DE44682C - Universalkipppflug für Dampfackerbau - Google Patents
Universalkipppflug für DampfackerbauInfo
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- DE44682C DE44682C DE188744682D DE44682DD DE44682C DE 44682 C DE44682 C DE 44682C DE 188744682 D DE188744682 D DE 188744682D DE 44682D D DE44682D D DE 44682DD DE 44682 C DE44682 C DE 44682C
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01B—SOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
- A01B3/00—Ploughs with fixed plough-shares
- A01B3/64—Cable ploughs; Indicating or signalling devices for cable plough systems
- A01B3/68—Cable systems with one or two engines ; e.g. electrically-driven or with diesel generating set
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Soil Sciences (AREA)
- Environmental Sciences (AREA)
- Soil Working Implements (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT
In Fig. ι bis 11 ist die Anordnung eines zum
Dampfackerbau bestimmten Pfluges dargestellt, welcher die EigenthUmlichkeiten besitzt, dafs
mit Hülfe desselben die verschiedenartigste Bearbeitung des Bodens bewirkt werden kann.
Der eigenartige zweiseitige Pflug für Rechtsund Linksarbeit ist in Fig. 1 bis 1 1 mit verschiedenen
Einsätzen dargestellt, vermöge deren Einrichtung es möglich ist, an dem Pflugbaum
nach Bedarf einen, zwei, drei, vier und fünf Furchenpflüge und noch verschiedene andere
Vorrichtungen wie an den Sack'sehen Universalpflügen
anzubringen.
Die besondere Einrichtung der Pflugconstruction ist folgende: In Fig. 1 ist beispielsweise
die Seitenansicht eines Zweifurchenpfluges mit Sechen und Vorscharen für 20 bis 30 cm Tiefgang,
Fig. 4 derselbe rechtsseitig von oben gesehen (ohne Seche und Klammern), Fig. 5 Ansicht
von oben eines Dreifurchenfluges mit Vorschneidern für 1 5 bis 24 cm Tiefgang, Fig. 6
Seitenansicht, combinirt mit Untergrundpflug, Fig. 8 Oberansicht eines fünfscharigen Flachculturpfluges,
Fig. 9 Ansicht eines Grubbers, Fig. 10 Seitenansicht des bei a be ausgeschnittenen
Theiles, Fig. 11 Ansicht des Schnittes d-e-f von hinten und Seitenansicht des Schares mit
Schnitt g, Fig. 2 das Fahrgestell von hinten gesehen, Fig. 3 der Pflugbaum mit Zugketten
und Gründellager von oben, Fig. 7 die Lenkstange mit Oberbacken des Fahrgestelles. In
Fig. ι ist der Pflug in drei Stellungen dargestellt: i. rechtswendend in Arbeit gestellt, mit
ausgezogenen Linien gezeichnet, 2. linkswendend mit strichpunktirten Linien und 3. ausgehoben
mit punktirten Linien angedeutet.
Der Pflugbaum (Gründel) A, Fig. 1 und 3, ist aus Flach- oder Rippeneisen mit Stehbolzen
zusammengenietet, hat in der Mitte das aus zwei Muschelhälften ^ bestehende, eine Kugel al
umschliefsende Gründellager, durch welche eine Schraubenspindel f mit Flachgewinde geht,
welch letztere im Fahrgestell gelagert ist und wodurch der Pflug für den Tiefgang gestellt
wird. Dieses Kugellager giebt dem Pflug eine vom Fahrgestell unabhängige Beweglichkeit, die
bei der Arbeit sowohl als auch beim Umstellen und Fortrücken um die jedesmalige Arbeitsbreite
von Wichtigkeit ist. Die Kugel hat vorn und hinten Stifte, welche verhindern, dafs die
Kugel mit der Schraube im Lager sich dreht. Das Fahrgestell ist vom Pflug bezw. vom Pflugbaum
nicht unabhängig beweglich, sondern die nach der Seite hin bewirkte Ablenkung des
Fahrgestelles, wie sie durch die an dem Gerüst des letzteren angreifende Lenkstange bedingt
ist, wird durch die Zugketten b" b'" auf den Pflugbaum übertragen und somit eine Lenkung
des ganzen Pfluges bewirkt. Aufser den in Fig. 4 bis 11 dargestellten Pflugkörpern können
noch verschiedene andere angebracht werden, so dafs man das Fahrgestell und den Pflugbaum
nur einmal braucht. Die Zugketten b" b'" mit Stellschrauben sichern den Gang des Pfluges.
Das Zugseil wird in beide Kettenenden d c' eingehakt und kann daselbst, wenn es sich
dehnt (oder je nach der Länge des Ackerstückes), kürzer gehängt werden. In die Kette ist die
Klammerklaue d' eingeschaltet, die das Fahrgestell mitnimmt. Die Klaue d' nimmt beiderseitig
die Zugketten b" b'" auf, welche die Zugkraft, gabelförmig gespalten, auf den Pflug bei
e' e" überträgt, und weil diese Zugpunkte e' e" höher als die Achse des Fahrgestelles liegen,
so wird ein Theil der Zugkraft verwendet, den Pflug in die Tiefe zu ziehen. Bei jeder rechts-
und linkswendenden Stellung wird das Uebergewicht nach der arbeitenden Seite/' und g\
Fig. i, Ubergeneigt. Zur sicheren Führung des
Pfluges in der Furchenrichtung dient eine am Obcrbalken des Fahrgestelles nach beiden Seiten
zu legende Lenkstange, mittelst welcher der Ackermann, entweder neben dem Pflug gehend
oder darauf sitzend, denselben steuert. Für die Lenkstange sind am Pflugbaum Auflagen
mit Einschnitten angebracht, um die gegebene Richtung festzuhalten. Der Sitz für den Ackermann
wird in den Schraubenlöchern der letzten Stehbolzen /;' h" befestigt: auch sind an den
hinteren Pflugkörpern Räder V i" angebracht, auf welchen der Pflug läuft, um die Reibung
an der Sohle zu vermeiden. Der Stellrahmen des Fahrgestelles ist auf dessen Achse für verschiedene
Arbeitsbreiten der Aekergcräthe stellbar. Die Gestellrahmen B der Zwei- und
Dreifurchenpflüge, Fig. 4 und 5. mit Hakenschrauben k' und Stehbolzen /' /' sind an dem
Pflugbaum befestigt. Die Gestelle haben eine besondere Form, um daran Pflugkörper, Seehund
Vorschneider vortheilhaft anzubringen. Es können auch vorn an der Stelle der Vorschare
die Pflugkörper und hinten Untergrundschare angeordnet werden, wie Fig. 6 dargestellt.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Universalkipppflug für Dampfackerbau, charakterisirt durch:a) einen in Kugellagern α, unabhängig vom Fahrgestelle, beweglichen, aus Flach- oder Rippeneisen gebildeten Pflugbaum (A, Fig. 1, Blatt I\ an welchem die verschiedenen Ackergeräthe mittels besonderen Gestellrahmens (B, Fig. 4, 5, 8 und 9, Blatt I und II) befestigt werden können, wobei der Tiefgang des letzteren unter Benutzung der die Kugel a' durchdringenden Stellspindeln ff) geregell werden kann;b) die durch Einschnitte ff") festzuhaltende Lenkstange, welche sich durch einfaches Umschlagen in senkrechter Ebene von beiden Seiten des Pfluges aus zur Verwendung bringen läfst (Blatt I, Fig. 1, 2 und 7), zum Zweck der Steuerung des Ackergeräthes.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE44682T | 1887-08-16 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE44682C true DE44682C (de) | 1888-09-28 |
Family
ID=34484235
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE188744682D Expired DE44682C (de) | 1887-08-16 | 1887-08-16 | Universalkipppflug für Dampfackerbau |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE44682C (de) |
-
1887
- 1887-08-16 DE DE188744682D patent/DE44682C/de not_active Expired
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