DE235673C - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE235673C DE235673C DENDAT235673D DE235673DA DE235673C DE 235673 C DE235673 C DE 235673C DE NDAT235673 D DENDAT235673 D DE NDAT235673D DE 235673D A DE235673D A DE 235673DA DE 235673 C DE235673 C DE 235673C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- feeding device
- sheet feeding
- shaft
- feed
- pressure
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
- 210000003813 thumb Anatomy 0.000 claims description 13
- 230000000284 resting effect Effects 0.000 claims description 3
- 230000015572 biosynthetic process Effects 0.000 claims 1
- 230000001419 dependent effect Effects 0.000 claims 1
- 230000001960 triggered effect Effects 0.000 claims 1
- 230000008878 coupling Effects 0.000 description 4
- 238000010168 coupling process Methods 0.000 description 4
- 238000005859 coupling reaction Methods 0.000 description 4
- 210000002105 tongue Anatomy 0.000 description 2
- 241000189705 Dunedin group Species 0.000 description 1
- 230000005540 biological transmission Effects 0.000 description 1
- 230000001427 coherent effect Effects 0.000 description 1
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 1
- 230000010355 oscillation Effects 0.000 description 1
- 230000001681 protective effect Effects 0.000 description 1
- 230000001105 regulatory effect Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65H—HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
- B65H3/00—Separating articles from piles
- B65H3/02—Separating articles from piles using friction forces between articles and separator
- B65H3/06—Rollers or like rotary separators
- B65H3/0638—Construction of the rollers or like rotary separators
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Sheets, Magazines, And Separation Thereof (AREA)
- Delivering By Means Of Belts And Rollers (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
ATENTSCHRIFT
- M 235673 KLASSE 15 d. GRUPPE
Zusatz zum Patente 235177 vom 14. August 1909.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 21. Dezember 1909 ab. Längste Dauer: 13. August 1924.
Den Gegenstand der Erfindung bildet eine weitere Ausbildung der durch das Hauptpatent
235177 geschützten Bogenzuführvor-. richtung, durch die gewisse Vervollkommnungen
jener älteren Vorrichtung erzielt werden sollen. Die in der Hauptpatentschrift beschriebene
Vorrichtung arbeitet in der Weise, daß die Vorderkante des obersten Bogens des Vorratsstapels durch Klammern niedergehalten
ίο wird, unter denen der oberste Bogen durch eine
Rolle aus Weichgummi vorgeschoben und alsdann durch dieselbe Rolle bei deren Rückgang
über die Klammern hinweg der Schablonentrommel zugeführt wird. Nach der vorliegenden
Erfindung soll die Vorschubrolle aus Weich-.gummi durch eine Vorrichtung ersetzt werden,
die insofern wirksamer ist, als sie an der Oberfläche des Bogens besser angreift und diese
sicherer festhält. Es werden nämlich Scheiben mit scharfen Spitzen oder Zähnen benutzt,,
die etwas in die Papieroberfläche eindringen, . sie . gleichsam aufspießen. Der Druck dieser
Scheiben auf die Papieroberfläche kann an gewissen Punkten der Bahn vergrößert werden,
um gerade an diesen Stellen eine besonders sichere Wirkung herbeizuführen. Auch die
Kupplungsvorrichtung, durch die die Walze an bestimmten Punkten festgehalten wird, hat
eine vereinfachte und sicherere Ausführungsform erfahren. Die neue Vorrichtung kann
nach Belieben als selbsttätig wirkende oder aber als solche Vorrichtung benutzt werden,
bei der man die einzelnen Bogen von Hand vorschiebt. Zu diesem Zweck sind die Vorschubrolle
und die ihre Bewegung regelnden Teile so angebracht, daß sie, ohne aus ihrem
Zusammenhäng zu kommen, von dem Wagen gelöst werden können. Man kann dann alle
über dem Stapel liegenden Teile wegnehmen und so den jeweilig obersten Bogen bequem
mit der Hand vorschieben. Weiter ist noch eine besondere Einrichtung getroffen, um einen
tiefer liegenden Bogen des Stapels, welcher beim Aufbiegen des obersten Bogens etwa
ebenfalls aufgebogen werden sollte, wieder. flach zu legen. Zu diesem Zweck wird die
Vorderkante des Stapels von dem auf ihr ruhenden Druck der Halteklammern zeitweise
entlastet, wodurch die Bogen von selbst sich wieder gerade legen. Endlich sind noch gewisse
Vereinfachungen hinsichtlich der Anordnung des Wagens und seiner Antriebsvorrichtung
vorgesehen.
Auf den Zeichnungen ist die Erfindung in verschiedenen Schnitten und Ansichten dargestellt.
Die Bedeutung der einzelnen Figuren ergibt sich aus der nachstehenden Beschreibung.
ι ist die Schablonentrommel, die in beliebiger Weise angetrieben werden kann, beispiels
weise durch eine Welle 3, die durch eine federnde Kupplung 5,6 (Fig. 8) in ein Antriebsrad
7 eingreift, das durch ein Rädergetriebe 8 und 9 die Schablonentrommel an-
treibt. Von unten her wird gegen die Schablonentrommel
die Druckrolle ίο gepreßt, welche die Bogen gegen die erstere andrückt. Der
Stapel Ii liegt auf dem Tisch 12, der die Bogen in den Spalt zwischen 1 und 10 einführt. Die
Bogen werden einer nach dem andern durch eine Reihe von gezahnten Rädern 13 vorwärts
bewegt, die alle auf einer Welle 13" sitzen und so eine einheitliche Vorschubrolle bilden.
Die Zähne 13* der Räder sind scharf und stellen so Zacken oder Spitzen dar, die sich
in die Oberfläche des Bogens eindrücken und diesen so sicher erfassen. Die Vorschubrolle 13
(die, wie gesagt, aus einer Mehrzahl von einzelnen Rädern besteht) ist mit einem hin und
her gehenden Wagen oder Schlitten verbunden, aufgebaut auf den Gleitstücken 14, die durch
Kurbelstangen 16 mit Kurbeln 17 einer sich drehenden Welle 18 verbunden sind. Der Antrieb
dieser Welle 18 erfolgt von dem Triebrad 7 - aus, und zwar durch ein Zwischengetriebe
i8a, 18*, i8c, i8li, i8e (Fig. 1, 2 und 8). Der
Wagen läuft vorwärts und rückwärts auf Führungsschienen 19, die in Lagerstücken 20
an den Seitenwänden 21 des Maschinenrahmens befestigt sind. Die Welle 18 greift durch die
Lager in den Rahmenstücken 22, und auf die herausragenden Enden der Welle sind dann die
Kurbeln 17 gesetzt. Die Lager liegen also zwisehen den beiden Kurbeln, und diese sowie die
Kurbelstangen bewegen sich in dem Zwischenraum zwischen den Rahmenstücken 22 und
den Seitenwandungen 21 des Rahmens. So sind die arbeitenden Teile "der Maschine alle
durch Seitenwandungen sicher eingeschlossen, es ist aber reichlich Platz vorhanden, um eine
sichere bauliche Ausbildung dort unterzubringen. Beide Gleitstücke 14 sind durch
Kurbelstangen i6, die Kurbeln 17 und die
Welle 18 miteinander gekuppelt und müssen sich daher genau übereinstimmend bewegen.
Die Übertragung ist so angeordnet, daß für jede Umdrehung der Schablonentrommel 1
der Wagen oder Schlitten eine vollständige Hin- und Rückbewegung ausführt. Die Vorschubrolle
13 ist auf einem Bügel gelagert, der aus Armen 25 und einer Querwelle 26 zusammengesetzt
ist. Diese ist auf Stützen 27 gelagert, die auf den Gleitstücken 14 befestigt
sind. Während der ganzen Vorwärtsbewegung der Vorschubrolle 13, aus der in Fig. 1 gezeichneten
Lage nach rechts, ist die Rolle, wie bekannt, gegen Drehung gesichert, um den
obersten Bogen zu erfassen und vorzuschieben.
Eine Kugel 28 wird durch eine Feder 29 dauernd
in den Spalt zwischen einer Anlauffläche 30 und einer Scheibe oder einem Bund 31 gedrückt.
Der Bund ist auf der Welle 13", ungefähr in
deren Mitte, befestigt. In ähnlicher Weise wird durch eine zweite Kugel 33 und eine auf sie
wirkende Feder 34 eine Drehung der Rolle während eines Teiles ihrer Zurückbewegung,
nämlich während der Bewegung aus der Stellung gemäß Fig. 4 in die Stellung gemäß Fig. 1,
verhindert. Diese Kugel 33 wird in den Spalt zwischen einer Anlauffläche 35 und dem Bund
31 gedrückt. Die Anlauffläche 35 sitzt an demselben Arm 36, der auch die andere Anlauffläche 30 trägt. Die Ausrückung der Kugel 33
in dem Augenblick, in dem die Vorschubrolle auf ihrer Zurückbewegung in der Stellung gemäß
Fig. ι angelangt ist, geschieht durch einen Arm 37, durch den die Kugel gegen den Druck
der Feder 34 von dem Bund 31 abgehoben werden kann. Der Arm 37 wird durch den
Lenker 38 bewegt, der mittels eines Spaltes in seinem Kopfstück 38" lose in die Welle 26
eingreift. Auf das' Kopfstück 38" wirkt ein
Daumen 39 auf einer Schwingwelle 40, die in den Stützen 27 unter der Welle 26 gelagert ist
und an einem Ende einen Arm 41 mit Querstift 42 trägt. In der Bahn dieses Querstiftes 42
liegt ein Anschlag 43, durch den der Stift während des letzten Teiles der Bewegung des
Schlittens aus der Stellung der Fig. 1 in die Stellung der Fig. 4 festgehalten wird. Dadurch
wird der Arm herumgeschwungen und dreht die Schwingwelle 40, so daß der Daumen 39
zum Eingriff mit dem Kopf 38" des Lenkers 38 gelangt und den Arm 37· in den Spalt, in dem
sich die Kugel 33 befindet, hineindrückt, so daß diese ausgeschaltet wird. Diese Auslösungsbewegung
wird zweckmäßig vollendet, bevor der Wagen seine Vorwärtsbewegung beendet hat, so daß die Vorschubrolle 3 frei auf
dem obersten Blatt sich drehen kann, während dieses durch die Schablonentrommel 1 und die
Druckrolle 10 vorwärts geschoben wird. An den Daumen 39 schließt sich eine Fläche 39^
an, die konzentrisch mit der hohlen Welle 40 umläuft, wodurch eine Leerschwingung der
Welle und des Armes 41 zugelassen wird, nachdem der Arm 37 seine Auslösebewegung vollzogen
hat. Der Arm 37 kann in seiner Arbeitsstellung zeitweise durch eine Sperrklinke 44
festgehalten werden, die durch eine Feder 44", die durch eine Schutzplatte 44* verdeckt ist,
hinter eine Schulter 45 des Armes 37 gelegt wird. Die Vorschubrolle 13 kann während des
größten Teiles der Zurückbewegung des Schiittens frei auf dem obersten Bogen des Stapels
sich drehen. Erst während des letzten Teiles dieser Rückbewegung wird die Klinke 44 ausgelöst,
und zwar durch einen Anschlag 46, der in der Bahn des Stiftes 42 liegt und diesen
und damit auch die Welle 40. so schwingt (Fig. 1), daß ein Stift 47 auf dem Daumen 39
mit einem Arm 48 der Klinke 44 in Berührung kommt und die Klinke zurückdrückt. Die
Kupplungskugel 33 wird dann durch die Feder 34 in den Spalt gedrückt und die Vorschubrolle
verriegelt, worauf, wie bekannt, der·
oberste Bogen unter den Klammern 49 vorgezogen und gegen den hinteren Anschlag 50
etwas aufgebogen wird. Die Vorschubrolle kehrt nun, während sie immer noch verriegelt
bleibt, um und führt den oberen Bogen der Schablonentrommel zu. Die Klammern 49 bestehen aus einem Kopf auf einem Stift 51,
der in einer Büchse 52 senkrecht verschiebbar gelagert ist. Die Köpfe sind mit Zungen 53
versehen, die nach unten, durch eine Öffnung des Tisches 12, herabhängen und am unteren
Ende mit einem Kissen 54 versehen sind. Auf diesem Kissen ruht ein Querarm 55, der an
dem einen Ende eines verhältnismäßig schweren Balkens 56 (Fig. 2) angebracht ist. Durch das
Gewicht dieses Balkens wird also der Kopf 49 nach unten gezogen. Das hintere Ende des
Balkens 56 ist an einer Querstange 57 aufgehängt. Wenn etwa während der Zurückbewegung
des Schlittens zufällig einer oder zwei der unter dem obersten Bogen liegenden Bogen mit nach aufwärts gebogen werden, ohne
indessen mit ihrer Vorderkante unter den Klammern 49 hervorgezogen zu werden, so
werden die Kissen 54 von dem auf ihnen ruhenden Gewicht des Balkens 56 entlastet, so daß
nun der sich wieder vorwärts bewegende Schlitten diese weiter unten liegenden Bogen mit der
Vorderkante gegen die Zungen 53 bzw. unter die Klammern 49 schieben und sie so wieder
in ihre normale Lage zurückbringen kann. Diese Entlastung der Klammern 49 erfolgt
bei jedem Hube durch einen Daumen 58, der auf der Welle 18 sitzt und sich unter einen
Stift 59 auf dem Balken 56 legt (Fig. 2) und den Balken anhebt. Die Stellung des Daumens 58
ist so, daß der Daumen herabfällt, bevor der Vorschubschlitten seine Rückbewegung beginnt.
Der Druck der Vorschubrollen auf die Papierfläche wird zeitweise vergrößert durch
eine Zugfeder 60 (Fig. 5 und 10), die mit einem Ende an den Arm 36 des die Vorschubrolle
tragenden Rahmens und mit dem anderen Ende an einen Kurbelarm 61 angreift, der auf
einer Schwingwelle 62 sitzt (Fig. 3). Die Schwingwelle ist mit einem Daumen 63 versehen,
der bei der Bewegung des Schlittens an einen festen Anschlag 64 am Rahmen der Maschine anstößt und so ein plötzliches Anziehen
der Feder 60 veranlaßt, wodurch der Druck der Rollen auf die Papieroberfläche vergrößert
wird, in demselben Augenblick, wo diese Rollen festgestellt werden und die Vorderkante
des Bogens unter den Köpfen 49 hervorgezogen werden muß. Gleich darauf wird die Feder wieder entspannt und der Druck auf
die Papieroberfläche vermindert, so daß die Spitzen nur in dem Augenblick tiefer in die
Papieroberfläche eindringen, wo der Bogen vorgezogen wird.
Um alle über der Papieroberfläche liegenden Teile der Vorrichtung abnehmbar zu machen,
bestehen die Stützen 27, auf denen der Vorschubrollenrahmen befestigt ist, aus zwei Teilen
27 und 27" (Fig. 6 und 7). Der obere Teil ist auf den unteren aufgepaßt und wird durch
eine Schraube 65, die in einem Bügel 66 geführt und mit einem Gewinde 67 versehen ist,
an dem letzteren befestigt. Nimmt .man die Schraube 65 heraus, so kann man den oberen
Teil 27 der Stützen mit dem Rahmen 25, 26 und der Kupplungsvorrichtung abnehmen, und
der Bogenstapel liegt dann frei da, so daß der Vorschub der einzelnen Bogen von Hand geschehen
kann. .
Die Anschläge 43 und 46 können aus einem Stück hergestellt sein, wie in Fig. 3 dargestellt,
wo diese Teile als aufrecht stehende Teile einer Schiene dargestellt sind, die durch Schrauben
68 am Maschinenrahmen befestigt ist.
Soll ein Bogenstapel auf die Maschine aufgelegt werden, so kann man mit Hilfe eines
Knopfes 69 an einer drehbaren Welle 70 zwei Daumen 71 auf dieser Welle bewegen, die von
unten her die Stangen 51 mit den Zweckenköpfen 49 anheben, so daß sich die Vorderkante
des Bogenstapels ohne weiteres unter die Klammern 49 schieben läßt. Auf dem hinteren Ende ruht eine Beschwerungsleiste 80.
Zu größerer Bequemlichkeit kann man beim Einsetzen auch noch die Vorschubrollen durch
einen Hebel 81, der bei 82 an dem Arm 36 gelagert ist, abheben. Man braucht nur den
die Vorschubscheiben 13 bewegenden Schwingrahmen 13", 25, 26 so weit anzuheben, daß der
Stützhebel 81 sich mit einer entsprechend gestalteten Nase vor die Welle 40 legt (vgl. Fig. 1),
wodurch der ganze Rahmen in erhobener Stellung erhalten wird.
Die Achse der Druckrolle 10 ist in Rollen 83 gelagert, die durch Platten 84 an Hebeln 85
drehbar befestigt sind. Bei .86 sind diese Hebel am Rahmen der Maschine gelagert, während
sie an ihrem freien Ende die Stange 87 tragen. Diese kann durch einen Daumen 88 auf einer
Schwingwelle 89 angehoben werden zur Anlegung oder Abhebung der Druckrollen an die
Trommeloberfläche (Fig. 2).
Claims (9)
- Patent-Ansprüche:i. Bogenzuführvorrichtung, insbesondere für Schablonendruckmaschinen, nach Patent 235177, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorschubwalzen durch einzelne, auf 1x5 gemeinsamer Achse sitzende Scheiben mit scharfen Spitzen oder Zähnen ersetzt sind, die auf demjenigen Teil der Bahn des Vorschubschlittens, auf dem das Hervorziehen des obersten Bogens unter den Halteklammern und die Faltenbildung geschieht, mit vermehrtem Druck gegen die Papierober-fläche gepreßt werden, so daß die Spitzen in die Oberfläche eindringen.
- 2. Bogenzuführvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das zeitweise Hervorrufen eines stärkeren, die gezahnten Scheiben auf die Papieroberfläche pressenden Druckes dadurch von der Bewegung des Schlittens auf seiner Bahn abhängig ist, daß diese Bahn mit einem ίο festen Anschlag (64) ausgestattet ist, der an einem im voraus bestimmten Punkt eine Vorrichtung am Schlitten in Betrieb setzt, die den größeren Druck hervorruft.
- 3. Bogenzuführvorrichtung nach Anspruch ι und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der zeitweise größere Druck auf die Vorschubscheiben durch eine Feder (60) hervorgebracht wird, die mit einem Ende an dem die Scheiben tragenden Schwingrahmen (13", 25), mit dem anderen Ende aber an einer Kurbel (61) befestigt ist, welche auf einer schwingenden, von dem festen Anschlag (64) beeinflußten Welle (62) sitzt.
- 4. Bogenzuführvorrichtung nach Anspruch ι bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die das Kugelklemmgesperre (33) zur zeitweisen Feststellung der Vorschubscheibenwelle (i3a) ausrückende Klinke (37) durch eine von Anschlägen (43, 46) in der Bahn des Schlittens nach beiden Richtungen bewegte Schwingwelle (40) sowohl in Arbeitsstellung gebracht als auch ausgelöst wird.
- 5. Bogenzuführvorrichtung nach Anspruch ι und 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwingwelle (40) mit einem Daumen (39) und einem Stift (47) in der Weise versehen ist, daß der Daumen (39) bei der Bewegung der Welle (40) in einer Richtung durch Einwirkung auf eine Zugstange (38) die Klinke (37) in Arbeitsstellung bringt und dadurch das Kugelklemmgesperre auslöst, während bei der Bewegung in entgegengesetzter Richtung der Stift (47)' eine unter Federdruck stehende, die Klinke in der Arbeitslage verriegelnde Sperrklinke (44, 48) aushebt.
- 6. Bogenzuführvorrichtung nach Ansprüchen ι bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß zur zeitweisen Hochstellung der Vorschubscheiben (13) und zum Freilegen der Papieroberfläche der die Vorschubscheibenwelle (i3fl) tragende Schwingrahmen (25, 26) durch einen Stützhebel (81) in erhobener Lage erhalten werden kann, der drehbar (durch Zapfen 82) an dem Schwingrahmen (an dessen Arm 36) gelagert ist und sich beim Anheben des Schwingrahmens mit einer Nase hinter die Schwingwelle (40) stemmt.
- 7. Bogenzuführvorrichtung nach Ansprüchen ι bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Rahmen, der die gesamten Vorschubteile trägt, auf den vom Getriebe der Maschine hin und her bewegten Schiitten (14, 14) leicht abnehmbar aufgesteckt ist (auf Säulen 27"), um nach Abnahme der selbsttätigen Vorschubvorrichtung das Vorschieben der Bogen von Hand bewirken zu können.
- 8. Bogenzuführvorrichtung nach Ansprüchen ι bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die die Vorderkante des Bogenstapels niederhaltenden Klammern (49) kurz vor dem Vorgang des Schlittens auf kurze Zeit von dem auf ihnen ruhenden Druck entlastet werden, um etwa mit dem obersten Bogen weiter aufgebauschte Bogen die Möglichkeit zum Strecken zu geben
- 9. Bogenzuführvorrichtung nach Anspruch ι und 8, dadurch gekennzeichnet, daß die zeitweise Entlastung der Klammern (49) durch einen vom Getriebe der Maschine bewegten Daumen (58) aus geschieht, der einen die Klammern belastenden Balken (56) zeitweise anhebt.Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE235673C true DE235673C (de) |
Family
ID=495419
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT235673D Active DE235673C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE235673C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2440903A1 (fr) * | 1978-11-09 | 1980-06-06 | Savin Corp | Appareil d'avance et d'alimentation de feuilles de papier |
-
0
- DE DENDAT235673D patent/DE235673C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2440903A1 (fr) * | 1978-11-09 | 1980-06-06 | Savin Corp | Appareil d'avance et d'alimentation de feuilles de papier |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE1760749A1 (de) | Stofflegemaschine mit einer hin und her bewegbaren Schneidevorrichtung | |
| DE235673C (de) | ||
| DE168732C (de) | ||
| DE217053C (de) | ||
| DE600089C (de) | Samtschneidmaschine | |
| DE489702C (de) | Einrichtung zum Abteilen der zu vereinigenden Kettenfaeden fuer Webkettenanknuepfmaschinen | |
| DE313492C (de) | ||
| DE26408C (de) | Papierbeschneidmaschine mit schnellem Rückgang und Auslösevorrichtung | |
| DE136659C (de) | ||
| DE730848C (de) | Schneidemaschine fuer Papier, Pappe u. dgl. mit selbsttaetiger Folge von Schnitt undabsatzweisem Vorschub | |
| DE223192C (de) | ||
| DE174385C (de) | ||
| DE273559C (de) | ||
| AT96621B (de) | Vorrichtung an Schreibmaschinen zum Vorschieben, Abschneiden und Ablegen von Formularen. | |
| DE124828C (de) | ||
| DE380759C (de) | Maschine zum Drucken von Preis- und Anhaengezetteln, Karten u. dgl. von einer der Drucksachenbreite entsprechenden Papierrolle | |
| DE449061C (de) | Bahnen- und Streifenschneidmaschine fuer Leder und aehnliche weiche Stoffe | |
| DE86383C (de) | ||
| DE122405C (de) | ||
| CH99300A (de) | Vorrichtung für Schreibmaschinen zum Vorschieben, Abschneiden und Ablegen von Formularen. | |
| DE549845C (de) | Fuer den Aufdruck von Preisangaben u. dgl. bestimmter Kartenstreifen mit Drahtklammern im Bereich und mit Einschnitten an den Grenzen der einzelnen Abschnitte und Druckvorrichtung dazu | |
| DE8419C (de) | Lithographische Reiberpresse | |
| DE136494C (de) | ||
| DE131066C (de) | ||
| DE499416C (de) | Selbsttaetige Maschine zum Rollen von Zinkzylindern fuer Elementenbecher |