DE110223C - - Google Patents
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- DE110223C DE110223C DENDAT110223D DE110223DA DE110223C DE 110223 C DE110223 C DE 110223C DE NDAT110223 D DENDAT110223 D DE NDAT110223D DE 110223D A DE110223D A DE 110223DA DE 110223 C DE110223 C DE 110223C
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01B—SOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
- A01B69/00—Steering of agricultural machines or implements; Guiding agricultural machines or implements on a desired track
- A01B69/003—Steering or guiding of machines or implements pushed or pulled by or mounted on agricultural vehicles such as tractors, e.g. by lateral shifting of the towing connection
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Soil Sciences (AREA)
- Environmental Sciences (AREA)
- Soil Working Implements (AREA)
Description
Η E S
PATENTAMT.
Der Gegenstand vorliegender Erfindung bezieht sich auf Pflüge, bei welchen die Pflugschare
aus sich drehenden Scheiben bestehen.
Der Hauptzweck vorliegender Erfindung besteht darin, an derartigen Pflügen zuverlässige
Vorrichtungen anzuordnen, welche eine einfache Steuerung sowohl auf flachem Lande als
auch während des Pflügens, sowie ferner die Einstellung der Einschnitttiefe der Pflugschare
nach Belieben ermöglichen.
Vorliegender Erfindung entsprechend wird das Landrad und das vordere Furchenrad des
Pfluges durch Klötze getragen, welche senkrecht in Führungen oder Ständern gleiten
können, die in passender Weise an dem Hauptgestell der Maschine befestigt sind. Diese
Gleitklötze sind gelenkig je mit einem Hebel verbunden, welche Hebel an ihren vorderen
Enden mit einer zugehörigen Gelenkstange verbunden sind; diese Gelenkstangen ragen
von dem Hauptgestell oder sonstigen festen Träger nach oben, und die Einstellhebel sind
derart angeordnet, dafs sie mittelst geeigneter Sperrklinken in die Zähne feststehender Zahnbogen
eingerückt werden können; auf diese Weise kann die' Einschnitttiefe der Schare
durch Bethätigung der Hebel beliebig geregelt oder eingestellt werden. Dabei greifen diese
Hebel so in den Zahnbogen ein, dafs die einmal eingestellte Schnitttiefe unverändert beibehalten
wird.
Damit der Pflug in passender Weise gesteuert werden kann, sind die senkrechten
Theile der umgebogenen Spindel, auf welcher das Landrad sowie das vordere Furchenrad
angebracht sind, je mit einem hervorragenden Arm ausgestattet, deren äufsere Enden durch
eine verlängerbare Zugstange mit einander verbunden sind, während der eine oder der
andere genannter Arme gleichfalls durch eine ausziehbare Stange mit einem Steuerhebel verbunden
ist; letzterer aber trägt gleichfalls eine Sperrklinke, welche in die Zähne eines geeigneten
Zahnbogens eingreift. Dieser befindet sich in passender Lage an der vorderen Seite
des Kutschersitzes.
Fig. ι stellt eine Seitenansicht dar und Fig. 2 eine Draufsicht auf einen nach vorliegender
Erfindung gebauten Pflug.
An jeder Seite der Seitenträger B des Pfluggestelles ist eine gufseiserne Führung A angeordnet,
welche mit den Seitenträgern B verbunden ist. Jede dieser Führungen besitzt
Schwalbenschwanznuthen λ, in welchen ein senkrecht gleitender Klotz C geführt ist; letzterer
ist mit Vorsprüngen C1 versehen, durch welche der senkrechte Theil D der betreffenden
Achse D1 hindurchgeht, mit welchem das Landrad E, sowie das vordere Furchenrad E1
steuerbar ist. In jedem Gleitklotz C ist bei f und f1 je ein Hebel (F und F1) drehbar gelagert.
An ihren vorderen Enden sind die Hebel, wie bei f2 gezeigt ist, je mit einer Gelenkstange
f3 drehbar verbunden, deren untere Enden an Stützarmen f* angelenkt sind,
welche an der betreffenden Führung befestigt werden. Mit Hülfe der eben beschriebenen
Theile kann man jeden der Klötze C des Landrades oder des vorderen Furchenrades nach
Belieben heben oder senken, wodurch die Schnitttiefe der Pflugschare eingestellt werden
kann.
Um nun die Hebel F und F1 für jede gewünschte
Schnitttiefe feststellen zu können, sind die Hebel mit federnden Sperrklinken f5
ausgestattet, die durch Stangen fe mit kleinen
Handhebeln f an
Hebel F und F1
Hebel F und F1
dem hinteren Ende der verbunden sind. Diese
Klinken fallen in die Zähne entsprechender Zahnbogen fs ein, die an den Gleitklötzen C
angelenkt sind. Die Zahnbogen sind demnach mit dem Hebeldrehpunkt fl auf- und abbeweglich.
Zur Steuerung des Pfluges sind auf den senkrechten Theilen D der Achsen D1 nach
vorn ragende Arme G und G1 befestigt. Die Enden genannter Arme sind durch eine aus zwei
Theilen bestehende verlängerbare Stange g mit einander verbunden. Die Länge dieser Stange
kann durch Bolzen g\ und Löcher g'2, die
auf den beiden Hälften der Stange vorgesehen sind, verändert werden. Auf diese Weise
können Land- und vorderes Furchenrad unabhängig von einander auf dem dreieckigen
Maschinengestell verstellt werden, womit bekanntlich die durch das Pfluggewicht auf die
Schare ausgeübte Einprefskraft nach Belieben verändert und vertheilt werden kann.
Um das Land- oder das vordere Furchenrad in Bezug auf einander heben und senken
und gleichzeitig den verschiedenen Richtungen der Steuerarme G und G1 Rechnung tragen
zu können, sind die Enden der Verbindungsstange g mit Kreuzgelenken g3 ausgestattet,
so. dafs der eine Theil dieser Gelenke die senkrechten Veränderungen und der andere
Theil die waagrechten Veränderungen ermöglicht.
Der eine der Steuerarme, vortheilhaft derjenige, welcher mit der Spindel des Landrades
befestigt ist, ist, wie Fig. 2 zeigt, mit einem vorspringenden Arm h ausgestattet. Das Ende
dieses Armes ist durch ein Kreuzgelenk /i1 mit
einer verlängerbaren Stange /12 und letztere mit einem Steuerhebel H verbunden. Dieser
Hebel H ist auf dem Träger / gelagert, welcher das Fufsbrett J und die Sitzstütze K
trägt. Dieser Steuerhebel ist mit einer mit der Hand ausrückbaren Sperrklinke ausgestattet,
die in die Zähne eines Zahnbogens /z4
eingreift, der auf dem Träger / befestigt ist. Die Verbindungsstange h? ist bei /?5 verlängerbar,
so dafs die Länge der Stange derart eingestellt werden kann, dafs die Klinke /j3
des Steuerhebels in die mittlere Zahnlücke des Zahnbogens /?* eingreifen kann, sobald die
Steuerräder mit der Laufbahn des Pfluges in gleicher Richtung liegen.
Es ist selbstverständlich, dafs dieses Steuerungsgetriebe auch mit dem vorderen Furchenrade
in derselben Weise, wie dies bei dem Landrade gezeigt, verbunden sein könnte, und
dafs auch entweder das vordere Furchenrad oder das Landrad einzeln gesteuert werden
könnte, anstatt beide gleichzeitig zu steuern!
Es dürfte ohne Weiteres verständlich sein, dafs man die Zahnbogen fe auch mit der
Führung A verbinden kann, statt, wie beschrieben, mit den Gleitklötzen C. In diesem
Falle müfste die Gestaltung der gezahnten Ränder der Bahn denjenigen Theilen der Hebel
jF und F1 entsprechen, welche die Klinken
_/5 tragen.
Eine andere Abänderung bestände darin, dafs die vorderen Enden der Hebel F und F1
in festen Drehpunkten gelagert wären, anstatt an die Gelenkstangen /Ά angelenkt zu sein. In
diesem Falle könnten die Zahnbogen f& entweder
mit den Führungen A oder mit dem Gestell B oder mit einem anderen passenden
Theile verbunden sein. Die in die Zähne ragende Kante müfste dann dem Kreisbogen
entsprechend gestaltet sein, während die Hebel mit Schlitzen ausgestattet werden müssen, um
die Bolzen f1 aufzunehmen, die an den senkrecht
gleitenden Klötzen C hervorragen.
Die beschriebene Neuerung soll namentlich die Handhabung der mit Kreisscharen ausgestatteten
Pflüge erleichtern·, es ist augenscheinlich, dafs der Rahmen des Pfluges sowohl auf
dem Landrade als auch auf dem vorderen Furchenrade senkrecht eingestellt werden kann,
wie dieses zur Einstellung der Schnitttiefe nothwendig ist.
Diese Einstellvorrichtung wird aber durch die Steuerungsvorrichtung genannter Räder
nicht beeinflufst. Hierzu kommt noch, dafs beide genannten Räder mit einander verkuppelt
und gleichzeitig gesteuert werden, ohne die senkrechte Einstellung des Pfluges zu beeinflussen.
Auch dieses ist für derartige Pflüge ein grofser Vortheil.
Claims (2)
- Patent-Ansprüche;ι . Eine Stell- und Steuervorrichtung für Pflüge, bei welcher das vordere Furchenrad oder das Landrad oder beide an senkrecht gleitenden Klötzen (C) angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, dafs diese Klötze und damit die Räder durch einen feststellbaren Hebel gehoben und gesenkt werden können.
- 2. Eine Vorrichtung nach Anspruch 1, bei welcher die in den Klötzen (C) gelagerten Zapfen (D) um eine senkrechte Achse drehbar und mit Armen (G G1) ausgestattet sind, welche derart durch eine verlängerbare Stange (g) mit einander verkuppelt sind, dafs in jeder Höhenlage bei der Bewegung des einen Armes durch den Steuerhebel (H) auch das gleichzeitige Verdrehen des anderen vor sich geht, und dadurch ein Steuern der Fahrrichtung ermöglicht wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE110223C true DE110223C (de) |
Family
ID=380051
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT110223D Active DE110223C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE110223C (de) |
-
0
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