DE218901C - - Google Patents
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- DE218901C DE218901C DENDAT218901D DE218901DA DE218901C DE 218901 C DE218901 C DE 218901C DE NDAT218901 D DENDAT218901 D DE NDAT218901D DE 218901D A DE218901D A DE 218901DA DE 218901 C DE218901 C DE 218901C
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- Germany
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- heating
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Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C10—PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
- C10B—DESTRUCTIVE DISTILLATION OF CARBONACEOUS MATERIALS FOR PRODUCTION OF GAS, COKE, TAR, OR SIMILAR MATERIALS
- C10B5/00—Coke ovens with horizontal chambers
- C10B5/06—Coke ovens with horizontal chambers with horizontal heating flues
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- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Materials Engineering (AREA)
- Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
- Organic Chemistry (AREA)
- Furnace Housings, Linings, Walls, And Ceilings (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 10«. GRUPPE
in DÜSSELDORF.
für jede Kammer.
Die Erfindung bezweckt, die Vorteile der in. der Patentschrift 94049 beschriebenen Koksofenbauart
für Regenerativöfen zu benutzen. Die Vorteile bestehen im wesentlichen in der durch die Zwischenwände der getrennten wagerechten
Heizkanäle für die Sohle und für jede Kammerwand gegebenen größtmöglichen
Festigkeit, die den öfen eine lange Lebensdauer sichert und gestattet, die Höhe der öfen bedeutend
über die gewöhnlichen Ausführungen hinaus zu vergrößern.
Der bekannte liegende Koksofen mit getrennten wagerechten Heizkanälen für die Sohle und
für jede Kammerwand wird gemäß der Erfindung in der Weise als Regenerativofen ausgebildet,
daß zunächst in an sich bekannter Weise die mit Regeneratoren verbundenen Heizwände
in zwei unabhängige, hintereinanderliegende Längshälften geteilt sind und in jeder
Heizwandhälfte für sich mit Zugumkehr sowie Wechsel der Gaszuführung gearbeitet wird, jedoch
so — und darin besteht zunächst die Erfindung - —, daß die auf der Maschinenseite
liegenden getrennten wagerechten Heizkanalhälften allein paarweise an den an der Löschplatzseite
liegenden Regenerator angeschlossen sind, während mit den an der Löschplatzseite
liegenden getrennten wagerechten Heizkanalhälften gleichzeitig die durchgehenden Sohlen-'
kanalhälften paarweise mit dem an der Maschinenseite liegenden Regenerator verbunden
sind. Durch die Verbindung der auf der Löschplatzseite liegenden Kanalhälftenpaare, mit dem
an der Maschinenseite liegenden Regenerator vermittels der durchgehenden Sohlenkanäle
wird erreicht, daß die Sohle in ihrer ganzen Länge und Breite gleichmäßig beheizt wird,
wie es bei dem bekannten Koksofen. gemäß der Patentschrift 94049 ohne Regenerativsystem
möglich ist.
Der Anschluß der durchgehenden Sohlenkanäle an die an der Löschplatzseite liegenden
Heizkanalhälften hat aber zur Folge, daß die Gesamtlänge der Kanäle der einen Hälfte größer
ist als diejenige der Kanäle der anderen Hälfte, woraus sich eine ungleiche Zugstärke ergeben
würde. Um diesem Umstände zu begegnen, wird gemäß einer weiteren Ausführungsform
der Erfindung die die wagerechten Heizkanäle trennende Wand nach der Löschplatzseite hin
so versetzt, daß die an dieser Seite liegenden wagerechten Kanäle, kürzer werden als die an
der Maschinenseite liegenden entsprechenden Kanäle, und zwar in dem Maße, daß die Gesamtlänge
der Kanäle auf beiden Seiten die gleiche ist.
Es ist bereits bekannt, bei Regenerativ-Koksöfen mit Verbreiterung des Kammerquerschnitts
nach der Koksausdrückseite, bei welchen die Heizgase den einen Teil der Heizwand in steigender,
den anderen in fallender Richtung durchziehen, die Ofenhälften so einzuteilen, daß die
breitere Ofenseite weniger, die schmalere Ofenseite mehr Heizzüge erhält, so daß der breiteren
Ofenseite dieselbe Wärmemenge auf geringerem Raum zugeführt wird.
Von dieser bekannten Einrichtung unterscheidet sich die vorliegende Ausführungsform
der Erfindung dadurch, daß die Teilung, und zwar die Verlegung der Trennungswand, mit
Rücksicht auf die durchgeführten Sohlenkanäle erfolgt, und zwar in der Weise, daß die Gesamtlänge
der Kanäle auf beiden Seiten die gleiche ist.
Die Einrichtung dieses neuen Ofens ist auf
Die Einrichtung dieses neuen Ofens ist auf
ίο der Zeichnung dargestellt.
Fig. ι zeigt einen senkrechten Längsschnitt durch die Wandkanäle,
Fig. 2 vier senkrechte Querschnitte,
Fig. 3 und 4 zwei wagerechte Schnitte.
Fig. 2 vier senkrechte Querschnitte,
Fig. 3 und 4 zwei wagerechte Schnitte.
Aus diesen Figuren ist ersichtlich, daß jede Ofenkammer in der Sohle und in den Wänden
durch vier getrennte, zu dieser Kammer allein gehörige Gaskanäle geheizt wird, und zwar wird
jede Längshälfte der Sohle und die dazugehörige Wand durch zwei Kanalsysteme bestrichen.
Aus der Regeneratorkammer a steigen die vier Kanäle b, b und c, c empor. Die Kanäle b, b
münden unmittelbar in die wagerechten Zickzackkanalsysteme δ1, δ2, δ3, δ4, δ5, werden fortgesetzt
durch den abfallenden Kanal δ6, wenden sich durch δ7 links bzw. rechts unter die Ofensohle
und endigen durch δ8 und δ9 in die Regeneratorkammer
a1. Die aus α aufsteigenden
Kanäle c, c schließen an die sich unter der Ofensohle herziehenden Kanäle c1, c1, welche
ihre Fortsetzung finden durch die rechts bzw. links abbiegenden Kanäle c2, c2; hieran
schließen sich die wagerechten, im Zickzack verlaufenden Kanalsysteme c3, c4, c5, ce, c7,
dann die abfallenden Kanäle c8 und daran c9, c10,
welche in die Regeneratorkammer α1 auslaufen. Der durch die Kanalsysteme strömenden vorgeheizten
Luft wird bei den Systemen b, δ1, b2 usw. an den Stellen I, II, III, bei den Systemen
c, c\ c2 usw. an den Stellen IV, V, VI, VII Heizgas zugeführt.
Wird durch Umstellung die Richtung des Zuges geändert, so folgt die vorgeheizte Luft
den Kanälen in der Reihenfolge δ9, δ8, δ7, δ6,
δ8, δ*, δ3, δ2, δ1, δ und c10, c9, c8, c7, c6, c5, c4,
c3, c2, c1, c. Außer an den vorgenannten Stellen
wird nunmehr noch bei VIII und IX Heizgas zugeführt, während Brenner IV geschlossen
wird.
Wie hieraus hervorgeht, sind bei jeder Zug-
■ richtung sowohl die Sohle als die Wände durch vier in sich geschlossene Kanäle an allen Stellen
geheizt. Diese stetige unmittelbare Beheizung aller Stellen ist besonders hervorzuheben, da
bei bisherigen Regenerativöfen je nach der Zugrichtung
nur die eine oder andere Ofenhälfte oder nur einzelne Abschnitte der Wände abwechselnd
beheizt werden. Um aber eine völlig gleichmäßige Beheizung jeder Stelle zu erzielen,
haben die vier Kanalsysteme eine ganz genau gleiche Länge und daraus folgend
gleiche Zugstärke. Da durch die langen Sohlenkanäle c1, c1 das Kanalsystem. c bis c10 um die
Länge dieser Züge c1, c1 länger als δ bis δ9
sein würde, ist die senkrechte Scheidewand A nach der Koksseite hingerückt. Dadurch werden
die Kanäle δ1 bis δ5 länger und die Kanäle c3 bis c7 entsprechend kürzer. ' Die Verschiebung
der Scheidewand A ist nun so geschehen, daß die Gesamtlänge der Kanäle δ bis. δ9 gleich
ist der Länge von c bis c10. Durch diese Anordnung
ist gewährleistet, daß in allen vier Kanalsystemen die gleichen Zugverhältnisse herrschen.
Um jedoch die durch etwaige Zufälligkeiten veranlaßten Störungen des Zuges in den Kanälen
ausgleichen zu können, sind in den aufsteigenden Kanälen δ, δ und c, c von außen
her bequem zu handhabende Schiebersteine e eingelegt.
Claims (2)
1. Liegender Regenerativ-Koksofen mit getrennten wagerechten Heizzügen für jede
Kammer, die in zwei voneinander unabhängige, hintereinanderliegende Abteilungen geteilt sind, von denen jede Abteilung durch
besondere Kanäle an die unter den Kammerenden liegenden beiden Wärmespeicher angeschlossen
ist, dadurch gekennzeichnet, daß die auf der Maschinenseite liegenden Heizzugsabteilungen jeder Kammer in bekannter
Weise mit dem auf der Koksplatzseite liegenden Wärmespeicher durch von
ihren im Ofeninnern liegenden Enden ausgehende Sohlenkanäle verbunden sind, während
die auf der Koksplatzseite liegenden Heizzugsabteilungen jeder Kammer an den auf der Maschinenseite liegenden Wärmespeicher
mittels unter der ganzen Länge jeder Kammer sich erstreckender Sohlenkanäle angeschlossen sind.
2. Koksofen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die die wagerechten
Heizzüge teilende Wand (d) nach der Koksplatzseite hin so versetzt ist, daß die hier
liegenden wagerechten Kanäle (c3, c4, c5,
c6, c7) um so viel kürzer werden als die an 110. der Maschinenseite liegenden wagerechten
Kanäle (b1, δ2, δ3, δ4, δ5;, daß die Gesamtlänge
der Kanäle (c bis C10J gleich der Gesamtlänge der Kanäle (b bis b9) ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE218901C true DE218901C (de) |
Family
ID=480082
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT218901D Active DE218901C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE218901C (de) |
-
0
- DE DENDAT218901D patent/DE218901C/de active Active
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