DE128166C - - Google Patents
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- DE128166C DE128166C DENDAT128166D DE128166DA DE128166C DE 128166 C DE128166 C DE 128166C DE NDAT128166 D DENDAT128166 D DE NDAT128166D DE 128166D A DE128166D A DE 128166DA DE 128166 C DE128166 C DE 128166C
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- coulter
- belt
- potato harvester
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01D—HARVESTING; MOWING
- A01D17/00—Digging machines with sieving and conveying mechanisms
- A01D17/14—Digging machines with sieving and conveying mechanisms with cylindrical screens
- A01D17/22—Digging machines with sieving and conveying mechanisms with cylindrical screens with several co-operating sifter bands
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Environmental Sciences (AREA)
- Harvesting Machines For Root Crops (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Vorliegende Erfindung betrifft eine Einstellvorrichtung für eine Kartoffelerntemaschine,
bei welcher die Kartoffeln in bekannter Weise mittelst eines Schars ausgehoben und auf einen
schrägen Rost oder an eine Förderbahn zur Freimachung von Erde und Kraut abgegeben
werden. Die Neuerung besteht darin, dafs über dem für sich in bekannter Weise stellbaren
Schar und über der schrägen, an das Schar anschliefsenden Förderbahn ein Rechenband
so angebracht ist, dafs es eine schnelle Wechselung der Einstellung nach Mafsgabe
der veränderlichen Betriebserfordernisse erlaubt. Beim Betriebe einer Kartoffelerntemaschine dieser
Art mufs man nämlich die wechselnden Bedingungen berücksichtigen können, die sich
aus der Verschiedenheit des Krautstandes ergeben. Auf manchen Theilen eines Kartoffelfeldes
sind häufig die Krautköpfe stärker und gröfser angewachsen als auf anderen, während
an anderen Stellen desselben Feldes geringe Krautreste angetroffen werden. Wenn unter
diesen Umständen die Erntemaschine erfolgreich arbeiten soll, so mufs man im Stande
sein, nicht nur das Schar nach der verschiedenen Tieflage der Kartoffeln einzustellen,
sondern insbesondere auch eine Einstellung oder Hebung des oberhalb des Schars angeordneten
Rechenbandes gemäfs dem Krautstande schnell zu bewerkstelligen, damit nicht
die zu hoch stehenden Krautstauden den Weiterbetrieb der Maschine dadurch stören,
dafs sie eine Verstopfung des Raumes zwischen der Rechenbandunterseite und der Oberseite
des Schars und des Rostes bewirken.
Auf beiliegender Zeichnung ist durch Fig. 1 und 2 die mit der neuen Einstellvorrichtung
versehene Kartoffelerntemaschine in zwei Seitenansichten — von der einen und anderen Seite
her gesehen — dargestellt.
Mit A A1 ist das Gestell der Maschine bezeichnet,
deren Antrieb von den Tragrädern B ausgeht; ein Vorderradpaar C dient zur Lenkung
der Maschine. Die Hauptbestandteile sind das Schar a, die sich daran in rückwärts
schräger Lage anschliefsende Förderbahn e, die über dem Schar und der Förderbahn angebrachten
Rechenbänder d und f, das endlose Auslesesieb g, die Rüttelsiebe h h1 und
der Ablieferungselevator i.
Das Schar a, welches die Kartoffeln aus
dem Boden hebt, ist am Vorderende eines Kastens oder Gestelles a1 angebracht, der um
eine Welle a1 schwingbar ist; mittelst einer Einstellvorrichtung
(bestehend aus Handspindel a1, Schnecke as , Welle a* mit Schneckenrad αΆ
und Zahnrädern a5 in Eingriff mit Zahnbogen λ8)
kann der Theil a1 nebst Schar α eingestellt
werden. Letzterer ist mit einem eisernen, hinter dem Schar α befindlichen Rost b (Fig. 1)
versehen, der den Uebergang zu dem ebenfalls noch am Kippkasten a1 angeordneten
kurzen Elevator c bildet, bestehend aus stählernen, an Gliedern von endlosen Ketten befestigten
Querstäben, wobei die Ketten über Räder c1 an der Antriebswelle ά2 einerseits und über
Räder c2 andererseits laufen, die an der innerhalb des Kippkastens a1 gelagerten Welle c3
festsitzen.
An der oberen offenen Seite des. Kippkastens
a1 ist das die vorliegende Erfindung
ausmachende einstellbar hergerichtete Rechenband d angeordnet. Dasselbe wird von Kettenrädern
d1 ds getragen, welche an der im Gestell
A gelagerten Antriebswelle d2 und an der besonders am Hülfsgestell i5 gelagerten Welle di
festsitzen. Das Hülfsgestell <i5, welches an der
Welle d2 (Fig. i) schwingbar ist, läfst sich
mit Hülfe eines Gestänges verstellen, bestehend aus dem bei dn drehbaren, mit einem Einklinkbogen
dvi zusammenwirkenden Handstellhebel
d11 und der die Bewegung zwischen der Stange d10 und dem Halterstangenpaar dv
übertragenden Zwischenwelle ds mit den Armen d1. Das mit diesen Hülfsmitteln unabhängig
einstellbare Rechenband d wirkt beim Aufwärtsschub der Kartoffeln, des Krautes und
der Erde unterstützend mit, so dafs eine zuverlässige Förderung über den Kippkasten fort
zu dem schräg angeordneten Hauptelevator e stattfindet. Die Rechen des Rechenbandes d
können aus auf den einzelnen Kettengliederpaaren festsitzenden Querstäben bestehen, die
mit Zinken oder Stacheln versehen sind. Den Antrieb empfängt das Rechenband von dem
an der Achse B'2 der Räder B festsitzenden Kettenrad B{ aus, und zwar mittelst einer
Kette dli, welche um das Kettenrad d15 an
der Welle d'2 herumführt. Von einem der Achse B'2 zugehörigen Zahnrad B3 wird auch
der Antrieb für den Elevator e abgeleitet.
Die beschriebene Einstellvorrichtung kommt beim Abernten eines ungleich bestandenen
Kartoffelfeldes gemäfs den eingangs dargelegten Bedingungen zur Geltung. Abgesehen von
der·jederzeit änderbaren Einstellung des Schars kann der Maschinenführer von seinem Sitze
aus mittelst des Handhebels du die Hublage des Rechenbandes d regeln, wobei eine Hebung
desselben dann nothwendig wird, wenn an der abzuerntenden Feldstelle das Kraut in
gröfseren Stauden vorkommt und anderenfalls zu einer Verstopfung der hinter dem Schar
anschliefsenden Förderbahn Anlafs geben würde.
Claims (2)
- Patent-Ansprüche :ι. Kartoffelerntemaschine mit Schar, daran anschliefsender schräger Förderbahn und oberhalb der letzteren angeordnetem Rechenband, dadurch gekennzeichnet, dafs das Rechenband (d) in der Höhenrichtung verstellbar ist, zum Zweck, den wechselnden Krautbeständen Rechnung tragen zu können.
- 2. Kartoffelerntemaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, dafs das von Kettenrädern getragene Rechenband (d) an einem Hülfsgestell (d5) angeordnet ist, welches um die eine obere Kettenradwelle (d2) schwingbar ist, zum Zweck, die Verstellung durch Aufkippen desselben mittelst Handhebelgestänges (d1 bis d13j vom Kutschersitz aus bewerkstelligen zu können.4Ag /(Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE128166C true DE128166C (de) |
Family
ID=396712
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT128166D Active DE128166C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE128166C (de) |
-
0
- DE DENDAT128166D patent/DE128166C/de active Active
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