DE265199C - - Google Patents
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- DE265199C DE265199C DENDAT265199D DE265199DA DE265199C DE 265199 C DE265199 C DE 265199C DE NDAT265199 D DENDAT265199 D DE NDAT265199D DE 265199D A DE265199D A DE 265199DA DE 265199 C DE265199 C DE 265199C
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- 230000001105 regulatory effect Effects 0.000 description 1
- XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N water Substances O XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
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-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F04—POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
- F04B—POSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS
- F04B49/00—Control, e.g. of pump delivery, or pump pressure of, or safety measures for, machines, pumps, or pumping installations, not otherwise provided for, or of interest apart from, groups F04B1/00 - F04B47/00
- F04B49/02—Stopping, starting, unloading or idling control
- F04B49/022—Stopping, starting, unloading or idling control by means of pressure
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Reciprocating Pumps (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVi 265199 KLASSE
27b. GRUPPE
JOSEF HAUER in NUSLE b. PRAG.
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine selbsttätige Ein- und Ausschaltvorrichtung für
die elektrisch oder mittels Riemenantrieb angetriebenen Kompressor- und Wasserschöpfanlagen.
Die Einrichtung besitzt zwei Kolben, die in an sich bekannter Weise unter Verwendung des Druckes im Luftbehälter den
Höchst- und Mindestdruck bestimmen, bei welchen ein dritter Kolben zum Aus- und
ίο Einschalten in Bewegung gesetzt wird. Das
Neue besteht darin, daß der das Aus- und Einschalten bewirkende Kolben eine Vorrichtung
betätigt, die ein augenblickliches Aus- und Einschalten bewirkt; die den Höchst-
und Mindestdruck bestimmenden Kolben sind in einem gemeinschaftlichen Zylinder angeordnet
und bedürfen keiner Federn, Ventile und Steuerungsschieber, wodurch der ganze
Apparat sehr einfach ausfällt und vollkommen verläßlich wirkt. Die Ein- und Ausschaltvorrichtung
kann mit einer Stromschließ- oder einer Riemenausrückvorrichtung eingerichtet werden. Durch diese Vorrichtung kann man
das Ein- und Ausschalten des Kompressors derart beliebig regeln, daß der Unterschied
zwischen dem Drucke beim Ausschalten und dem Drucke beim Einschalten beliebig groß,
nötigenfalls auch nur 1Z2 oder 1Z4AtHi. gemacht
werden kann.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand dargestellt und es zeigt
Fig. ι Vorderansicht mit teilweisem Schnitt, Fig. 2 Schnitt I-1 aus Fig. 1 und Fig. 3 eine
Seitenansicht.
Die ganze Vorrichtung besteht aus dem eigentlichen Ein- und Ausschalter A (Fig. 1, 3)
und dem Regler B (Fig. 1, 2).
Der Ein- und Ausschalter A besteht aus einem Zylinder 1 mit einem Kolben 2, auf
dessen untere Seite mittels des Rohres 3 die Druckluft vom Druckluftbehälter durch den
Regler B zugeführt wird; weiter ist auf die Kolbenunterseite eine Stange 4 mit einem Gewicht
5 angeschlossen. Oben ist auf den Kolben die Kolbenstange 6 befestigt, die unweit
ihres oberen Endes einen Bund 7 trägt und in der oberen Hälfte hohl ist. In dieser
Höhlung ist eine zweite Stange 8 lose eingelegt, die bei ausgeschalteter Stromschließvorrichtung
auf dem Boden 9 der Höhlung sitzt und beinahe in der Mitte ihrer Länge einen Bund 10 trägt. Das obere Ende dieser Stange
ist mittels eines Scharniers 11 mit dem Hebel 12 der Kontaktvorrichtung 13 verbunden, wobei
der Hebel 12 unter Wirkung der Feder 14 steht.
An den Seiten der Stangen 6 und 8 ist eine Fängervorrichtung angeordnet, die aus zwei
Hebeln 15, 15 und zwei Fängern 16, 16 besteht.
Die Hebel sind um die Bolzen 17 in den Grenzen zwischen den Anschlägen 18 drehbar
gelagert und stehen an ihren unteren Enden unter Wirkung des Bundes 7, wogegen sie mit ihren oberen Enden an die Fänger 16
anliegen. Die letzteren sind um die Zapfen 19 drehbar und mit Backen 20 versehen, die
mittels einer Feder 21 zueinander gezogen sind und zum Auffangen des Bundes 10 dienen.
Der Regler B besteht aus einem Zylinder 22, an welchen in der Mitte seiner Länge die
Rohrleitung 23 von dem Druckluftbehälter angeschlossen ist, wobei an diese Rohrleitung
ein Röhrchen 24 mit dem Druckmesser 25 angeschlossen ist. Im Innern des Zylinders sind
zwei Kolben 26 und 27 angeordnet, die einerseits unter Wirkung der aus dem Druckluftbehälter
■ kommenden Druckluft, anderseits mittels ihrer Kolbenstangen 28 und 29 und
drehbarer Hebel 30 und 31 unter Wirkung der Gewichte 32 und 33 stehen. Die untere
Kolbenstange besitzt einen Anschlagring 34. An die Außenfläche des Zylinders sind zwei
Hohlringe 35 und 36 fest angeschlossen, die miteinander mittels eines Röhrchens 37 kommunizieren
und unterhalb welcher Hohlringe der Zylinder mit je einer Reihe von Löchern 38 und 39 ausgestattet ist. Der Hohlraum des
oberen Ringes ist mittels des Rohres 3 mit dem Zylinder 1 der Vorrichtung A verbunden.
Außerdem ist der Zylinder mit zwei Löchern 40 und 41 ausgestattet.
Bei der Einschaltung nehmen die beschriebenen Teile die in Fig. 1 gezeichnete Lage
ein; der Kompressor wird dadurch in Tätigkeit gesetzt und die Druckluft strömt aus
dem Druckluftbehälter in der Richtung II durch die Rohrleitung 23 in den Zylinder des
Reglers B zwischen die beiden Kolben 26 und 27 ein. Sobald der Druck im Druckluftbehälter
die gewünschte Höhe, z. B. 3 Atm., erreicht hat, so hebt er den diesem Höchstdruck entsprechend
belasteten oberen Kolben 26 hinauf, wobei die Luft aus dem Zylinderraume oberhalb
dieses Kolbens durch das Loch 40 entweichen kann, wogegen der untere Kolben 27 stehen bleibt, weil der Ring 34 auf der feststehenden
Führung 42 der Kolbenstange sich stützt. Beirn Emporsteigen des Kolbens 26
entdeckt er die Löcher 38, und es kann nunmehr die Druckluft aus dem Mittelraum des
Zylinders 22 durch diese Löcher 38, den Hohlring 35 und das Rohr 3 in den Zylinder I
unter den Kolben 2 eintreten. In diesem Augenblick wird der Kolben 2 und die Stangen
6 und 8 gehoben, der Bund 7 läßt die Hebel 15 los, wodurch auch die Fänger 16
losgelassen werden; die Fängerbacken werden durch Federwirkung zusammengezogen, wobei
auch die unteren Hebelenden sich zueinander neigen. Sonach dringt der Bund 10 zwischen
den Fängerbacken hindurch und steigt über dieselben, wonach die Backen wieder zusammengezogen
werden. In diesem Augenblick wird die Kontaktvorrichtung 13 ausgeschaltet, was
das Einstellen des Motors und Kompressors zur Folge hat. Es herrscht also im Druckluftbehälter
der gewünschte Druck, z. B. 3 Atm.
Durch Verbrauch der Druckluft sinkt der Druck im Druckluftbehälter und unter dem
Kolben 26; dieser sinkt durch Wirkung des Gewichtes 32 herab, bis er die Löcher 38
schließt, und es wird dadurch die Verbindung des Zylinders 1 und des Hohlringes 35 von
dem Mittelraum des Zylinders 22 und dem Druckluftbehälter abgestellt. Wenn der Druck
auf z. B. 2 Atm. gesenkt ist, bei welchen der Kompressor wieder in Tätigkeit gesetzt werden
soll, so hebt das diesem Mindestdruck entsprechende Gewicht 33 den unteren Kolben
27 so hoch, bis er die Löcher 39 freimacht ; dadurch wird der Hohlring 36 und mittels des Röhrchens 37 auch der Hohlring 35,
weiter das Rohr 3 und der Zylinder 1 mit dem Räume des Zylinders 22 unterhalb des
unteren Kolbens und mittels des Loches 41 mit dem Freien verbunden. Es hört also der
Druck unterhalb des Kolbens 2 vollständig auf; das Gewicht 5 zieht den Kolben 2 mit
der Kolbenstange 6 herab. Es sinkt dabei
auch die andere Stange 8, jedoch nur so lange, bis der Bund 10 an die Backen 20 anliegt;
die Stange 6 sinkt weiter, und wenn ihr Bund 7 die unteren Enden der Hebel 15 voneinander
gedrückt hat, so werden die Backen geöffnet und die Kontaktvorrichtung 13 augenblicklich
mittels der gespannten Feder 14 eingeschaltet und der Kompressor wieder in Wirkung gesetzt.
Das Einschalten erfolgt also bei dem gewünschten Drucke von 2 Atm.
Bei der Druckzunahme im Druckluftbehälter wird der untere Kolben wieder in die Ursprungsstellung
gebracht, d. i. derart, daß der Ring 34 an die untere Kolbenstangenführung 42
anliegt und der Kolben 27 die Löcher 39 abschließt, so daß bei nachfolgendem Heben des
oberen Kolbens und dem dadurch erfolgenden Öffnen der Löcher 38 die Druckluft nicht
entweichen kann.
Durch entsprechendes Verstellen oder Auswechseln der Gewichte 32 und 33 kann man
also den Druck genau bestimmen, bei welchem der Kompressor in oder außer Tätigkeit gesetzt
werden soll. Es kann der Kompressor z.B. bei 23/4Atm. eingeschaltet und bei
3 Atm. ausgeschaltet werden, so daß der Höchstdruck und Mindestdruck und ihr Unterschied
beliebig groß gemacht werden können.
Claims (3)
- Patent-Ansprüche:i. Selbsttätige Ein- und Ausschaltvorrichtung für Kompressoren mit zwei Kolben, die unter Verwendung des Druckes im Luftbehälter den Höchstdruck und den Mindestdruck bestimmen; bei welchem ein dritter Kolben zum Ausschalten und Einschalten in Bewegung gesetzt wird, dadurch gekennzeichnet, daß der das Aus- und Einschalten bewirkende, einerseits belastete, anderseits dem Drucke im Regler und im Preßluftbehälter ausgesetzte KoI-ben (2) auf seiner Oberseite eine hohle Kolbenstange (6) besitzt, in die eine zweite Stange (8) (die Ausschaltstange) lose eingelegt ist, die mit dem Hebel der Stromschließvorrichtung, der Riemenausrückvorrichtung o. dgl. gelenkig verbunden ist und unter der Einwirkung von Fängern (16) steht, die einerseits durch eine Feder (21), anderseits unter Vermittlung der Kolbenstange (6) betätigt werden, indem beim Eintritt des gewünschten Höchstdruckes aus dein Regler (B) bzw. dem Druckluftbehälter mit dem Kolben dessen beide Stangen steigen und die Ausschaltstange die Kontaktvorrichtung ausschaltet, den Riemen ausrückt 0. dgl., wonach, wenn der Regler die Verbindung mit dem Druckluftbehälter unterbrochen und die Druck-. luft ins Freie ausgelassen hat, das Gewicht (5) den Kolben (2) hinunterzieht, währenddem die Ausschaltstange an den durch die Federkraft aneinander gedrückten Fängern hängen bleibt, bis die Kolbenstange (6) zwei auf die Fänger einwirkende Hebel (15, 15) auseinanderdrückt, wodurch die beiden Fängerbacken geöffnet werden und die Ausschaltstange freigegeben wird, wonach die gespannte Feder (14) das augenblickliche Einschalten bewirken kann.
- 2. Selbsttätige Ein- und Ausschalt vorrichtung für Kompressoren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Kolbenstangen (6 und 8) mit je einem Bund (7 und 10) versehen sind, von denen der Bund (7) der hohlen Kolbenstange (6) auf zweiarmige Hebel (15, 15) einwirkt, die an den drehbaren Fängern (16, 16) anliegen, deren Backen (20, 20) durch eine Feder (21) zueinander gezogen werden und auf den Bund (10) der Ausschaltstange (8) derart einwirken, daß beim Steigen der Kolbenstange die Hebel (15, 15) die Backen zum Schließen freigeben, wobei jedoch der Bund der Ausschaltstange durch sie hindurchgehen kann, während beim Sinken der Kolbenstange der Bund der Ausschaltstange so lange durch die Backen festgehalten wird, bis der Bund der Kolbenstange die Hebel (15, 15) öffnet, wodurch auch die Backen geöffnet werden und der Bund der Ausschaltstange freigegeben wird.
- 3. Selbsttätige Ein- und Ausschaltvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die den Höchstdruck und den Mindestdruck bestimmenden Kolben (26 und 27) unter Wirkung von Gewichten stehen und in einem gemeinschaftlichen Zylinder (22) angeordnet sind, der auf der Außenfläche mit zwei miteinander kommunizierenden Hohlringen (35, 36) versehen ist, unterhalb welcher Hohlringe im Zylinder Löcher (38 und 39) angeordnet sind, wobei der obere Hohlring mit dem Zylinder (1) der Ausschaltvorrichtung (A), der Mittelraum des Zylinders (22) mit dem Druckluftbehälter und der Raum unterhalb des unteren Kolbens mit der Außenluft in Verbindung steht, so daß bei Erreichung des gewünschten Höchstdruckes im Druckluftbehälter der obere Kolben (26) gehoben und die Druckluft aus dem Druckluftbehälter durch die Löcher (38) in den Zylinder (1) zur Ausschaltung eingelassen wird, während, wenn der Druck auf den gewünschten Mindestdruck gesenkt ist, die oberen Löcher (38) geschlossen und die unteren (39) durch den unteren Kolben geöffnet werden, so daß der Druck aus dem Zylinder (1) durch die unteren Löcher (39) und das Loch (41) zwecks Einschaltung entweicht.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE265199C true DE265199C (de) |
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|---|---|
| DE (1) | DE265199C (de) |
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