DE235673C - - Google Patents

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DE235673C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H3/00Separating articles from piles
    • B65H3/02Separating articles from piles using friction forces between articles and separator
    • B65H3/06Rollers or like rotary separators
    • B65H3/0638Construction of the rollers or like rotary separators

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Sheets, Magazines, And Separation Thereof (AREA)
  • Delivering By Means Of Belts And Rollers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
ATENTSCHRIFT
- M 235673 KLASSE 15 d. GRUPPE
Zusatz zum Patente 235177 vom 14. August 1909.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 21. Dezember 1909 ab. Längste Dauer: 13. August 1924.
Den Gegenstand der Erfindung bildet eine weitere Ausbildung der durch das Hauptpatent 235177 geschützten Bogenzuführvor-. richtung, durch die gewisse Vervollkommnungen jener älteren Vorrichtung erzielt werden sollen. Die in der Hauptpatentschrift beschriebene Vorrichtung arbeitet in der Weise, daß die Vorderkante des obersten Bogens des Vorratsstapels durch Klammern niedergehalten
ίο wird, unter denen der oberste Bogen durch eine Rolle aus Weichgummi vorgeschoben und alsdann durch dieselbe Rolle bei deren Rückgang über die Klammern hinweg der Schablonentrommel zugeführt wird. Nach der vorliegenden Erfindung soll die Vorschubrolle aus Weich-.gummi durch eine Vorrichtung ersetzt werden, die insofern wirksamer ist, als sie an der Oberfläche des Bogens besser angreift und diese sicherer festhält. Es werden nämlich Scheiben mit scharfen Spitzen oder Zähnen benutzt,, die etwas in die Papieroberfläche eindringen, . sie . gleichsam aufspießen. Der Druck dieser Scheiben auf die Papieroberfläche kann an gewissen Punkten der Bahn vergrößert werden, um gerade an diesen Stellen eine besonders sichere Wirkung herbeizuführen. Auch die Kupplungsvorrichtung, durch die die Walze an bestimmten Punkten festgehalten wird, hat eine vereinfachte und sicherere Ausführungsform erfahren. Die neue Vorrichtung kann nach Belieben als selbsttätig wirkende oder aber als solche Vorrichtung benutzt werden, bei der man die einzelnen Bogen von Hand vorschiebt. Zu diesem Zweck sind die Vorschubrolle und die ihre Bewegung regelnden Teile so angebracht, daß sie, ohne aus ihrem Zusammenhäng zu kommen, von dem Wagen gelöst werden können. Man kann dann alle über dem Stapel liegenden Teile wegnehmen und so den jeweilig obersten Bogen bequem mit der Hand vorschieben. Weiter ist noch eine besondere Einrichtung getroffen, um einen tiefer liegenden Bogen des Stapels, welcher beim Aufbiegen des obersten Bogens etwa ebenfalls aufgebogen werden sollte, wieder. flach zu legen. Zu diesem Zweck wird die Vorderkante des Stapels von dem auf ihr ruhenden Druck der Halteklammern zeitweise entlastet, wodurch die Bogen von selbst sich wieder gerade legen. Endlich sind noch gewisse Vereinfachungen hinsichtlich der Anordnung des Wagens und seiner Antriebsvorrichtung vorgesehen.
Auf den Zeichnungen ist die Erfindung in verschiedenen Schnitten und Ansichten dargestellt. Die Bedeutung der einzelnen Figuren ergibt sich aus der nachstehenden Beschreibung.
ι ist die Schablonentrommel, die in beliebiger Weise angetrieben werden kann, beispiels weise durch eine Welle 3, die durch eine federnde Kupplung 5,6 (Fig. 8) in ein Antriebsrad 7 eingreift, das durch ein Rädergetriebe 8 und 9 die Schablonentrommel an-
treibt. Von unten her wird gegen die Schablonentrommel die Druckrolle ίο gepreßt, welche die Bogen gegen die erstere andrückt. Der Stapel Ii liegt auf dem Tisch 12, der die Bogen in den Spalt zwischen 1 und 10 einführt. Die Bogen werden einer nach dem andern durch eine Reihe von gezahnten Rädern 13 vorwärts bewegt, die alle auf einer Welle 13" sitzen und so eine einheitliche Vorschubrolle bilden.
Die Zähne 13* der Räder sind scharf und stellen so Zacken oder Spitzen dar, die sich in die Oberfläche des Bogens eindrücken und diesen so sicher erfassen. Die Vorschubrolle 13 (die, wie gesagt, aus einer Mehrzahl von einzelnen Rädern besteht) ist mit einem hin und her gehenden Wagen oder Schlitten verbunden, aufgebaut auf den Gleitstücken 14, die durch Kurbelstangen 16 mit Kurbeln 17 einer sich drehenden Welle 18 verbunden sind. Der Antrieb dieser Welle 18 erfolgt von dem Triebrad 7 - aus, und zwar durch ein Zwischengetriebe i8a, 18*, i8c, i8li, i8e (Fig. 1, 2 und 8). Der Wagen läuft vorwärts und rückwärts auf Führungsschienen 19, die in Lagerstücken 20 an den Seitenwänden 21 des Maschinenrahmens befestigt sind. Die Welle 18 greift durch die Lager in den Rahmenstücken 22, und auf die herausragenden Enden der Welle sind dann die Kurbeln 17 gesetzt. Die Lager liegen also zwisehen den beiden Kurbeln, und diese sowie die Kurbelstangen bewegen sich in dem Zwischenraum zwischen den Rahmenstücken 22 und den Seitenwandungen 21 des Rahmens. So sind die arbeitenden Teile "der Maschine alle durch Seitenwandungen sicher eingeschlossen, es ist aber reichlich Platz vorhanden, um eine sichere bauliche Ausbildung dort unterzubringen. Beide Gleitstücke 14 sind durch Kurbelstangen i6, die Kurbeln 17 und die Welle 18 miteinander gekuppelt und müssen sich daher genau übereinstimmend bewegen. Die Übertragung ist so angeordnet, daß für jede Umdrehung der Schablonentrommel 1 der Wagen oder Schlitten eine vollständige Hin- und Rückbewegung ausführt. Die Vorschubrolle 13 ist auf einem Bügel gelagert, der aus Armen 25 und einer Querwelle 26 zusammengesetzt ist. Diese ist auf Stützen 27 gelagert, die auf den Gleitstücken 14 befestigt sind. Während der ganzen Vorwärtsbewegung der Vorschubrolle 13, aus der in Fig. 1 gezeichneten Lage nach rechts, ist die Rolle, wie bekannt, gegen Drehung gesichert, um den obersten Bogen zu erfassen und vorzuschieben.
Eine Kugel 28 wird durch eine Feder 29 dauernd in den Spalt zwischen einer Anlauffläche 30 und einer Scheibe oder einem Bund 31 gedrückt. Der Bund ist auf der Welle 13", ungefähr in deren Mitte, befestigt. In ähnlicher Weise wird durch eine zweite Kugel 33 und eine auf sie wirkende Feder 34 eine Drehung der Rolle während eines Teiles ihrer Zurückbewegung, nämlich während der Bewegung aus der Stellung gemäß Fig. 4 in die Stellung gemäß Fig. 1, verhindert. Diese Kugel 33 wird in den Spalt zwischen einer Anlauffläche 35 und dem Bund 31 gedrückt. Die Anlauffläche 35 sitzt an demselben Arm 36, der auch die andere Anlauffläche 30 trägt. Die Ausrückung der Kugel 33 in dem Augenblick, in dem die Vorschubrolle auf ihrer Zurückbewegung in der Stellung gemäß Fig. ι angelangt ist, geschieht durch einen Arm 37, durch den die Kugel gegen den Druck der Feder 34 von dem Bund 31 abgehoben werden kann. Der Arm 37 wird durch den Lenker 38 bewegt, der mittels eines Spaltes in seinem Kopfstück 38" lose in die Welle 26 eingreift. Auf das' Kopfstück 38" wirkt ein Daumen 39 auf einer Schwingwelle 40, die in den Stützen 27 unter der Welle 26 gelagert ist und an einem Ende einen Arm 41 mit Querstift 42 trägt. In der Bahn dieses Querstiftes 42 liegt ein Anschlag 43, durch den der Stift während des letzten Teiles der Bewegung des Schlittens aus der Stellung der Fig. 1 in die Stellung der Fig. 4 festgehalten wird. Dadurch wird der Arm herumgeschwungen und dreht die Schwingwelle 40, so daß der Daumen 39 zum Eingriff mit dem Kopf 38" des Lenkers 38 gelangt und den Arm 37· in den Spalt, in dem sich die Kugel 33 befindet, hineindrückt, so daß diese ausgeschaltet wird. Diese Auslösungsbewegung wird zweckmäßig vollendet, bevor der Wagen seine Vorwärtsbewegung beendet hat, so daß die Vorschubrolle 3 frei auf dem obersten Blatt sich drehen kann, während dieses durch die Schablonentrommel 1 und die Druckrolle 10 vorwärts geschoben wird. An den Daumen 39 schließt sich eine Fläche 39^ an, die konzentrisch mit der hohlen Welle 40 umläuft, wodurch eine Leerschwingung der Welle und des Armes 41 zugelassen wird, nachdem der Arm 37 seine Auslösebewegung vollzogen hat. Der Arm 37 kann in seiner Arbeitsstellung zeitweise durch eine Sperrklinke 44 festgehalten werden, die durch eine Feder 44", die durch eine Schutzplatte 44* verdeckt ist, hinter eine Schulter 45 des Armes 37 gelegt wird. Die Vorschubrolle 13 kann während des größten Teiles der Zurückbewegung des Schiittens frei auf dem obersten Bogen des Stapels sich drehen. Erst während des letzten Teiles dieser Rückbewegung wird die Klinke 44 ausgelöst, und zwar durch einen Anschlag 46, der in der Bahn des Stiftes 42 liegt und diesen und damit auch die Welle 40. so schwingt (Fig. 1), daß ein Stift 47 auf dem Daumen 39 mit einem Arm 48 der Klinke 44 in Berührung kommt und die Klinke zurückdrückt. Die Kupplungskugel 33 wird dann durch die Feder 34 in den Spalt gedrückt und die Vorschubrolle verriegelt, worauf, wie bekannt, der·
oberste Bogen unter den Klammern 49 vorgezogen und gegen den hinteren Anschlag 50 etwas aufgebogen wird. Die Vorschubrolle kehrt nun, während sie immer noch verriegelt bleibt, um und führt den oberen Bogen der Schablonentrommel zu. Die Klammern 49 bestehen aus einem Kopf auf einem Stift 51, der in einer Büchse 52 senkrecht verschiebbar gelagert ist. Die Köpfe sind mit Zungen 53 versehen, die nach unten, durch eine Öffnung des Tisches 12, herabhängen und am unteren Ende mit einem Kissen 54 versehen sind. Auf diesem Kissen ruht ein Querarm 55, der an dem einen Ende eines verhältnismäßig schweren Balkens 56 (Fig. 2) angebracht ist. Durch das Gewicht dieses Balkens wird also der Kopf 49 nach unten gezogen. Das hintere Ende des Balkens 56 ist an einer Querstange 57 aufgehängt. Wenn etwa während der Zurückbewegung des Schlittens zufällig einer oder zwei der unter dem obersten Bogen liegenden Bogen mit nach aufwärts gebogen werden, ohne indessen mit ihrer Vorderkante unter den Klammern 49 hervorgezogen zu werden, so werden die Kissen 54 von dem auf ihnen ruhenden Gewicht des Balkens 56 entlastet, so daß nun der sich wieder vorwärts bewegende Schlitten diese weiter unten liegenden Bogen mit der Vorderkante gegen die Zungen 53 bzw. unter die Klammern 49 schieben und sie so wieder in ihre normale Lage zurückbringen kann. Diese Entlastung der Klammern 49 erfolgt bei jedem Hube durch einen Daumen 58, der auf der Welle 18 sitzt und sich unter einen Stift 59 auf dem Balken 56 legt (Fig. 2) und den Balken anhebt. Die Stellung des Daumens 58 ist so, daß der Daumen herabfällt, bevor der Vorschubschlitten seine Rückbewegung beginnt. Der Druck der Vorschubrollen auf die Papierfläche wird zeitweise vergrößert durch eine Zugfeder 60 (Fig. 5 und 10), die mit einem Ende an den Arm 36 des die Vorschubrolle tragenden Rahmens und mit dem anderen Ende an einen Kurbelarm 61 angreift, der auf einer Schwingwelle 62 sitzt (Fig. 3). Die Schwingwelle ist mit einem Daumen 63 versehen, der bei der Bewegung des Schlittens an einen festen Anschlag 64 am Rahmen der Maschine anstößt und so ein plötzliches Anziehen der Feder 60 veranlaßt, wodurch der Druck der Rollen auf die Papieroberfläche vergrößert wird, in demselben Augenblick, wo diese Rollen festgestellt werden und die Vorderkante des Bogens unter den Köpfen 49 hervorgezogen werden muß. Gleich darauf wird die Feder wieder entspannt und der Druck auf die Papieroberfläche vermindert, so daß die Spitzen nur in dem Augenblick tiefer in die Papieroberfläche eindringen, wo der Bogen vorgezogen wird.
Um alle über der Papieroberfläche liegenden Teile der Vorrichtung abnehmbar zu machen, bestehen die Stützen 27, auf denen der Vorschubrollenrahmen befestigt ist, aus zwei Teilen 27 und 27" (Fig. 6 und 7). Der obere Teil ist auf den unteren aufgepaßt und wird durch eine Schraube 65, die in einem Bügel 66 geführt und mit einem Gewinde 67 versehen ist, an dem letzteren befestigt. Nimmt .man die Schraube 65 heraus, so kann man den oberen Teil 27 der Stützen mit dem Rahmen 25, 26 und der Kupplungsvorrichtung abnehmen, und der Bogenstapel liegt dann frei da, so daß der Vorschub der einzelnen Bogen von Hand geschehen kann. .
Die Anschläge 43 und 46 können aus einem Stück hergestellt sein, wie in Fig. 3 dargestellt, wo diese Teile als aufrecht stehende Teile einer Schiene dargestellt sind, die durch Schrauben 68 am Maschinenrahmen befestigt ist.
Soll ein Bogenstapel auf die Maschine aufgelegt werden, so kann man mit Hilfe eines Knopfes 69 an einer drehbaren Welle 70 zwei Daumen 71 auf dieser Welle bewegen, die von unten her die Stangen 51 mit den Zweckenköpfen 49 anheben, so daß sich die Vorderkante des Bogenstapels ohne weiteres unter die Klammern 49 schieben läßt. Auf dem hinteren Ende ruht eine Beschwerungsleiste 80. Zu größerer Bequemlichkeit kann man beim Einsetzen auch noch die Vorschubrollen durch einen Hebel 81, der bei 82 an dem Arm 36 gelagert ist, abheben. Man braucht nur den die Vorschubscheiben 13 bewegenden Schwingrahmen 13", 25, 26 so weit anzuheben, daß der Stützhebel 81 sich mit einer entsprechend gestalteten Nase vor die Welle 40 legt (vgl. Fig. 1), wodurch der ganze Rahmen in erhobener Stellung erhalten wird.
Die Achse der Druckrolle 10 ist in Rollen 83 gelagert, die durch Platten 84 an Hebeln 85 drehbar befestigt sind. Bei .86 sind diese Hebel am Rahmen der Maschine gelagert, während sie an ihrem freien Ende die Stange 87 tragen. Diese kann durch einen Daumen 88 auf einer Schwingwelle 89 angehoben werden zur Anlegung oder Abhebung der Druckrollen an die Trommeloberfläche (Fig. 2).

Claims (9)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Bogenzuführvorrichtung, insbesondere für Schablonendruckmaschinen, nach Patent 235177, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorschubwalzen durch einzelne, auf 1x5 gemeinsamer Achse sitzende Scheiben mit scharfen Spitzen oder Zähnen ersetzt sind, die auf demjenigen Teil der Bahn des Vorschubschlittens, auf dem das Hervorziehen des obersten Bogens unter den Halteklammern und die Faltenbildung geschieht, mit vermehrtem Druck gegen die Papierober-
    fläche gepreßt werden, so daß die Spitzen in die Oberfläche eindringen.
  2. 2. Bogenzuführvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das zeitweise Hervorrufen eines stärkeren, die gezahnten Scheiben auf die Papieroberfläche pressenden Druckes dadurch von der Bewegung des Schlittens auf seiner Bahn abhängig ist, daß diese Bahn mit einem ίο festen Anschlag (64) ausgestattet ist, der an einem im voraus bestimmten Punkt eine Vorrichtung am Schlitten in Betrieb setzt, die den größeren Druck hervorruft.
  3. 3. Bogenzuführvorrichtung nach Anspruch ι und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der zeitweise größere Druck auf die Vorschubscheiben durch eine Feder (60) hervorgebracht wird, die mit einem Ende an dem die Scheiben tragenden Schwingrahmen (13", 25), mit dem anderen Ende aber an einer Kurbel (61) befestigt ist, welche auf einer schwingenden, von dem festen Anschlag (64) beeinflußten Welle (62) sitzt.
  4. 4. Bogenzuführvorrichtung nach Anspruch ι bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die das Kugelklemmgesperre (33) zur zeitweisen Feststellung der Vorschubscheibenwelle (i3a) ausrückende Klinke (37) durch eine von Anschlägen (43, 46) in der Bahn des Schlittens nach beiden Richtungen bewegte Schwingwelle (40) sowohl in Arbeitsstellung gebracht als auch ausgelöst wird.
  5. 5. Bogenzuführvorrichtung nach Anspruch ι und 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwingwelle (40) mit einem Daumen (39) und einem Stift (47) in der Weise versehen ist, daß der Daumen (39) bei der Bewegung der Welle (40) in einer Richtung durch Einwirkung auf eine Zugstange (38) die Klinke (37) in Arbeitsstellung bringt und dadurch das Kugelklemmgesperre auslöst, während bei der Bewegung in entgegengesetzter Richtung der Stift (47)' eine unter Federdruck stehende, die Klinke in der Arbeitslage verriegelnde Sperrklinke (44, 48) aushebt.
  6. 6. Bogenzuführvorrichtung nach Ansprüchen ι bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß zur zeitweisen Hochstellung der Vorschubscheiben (13) und zum Freilegen der Papieroberfläche der die Vorschubscheibenwelle (i3fl) tragende Schwingrahmen (25, 26) durch einen Stützhebel (81) in erhobener Lage erhalten werden kann, der drehbar (durch Zapfen 82) an dem Schwingrahmen (an dessen Arm 36) gelagert ist und sich beim Anheben des Schwingrahmens mit einer Nase hinter die Schwingwelle (40) stemmt.
  7. 7. Bogenzuführvorrichtung nach Ansprüchen ι bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Rahmen, der die gesamten Vorschubteile trägt, auf den vom Getriebe der Maschine hin und her bewegten Schiitten (14, 14) leicht abnehmbar aufgesteckt ist (auf Säulen 27"), um nach Abnahme der selbsttätigen Vorschubvorrichtung das Vorschieben der Bogen von Hand bewirken zu können.
  8. 8. Bogenzuführvorrichtung nach Ansprüchen ι bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die die Vorderkante des Bogenstapels niederhaltenden Klammern (49) kurz vor dem Vorgang des Schlittens auf kurze Zeit von dem auf ihnen ruhenden Druck entlastet werden, um etwa mit dem obersten Bogen weiter aufgebauschte Bogen die Möglichkeit zum Strecken zu geben
  9. 9. Bogenzuführvorrichtung nach Anspruch ι und 8, dadurch gekennzeichnet, daß die zeitweise Entlastung der Klammern (49) durch einen vom Getriebe der Maschine bewegten Daumen (58) aus geschieht, der einen die Klammern belastenden Balken (56) zeitweise anhebt.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2440903A1 (fr) * 1978-11-09 1980-06-06 Savin Corp Appareil d'avance et d'alimentation de feuilles de papier

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2440903A1 (fr) * 1978-11-09 1980-06-06 Savin Corp Appareil d'avance et d'alimentation de feuilles de papier

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