AT214185B - Landwirtschaftliches Wechselgerät bzw. Wechselpflug - Google Patents

Landwirtschaftliches Wechselgerät bzw. Wechselpflug

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AT214185B
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Franz Ing Dotter
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Vogel & Noot Ag
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Description


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  Landwirtschaftliches Wechselgerät bzw. Wechselpflug 
Die Erfindung bezieht sich auf ein landwirtschaftliches Wechselgerät bzw. auf einen Wechselpflug, welches an das bewegliche Lenkergestänge einer Zugmaschine oder eines Traktors mittels eines Anbau- körpers anschliessbar ist, der zu seinen beiden Seiten je einen Werkzeugträger bzw. je einen Geräteein- satz besitzt, welche Werkzeugträger bzw.

   Gerätesätze abwechselnd links-und rechtsseitig in die Arbeitslage absenkbar sind und bei Verwendung von Pflugscharen deren Schnittebene gegenüber einer Gerätelängsmittelebene während der   Senk- und Hubbewegung   im wesentlichen unverändert beibehalten, wobei zwischen dem Anbaukörper und den Werkzeugträgern bzw. den Geräteeinsätzen eine entweder von Hand aus oder automatisch betätigbare   WechseleinrichtUng   eingeschaltet ist, die am Anbaukörper gelagert ist. 



   Es ist bekannt, Wechselpflüge verschiedener Ausführungsformen an Traktoren anzubauen. Entweder werden die Wechselpflüge direkt an ein während der Arbeit starr mit dem Traktor verbundenes Anbaustück, beispielsweise an die Ackerschiene des Traktors oder der Zugmaschine angeschlossen, so dass jede Beweglichkeit des Pfluges innerhalb des Pfluges liegt, oder es werden die Wechselpflüge an das seitlich unbewegliche oder bewegliche Drei-oder Vierpunktgestänge des   Traktorhubwerkes angebaut,   Der an erster Stelle angeführte Anbau des Pfluges hat den Nachteil, dass der Pflug bei optimaler Leistung direkt auf den Schlepper abgestimmt sein soll, daher oft nicht oder nur unwirtschaftlich zu andern Traktortypen verwendet werden kann. Ausserdem sind die Bedienungsgriffe bei diesen Geräten meist vom Traktor aus nicht oder nur sehr schwer zu erreichen.

   Der Anbau eines Pfluges an das seitlich nicht bewegliche Dreioder Vierpunktgestänge hat den Nachteil, dass der Pflug meist lang gerät und auch schwieriger einstellbar ist. 



   Der moderne Traktor ist meist leicht gebaut und mit einem Dreipunkthubwerksgestänge ausgestattet, an welches alle Bodenbearbeitungsgeräte rasch angebaut bzw. gegeneinander ausgewechselt werden können. Bekannte, am frei beweglichen   Dreipunktlenkergestänge   des Traktors angeordnete Wechselpflüge bedienen sich häufig vorne liegender   Tiefenstellstützräder,   so dass die vom Pflug aufgebrachten Kräfte nicht in dem Ausmasse wie erwünscht auf die Traktorhinterradachse zur Schlupfverringerung und Zugkrafterhöhung dienen, sondern beispielsweise zu einem grossen Teil vom Tiefenstellstützrad selbst aufgenommen werden.

   Ausserdem sind diese bekannten Konstruktionen der Wechselpflüge meist auch sehr lang gebaut, was eine stärkere Entlastung der Schleppervorderräder während der Arbeit und auch im   ausgehobe-   nen Zustand des Gerätes bedingt. Da die   Geräteeinsätze   bei den genannten oder ähnlichen Wechselpflügen meist während des Wechselvorganges von der einen auf die andere Arbeitsseite des Gerätes um eine quer zur Fahrtrichtung liegende horizontale Achse gegeneinander schwenkbar gelagert sind, ergibt sich für den nicht in Arbeit stehenden Geräteeinsatz bei ausreichender Bodenfreiheit, beispielsweise des vorderen Pflugkörper, auch eine grössere Aushubhöhe, weshalb die Schwerpunktlage des Pfluges besonders bei dem aus dem Boden ausgehobenen Gerät eine verhältnismässig hohe ist.

   Besonders die bekannten Zweischar-   weehselpflüge   sind, bedingt durch den erforderlichen Abstand des vorderen Pflugkörper vom Schwenkpunkt, verhältnismässig lang ausgeführt, damit auch das Scheibensech oder ein ähnliches Zusatzwerkzeug untergebracht werden kann. Dadurch ergibt sich zusammen mit der verhältnismässig hohen Schwerpunktlage des ausgehobenen Gerätes ein ungünstiger Faktor bei Arbeiten des Traktors mit dem Pflug auf grösseren Hanglagen.

   Es sind auch Konstruktionen bekannt, die einerseits die Vorteile des einfachen Anbaues an die drei Punkte des Hubwerkgestänges wohl ausnützen, aber anderseits wieder ein besonders auf den Schlepper abgestimmtes Verbindungsglied benötigen, um die Traktorhinterräder mit einem Teil des nicht 

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 herrührendenTiefenstellrad, Fig. 5 in einer Seitenansicht   auf Fig. l von   links nach rechts mit einemGeräteeinsatz schematisch. In Fig. 6 ist eine Teilansicht des Anbaukörpers von hinten nach vorne auf der rechten Seite mit Geräteeinsatz und auf der linken Seite das am   Anbaukörper gelagerte Führungselement,   jedoch ohne 
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   räteeinsatz, einer weiteren Ausführungsform   des Erfindungsgegenstandes dargestellt. 



   Nach dem in den Fig.   1-5   dargestellten Ausführungsbeispiel besitzt das Wechselgerät bzw. der Wechselpflug einen zweiteiligen Anbaukörper 4, 12, dessen unterer mit Anbaustück bezeichneter Bauteil aus einem liegenden Querbalken 4 und dessen oberer aufrecht stehender Bauteil aus einem Lagerkörper 12 besteht, der mit einem vertikalen Drehzapfen 13 in eine Bohrung des Querbalkens 4 eingreift, so dass beide Bauteile relativ gegeneinander um eine vertikale Achse 13 verdrehbar sind. Das Anbaustück 4 greift mit seinen beiden Gelenkzapfen 2, 3 an den unteren Lenkern A und B des Hubwerkgestänges an, wogegen der Bauteil 12 des Anbaukörpers mit seinem Gelenkzapfen 1 an dem Lenker C des   Hubwerkgestänges   des Traktors angehängt ist.

   Am Bauteil 12 des Anbaukörpers ist eine Wechseleinrichtung gelagert, welche im wesentlichen bei diesem Ausführungsbeispiel aus einem zweiarmigen Wechselhebel18, 18'besteht, der mittels einer Lagerhülse 17 auf einer starren, vom Bauteil 12 des   Anbaukörpers   in Richtung der Gerätelängsachse nach hinten abstehenden Achse 16 schwenkbar sitzt und somit in einer zur Gerätelängssymmetrieebene im wesentlichen normal stehenden Querebene schwenkbeweglich ist. Dieser zweiarmige Wechselhebel   18,   18'besitzt in jedem seiner beiden Arme in gleichen Radialabständen von der Achse 16 je einen Gelenkzapfen 21, 21', an welchen je ein Werkzeugträger bzw. ein Geräteeinsatz 30,   30'mit   seinen Arbeitswerkzeugen, beispielsweise den   Flugkörpers     33,   33', aufgehängt ist.

   Mittels dieses Wechselhebels 
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 Boden gesenkt bzw. vom Boden abgehoben werden, so dass stets einer der beiden Werkzeugträger angehoben und der andere in Arbeitsstellung gehalten wird. Die Bewegung der beiden Werkzeugträger 30,30' erfolgt dabei im wesentlichen in einer vertikalen Querebene des Gerätes parallel zu sich, so dass bei Verwendung von Geräteeinsätzen mitPflugscharen deren Schnittebene gegenüber   einer Gerätelängsmittelebe-   ne während der Senk-und Hubbewegung im wesentlichen unverändert beibehalten bleibt.

   Beim dargestellten Beispiel wird der Wechselhebel18, 18' mittels eines Handhebels 39 von der einen auf die andere 
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Handhebel 3918'in Richtung der Gerätelängsachse schwenkbar gelagert und unter die Wirkung einer Feder 39a (Fig. 2) gestellt, die einen Zapfen des Handhebels 39 in eine der beiden im Bauteil 12 des Anbaukörpers beiderseits der   Gerätelängssymmetrieebene   angeordneten Rasten 40 bzw. 40'eindrückt und damit den Handhebel 39 samt dem Wechselhebel18, 18' in der jeweils eingestellten Schaltlage festhält. 



   Mit der Wechseleinrichtung 18, 18' ist sowohl eine Lenkerverbindung zur Einstellung der Werkzeug- 
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 auf links-undzur selbsttätigen Einstellung   der Werkzeugträger bzw. der Geräteeinsätze   30,   30' auf links- und rechtssei-   tig verschiedene Arbeitsbreiten verbunden. 



   Das querbalkenartige Anbaustück 4 hat an seinen Enden aufragende Lagerarme 5, 5', in deren freien Enden je ein horizontaler Lagerbolzen 11, 11' so befestigt ist, dass die Lagerbolzen in einander entgegengesetzte Richtungen weisen, aber achsgleich angeordnet sind. An den beiden Enden des Anbaustückes 4 sind auch noch nach vorne ausladende Stützarme 6,6'   (Fig. 2) vorgesehen,   die an den Enden Spindellager 7, 7' tragen. Auf den Bolzen 11, 11'sitzen in der   Längsrichtung   des Gerätes schwenkbar angeordnete Führungselemente 10,   10',   welche aus Hebelarmen bestehen, die gemäss dem ersten Ausführungsbeispiel entsprechend einer von den am Wechselhebel 18, 18' angebrachten und aus Rollen bestehenden Führungselementen 20, ZO'beschriebenen Kreisbahn kreisbogenförmig gekrümmt sind.

   Die unteren Enden dieser hebelartigen   Führungselemente     10,     10' sind zu   einer Gabel gestaltet, in welcher je eine Spindelmutter 9, 9' beweglich sitzt, in die eine Schraubenspindel 8,8' einschraubbar ist, die im Spindellager 7, 7' sitzt und zum Verstellen und Feststellen des Führungselementes 10 bzw. 10'dient.

   Die rollenartigen Führungselemente 20, 20'sind paarweise auf Armen 19, 19'angebracht, die von je einem Wechselarm 18,   18' Abstehen.   Die Rollen 20, 20' greifen an beiden Flanken der Führungselemente   10, 10' an   und bewirken je nach deren Winkeleinstellung zwangsläufig auch eine Verstellung des Wechselhebels   18, 18'des Bauteiles   12 des Anbaukörpers mit seiner Schwenkachse 16 und damit auch des jeweils im Einsatz befindlichen bzw. in die Arbeitsstellung abgesenkten Werkzeugträgers 30 bzw.

   30'gegenüber der   vertikalen Gerätelängsmittelebe-     ne.   Dabei sind die hebelartigen Führungselemente   10, 10'   in Übereinstimmung mit der horizontalen Mittellage beider Rollenpaare 20, 20' angeordnet, so dass in der Mittellage des Wendehebels 18, 18' beide Rollenpaare 20,   20'   mit ihren hebelartigen Führungselementen 10, 10' in Eingriff stehen und Während der 

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 Verschwenkung des Wechselhebels 18, 18' in seine eine oder andere Endstellung das Rollenpaar des ansteigenden Wechselarmes sein Führungselement 10 bzw.   10'verlässt, wogegen   das Rollenpaar des absin- 
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 kelverstellung    B1   oder    82   die Einstellung des Werkzeugträgers bzw. des Geräteeinsatzes 30 bzw.

     30'auf   die jeweils erwünschte Arbeitsbreite durch Verstellung der Steuerelemente   18. 18" 16. 12 gegenüber   dem querbalkenartigen Bauteil 4 des Anbaukörpers bewirkt. Dabei bildet der Drehzapfen 13 des Bauteiles 12 des Anbaukörpers die vertikale Schwenkachse. 



   Die Lenkerverbindung, welche zum Zweck der Einstellung der Werkzeugträger bzw. der   Geräteein-   sätze 30, 30' in für die linke und rechte Arbeitsseite getrennt einstellbare Winkellagen y bzw.   y   zur Gerätelängssymmetrieebene   F - G   dient, besteht pro Wechselarm 18 bzw.   18'aus   einem bis zum Gelenkzapfen 21, 21' reichenden Armteil, einem zweiten Arm 31,   31' des Werkzeugträgers 30, 30',   dem Gelenk 32, 32', einem   winkelartig   gestalteten Stützlager 14 des Anbaukörperteiles 12 samt dem Gelenkbolzen 15 und einer durch ein Spannschloss 34, 34 in ihrer Länge veränderbaren Schraubenspindel 34a,   34a',     dimden   Gelenkbolzen 15 mit dem Gelenkzapfen 32 bzw. 32'verbindet. Die Gelenkpunkte 16, 15, 21 und 32 bzw. 



    16', 15', 21'und 32'gehören   einem Lenkerviereck bzw. einem Lenkerparallelogramm, welches die Lage des zugeordneten Werkzeugträgers 30 bzw.   30'zur Gerätelängssymmetrieebene F-G bestimmt   und je   nach der Einstellung der Schraubenspindel 8, 8' einen mehr oder minder grossen Winkel y, Y zwischen dem Werkzeugträger bzw. Geräteeinsatz und der Gerätelängssymmetrieebene F - G sichert,  
Mit der Lagerhülse 17 bzw. mit den Wechselarmen 18, 18' kann ein in Richtung der Gerätelängsachse nach hinten   ausladender   Lagerarm 22 vorgesehen sein, in dessen freiem Ende ein horizontaler Lagerbolzen 23 für einen Stützholm 28 eines Stützrades 29 vertikal verschwenkbar gelagert sein kann.

   Der Stützarm ist als Winkelhebel ausgebildet, dessen zweiter Arm 26 eine Spindelmutter 25 trägt, in die eine Schraubenspindel 27 eingreift, die im Lager 24 des winkelförmigen Lagerarmes 22 schwenkbar lagert. Mittels dieser Schraubenspindel 27 kaiin das Stützrad jeweils auf die gewünschte Arbeitstiefe eingestellt werden und durch die Wechselhebel 18, 18' von der einen auf die andere Arbeitsseite des Gerätes umgestellt werden. Um ein starkes Schräglaufen dieses Tiefenstellrades 29 während der Arbeit des Gerätes zu verhindern, kann es vorteilhaft sein, auf dem Stützradholm 28 zwei in einem Winkel zueinander stehende Tiefenstellräder 29 anzuordnen.

   Es kann aber auch hinter dem Gerät ein nicht dargestelltes Doppelrad als Tiefenstellrad auf der nach hinten verlängerten Schwenkachse 16 des Anbaukörperteiles 12 in einer 
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 somit nur mit dem   Anbaukörperteil12   in Verbindung stehen würden und damit die Bewegung des Wechselarmes 18 bzw.   18'nicht   mitmachen. 



   An den   Werkzeugträgern 3C, 30'können gemäss   den Fig. 4 und 5 je eine Gabel   mir einem vertikalen   Gelenkbolzen 35, 35' zum Anlenken je eines weiteren Werkzeugtragarmes 36, 36'vorgesehen sein. Diese Werkzeugtragarme 36, 36' dienen zur Aufnahme von Zusatzwerkzeugen, wie Scheibensechen   37, 37'   u. dgl., welche beispielsweise unter der Wirkung von die Tragarme 36, 36' beeinflussenden Federn 43 bestrebt sind, sich bis zu je einem am   Anbaukörperteil 12   vorgesehenen Anschlag 38, 38' zur Gerätemitte zu bewegen. 



   In der Arbeitsstellung des Geräteeinsatzes 30, Fig. 4 und 5, wird die Bewegung des Armes 36 durch den Anschlag 38 verhindert. Während der Wechselbewegung der   Geräteeinsätze   30, 30' vom linken Arbeitseinsatz auf den rechten gibt der Anschlag 38'den Arm 36'frei, so dass der Arm 36'mit seinem Scheibensech 37' gemäss Fig. 4 zur Gerätemitte pendeln kann und so eine Kollision mit dem unteren Hubwerkslenker A bzw. B des Traktorhubwerkgestänges während eines Wechselvorganges verhindert. Die Anschläge 38, 38' sind gleichzeitig   als Steuerflächen   ausgebildet, so dass nach neuerlichem Wechsel der Geräteeinsätze der nach derGeräteinnenseite geschwenkte   Tragarm 36bzw. 36'vor   Erreichen der neuen Arbeitsstellung wieder in den Anschlag 38 bzw. 38'hineinfindet. 



   Nach dem zweiten in den Fig. 6 und 7 dargestellten Ausführungsbeispiel des Wechselgerätes bzw. 



  Wechselpfluges besteht der Anbaukörper 4, 12 aus einem einheitlichen   Stück, welches   ähnlich wie im 
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 - 5)Gerätelängsachse bewegbar gelagert. Die beiden Führungselemente   10, 10' können   über je eine Mutter 9, 9'durch je eine Spindel 8,   8' in   den nach Fig. 6 strichpunktiert eingezeichneten    Winkellagenss,    verstellt werden. Auf der Schwenkachse 16 des Anbaukörpers 4, 12 ist nach Fig. 6 und 7 die Lagerhülse 17 mit 
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 rätelängsachse nach Fig. 4 gezwungen.

   Nach Beendigung der   Schwenkbewegung Ci ! + 01.   rastet die Verriegelung bzw. die Rast 40 bzw. 40'selbsttätig ein und hält das Gerät während der Arbeit in dieser Stellung fest (neue Lage der Wechselarme 18 bzw. 18' in Fig. 1 strichpunktiert eingezeichnet). Dieser Wechselvorgang des Gerätes wiederholt sich in umgekehrter Weise bei jedem neuerlichen Bedienen der   Gerätewech-   seleinrichtung. 



   Beim zweiten   Ausführungsbeispiel   nach Fig. 6 und 7 ist der   Wechsel Vorgang im wesentlichen   dem zuerst beschriebenen Ausführungsbeispiel nach Fig. 1-5 gleich. Da jedoch nach Fig. 6 und 7 jeder Geräteeinsatz 30   bzw. 30'gegenüber   den Wechselarmen 18 bzw. 18'im Zwischenstück 41 bzw. 41'seitlich zur Gerätelängsachse schwenkbar gelagert ist und die Rollenpaare 20 und   20'direkt   mit dem Geräteeinsatz 30 bzw. 30'in Verbindung stehen, umgreift jedes Rollenpaar 20 bzw. 20'während des gesamten   Wechselvorganges (Winkel &alpha;1 + &alpha;2)   von der einen Arbeitsseite des Gerätes auf die andere sein zugeordnetes Führungselement 10 bzw. 10'.

   Die Führungselemente 10 bzw.   10'nach Fig.   6 und 7 sind so angeordnet, dass in der Arbeitsstellung des Geräteeinsatzes 30 bzw. 30'die. der Arbeitsbreite des Gerätes entsprechen- 
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   und dabei der nicht in Arbeit stehende Geräteeinsatz um den Winkel y nach Fig. 7 von dem in Arbeit stehenden Geräteeinsatz wegbewegt wird, um eine Kollision mit diesem zu vermeiden. In diesem Fall   kann es zweckmässig sein, die Führungselemente   10, 10' kurvenförmig   auszubilden. Statt der dargestellten Führungselemente   10, 10' können   die verschiedensten den   Anbaukörper 4, 12   und die Geräteeinsätze 30, 30' verbindenden Führungs- bzw.

   Verbindungselemente, beispielsweise Verbindungsstangen oder Spannschlösser, angeordnet werden, durch welche die Einstellung der Arbeitsbreite bzw. das Abdrängen des nicht in Arbeit stehenden von dem in Arbeit stehendenGeräteeinsatz nach Fig. 7 während eines Wechselvorganges des Gerätes von der einen auf die andere Arbeitsseite erreicht wird. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Landwirtschaftliches   Wechselgerät   bzw. Wechselpflug, welcher an das bewegliche Lenkergestänge einer Zugmaschine oder eines Traktors mittels eines Anbaukörpers anschliessbar ist, der zu seinen beiden Seiten je einen Werkzeugträger bzw. je einen Geräteeinsatz besitzt, welche Werkzeugträger bzw. 



  Geräteeinsätze abwechselnd links-und rechtsseitig in die Arbeitslage absenkbar sind und bei Verwendung von Pflugscharen deren Schnittebene gegenüber einer vertikalen Gerätelängsmittelebene während der   Senk- und   Hubbewegung im wesentlichen unverändert beibehalten, wobei zwischen dem Anbaukörper und den Werkzeugträgern bzw.   den Geräteeinsätzen   eine   entwedel vc.

   M Hand   aus oder automatisch betätigbare Wechseleinrichtung eingeschaltet ist, die am Anbaukörper gelagert ist, dadurch gekennzeichnet, dass der bzw. die Wechselhebel der Wechseleinrichtung auf einer vom Anbaukörper (4, 12) in Richtung der Gerätelängsachse abstehenden Schwenkachse (16)   zweckmässig   mittels einer Lagerhülse (17) in einer zur vertikalen Gerätelängssymmetrieebene   (F - G)   im wesentlichen normal stehenden Querebene schwenkbar sitzt und entweder unmittelbar die wechselseitig heb- und senkbaren Werkzeugträger bzw. Geräteeinsätze (30,   30,)   trägt oder mit besonderen eventuell auch auf dieser Schwenkachse (16) sitzenden Tragarmen der Werkzeugträger bzw. Geräteeinsätze kuppelbar ist und die Werkzeugträger bzw.

   Geräteeinsätze (30, 30') in dieser Querebene vorzugsweise gegenläufig auf- und abbewegbar sind.

Claims (1)

  1. 2. Wechselgerät bzw. Wechselpflug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Anbaukörper aus zwei Bauteilen (4 und 12), u. zw. aus einem von den unteren Gelenksrellen (2, 3) des beweglichen Lenkergestänges (A, B, C) des Schleppers oder Traktors gehaltenen Querbalken (4) und einem mit diesem durch einen vertikalen Drehzapfen (13) verbundenen und mit dem Gelenkzapfen (l) an die obere Gelenkstelle des Traktorlenkergestänges (A, B, C) angeschlossenen Lagerkörper (12) besteht, welcher auch die in Richtung der Gerätelängsachse von ihm abstehende Schwenkachse (16) für den zweiarmigen Wechselhebel (18, 18') besitzt (Fig. 1 - 4).
    3. Wechselgerät bzw. Wechselpflug nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Wechseleinrichtung (18, 18') pro Werkzeugträger bzw. Geräteeinsatz (30,30') sowohl je eine Lenkerverbindung (16,15, 21,32 bzw. 16', 15', 21', 32') zu deren Einstellung auf rechts- und linksseitig verschiedene Winkellagen (&gamma;1, &gamma;
    2) zur Gerätelängssymmetrieebene (F-G) als auch je ein Satz Führungselemente (10, 10'und 20, 20') zu deren selbsttätiger Einstellung auf rechts-und linksseitig verschiedene Arbeitsbreiten zugeordnet ist, wobei die Lenker (34, 34') der Lenkerverbindungen und ein Teil (10, 10') der Führungselemente mit dem Anbaukörper (4, 12) gelenkig verbunden sind, der andere Teil dieser Lenker- Führungselemente an der Wechseleinrichtung selbst (18, 18') angeordnet ist (Fig. 1 und 6). <Desc/Clms Page number 7>
    4. Wechselgerät bzw. Wechselpflug nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadarch gekennzeichnet, dass die Wechselarme (18, 18') selbst je einen Teil der aus je einem Gelenkviereck (16, 15,21, 32 bzw. 16', 15', 21', 32') od. dgl. bestehenden Lenkerverbindungen bilden, die zwischen einem am Werkzeugträger bzw. am Geräteeinsatz (30,30') vorgesehenen Gelenk (32,32') und dem Anbaukörper (4, 12) je ein in seiner Länge veränderbares Lenkerglied (34 bzw. 34') besitzen.
    5. Wechselgerät bzw. Wechselpflug nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungselemente (10, 10') am Querbalken (4) des Anbaukörpers (4, 12) in Längsrichtung des Gerätes als einarmige Hebel schwenkbar gelagert und mittels am Querbalken (4) angeordneter Stelleinrichtungen (7, 8,9 bzw. 7', 8', 9') zur Verstellung der Werkzeugträger bzw. Geräteeinsätze (30,30') in rechts-und links- EMI7.1 abstehenden Armen (5, 5') als einarmige Hebel in einer zur Wechseleinrichtung (18, 18') parallel liegenden Ebene schwenkbar gelagert und mittels nahe dem Querbalken (4) am Anbaukörper (4, 12) angeordneterStelleinrichtungen (7,8, 9 bzw. 7', 8', 9') zur Verstellung der Werkzeugträger bzw.
    Geräteeinsätze (30, 30') auf rechts-und linksseitig verschiedene Arbeitsbreiten verstellbar und feststellbar sind (Fig. 5 - 7).
    7. Wechselgerät bzw. Wechselpflug nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die an den Wechselarmen (18, 18') der Wechseleinrichtung angebrachten Gelenkzapfen (21, 21') der Gelenkviereck auch die Werkzeugträger bzw. die Geräteeinsätze (30, 30') in einer zur Gerätelängssymmetrie- ebene normal stehenden Ebene schwenkbeweglich tragen.
    8. Wechselgerät bzw. Wechselpflug nach den Ansprüchen 1 bis 5 und 7, dadurch gekennzeichnet, dass die am Anbaukärperteil (4) gelagerten hebelartigen Führungselemente (10, 10') nach einer von den rollenartigen Führungselementen (20, 20') der Wechselarme (18, 18') der Wechseleinrichtung beschriebenen Kreisbahn gekrümmt sind und mittels je einer an ihren unteren Hebelenden angreifenden und am Querbalken (4) des Anbaukörpers angelenktenStellsplndel (8,8') im wesentlichen in der Längsrichtung des Gerätes verstellbar und feststellbar sind (Fig. 1 - 4).
    9. Wechselgerät bzw. Wechselpflug nach den Ansprüchen 1, 3 und 6, dadurch gekennzeichnet, dass EMI7.2 am Anbaukörper (4, 12) verstellbar angeordneten Führungselementen (10, 10') an den Werkzeugträgern bzw. an den Geräteeinsätzen (30,30') selbst angebracht sind (Fig. 6).
    10. Wechselgerät bzw. Wechselpflug nach den Ansprüchen 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass mit der Wechseleinrichtung (18, 18') ein Tiefenstellrad (29) zwangsläufig verbunden ist und beim Umstellen EMI7.3 gers bzw. Geräteeinsatzes (30,30') mitschwenkt.
    11. Wechselgerät bzw. Wechselpflug nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Tiefenstellrad (29) an einem Stützholm (28) gelagert ist, der an einem vom zweiarmigen Wechselhebel (18, 18') in Längsrichtung des Gerätes nach hinten abstehenden Auslegerarm (22) höhenverstellbar angebracht ist* 12. Wechselgerät bzw. Wechselpflug nach den Ansprüchen 10 und 11, dadurch gekennzeichnet, dass der das Tiefenstellrad (29) tragende Stützholm (28) als Winkelhebel am freien Ende des Auslegerarmes (22) um einen Gelenkzapfen (23) vertikal schwenkbar gelagert und mittels einer an seinem zweiten Winkelarm (26) angreifenden und am Auslegerarm (22) gelagerten Stellspindel (27) zur Tiefeneinstellung des Tiefenstellrades (29) verstellbar und feststellbar ist.
    13. Wechselgerät bzw. Wechselpflug nach den Ansprüchen 10 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass das Tiefenstellrad (29) aus zwei Stützrädern besteht, welche in einem oben spitz zulaufenden Winkel zueinander angeordnet sind und wechselweise in Arbeitsstellung kommen.
    14. Wechselgerät bzw. Wechselpflug nach den Ansprüchen 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Werkzeugträger bzw. Geräteeinsätze (30, 30') je einen nach vorne ausladenden und horizontal bzw. in Richtung zur bzw. von der Gerätelängsachse verschwenkbaren Arm (36,36') besitzen, an deren freien Enden je ein Zusatzwerkzeug, z. B. ein Scheibensech (37, 37'), angeordnet ist.
    15. Wechselgerät bzw. Wechselpflug nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass der z. B. ein Scheibensech (37, 37') tragende Arm (36,36') des jeweils in Arbeitsstellung stehenden Werkzeugträgers bzw. Geräteeinsatzes (30, 3D') zu Beginn des Wechselvorganges unter Einwirkung einer Federkraft (43) zur Gerätelängsachse hin bewegbar und während der Beendigung des Wechselvorganges des Werkzeugträgers von der einen Arbeitsseite des Gerätes auf die andere, gegebenenfalls unter Mitwirkung eines Anschlages bzw. Steuerelementes (38, 38') des Anbaukörpers (4, 12), in Arbeitsstellung bewegbar und eventuell auch in der jeweiligen Stellung verriegelbar ist.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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US3598185A (en) * 1968-05-09 1971-08-10 Massey Ferguson Inc Semimounted turnover plow having cam-tilted and independently hydraulically steered rear wheel

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US3598185A (en) * 1968-05-09 1971-08-10 Massey Ferguson Inc Semimounted turnover plow having cam-tilted and independently hydraulically steered rear wheel

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