DE472679C - Koksofen - Google Patents

Koksofen

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DE472679C
DE472679C DEC41211D DEC0041211D DE472679C DE 472679 C DE472679 C DE 472679C DE C41211 D DEC41211 D DE C41211D DE C0041211 D DEC0041211 D DE C0041211D DE 472679 C DE472679 C DE 472679C
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gas
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heating
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gases
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DEC41211D
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English (en)
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Evence Coppee & Cie
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Evence Coppee & Cie
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10BDESTRUCTIVE DISTILLATION OF CARBONACEOUS MATERIALS FOR PRODUCTION OF GAS, COKE, TAR, OR SIMILAR MATERIALS
    • C10B21/00Heating of coke ovens with combustible gases
    • C10B21/10Regulating and controlling the combustion
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10BDESTRUCTIVE DISTILLATION OF CARBONACEOUS MATERIALS FOR PRODUCTION OF GAS, COKE, TAR, OR SIMILAR MATERIALS
    • C10B29/00Other details of coke ovens
    • C10B29/02Brickwork, e.g. casings, linings, walls
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10BDESTRUCTIVE DISTILLATION OF CARBONACEOUS MATERIALS FOR PRODUCTION OF GAS, COKE, TAR, OR SIMILAR MATERIALS
    • C10B5/00Coke ovens with horizontal chambers
    • C10B5/02Coke ovens with horizontal chambers with vertical heating flues

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Coke Industry (AREA)

Description

  • Koksofen Die Erfindung bezweckt eine Verbesserung des den Gegenstand des Patents 4.55 4.i9 bildenden Koksofens nach der Hinsicht,. daß-es möglich wird,- die Heizwände entweder mit reichem Gas oder arm m Gas zu beheizen. Ferner hat die Erfindung den Zweck, den manametrischen -Widerstand der Kreisbewegung der Heizgase bei öfen von großer Leistung herunterzusetzen.
  • In den öfen gemäß dem Hauptpatent sind die Heizwände-in eine Anzahl von. Gruppen mit lotrechten Feuerzügen geteilt, und diesle Gruppen sind in Reihe mittels Verbindungskammern geschaltet, die längs der Heizwand wechselweise nach oben und unten versetzt sind. Die Gesamtmenge der Verbrennungsluft, die im Regenerator wiedererhitzt worden ist, wird zusammen mit .einer Teilmenge des zu verbrennenden Gases in die erste Gruppe der Feuerzüge eingeführt, während die übrigen Teilmengen des Gases längs der L'herleitung des in Verbrennung befindlichen Stromes eingeführt werden. Die in den sämtlichen Gruppen der Heizwand -verbrannten Gase werden dann aus der letzten Gruppe. der Feuerzüge- in die in erneuter Erhitzung befindlichen Regenerataren hinausgeschafft. Um dis Erhitzung der Steigkanalgruppen der Heizwände mit armem Gas zu ermöglichen, sieht die Erfindung unterhalb der Öfen Gasregeneratoren vor, die in Batterierichtung mit Luftregeneratoren abwechseln, wobei die Gasregeneratoren für die Erhitzung jeder Teilmenge der je einer Stteigkanalgruppe zugeführten Gase in unterschiedene Abteilungen zerlegt sind. Die Gesamtmenge der Verbrennungsluft wird in eine der äußersten Gruppen zusammen mit einer Teilmenge des armen Gases eingelassen; die andere Teilmenge des armen Gases wird in die Kammer geführt, durch welsche diese Gruppe mit der folgenden Gruppe verbunden ist. Außerdem wird .ein Teil. der verbrannten Gase aus dein. Strom, der zwischen der letzten und der vorletzten Gruppe fortschreitet, entlehnt, um in eine der Abteilungen des Gasregenerators geleitet zu werden. Der andere Teil der verbrannten Gase wird untern aus den Zuggen der letzten Gruppe nach den anderen, auf Abgas stehenden Abteilungen der Gas- und der Luftgeneratoren geführt.
  • Um, die Erhitzung der Steigkanalgruppen der Heizwände 'mit reichem Gas zu ermflglichen, sieht die Erfindung, Unabhängig von den Einlaßleitung@en für armes Gas, Einrichtungen vor, um beim Eingang jeder Gruppe reiches Gas gemäß der im Hauptpatent beschriebenen Anordnung zuzuführen.
  • Um den manometrischen Widerstand des Erhitzungskremses in öfen von großer Leistung herunterzusetzen, sieht die Erfindung außerdem.vor, die Heizwände jedes Ofens in zwei voneinander unabhängige Hälften zu teilen, die auf je !einer Längsseite der Batterie angeordnet sind und nur je von der Hälfte. der Heizgase durchsetzt werden.
  • Auf je :einer Seke der Batterie angeordnete Regeneratoren sind in Abteilungen zerlegt, die von einem odex mehreren. der in Erhitzung befindlichen Betriebsmittel und vom den aus je einer Hälfte der Heizwand kommenden verbrannten Gasen durchsetzt werden.
  • Bei Heizung mit reichem Gas wird die Luft in die äußerste Gruppe der Züge jeder Hälfte der Heizwand zusammen mit einer Teilmenge der Heizgase eingelassen, während die anderen Teilmengen des noitwendigen Gases längs des übergangäweges des herauskommenden Stromes eingeführt werden. Die verbrannten Gasse werden aus,den äußersten Gruppen cUeser Heizwandhälften in diejenigen ia. Exhitzumg befindlichen Regeneratoxen güschafft, die auf der nämlichen Seite vom der Mittelebene der Batterie gelegen sind wie die betrachtete Heizwandhälfte. Die Gaseinlässie beim @oberen Teil dieser Hälfte der Heizwand werden unabhängig vorn jeweiligen Betriebssinn durch die nämlichen Leitungen bewirkt und sind somit dauernd in Tätigkeit, während die Gaseinlässe dies -untren Teiles je nach dem Betriebssinn durch wechseilnde Leitungen. bewirkt werden und somit an der Richtungsumkehrung teilnehmen.
  • Bei Erhitzung mit armem Gas. werden die zur Beheizung der Hälfte des Ofens notwandige Verbrennungsluft und die zugehörige Teilmenge des armen Gases in der äußersten Gruppe jeder Hälfte der Heizwand eingelassen, während die andere Teilmenge dies armen Gases in die Verbindungskammer dieser Gruppe mit der folgenden eingelassen wird. Eine Teilmenge der verbrannt. ;Gase wird im voraus aus dem Strom, der aus j e einer Hälfte der Heizwand zwischen der letzten und der vorletzten Steigkanalgruppe sich bewegt, entnommen, um in eine der Abteilüngen des in Erhitzung befindlichen Gasregenerators geleitet zu werden. Die andere Teilmenge der verbrannten Gase wird aus den äußersten Gruppen nach den anderen, auf Abhitze gehenden, auf je einer Seite von der Mittelebene der Batterie gelegenen Abteilungen der Gas- und der Luftregeneratoren geschafft. Auf den Zeichnungen sind schematisch mehrere Ausführungsbeispiele vorn Koksöfen gemäß der Erfindung dargestellt.
  • Abb. i ist ,ein Längsschnitt durch eine der Heizwände und @duven der Gasregeineratoaxen eines mit armem Gas zu beheizenden Ofens.
  • Abb. z ist ein. Längsschnitt durch eine der Heizwände und einen der Luftregeneratoren des nämlichen Ofens.
  • Abb. 3 und ¢ sind die Querschnitte nach den Linien III-III und IV-IV der Abb. i, gesehen in Richtung der Pfeile.
  • Abb. 5 ist der nämliche Längsschnitt wie Abb. 2, jedoch bei eialem Ofen, der entweder mit arrnemoder mit reichern Gas beheizt werden kann.
  • Abb. 6 ist der nach der Linie VI-VI der Abb.7 genommene Längsschnitt durch eine Heizwand eines mit reichem Gas beheizten Koksofens für den Fall, daß der Ofengroße Leistung hat.
  • Abb.7, b und 9 sind Querschnitte nach den Linien VII-VII, VIII-VIII und IX-IX der Abb. 6.
  • Abb. i o ist der nach der Linie X-X der Abb. i i genommene Längsschnitt durch eine Heizwand und die Gasregeneratoren eines Koksofens mit großer Leistung, der mit reichern oder mit armem Gas beheizt werden kann.
  • Abb. I i und i z sind Teilstücke der Querschnitte nach den Linien XI-XI und XII-XII der Abb. i o.
  • In diesen sämtlichen Abteilungen ist angenommen, daß bei dem betrachteten Regenerationszustande die Strömung von links nach rechts geht.
  • Die verschiedenen Gruppen sind als ferste, zweite usw. benannt, entsprechend der Reihenfolge, in welcheir sie vom Gasstrom durchzogen werden. Die beim einen Sinn des Kreislaufes erste Gruppe wird nach Umkehrung des Betriebssinnes zur letzten Gruppe.
  • Bei der Ausführung mach den Abb. I bis 5 ist die Heizwand des Koksofens mit vier Gruppen von lotrechten Zügen 3 ausgerüstet, und jede Gruppe ist von der nächsten durch eine Scheidewand i getneamt.
  • Jede Gruppe steht mit d:ex nach links :oder rechts ihr benachbarten. durch eine Verbindungskammex 2 in. Verbindung. Die Gesamtmenge der Verbrennungsluft wird in die erste Gruppe zusammen, mit einem Bruchteil des Verbrennungsgases eingebracht, die andere Teilmenge des Gases hingegen beim Eingang der zweiten Gruppe, derart, daß sich ein. Gasstrom bildet, der in großer Masse umläuft und dabei einen wellenförmigen Wieg verfolgt.
  • Um, die Regelung :der Verteilung des Ga.sstrornes zwischen dem Zügen jeder Gruppe zu ermöglichen, werden diese an ihrem oberen Teil mit Schiebern 14 ausgerüstet.
  • Die Abteilungen 4a, 4b, 4g, 4h der Gas- oder Luftregenerataren sind von den Abteilungen 4d, 4f, 4', 4k der Regeneratorabteilungen für die verbrannten Gase durch eine axial: Wand getrennt, die sich. in der Längsrichtung der Batterie erstreckt. Der Umlauf in diesen Regenerataren findet stets in übereinstimmung mit denn Zug statt: aufsteigend für die in Erhitzung befindlichen und abwärts gehend für die wärmeabgebenden Betriebsmittel.
  • Die für die Verbrennung notwendige Luft wird von einem (nicht eingezeichneten.) allgemeinen Sammler der Abteilung 4h zugeführt und geht von da, indem sie den durch die Pfeile angegebene Weg verfolgt (Abb. z), zur Abteilung 4g. Aus dieser gelangt sie in die Züge der ersten Gruppe durch eine Reihe von Kanälen 5.
  • Das Verbrennungsgas wird teilweise in die Abteilung 4a und teilweise in die Abteilung 41' durch (nicht eiangezeichnete) Leitungen geführt, die mit einer Drosselvorrichtung versehen sind, welche entsprechend dem zu liefernden Gasvolumen eingestellt wird. Das in der Abteilung 4a erhitzte Gas geht in die Züge der ersten Gruppe durch mit den Kanälen 5 gleichartige Kanäle 9. Das in der Abteilung 4b erhitzte Gas geht in die die erste und die zweite Gruppe verbindende Kammeer durch den Kanal; ia, der in der Scheidewand i der beiden ersten Gruppen vorgesehen ist.
  • Die Strömung, die so in j e einer Heizwand zustande kommt, durchsetzt der Reihe nasch die verschiedenen Gruppen von Zügen. Beim Ausgang der dritten. Gruppe wird ein Bruchteil des Stromes der verbrannten Gase durch den Kanal ib, der in- der Scheidewand i zwischen der dritten und der vierten Gruppe angeordnet ist, nach der Abteilung 4d abgeleitet. Der verbleihende Strom, der ungefähr 8o °'o des Gesamtstromes ausmacht, geht durch die Züge der vierten Gruppe nach unten und verläßt diese dann durch die Kanäle 9 und 5, so .daß er in -die Abteilungen 4k der Luftregeneratoren und die Abteilungen 4f der Gasregeneratoren gelangt. Die Abteilun-gen 4f stehen mit dem Schoirnstein in Verbindung, die Abteilungen 4k hingegen mit den Abteilungen 4f,die ihrerseits an den Scharnstein angeschlossen sind.
  • Zum Betrieb mit reichem Gas werden die Haupteinlaßleitungen für armes Gas ausgeschaltet, und das reiche Gas wird zu den Öfen durch eine der Hauptverteilungsleitungen 6 (Abb. 5) zugeführt, die je nach dein jeweiligen Betriebssinn nacheinander zur Tätigkeit komme. Für den auf der Zeichnung dargestellten 1?all ist angenommen, daß die Leitung links das frische Gas zubringt; dieses wird in die Züge der Ersten Gruppe sowie in den in die Züge der dritten Gruppe tretenden Gasstrom verteilt. Die Aufteilung zwischen den Zügen der erst-en Gruppe wird durch in ihrer Weite genau bemessene Düsen herbeigeführt, die unten an den Zügen von dun Verteilungsleitungen 6a abgezweigt sind. Die Verteilung des Gases zwischen den Zügen der dritten Gruppe geschieht durch Einführung in den in das Wandsystem streichenden Gasstrom, der seinerseits zwischen diesen Zügen durch Einstellen von Schiebern 14 verteilt wird, die oben auf diesen angeordnet sind.
  • Dauernd in Betrieb befindliche Gaseinlässe i i und 13 münden in die oberen Verbindungskammern zwischen den Gruppen und gewährleisten die Beheizung der zweiten und der vierten Gruppe. Sobald der Ofen mit reichem Gas beheizt wird, werden die Abteilungen 4a, 49, .1t zur Erhitzung der Verbrennungsluft benutzt, während die Abteilungen 4P, 41,4'e von heißen Verbrennungsgasen, die aus der Heizwand herauskommen, vor ihrem Abzug in den Schornstein durchstrichen werden=. Die Abteilungen 4b und 4d werden durch Schließen der Schieber, die in ihre Verbindung mit dem Schornsteitn eingeschaltet sind, außer Betrieb gesetzt.
  • Die WiedergewImnung der Wärme wird durch die Außerbetriebsetzung der Abteilungen 4b und 4d keineswegs beeinträchtigt. Das Regenerationsvermögen, welches für das frische Gas und für die Luft für den Fall. der Beheizung mit armem Gas vorzusehen yst, läßt in den Abteilungen 4a, 4g und 411 ein Regenerationsvermögen bestehen, welches noch über dasjenige hinausgeht, welches für die Erhitzung der Luft in dem Falle notwendig ist, wenn die Öfen- mit reichem Gas beheizt werden müssen.
  • Bei der Ausführung nach den Abb. 6 bis 9 ist jede Heizwand in zwei voneinander unabhängige Teile zerlegt, die voneinander durch eine Wand 18 getrennt sind, die sich in der Mittelebene der Batterie über deren gesamte Länge erstreckt.
  • Unterhalb der Öfen sind zu beiden Seiten der in der Mitte befindlichen Mauer 18 voneinander unabhängige -Regenoratoren angeordnet. Diese R.eg eneratoren sind in Abteilungen 4g und 4h zerlegt, die im dargestellten Fall zur Erhitzung der Luft und zur Abkühlung der aus je einer Hälfte der H@eizwand kommenden Verbrennungsgase :dienen. Die Abteilungen 49 lassen die gesamte Verbrennungsluft unten an den Zügen der ersten Gruppe jeder Hälfte der Heizwand durch Vermittlung der Kanäle 5 abziehen. Eine Teilmenge des durch die Leitungen 6 zugeführten reichen Gases wird in je eine Hälfte der Heizwand unten bei den Zügen der ersten Gruppe eingeführt und mittels in ihrer Weite genau bemessener unbeweglicher Röhren g eingeführt, die von einer Leitung 6a abgezweigt sind, welche ebenfalls in die untere Verbindungskammer zwischen der zweiten und der dritten Gruppe jeder Heizwandhälfte zniindet. Die anderen. Teilmengen des reichen. Gases werden durch Leitungen i i rund 13 zugeführt, welche in die oberen Verbindungskaxnmern münden. Die unten an den Zügen 3 der letzten Gruppe jeder Heizwandhälfte austretenden verbrannten Gase werden in die Abteilungen 41' mittels der Leitungen 5' geschickt.
  • Sobald der Bewegungssinn dies Gasstromes in jeder Heizwandhälfte umgekehrt worden ist, wird das reiche Gas durch die Leitungen 6a' unten in die Zü;bbe der beiderseits der Wand 18 gelegenen ersten Gruppen und in die unteren Verbindungskammern zwischeai der zweiten und der dritten Gruppe geschickt, anstatt .durch die Leitungen 6a auszutreten. Die anderen Teilmengen des reichen Gases treten ebenfalls durch die Leitungen i i und 13 aus.
  • Bei der Ausführung nach den Abb. i o bis 12 sind die Heizwände des Ofens, die entweder mit armem oder mit reichem Gas beheizt werden, :ebenfalls in zwei Gruppen zerlegt, die ebenfalls durch eine Master 18, gleichartig der in Abb.6 gezeichneten, voneinander getrennt werden.
  • Unterhalb der Ofen sind abwechselnd Luft- und Gasregeneratoren angeordnet. Die Regenoratoren jeder Heizwandhälfte umfassen die Abteilungen 4a und 4b (Ab b. l o) für die Erhitzung des armen Gases und die Abteilung ,49 (Abb. 6) für die Erhitzung -der Luft sowie die Abteilungen 4d, 4f (Abb. l o) und 4k- (Abb.6) für diejenigen Gas- und Luftregenexator,en, die zur Abkühlung der verbrannten Gase dienen. Die. zur Erhitzung der Luft dienende Abteilung 49 ist mit der ersten Gruppe der Züge hintereinan.dergeschal.tet, so .daß dort die gesamte Verbrennungsluft eingelassen wird. Die Luftregeneratoren stimmen mit denen .des Ofens nach den Abb.6 bis 9 überrein.
  • Unter den zur Erhitzung des armen Gases dienenden Abteilungen 4a arid 4b wird mir die Abteilung 4a in jeder Heizwandhälfte mit den Zügen der ersten Gruppe in Verbindung gesetzt. Die Verbindung wird durch die Kanäle 4m hergestellt. Die Abteilung 4b mündet durch einen Kanal ja in die VerbindwngskamMex zwischen der ersten und der zweiten Gruppe. Die verbrannten Gase werden teiilweise in die AbteÜung 41# der Luftnegeneratomen und teilweisse in die Abteilungen 4d und 41 deT Gasregeneratoren entweichen gelassen. Die Abteilungen 4k# und 4f sind zwischen dem unteren Ende der Züge 3 der ersten Gruppe jeder Heizwandhälfte rund denn Schornstein angeordnet. Die Abteilung 4d entnimmt emne Teilmenge der verbrannten Gase der Vexbindungskamm;er zwischen der letzten. und der vorletzten Gruppe jeder Heizwandhälfte durch Vermittlung des Kanals lb.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Reg enerativkoksofen nach Patent 455 419, dadurch gekennzeichnet, daß zum Beheizen der Steigkanalgruppen mit arm:ean Gas die unterhalb -der Ofen i:nRichtung der Ofenkammexn angeordneten Luftregeneratoren in Batterierichtung mit Gasregenexatoren abwechseln, welch letztem in getrennte Abteilungen für die Erhitzung je :einer von den Teilmengen der in die Steigkanalgruppen bzw. Verbindungskammern geführte, Gase unterteilt sind. z. Koksofen nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Gesamtmenge der Verbrennungsluft in die eine von. den äußersten Steigkanalgruppen zusammen mit einer Teilmenge des brennbaren Gases eingelassen wird, während die andere Teilmenge dies brennbaren Gases sui die die Verbindung mit der folgenden Gruppe herstellen.dee Zwischenkammer geleitet wird. 3. Koksofen nach Anspruch i oder z, dadurch gekennzeichnet, .daß eine Teil.-menge der in der Heizwand strömenden verbrannten Gase in den. Verbindungskammern zwischen deal letzten und den vorletzten Gruppen entnommen wird, um nach einer der Abteilungen je eines Gasregenerators geleitet zu werden, während der übrige Teil der verbrannten Gase durch die Züge der letzten Gruppe nach den anderen mit verbrannten Gasen zu beschickenden Abteilungen der Gas- :und der Luftregenerafio-ren entweichen gelassen wird. 4, Koksofen nach einem der vora.ngi#.henden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß, um die- Beheizung mit rreichem Gas zu eirmöghehen, unabhängig von den Zuleitungen für armes Gas am Eingang jeder Gruppe Zuführungsvorrichtungen für reiche Gase vorgesehen sind. 5. Regenerativkoksofen nach Patent 455 419 nah. beliebigen der vorangehenden Ansprüche, bei welchem die Menge der in j e eine Steigkanalgruppe gelangenden Gase sehr groß ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Beheizu,ng der Heizwände jedes Ofens in zwei unabhängigen Telströmen erfolgt, die, nachdem sie je Beine Hälfte der Heizwand durchstrichen haben, in den Schornstein abgelassen werden. 6. Kaksofeen nach. Anspruch 5 mit Beheizung durch reiches Gas, dadurch gekennzeichnet, daß das reiche Gas in jeder Heizwandhälfte in die oberen Verbindungskammern, gleichviel in welchem Sinne die Strömung vor sich geht, durch die nämlichen Leitungen zugeführt wird, während es in die unteren Verbindungskammern und in die 'unteren Enden der Züge der ersten Gruppe je nach dem Bewegungssinn der Strömung durch verschüedene Leitungen zugeführt wird. 7. Koksofen nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß auf jedeir Seite der Mittelebene (18) der Batterie Luftregeneratoren angeordnet sind, die in zwei Abt.eilungen unterteilt sind, die mit je einer der äußersten Gruppen je einer - Hälfte der Heizwand in Verbindung stehen, wobei jede Abteilung wechselweise zur Luft= erhitzung und zur Abkühlung .der verbrannten Gase dient. B. Koksöfen nach Anspruch 5, der sowohl mut armem als auch mit reichem Gas beheizt werden kann, dadurch gekennzeichnet, daß das reiche Gas auf die in Anspruch 6 gekennzeichnete Weise zugeführt wird, das arme Gas hingegen in die erste Gruppe unten und in die Verbindungskammer zwischen. der ersten und der zweiten Gruppe jeder Heizwandhälfte. 9. K oksofen nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß beiderseits der Mittelebene ( 18) der Batterie in Batterierichtung abwechselnd Luftregeneratoren und Regeneratoren für armes Gas angeordnetund diese Reg eneratoren in Abteilungen unterteilt sind, wovon die zum Erhitzen dex Luft dienenden mit den Zügen der fersten Gruppe, die zum Erhitzen des Gases dienenden hingegen mit den Zügen. derersten Gruppe und der Verbindungskammer zwischen der ersten und der zweiten Gruppe in Verbindung stehen, während von den zum Abkühlen der verbrannten Gase dienenden Abteilungen der Regeneratoren die einen mit den Zügen der letzten Gruppe jeder Heiz-,vandhälfte und die anderen mit den Zügen der letzten Gruppe und mit der Verbindungskammer zwischen der letzten und der vorletzten Gruppe verbunden sind.
DEC41211D 1925-06-22 1928-03-17 Koksofen Expired DE472679C (de)

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BE472679X 1927-07-26

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DE (2) DE455419C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3183175A (en) * 1960-04-16 1965-05-11 Still Fa Carl Regenerative coke oven construction andmeans for controlling the fuel distribution therein

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3183175A (en) * 1960-04-16 1965-05-11 Still Fa Carl Regenerative coke oven construction andmeans for controlling the fuel distribution therein

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Publication number Publication date
DE455419C (de) 1928-02-01

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