DE68390C - Egge für flaches und gefurchtes ' Land - Google Patents
Egge für flaches und gefurchtes ' LandInfo
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- DE68390C DE68390C DENDAT68390D DE68390DA DE68390C DE 68390 C DE68390 C DE 68390C DE NDAT68390 D DENDAT68390 D DE NDAT68390D DE 68390D A DE68390D A DE 68390DA DE 68390 C DE68390 C DE 68390C
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- DE
- Germany
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- harrow
- tines
- furrowed
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- flat
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- Expired - Lifetime
Links
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01B—SOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
- A01B25/00—Harrows with special additional arrangements, e.g. means for distributing fertilisers; Harrows for special purposes
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Soil Working Implements (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Soil Sciences (AREA)
- Environmental Sciences (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAM
Die auf beiliegender Zeichnung dargestellte Egge hat den Zweck, flaches oder gefurchtes
Land zu eggen. Namentlich ist es bei dieser Egge wichtig, dafs sie sich auch bei Furchen
von verschiedenartigem Abstand benutzen läfst. Zu diesem Zwecke lassen sich die einzelnen
Zinken je nach Erfordern höher oder niedriger über dem Erdboden einstellen; ferner lassen
sie sich nach vorn oder rückwärts mehr oder weniger geneigt einstellen. Jede einzelne Zinke
kann sich unabhängig von der anderen bei zu grofsem Widerstände, der vielleicht durch davor
liegende Steine, Unkraut oder durch zu tiefes Eindringen in das Erdreich hervorgerufen wird,
heben. Aufserdem lassen sich je nach Erfordern sämmtliche Zinken mittelst einer Zugwinde
gleichzeitig anheben oder senken, um das Eggen abzustellen oder zu veranlassen.
Sämmtliche Vorrichtungen sind auf einem Wagengestell angeordnet. Die mit zwei grofsen
Fahrrädern ^ versehene Wagenachse α ist im
Gestell b gelagert, welches einen Sitz c trägt und vorn eine Deichsel, eine Scheere oder eine
Stange h, Fig. 3, enthält, die eine Gabel mit Lenkrad g zur Stütze des Gestells besitzt. An
einem Haken r werden die Pferde angeschirrt. Die entgegengesetzten Enden des Gestells b
und des Sitzes c sind zu einer Lagerung für die Walze der Zugwinde d ausgebildet, welche
Handhaben ν zum Drehen und ein Sperrrad t mit Sperrklinke u zum Feststellen enthält. Die
Walze der Zugwinde d steht durch Ketten q mit den Zinken 0 der Egge in Verbindung,
so dafs diese beim Drehen der Winde durch Aufwickeln oder Abwickeln der Kette q gleichzeitig
gehoben oder gesenkt werden können.
Die zum Eggen dienenden Zinken 0 sitzen an Armen m, die sich um die WeIIe-/ drehen
können.
Die Zinken 0 können, je nachdem flaches oder gefurchtes Land geeggt werden soll, durch
entsprechendes Verlängern oder Verkürzen der einzelnen Ketten q dem Erdboden zu gesenkt
oder angehoben werden, wie Fig. 4 zeigt. Zu diesem Zwecke ist auf die zur Befestigung der
Zinken ο dienende Schraube w eine Mutter, mit Haken s geschraubt (Fig. 3 und 4), der in
irgend ein Glied der Kette q eingehängt werden kann.
Die Arme m, welche die Zähne tragen, sind verschieden lang; die kürzeren veranlassen ein
weniger starkes Eingreifen der Zinken in den Boden als die gröfseren. Dies ist wichtig,
indem die Zinken an den kürzeren Armen zur Bearbeitung der Oberseite der Hügel dienen, die weniger stark aufgelockert werden
darf.
Die Zinken haben für die verschieden langen Arme verschiedene Gestalt, wobei die Schneiden
an den kürzeren Armen, welche die Hügel bearbeiten, behufs weniger starken Angriffes
weniger schräg stehen. Durch Verstellen der Welle j in senkrechter Richtung kann man die
Zinken in ihrer schrägen Lage verstellen. Die Lage der Zinken hängt also wesentlich ab von
der Höhe der Einhängung ihrer Haken s in die Ketten und von der Höhe der Welle j.
Die Verstellung der Welle j ist wichtig, um die Zinken sowohl bei flachem, als auch bei
gefurchtem Boden richtig einstellen zu können.
Zum Zwecke ihrer Verstellung wird die Welle j von zwei Hängeeisen k getragen, die
nach oben Schlitze haben, in welche die Enden der Gestellachse α hineingeschoben sind. Diese
Hängeeisen k sind verstellbar, und zwar dadurch, dafs die Bolzen / in seitliche Bohrungen
der Hä'ngeeisen k oberhalb und unterhalb der Achse α hineingesteckt werden können. Aufserdem
ist die Achse hier zu einem Vierkant ausgebildet, um das willkürliche Drehen der
Hä'ngeeisen und somit das Verschieben der Welle j zu verhindern.
Wichtig ist, dafs man die Arme m auswechseln und in anderer Weise anordnen kann;
man ist dadurch in der Lage, mit dieser Egge Land mit verschieden weiten Furchen zu bearbeiten.
Auch kann man einzelne der Zinken aufser Thätigkeit bringen, indem man sie einfach
höher in die Ketten hängt. Nach dem Abstand der Furchen wird sich ferner der Abstand
der Räder richten, weshalb diese auf ihrer Achse verstellbar sein müssen.
Die Befestigungsschraube w ist noch an ihrem Ende mit Haken versehen, in welche
ein Gewicht ρ eingehängt wird, das die Kette q gespannt hält und mit einem bestimmten Druck
die Zinken in den Erdboden preist.
Geräth beim Eggen ein zu grofser Widerstand vor eine Zinke, etwa ein Stein, Unkraut
oder dergleichen, so hebt sich die betreffende Zinke, bis sie über dem Widerstand fortgleitet.
Man könnte die Egge auch in der Weise ausführen, dafs alle Arme m gleich lang sind.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Eine- Egge für flaches oder gefurchtes Land, gekennzeichnet durch die Anordnung der Zinken (o) an auswechselbaren Hebeln, (ni), deren eine Enden an einer gemeinsamen, in ihrer Höhe verstellbaren Achse' (j) drehbar sind, während die anderen Enden sich in Ketten (q) in verschiedener Höhe einhängen lassen, um dadurch die Zinken der Gestalt des Bodens entsprechend einzustellen, wobei die Ketten mit einer Zugwinde (d) verbunden sind, um alle Hebel mit den Zinken behufs An- oder Abstellung des Betriebes heben oder senken zu können.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE68390C true DE68390C (de) |
Family
ID=341932
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT68390D Expired - Lifetime DE68390C (de) | Egge für flaches und gefurchtes ' Land |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE68390C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE968326C (de) * | 1939-03-26 | 1958-02-06 | Otto Krailing | Bodenbearbeitungsgeraet fuer Waldboeden |
-
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- DE DENDAT68390D patent/DE68390C/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE968326C (de) * | 1939-03-26 | 1958-02-06 | Otto Krailing | Bodenbearbeitungsgeraet fuer Waldboeden |
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