DE66113C - Wurzelaushebemaschine - Google Patents

Wurzelaushebemaschine

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Publication number
DE66113C
DE66113C DE189166113D DE66113DA DE66113C DE 66113 C DE66113 C DE 66113C DE 189166113 D DE189166113 D DE 189166113D DE 66113D A DE66113D A DE 66113DA DE 66113 C DE66113 C DE 66113C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
knives
frame
lifting
machine
parallelogram
Prior art date
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Expired
Application number
DE189166113D
Other languages
English (en)
Inventor
Breiteweg 133/134 HERMANN LAASS& CO. in Magdeburg-Neustadt
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Laass & Co Hermann
Original Assignee
Laass & Co Hermann
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Filing date
Publication date
Application filed by Laass & Co Hermann filed Critical Laass & Co Hermann
Application granted granted Critical
Publication of DE66113C publication Critical patent/DE66113C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01DHARVESTING; MOWING
    • A01D25/00Lifters for beet or like crops
    • A01D25/02Machines with rigid tools

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Harvesting Machines For Root Crops (AREA)
  • Soil Working Implements (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die nachfolgend beschriebene und in der Zeichnung in Fig. 1 bis 9 dargestellte Wurzelhebemaschine ist dadurch gekennzeichnet, dafs ein oder mehrere in den Erdboden hineinreichende, nach rückwärts geneigt stehende Erdschneidemesser in Verbindung mit einem daran befestigten, schwach geneigten Grundschneide - und Erdhebemesser Verwendung finden, durch welche Anordnung ein Zerschneiden selbst des härtesten Erdbodens ohne Aufwühlung des Bodens und ohne Schollenbildung herbeigeführt werden soll. Das nach rückwärts geneigt stehende verticale Schneidemesser durchschneidet zuerst die Oberkante der Erdkrume, indem es gewissermafsen von oben anfängt zu schneiden, wobei ein Herausbrechen von Erdstücken und ein Aufwühlen des Bodens durch das Messer unmöglich ist. Bei der Schollenbildung blieben die Wurzeln ungelockert stecken, und war es bisher nicht zu vermeiden, dafs viele Wurzeltheile abgerissen und dadurch die Frucht beschädigt wurde.
Als neu sind an der vorliegenden Maschine noch hervorzuheben die Steuerung der Schneidemesser, durch welche denselben stets die richtige Lage zu den auszuhebenden Wurzeln, unabhängig von der augenblicklichen und stets wechselnden Zugrichtung gegeben werden kann, und die Steuerung der Messer, durch welche ihnen ein constanter Tiefgang und eine stets gleichbleibende Rückwärtsneigung zum Erdboden ertheilt wird.
Die erste Neuerung, in Fig. 7 bis 9 dargestellt, besteht in schräg nach rückwärts gegen den Erdboden geneigt stehenden Erdschneidemessern α in Verbindung mit einem schräg zur Horizontalen stehenden Grundschneide- und Bodenhebemesser b, welches den seitwärts durch das Messer α gelösten Erdboden auch unten abtrennt und gleichzeitig durch seine schräge Stellung hebt. .
Die beiden Messer α hängen in zwei Parallelführungen cc1, Fig. ι und 2, welche mit den Messern einerseits durch Querstäbe dd1 verbunden sind und andererseits an einen um eine verticale Achse c2, Fig. 2, 3 und 4, drehbaren Rahmen e angelenkt sind. Die Achse c2 ist in einem den Rahmen e umgebenden zweiten Rahmen ei gelagert, welcher aus zwei durch verticale Traversen verbundenen Gelenkstäben i i 1 besteht.
Der äufsere Rahmen ei ist in der Handführungsgabel k in Schlitzen mittelst Querbolzen o, Fig. ι und 4, aufgehängt, und es wirkt an ihm an der unteren Seite eine Doppelkette k2, Fig. i, 2 und 3, welche um eine am vorderen Theil des Wagengestelles befindliche horizontale Rolle r läuft, und deren beide Enden durch Bolzen f'2 mit dem unteren Gelenkbalken i verbunden sind. Im oberen Theil des Rahmens e4 sind an den verticalen Traversen desselben Stäbe e1 angelenkt, welche am vorderen Ende mittelst Universalgelenke κ1, Fig. i, 2 und 3, mit verticalen Stangen g2 verbunden sind. An dem unteren Ende dieser Stangen befinden sich zwei weitere Universalgelenke u, welche die Vorderenden der Stangen k tragen. Die beiden Verticalachsen g2 sind in Querbalken g 5, Fig. 2 und 3, des Gestellrahmens g g 1 gelagert. Die Theile g gl sind beide durch eine schräg nach aufwärts
und nach hinten sich erstreckende Gabel g3 zu einem starren System verbunden, an welchem gleichzeitig ein sich nach vorn erstreckender Balken g* befestigt ist, dessen Vordertheil das obere Ende der die horizontale Rolle r tragenden Achse t aufnimmt; die Achse t ruht auf der Querachse des Wagenvordergestelles, an welchem der Zughaken \ angeschlossen ist. Der Haken ^ ist mit dem Vorderende des Balkens gi durch eine Kette kB verbunden. In die nach dem Rahmen e4 laufende Kette Ar2 ist eine Spannmutter ρ eingeschaltet, durch welche die Spannung der Kette derart geregelt werden kann, dafs der Oberbalken g"4 von der Zugkraft der Thiere entlastet ist und letztere nur und direct am Rahmen e4 bezw. am Hebel i desselben angreifen.
Es sind also bei dieser Maschine zwei doppelte Parallelogrammführungen vorhanden, von denen das eine Paar durch die' Achsen g2, den Aufsenrahmen e4, die Quergelenke e1 und die vorderen Enden der Gabel k, und das andere durch den Innenrahmen e, die Messergriffe und die Quergelenke c cl gebildet wird. Dem ersten Paar ist aufser der auf- und absteigenden Bewegung auch eine seitliche Bewegung durch die an den Verticalachsen g2 sitzenden . Universalgelenke u u1 erlaubt und ebenso auch dem zweiten Paar durch die Drehbarkeit des Innenrahmens e um die im Aufsenrahmen e* gelagerte Achse c2, da die die Quergelenke c cl mit dem Innenrahmen e verbindenden Horizontalbolzen d2 d3 mit der Verticalachse c2 zusammen auch ein Universalgelenk darstellen.
Infolge der durch diese Anordnung herbeigeführten grofsen Steuerbarkeit der Schneide- ■ messer ist es möglich, die letzteren unmittelbar in paralleler Linie zur Reihenfrucht zu halten, so dafs jede Beschädigung der Früchte verhütet und eine vollkommene Entwurzelung ohne Nacharbeiten mit dem Spaten erzielt wird.
Wenn die beiden Schneidemesser am unteren Ende zusammenhängen (Fig. 9) bezw. durch ein Grundschar b verbunden sind, so wird der Boden rings um die Frucht herum geschnitten und gehoben. Wenn dagegen die beiden Schneidemesser versetzt zu einander an nur einem Quergelenkpaar (Fig. 7) angeordnet sind, am unteren Ende nicht zusammenhängen, wie in den Fig. 6 bis 8, und jedes ein Grundschar besitzen, so wird der Boden um die Frucht einseitig geschnitten und gehoben. In beiden Fällen wird durch die seitliche stumpfe Winkelrichtung der Schneidemesser die Menge der anzuhebenden Erde bedeutend verringert, dadurch aber an Zugkraft gespart.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Eine Wurzelaushebemaschine, bei welcher — zum Zweck der Abtrennung und Hebung der Wurzeln vom Boden ohne Schollenbildung und ohne Aufwühlung des Bodens — die flachen, schwach geneigt liegenden Hebemesser b an rückwärts und seitwärts gebogenen, vorn zugeschärften Stielen α sitzen und entweder auswärts oder einwärts gestellt werden können, wobei im letzteren Falle die Hebemesser am Grunde zusammenstofsen.
2. Bei der unter 1. geschützten Wurzelhebemaschine eine Ausführungsform der durch Patent No. 37601 geschützten Steuervorrichtung für die Messer a b, dadurch gekennzeichnet, dafs an den mittelst Universalgelenke it u1 und Parallelogramm g2 e1 e4 e4 am Maschinengestell befestigten Handgriff k ein die Messer a b tragendes zweites Parallelogramm c c1 e α aufgehängt und durch die Achse c2 mit dem ersten Parallelogramm derart verbunden ist, dafs beide zusammen wieder ein Universalgelenk bilden, wobei an dem die Achse c2 umschliefsenden Rahmen i i1 eA e* eine über das Gestell für das Leitrad geführte doppelte Zugkette k2 angreift, zum Zweck, die seitliche Verschiebung der Messer durch den Führer der Maschine regeln zu können und die seitliche Verstellbarkeit der Messer zu erleichtern.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
DE189166113D 1891-08-26 1891-12-07 Wurzelaushebemaschine Expired DE66113C (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE74741T 1891-08-26
DE66113T 1891-12-07

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE66113C true DE66113C (de) 1892-12-17

Family

ID=34608288

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE189166113D Expired DE66113C (de) 1891-08-26 1891-12-07 Wurzelaushebemaschine

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE66113C (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2787202A (en) * 1952-08-27 1957-04-02 Pittsburgh Forging Co Deep tillage chisel and colter for tractor hitches
DE1062046B (de) * 1957-06-15 1959-07-23 Stoll Walter Dipl Ing Vorrichtung zum Heben von Rueben
US20060241622A1 (en) * 2003-06-13 2006-10-26 Zergiebel Earl M Multiple member interconnect for surgical instrument and absorbable screw fastener

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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US2787202A (en) * 1952-08-27 1957-04-02 Pittsburgh Forging Co Deep tillage chisel and colter for tractor hitches
DE1062046B (de) * 1957-06-15 1959-07-23 Stoll Walter Dipl Ing Vorrichtung zum Heben von Rueben
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