DE130899C - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE130899C DE130899C DE1900130899D DE130899DD DE130899C DE 130899 C DE130899 C DE 130899C DE 1900130899 D DE1900130899 D DE 1900130899D DE 130899D D DE130899D D DE 130899DD DE 130899 C DE130899 C DE 130899C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- frame
- frames
- lever
- joints
- vertical axis
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01B—SOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
- A01B35/00—Other machines for working soil
- A01B35/02—Other machines for working soil with non-rotating tools
- A01B35/04—Other machines for working soil with non-rotating tools drawn by animal or tractor or man-power
- A01B35/06—Other machines for working soil with non-rotating tools drawn by animal or tractor or man-power with spring tools or with resiliently- or flexibly-attached rigid tools
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Zoology (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Soil Sciences (AREA)
- Environmental Sciences (AREA)
- Soil Working Implements (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT..
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Bodenbearbeitungsgerät!!, welches als Cultivator
und als Hackmaschine verwendet werden kann. Bei den bekannten derartigen Geräthen
waren bisher die zur Führung der Gestelle dienenden Griffe durch Gelenke mit
senkrechter Achse mit dem Fahrgestell verbunden, so dais die die Messer tragenden
Rahmen durch die Griffe seitlich verstellt werden konnten, wenn das Geräth als Hackmaschine
verwendet werden soll. Bei Verwendung des Geräthes als Cultivator oder
Häufelpflug mufsten die Griffe unverrückbar geführt werden. Es waren ferner bei diesen
Einrichtungen noch besondere Gelenke erforderlich, um den. Tiefgang der Messer mittels der Stellvorrichtung regeln zu können.
Das unverrückbare Führen bei Verwendung derartiger Geräthe als Cultivator ist aber
schwierig und die Einschaltung besonderer Gelenke zur Regelung- des Tiefganges macht
die Bauart nicht einfach genug. Diese Mängel sollen nun nach der vorliegenden Erfindung
dadurch behoben werden, dafs die Rahmen, welche die in bekannter Weise gruppenweise an denselben angeordneten
Schare oder Zinken tragen, durch ein Doppelgelenk mit wagrechter und senkrechter Achse
mit dem Fahrgestell verbunden sind, wobei durch eine Feststellvorrichtung die Drehbewegung
der Rahmen um die senkrechte Achse ausgeschaltet werden kann, um das Geräth im letzteren Falle als Cultivator, im
ersteren Falle bei Benutzung des Doppelgelenkes durch die zur Führung der Gestelle
dienenden Griffe als Hackmaschine verwenden zu können. Um nun in dem letzteren Falle
durch das Schwingen dieser Rahmen den Druck der Stellvorrichtung für den Eingriff
der Schare nicht zu beeinträchtigen, ist der Drehpunkt der Stellvorrichtung in dem
Kreuzungspunkt der beiden Gelenke angeordnet.
Fig. ι der beiliegenden Zeichnung stellt eine Ausführungsform · des Cultivators in
Seitenansicht dar, welcher in eine Hackmaschine verwandelt werden kann. Fig. 2 ist
ein Grund rifs desselben. Fig. 3 ist eine Einzelheit.
Der in Fig. 1 in Seitenansicht dargestellte Cultivator besteht aus zwei Rahmen 1 und 2.
Auf den Ouerschienen 3,3 sind die Schare oder dergl. 4,4 seitlich verstellbar befestigt.
Die Verbindung der Rahmen mit dem Gestell 5 zeigt Fig. 3. Auf dem Gestell 5 liegt
die Vorderschiene 16 des Rahmens frei auf. Durch ein Bolzenloch 17 in der Mitte der
Schiene 16 ragt ein Bolzen 20 des Gestelles 5. Um diesen Bolzen 20 kann der Rahmen sich
wagrecht drehen. Um die Schiene 16 und damit den Rahmen am Gestell festlegen zu
können, ist an Schiene 16 ein Lappen 18 mit einem Bolzenloch 19 angeordnet; dieses kann
mit einem Bolzenloch des Rahmens 5 zur Deckung gebracht werden, so dafs beide mittels eines Schraubenbolzens 24 an einander
befestigt werden können. Auf der Schiene 16 erheben sich Lappen 21, durch welche eine
Stange 22 hindurchgeht. An die äufsercii Enden derselben sind die Seitenschienen des
Rahmens 1 und 2 angeschraubt, so dais dieser
senkrecht um 22 schwingen kann.
Auf der hinteren Seite des Rahmens 5 ist ein Gestell 6 befestigt, in welchem eine
Welle 7 gelagert ist, die an ihren beiden Enden Hebel 9 trägt. Von den Hebeln 9 geht
eine Kette 11 nach dem einen Schenkel eines drehbaren Winkelhebels 12, welcher an dem
anderen Schenkel die Blattfeder 13 trägt. Diese legt sich in bekannter Weise auf die
erste Querschiene 3 jedes Rahmens. Von den Hebeln 9 gehen Ketten 10 nach jedem Rahmen.
.Wird der auf der Welle 7 sitzende Handhebel 8 in die gezeichnete Stellung umgelegt,
so zieht die Kette 11 an dem Winkel 12
und drückt die Blattfeder 13 auf den Rahmen und damit die Schare in die Erde. Je weiter
der Hebel 8 nach hinten gelegt wird, desto stärker wird der Zug der Kette 11 auf den
Winkel 12 und der Druck der Feder 13 auf die
Schare. Nach der vorliegenden Erfindung befindet sich nun der Drehpunkt dieses Winkelhebels
12 in der Kreuzungsstelle der beiden Gelenke, d. Ii. zwischen den beiden inneren
Lappen 21 der Schiene 16 auf der Stange 22. Es wird dadurch erreicht, dafs, wie bereits
eingangs angedeutet, die Spannung der Feder 13 bei Drehung" der Rahmen 1 und 2 um
die senkrechte Achse nicht beeinfluist wird. Wird der Hebel 8 nach vorn umgelegt, so
wird der Druck der Feder auf die Schare stetig vermindert, bis er schliefslich aufhört.
Dann tritt die Kette 10 in Wirkung und hebt die Schare vom Boden ab. Durch eine Sperrklinke
14 und ein Sperrsegment 15 kann der Handhebel 8, damit die Welle 7 und alle von
derselben abhängigen Theile in jeder gewünschten Lage gehalten werden. Die letzteren
Einrichtungen gehören nicht, unmittelbar zur vorliegenden Erfindung.
Die Rahmen 1 und 2 sind zwe.ckmäfsig so lang, dafs die hintersten Querschienen 3
hinter den Rädern liegen. Die äufseren Schare 4 können so verstellt werden, dafs sie
hinter den Rädern liegen und die Rädspur aufreifsen.
Zwei Handhaben 23, von denen jede an einem Rahmen befestigt ist, dienen dazu, die
nach Entfernung" der Schraubenbolzen 24 beweglich gemachten Rahmen 1,2 steuern zu
können.
Der Cultivator kann in bekannter Weise in einen Häufelpflug" verwandelt werden, indem
die Zinken abgenommen und an den Rahmen Häufelpflüge angeordnet werden. Es könnten
auch hinter den Zinken Häufelpflüge angeordnet werden, so dafs die Häufelpflüge dann
in dem durch die Zinken vorg'elockerten Boden arbeiten können.
Claims (2)
1. Bodenbearbeitungsgerät!!, dessen Schare,
oder clergl. gruppenweise an durch Gelenke mit wagrechter und senkrechter Achse mit
dem Fahrgestell verbundenen Rahmen ang'eordnet sind, dadurch gekennzeichnet,
: dafs die Drehbewegung der die Schare tragenden Rahmen (1,2) um die senkrechte
Achse durch eine Feststellvorrichtung (18,24) ausgeschaltet werden kann,
zum Zweck, das Geräth in festgestelltem Zustand des Rahmens als Cultivator und nach Lösung der Feststellvorrichtung' als
Hackmaschine benutzen zu können.
2. Bodenbearbeitungsgerät!! nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dafs die zum Niederdrücken der Zinkenrahmen (1,2)
in bekannter AVeise verwendete Feder (13)
an einem Hebel (12) sitzt, der in der Kreuzungsstelle der beiden Gelenke drehbar
angeordnet ist, zum Zweck, die beim Rückwärtsbewegen des Hebels (8) mittels der Zugvorrichtung (11) ausgeübte Spannung
durch das Schwingen jener Rahmen um die senkrechte Achse (20) nicht zu beeinträchtigen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE130899T | 1900-08-14 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE130899C true DE130899C (de) | 1902-05-30 |
Family
ID=34558720
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1900130899D Expired DE130899C (de) | 1900-08-14 | 1900-08-14 |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE130899C (de) |
-
1900
- 1900-08-14 DE DE1900130899D patent/DE130899C/de not_active Expired
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2930550C2 (de) | Drillmaschine | |
| DE68903856T2 (de) | Mechanisch angetriebenes bodenbearbeitungsgeraet. | |
| DE3738134A1 (de) | Landwirtschaftliche bestellkombination | |
| DE130899C (de) | ||
| EP0640272B1 (de) | Bodenbearbeitungskombination | |
| DE49222C (de) | Neuerung an mehrscharigen Kehrpflügen. (2 | |
| AT521602B1 (de) | Vorrichtung zum Bearbeiten von Böden | |
| DE404889C (de) | Fuer Kraftzug eingerichtetes Geraet zur Fertigstellung der Saat in einem Arbeitsgang | |
| DE38627C (de) | Ausrückvorrichtung an mehrscharigen Pflügen | |
| DE344921C (de) | Kehrpflug, dessen Pflugschare durch einen quer zur Fahrtrichtung verschwenkbaren Doppelhebel im Gleichgewicht gehalten und verstellt werden | |
| DE81749C (de) | ||
| DE16964C (de) | Mehrschariger Pflug mit drei Rädern | |
| DE163967C (de) | ||
| DE110223C (de) | ||
| DE384885C (de) | Bodenbearbeitungsmaschine (Motorpflug) | |
| DE303746C (de) | ||
| DE273626C (de) | ||
| DE966794C (de) | Vorrichtung zum Befestigen der Grindel eines Zweischarpflunges, insbesondere Zweischarwechselpfluges, an einem gemeinsamen Zugmittel | |
| DE945419C (de) | Anordnung von Bodenbearbeitungsgeraeten oder -werkzeugen, wie z.B. von Spurlockerern, an einer Zugmaschine | |
| DE181731C (de) | ||
| DE613319C (de) | In eine Pflanzlochmaschine umwandelbare Hack- und Haeufelmaschine | |
| DE262523C (de) | ||
| DE392056C (de) | Ackergeraet mit einzeln abnehmbaren und sowohl in der Hoehe als auch seitlich verstellbaren Werkzeugen | |
| DE461860C (de) | An einem Pfluge mittels eines Querbalkens zu befestigende Kartoffelpflanzlochvorrichtung | |
| DE62294C (de) | Stellvorrichtung an Bodenbearbei. tungsgeräthen |