DE193267C - - Google Patents
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- DE193267C DE193267C DENDAT193267D DE193267DA DE193267C DE 193267 C DE193267 C DE 193267C DE NDAT193267 D DENDAT193267 D DE NDAT193267D DE 193267D A DE193267D A DE 193267DA DE 193267 C DE193267 C DE 193267C
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Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C10—PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
- C10B—DESTRUCTIVE DISTILLATION OF CARBONACEOUS MATERIALS FOR PRODUCTION OF GAS, COKE, TAR, OR SIMILAR MATERIALS
- C10B5/00—Coke ovens with horizontal chambers
- C10B5/10—Coke ovens with horizontal chambers with heat-exchange devices
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C10—PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
- C10B—DESTRUCTIVE DISTILLATION OF CARBONACEOUS MATERIALS FOR PRODUCTION OF GAS, COKE, TAR, OR SIMILAR MATERIALS
- C10B5/00—Coke ovens with horizontal chambers
- C10B5/02—Coke ovens with horizontal chambers with vertical heating flues
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- Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
- Organic Chemistry (AREA)
- Waste-Gas Treatment And Other Accessory Devices For Furnaces (AREA)
- Coke Industry (AREA)
Description
·"■-■—s
C· ■ f« t l ρ (ι
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
■- JV* 193267 KLASSE 10«. GRUPPE
HEINRICH KOPPERS in ESSEN, Ruhr.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 14. September 1906 ab.
Bei den bekannten Kammerofen für Gas-
und Kokserzeugung (Koksöfen, Gasofen), bei denen das Heizgas aus unmittelbar angeschalteten
Gaserzeugern in die Verbrennungskammer tritt, erscheint die Anwendung eines Zugwechsels, wie solcher die Grundbedingung
für die bekannte Luftvorwärmung in einräumigen Erhitzern (Wärmespeichern) ist, in
anbetracht der hohen Temperatur der Gase
ίο nicht oder doch schlecht angängig; die dieser
Wärme auszusetzenden, mehr oder minder verwickelten Anordnungen zur zeitlich geregelten
Zugumkehr würden sehr schnell der Zerstörung oder dem Unbrauchbarwerden entgegengehen. Wollte man also auf die
Wirtschaftlichkeit einer Rückgewinnung der Wärme der verbrannten Gase nicht verzichten,
so war man an die zweiräumigen Erhitzer gebunden, in denen die aus dem Verbrennungsraum abziehende Wärme durch
Leitung an die im Gegenstrom zu der Abhitze geführte Verbrennungsluft übertragen
wird. Bekanntlich erfordert diese Anordnung keine Zugumkehr und erschien daher als
willkommener Ausweg; tatsächlich ist denn auch für Gasretortenöfen die zweiräumige
Lufterhitzung fast durchweg zur Aufnahme gekommen, und zwar so ausschließlich,. daß .
die Gasfachleute mit »Regenerator« lediglich zweiräumige Lufterhitzer benennen, also den
sonst in der Technik gemachten Unterschied zwischen den beiden Systemen nicht beachten.
Die Erfindung löst die Aufgabe, die Wärmerückgewinnung für derartige Gaserzeugeröfen
mit Hilfe von einräumigen Erhitzern (Wärmespeichern) durchzuführen, die den zweiräumigen
Erhitzern gegenüber ganz bedeutende praktische, z. B. schon bauliche Vorteile besitzen. Ausgehend von der Erkenntnis,
daß bei der zwecks Erzielung einer völligen Gleichwertigkeit der Beheizung für die eine und die andere Strömungsrichtung
üblichen Führung der Heizgase in rückkehrenden Zügen innerhalb der Heizwand die eigentliche Heizung doch nur jeweilig in
dem ersten Schenkel der Heizzüge stattfindet, in dem Gas und Luft zur Verbrennung
gelangen, verzichtete der Erfinder darauf, immer beide Verbrennungsstoffe die ganze
Länge der Heizzüge durchströmen zu lassen. Indem die Luft jeweilig durch den ersten
Schenkel der Heizzüge allein geführt und das Heizgas an der Verbindungsstelle zwischen
den beiden Schenkeln zugeleitet wird, ergibt sich die Verbrennung lediglich innerhalb
der rückkehrenden Schenkel der Heizzüge; da diese Zuführungsstelle für das Heizgas aber trotz des Zugwechsels und der
dadurch bedingten Verlegung der Verbrennungszone festliegt, so ist demgemäß mit bloßer Umkehr der Strömungsrichtung der
Luft bei stetig in gleicher Richtung zugeführtem Heizgas die Bedingung für einen
die Gleichwertigkeit der Beheizung in beiden Strömungsrichtungen gewährleistenden Zug-
wechselbetrieb geschaffen. Dieser aber ermöglicht die Anwendung von Wärmespeichern
, durch die erst die Abhitze und nach bestimmter Zeit die vorzuwärmende Luft geleitet wird, in bekannter Weise ohne weiteres.
Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel der gekennzeichneten Erfindung an
einer zur Erzeugung von Koks oder von
ίο Leuchtgas geeigneten Ofenanlage mit stehenden
Retorten und an deren Wandungen senkrecht auf und nieder geführten Heizzügen.
Fig. ι ist ein Querschnitt durch die Ofenanlage mit den seitlich angeordneten
Wärrnespeichern, teils durch eine Retorte, teils durch die Heizgaszuführung; Fig. 2 ist
ein Längsschnitt durch die in Reihen angeordneten Retorten mit ihren Heizzügen; Fig. 3
stellt einen teilweisen Grundriß bzw. wagerechten Schnitt durch die Retortengruppe
und die Heizkanalanordnung dar; Fig.4 zeigt die Gesamtanordnung in kleinerem Maßstabe
im Grundriß.
Die Retorten c sind zwecks Entleerens nach unten und guter Zugänglichkeit auf den von
. Säulen α getragenen Gewölbekappen b angeordnet; sie sind oben und unten offen und
können in irgendeiner Weise beiderseitig geschlossen werden. Diese Retorten c sind
nun auf ihrem ganzen Umfang von den Heizzügen d umgeben, die durch hochgehende,
in Mittelebenen der Retorten c liegende Binder voneinander getrennt sind, andererseits
aber durch obere, wagerechte Verbindungskanäle f jeweilig mit den Heizzügen der
nebenliegenden Retorten derselben Reihe zusammengeschlossen sind. Zwei Retortenreihen
liegen einander gegenüber. Im unteren Teil sind nun die Heizzüge d rechts und links
der trennenden Wand e,. die sowohl nach oben wie nach unten ganz durchgeht, für die zu je zwei unmittelbar einander gegenüber
angeordneten Retorten c durch Durchbrechungen g verbunden und dann im Wechsel
durch Kanäle h und i an die neben bzw. unter der Retortengruppe entlang laufenden
Wärmespeicher k und / angeschlossen; diese können ihrerseits durch Schieber m mit der
Außenluft und durch Schieber η mit dem Kamin 0 in Verbindung gesetzt werden.
Auf die ganze Länge der Ofenanlage läuft nun zwischen den Retortenreihen der Gaszuführungskanal ρ hindurch, der an einem
Ende an die Gaserzeuger q und r angeschaltet ist. Jeweilig unter den Verbindungskanälen
f sind nun Abzweigungen s des Gaskanals ρ angeordnet, die mit düsenartigen
Bohrungen t in diese einmünden. Deckendurchbrechungen u, die in der Achse
dieser Bohrungen t liegen und mittels Stopfen ν abgeschlossen werden können, gestatten
an dieser Stelle die Zugänglichkeit.
Der Betrieb des Ofens gestaltet sich wie folgt.: Bei geöffnetem Schieber ιηΛ und geschlossenem
Schieber n1 tritt die Verbrennungsluft in den Wärmespeicher k ein, wärmt
sich an dessen Füllung aus feuerfesten Steinen vor und gelangt durch die Kanäle h
und g in die in Fig. 3 jeweilig links der Binder e angeordneten Heizzüge d, in denen
sie emporsteigt. Beim Übertritt durch die Durchbrechungen f trifft die Luft mit dem
etwa 800 bis 9000C. warmen, aus den Gaserzeugern
q und r durch den Hauptkanal ρ und die Abzweigungen s zugeleiteten Heizgas
zusammen, so daß die Verbrennung nach abwärts in den anschließenden Heizzügen d
stattfindet. Die Abhitzegase strömen durch Kanal g und i in die Wärmespeicher /, wo
sie ihre Wärme abgeben und von wo sie bei geschlossenem Schieber m und geöffnetem
Schieber η in den Kamin 0 gelangen. Werden jetzt nach einer bestimmten Betriebszeit die
Schieber m bzw. m1 und η bzw. nl in bekannter
Weise gewechselt, so kehrt sich die Zugrichtung ohne weiteres um. Bei stetig zuströmendem Heizgas verlegt sich dabei
einfach die Verbrennungszone in den anderen Schenkel der n-förmigen Heizzüge d. Die
völlig symmetrische Ausbildung des ganzen Heizkanalsystems, jeweilig bezüglich der zwischen
zwei nebeneinander stehenden Retorten gelegten Mittelebene, gewährleistet die.Gleichr
Wertigkeit der Beheizung für jede der beiden Zugrichtungen. ■
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Kammer- oder Retortenofen, besonders zur Erzeugung von Gas und Koks, bei dem Heizgas heiß zuströmt und in n-förmigen (rückkehrenden) Heizzügen verbrennt, dadurch gekennzeichnet, daß die Zuleitung des Heizgases in die Heizzüge unveränderlich an der Verbindungsstelle zwischen den beiden Schenkeln der n-förmigen Heizzüge erfolgt, während die Zugumkehr lediglich durch Wechselung der Schieber für Verbrennungsluft und Abhitze bewirkt wird, so daß die Verbrennung nur immer in dem zweiten Schenkel der Heizzüge vor sich geht.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE193267T |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE193267C true DE193267C (de) |
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ID=5738187
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Family Applications After (1)
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|---|---|---|---|
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Country Status (1)
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|---|---|
| DE (2) | DE199103C (de) |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2657213C2 (de) * | 1976-12-17 | 1984-01-12 | Carl Still Gmbh & Co Kg, 4350 Recklinghausen | Batterieweise angeordnete vertikale Verkokungsofenkammern |
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- DE DENDAT193267D patent/DE193267C/de active Active
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE199103C (de) |
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