DE193849C - - Google Patents
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- DE193849C DE193849C DENDAT193849D DE193849DA DE193849C DE 193849 C DE193849 C DE 193849C DE NDAT193849 D DENDAT193849 D DE NDAT193849D DE 193849D A DE193849D A DE 193849DA DE 193849 C DE193849 C DE 193849C
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- Germany
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- floors
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- XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N water Substances O XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N 0.000 claims description 7
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- 230000007704 transition Effects 0.000 claims description 2
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B66—HOISTING; LIFTING; HAULING
- B66B—ELEVATORS; ESCALATORS OR MOVING WALKWAYS
- B66B17/00—Hoistway equipment
- B66B17/14—Applications of loading and unloading equipment
- B66B17/16—Applications of loading and unloading equipment for loading and unloading mining-hoist cars or cages
- B66B17/18—Swinging bridges, e.g. for compensating for differences in level between car or cage and landing
Landscapes
- Intermediate Stations On Conveyors (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
—"JVS 193849 KLASSE 35«. GRUPPE
HEINRICH EIGEMANN in ESSEN, Ruhr und RICHARD SCHÜTZ in ESSEN-West.
Schwenkbühne für Füllörter oder Hängebänke.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 20. Februar 1907 ab.
Die vorliegende Erfindung erstreckt sich auf eine Schwenkbühne für Füllörter oder
Hängebänke, welche durch den Förderkorb so gesteuert wird, daß unter Verwendung eines
besonderen Kraftmittels (Druckwasser, Preßluft, Dampf, Elektrizität) die Schwenkbühne
gehoben bzw. gesenkt wird.
In 'beiliegender Zeichnung stellt α den
Schacht dar, in welchem sich der Förderkorb b
ίο auf und ab bewegt. Die Füllortsohle ist in der
Zeichnung mit c-c angegeben.
Die eigentliche Schwenkbühne ι ist an einem Ende auf Schneiden 2 o. dgl. drehbar gelagert,
. am anderen Ende greift eine Kolbenstange 3 an. Letztere steht mit dem Kolben 4 in Verbindung,
der sich in einem Zylinder 5 bewegt. Der Zylinder besitzt eine Eintrittsöffnung 6
und eine Austrittsöffnung 7, welche durch einen senkrecht bewegten Schieber 8 abwechselnd
geschlossen bzw. geöffnet werden. Der Schieber 8 ist durch die Verbindungsstange 9 mit einem Arm des Winkelhebels 10
verbunden. Der andere Arm des Winkelhebels greift an einer horizontal geführten Stange 11 an, die einerseits durch eine Feder
12 nach der Schachtseite hin in Spannung gehalten wird, anderseits am vorderen Ende als
Gelenk 13 ausgebildet ist und eine Rolle 14 trägt. Der Förderkorb b trägt an seinen
Etagen I und II, und zwar seitlich Gleitstücke 15,16, welche mit dem Gelenkstück 13 bzw.
der Rolle 14 zusammenwirken.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist unter der Voraussetzung, daß Druckwasser als
Kraftmittel zur Anwendung kommt, folgende: Die Schwenkbühne 1 steht für gewöhnlich in
der in der Zeichnung angegebenen Lage, d. h. sie ist durch das in dem Zylinder 5 befindliche
Druckwasser nach oben gedrückt. Es ist angenommen, daß der von oben kommende Korb
sich in der Pfeilrichtung nach unten bewegt und die Etage I in unmittelbare Nähe der
Füllortbühne c, c gekommen ist. Das an der Etage I des Förderkorbes b befindliche Gleitstück
15 stößt mit seiner schrägen Fläche auf die Rolle 14 und drückt die. horizontal geführte
Stange 11 nach außen bzw. gegen Feder 12, so daß diese gespannt wird. Diese horizontale
Bewegung der Stange 11 wird durch Winkelhebel 10 und Verbindungsstange 9 auf den
Schieber 8 übertragen, wodurch die Wassereintrittsöffnung 6 geschlossen und die Wasseraustrittsöffnung
7 geöffnet wird. Das Eigengewicht der Schwenkbühne 1 wird jetzt den
Kolben 4 nach unten drücken, bis das vordere Ende der Bühne sich auf die Etage I gelegt
hat. Die Etage I des Förderkorbes b wird jetzt entweder genau in gleicher Höhe der
Füllortbühne c, c stehen oder aber je nach der Seillängung etwas tiefer oder höher. Die
Schwenkbühne wird sich also der jeweiligen Höhe der Etage I einstellen und so einen stoßfreien
Übergang von der Füllortbühne auf die Förderkorbetage bilden.
Wird jetzt umgesetzt, d. h. soll die Etage II des Förderkorbes b in Höhe der Füllortbühne
c, c gebracht werden, so wird sich der Förderkorb b in der Pfeilrichtung weiter nach unten
bewegen. Nachdem hierbei das Gleitstück 15 an der Rolle 14 vorbeigegangen ist, wird die
Feder 12 die Stange 11 nach der Schachtseite
zurückdrücken, wobei wieder der Schieber 8 den Eintritt für das Druckwasser öffnet bzw.
die Austrittsöffnung abschließt. In demselben Augenblick wird jetzt die Schwenkbühne
nach oben, d. h. in ihre normale Lage gehoben, so daß die Etage II jetzt an der Vorderkante
der Schwenkbühne ohne anzustoßen vorbeigehen kann. Sowie nun die Etage II in unmittelbare
Nähe der Füllortbühne gekommen ist, wird die Gleitbacke'16 auf Rolle 14 stoßen,
und die Bühne wird in derselben Weise bewegt und sich selbsttätig auf die Etage II auflegen.
Sind noch mehr Förderkorbetagen vorhanden, so wiederholt sich jedesmal dasselbe Spiel.
Für den Fall, daß der Förderkorb b sich von unten nach oben bewegt, wird das Gleitstück
15 bzw. 16 unter das Gelenkstück 13 fassen
und selbiges nach oben drücken, ohne hierbei eine Bewegung' der horizontal geführten
Stange 11 hervorzurufen. Nach jedesmaligem Vorbeigleiten einer Etage wird das Gelenkstück
13 sich wieder nach unten legen.
Soll die Vorrichtung anstatt am Füllort an der Hängebank angebracht werden, so steht
diesem nichts entgegen, es müßten nur hierbei besondere Gleitbacken am Förderkorb vorgesehen
werden, welche nicht, wie in der Zeichnung angegeben, nach unten, sondern nach oben abgeschrägt werden müßten. Das Gelenkstück
13 müßte hierbei statt nach oben, nach unten bewegbar sein und durch eine Feder
o. dgl. in seiner horizontalen Lage festgehalten werden.
Die Ausführung der Vorrichtung bei Verwendung von Preßluft oder Dampf ist die
gleiche wie vorher beschrieben. ■ v
Im Falle als Kraftmittel Elektrizität zur Anwendung kommt, wird durch das Steuerungsgestänge
ein Stromkreis geöffnet oder geschlossen, wodurch die Aufwärtsbewegung der Bühne durch Einwirkung eines elektrischen
Motors oder eines Elektromagneten erfolgt.
Claims (2)
1. Schwenkbühne für Füllörter oder Hängebänke, dadurch gekennzeichnet, daß
dieselbe unter Verwendung eines besonderen Kraftmittels (Druckwasser, Preßluft, Dampf, Elektrizität) immer in ihrer normalen
hochstehenden Lage gehalten und durch den Förderkorb, wenn seine Etagen in die Nähe der Füllort- oder Hängebankbühne
kommen, selbsttätig derart gesteuert wird, daß die Bühne sich durch ihr Eigengewicht
auf die Förderkorbetage legt und so einen stoßfreien Übergang vom Füllort zur Förderkorbetage bildet.
2. Ausführungsform der Schwenkbühne nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß an den Förderkorbetagen Gleitbacken
o. dgl. angeordnet sind, welche auf den Steuermechanismus der Schwenkbühne einwirken,
wenn die Etagen in die Nähe der Füllort- bzw. Hängebankbühne gelangen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE193849C true DE193849C (de) |
Family
ID=457045
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT193849D Active DE193849C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE193849C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE969929C (de) * | 1942-02-24 | 1958-07-31 | Rudolf Hausherr & Soehne G M B | Schwingbuehne fuer Stapelschaechte zum Aufschieben von Foerderwagen auf den Foerderkorb |
| DE1215884B (de) * | 1959-03-19 | 1966-05-05 | Anglo Amer Corp South Africa | Be- und Entladevorrichtung fuer Schachtfoerderanlagen |
-
0
- DE DENDAT193849D patent/DE193849C/de active Active
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE969929C (de) * | 1942-02-24 | 1958-07-31 | Rudolf Hausherr & Soehne G M B | Schwingbuehne fuer Stapelschaechte zum Aufschieben von Foerderwagen auf den Foerderkorb |
| DE1215884B (de) * | 1959-03-19 | 1966-05-05 | Anglo Amer Corp South Africa | Be- und Entladevorrichtung fuer Schachtfoerderanlagen |
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