DE218901C - - Google Patents

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DE218901C
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coke
heating
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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10BDESTRUCTIVE DISTILLATION OF CARBONACEOUS MATERIALS FOR PRODUCTION OF GAS, COKE, TAR, OR SIMILAR MATERIALS
    • C10B5/00Coke ovens with horizontal chambers
    • C10B5/06Coke ovens with horizontal chambers with horizontal heating flues

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Furnace Housings, Linings, Walls, And Ceilings (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 10«. GRUPPE
in DÜSSELDORF.
für jede Kammer.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 18. September 1907 ab.
Die Erfindung bezweckt, die Vorteile der in. der Patentschrift 94049 beschriebenen Koksofenbauart für Regenerativöfen zu benutzen. Die Vorteile bestehen im wesentlichen in der durch die Zwischenwände der getrennten wagerechten Heizkanäle für die Sohle und für jede Kammerwand gegebenen größtmöglichen Festigkeit, die den öfen eine lange Lebensdauer sichert und gestattet, die Höhe der öfen bedeutend über die gewöhnlichen Ausführungen hinaus zu vergrößern.
Der bekannte liegende Koksofen mit getrennten wagerechten Heizkanälen für die Sohle und für jede Kammerwand wird gemäß der Erfindung in der Weise als Regenerativofen ausgebildet, daß zunächst in an sich bekannter Weise die mit Regeneratoren verbundenen Heizwände in zwei unabhängige, hintereinanderliegende Längshälften geteilt sind und in jeder Heizwandhälfte für sich mit Zugumkehr sowie Wechsel der Gaszuführung gearbeitet wird, jedoch so — und darin besteht zunächst die Erfindung - —, daß die auf der Maschinenseite liegenden getrennten wagerechten Heizkanalhälften allein paarweise an den an der Löschplatzseite liegenden Regenerator angeschlossen sind, während mit den an der Löschplatzseite liegenden getrennten wagerechten Heizkanalhälften gleichzeitig die durchgehenden Sohlen-' kanalhälften paarweise mit dem an der Maschinenseite liegenden Regenerator verbunden sind. Durch die Verbindung der auf der Löschplatzseite liegenden Kanalhälftenpaare, mit dem an der Maschinenseite liegenden Regenerator vermittels der durchgehenden Sohlenkanäle wird erreicht, daß die Sohle in ihrer ganzen Länge und Breite gleichmäßig beheizt wird, wie es bei dem bekannten Koksofen. gemäß der Patentschrift 94049 ohne Regenerativsystem möglich ist.
Der Anschluß der durchgehenden Sohlenkanäle an die an der Löschplatzseite liegenden Heizkanalhälften hat aber zur Folge, daß die Gesamtlänge der Kanäle der einen Hälfte größer ist als diejenige der Kanäle der anderen Hälfte, woraus sich eine ungleiche Zugstärke ergeben würde. Um diesem Umstände zu begegnen, wird gemäß einer weiteren Ausführungsform der Erfindung die die wagerechten Heizkanäle trennende Wand nach der Löschplatzseite hin so versetzt, daß die an dieser Seite liegenden wagerechten Kanäle, kürzer werden als die an der Maschinenseite liegenden entsprechenden Kanäle, und zwar in dem Maße, daß die Gesamtlänge der Kanäle auf beiden Seiten die gleiche ist.
Es ist bereits bekannt, bei Regenerativ-Koksöfen mit Verbreiterung des Kammerquerschnitts nach der Koksausdrückseite, bei welchen die Heizgase den einen Teil der Heizwand in steigender, den anderen in fallender Richtung durchziehen, die Ofenhälften so einzuteilen, daß die breitere Ofenseite weniger, die schmalere Ofenseite mehr Heizzüge erhält, so daß der breiteren Ofenseite dieselbe Wärmemenge auf geringerem Raum zugeführt wird.
Von dieser bekannten Einrichtung unterscheidet sich die vorliegende Ausführungsform der Erfindung dadurch, daß die Teilung, und zwar die Verlegung der Trennungswand, mit Rücksicht auf die durchgeführten Sohlenkanäle erfolgt, und zwar in der Weise, daß die Gesamtlänge der Kanäle auf beiden Seiten die gleiche ist.
Die Einrichtung dieses neuen Ofens ist auf
ίο der Zeichnung dargestellt.
Fig. ι zeigt einen senkrechten Längsschnitt durch die Wandkanäle,
Fig. 2 vier senkrechte Querschnitte,
Fig. 3 und 4 zwei wagerechte Schnitte.
Aus diesen Figuren ist ersichtlich, daß jede Ofenkammer in der Sohle und in den Wänden durch vier getrennte, zu dieser Kammer allein gehörige Gaskanäle geheizt wird, und zwar wird jede Längshälfte der Sohle und die dazugehörige Wand durch zwei Kanalsysteme bestrichen.
Aus der Regeneratorkammer a steigen die vier Kanäle b, b und c, c empor. Die Kanäle b, b münden unmittelbar in die wagerechten Zickzackkanalsysteme δ1, δ2, δ3, δ4, δ5, werden fortgesetzt durch den abfallenden Kanal δ6, wenden sich durch δ7 links bzw. rechts unter die Ofensohle und endigen durch δ8 und δ9 in die Regeneratorkammer a1. Die aus α aufsteigenden Kanäle c, c schließen an die sich unter der Ofensohle herziehenden Kanäle c1, c1, welche ihre Fortsetzung finden durch die rechts bzw. links abbiegenden Kanäle c2, c2; hieran schließen sich die wagerechten, im Zickzack verlaufenden Kanalsysteme c3, c4, c5, ce, c7, dann die abfallenden Kanäle c8 und daran c9, c10, welche in die Regeneratorkammer α1 auslaufen. Der durch die Kanalsysteme strömenden vorgeheizten Luft wird bei den Systemen b, δ1, b2 usw. an den Stellen I, II, III, bei den Systemen c, c\ c2 usw. an den Stellen IV, V, VI, VII Heizgas zugeführt.
Wird durch Umstellung die Richtung des Zuges geändert, so folgt die vorgeheizte Luft den Kanälen in der Reihenfolge δ9, δ8, δ7, δ6, δ8, δ*, δ3, δ2, δ1, δ und c10, c9, c8, c7, c6, c5, c4, c3, c2, c1, c. Außer an den vorgenannten Stellen wird nunmehr noch bei VIII und IX Heizgas zugeführt, während Brenner IV geschlossen wird.
Wie hieraus hervorgeht, sind bei jeder Zug-
■ richtung sowohl die Sohle als die Wände durch vier in sich geschlossene Kanäle an allen Stellen geheizt. Diese stetige unmittelbare Beheizung aller Stellen ist besonders hervorzuheben, da bei bisherigen Regenerativöfen je nach der Zugrichtung nur die eine oder andere Ofenhälfte oder nur einzelne Abschnitte der Wände abwechselnd beheizt werden. Um aber eine völlig gleichmäßige Beheizung jeder Stelle zu erzielen, haben die vier Kanalsysteme eine ganz genau gleiche Länge und daraus folgend gleiche Zugstärke. Da durch die langen Sohlenkanäle c1, c1 das Kanalsystem. c bis c10 um die Länge dieser Züge c1, c1 länger als δ bis δ9 sein würde, ist die senkrechte Scheidewand A nach der Koksseite hingerückt. Dadurch werden die Kanäle δ1 bis δ5 länger und die Kanäle c3 bis c7 entsprechend kürzer. ' Die Verschiebung der Scheidewand A ist nun so geschehen, daß die Gesamtlänge der Kanäle δ bis. δ9 gleich ist der Länge von c bis c10. Durch diese Anordnung ist gewährleistet, daß in allen vier Kanalsystemen die gleichen Zugverhältnisse herrschen.
Um jedoch die durch etwaige Zufälligkeiten veranlaßten Störungen des Zuges in den Kanälen ausgleichen zu können, sind in den aufsteigenden Kanälen δ, δ und c, c von außen her bequem zu handhabende Schiebersteine e eingelegt.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Liegender Regenerativ-Koksofen mit getrennten wagerechten Heizzügen für jede Kammer, die in zwei voneinander unabhängige, hintereinanderliegende Abteilungen geteilt sind, von denen jede Abteilung durch besondere Kanäle an die unter den Kammerenden liegenden beiden Wärmespeicher angeschlossen ist, dadurch gekennzeichnet, daß die auf der Maschinenseite liegenden Heizzugsabteilungen jeder Kammer in bekannter Weise mit dem auf der Koksplatzseite liegenden Wärmespeicher durch von ihren im Ofeninnern liegenden Enden ausgehende Sohlenkanäle verbunden sind, während die auf der Koksplatzseite liegenden Heizzugsabteilungen jeder Kammer an den auf der Maschinenseite liegenden Wärmespeicher mittels unter der ganzen Länge jeder Kammer sich erstreckender Sohlenkanäle angeschlossen sind.
2. Koksofen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die die wagerechten Heizzüge teilende Wand (d) nach der Koksplatzseite hin so versetzt ist, daß die hier liegenden wagerechten Kanäle (c3, c4, c5, c6, c7) um so viel kürzer werden als die an 110. der Maschinenseite liegenden wagerechten Kanäle (b1, δ2, δ3, δ4, δ5;, daß die Gesamtlänge der Kanäle (c bis C10J gleich der Gesamtlänge der Kanäle (b bis b9) ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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