 4 verschiebbar gelagert, welches durch Zugstange 5 mit einem Winkelhebel 6 verbunden ist. Der Winkelhebel 6 ist auf Welle 7 befestigt und mit einem Gegengewicht 10 ausgerüstet. Auf der Welle 7 sitzt außerdem ein. Hebel 8, der
in die Fahrbahn des Förderkorbes hineinragt. Dieser Hebel trägt vorn eine bewegliche Rolle und ist auf Welle 7 derart befestigt, daß er sich nach oben frei bewegen kann, nach unten jedoch einen festen Anschlag hat, so daß eine Drehung der Welle 7 erfolgt, wenn Hebel 8 durch eine am Förderkorb sitzende Gleitbacke 9 bzw. 11 nach unten gedruckt wird.
Die Wirkungsweise ist folgende: Angenommen, der Förderkorb bewegt sich in der in der Zeichnung angegebenen Pfeilrichtung von oben nach unten und die Etage I ist in die Nähe der Füllortbühne gekommen. Die an dem Förderkorb sitzende Gleitbacke 9 tritt alsdann an die Rolle des Hebels 8 und drückt diesen nach unten, was eine Drehung der Welle 7 zur Folge hat. Hierdurch macht der Winkelhebel 6. einen Ausschlag. nach links und zieht durch Stange 5 das verschiebbare Gegengewicht nach dem Drehpunkt des Balanciers 2. Die eine Seite des Balanciers 2, an welcher vermittels der Zügstange 3 die eigentliche Schwenkbühne 1 hängt, bekommt dadurch ein Übergewicht und fällt nach unten, so daß sich die Schwenkbühne auf die Etage I des Förderkorbes legt. Beim Umsetzen wird jetzt der Korb weiter nach unten gehen, so daß Gleitbacke 9 die Rolle des Hebels 8 verläßt. Nunmehr gelangt der
Winkelhebel 6 durch Wirkung seines Gegengewichtes io in die ursprüngliche Lage zurück, was wiederum eine Verschiebung des Gegengewichtes 4 nach außen zur Folge hat. Auf diese Weise erhält die rechte Seite des Balanciers 2 ein Übergewicht, wodurch die Schwenkbühne 1 wieder· gehoben wird. Gelangt jetzt die Etage II in unmittelbare Höhe der Füljortbühne, so wird die Gleitbacke 11 an die Rolle des Hebels 8 stoßen und es wiederholt sich dasselbe Spiel. Auf Welle 7 ist noch ein Hebel 12 befestigt, wodurch mittels der Zugstange 13 ein Heben und Senken der Schwenkbühne von Hand bewirkt werden kann.

Claims (1)

  1. Patent- Anspr uch :
    Schwenkbühne für Füllörter oder Hängebänke nach Patent 193849, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwenkbühne durch Einwirkung eines Gegengewichtes immer in ihrer normalen hochstehenden Lage gehalten wird, und daß eine Verschiebung des Gegengewichtes vom Förderkorb aus durch an demselben sitzende Gleitbacken 0. dgl. erfolgt, wenn eine Förderkorbetage in die Nähe der Füllortbühne gelangt, wodurch dann die Schwenkbühne sich durch ihr Eigengewicht selbsttätig auf die Förderkorbetage legt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT195547D Active DE195547C (de)

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