DE19801331C2 - Modulares Mehrfach-Stern-Schraubklemmen-System - Google Patents
Modulares Mehrfach-Stern-Schraubklemmen-SystemInfo
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Landscapes
- Connections Arranged To Contact A Plurality Of Conductors (AREA)
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Description
Die Erfindung betrifft ein modulares Mehrfach-Stern-Schraubklemmen-System, das
insbesondere in der elektrischen Gebäudeinstallationstechnik verwendbar ist.
Es sind Schraubklemmen, Schraubklemmeneinsätze und modulare mehrfach Stern-
Schraubklemmensysteme für elektrische Geräte und elektrische Gebäudetechnik in allen
möglichen Bauformen für verschiedene Verwendungszwecke bekannt. Die meisten
Klemmen sind jedoch nur für einen bestimmten Verwendungszweck gebaut und lassen
eine Erweiterung bezüglich der Zahl der Klemmen im Hinblick auf die Zahl der
aufnehmenden Leitungen nicht zu. Auch sind die bekannten Schraubklemmensystem in
ihrer Bauform meist so hoch, daß die umgebende Verteilerdose die Verdrahtung der
eingeführten Leitungen erschwert.
DE 39 04 529 C1
DE 61 078 C
GB 1 197 426
DE 61 078 C
GB 1 197 426
Aus der DE 39 04 529 C1 ist ein Verteiler-Scheiben System für die Elektroinstallation
bekannt, mit schichtweise angeordneten, elektrisch leitenden Metallscheiben zum
Anschluss der zu verbindenden elektrischen Leiter, sowie dazwischen und stirnseitig
angeordneten Isolationsscheiben, sowie in deren Mittelachsen ausgebildeten
Durchgangsbohrungen und Befestigungsmittel zur axialen Befestigung des schichtweise
angeordneten Metallscheiben-Isolationsscheiben-Moduls.
Die zu verbindenden Kabel mit ihren abisolierten Enden werden zur Verzweigung in
hierfür vorbereitete elektrisch leitende Metallscheiben gesteckt und durch das Umbiegen
der Kabelenden während des Arbeitsvorganges befestigt. Nach erfolgter Verkabelung
werden die Scheiben mit den umgebogenen Kabelenden, den Isolierscheiben, dem
Isolierschlauch und der Schraubverbindung zum kompletten System zusammengesetzt.
Die Kabelenden werden durch die Schraubverbindung gegen die Verteiler und
Isolierscheiben gepreßt, und somit fest verbunden. Das Verteiler-Scheiben System
bietet auf geringem Raum eine Phasenverbindung an, die durch das Umbiegen der
Kabelenden schon bis zur endgültigen Fertigstellung der Installation während des
Arbeitsvorganges den zu verzweigenden elektrischen Leiter einen gewissen Halt bietet.
Während des Arbeitsvorganges kommt es aufgrund der geometrischen Ausgestaltung
der Scheiben zu geometrischen Verdrehung der einzelnen Scheiben, d. h. Phasen
gegeneinander. Die Scheiben werden nicht arretiert. Des weiteren erfolgt die erste
Fixierung der Kabel durch Umbiegen der Kabelenden und abschließend durch die
Verschraubung des gesamten Verteiler-Scheiben Systems. Die erste Fixierung -
Umbiegen der Kabelenden - ist notwendig um die Montage überhaupt durchführen zu
können. Das Umbiegen, als Halt, stellt hier einen undefinierten Zustand dar, der
weiterhin von Kabelende zu Kabelende keineswegs gleich ist. Die Bohrungen für das
Umbiegen der Kabelenden verlaufen parallel zur Drehachse (1. Symmetriehauptachse)
der Scheibe, dadurch ist eine erhebliche Verformungsfähigkeit, d. h. ein sehr kleiner
Biegeradius, des Kabels notwendig.
Schwächen des Verteiler-Scheiben Systems gemäß DE 39 04 529 C1 sind:
- a) die undefinierte Arretierung der Kabelenden durch das notwendige Umbiegen der Kabelenden mitsamt den daraus resultierenden Anforderungen an die Verformungsfähigkeit der abisolierten Kabelenden
- b) die mangelnde Sicherung gegen eine Verdrehung der elektrisch leitenden Scheiben und Isolierscheiben während der Montage.
- c) Die Anordnung ist nicht geeignet für die heute in der Gebäudeinstallationstechnik üblichen flexiblen Litzenleitungen mit und ohne Aderendhülsen.
Aus der DE 61 078 C ist ein einphasiger Vierfach-Stern-Schraubklemmeneinsatz
bekannt, der jeweils aus vier rahmen- oder buchsenförmigen Schraubklemmen, die
sternförmig zueinander in einer Ebene angeordnet und einstückig miteinander
verbunden sind, wobei als Klemmschrauben für den Leiteranschluss Madenschrauben
dienen.
Die Vorrichtung erlaubt die einpolige Verzweigung elektrischer Leitungen.
Schwerpunkt der Vorrichtung ist der Verzicht auf eine Entfernung der Isolation
elektrischer Leitungen, da die Madenschrauben derart ausgeführt sind, dass sie den
Isolationsmantel der Leitungen durchschneiden und eine elektrisch leitende Verbindung
zum Schraubklemmeneinsatz herstellen. Die beschriebene Vorrichtung ist vollständig in
Metall ausgeführt und somit elektrisch leitend. Eine Isolierung z. B. gegen
unbeabsichtigtes Berührung oder zum Trennen verschiedener elektrischer Phasen ist
nicht beschrieben. Die Vorrichtung ist somit nur einpolig/einstückig zu nutzen. Eine
kompakte mehrstückige Bauweise dieser Vorrichtung zur Verzweigung mehrpoliger
elektrischer Leitungen ist aufgrund der nicht vorgesehenen Isolation nicht möglich ohne
Kurzschüsse zwischen den Phasen herbeizuführen, d. h. bei mehrpoliger Anordnung
dieser Vierfach-Stern-Schraubklemmeneinsatzes bildet die Luftstrecke die Isolierung.
Damit müssen bei einer mehrpoligen Anordnung entsprechende geometrische Abstände
zwischen benachbarten Schraubklemmeneinsätzen eingehalten werden. Es ist keine
Sicherung gegen Verdrehung benachbarter Schraubklemmeneinsätze bei der Montage
beschrieben. Die Stärke der Vorrichtung nach DE 61 078 C ist die Schnellmontage
ohne Entfernung der Isolation der Leitungsdrähte durch entsprechend ausgestaltete
Schrauben. Schwächen des Verteiler-Scheiben Systems gemäß DE 61 078 C sind:
- a) nur die einphasige Verzweigung elektrischer Leitungen wird berücksichtigt.
- b) bei sandwichartiger und kompakter Anordnung mehrer Verzweigungsklemmen nach DE 61 078 C zum Verzweigen mehrpoliger Leitungen in bekannten Verzweigungsdosen der Installationstechnik besteht wegen der nicht berücksichtigten notwendigen Isolation permanente Kurzschlußgefahr zwischen benachbarten Phasen.
- c) Es ist offensichtlich, dass grundsätzlich aus der nicht berücksichtigten Isolation - alle Teile der Anordnung sind strom- und spannungsführend - erhebliche Probleme bei dem Schutz gegen unbeabsichtigte Berührung resultieren.
- d) Bei der mehrpoligen Anordnung dieser Schraubklemmeneinsätze ergibt sich keine Sicherheit gegen Verdrehung bei der Montage.
Aus der GB 1 197 426 sind sternförmige, isolierte Abzweigklemmen mit
Schraubanschluss für elektrische Leiter bekannt, wobei mehrere, sternförmige
Abzweigklemmen übereinander angeordnet (Fig. 5. GB 1 197 426), also zu einem Modul
zusammengefasst sein können.
Die Vorrichtung ist weiterhin derart ausgestaltet, daß das Verzweigungsmodul und die
elektrisch leitenden Teile der Leitungen nach vollendeter Montage gegen Berührung
und Nässe ausreichend isoliert sind. Die Befestigung der Leitungen erfolgt in Richtung
der Leitungsachsen mit Überwurfmuttern, die die Einführungsöffnung versiegeln. Die
Befestigung der Leitung beruht des weiteren auf konisch ausgebildeten Elementen, wie
verschieden ausgestalteten Fixiereinsätzen für die Leitung, Zwischenelementen,
Abstandshaltern, Dichtungsstutzen, elastischen Dichtungsringen, elastischer Öse,
Siegelmutter, schrumpfbarem Rohr, die in ihrer Gesamtheit auch die Funktion als
Zugentlastung erfüllen. Der Schwerpunkt der Vorrichtung liegt in der Abdichtung der
Verzweigung gegen Nässe, so dass eine Anwendung z. B. im Erdreich möglich ist.
Diese axiale Verschraubung bietet nur eine bedingte Sicherheit gegen unbeabsichtigtes
Wiederherausgleiten der Leitung aus der Verzeigungsklemme. Durch eine
Verschraubung quer zur Leitungsachse würde eine sicherere und ebenfalls wieder
auflösbare Arretierung gewährleistet werden. Sie wird aber in GB 1197426 nicht
beschrieben. Eventuell auftretende Zugkräfte auf die Leitung erschweren die
beschriebene axiale Verschraubung.
Mehrere sternförmige Abzweigklemmen können zu einem Modul zusammengefasst
werden. Die beschriebenen Ausgestaltungen lassen aber keine kompakte Montage zu.
Werden mehrere Module kombiniert, so ist keine Sicherheit gegen geometrische
Verdrehung der einzelnen Phasen gegeneinander gegeben. Maßnahmen zur Arretierung
der Abzweigklemmen gegen eine Verdrehung gegeneinander während der Montage
mehrphasiger Leitungssysteme sind nicht beschrieben.
Schwächen des sternförmigen Abzweigklemmensystems gemäß GB 1 197 426 sind:
- a) Keine Sicherheit gegen Verdrehung der Module der sternförmigen Abzweigklemmen während und nach der Montage mehrphasiger Leitungen.
- b) Bei Montage in einer bekannten Verzweigungsdose der elektrischen Gebäudeinstallationstechnik ist die Befestigung der Leitungdrähte aufgrund der axial geführten Befestigungen aus den oben beschriebenen Gründen nachteilig und aufwendig.
Aufgabe der Erfindung ist es, ein modulares Mehrfach-Stern-Schraubklemmen-System
zu schaffen, das in seinem modularen Aufbau so gestaltet ist, daß jeder Leitungsdraht in
exakt einer Schraubklemme verklemmt wird, benachbarte polfremde Schraubklemmen
gegeneinander isoliert sind und das komplette modular aufgebaute System
verdrehungssicher arretiert wird, und eine kompakte Bauweise aufweist.
Dieses Problem wird durch die im Patentanspruch 1 aufgeführten Merkmale gelöst.
Die mit der Erfindung erzielten Vorteile bestehen insbesondere darin, daß statt der
Verklemmung mehrerer Drähte in einer einzelnen Schraubklemme nur ein Draht pro
einzelner Schraubklemme im Schraubklemmeneinsatz verklemmt wird. Dabei wird das
Problem vermieden, daß sich infolge der Erwärmung und Abkühlung der Drähte bei
Stromführung die Arretierung löst. Weiterhin ist die Verklemmung nur eines Drahtes in
einer Schraubklemme einfacher und schneller auszuführen als die bisherige
Verklemmung mehrerer Drähte pro Schraubklemme. Durch das Prinzip, nur einen
Draht in einer Schraubklemme zu verschrauben, ist sichergestellt, daß jeder einzelne
Draht gegen Herausgleiten aus der Klemme gesichert ist. Die Übersichtlichkeit in der
Verzweigungsdose wird vergrößert.
Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand von Ausführungsbeispielen und der Zeichnung
näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 einen Vierfach-Stern-Schraubklemmeneinsatz,
Fig. 2 eine Stirn-Isolationsscheibe (4-fach),
Fig. 3 eine Zwischen-Isolationsscheibe (4-fach),
Fig. 4 einen Arretierungs-Dorn,
Fig. 5 eine Arretierungsmutter,
Fig. 6 eine Madenschraube,
Fig. 7 ein modulares Mehrfach-Stern-Schraubklemmen-System,
Fig. 8 einen Vierfach-Stern-Schraubklemmeneinsatz mit sich vergrößerndem
Querschnitt,
Fig. 9 eine Stirn-Isolationsscheibe für Vierfach-Stern-Schraubklemme gemäß
Fig. 8,
Fig. 10 eine Zwischen-Isolationsscheibe gemäß Fig. 8,
Fig. 11 einen Dreifach-Stern-Schraubklemmeneinsatz,
Fig. 12 eine Stirn-Isolationsscheibe gemäß Fig. 11,
Fig. 13 eine Zwischen-Isolationsscheibe gemäß Fig. 11,
Fig. 14 ein Dreifach-Stern-Schraubklemmeneinsatz mit verschiedenen Winkeln
zwischen den Schraubklemmen,
Fig. 15 eine Stirn-Isolationsscheibe gemäß Fig. 14,
Fig. 16 eine Zwischen-Isolationsscheibe gemäß Fig. 14,
Der Vierfach-Stern-Schraubklemmeneinsatz, nach Fig. 1, ist symmetrisch ausgeführt. Er
ist aus elektrisch leitendem Material gefertigt. Der Schraubklemmeneinsatz, nach Fig. 1,
besteht aus vier mechanisch und elektrisch leitend miteinander verbundenen rahmen
förmigen/buchsenförmigen Schraubklemmen Fig. 1 (4, 5, 6, 7). Die Schraubklemmen
sind in einer Ebene im Winkel von 90 Grad zueinander sternförmig angeordnet. Sie
bilden die Hauptsymmetrieachsen des Schraubklemmeneinsatzes. Im Bereich des
axialen Schnittpunktes (8) der Schraubklemmen (4, 5, 6, 7) ist eine quadratische
Ausnehmung (9) zur Aufnahme des Arretierungsdorns, nach Fig. 4, angelegt. Die vier
Bohrungen in den Schraubklemmen (4, 5, 6, 7) zur Aufnahme der vier Leitungsdrähte
sind in einer Ebene und verlaufen gemäß den zwei längeren symmetrischen
Hauptachsen, nach Fig. 1, in Richtung des axialen Schnittpunkts (8). Diese vier
Bohrungen sind mit Einführungsfasen (18), nach Fig. 1, versehen, so dass die
Leitungsdrähte einfacher eingeführt werden können.
Die Arretierung der Leitungsdrähte erfolgt durch Verschrauben mit einer
Madenschraube, nach Fig. 6. Die Madenschraube wird in einer Bohrung mit
Innengewinde (19) geführt, nach Fig. 1. Im verschraubten Zustand schließt der
Schraubenkopf mit dem Körper des Schraubklemmeneinsatzes ab. Die Gewinde
bohrungen (19) für die Madenschrauben, nach Fig. 6, sind parallel der quadratischen
Ausnehmung (9) im axialen Schnittpunkt (8) der symmetrischen Hauptachsen und
zusätzlich im rechten Winkel zur Bohrung (4, 5, 6, 7) der Leitungsdrahteinführung
ausgeführt. Die Gewindebohrung (19) ist im zweiten Drittel der Länge der Leitungs
drahteinführungsbohrung über der Mittelachse dieser Bohrung aufgesetzt. Eine
Alternative zur Madenschraube ist eine Schraube mit versenkbarem Kopf, der im
verschraubten Zustand mit dem Körper des Schraubklemmeneinsatzen abschließt.
Die einzelnen Schraubklemmeneinsätze im modularen Vierfach-Stern-Schraubklem
mensystem werden durch Zwischen-Isolationsscheiben, nach Fig. 3, geometrisch und
elektrisch-isolierend voneinander getrennt. Die Zwischen-Isolationsscheiben sind
symmetrisch gestaltet. Sie bestehen aus elektrisch nicht-leitendem Material. Die
Zwischen-Isolationsscheiben, nach Fig. 3, sind an die Außenform des Schraub
klemmeneinsatzes, nach Fig. 1, korrespondierend angepasst, so dass die elektrisch
leitenden Teile des Schraubklemmeneinsatzes gegen Berührung ausreichend gesichert
sind. Die Zwischen-Isolationsscheiben haben im axialen Schnittpunkt (11) der
Symmetrieachsen einen in die quadratische Ausnehmung (9) des Schraubklemmen
einsatzes passenden Hohlzapfen (12'). Die Seitenwände (13') und der Hohlzapfen (12')
sind bei der Zwischen-Isolationsscheibe nach beiden Seiten hin ausgeführt. Die Höhe
der Seitenwände (13') und der Hohlzapfen (12') ist nach jeder Seite halb so hoch wie
die axiale Höhe der Schraubklemmeneinsätze (3), nach Fig. 1, ist. Durch diese
Geometrie der Zwischen-Isolationsscheibe wird die Kriechstromstrecke zwischen
benachbarten Schraubklemmeneinsätzen vergrößert. Die Durchschlagsfestigkeit wird
durch geeignetes elektrisch nicht-leitendes Material und eine ausreichende Wandstärke
gewährleistet.
Die Stirnseiten einer Anordnung aus Schraubklemmeneinsätzen und Zwischen-
Isolationsscheiben werden mit Stirn-Isolationsscheiben (10), nach Fig. 2, bestückt. Die
Stirn-Isolationsscheiben sind symmetrisch gestaltet. Sie bestehen aus elektrisch nicht-
leitendem Material. Die Stirn-Isolationsscheiben, nach Fig. 2, sind an die Außenform des
Schraubklemmeneinsatzes, nach Fig. 1, korrespondierend angepasst, so dass die
elektrisch leitenden Teile des Schraubklemmeneinsatzes gegen Berührung ausreichend
gesichert sind. Die Stirn-Isolationsscheiben haben im axialen Schnittpunkt (11) der
Symmetrieachsen einen in die quadratische Ausnehmung (9) des Schraubklemmen
einsatzes passenden Hohlzapfen (12), nach Fig. 2. Die Seitenwände (13) und der
Hohlzapfen (12) sind bei der Stirn-Isolationsscheibe nach einer Seite hin ausgeführt. Die
Höhe der Seitenwände (13) und des Hohlzapfens (12) ist halb so hoch wie die axiale
Höhe der Schraubklemmeneinsätze, nach Fig. 1, ist. Die Durchschlagsfestigkeit wird
durch geeignetes elektrisch nicht-leitendes Material und eine ausreichende Wandstärke
gewährleistet.
Der Arretierungsdorn (15) und die Arretierungsmutter (16) sind symmetrisch gestaltet.
Beide Teile sind aus elektrisch nicht-leitendem Material gefertigt. Dadurch genügen sie
den Bedingungen des Berührungsschutzes. Der Arretierungsdorn (15) durchdringt die
Hohlzapfen der Stirn-Isolationsscheiben (12) und der Zwischen-Isolationsscheiben
(12'). Durch die abgekanteten Gewindeteile des Arretierungsdorns (15) sind die
aufgesteckten Stirn-Isolationsscheiben (10); Schraubklemmeneinsätze (3); Zwischen-
Isolationsscheiben (14) während der Montage der Drähte gegen Verdrehen gesichert.
Die so arretierten Module dienen während der Verschraubung des Arretierungsdorns
(15) mit der Arretierungsmutter (16) am Ende der Montage als Widerstand bei der
Verschraubung.
Die Montage des Modularen Vierfach-Stern-Schraubklemmen-Systems, nach Fig. 7,
erfolgt durch Aufstecken einer Stirn-Isolationsscheibe (10), nach Fig. 2, auf den
Arretierungs-Dorn (15), nach Fig. 4. Dann wird ein Stern-Schraubklemmeneinsatz (3),
nach Fig. 1, aufgesteckt, eine Zwischen-Isolationsscheibe (14), nach Fig. 3, ein weiterer
Stern-Schraubklemmeneinsatz (3'), nach Fig. 1, eine Zwischen-Isolationsscheibe (14),
nach Fig. 3, und ein weiterer Stern-Schraubklemmeneinsatz (3"), nach Fig. 1, folgen.
Zum Abschluss wird eine weitere Stirn-Isolationsscheibe (10), nach Fig. 2, aufgesteckt
und zuletzt die modulare Anordnung durch eine auf den Dorn geschraubte
Arretierungsmutter (16) gesichert. Die Madenschrauben (17) werden in den Gewinde
bohrungen (19) geführt. Mit den Madenschrauben (17) werden die Leitungsdrähte in
den Schraubklemmeneinsätzen (3), (3'), (3") während des modularen Zusammenfügens
des Schraubklemmensystems gegen Herausgleiten aus dem Schraubklemmeneinsatz
gesichert. Das Einführen der Leitungsdrähte in die Schraubklemmeneinsätze (3), (3'),
(3") wird durch Einführungsfasen (18) erleichtert.
Der Vierfach-Stern-Schraubklemmeneinsatz, nach Fig. 8, ist symmetrisch ausgeführt. Er
ist aus elektrisch leitendem Material gefertigt. Der Schraubklemmeneinsatz, nach Fig. 8,
besteht aus vier mechanisch und elektrisch leitend miteinander verbundenen rahmen
förmigen/buchsenförmigen Schraubklemmen Fig. 8 (4, 5, 6, 7). Die Schraubklemmen
sind in einer Ebene im Winkel von 90 Grad zueinander sternförmig angeordnet. Die
rahmenförmigen Schraubklemmen nach Fig. 8 (4, 5, 6, 7) verjüngen sich vom axialen
Schnittpunkt, nach Fig. 8 (8), aus nach Außen hin im Querschnitt. Sie bilden die Haupt
symmetrieachsen des Schraubklemmeneinsatzes. Im Bereich des axialen Schnittpunktes
(8) der Schraubklemmen (4, 5, 6, 7) ist eine quadratische Ausnehmung (9) zur Aufnahme
des Arretierungsdorns, nach Fig. 4, angelegt. Die vier Bohrungen in den Schraubklem
men (4, 5, 6, 7) zur Aufnahme der vier Leitungsdrähte sind in einer Ebene und verlaufen
gemäß den zwei längeren symmetrischen Hauptachsen, nach Fig. 8, in Richtung des
axialen Schnittpunkts (8). Diese vier Bohrungen sind mit Einführungsfasen (18), nach
Fig. 8, versehen, so dass die Leitungsdrähte einfacher eingeführt werden können. Die
Arretierung der Leitungsdrähte erfolgt durch Verschrauben mit einer Madenschraube,
nach Fig. 6. Die Madenschraube wird in einer Bohrung mit Innengewinde (19) geführt,
nach Fig. 8. Im verschraubten Zustand schließt der Schraubenkopf mit dem Körper des
Schraubklemmeneinsatzes ab. Die Gewindebohrungen (19) für die Madenschrauben,
nach Fig. 6, sind parallel der quadratischen Ausnehmung (9) im axialen Schnittpunkt (8)
der symmetrischen Hauptachsen und zusätzlich im rechten Winkel zur Bohrung
(4, 5, 6, 7) der Leitungsdrahteinführung ausgeführt. Die Gewindebohrung (19) ist im
zweiten Drittel der Länge der Leitungsdrahteinführungsbohrung über der Mittelachse
dieser Bohrung aufgesetzt. Eine Alternative zur Madenschraube ist eine Schraube mit
versenkbarem Kopf, der im verschraubten Zustand mit dem Körper des Schraubklem
meneinsatzen abschließt.
Die einzelnen Schraubklemmeneinsätze im modularen Vierfach-Stern-Schraubklem
mensystem werden durch Zwischen-Isolationsscheiben, nach Fig. 10, geometrisch und
elektrisch-isolierend voneinander getrennt. Die Zwischen-Isolationsscheiben sind
symmetrisch gestaltet. Sie bestehen aus elektrisch nicht-leitendem Material. Die
Zwischen-Isolationsscheiben, nach Fig. 10, sind an die Außenform des Schraubklem
meneinsatzes, nach Fig. 8, korrespondierend angepasst, so dass die elektrisch leitenden
Teile des Schraubklemmeneinsatzes gegen Berührung ausreichend gesichert sind. Die
Zwischen-Isolationsscheiben haben im axialen Schnittpunkt (11) der Symmetrieachsen
einen in die quadratische Ausnehmung (9) des Schraubklemmeneinsatzes passenden
Hohlzapfen (12'). Die Seitenwände (13') und der Hohlzapfen (12') sind bei der
Zwischen-Isolationsscheibe nach beiden Seiten hin ausgeführt. Die Höhe der Seiten
wände (13') und der Hohlzapfen (12') ist nach jeder Seite halb so hoch wie die axiale
Höhe der Schraubklemmeneinsätze (3), nach Fig. 8, ist. Durch diese Geometrie der
Zwischen-Isolationsscheibe wird die Kriechstromstrecke zwischen benachbarten
Schraubklemmeneinsätzen vergrößert. Die Durchschlagsfestigkeit wird durch
geeignetes elektrisch nicht-leitendes Material und eine ausreichende Wandstärke
gewährleistet.
Die Stirnseiten einer Anordnung aus Schraubklemmeneinsätzen und Zwischen-
Isolationsscheiben werden mit Stirn-Isolationsscheiben (10), nach Fig. 9, bestückt. Die
Stirn-Isolationsscheiben sind symmetrisch gestaltet. Sie bestehen aus elektrisch nicht-
leitendem Material. Die Stirn-Isolationsscheiben, nach Fig. 9, sind an die Außenform des
Schraubklemmeneinsatzes, nach Fig. 8, korrespondierend angepasst, so dass die
elektrisch leitenden Teile des Schraubklemmeneinsatzes gegen Berührung ausreichend
gesichert sind. Die Stirn-Isolationsscheiben haben im axialen Schnittpunkt (11) der
Symmetrieachsen einen in die quadratische Ausnehmung (9) des Schraubklemmen
einsatzes passenden Hohlzapfen (12), nach Fig. 9. Die Seitenwände (13) und der
Hohlzapfen (12) sind bei der Stirn-Isolationsscheibe nach einer Seite hin ausgeführt. Die
Höhe der Seitenwände (13) und des Hohlzapfens (12) ist halb so hoch wie die axiale
Höhe der Schraubklemmeneinsätze, nach Fig. 8, ist. Die Durchschlagsfestigkeit wird
durch geeignetes elektrisch nicht-leitendes Material und eine ausreichende Wandstärke
gewährleistet.
Der Arretierungsdorn (15) und die Arretierungsmutter (16) sind symmetrisch gestaltet.
Beide Teile sind aus elektrisch nicht-leitendem Material gefertigt. Dadurch genügen sie
den Bedingungen des Berührungsschutzes. Der Arretierungsdorn (15) durchdringt die
Hohlzapfen der Stirn-Isolationsscheiben (12) und der Zwischen-Isolationsscheiben
(12'). Durch die abgekanteten Gewindeteile des Arretierungsdorns (15) sind die
aufgesteckten Stirn-Isolationsscheiben (10); Schraubklemmeneinsätze (3); Zwischen-
Isolationsscheiben (14) während der Montage der Drähte gegen Verdrehen gesichert.
Die so arretierten Module dienen während der Verschraubung des Arretierungsdorns
(15) mit der Arretierungsmutter (16) am Ende der Montage als Widerstand bei der
Verschraubung.
Die Montage des Modularen Vierfach-Stern-Schraubklemmen-Systems erfolgt durch
Aufstecken einer Stirn-Isolationsscheibe (10), nach Fig. 9, auf den Arretierungs-Dorn
(15). Dann wird ein Stern-Schraubklemmeneinsatz (3), nach Fig. 8 aufgesteckt, eine
Zwischen-Isolationsscheibe (14), nach Fig. 10, ein weiterer Stern-Schraubklemmen
einsatz (3'), nach Fig. 8, eine Zwischen-Isolationsscheibe (14), nach Fig. 10, und ein
weiterer Stern-Schraubklemmeneinsatz (3"), nach Fig. 8, folgen. Zum Abschluss wird
eine weitere Stirn-Isolationsscheibe (10), nach Fig. 9, aufgesteckt und zuletzt die
modulare Anordnung durch eine auf den Dorn geschraubte Arretierungsmutter (16)
gesichert. Die Madenschrauben (17) werden in den Gewindebohrungen (19) geführt.
Mit den Madenschrauben (17) werden die Leitungsdrähte in den Schraubklemmen
einsätzen (3), (3'), (3") während des modularen Zusammenfügens des Schraubklem
mensystems gegen Herausgleiten aus dem Schraubklemmeneinsatz gesichert. Das
Einführen der Leitungsdrähte in die Schraubklemmeneinsätze (3), (3'), (3") wird durch
Einführungsfasen (18) erleichtert.
Modulares Dreifach-Stern-Schraubklemmen-System
- symmetrisch unter gleichen Winkel -
Der Dreifach-Stern-Schraubklemmeneinsatz, nach Fig. 11, ist symmetrisch ausgeführt.
Er ist aus elektrisch leitendem Material gefertigt. Der Schraubklemmeneinsatz, nach
Fig. 11, besteht aus drei mechanisch und elektrisch leitend miteinander verbundenen
rahmenförmigen/buchsenförmigen Schraubklemmen Fig. 11 (4, 5, 6). Die Schraub
klemmen sind in einer Ebene im Winkel von 120 Grad zueinander sternförmig
angeordnet. Sie bilden die drei Hauptsymmetrieachsen des Schraubklemmeneinsatzes.
Im Bereich des axialen Schnittpunktes (8) der Schraubklemmen (4, 5, 6) ist eine
quadratische Ausnehmung (9) zur Aufnahme des Arretierungsdorns, nach Fig. 4,
angelegt. Die drei Bohrungen in den Schraubklemmen (4, 5, 6) zur Aufnahme der drei
Leitungsdrähte sind in einer Ebene und verlaufen gemäß den drei längeren
symmetrischen Hauptachsen, nach Fig. 11, in Richtung des axialen Schnittpunkts (8).
Diese drei Bohrungen sind mit Einführungsfasen (18), nach Fig. 11, versehen, so dass
die Leitungsdrähte einfacher eingeführt werden können. Die Arretierung der Leitungs
drähte erfolgt durch Verschrauben mit einer Madenschraube, nach Fig. 6. Die Maden
schraube wird in einer Bohrung mit Innengewinde (19) geführt, nach Fig. 11. Im
verschraubten Zustand schließt der Schraubenkopf mit dem Körper des Schraubklem
meneinsatzes ab. Die Gewindebohrungen (19) für die Madenschrauben, nach Fig. 6,
sind parallel der quadratischen Ausnehmung (9) im axialen Schnittpunkt (8) der
symmetrischen Hauptachsen und zusätzlich im rechten Winkel zur Bohrung (4, 5, 6) der
Leitungsdrahteinführung ausgeführt. Die Gewindebohrung (19) ist im zweiten Drittel
der Länge der Leitungsdrahteinführungsbohrung über der Mittelachse dieser Bohrung
aufgesetzt. Eine Alternative zur Madenschraube ist eine Schraube mit versenkbarem
Kopf, der im verschraubten Zustand mit dem Körper des Schraubklemmeneinsatzen
abschließt.
Die einzelnen Schraubklemmeneinsätze im modularen Dreifach-Stern-Schraubklem
mensystem werden durch Zwischen-Isolationsscheiben, nach Fig. 13, geometrisch und
elektrisch-isolierend voneinander getrennt. Die Zwischen-Isolationsscheiben sind
symmetrisch gestaltet. Sie bestehen aus elektrisch nicht-leitendem Material. Die
Zwischen-Isolationsscheiben, nach Fig. 13, sind an die Außenform des Schraubklem
meneinsatzes, nach Fig. 11, korrespondierend angepasst, so dass die elektrisch leitenden
Teile des Schraubklemmeneinsatzes gegen Berührung ausreichend gesichert sind. Die
Zwischen-Isolationsscheiben haben im axialen Schnittpunkt (11) der Symmetrieachsen
einen in die quadratische Ausnehmung (9) des Schraubklemmeneinsatzes passenden
Hohlzapfen (12'). Die Seitenwände (13') und der Hohlzapfen (12') sind bei der
Zwischen-Isolationsscheibe nach beiden Seiten hin ausgeführt. Die Höhe der Seiten
wände (13') und der Hohlzapfen (12') ist nach jeder Seite halb so hoch wie die axiale
Höhe der Schraubklemmeneinsätze (3), nach Fig. 11, ist. Durch diese Geometrie der
Zwischen-Isolationsscheibe wird die Kriechstromstrecke zwischen benachbarten
Schraubklemmeneinsätzen vergrößert. Die Durchschlagsfestigkeit wird durch
geeignetes elektrisch nicht-leitendes Material und eine ausreichende Wandstärke
gewährleistet.
Die Stirnseiten einer Anordnung aus Schraubklemmeneinsätzen und Zwischen-
Isolationsscheiben werden mit Stirn-Isolationsscheiben (10), nach Fig. 12, bestückt. Die
Stirn-Isolationsscheiben sind symmetrisch gestaltet. Sie bestehen aus elektrisch nicht-
leitendem Material. Die Stirn-Isolationsscheiben, nach Fig. 12, sind an die Außenform
des Schraubklemmeneinsatzes, nach Fig. 11, korrespondierend angepasst, so dass die
elektrisch leitenden Teile des Schraubklemmeneinsatzes gegen Berührung ausreichend
gesichert sind. Die Stirn-Isolationsscheiben haben im axialen Schnittpunkt (11) der
Symmetrieachsen einen in die quadratische Ausnehmung (9) des Schraubklemmen
einsatzes passenden Hohlzapfen (12), nach Fig. 12. Die Seitenwände (13) und der
Hohlzapfen (12) sind bei der Stirn-Isolationsscheibe nach einer Seite hin ausgeführt. Die
Höhe der Seitenwände (13) und des Hohlzapfens (12) ist halb so hoch wie die axiale
Höhe der Schraubklemmeneinsätze, nach Fig. 11, ist. Die Durchschlagsfestigkeit wird
durch geeignetes elektrisch nicht-leitendes Material und eine ausreichende Wandstärke
gewährleistet.
Der Arretierungsdorn (15) und die Arretierungsmutter (16) sind symmetrisch gestaltet.
Beide Teile sind aus elektrisch nicht-leitendem Material gefertigt. Dadurch genügen sie
den Bedingungen des Berührungsschutzes. Der Arretierungsdorn (15) durchdringt die
Hohlzapfen der Stirn-Isolationsscheiben (12) und der Zwischen-Isolationsscheiben
(12'). Durch die abgekanteten Gewindeteile des Arretierungsdorns (15) sind die
aufgesteckten Stirn-Isolationsscheiben (10); Schraubklemmeneinsätze (3); Zwischen-
Isolationsscheiben (14) während der Montage der Drähte gegen Verdrehen gesichert.
Die so arretierten Module dienen während der Verschraubung des Arretierungsdorns
(15) mit der Arretierungsmutter (16) am Ende der Montage als Widerstand bei der
Verschraubung.
Die Montage des Modularen Dreifach-Stern-Schraubklemmen-Systems erfolgt durch
Aufstecken einer Stirn-Isolationsscheibe (10), nach Fig. 12, auf den Arretierungs-Dorn
(15). Dann wird ein Stern-Schraubklemmeneinsatz (3), nach Fig. 11, aufgesteckt, eine
Zwischen-Isolationsscheibe (14), nach Fig. 13, ein weiterer Stern-Schraubklemmen
einsatz (3'), nach Fig. 11, eine Zwischen-Isolationsscheibe (14), nach Fig. 13, und ein
weiterer Stern-Schraubklemmeneinsatz (3"), nach Fig. 11, folgen. Zum Abschluss wird
eine weitere Stirn-Isolationsscheibe (10), nach Fig. 12, aufgesteckt und zuletzt die
modulare Anordnung durch eine auf den Dorn geschraubte Arretierungsmutter (16)
gesichert. Die Madenschrauben (17) werden in den Gewindebohrungen (19), nach Fig.
11, geführt. Mit den Madenschrauben (17) werden die Leitungsdrähte in den Schraub
klemmeneinsätzen (3), (3'), (3") während des modularen Zusammenfügens des
Schraubklemmensystems gegen Herausgleiten aus dem Schraubklemmeneinsatz
gesichert. Das Einführen der Leitungsdrähte in die Schraubklemmeneinsätze (3), (3'),
(3") wird durch Einführungsfasen (18) erleichtert.
Der Dreifach-Stern-Schraubklemmeneinsatz, nach Fig. 14, ist symmetrisch ausgeführt.
Er ist aus elektrisch leitendem Material gefertigt. Der Schraubklemmeneinsatz, nach
Fig. 14, besteht aus drei mechanisch und elektrisch leitend miteinander verbundenen
rahmenförmigen/buchsenförmigen Schraubklemmen Fig. 14 (4, 5, 6). Die Schraub
klemmen sind in einer Ebene im Winkel von ungleich 120 Grad zueinander sternförmig
angeordnet. Sie bilden die drei Hauptsymmetrieachsen des Schraubklemmeneinsatzes.
Im Bereich des axialen Schnittpunktes (8) der Schraubklemmen (4, 5, 6) ist eine
quadratische Ausnehmung (9) zur Aufnahme des Arretierungsdorns, nach Fig. 4,
angelegt. Die drei Bohrungen in den Schraubklemmen (4, 5, 6) zur Aufnahme der drei
Leitungsdrähte sind in einer Ebene und verlaufen gemäß den drei längeren
symmetrischen Hauptachsen, nach Fig. 14, in Richtung des axialen Schnittpunkts (8).
Diese drei Bohrungen sind mit Einführungsfasen (18), nach Fig. 14, versehen, so dass
die Leitungsdrähte einfacher eingeführt werden können. Die Arretierung der Leitungs
drähte erfolgt durch Verschrauben mit einer Madenschraube, nach Fig. 6. Die Maden
schraube wird in einer Bohrung mit Innengewinde (19) geführt, nach Fig. 14. Im
verschraubten Zustand schließt der Schraubenkopf mit dem Körper des Schraubklem
meneinsatzes ab. Die Gewindebohrungen (19) für die Madenschrauben, nach Fig. 6,
sind parallel der quadratischen Ausnehmung (9) im axialen Schnittpunkt (8) der
symmetrischen Hauptachsen und zusätzlich im rechten Winkel zur Bohrung (4, 5, 6) der
Leitungsdrahteinführung ausgeführt. Die Gewindebohrung (19) ist im zweiten Drittel
der Länge der Leitungsdrahteinführungsbohrung über der Mittelachse dieser Bohrung
aufgesetzt. Eine Alternative zur Madenschraube ist eine Schraube mit versenkbarem
Kopf, der im verschraubten Zustand mit dem Körper des Schraubklemmeneinsatzen
abschließt.
Die einzelnen Schraubklemmeneinsätze im modularen Dreifach-Stern-Schraubklem
mensystem werden durch Zwischen-Isolationsscheiben, nach Fig. 16, geometrisch und
elektrisch-isolierend voneinander getrennt. Die Zwischen-Isolationsscheiben sind
symmetrisch gestaltet. Sie bestehen aus elektrisch nicht-leitendem Material. Die
Zwischen-Isolationsscheiben, nach Fig. 16, sind an die Außenform des Schraubklem
meneinsatzes, nach Fig. 14, korrespondierend angepasst, so dass die elektrisch leitenden
Teile des Schraubklemmeneinsatzes gegen Berührung ausreichend gesichert sind. Die
Zwischen-Isolationsscheiben haben im axialen Schnittpunkt (11) der Symmetrieachsen
einen in die quadratische Ausnehmung (9) des Schraubklemmeneinsatzes passenden
Hohlzapfen (12'). Die Seitenwände (13') und der Hohlzapfen (12') sind bei der
Zwischen-Isolationsscheibe nach beiden Seiten hin ausgeführt. Die Höhe der Seiten
wände (13') und der Hohlzapfen (12') ist nach jeder Seite halb so hoch wie die axiale
Höhe der Schraubklemmeneinsätze (3), nach Fig. 14, ist. Durch diese Geometrie der
Zwischen-Isolationsscheibe wird die Kriechstromstrecke zwischen benachbarten
Schraubklemmeneinsätzen vergrößert. Die Durchschlagsfestigkeit wird durch
geeignetes elektrisch nicht-leitendes Material und eine ausreichende Wandstärke
gewährleistet.
Die Stirnseiten einer Anordnung aus Schraubklemmeneinsätzen und Zwischen-
Isolationsscheiben werden mit Stirn-Isolationsscheiben (10), nach Fig. 15, bestückt. Die
Stirn-Isolationsscheiben sind symmetrisch gestaltet. Sie bestehen aus elektrisch nicht-
leitendem Material. Die Stirn-Isolationsscheiben, nach Fig. 15, sind an die Außenform
des Schraubklemmeneinsatzes, nach Fig. 14, korrespondierend angepasst, so dass die
elektrisch leitenden Teile des Schraubklemmeneinsatzes gegen Berührung ausreichend
gesichert sind. Die Stirn-Isolationsscheiben haben im axialen Schnittpunkt (11) der
Symmetrieachsen einen in die quadratische Ausnehmung (9) des Schraubklemmen
einsatzes passenden Hohlzapfen (12), nach Fig. 15. Die Seitenwände (13) und der
Hohlzapfen (12) sind bei der Stirn-Isolationsscheibe nach einer Seite hin ausgeführt. Die
Höhe der Seitenwände (13) und des Hohlzapfens (12) ist halb so hoch wie die axiale
Höhe der Schraubklemmeneinsätze, nach Fig. 14, ist. Die Durchschlagsfestigkeit wird
durch geeignetes elektrisch nicht-leitendes Material und eine ausreichende Wandstärke
gewährleistet.
Der Arretierungsdorn (15) und die Arretierungsmutter (16) sind symmetrisch gestaltet.
Beide Teile sind aus elektrisch nicht-leitendem Material gefertigt. Dadurch genügen sie
den Bedingungen des Berührungsschutzes. Der Arretierungsdorn (15) durchdringt die
Hohlzapfen der Stirn-Isolationsscheiben (12) und der Zwischen-Isolationsscheiben
(12'). Durch die abgekanteten Gewindeteile des Arretierungsdorns (15) sind die
aufgesteckten Stirn-Isolationsscheiben (10); Schraubklemmeneinsätze (3); Zwischen-
Isolationsscheiben (14) während der Montage der Drähte gegen Verdrehen gesichert.
Die so arretierten Module dienen während der Verschraubung des Arretierungsdorns
(15) mit der Arretierungsmutter (16) am Ende der Montage als Widerstand bei der
Verschraubung.
Die Montage des Modularen Dreifach-Stern-Schraubklemmen-Systems erfolgt durch
Aufstecken einer Stirn-Isolationsscheibe (10), nach Fig. 15, auf den Arretierungs-Dorn
(15), nach Fig. 4. Dann wird ein Stern-Schraubklemmeneinsatz (3), nach Fig. 14,
aufgesteckt, eine Zwischen-Isolationsscheibe (14), nach Fig. 16, ein weiterer Stern-
Schraubklemmeneinsatz (3'), nach Fig. 14, eine Zwischen-Isolationsscheibe (14), nach
Fig. 16, und ein weiterer Stern-Schraubklemmeneinsatz (3"), nach Fig. 14, folgen. Zum
Abschluss wird eine weitere Stirn-Isolationsscheibe (10), nach Fig. 15, aufgesteckt und
zuletzt die modulare Anordnung durch eine auf den Dorn geschraubte Arretierungs
mutter (16) gesichert. Die Madenschrauben (17) werden in den Gewindebohrungen
(19) geführt. Mit den Madenschrauben (17) werden die Leitungsdrähte in den
Schraubklemmeneinsätzen (3), (3'), (3") während des modularen Zusammenfügens des
Schraubklemmensystems gegen Herausgleiten aus dem Schraubklemmeneinsatz
gesichert. Das Einführen der Leitungsdrähte in die Schraubklemmeneinsätze (3), (3'),
(3") wird durch Einführungsfasen (18) erleichtert.
Claims (5)
1. Modulares Mehrfach-Stern-Schraubklemmen-System (1), insbesondere für die
Verwendung in der elektrischen Gebäudeinstallationstechnik, mit mehreren
Schraubklemmeneinsätzen (3, 3', 3"), die jeweils aus einer Mehrzahl von rahmen- oder
buchsenförmigen Schraubklemmen (4, 5, 6, 7), die sternförmig zueinander in einer
Ebene angeordnet und einstückig miteinander verbunden sind, bestehen, wobei im
Bereich des axialen Schnittpunktes (8) der Schraubklemmen (4, 5, 6, 7) eine polygonale
Ausnehmung (9) ausgebildet ist, mit Stirnisolationsscheiben (10), die an die Außenform
der Schraubklemmeneinsätze (3, 3', 3") korrespondierend angepasst sind und einen im
Schnittpunkt (11) in die polygonale Ausnehmung (9) der Schraubklemmeneinsätze
(3, 3', 3") passenden Hohlzapfen (12) aufweisen, wobei die Höhe der Seitenwände (13)
und der Hohlzapfen (12) halb so groß wie die axiale Höhe der Schraubklemmeneinsätze
(3, 3', 3") ist,
mit Zwischenisolationsscheiben (14), die beidseitig ausgebildete Seitenwände (13') und
Hohlzapfen (12') aufweisen, deren Form und Höhe denen der Stirnisolationsscheiben
(10) entsprechen, und mit einem die Hohlzapfen (12, 12') durchdringenden
Arretierungsdorn (15) und einer Arretierungsmutter (16), durch die die
zusammengefügten Stirnisolationsscheiben (10), Schraubklemmeneinsätze (3, 3', 3")
und Zwischenisolationsscheiben (14), miteinander verbindbar sind.
2. Modulares Mehrfach-Stern-Schraubklemmen-System nach Patentanspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß die Anpassung des Systems an elektrische Leitungen mit
verschiedener Aderzahl durch den modularen Aufbau dadurch erreichbar ist, daß
entsprechend der Aderzahl des meistadrigen Kabels mindestens dieselbe Anzahl von
Schraubklemmeneinsätzen (3, 3', 3") verwendet wird, so daß jeder Draht der
mehradrigen Kabel unter exakt einer Schraube (17) verklemmt wird und damit die
Vorrichtung mehrpolige Leitungsdrähte verzweigen kann.
3. Modulares Mehrfach-Stern-Schraubklemmen-System nach Patentanspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, daß die Schrauben zum Anschließen der Leiter
Madenschrauben sind.
4. Modulares Mehrfach-Stern-Schraubklemmen-System nach einem der
Patentansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die modularen Teile des Systems
gegen mechanisches Verrücken durch Klammern, Kleben, Steckarretierung, Nieten,
Verschweißen oder Vulkanisieren gesichert sind.
5. Modulares Mehrfach-Stern-Schraubklemmen-System nach einem der
Patentansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß sich die sternförmig
angeordneten rahmen- oder buchsenförmigen Schraubklemmen (4, 5, 6, 7) vom axialen
Schnittpunkt (8) aus nach außen hin im Querschnitt verjüngen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19801331A DE19801331C2 (de) | 1998-01-16 | 1998-01-16 | Modulares Mehrfach-Stern-Schraubklemmen-System |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19801331A DE19801331C2 (de) | 1998-01-16 | 1998-01-16 | Modulares Mehrfach-Stern-Schraubklemmen-System |
Publications (2)
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| DE19801331A1 DE19801331A1 (de) | 1999-07-29 |
| DE19801331C2 true DE19801331C2 (de) | 2003-09-25 |
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|---|---|---|---|
| DE19801331A Expired - Fee Related DE19801331C2 (de) | 1998-01-16 | 1998-01-16 | Modulares Mehrfach-Stern-Schraubklemmen-System |
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