DE189148C - - Google Patents
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- DE189148C DE189148C DENDAT189148D DE189148DA DE189148C DE 189148 C DE189148 C DE 189148C DE NDAT189148 D DENDAT189148 D DE NDAT189148D DE 189148D A DE189148D A DE 189148DA DE 189148 C DE189148 C DE 189148C
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Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C10—PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
- C10B—DESTRUCTIVE DISTILLATION OF CARBONACEOUS MATERIALS FOR PRODUCTION OF GAS, COKE, TAR, OR SIMILAR MATERIALS
- C10B21/00—Heating of coke ovens with combustible gases
- C10B21/20—Methods of heating ovens of the chamber oven type
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C10—PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
- C10B—DESTRUCTIVE DISTILLATION OF CARBONACEOUS MATERIALS FOR PRODUCTION OF GAS, COKE, TAR, OR SIMILAR MATERIALS
- C10B5/00—Coke ovens with horizontal chambers
- C10B5/10—Coke ovens with horizontal chambers with heat-exchange devices
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- Chemical & Material Sciences (AREA)
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- Materials Engineering (AREA)
- Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
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- Combustion & Propulsion (AREA)
- Waste-Gas Treatment And Other Accessory Devices For Furnaces (AREA)
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Description
..l K'r \H η y
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ι" Λ-i·' ι,«ι Ι
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- Jig 189148 KLASSE
10 α. GRUPPE
HEINRICH KOPPERS in ESSEN, Ruhr.
angelegten einräumigen Lufterhitzern.
Zusatz zum Patente 174323 vom 20. Dezember 1904.*)
Patentiert im Deutschen Reiche vom 25. Februar 1906 ab. Längste Dauer: 19. Dezember 1919.
Bei dem Koksofen mit Zugumkehr gemäß Patent 174323 sind die einräumigen Erhitzer
für Luft oder für Luft und Gas in der Längsrichtung" der Einzelöfen unter der Ofensohle
angelegt und an der Zugwechselstelle durch eine Querwand d in Hälften geteilt,
die in dieser Hintereinanderanordnung im Wechsel zum Vorwärmen von Luft und Gas und zum Zurückhalten der Abwärme dienen.
Dabei brennen umschichtig in der einen Hälfte der Heizzüge Gas und Luft empor und fallen
die Abgase nach Hinüberleiten in den anderen Wandteil in der zweiten Hälfte der Heizzüge ab.
Die dadurch bedingte Ungleichförmigkeit in der Wandbeheizung läßt sich durch geeignete
Anordnungen wohl in etwas ausgleichen. So kann man durch sinngemäße Ausgestaltung
des zum Überführen der Gase von einem Wandteil in den anderen dienenden oberen Horizontalkanales sowie auch durch Einstellung
der Schieber auf den Heizzügen eine regelnde Einwirkung auf die Gasströmungen im Sinne einer gleichmäßigen Inanspruchnähme
aller Heizzüge ausüben. Eine volle Beseitigung des erwähnten Übelstandes ist
■ aber bei der im Hauptpatent gewählten besonderen Wärmespeicherahordnung trotz der
Vorzüge der Parallelschaltung der Wärmespeicher mit den Heizzügen nicht möglich.
Zweck der Erfindung ist, die Vorzüge der Parallelschaltung der einräumigeft Lufterhitzer
für die Verbrennungsluft mit den Heizwänden mit denen jener bekannten Wandbeheizungsart
zu verbinden, bei der abwechselnd jedem geradzahligen Heizzug bezw. jeder geradzahligen
Heizzuggruppe derselben Heizwand Gas und Luft zugeführt werden und in jedem ungeradzahligen Heizzug bezw. jeder ungeradzahligen
Heizzuggruppe die Abgase abfallen, also eine gleichmäßige Wandbeheizung stattfindet.
Die gestellte Aufgabe fand gemäß der Erfindung ihre Lösung darin, daß die Wärmespeicher auf die Ofenlänge durchlaufend
angeordnet werden, d. h. daß einzelne Teile desselben Wärmespeichers unter sich in ihrer
jeweiligen Wirkung nicht wechseln. Die Wärmespeicher dienen vielmehr im ganzen in
der Reihenfolge ihrer Nebeneinanderanordnung abwechselnd zur Aufnahme der Abwärme und
zur Erhitzung der Luft und umgekehrt, so daß der Übertritt von Luft oder Abgasen
von. einem Wärmespeicher in den anderen quer zu ihrer Haupterstreckung erfolgt.
Bei dieser Anordnung können die Wärmespeicher abwechselnd rechts und links an
beiderseits vor der Wärmespeicherreihe entlang laufende Kanäle angeschlossen sein, die
entweder durch mit dem Zugwechsel erfolgendes öffnen ihrer Schieber zum Kamin als
*) Frühere .Zusatzpatente: 176612, 183804. t
Fuchs wirken oder durch wechselseitige Bedienung je eines Hauptschiebers zur Frischluft
und zum Kamin das eine Mal zum Sammeln der Abgase aus den Wärmespeichern, das andere Mal zum Verteilen von Luft auf
diese dienen. Man kann aber auch die Abgase gleichmäßig nach beiden Enden der Wärmespeicher abziehen und ebenso die Luft
beiderseitig einströmen lassen.
ίο Die Zeichnungen zeigen eine Ausführungsform des gekennzeichneten Koksofens mit
einräumigen Lufterhitzern, die in der zuerst erwähnten Art an den Kamin angeschlossen
sind, wobei natürlich jeder Wärmespeicher einen gesonderten Schieber zur Frischluft besitzen
muß. Fig. I ist ein Längsschnitt durch einen Einzelofen mit dem darunterliegenden
Wärmespeicher und seinen Kanalanschlüssen, teils auf der Achse einer Heizwand, teils auf
der Kokskammer, Fig. 2 ein entsprechender Schnitt durch mehrere Öfen mit ihren Wärmespeichern
in etwas größerem Maßstabe. Fig. 3 ist ein schematischer Grundriß der Wärmespeicher-
und Kanalanordnung mit der der einen Zugrichtung entsprechenden Schieberstellung.
Die in üblicher Weise mit den Kokskammern α abwechselnden Heizwände b sind hier
so ausgestaltet, daß immer zwei benachbarte
Heizzüge c und d oben durch einen kurzen Querkanal e verbunden sind; die dazwischen
hochgehenden Binder können Durchbrechungen f erhalten, damit man von den Schaulöchern
g aus durch den ganzen Ofen sehen kann. Die Zugänglichkeit zu den einzelnen
Heizzügen ist durch Durchbrechungen h im Widerlager gegeben. Von den beiden unter
jeder Heizwand hinlaufenden Gaskanälen i und V ist der eine i an die linke Gasleitung 4c
und mittels der Gasdüsen / an die ungeradzahligen Heizzüge c angeschlossen, der andere
V mit der rechten Leitung m und mittels der Düsen η mit den geradzahligen Heizzügen
d verbunden.
Unter den Kokskammern α laufen nun die mit dem Gitterwerk aus feuerfesten Steinen
ausgesetzten, voneinander durch die Stützmauern 0 getrennten Wärmespeicher ρ und ρ'
entlang, die immer an zwei benachbarte Heizzüge mittels der Luftzuführungskanäle q angeschlossen
sind, und zwar jeweilig der links der Heizwand b liegende Wärmespeicher an
die eine Gruppe der Heizzüge, der rechts liegende an die andere Gruppe. Der Kanal r
unter jedem Wärmespeicher ρ bezw. ρ' steht mit diesem durch Durchbrechungen s in Verbindung,
deren freie Querschnitte, entweder gleichmäßig oder nach bestimmter Gesetzmäßigkeit
verteilt, zusammen den erforderliehen Abzugsquerschnitt ergeben, um ein
gleichmäßiges Abziehen der Rauchgase und eine ebensolche Verteilung der Luft auf die
ganze Wärmespeicherlänge zu gewährleisten. Etwa aus Gründen einer geregelten Zugführung
oder, wie gezeichnet, aus baulichen Rücksichten in die Wärmespeicher ρ, ρ' eingebaute
Querwände haben hier bezüglich der über die ganze Ofenlänge einheitlichen Wirkung
des Wärmespeichers keine Bedeutung. Die Kanäle r münden abwechselnd in den Hauptkanal t der einen Seite und u der anderen
ein, gegen die sie durch Regelschieber ν abgedrosselt werden können. Auf den
Kanälen r sitzen die Lufteinlaßschieber w und w'.
Der Betrieb gestaltet sich folgendermaßen: Bei geöffneter Gasleitung k tritt das Gas
durch Kanal i und Düsen / in die Heizzüge c und verbrennt dort mit der Luft, die durch
die geöffneten Schieber w in die Wärmespeicher ρ eintritt und durch die Kanäle q
ebenfalls in die Heizzüge c gelangt, während der Fuchs t durch Schließen des Schiebers χ
gegen den Kamin y abgeschlossen ist. Die Abgase fallen in den Heizzügen d herab,
gehen durch die zweiten Wärmespeicher ρ', von wo sie in den Fuchs u gelangen, der
durch öffnen des Schiebers { an den Kaminy
angeschaltet ist, während die Lufteinlässe w'. geschlossen sind. Die Regelschieber ν sind
dabei dauernd so eingestellt, daß die freien Querschnitte der Schieberöffnungen in den
Kanälen r nach dem KaminjK zu abnehmen, so daß ein Ausgleich der durch die einseitige
Ansatzstelle des Kaminzuges entstehenden ungleichförmigen Beanspruchung der einzelnen
Wärmespeicher und Kanäle eintritt.
Die Zugumkehr erfolgt zwecks Vermeidung von Gasverlusten unter vorherigem Abstellen
der Leitung k, durch Schließen der Schieber \ und n>
und öffnen der Schieber χ und w' und nachheriges Anstellen der Leitung
m in dem bekannten regelmäßigen Wechsel. Will man einzelne öfen ausschalten,
so kann man dies mit Hilfe der besprochenen Schieberanordnung bei der durch die gezeichneten
Längswände zwischen den Wärmespeichern gegebenen Unabhängigkeit der einzelnen öfen voneinander ohne weiteres tun.
Sind solche Wände nicht vorhanden, so kann man die Abschaltung einzelner öfen durch
Schließen der auf den Heizzügen zweckmäßig zur Zugregelung anzubringenden Schieber
oder durch Zustellen der Luftdüsen q erzielen.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Ausführungsform des Koksofens mit Zugumkehr und in der Längsrichtung der Einzelöfen unter der Ofensohle angelegten einräumigen Lufterhitzern nach Patent 174323, dadurch gekennzeichnet,daß die Wärmespeicher auf die ganze Kammerlänge hin rücksichtlich der Zugrichtung ungeteilt sind und die nebeneinander liegenden Wärmespeicher in jedesmal abwechselnder Folge einmal die Abhitze aufnehmen und die Frischluft vorwärmen und das andere Mal umgekehrt arbeiten, wobei die Heizzüge die bekannte Anordnung besitzen, bei der abwechselnd jedem geradzahligen Heizzug (Heizzuggruppe) Gas und Luft zugeführt werden und in jedem ungeradzahligen Heizzug (Heizzuggruppe) die Abgase ab- ■ fallen.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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