DE15281C - Neuerungen an Pflügen - Google Patents

Neuerungen an Pflügen

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DE15281C
DE15281C DENDAT15281D DE15281DA DE15281C DE 15281 C DE15281 C DE 15281C DE NDAT15281 D DENDAT15281 D DE NDAT15281D DE 15281D A DE15281D A DE 15281DA DE 15281 C DE15281 C DE 15281C
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DE
Germany
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coulter
frame
plow
frames
handwheel
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Application number
DENDAT15281D
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English (en)
Original Assignee
E. G. lakeman in Modbury (England)
Publication of DE15281C publication Critical patent/DE15281C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01BSOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
    • A01B3/00Ploughs with fixed plough-shares
    • A01B3/04Animal-drawn ploughs
    • A01B3/16Alternating ploughs, i.e. capable of making an adjacent furrow on return journey
    • A01B3/22Alternating ploughs, i.e. capable of making an adjacent furrow on return journey with parallel plough units used alternately

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Soil Working Implements (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Neuerungen an Pflügen.
Die bei Dampf- und Gespannpflügen gewöhnlich erforderliche Zugkraft soll durch vorliegende Construction bedeutend reducirt und die Arbeit erleichtert werden.
Zu diesem Zweck ist an jeder Seite des horizontalen T-förmigen Gestelles ein rechtwinklig oder sonst zweckmäfsig geformtes Gestell aufgehängt, an welchem die Pflugschare befestigt werden. Das Aufhängen dieser Pflugschargestelle an dem T-förmigen Hauptgestell geschieht mittelst Ketten, Cylindern und Riemscheiben in der Weise, dafs jedes Pflugschargestell mittelst eines Handrades oder Hebels gestellt werden kann, so dafs die Schare auf dem Boden ruhen, über denselben gehoben werden oder beide Schargestelle sich das Gleichgewicht halten, so dafs die Schare beider Gestelle die Bodenfläche nicht berühren; diese Art der Aufhängung der Schargestelle bewirkt, dafs der Zug, wenn der Pflug in Thätigkeit ist, direct von den Kummeten der Pferde auf die Gestelle übertragen wird.
Zum Zweck der Steuerung ist, wie üblich, am oberen Theil der senkrechten Spindel des vorderen Trage- und Führungsrades eine horizontale Scheibe befestigt, welche mittelst eines Riemens ohne Ende mit einer am hinteren Ende des Pfluges angebrachten ähnlichen Scheibe in Verbindung gebracht wird. Letztere Scheibe wird durch einen geeigneten Hebel oder ein Handrad nach der einen oder der anderen Richtung in Rotation versetzt, so dafs die vordere horizontale Scheibe und mit ihr das vordere Trage- und Führungsrad in jeder beliebigen Richtung gedreht werden kann. Auch ein Hilfsrad wird an jeder Seite des Pfluges angebracht.
Die Schargestelle können beim Heben und Senken durch senkrechte Führungsstangen, welche am Hauptgestell befestigt sind, geführt werden.
In den Zeichnungen ist Fig. 1 die Seitenansicht eines Drei-Furchen-Pfluges und Fig. 2 der Grundrifs desselben.
A und B zeigen das horizontale T-förmige Gestell; das vordere oder Querstück B wird am besten aus T-förmigem Eisen hergestellt, wie in Fig. 1 zu ersehen ist, und die Längsstücke A des Gestelles am besten aus Winkeleisen; C sind die rechtwinklig geformten Gestelle (Schargestelle), von, welchen je eins an jeder Seite des erwähnten Hauptgestelles aufgehängt ist.
Jedes Schargestell besteht aus einer Anzahl von Längsstücken C, deren je drei in der Zeichnung als zu jedem Schargestell gehörig dargestellt sind, während die Anzahl derselben sich nach der Zahl der Furchen richtet. Die genannten Längsstücke sind durch Querstangen D mit einander verbunden. Die Schargestelle werden an dem Hauptgestell vorn und hinten mittelst Ketten E aufgehängt, welche über Scheiben oder Cylinder F laufen. Diese sind in den Lagern G der Querstangen H befestigt, so dafs beide Schargestelle sich das Gleichgewicht halten. Die Pflugmesser / und die Schare J werden in irgend einer geeigneten Weise, wie dargestellt, an den Längsstücken C der Schargestelle befestigt. Die genannten Schargestelle werden mittelst der beiden Zapfenräder K, deren jedes sich an einem Ende der Welle L befindet, gehoben und gesenkt. Diese Welle bewegt sich in Lagern auf den Quer-

Claims (2)

Stangen H und ist mit einem Handrade M versehen, so dafs, wenn die Welle L durch Vermittelung des Handrades M gedreht wird, die Räder KK sich ebenfalls drehen und die Zapfen derselben in die Schaken der Ketten E greifen, so dafs letztere in Bewegung gesetzt werden und das eine Schargestell heben und das andere senken, je nach der Richtung, in welcher das Handrad M gedreht wird. Dadurch kann ein Pflugschar oder ein Satz solcher Schare auf die richtige Tiefe gestellt, oder es können beide Pflugscharsätze in gleicher Höhe frei vom Boden gehalten werden. Aufser dieser Auf- und Abwärtsbewegung führen die Schargestelle auch eine geringe Rückwärts- und Vorwärtsbewegung aus, die Seitenbewegung wird jedoch durch die senkrechten Führungen N verhindert. Diese Führungen dienen auch als Hemmung für die abwärts gerichtete Bewegung der Schargestelle, so dafs die Schare verhindert werden, eine gewisse Tiefe zu überschreiten. Es kann auch jedes Schargestell besonders aufgehängt und durch besondere Handräder gestellt werden. Die Pferde ziehen vom Ortscheit O aus vermittelst des Hakens P, welcher seitwärts auf dem Ortscheit beweglich ist, so dafs der Angriffspunkt selbstthätig wechselt, wenn der Pflug wendet und der Zug an dem Schargestell ausgeübt wird, welches in Thätigkeit ist. An dem Ortscheit, welcher in den Einschnitten α der Arme Q verschiebbar ist, werden die Schargestelle mittelst der Ketten R befestigt, welche, wie in der Zeichnung ersichtlich, vom Ortscheit zu den Querstangen der Schargestelle gehen. Dadurch geht, wenn der Pflug in Arbeit ist, der Zug direct von den Pferdekummeten auf die Schargestelle über; wenn jedoch die Schare gehoben sind und der Pflug einfach über den Boden hinweggeht, so wird kein Zug auf die Schargestelle, sondern nur auf das Hauptgestell ausgeübt. Die Steuerung des Pfluges kann in gewöhnlicher Weise mittelst einer Kette ohne Ende bewirkt werden, welche über zwei horizontale Scheiben U V geht, deren eine auf der Axe des Vorderrades W, und deren andere auf der Axe des Handrades X befestigt ist. Y ist das gewöhnliche Hinterrad des Pfluges, Z die Sicherungsräder und a1 a1 Rollräder. Zu Dampfpflügen wendet Erfinder zwei Hebel statt des oben beschriebenen Ortscheits an, und zwar einen für jede Maschine, ebenso einen Vordersitz für den Steuermann. Die Steuer-Und Handräder würden gleichfalls einer geringen Aenderung unterliegen. Patenτ-Ansprüche:
1. Die Aufhängung zweier Sätze von Pflügen an einem Hauptgestell in der Weise, dafs. beide Sätze sich das Gleichgewicht' halten, und, wenn der eine Satz gehoben wird; der andere Satz sich senkt, durch welche Einrichtung die Zugkraft wesentlich verringert wird.
2. Die Einrichtung des verschiebbaren Ortscheits und die Methode, die Schargestelle mit demselben zu verbinden, zum Zweck der Verminderung der Zugkraft.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE945299C (de) * 1950-12-01 1956-07-05 Eberhardt Geb Vorrichtung zum Ausheben und Einsetzen von an Schleppern angebauten landwirtschaftlichen Geraeten, insbesondere Wechselpfluegen
DE966794C (de) * 1941-11-06 1957-09-05 Rabewerk Clausing Heinrich Vorrichtung zum Befestigen der Grindel eines Zweischarpflunges, insbesondere Zweischarwechselpfluges, an einem gemeinsamen Zugmittel

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DE966794C (de) * 1941-11-06 1957-09-05 Rabewerk Clausing Heinrich Vorrichtung zum Befestigen der Grindel eines Zweischarpflunges, insbesondere Zweischarwechselpfluges, an einem gemeinsamen Zugmittel
DE945299C (de) * 1950-12-01 1956-07-05 Eberhardt Geb Vorrichtung zum Ausheben und Einsetzen von an Schleppern angebauten landwirtschaftlichen Geraeten, insbesondere Wechselpfluegen

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