DE85675C - - Google Patents

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DE85675C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01DHARVESTING; MOWING
    • A01D17/00Digging machines with sieving and conveying mechanisms
    • A01D17/10Digging machines with sieving and conveying mechanisms with smooth conveyor belts, lath bands or rake bands
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
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    • A01D2017/105Driving means for the belt

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Harvesting Machines For Root Crops (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet eine Kartoffelerntemaschine von derjenigen Art, bei welcher der vom Schar ausgehobene Kamm auf einer die:', hintere Fortsetzung des Schares, bildenden schiefen Ebene, die an beiden Seiten durch. Wände abgeschlossen ist, aufwärts gleitet und vom oberen Ende dieser Ebene auf einen endlosen, über Rollen laufenden Rost gelangt; durch diesen Rost fällt die Erde hindurch, während die Kartoffeln auf ihm liegen bleiben, bis er sie infolge seiner fortschreitenden Bewegung am hinteren Ende der Maschine auf den Erdboden fallen läfst.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist diese Maschine dargestellt. Fig. 1 giebt eine Seitenansicht und Fig. 2 einen Längsschnitt durch die Maschine. Die Fig. 3 und 4 zeigen Einzelheiten.
An die Hinterkante des Schares 1 (Fig. 2) 'schliefst sich eine schräg nach hinten ansteigende Platte 2, die schiefe Ebene, an, deren dem Schar abgewendetes Ende in einem flachen Bogen abwärts gekrümmt ist. Zu beiden Seiten des Schares und der schiefen Ebene .2 sind senkrechte Wände 3 so ' angebracht, dafs das Schar, die schiefe Ebene und die Wände 3 einen unten und seitlich geschlossenen Kasten bilden, der verhütet, dafs der vom Schar ausgehobene Kamm beim Heraufgleiten auf der schiefen Ebene theilweise seitlich wieder herabfallen kann. Durch die Wände 3 geht nahe der oberen vorderen Ecke eine Welle 4 hindurch, die an ihren äufseren Enden die doppelarmigen, parallelen Hebel 5, 6 trägt, in deren unteren Armen die Achse 7 der Vorderräder 8 gelagert ist. Der obere Arm 6 des einen dieser Hebel läuft an seinem freien Ende in einen Griff 9 aus. Nehmen die Hebel 5, 6 und die Vorderräder 8 die in Fig. 1 gezeichnete Stellung ein, so befindet sich die Achse der Vorderräder unter den Seitenwänden 3, das Schar 1 ist dann vom Erdboden abgehoben. Man giebt den Vorderrädern diese Stellung, wenn die- Maschine transportirt oder gewendet werden soll. Sobald man mit der Maschine arbeiten will, schwingt man den Hebel 5, 6 rückwärts in die in Fig. 2 gezeigte Lage, bis die Arme 6 gegen einen Querstab ι ρ anliegen, welcher von oben in Kerben 11 der Wände 3 eingelegt ist. Je nachdem man diesen Querstab in die vorderen, mittleren oder hinteren Kerben gelegt hat, kann man die Vorderräder mehr oder weniger weit vorschwingen und dadurch die Arbeitstiefe des Schares regeln. An den Aufsenseiten der Wände 3 sind längs deren oberer Kante Schienen 12 befestigt (Fig. 1), die sich nach vorn über die Wände hinaus erstrecken, dort unter einem spitzen Winkel zusammenstofsen und in den Zughaken 13 auslaufen. An den Schenkeln dieses Winkels sind zwei Arme 14 verstellbar befestigt, von denen jeder unten einen Krautschneider 15 trägt. Beide Krautschneider sind in üblicherweise so angeordnet, dafs ihre Schneiden einen spitzen Winkel einschliefsen, dessen Spitze nach vorn gerichtet ist. Die Seitenwände 3 ragen über die schiefe Ebene nach unten vor und tragen dort eine Querwelle 16 (Fig. 2), auf welcher an den Innenseiten der Wände 3 zwei Kettenscheiben 17 befestigt sind. Ueber diese Scheiben 17 und über Kettenräder 18, welche in dem Hintergestell gelagert sind, läuft der endlose Rost, dessen Stäbe 19 an jeder Seite durch Bänder 20 gelenkig mit einander verbunden sind. Der Rost wird in der Richtung des Pfeiles (Fig. 2) bewegt; er nimmt den von dem hinteren Ende der schiefen Ebene 2 herabgleitenden Kamm
auf und trennt bei seiner fortschreitenden Bewegung die Erde von den Kartoffeln. Sowie der Rost um die hinteren Kettenräder 18 herumgeht, fallen die auf ihm ruhenden Kartoffeln auf den Boden herab. Der Rost empfängt seine Bewegung durch die hinteren Kettenräder 18. Diese sind mit ihrer gemeinsamen Welle 2i in Armen 22 gelagert, welche von den Sterzen 23 herabhängen. Durch die unteren Enden dieser Arme geht die Achse 24 der. mit Beifseisen (Knaggen) versehenen Hinterräder 25 hindurch. Neben dem einen Hinterrade, an dessen Innenseite, ist auf der Achse 24 (Fig. 3) ein Stirnrad 26 befestigt, das in ein auf der Welle 21 der Kettenräder 18 sitzendes Stirnrad 27 eingreift und dadurch den endlosen Rost bewegt. Während des Transportes der Maschine wird das Rad 27 aus dem Rade 26 ausgerückt. Zu dem Zweck geht das das Rad 27 tragende Ende der Welle 21 durch ein Langloch 28 des benachbarten Armes 22 und lagert in einem Schieber 29, der an dem genannten Arm 22 der Höhe nach verstellbar ist. Löst man die durch einen oberen Schlitz 30 des Schiebers 29 hindurchgehende Flügelschraube 31, die in den Arm 22 eingeschraubt ist, so kann man den Schieber aufwärtsziehen und dadurch das Stirnrad 27 von dem Stirnrad 26 entfernen (Fig. 4).
Um zu verhüten, dafs die auf dem Rost ruhenden Kartoffeln seitlich herabfallen, sind auch zu beiden Seiten des Rostes Wände 32 vorgesehen (Fig. 1 und 2), die mit ihrem vorderen Theil auf die äufseren Enden der Welle 16 der Kettenscheiben 17 und mit ihrem hinteren Theil auf die äufseren Enden der Welle 21 der Kettenräder 18 aufgeschoben sind. Jede dieser Wände 32 trägt an ihrer Innenseite eine Leitrolle 33 (Fig. 2), über die das jeweilig obere Trumm des endlosen Rostes hinweggeht. Aehnliche Leitrollen 34 sind auch an den hinteren unteren Ecken der Seitenwände 3 der schiefen Ebene 2 vorgesehen, um das untere Trumm des endlosen Rostes richtig auf die vorderen Kettenscheiben 17 zu leiten.
Die beiden Sterzen 23 sind vorn an den Seitenwänden 3 der schiefen Ebene und hinten an den Armen 22 befestigt, die sowohl oben als auch unten durch je einen Querstab 35 mit einander in Verbindung stehen. Die äufseren Enden des oberen Querstabes 35 gehen durch Löcher der Sterzen 23 und tragen jenseits der letzteren Muttern 36 (Fig. 1). Jedes vordere Ende der Sterzen hat zwei Langlöcher 37, durch deren oberes das entsprechende Ende eines die Seitenwände 3. verbindenden Querstabes 38 und durch deren unteres das betreffende Ende der Welle 16 der Kettenscheiben 17 hindurchgeht. Auf die Enden des Stabes 38 und der Welle 16 sind Muttern geschraubt.
Infolge dieser Verbindung sind die den endlosen Rost 19, 20 seitlich abschliefsenden Wände 32 und die Sterzen 23 um die in den Seitenwänden 3 der schiefen Ebene 2 gelagerte Welle 16 drehbar, so dafs sich der hintere Theil der Maschine in Bezug auf das auf dem Erdboden ruhende Schar auf und ab bewegen und dadurch den Unebenheiten des Bodens in der Fahrrichtung so anpassen kann, dafs das Schar bei der Arbeit stets gleichmäfsig tief in den Boden einschneidet. Hierdurch wird einer Aenderung in der für die Maschine nöthigen Zugkraft vorgebeugt. Damit die Maschine beim Transport nicht infolge dieser gelenkigen Querverbindung zu weit einknicken kann, sind die Sterzen nicht nur auf die Welle 16, sondern auch auf den Querstab 38 aufgeschoben und dort mit den Langlöchern 37 versehen, welche eine Drehung der Sterzen nur bis zu einem gewissen Grade zulassen.
In dem Falle, wo die Maschine schweren Boden zu bearbeiten hat, ordnet man noch über der schiefen Ebene 2 . eine in den Seitenwänden 3 drehbar gelagerte Welle 39 an (Fig. 2), welche schraubenförmig versetzte Arme 40 trägt. Diese Welle hat an ihrem einen Ende ein Kettenrad, welches durch eine endlose Kette 41 von einem auf der Achse 24 der Hinterräder 25 sitzenden Kettenrad Bewegung empfängt. Die Drehung der Welle 39 erfolgt in solcher Richtung, dafs die Arme 40 den auf der schiefen Ebene 2 oben anlangenden Kamm fassen und nach hinten auf den Rost 19, 20 befördern.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Kartoffelerntemaschine, bei welcher in bekannter Weise der vom Schar (1) ausgehobene Kamm auf einer schiefen Ebene (2) aufwärts gleitet und von dieser Ebene auf einen endlosen Rost (19, 20) gelangt, dadurch gekennzeichnet, dafs die den endlosen Rost (19, 20) seitlich abschliefsenden Wände (32) und · die Sterzen (23) um die in den Seitenwänden (3) der schiefen Ebene (2) gelagerte Welle (1.6), welche die vorderen Kettenscheiben (17) des Rostes (19, 20) trägt, drehbar sind, damit sich der hintere Theil der Maschine in Bezug auf das auf dem Erdboden ruhende Schar auf und ab bewegen und dadurch den Unebenheiten des Bodens in der Fahrrichtung so anpassen kann, dafs das Schar bei der Arbeit stets gleichmäfsig tief in den Boden einschneidet, zum Zweck, einer Aenderung in der für die Maschine nöthigen Zugkraft vorzubeugen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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